السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Der Islam ist eine Religion der guten Moral.
Er lehrt einen guten Charakter und fordert dazu auf, den Menschen Gutes zu tun.
Die Worte des Propheten (Friede sei mit ihm) sind eine Lehre für jeden von uns.
Wer ein anständiges Leben führen möchte, nimmt sich seine Worte zu Herzen und setzt seine Ratschläge so gut es geht um.
Wenn man es mal nicht schafft, möge Allah vergeben – doch absichtlich das Gegenteil zu tun, schadet einem nur selbst.
Ein bekannter Ausspruch des Propheten (Friede sei mit ihm) lautet: „Al-mustashar mu'taman“ – wer um Rat gefragt wird, ist ein Vertrauensträger.
Wenn also jemand zu dir kommt, um deinen Rat oder eine ehrliche Einschätzung zu hören, darfst du ihn nicht täuschen.
Wenn du etwas weißt, sag es offen heraus.
Wenn zum Beispiel jemand fragt: „Was sind das für Leute?“
„Dieser Mann hält um die Hand einer Verwandten an.“
„Was ist er wohl für ein Mensch?“
Denn man muss sich vorher erkundigen – ganz egal worum es geht, aber ganz besonders bei einer Heirat.
„Was wisst ihr über ihn?“
Dann sagst du: „Meines Erachtens ist er ein anständiger Mensch, er betet regelmäßig und tut niemandem etwas zuleide.“
Hat er jedoch gravierende Schwächen, dann ist es in diesem Fall kein Lästern, sie auszusprechen.
Denn er hat dich ausdrücklich um Rat gefragt.
Du bist verpflichtet zu sagen, was du weißt.
Das ist eine echte Vertrauenssache.
Um ehrlich zu bleiben, sagst du: „Bei Allah, dieser Mann hat diese und jene Schwächen.“
Kleine Fehler sind natürlich nicht gemeint; aber wenn es um gravierende Dinge wie Glücksspiel oder Alkohol geht, muss man das erwähnen.
Das darf man offen sagen – das gilt keineswegs als üble Nachrede.
Schließlich hat sich diese Person vertrauensvoll an dich gewandt.
Oder wenn jemand fragt: „Wir wollen geschäftlich einsteigen – taugt das was?“
Dann sagst du wieder ehrlich: „Die Sache hat diese Vorteile, birgt aber jene Risiken.“
Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagt also ganz klar: Wer um Rat gefragt wird, muss die Wahrheit sagen.
Der andere vertraut sich dir voll und ganz an.
Weißt du Bescheid, sag es; weißt du es nicht, sag: „Ich weiß es nicht, mein Bruder.
Nimm es mir nicht übel, aber davon habe ich keine Ahnung.“
Zu sagen: „Erkundige dich weiter, frag lieber noch andere“, auch das gehört zur Aufrichtigkeit.
Wenn du um Rat gefragt wirst und keine Ahnung hast, sag einfach: „Ich weiß es nicht.“
Niemand muss alles wissen – kein Mensch weiß alles.
Sag dem Ratsuchenden: „Das ist nicht mein Fachgebiet, davon verstehe ich nichts, wende dich lieber an jemand anderen.“
Genau das ist einer dieser wertvollen Ratschläge des Propheten (Friede sei mit ihm), die uns den richtigen Weg für das Diesseits und das Jenseits weisen.
Unser ganzes Leben – von der Wiege bis zur Bahre – folgt im Islam einer klaren Ordnung.
Deshalb gewinnt jeder, der sich an die Richtlinien des Islam hält.
Wer das nicht tut, muss es selbst verantworten.
Möge Allah uns alle auf diesem Weg halten, und mögen wir unser Wissen so gut es geht in die Tat umsetzen, inschaAllah.
2026-10-06 - Bedevi Tekkesi, Beylerbeyi, İstanbul
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِذَا أُعْطِيتَ شَيْئًا مِنْ غَيْرِ أَنْ تَسْأَلَ فَكُلْ وَتَصَدَّقْ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Wenn dir etwas gegeben wird, ohne dass du darum bittest oder bettelst, dann nimm es an, iss davon und teile es mit anderen.“
Weist das Gegebene also nicht zurück.
Wenn dir etwas zukommt, ohne dass du darum gebettelt hast, dann ist es für dich vollkommen erlaubt. Du kannst es selbst nutzen, spenden oder weiterverschenken.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «مَا آتَاكَ اللَّهُ مِنْ هَذَا الْمَالِ مِنْ غَيْرِ مَسْأَلَةٍ وَلَا إِشْرَافٍ فَخُذْهُ فَتَمَوَّلْهُ أَوْ تَصَدَّقْ بِهِ، وَمَا لَا فَلَا تُتْبِعْهُ نَفْسَكَ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Wenn Allah dir etwas gibt, ohne dass du darum gebettelt oder danach gegiert hast, dann nimm es an; behalte es für dich oder spende es. Doch nach dem, was dir nicht bestimmt ist, soll dein Herz nicht verlangen.“
Das ist eine Versorgung, die Allah dir geschenkt hat. Ob es ein Geschenk ist, Geld oder eine Sachleistung ... Wenn es dir zufällt, ohne dass du gesagt hast: „Das will ich unbedingt haben“, dann sagt unser Prophet ﷺ: „Nutze es wie dein eigenes Hab und Gut.“
Doch giere nicht nach Dingen, die dir nicht bestimmt sind, und schiele nicht auf den Besitz anderer.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «مَنْ آتَاهُ اللَّهُ مِنْ هَذَا الْمَالِ شَيْئًا مِنْ غَيْرِ أَنْ يَسْأَلَهُ فَلْيَقْبَلْهُ، فَإِنَّمَا هُوَ رِزْقٌ سَاقَهُ اللَّهُ إِلَيْهِ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Wem Allah etwas von diesem Besitz zukommen lässt, ohne dass er darum gebettelt hat, der soll es dankend annehmen.“
Man muss da gar nicht lange nachbohren: „Was ist das, woher kommt das?“ Wenn es dir unverhofft zukommt, sagt unser Prophet ﷺ: „Nimm es an.“
Denn das ist eine Versorgung, die Allah eigens für dich bestimmt hat.
Es ist Seine Fügung; es ergab sich ein Anlass, und diese Gabe hat dich erreicht.
Macht darum kein langes Theater und sagt nicht stolz: „Das nehme ich nicht an!“ Nimm es ruhig an, nutze es, gib etwas davon ab – du hast die freie Wahl.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «مَا آتَاكَ اللَّهُ مِنْ أَمْوَالِ السُّلْطَانِ مِنْ غَيْرِ مَسْأَلَةٍ وَلَا إِشْرَافٍ فَكُلْهُ وَتَمَوَّلْهُ»
Unser Prophet ﷺ sagt weiter: „Wenn Allah dir etwas aus den Mitteln des Herrschers zukommen lässt, ohne dass du darum gebeten oder danach gegiert hast, so nimm es an, verzehre es und behalte es.“
Das heißt: Wenn du etwas vom Staat erhältst – heute gibt es ja keine Sultane mehr, aber der Staat zahlt manchmal Prämien oder Hilfen aus. Und die Leute fragen oft: „Dürfen wir das überhaupt annehmen?“
Wenn du nicht darum gebettelt hast und es dir einfach so zusteht oder ausgezahlt wird, sagt unser Prophet ﷺ: „Nimm es an.“
Nutze es wie dein eigenes Geld, gib es aus oder spare es.
Aber hinzugehen, lautstark ein Fass aufzumachen und zu fordern: „Ich will das auch haben! Schaut mal, die anderen haben es doch auch bekommen!“ – das ist eine ganz andere Sache; so etwas gehört sich nicht.
Wenn Allah es dir von sich aus schickt, nimm es an. Aber Aufruhr zu stiften und gierig zu verlangen: „Ich will auch, gebt mir auch!“ – das geht gar nicht.
Davon hat man am Ende überhaupt keinen Segen.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِنَّ هَذَا الْمَالَ خَضِرَةٌ حُلْوَةٌ، فَمَنْ أَخَذَهُ بِحَقِّهِ بُورِكَ لَهُ فِيهِ، وَمَنْ أَخَذَهُ بِإِشْرَافِ نَفْسٍ لَمْ يُبَارَكْ لَهُ فِيهِ، وَكَانَ كَالَّذِي يَأْكُلُ وَلَا يَشْبَعُ، وَالْيَدُ الْعُلْيَا خَيْرٌ مِنَ الْيَدِ السُّفْلَى»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Dieser irdische Besitz...“ – sei es Geld, Gold oder Wohlstand – ist verlockend, anziehend und süß.
Jeder Mensch fühlt sich davon angezogen; es reizt das Gemüt.
„Wer ihn mit rechtmäßigem Anspruch und reinem Herzen annimmt, dem wird er gesegnet.“
Das heißt: Wenn man ihn auf ehrliche, erlaubte Weise erwirbt, bringt er wahren Segen.
„Wer ihn sich jedoch aus purer Gier und Maßlosigkeit nimmt, für den wird darin kein Segen sein.“
Wenn man sich also schamlos und dreist an etwas bereichert, schwindet der Segen.
Und ohne göttlichen Segen nützt einem der ganze Reichtum nichts.
„Ein solcher Mensch gleicht jemandem, der schlingt, aber niemals satt wird.“
Manche essen und stopfen sich voll, bis sie fast platzen, und werden doch nicht satt. Genauso ergeht es dem, der gierig nach dem Gut anderer schielt.
Er sagt: „Die gebende Hand ist besser als die nehmende Hand.“
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «الأَيْدِي ثَلَاثَةٌ: فَيَدُ اللَّهِ الْعُلْيَا، وَيَدُ الْمُعْطِي الَّتِي تَلِيهَا، وَيَدُ السَّائِلِ السُّفْلَى، فَأَعْطِ الْفَضْلَ وَلَا تَعْجِزْ عَنْ نَفْسِكَ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Es gibt drei Arten von Händen: Die allerhöchste ist die Hand Allahs ...“
Ganz oben steht die erhabene Hand Allahs, des Allmächtigen.
Denn Er ist der einzig wahre Geber.
Alles im Universum stammt aus Seiner Hand; Er allein steht an oberster Stelle.
Der Mensch ist danach lediglich ein Vermittler, ein Werkzeug.
Darauf folgt die Hand dessen, der vermittelt und gibt – auch diese gebende Hand steht hoch im Rang.
Und ganz unten steht die erniedrigte Hand desjenigen, der bettelt.
„Gib von deinem Überschuss und lass dich nicht vom Geiz deines Egos besiegen.“
Wenn du mehr hast, als du brauchst, dann spende. Lasst euch nicht von eurem Ego einreden: „Ich gebe nichts her.“
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «الْيَدُ الْعُلْيَا خَيْرٌ مِنَ الْيَدِ السُّفْلَى، وَابْدَأْ بِمَنْ تَعُولُ»
Unser Prophet ﷺ betont erneut: „Die gebende Hand steht stets über der nehmenden Hand.“
Wer gibt, ist immer edler als derjenige, der nur nimmt.
„Fang beim Geben bei deinen Schutzbefohlenen an.“
Wenn du also spendest oder hilfst, beginne zuerst bei deiner eigenen Familie, deinen Verwandten und Nachbarn. Unser Prophet ﷺ sagt: „Fangt bei ihnen an.“
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِذَا أَتَاكُمُ السَّائِلُ فَضَعُوا فِي يَدَيْهِ وَلَوْ ظِلْفًا مُحْرَقًا»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Wenn ein Bettler an eure Tür kommt, dann gebt ihm etwas in die Hand – und wäre es nur ein angesengter Huf; lasst ihn nicht mit leeren Händen abziehen.“
Ob er wirklich bedürftig ist, muss er mit sich selbst ausmachen; aber wenn er schon vor dir steht, schicke ihn nicht leer fort.
Auch Şeyh Baba hat uns immer eingeschärft: „Gebt ihnen wenigstens eine Kleinigkeit, lasst sie nicht leer ausgehen.“
Selbst wenn es nur eine Winzigkeit ist, sagt unser Prophet ﷺ: Gebt ihm etwas.
Ob es dem Bettler nun passt oder nicht, ist nebensächlich. Gib nach deinen Möglichkeiten etwas Kleines – egal, ob er sich darüber freut oder die Nase rümpft.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِذَا دَخَلَ عَلَيْكُمُ السَّائِلُ بِغَيْرِ إِذْنٍ فَلَا تُطْعِمُوهُ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Tritt ein Bettler ohne Erlaubnis bei euch ein, so gebt ihm kein Essen.“
Denn alles hat seinen Anstand und seine Etikette.
Das sollten gerade die Brüder auf dem Weg (Ihwan) ganz genau verinnerlichen.
Es gibt für alles eine Form und einen gebotenen Respekt.
Wer jemanden besuchen oder eintreten möchte, muss erst höflich um Erlaubnis bitten.
Wird die Erlaubnis nicht erteilt, macht man kein Theater und hämmert nicht gegen die Türen.
Wenn es gerade nicht passt, dann akzeptiert man das einfach.
Über jemanden, der sich so dreist und unerlaubt Zutritt verschafft, sagt unser Prophet ﷺ: „Bewirtet ihn nicht.“
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِذَا رَدَدْتَ عَلَى السَّائِلِ ثَلَاثًا فَلَمْ يَذْهَبْ فَلَا بَأْسَ أَنْ تَزْبُرَهُ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Wenn du einen Bettler dreimal höflich abgewiesen hast, weil du nichts geben kannst, und er will trotzdem nicht gehen, dann darfst du ihn ruhig zurechtweisen.“
Denn auch so etwas kommt leider vor.
Wie weise und lebensnah ist doch die Führung des Islam und unseres Propheten ﷺ!
Jemand hat vielleicht schlicht nichts zu geben oder es passt gerade überhaupt nicht.
Man erklärt es ihm freundlich, doch er bedrängt einen dreist weiter.
In einem solchen Fall sagt unser Prophet ﷺ: „Wer nach dreimaligem Erklären nicht geht, den dürft ihr auch barsch wegschicken.“
Es kann schließlich nicht immer nach dem Willen von Unverschämten gehen; alles braucht seine Grenzen und seinen Anstand.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «أَعْطُوا السَّائِلَ وَإِنْ جَاءَ عَلَى فَرَسٍ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Gebt dem Bittenden, selbst wenn er hoch zu Ross käme.“
Drückt ihm eine Kleinigkeit in die Hand; selbst wenn er mit Pferd oder Luxusauto vorfährt. Ob er es schätzt oder nicht, ist seine Sache.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «إِنَّ اللَّهَ تَعَالَى يُبْغِضُ السَّائِلَ الْمُلْحِفَ»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Allah, der Allmächtige, mag keine aufdringlichen Bettler.“
Manche Bettler bedrängen einen förmlich; man bittet sie zu gehen, doch sie lassen nicht locker und kleben an einem fest.
Solches Verhalten ist vor Allah verpönt; Er liebt solche Menschen nicht.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «ثَلَاثٌ أُقْسِمُ عَلَيْهِنَّ: مَا نَقَصَ مَالٌ قَطُّ مِنْ صَدَقَةٍ فَتَصَدَّقُوا، وَلَا عَفَا رَجُلٌ عَنْ مَظْلَمَةٍ ظُلِمَهَا إِلَّا زَادَهُ اللَّهُ تَعَالَى بِهَا عِزًّا فَاعْفُوا يَزِدْكُمُ اللَّهُ عِزًّا، وَلَا فَتَحَ رَجُلٌ عَلَى نَفْسِهِ بَابَ مَسْأَلَةٍ يَسْأَلُ النَّاسَ إِلَّا فَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِ بَابَ فَقْرٍ»
Und das ist ein ganz grundlegender Punkt:
Unser Prophet ﷺ sagt: „Auf drei Dinge lege ich einen Schwur ab...“
Dies ist ein feierlicher Schwur des Propheten ﷺ!
„Kein Vermögen hat sich je durch Spenden verringert.“
Weder Almosen noch Zakat schmälern jemals dein Vermögen!
Das ist das feierliche Versprechen und der Schwur unseres Propheten ﷺ.
Der Wahrhaftige, dem bedingungslos zu glauben ist (as-Sādiq al-Masdūq) ﷺ, beteuert: „Niemand kann behaupten, er sei durch Spenden oder Zakat ärmer geworden.“
„Spendet also!“, fordert uns der Prophet ﷺ auf.
„Und wenn ein Diener ein ihm angetanes Unrecht großmütig vergibt, wird Allah ihn dafür nur noch mehr mit Würde und Ansehen kleiden.“
Wenn man dir also Unrecht getan hat und du dennoch verzeihst, wird Allah dich ganz gewiss im Rang erheben.
Unser Prophet ﷺ sagt: „Vergebt einander...“
„...damit Allah euch ehrt! Und wer auch immer vor den Menschen die Tür des Bettelns öffnet, dem wird Allah unweigerlich eine Pforte der Armut öffnen.“
Wer sich ans Betteln gewöhnt, den trifft unweigerlich die echte Armut.
Haltet euch daher unbedingt vom Betteln fern.
قَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ: «ثَلَاثٌ أَعْلَمُ أَنَّهُنَّ حَقٌّ: مَا عَفَا امْرُؤٌ عَنْ مَظْلَمَةٍ إِلَّا زَادَهُ اللَّهُ تَعَالَى بِهَا عِزًّا، وَمَا فَتَحَ رَجُلٌ عَلَى نَفْسِهِ بَابَ مَسْأَلَةٍ يَبْتَغِي بِهَا كَثْرَةً إِلَّا زَادَهُ اللَّهُ بِهَا فَقْرًا، وَمَا فَتَحَ رَجُلٌ عَلَى نَفْسِهِ بَابَ صَدَقَةٍ يَبْتَغِي بِهَا وَجْهَ اللَّهِ تَعَالَى إِلَّا زَادَهُ اللَّهُ بِذَلِكَ كَثْرَةً»
Unser Prophet ﷺ sagt: „Von drei Wahrheiten weiß ich mit Gewissheit...“
Er weiß und bezeugt sie als unumstößliche Tatsachen:
„Wer ein erlittenes Unrecht vergibt, dessen Würde wird Allah dadurch nur noch mehren.“
Mag man ihn auch beleidigt oder ungerecht behandelt haben – wer verzeiht, dessen Ansehen steigt bei Allah, und Allah lässt ihn auch in den Augen der Menschen an Würde gewinnen.
„Und wer vor sich die Pforte des Bettelns aufstößt, bloß um seinen Wohlstand noch weiter aufzuhäufen...“
Wer also eigentlich Geld hat, aber aus reiner Gier andere anpumpt oder bettelt: „...dessen Armut wird Allah nur noch vergrößern.“
Man meint, reicher zu werden, rutscht aber in Wahrheit nur tiefer in die Bedürftigkeit ab, bis auch das letzte Geld zerrinnt.
„Wer hingegen die Pforte des Spendens aufstößt, einzig um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, dessen Fülle und Segen wird Allah gewiss vermehren.“
Spenden mehren den Besitz, bringen Gesundheit und wenden Unheil ab – in der Wohltätigkeit liegt alles Gute.