2026-05-31 - Lefke
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: „Welche Taten sind bei Allah die besten?“
Es ist, dem Herzen eines Gläubigen Erleichterung, Freude und inneren Frieden zu schenken.
Wenn ein Gläubiger einen anderen sieht und ihn anlächelt, erfüllt das dessen Herz mit Ruhe.
Wenn man ihn mit einem freundlichen Gesicht begrüßt und fragt, wie es ihm geht, freut er sich natürlich.
Und durch diese Freude erlangt man das Wohlgefallen Allahs.
Eigentlich ist das gar nicht so schwer, doch je nach Charakter und Gewohnheit fällt es manchen schwer oder sie tun es einfach nicht.
Aus Gedanken wie „Wir verstehen uns nicht“ oder „Er ist nicht auf meinem Niveau“ grüßen manche Leute nicht einmal; und selbst wenn man sie grüßt, erwidern sie den Gruß nicht.
Solche Menschen gibt es nun mal.
Aber sie werden die Konsequenzen für ihr Verhalten tragen müssen.
Denn wenn man mit solch leichten Taten Allahs Wohlgefallen anstrebt, schenkt Er einem großen Lohn.
Auch schon hier auf der Erde bringt das dem Menschen inneren Frieden und Freude.
Es vertreibt den Kummer aus dem Herzen.
Wenn du dir daraus ein Problem machst, wird es dich nur belasten.
Natürlich ist es nicht immer leicht, es jedem recht zu machen.
Das steht auf einem anderen Blatt.
Den Menschen von heute fehlt oft der Anstand und die Feinfühligkeit von früher.
Heutzutage gibt es viele, die es sofort ausnutzen, wenn man ihnen mit einem Lächeln begegnet.
Aber um es kurz zu machen: Jeden zu grüßen, dem man begegnet – ganz im Sinne unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam), der sagte: „Verbreitet den Salam“ –, sollte für einen Muslim selbstverständlich sein.
Das Grüßen ist ein Markenzeichen des Islam. Den Salam zu geben, ist Sunna.
Den Gruß zu erwidern, ist hingegen Fard (Pflicht).
Wenn man zu jemandem „Salam alaykum“ sagt, hat man die Sunna erfüllt.
Wenn das Gegenüber nicht mit „Wa alaykum salam“ antwortet, begeht es eine Pflichtvernachlässigung.
Das zieht vor Allah eine ernsthafte Verantwortung nach sich.
Wer diese Last auf sich nimmt, wird die Folgen als seelische Unruhe spüren.
Wenn dich jemand grüßt, sagst du einfach „Alaykum salam“ und gehst deines Weges.
Man muss sich dafür nicht extra hinsetzen und lange Gespräche führen.
Doch allein dieser Gruß schafft eine schöne Verbindung zwischen den Menschen. Es ist ein wunderbarer Weg, um das Miteinander zu stärken und gleichzeitig Allahs Wohlgefallen zu erlangen.
Genau so ist es.
Ohne Zweifel liebt Allah die Gläubigen und die Muslime.
Diese Regel gilt natürlich nicht nur für Anhänger der Tariqa, sondern für alle Muslime gleichermaßen.
Manchmal reisen wir in fremde Länder.
Die Menschen, denen wir dort auf der Straße begegnen, grüßen uns. Entweder grüßen sie zuerst, oder unsere Begleiter tun es – und jeder erwidert den Gruß herzlich und mit einem Lächeln.
Aber leider gibt es auch Leute, die von sich behaupten: „Ich bin Muslim.“
Darunter sind einige, die die Ahl as-Sunnah und die Anhänger der Tariqa nicht ausstehen können.
Sie haben ständig ein finsteres Gesicht und runzeln die Stirn.
Genau an solchen Menschen hat auch unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) kein Gefallen.
Diese Leute erwidern den Gruß nicht und schrecken andere mit ihrer mürrischen Art von der Religion ab.
Weder nehmen sie den Gruß anderer an, noch grüßen sie selbst jemanden.
Möge Allah uns davor bewahren, aber selbst unter Muslimen gibt es solche Gestalten.
InschaAllah sind es nicht viele, aber es gibt sie eben.
Auch wenn sie nur wenige sind, fallen sie durch ihre abweisende Art in der Gesellschaft unangenehm auf.
Sicherlich seid auch ihr solchen Leuten schon oft begegnet, so wie es bei uns der Fall war.
Man grüßt sie, doch sobald sie merken, dass man dem Weg der Ahl as-Sunnah und unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) folgt, erwidern sie den Gruß nicht – einfach, weil sie diesen Weg ablehnen.
Möge Allah uns behüten.
Darum pflegte Mawlana Sheikh Nazim über sie zu sagen: „Abusu'l-wajh, karihu'l-manzar.“
Das bedeutet so viel wie: „Finsteres Gesicht, zusammengezogene Augenbrauen und ein abstoßender Anblick.“
InschaAllah werden wir niemals so sein, sondern unseren muslimischen Geschwistern stets mit einem Lächeln begegnen.
Helft den Menschen so gut es geht, ohne sie zu verschrecken.
Und selbst wenn ihr ihnen nicht praktisch helfen könnt, reicht schon ein Lächeln.
Es genügt völlig, den Menschen ein freundliches Gesicht zu zeigen.
Möge Allah uns allen dabei helfen.
Natürlich ist das nicht immer leicht, aber inschaAllah wird Allah uns allen beistehen.