السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations for 2026-06-08

2026-06-08 - Lefke

وَأَنفِقُوا مِن مَّا رَزَقْنَاكُم (63:10) Allah, Azza wa Jalla, spricht: „Spendet von dem, womit Wir euch versorgt haben.“ Allah, Azza wa Jalla, gebietet dies, damit es sowohl euch selbst als auch anderen zugutekommt. Da wir momentan ständig mit solchen Situationen konfrontiert sind, fragen die Geschwister: „Sollen wir Vorräte zu Hause anlegen? Wie viel sollten wir haben, und was sollen wir tun?“ Mawlana Sheikh Nazim sagte immer: „Habt unbedingt Vorräte im Haus.“ Möge Allah uns bewahren, aber man weiß nie, was auf einen zukommt. Deshalb sollte man immer einen Vorrat für vierzig Tage oder zwei Monate zu Hause haben. Daraufhin sagen manche vielleicht: „Aber die Lebensmittel verderben doch irgendwann.“ Genau aus diesem Grund solltet ihr sie rechtzeitig an die Armen und Bedürftigen weitergeben. So sichert ihr euch zum einen selbst ab, und zum anderen gibt es viele Bedürftige, die genau auf das warten, was ihr entbehren könnt. Es gibt so viele, die darauf angewiesen sind. Deshalb ist es in jeder Hinsicht eine schöne und sinnvolle Sache. Haltet euch an diese gesegneten Worte von Mawlana Sheikh Nazim und behütet eure Versorgung. Früher kauften die Menschen auf dem Dorf ihr Mehl, Salz und Öl einmal im Jahr ein. Sie deckten sich damit ein, sobald sie ihre Ernte verkauft hatten, und es reichte für das ganze Jahr. Man ging nicht jeden Tag einkaufen wie heute. Heute ist auf den Produkten ein Verfallsdatum abgedruckt; sobald dieses erreicht ist, landet alles direkt im Müll. Das ist, gelinde gesagt, völliger Unsinn. Selbst auf Salz wird ein Mindesthaltbarkeitsdatum gedruckt. Dabei verdirbt Salz nicht einmal in tausend Jahren. Mit Honig verhält es sich genauso. Auf manche Dinge drucken sie Daten, die nur unnötig zu Lebensmittelverschwendung führen. Gebt die Sachen also ab, bevor sie ablaufen. Denn heutzutage achten die Armen – mascha'Allah – oft strenger auf das Datum als die Reichen. Sie werfen es ohne mit der Wimper zu zucken weg und benutzen es nicht mehr. Dabei könnte man die Sachen problemlos weiterverwenden. Selbst wenn ein oder zwei Jahre vergangen sind, fehlt diesen Produkten meist gar nichts. Bei den wenigsten Lebensmitteln ist es wirklich bedenklich. Es gibt nur sehr wenige Dinge, die nach Ablauf der Frist tatsächlich verderben. Aber heute leben wir in einer regelrechten Wegwerfgesellschaft – es ist pure Verschwendung. Es heißt: „Je mehr ihr verbraucht und wegwerft, desto mehr wird die Wirtschaft angekurbelt.“ Sie haben einen ständigen Kreislauf aus Kaufen und Wegwerfen etabliert. Aber wo Verschwendung im Spiel ist, kann nichts Gutes entstehen. Verschwendung ist niemals gut. Der Segen schwindet, und der Lebensunterhalt der Menschen und des ganzen Landes nimmt ab. Die heutige Inflation und all die Krisen, die wir durchmachen, sind eine direkte Folge dieser Verschwendung. Würden die Menschen nur das einkaufen, was sie wirklich brauchen, ohne zu verschwenden, würde es dem ganzen Land gut gehen. Es gäbe weder Not noch Armut. Dieses ständige Gerede von der „Ankurbelung der Wirtschaft“ ist bloß eine Erfindung des Westens. Im Grunde heißt es nur: „Kauf ständig ein, konsumiere und wirf es weg.“ Dadurch sind die Preise völlig außer Kontrolle geraten; alles ist unbezahlbar geworden. Bei niemandem ist mehr Geld übrig. Bei Allah, keiner weiß mehr, wie die Menschen überhaupt noch über die Runden kommen sollen. Aber mit Allahs Erlaubnis ist eine Lösung in Sicht. Dieser Zustand wird sich erst mit dem Erscheinen des Mahdi (Friede sei mit ihm) wieder zum Guten wenden. Denn sie haben leider nicht nur die Wirtschaft, sondern auch alles andere völlig zugrunde gerichtet. Überall herrscht Chaos. Was auch immer man anpackt, es zerfällt einem in den Händen. Sie reden davon, dass es besser wird, aber es gibt weder eine echte Besserung noch jemanden, der überhaupt in der Lage wäre, es zu richten. Deshalb, wie ich eingangs erwähnte: Spendet Gutes auf dem Weg Allahs. Man weiß nie, was auf dieser Welt als Nächstes passiert. Legt euch daher immer Vorräte für ein oder zwei Monate an. Wenn das Ablaufdatum dann näher rückt, gebt es an die Bedürftigen, damit auch sie etwas davon haben. So erlangt ihr eine große Belohnung, und ihre Versorgung erreicht sie durch eure Hände. Allah ist der Versorger (Ar-Razzaq); doch Er macht dich zu Seinem Vermittler, damit auch du an der Belohnung teilhast, wenn Seine Gaben die Menschen erreichen. Das ist eine unermesslich große Gnade von Allah, Azza wa Jalla. Wenn du die Not eines anderen linderst, ist das in Wahrheit ein großer Segen und eine Gunst Allahs für dich selbst. Wie es auch in einem edlen Hadith heißt: „Die gebende Hand ist besser als die nehmende.“ Inscha'Allah werden wir immer zu denen gehören, die geben. Möge Allah unsere Segen beständig machen. Möge Er unseren Dienst aufrechthalten. Mögen sich die Güte, die Gnade und die Großzügigkeit von Mawlana Sheikh Nazim auf uns alle und überallhin ausbreiten inscha'Allah.