السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2023-12-15 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Gestern haben wir uns eine Ansprache von Sheikh Nazim angehört. Masha'Allah, seine Worte und jede seiner Ansprachen sind durch und durch wunderschön. In dieser Ansprache stellte er die Frage, was Allah, der Erhabene und Mächtige, am meisten schätzt. Was Allah am meisten schätzt, ist die Ehe zwischen Mann und Frau. Die Ehe ist etwas, was Allah besonders erfreut. Die Ehe ist von großer Wichtigkeit. Was die Menschen benötigen und was für sie gut ist, ist das, was Allah gefällt. Die Dinge, die Allah missfallen, sind jene, die den Menschen Schaden zufügen. Die Dinge, die Allah missbilligt, nützen den Menschen nicht, sie schaden ihnen sogar und können den Menschen sogar zerstören. Die Ehe ist eine Institution, die Allah ehrt. Allah segnet diejenigen, die den Bund der Ehe eingehen, mit Gaben. Diese Gaben könnten auf der Erde nicht existieren. Fiele nur ein Bruchteil dieser Gaben auf die Erde, könnte sie sie nicht fassen. Nur das Paradies kann diese Gaben beherbergen. Diese Gaben von Allah für die Ehe werden den Menschen im Jenseits zuteil. Während das verheiratete Paar noch in dieser Welt ist, warten bereits Allahs Gaben im Paradies auf sie. Allah bewahrt diese Gaben in seinen Schatzkammern, bis das Ehepaar ins Paradies gelangt, um ihnen diese Überreichen dort zu überreichen. Die Erde ist dieser Gaben nicht würdig. Nur im Paradies können diese Gaben existieren. Die Welt ist ein niederträchtiger Ort der Prüfung. Allahs Gaben für die Ehe sind so kostbar, sodass sie nur im Paradies Platz finden können. Die Ehe ist ein Geschenk von Allah an die Menschen. Allah hat die Ehre der Ehe ehrwürdigen Menschen anvertraut. Die Würde und Schönheit der Ehe ist ein Privileg, das Allah den Menschen gewährt. Tiere schließen keine Ehen, ebenso wenig wie Vögel oder Insekten. Menschen gehen Ehen ein, und auch Dschinns. Dschinns heiraten auf die gleiche Art und Weise wie wir, aber sie leben in einer anderen Welt, die wir nicht sehen können. Auch Dschinns müssen sich an die Regeln der Scharia halten. Die Dschinns haben unseren Propheten, Friede sei mit ihm, anerkannt. Die Ehen der Dschinns ähneln unseren. Es besteht kein Unterschied. In der Aufnahme der Ansprache fragte Sheikh Nazim dann, was Satan in Rage versetzt? Was Satan wahnsinnig werden lässt, ist die Ehe. So ist das, was Allah am meisten erfreut, gleichzeitig das, was Satan am meisten erzürnt. Die Ehe lässt Satan verzweifeln und zugrunde gehen. Deshalb erzeugt der Teufel nun abstruse Ideen, um die Ehe abzuschaffen oder durch etwas anderes zu ersetzen. Die Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau. Die Ehe ist nicht zwischen einem Mann und einem Tier. Die Ehe ist nicht zwischen zwei Männern. Die Ehe ist nicht zwischen zwei Frauen. Das sind abstruse Ideen, die der Teufel favorisiert und die letztendlich der Zerstörung der Ehe dienen. Satan möchte die Ehe zerstören. Es erfüllt Satan mit Hass, wenn ein Mann und eine Frau den Ehebund eingehen. Es versetzt ihn in Wut und treibt ihn zur Weißglut. Die Ehe bringt Satan zu Fall. Was Satan in den Ruin treibt, ist für die Menschen von Vorteil. Was der Teufel dagegen liebt, schadet den Menschen nur. Möge Allah die Menschen behüten. Möge Allah die Muslime und alle Menschen vor diesen Perversionen und Übeln beschützen. Es handelt sich dabei um das größte aller Übel. Es zerstört nicht nur den Islam, sondern alle Menschen. Was bleibt dann von den Menschen übrig? Nichts bleibt übrig. Möge Allah uns behüten. Möge Allah uns den Erlöser senden. Die Zahl der Übeltäter hat zugenommen. Nur Mahdi, Friede sei mit ihm, wird die Welt von diesem Übel und diesen Übeltätern noch befreien können.

2023-12-14 - Dergah, Akbaba, İstanbul

عجلوا بالتوبة، قبل الموت، عجلوا بالصلاة، قبل الفوت Beeil dich zum Gebet und bitte Allah um Vergebung deiner Sünden noch vor deinem Tod. Verpasse nicht die Zeit fürs Gebet. Eile zum Gebet! Denn die Zeit hält nicht an, die Zeit verstreicht. Da ist das Jahr schon wieder um. Das Jahr davor ging vorbei, die zehn Jahre davor sind vergangen, die zwanzig Jahre davor sind vergangen. Es vergeht, es geht plötzlich vorbei. Du merkst es gar nicht, du denkst, es passiert nichts. Wir nähern und jetzt gemäß des Sonnenkalenders dem Jahresende. Allah hat die Sonne, den Mond, die Tage, die Monate und die Jahre für die Berechnung von Zeit für uns Menschen erschaffen. Es gibt zwei Arten von Zeitberechnung. Es gibt zum einen das Hidschra-Jahr gemäß des Mondkalendars. Diese Zeitberechnung benutzen wir für alle religiösen Belange zum Umsetzung der Gebote des Islam. Und dann gibt es das Sonnenjahr. Das ist das Jahr, nach dem die Leute ihr Leben, ihre Arbeit, ihren Urlab, kurzum ihre weltlichen Bemühungen ausrichten. Sowohl der Mondkalender als auch der Sonnenkalendar ist ein Geschenk Allahs und beide haben ihren Nutzen. Es gibt keinen Grund, neben dem Mondkalender den Sonnenkalendar für weltliche Planung zu verwenden. Es gilt, sich der Weisheit hinter der Tage, Monate und Jahre bewusst zu werden: Die Zeit geht vorüber. Du siehst, dieses Jahr neigt sich nun dem Ende zu. Die Leute feiern das Jahresende mit Begeisterung, mit Saufgelagen. Sie saufen und machen Unfug. Und dann verstreicht dieses Jahr und das nächste Jahr kommt. Und was passiert, wenn das neue Jahr kommt? Ein Stück deines Lebens ist weg. Du bist dem Tod näher. Der Tod ist nahe. Hast du dich darauf vorbereitet? Nein, ich hab mich nicht auf mein Lebensende vorbereitet. Ich hab mich auf die Feier am Jahresende vorbereitet. Da werden wir fressen, saufen, und wer weiß was noch alles tun. Wir werden zur Feier alles und vieles darüber hinaus machen! Die Leute prahlen mit den Exzessen zum Jahresende also ob es etwas Besonderes wäre. Exzesse sind keine Leistung. Vielmehr sollte man sich beeilen Allah um Vergebung zu bitten, damit Allah die angerichteten Dinge vergibt. Die Tür zur Reue ist offen. Vor dem Tod, bevor man seinen letzten Atemzug macht, gibt es noch die Möglichkeit und Chance in dieser Welt, Allah um Vergebung zu bitten. Nach dem Tod ist es zu spät Dann ist alles vorbei. Danach hast du die Chance verpasst. Egal wie sehr es dir nach deinem Tod leid tut, du musst für immer deine Strafe tragen. Das Gleiche gilt für das Gebet. Ein Mensch, der das Gebet versäumt, kann den Segen dieses verpassten Gebets nicht wiedererlangen, selbst wenn er seinem ganzez Leben für diesen Segen beten würde. Das pünktliche Gebet hat den höchsten Wert und gen größten Segen. Die Menschen nehmen ihre Gebete nicht ernst. Allah verzeiht natürlich, aber es gibt keine Möglichkeit, den Segen eines versäumten Gebents nachzuholen. Der Wert des versäumten Gebets kommt nicht zu dir zurück. Du hast den Segen verpasst. Jetzt kannst du nur noch das versäumte Gebet an sich nachholen und dich von deiner Gebetsschuld befreien. Das versäumte Gebet holst du nach und Allah akzeptiert es. Dennoch ist der verlorene Segen ist immens. Du wirst den Segen dieses einen verpassten Gebets nicht wiedererlangen. Solange ein Mensch lebt, muss er sich an diese beiden Dinge erinnern. Die Tage fliegen nur so dahin. Sie gehen schnell vorbei, dein Leben schwindet dahin. Anstatt das Jahresende mit Gelagen zu versaufen, sollte man Allah um Vergebung für seine Sünden und Fehler bitten. Leider übertreffen sich die Menschen in ihren Exzessen immer wieder aufs Neue. Möge Allah uns Verstand geben. Ein Mensch mit Verstand würde so etwas nicht tun. Nur ein Menschen ohne Verstand würde so handeln. Nur ein Mensch ohne Verstand prahlt mit seinen Exzessen und hält Irrsin für etwas Besonderes. Möge Allah uns beschützen. Möge Allah den Menschen rechtleiten. Möge Er unsere Kinder von diesen schlechten Verhaltensweisen bewahren.

2023-12-13 - Dergah, Akbaba, İstanbul

DO NOT CHANGE BEGIN بسم الله الرحمن الرحيم DO NOT CHANGE END DO NOT CHANGE BEGIN وَتَعَاوَنُوا۟ عَلَى ٱلْبِرِّ وَٱلتَّقْوَىٰ وَلَا تَعَاوَنُوا۟ عَلَى ٱلْإِثْمِ وَٱلْعُدْوَٰنِ DO NOT CHANGE END DO NOT CHANGE BEGIN صدق الله العظيم DO NOT CHANGE END Allah, der Erhabene und Mächtige, fordert, dass ihr euch beim Guten unterstützt. Wenn ihr Gutes vollbringt, kommt dies allen zugute. Deswegen sollt ihr einander beim Ausführen von Gutem unterstützen. Gutes zu tun ist für viele Menschen nicht leicht, es ist komplizierter. Vermeidet es, euch beim Ausführen von Übeltaten zu unterstützen, bei Taten, die Schaden anrichten oder irgendeine Form von Bösem entsprechen. Allah ruft dazu auf, euch gegenseitig beim Gutes tun zu unterstützen. Heutzutage sind die Menschen von Neid zerfressen. Doch beim Gutes tun gibt es keinen Platz für Neid. Beim Gutes tun soll man Bewunderung empfinden, nicht Neid. "Ich wünschte, ich wäre auch in der Lage dies zu tun, ich hätte die Kraft zu helfen, ich hätte das Geld, um Unterstützung zu leisten, ich könnte Gutes tun", so sollte man Bewunderung füreinander hegen. Man sollte keinen Neid empfinden. In der Welt des Gutes tun gibt es keinen Raum für Neid. Wenn ihr euch also definitiv beim Gutes tun unterstützt, erfüllt ihr das Gebot von Allah, dem Erhabenen und Mächtigen. Das bringt Tugendhaftigkeit, Segen und Kraft. Die Muslime benötigen spirituelle Kraft. Die spirituelle Kraft kommt sicherlich zu dem, der Hilfe leistet. Je mehr du unterstützt, desto mehr unterstützt Allah den Diener. Das Eregbnis dessen, wenn man sich nicht gegenseitig unterstützt, sehen wir an dem Zustand der Muslime heute sehr deutlich. Nach dem Ende des Osmanischen Reiches gab es keine Unterstützung mehr, keine Bewunderung, nur ständiger Neid. "Er macht es, ich kann es nicht, und wenn ich es nicht kann, dann soll auch er es nicht tun". Dies ist die Einstellung der Muslime nach dem Osmanischen Reich. Das ist das Werk des Teufels. Die Muslime gegeneinander aufzuhetzen und sie zu Feinden zu machen. Alles, was sie tun, tun sie aus eigenem Verlangen des Egos. Was aus Verlangen des Egos getan wird, bringt keinen Nutzen. Es bringt absolut keinen Nutzen. Wer für Allah und auf Allahs Weg einander hilft, dem hilft Allah auch. Das sollte man wissen. Es gibt viele Menschen, die behaupten, Gelehrte zu sein. Sie haben viel Wissen, aber es kommt ihnen nicht in den Sinn, dass wir uns gegenseitig unterstützen sollten. Lasst uns den Menschen helfen, damit Allah uns hilft. Dies ist ein wichtiger Punkt, wenn du hilfst, dann hilft dir Allah, der größte Helfer. Allah wird bei dir sein und dir helfen. Wenn du nicht hilfst, wird Allahdir nicht helfen. Neid ist nicht gut. Unterstützt euch nicht beim Schaden anrichten und beim Bösen tun. Seid konstant im Gutes tun. Übertrefft euch gegenseitig beim Gutes tun. Wettbewerb ist gut. Ich werde mehr beitragen, ich werde mehr leisten. Aber alles ohne Neid. Wie wir sagten, es gibt Bewunderung. Bewunderung und Neid sind Gegensätze. Sie stehen in Kontrast zueinander. Neid bedeutet,zu sagen: "Er soll es nicht tun, da ich es nicht tun kann." Bewunderung bedeutet, zu sagen: "Ich kann es nicht tun, aber ich wünschte, ich könnte es tun." Bewunderung bedeutet, zu sagen: "Möge Allah ihm mehr Kraft schenken, möge er ihm mehr Unterstützung geben." Möge Allah uns allen diese schöne Eigenschaft, diese schöne Unterstützungsleistung schenken. Wenn Muslime sich gegenseitig unterstützen, können sie nicht bezwungen werden. Möge Allah uns allen helfen und uns zu hilfsbereiten Dienern machen.

2023-12-12 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم هَلْ يَسْتَوِى ٱلَّذِينَ يَعْلَمُونَ وَٱلَّذِينَ لَا يَعْلَمُونَ صدق الله العظيم Allah, der Erhabene und Allmächtige, fragt, ob die Wissenden und die Unwissenden gleich sind. Das sind sie nicht. Für jeden Muslim ist es Pflicht, sich Wissen anzueignen. Es gibt keine Grenze des Wissens. Wir sollten versuchen, so viel Wissen wie möglich zu erwerben. Wir sollten lernen, wie man richtig betet, fastet und wie wir unsere Zakat richten. All diese sind Pflicht für jeden Muslim. Zudem liegt es in unserer Pflicht, weitere Dinge zu lernen und an Wissensrunden teilzunehmen. Wissensrunden sind beispielsweise suhbahs, Predigten, Vorlesungen, Vorträge und Weiteres. Wenn wir im Laufe unseres Lebens dem Wissenserwerb nachgehen, erfüllen wir unsere Pflicht, zu lernen. Wissen zu erwerben und zu lernen ist eine Pflicht. Bleibt nicht unwissend, indem ihr sagt, dass ihr es nicht wisst. Du solltest Absichten hegen, ständig Neues zu lernen. Fasse die Absicht ist es, Dein ganzes Leben lang Wissen zu erwerben, Inshallah. Wir müssen Wissen erlangen, Schritt für Schritt, so viel wie wir nur können, um Allahs Wohlergehen und das Wohl des Jenseits zu erreichen. Es gibt Dinge, die Menschen nicht verstehen und nicht wissen. In solchen Fällen sollten wir das, was wir wissen und verstehen, mit anderen teilen, damit auch sie davon profitieren können. Da aber nicht alle Menschen das gleiche Verständnis haben, solltest Du Dinge, die Du selbst und Deine Zuhörer nicht verstehen, nicht weitergeben. Zum Beispiel sind einige der Aussagen, die die hohen Gelehrten und Heiligen in ihren Ausführungen machen, von der Natur, dass einige Menschen sie nicht verstehen können. Es ist nicht Deine Pflicht, Dinge zu sagen, die andere nicht verstehen können. Während Du versuchst, etwas Gutes zu tun, könntest Duu etwas Schlechtes erreichen, indem Du Menschen Dinge erzähltst, das sie nicht verstehen können. Leute könnten es falsch verstehen. Dann wäre das, was sie tun, umsonst. Du würdest für das verantwortlich sein, was sie tun. Etwaige Sünden, die dann daraus resultieren, werden dann Dir angerechnet. Deshalb hat Sheikh Nazim die meisten Leute, die die Bücher von Muhyiddin Ibn al-Arabi lesen wollten, davon abgeraten. Er befürwortete es nur in seltenen Fällen. Ibn al-Arabis Wissen ist nicht von der Natur, dass es jeder verstehen würden. Selbst Gelehrte, die diejenigen sind, es verstehen, führen Ibn al-Arabis Aussagen nur in seltenen Fällen aus. Muhyiddin ibn al-Arabi ist Sheikh-ul-Akbar, einer der großen Sheikhs. Seine Wunder sind überall bekannt, er wird von allen akzeptiert. In bestimmten Fällen davon abzuraten, al-Arabis Bücher zu lesen, ist keine Diskreditierung. Es bedeutet, dass es ein Wissen ist, das nicht jeder verstehen wird und womöglich zur Verwirrung führt. Sheikh-ul-Akbar, Sheikh Muhyiddin ibn al-Arabi ist nur ein Beispiel. Es gibt viele andere Gebiete mit solch tiefgründigem Wissen wie das seine. Menschen lernen und lehren hin und wieder Dinge, die sie nicht verstehen. Dies führt dazu, dass sie Dinge unverständlich erklären und die Zuhörenden auf einen falschen Weg führen. Sie veranlassen Menschen dazu, überflüssige Dinge zu tun. Der Sheikh ist es, der in der Verantwortung steht und der Verantwortung nachkommt, den Menschen das kommuniziert, was sie begreifen und umsetzen können. Der Sheikh lehrt jedem stufenweise so viel Wissen, wie er braucht und versteht, gemäß seinem individuellen Niveau. Lass ab von dem, was du nicht begreifst. Konzentriere Dich auf Deine Expertise und die Dinge, die Du verstehst. Wir sind nicht in der Lage, Allahs Gebote hundertprozentig zu erfüllen. Es ist eine Herausforderung. Selbst wenn wir versuchen, alles zu hundert Prozent zu erfüllen, gelingt es uns nicht ganz. Deshalb müssen wir Allah immer, um Hilfe und Vergebung bitten. Demut und Beständigkeit ist etwas, was wir allen in der Lage sind, unter Beweis zu stellen. Allah fordert von niemandem, etwas zu tun, was er nicht schaffen kann. Es genügt, einfach nur das zu tun, was Allah von Dir verlangt. Allahs Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung sind grenzenlos. Das sollten wir wissen. Möge Allah uns allen vergeben, inshallah.

2023-12-11 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Es gibt Dinge, die halal, also erlaubt sind. Unter diesen Erlaubten Dingen, gibt es aber etwas, das Allah der Erhabene und Mächtige verabscheut: die Scheidung. Es ist besser für die Menschen, ihre Ehe zu wahren. Das Recht zur Scheidung wird vom religiösen Recht gewährt. Der Islam ist nicht wie die abgewandelten Formen der Religion Allahs wie das sogenannte Christentum oder Judentum. Dort heißt es, die Scheidung sei verboten. Sie haben die Religion in eine Form gebracht, die ihren eigenen Vorstellungen entspricht. So wird behauptet, die Scheidung sei nicht zulässig. Gemäß des Rechts Allahs, das er den Menschen zugesprochen, ist die Scheidung zulässig. Dennoch ist die Scheidung etwas, das Allah der Erhabene und Mächtige verabscheut. Obwohl Allah die Scheidung erlaubt hat, ist die Scheidung eine Handlung, die Allah missfällt. Allah der Erhabene und Mächtige wünscht sich, dass Familien zusammenbleiben. Menschen sollten nicht feindlich miteinander umgehen, sondern in Liebe miteinander leben. Menschen sollten miteinander auskommen. Scheidung führt zu Leid und Elend, insbesondere für die Kinder. Die Menschen heutzutuage haben keine Geduld. Es wird geheiratet und nach drei Monaten, nach fünf Monaten oder nach einem Jahr wird die Scheidung eingereicht, weil man meiteinander nicht klar komme. Bevor der Mensch heiratet, führt er ein Leben allein. Mit der Heirat kommt eine zweite Person in das eigene Leben hinzu. Dies bedarf unumgänglich einer Phase der gegenseitigen Angewöhnung. Die Menschen geben sich aber keine Chance, sondern sie streben vor der gegenseitigen Angewöhnung schon die Scheidung an. Die Menschen lassen sich einfach scheiden. Sie sagen, es gab Unstimmigkeiten. Sie sagen, es hat nicht funktioniert. Ehe ist kein Autokauf. Du kannst nicht sagen: "Gefällt mir nicht. Ich suche mir was Neues." Allah der Erhaben und Mächtige hat den Menschen als Menschen erschaffen. Die nächste Person, die Du heiraten willst, ist auch nur ein Mensch mit Makeln, wie eben jeder Mensch. Das größte Geheimnis im Zusammenleben ist Geduld. Menschen haben oft nicht einmal Geduld mit sich selbst. Umso schwieriger ist es für sie, Geduld mit anderen aufzubringen. Die Ehe erfordert Geduld und sie darf nicht in Abhängigkeit der persönlichen Laune gebracht werden. Sowohl die Frau muss Geduld mit ihrem Mann haben, als auch der Mann mit seiner Frau. Manchmal muss man einfach ja sagen, manchmal nein. Das heißt, alles kann nicht perfekt sein. Manchmal werden einige Dinge so sein, wie man sie möchte. Manchmal werden sie es nicht sein. Was auch immer möglich ist, wird getan. Wenn beide Seiten aber auf Dinge beharren oder Dinge erwarten, die nicht im Machbaren liegen, dann endet diese Rücksichtlosigkeit in einer Scheidung. Sich nicht aufeinander abzustimmen, führt schlussendlich zu etwas, das Allah dem Allmächtigen missfällt. Insbesondere die Kinder werden in Mitleidenschaft gezogen. Eine Scheidung mag einfach erscheinen, wenn es keine Kinder gibt, aber die Scheidung ist trotzdem nicht gut. Obwohl sich Ehepartner schon lange vor der Ehe kennen und miteinander bereits vieles erlebt haben, ändern sich die Dinge nach der Hochzeit und sie kommen nicht mehr miteinander aus. Nach der Hochzeit übt der Teufel einen ganz besonderen Druck aus. Der Teufel sät dann immer mehr Zwietracht, um die Menschen voneinander zu trennen und sie zu verfeinden. Der Teufel ist darauf aus, die Beziehung der Menschen zu zerstören Gib weder dem Teufel noch deinem Ego nach. Vor der Heirat, ist es wichtig, auch die Familie kennenzulernen und den Charakter und Gewohnheiten in Erfahrung zu bringen. Dann gilt es eine Entscheidung zu treffen und zu dieser Entscheidung ohne große Streitereien und Auseinandersetzungen im Laufe des Lebens zu stehen und miteinander auszukommen. Früher kannten sich die Familien gegenseitig. Das existiert heute nicht mehr, aber man sollte trotzdem auch das Umfeld und die Herkunft kennenlernen. Wie ist Familie der Person, die ich heiraten will? Was sind ihre Laster? Was sind ihre Tugenden? Später sollten nicht überwältigende Dingen ans Licht kommen, von denen man nicht den leisesten Schimmer hatte. Manchmal treten nämlich Dinge auf, von denen man nichts wusste. Diese werden dann oft Anlass zur Scheidung. Möge Allah gute Beziehungen schenken. Die Menschen der Endzeit sind sehr anders. Die Menschen in der Vergangenheit waren viel geduldiger. Sie konnten viel besser miteinander auskommen. Die heutigen Menschen sind ohne Geduld. Oftmals bescheweren sich die Menschen über winzige Dinge. Menschen scheiden sich wegen Dingen, die nicht mal einen Feigenkern füllen würden. Möge Allah gute Beziehungen schenken. Möge Allah schützen. Die Ehe ist eine wichtige Institution. Im Islam ist die Ehe die wichtigste Institution. Es ist die Familie, die die Gesellschaft, zusammenhält. Möge Allah schützen. Möge er uns vor dem Übel des Teufels, vor dem Übel des Egos schützen. Mögen die Menschen gut miteinander auskommen.

2023-12-10 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَلِلَّهِ الْعَاقِبَةُ الْأُمُورِ Am Ende wird alles, mit der Erlaubnis Allahs, zu Ihm zurückkehren. Jeder wird, gemäß Allahs Bestimmung, letztendlich vor Allah dem Erhabenen und Mächtigen stehen, sowohl diejenigen, die mit Ihm sind, als auch diejenigen, die gegen Ihn sind. Aber die Menschen denken nie daran. Wir beten für das gute Ende aller Dinge. Bei einem schlechten Ende wird der Mensch die Vergeltung für alle Dinge erhalten, die er in der Welt angerichtet hat, und den hohen Preis daführ zahlen. Menschen sind ungeduldig und sie schauen auf die Dinge nicht mit Weisheit. Man muss alles, was geschieht, mit Weisheit betrachten, denn es gibt in der Tat sowohl Schwierigkeiten als auch Leichtigkeiten im Leben. Die Schwierigkeit des Lebens sind es aber nicht wert, sie zu einem Anlasss der Trauer werden zu lassen. Konzentriere Dich darauf, was am Ende sein wird. Möge das Ende gut sein. Das ist das Wichtigste. Alles, was wir erleben, wird samt unseres Leben in dieser Welt zu Ende gehen. Ein Leben, dessen Ende gut ist, ist ein Leben, das Erlösung erlangt hat. Es ist ein glückliches Leben. Egal welche Schwierigkeiten man in der Welt durchmacht, es gibt Belohnungen für die Schwierigkeiten, für denjenigen, der dem Weg Allahs folgt. Für denjenigen, der nicht dem Weg Allahs folgt, gibt es keinen Segen aus den Schwierigkeiten des Lebens. Für jemanden, der nicht Allahs Weg folgt, gibt es unter allen Umständen nur Schaden und Verluste. Im Leben gibt es hin wieder Schwierigkeiten. Am Ende zählt einzig und allein, ob man seinen Glauben bewahren und Erlösung erlangen konnte. Wenn das der Fall ist, dann gilt es Allah, Dank auszusprechen. Wenn Du am Ende der Dinge Deinen Glauben bewahren und Erlösung erlangen konntest, dann lobpreise Allah. Mit Dankbarkeit, Lob und Hingabe demonstrierst Du Deinen Glauben und Deine Überzeugung in Allah. Derjenige allerdiongs, der gegen Allah rebelliert, wird für aus den Schwierigkeitn des Lebens weder einen Nutzen noch einen Segen im Jenseits ziehen. Konzentriere Dich daher auf das Ende und Ergebnis der Dinge. Möge das Ende all unserer Angelegenheiten ein gutes Ende sein, so Allah will.

2023-12-06 - Lefke

Die meisten Menschen heutzutage beschweren sich, dass sie sich bedrückt und eingeengt fühlen. Die Menschen belasten sich mit allerlei. Aus eben dieser Belastung entsteht das Gefühl von Bedrückung und Bedrängnis. Die Menschen belasten sich, weil sie sich zu sehr mit der Welt beschäftigen. Je mehr Du an die Welt denkst, desto mehr belastet sie Dich. Mit jedem weiteren Gedanken an die Welt geht es Dir dann schlechter und schlechter. Die Menschen sind in der ständigen Sorge: "Ich muss noch diese Arbeit erledigen; ich muss noch jenes fertig bekommen." Oder die Menschen setzen sich selbst einem Leistungsdruck aus: "Ich muss härter arbeiten, um weiter aufzusteigen." Selbst wenn die Menschen Ruhe finden und miteinander sitzen, reden sie nur über weltliche Angelegenheiten. Je mehr Du aber über weltliche Angelegenheiten sprichst, umso mehr belastest Du dich. Sheikh Nazim empfahl daher, dass man weltlichen Dingen nicht zu oft zuhören sollte. Weltliches Gerede führt nur zu mehr Belastung. Wenn Du Dich von Deiner Belastung und Bedrückung befreien möchtest, dann begib Dich in die Gesellschaft derjenigen Menschen, die für das Jenseits leben. Versucht mit denjenigen zusammen zu sein, die für das Jenseits leben. Weltliche Belange bringen nur Finsternis in Dein Leben. Weltliches bringt Finsternis und Trauer Dahingegen frohlockt die Seele des Menschen, wenn es um das Jenseits geht. Wenn sich der Mensch dem Jenseits zuwendet, dann wird die Seele zufrieden und glücklich. Weltliche Gespräche werden Dich niemals zufrieden stellen. Weltliche Gespräche laufen meistens darauf hinaus, dass sich Leute über andere beschweren und ihre Probleme auf andere aufdrücken wollen. Diese negativen Gespräche belasten den Menschen und machen insbesondere diejenigen traurig, die mit damit nicht klarkommen. Weltliches Gerede führt zu nichts Gutem. Wenn Du Ruhe und Frieden suchst, dann wende Dich dem Jenseits zu. Folge dem Weg Allahs. Folge dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm. Lies und höre Dir die Lebensgeschichten der Propheten, ihrer Weggefährten und der Heiligen an. Nimm Dir ein Beispiel an ihrem Leben. Wenn die Namen der Propheten, Weggefährten und Heiligen erwähnt werden, dann sendet Allah seine Barmherzigkeit herab, sodass Du Inneren Frieden verspürst. Wenn du aber auf diejenigen schaust, die sich an die Welt klammern, und Du Dich ausschließlich mit der Frage beschäftigst, wie viel Geld sie verdienen, was ihre Arbeit ist, wie sie es geschafft haben, reich zu werden, dann stürzt Du dich in Finsternis und belastest Dich. Deshalb dankt Allah, denn es gibt nichts Glücklicheres für einen Menschen als Muslim zu sein. Nimm Dich in Acht vor denjenigen, die Religion für ihren eigenen Profit instrumentalisieren und Dich nicht rechtleiten. Solche Irregeleiteten und Irreführenden gab es immer. Im Islam gibt es keinen Zwang. Der Islam ist da, um die Menschen zu retten. Der dient dazu, den Menschen Glückseligkeit zu bescheren, sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits. Der Islam bringt Schönheit und Freude an die Orte, an denen er praktiziert wird. Der Islam verschönert sowohl das diesseitige Leben als auch das Jenseits. Die Menschen heutzutage in dieser Welt werden alle in eine Form gezwängt. Die Menschen haben sich ausschließlich dieser Welt zugewandt. Die Menschen schauen nicht auf ihr Jenseits. Daher ist die ganze Welt in Kummer und Trauer. Möge Allah die Menschen rechtleiten, damit sie die Schönheit des Glaubens sehen können, so Allah will.

2023-12-05 - Lefke

بسم الله الرحمن الرحيم وَعَلَّمَ ءَادَمَ ٱلْأَسْمَآءَ كُلَّهَا ثُمَّ عَرَضَهُمْ عَلَى ٱ لْمَلَـٰٓ ئِكَةِ صدق الله العظيم Allah der Erhabene und Mächtige lehrte Adam, Friede sei mit ihm, alles. Das Wissen der Kinder Adams stammt von Adam, Friede sei mit ihm. Allah der Erhabene und Mächtige lehrte ihn alles. Durch ihn lernten die Menschen alle Arten von Wissen, sowohl Äußeres Wissen als auch Inneres Wissen. Alle Arten von Wissen gehen auf unseren Urgroßvater Adam, der erste Prophet und der erste Mensch, zurück. Er lehrte alle Formen des Wissens, sei es Mathematik oder jegliche andere Wissenschaft. Es wird behauptet, dass die Menschen diese Dinge durch Zufall gelernt haben. Die Leute heutzutage denken, dass sie die Wissenschaften selbst erfunden haben. Nein, das Wissen war mit Adam bereits da. Allah der Allmächtige hat allem seine Zeit und seinen Platz gegeben, so auch dem Wissen. Adam, Friede sei mit ihm, lehrte den ersten Menschen die Grundlagen des Wissens. Im Laufe der Zeit öffneten und öffnen sich den Menschen neue Türen des Wissens. Die Menschen lernen ständig neu. Es kommt immer eine neue Erkenntnis, die zu neuem Wissen führt. Das Wissen hat vor Allah kein Ende. Es gibt kein Ende des Wissens. Allah der Erhabene und Mächtige hat uns die Gabe des Wissens geschenkt. Beispielsweise ist es ein Wissen, dass Menschen im Feuer verbrennen und im Wasser ertrinken. Es gibt neben Menschen aber auch andere Geschöpfe. Dschinns wurden aus Feuer erschaffen. Dschinns passiert im Feuer nichts. Desweiteren gibt es eine Vielzahl an Lebewesen, die im Meer oder in den Lüften leben. Die Schöpfungen Allahs der Erhabene und Mächtige sind endlos. Allah der Erhabene und Mächtige erschafft immer. Der Mensch ist nicht das Ende der Schöpfung Allahs. Die Leute fragen: Gibt es Lebewesen im Weltraum? In der Schöpfung Allahs des Allmächtigen gibt es alles. Wissen offenbart sich immer nur dann, wenn es erlaubt ist. Wissen hat seine Vorgaben. Für alles Wissen gibt es einen richtigen Ort und eine richtige Zeit. Das Wissen befindet sich in der Gegenwart Allahs. Die Quelle des Wissens ist Allah der Erhabene und Mächtige. Das Wissen, das Allah der Erhabene und Mächtige, den Menschen gegeben hat ist nur ein winziges Partikel. Schon dieses winzige Partikel an Wissen führt zu Hochmut, sodass sich die Leute darauf etwas einbilden. Strebe nach Wissen, das Dich näher zu Allah dem Erhabenen und Mächtigen bringt; das erst ist Wissen! Das Wissen, das dir die Allmacht und Majestät Allahs offenbart, ist Wissen. Das Wissen derer, die nicht wissen, was sie tun, die aber dennoch etwas tun und es dann für sich beanspruchen und die Menschen belehren, indem sie sagen: „Tu dies, tu das“, ist kein Wissen. Das ist kein Wissen, sondern Täuschung. Wissen stammt von den Propheten. Alle Arten von Wissen stammen von den Propheten. Was auch immer man sich vorstellen kann, von der Weberei über die Landwirtschaft bis hin zur Medizin, alles stammt von den Propheten. Der erste Prophet war Adam, Friede sei mit ihm, dann Seth, Idris, Friede sei mit ihm, und so ging das Wissen mit jedem darauffolgenden Propheten weiter. Die Propheten brachten den Menschen Wissen bei. Wissen ist etwas, das an Zeit gebunden ist und sich schrittweise offenbart. Wir befinden uns nun in der Endzeit und erleben, wie das Wissen sich rasant offenbart. Das, was der Mensch früher in tausend Jahren erlernte, lernt er heute in einem Jahr. Das ist eine Weisheit Allahs. Der rasante Wissensanstieg ist ein Zeichen der Endzeit; das Ende der Welt naht. Es ist nun die Zeit gekommen, dass all dieses Wissen offenkund wird. Der heutige Wissensstand war für die heutige Ära bestimmt. Möge Allah uns nicht die Irre führen. Möge Allah uns kein Wissen geben, dass uns Weg abbringt. Möge Allah uns wahres Wissen bescheren.

2023-12-04 - Lefke

Allah der Mächtige und Erhabene hat geliebte Diener. بسم الله الرحمن الرحيم أَلَآ إِنَّ أَوْلِيَآءَ ٱللَّهِ لَا خَوْفٌ عَلَيْهِمْ وَلَا هُمْ يَحْزَنُونَ ٱلَّذِينَ ءَامَنُوا۟ وَكَانُوا۟ يَتَّقُونَ صدق الله العظيم Sie sind Allahs geliebte Diener. Für sie gibt es keine Angst, keine Traurigkeit. Ebenso gibt es für diejenigen, die bei ihnen sind, keine Angst oder Traurigkeit. Sie sind die Treuen. Treu ist jemand, der sich gegenüber Menschen niemals verräterisch oder böse verhält. Sie sind Menschen, die auf ihre Versprechen achten und sie halten. Ihr Meister ist unser Prophet sallallahu alayhi wa sallam, Sayyidina Muhammad sallallahu alayhi wa sallam. Sie folgen seinem Weg. Dieser Weg lehrt die Leute zu Menschen zu werden. Was ist ein Mensch? Der Mensch ist ein Geschöpf, das Allah der Allmächtige erschaffen hat und dem er die Möglichkeit gegeben hat, die höchsten Ehren zu erreichen. Wenn sie diesem Weg folgen, werden sie von Allah akzeptierte Menschen sein. Ihr Weg ist der Weg der Erlösung, der Weg des Glücks. Sie trauern dem Weltlichen nicht nach. Sie führen die Menschen auf den richtigen Weg. Sie sind für diejenigen, die bei ihnen sind, ein großer Segen. Ihr Segen liegt sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits. Die Wege der Propheten und der Gefährten der Propheten bestehen darin, Licht in die ganze Welt zu verbreiten. Sie bringen den Menschen Erleichterung und Trost und führen sie aus der Dunkelheit ins Licht. Das ist ihr Weg. Diejenigen, die ihnen dienen, sollten wissen, dass sie niemanden um Hilfe bitten. Ihr Anspruch ist es, dass sie selbst den Menschen dienen. Ihre Dienste bestehen darin, den Menschen den richtigen Weg zu zeigen. Es bringt großen Segen für diejenigen, die bei ihnen sind und ihnen im Namen Allahs helfen. Dieser Segen wird sowohl sie selbst als auch ihre Vorfahren, ihre Familien und Verwandten erreichen. Das ist der Weg der Heiligen. Der Weg Allahs ist der Weg der Barmherzigkeit: Mit den Menschen barmherzig sein und ihnen dienen. Wer dient, findet selbst Dienst. Wenn jemand für Allah einen einzigen Dienst erweist, wird Allah ihm das Hunderttausendfache geben. Der Segen davon ist groß für diejenigen, die es verstehen. Diejenigen, die verstehen und mit ihnen sind, werden glücklich werden. Der Weg aller Heiligen ist eins. "Dieser ist so, jener ist anders." Nein, eine solche Unterscheidung gibt es nicht. Wahrlich, sie sind die geliebten Diener Allahs. Ihr Nutzen kommt der Menschheit zugute. Ihr Segen kommt der gesamten Menschheit zugute. Unser Prophet sallallahu alayhi wa sallam sagt: بهم تمترون ويهم تنسرون Regen kommt um ihret Willen zu dir. Um ihret Willen wirst du den Sieg erringen. Dein Auskommen in dieser Welt kommt um ihret Willen. Allah der Allmächtige sendet der Welt um ihret Willen alle Nahrung, Sieg, Regen und alle Arten von Güte. Es kommt durch sie. Sie sind für die gesamte Menschheit, ein Segen. Allahs Gaben sind nicht einfach ein Produkt dieser Welt, sondern alles sind Gaben, die Allah uns zu Ehren seiner Geliebten herabsandt. Allah der Mächtige und Erhabene gibt uns, aus Liebe zu ihnen. Möge Allah ihre Dienste fortsetzen. Möge Allah mit ihnen zufrieden sein. Auch wenn sie ins Jenseits übergegangen sind, werden ihre Dienste noch größer sein. Möge alle uns nicht von ihrer Türschwelle trennen.

2023-12-03 - Lefke

Allah, der Allmächtige und Majestätische, sagt wunderschön im Quran (99:7,8): Egal wie viel Gutes eine Person tut, sie wird ihr Gutes und ihre Belohnungen erleben. Auch die kleinsten Taten werden nicht übersehen; sie werden zweifellos zu dir zurückkehren, sagt Allah, der Allmächtige und Majestätische. Diejenigen jedoch, die Unrecht begehen, erwartet die Strafe. Unabhängig vom Ausmaß ihrer Verfehlungen werden sie sicherlich ihre gerechte Strafe erleben. Allah, der Allmächtige und Majestätische, gibt uns zudem Anleitung, wie man solche Strafen vermeiden kann. Während Du noch am Leben bist und Dein Körper noch atmen kann, Du um Vergebung bittest, dann wird Allah Deine Reue annehmen. Aber sobald die Seele den Körper verlassen hat, Du keinen Atem mehr hast und Du nichts mehr tun kannst, dann ist Reue nicht mehr möglich und die Strafe ist unvermeidlich. Daher ist es wichtig so lange wir in dieser Welt sind, über unsere Taten und Sünden nachzudenken, die wir in dieser Welt begangen haben. Unser Prophet, Frieden und Segen seien auf ihm, empfahl, dass wir siebzig oder hundertmal täglich "AstaghfiruLlah" sagen und Allah um Vergebung bitten. Auch ich rezitiere "AstaghfiruLlah", sagte der Prophet, Friede sei mit ihm. Obwohl er selbst frei von Sünde und jeglicher Schuld war, würde er täglich siebzigmal "AstaghfiruLlah" sagen! In dem wir täglich 70 Mal, 100 Mal oder mehr Allah um Vergebung bitten, waschen wir uns rein von Sünden und befreien uns von dieser Last. Allah gebietet im majestätischen Qur'an: Selbst die kleinste Sünde, die ins Jenseits übertragen wird, so klein wie ein Atom, wird ihre Strafe tragen. Ähnlich geht keine gute Tat verloren. Selbst wenn Deine Tat so klein ist wie ein Atom, wird Allah, der Allmächtige und Majestätische, sie belohnen. Er wird Deine Taten nicht unbeachtet lassen. Heute überschattet ein allgemeiner Zustand der Gedankenlosigkeit und Irreführung unsere Welt. Vielen fehlt es am Denkvermögen und Verstädnis. Infolgedessen sind sie leicht zu frivolen und gefährlichen Unternehmungen hingezogen. Allah warnt: "Bringt euch nicht selbst in Gefahr!" Doch die Menschen untergraben seine Worte rebellisch. Die Menschen sind geblendet von Ihrer eigenen Torheit und sehen es als Zeichen der Überlegenheit, sich Allah zu widersetzen, Ihn zu leugnen, die Religion zu bekämpfen und zu verlassen. Möge Allah davor schützen, aber diejenigen, die sich von solchen Handlungen nicht abwenden und Buße tun, erwartet die ewige Verdammnis in der Hölle. Selbst wenn Du Deinen religiösen Pflichten verpasst, gibt es immer noch Hoffnung auf einen Ausweg. Wenn die Menschen aber den Fehler begehen, ihren Glauben vollständig abzulegen, dann werden sie zweifellos die Konsequenzen im Jenseits erleben. Möge Allah uns alle beschützen.