السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-02-17 - Other

Mit Allahs Erlaubnis möchten wir zwei Minuten einen guten Ratschlag, nasīḥah, geben. So ist der Weg, wie er uns von den Mashāyikh gezeigt wurde. Mawlānā Shaykh Nazım riet, dass nach dem Fajr-Gebet der Tag mit einer guten nasīḥah, mit guten Worten beginnen sollte. In shā'a Llāh werden zwei Worte für den Segen und die barakah sprechen, In shā'a Llāh. Wir leben in schwierigen Zeiten. Der Prophet, Friede sei mit ihm, lobte den Gläubigen, mu'min, der in dieser Zeit seinen Glauben bewahrt Die ṣaḥābah fragten den Propheten, Friede sei auf ihm: „Wer sind jene, die du deine Geliebten nennst? Sind wir etwa nicht deine Geliebten?“ Der Prophet, Friede sei mit ihm antwortete, ihr seid meine Weggefährten, meine ṣaḥābah. Meine Geliebten sind die Gläubigen in der Endzeit. Sie haben mich nicht gesehen, aber sie lieben mich. Ich liebe sie auch. Das sagte der Prophet, Friede sei auf ihm. Darüber hinaus sagte der Prophet, Friede sei auf ihm, zu den ṣaḥābah, dass sie genau das tun sollen, was sie von ihm gesehen haben. „Wenn ihr nur 99 Prozent davon umsetzt, werde ich nicht zufrieden sein“, sprach der Prophet, Friede sei auf ihm. „Aber jene Gläubigen in der Endzeit, meine Geliebten, auch wenn sie nur eines von hundert tun, ist das gut und genug für sie und es wird ihnen nichts schaden.“ Schaut man sich die gesamte islamische Welt an, so sitzt sie vielleicht insgesamt maximal nur ein Prozent davon um, was die ṣaḥābah geleistet haben. Was wir tun, ist vielleicht nur eins von hundert tun. Eins von hundert wäre schone eine sehr große Leistung für uns. Möge Allah uns helfen. Wir sind glückliche Menschen, dass wir zur Gemeinschaft des Propheten, Friede sei auf ihm, gehören dürfen. Das ist die größte Ehre für uns und wir sollten uns darüber freuen. Wir sollten den Propheten, Friede sei auf ihm, so oft wie möglich preisen. Hört nicht auf jene Leute, die von Anfang an, seit der Zeit des Propheten, Friede sei auf ihm, bis jetzt und bis zum Jüngsten Gericht eifersüchtig sind. Wer es verhindert, den Propheten, Friede sei auf ihm, zu loben und Segenswünsche auszusprechen, ist einfach nur eifersüchtig auf den Propheten, Friede sei auf ihm. Eifersucht ist eine üble Eigenschaft. Es ist die erste Eigenschaft, die den Teufel ausmacht. Möge Allah uns vor dem Teufel bewahren.

2024-02-17 - Other

Wir befinden uns im Monat des Propheten, Friede sei auf ihm, im Monat Schā'bān. Dieser Monat hat für die Gläubigen einen besonderen Stellenwert. Aus Respekt für den Propheten, Friede sei auf ihm, freuen wir uns über diesen Monat und es gibt viele gesegnete Nächte in diesem Monat. Insbesondere die Nacht vom 14. zum 15. Schā'bān. In dieser Nacht wird festgelegt, was im nächsten Jahr geschehen wird, für alle Menschen, auch für die gesamte Welt. Wir leben in dieser Welt und die Dinge dieser Welt stehen in Wechselwirkung mit unserem Handeln und unseren Zuständen. Dieser Monat ist ein gesegneter Monat, den Allah dem geliebten Propheten, Friede sei auf ihm, gewidmet hat. Der Prophet, Friede sei auf ihm, ist das Licht, nicht nur für die Muslime, sondern die gesamte Menschheit. In den Anfangszeiten in Mekka musste der Prophet, Friede sei auf ihm, unvergleichliche Qualen durchmachen. Sie quälten den Propheten, Friede sei auf ihm, auf jegliche Weise. Doch in der Nacht der Himmelsreise Mi'rāj erhob Allah den Propheten an den höchsten Ort, den niemand sonst erreichte. In jener außergewöhnlichen Nacht geschahen Dinge, von den wir nicht wissen können, wo, wie, was alles passierte. Wir wissen es nicht. Das geht über unseren Verstand hinaus, übersteigt unser Denkvermögen. Die Geschehnisse jener Nacht sind speziell für den Propheten, Friede sei auf ihm, bestimmt. Auf jener Himmelsreise wurde dem Propheten, Friede sei auf ihm, alles gezeigt: das Paradies, die Hölle, die Brücke ins Jenseits, das Gericht am Tag des Jüngsten Gerichts. All das hat Allah ihm in jener Nacht gezeigt. Für Allah gibt es keine zeitlichen oder räumlichen Einschränkung. Es liegt das jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Nach zwei, drei Jahren nach jener Nacht der Himmelsreise, erhielt der Prophet, Friede sei auf ihm, den Auftrag, nach Medina auszuwandern und seine Heimat Mekka zu verlassen – was natürlich keine leichte Sache ist. Mekka war der Ort, an dem er geboren wurde, wo er aufgewachsen ist. All das zurückzulassen ist schwierig. Der Prophet, Friede sei auf ihm, erfüllte den Befehl Allahs und brach gemeinsam Sayyidinā Abū Bakr auf. Warum hat Allah den Propheten, Friede sei auf ihm, nicht in einer Sekunde nach Medina befördert, fragen manche. Alles hat seine Weisheit; nichts geschieht ohne Weisheit. Der Prophet, Friede sei auf ihm, hatte zuvor eine Reise von Milliarden von Lichtjahren in einer Sekunde durchgeführt. Aber wie wanderte er nach Medina aus? Auf einem Kamel. Darüber wurde auf seiner Reise angegriffen und gequält. Dafür gibt es eine Weisheit. Der Prophet, Friede sei mit ihm, setzte den Muslimen hierdurch ein segensreiches Beispiel. Die Muslime machen sich nicht bewusst, welche Qualen und welches Leid, der Prophet, Friede sei auf ihm, über sich ergehen lassen musste. Die Muslime heute denken, dass nur sie leiden. Niemand hat so gelitten wie der Prophet, Friede sei auf ihm. Der Prophet musste jede erdenkliche Art von Leid und Qualen durchmachen. Er wurde mit Steinen und Dreck beworfen, gedemütigt und erniedrigt. Trotz allem war der Prophet, Friede auf ihm, immer geduldig. Wenn er es gewollt hätte, hätte ein einziger all die Unterdrückung mit Leichtigkeit beenden können. Der Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte die Menschheit, Geduld zu zeigen und anzunehmen, was Allah gibt. Auf der Reise, als der Prophet von Mekka nach Medina auswanderte, geschahen ebenfalls viele außergewöhnliche Dinge, insbesondere in der Höhle Ghar al-Thawr. Alhamdulillah, Allah ließ uns jene Höhle besuchen. Diese Höhle ist nicht so groß, dass man sie im herkömmlichen Sinne besichtigen könnte. Es ist sehr eng, sehr schmal und nicht leicht hineinzugelangen oder gar hineinzupassen. Der Prophet, Friede sei auf ihm, war in jener Höhle und dort trug sich ebenfalls etwas von besonderer Bedeutung zu. Was war dort in der Höhle geschehen? Alle 7700 Naqshbandī Sheikhs sind mit ihrer Spiritualität ebenfalls dorthin gekommen und leisteten ihren Treueeid Bay'ah gegenüber dem Propheten, Friede sei auf ihm. Das Zusammentreffen in jener Höhle hat daher einen besonderen Stellenwert für die Naqshbandī ṭarīqah und zugleich auch für alle ṭarīqah. Die ṭarīqah ist wahrhaftig und es gibt 41 ṭarīqah. Die Naqshbandī haben eine ganz besondere Verbindung zum Propheten, Friede sei auf ihm. Der Prophet, Friede sei auf ihm, war mit Sayyidinā Abū Bakr in jener Höhle und Sayyidinā Abū Bakr leistete dort gemeinsam mit allen Naqshbandī Sheikhs, die bis zum Tag des Jüngsten Gerichts erscheinen werden, den Treueeid Bay'ah. Bis zum Tag des Jüngsten Gerichts gibt es insgesamt 7700 Naqshbandī Sheikhs. Das ist die ṭarīqah und das ist, woher ihre Kraft kommt. Tarīqah und der Islām, die Scharia, sind eins. Man kann sie nicht voneinander trennen. Immer zu Zeiten, als es viele Spaltungen zwischen den Muslimen gab und die Menschen ihren Weg verloren haben, haben die Naqshbandī Sheikhs die Muslime wieder geeint und die Menschen auf den Weg gebracht. Euch ist sicher Ahmad Sirhind, Mujaddid-i-Alf-i-Sani, wohlbekannt, doch aber auch Yusuf Hamadani solltet ihr kennen. Yusuf Hamadani war ein großer Heiliger. Er war der Sheikh von Ahmad Yasawi. Yusuf Hamadani und sein Schüler Ahmad Yasawi lebten zu einer Zeit, in der das ganze Gebiet von Zentralasien gegen Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah waren. Sie mochten Sayyidinā Abu Bakr, Umar, Uthman nicht. Sie akzeptierten die Ṣaḥābah nicht. Die ganze Region war so. Die Doktrin der Fatimiden aus Ägypten war vorherrschend zu jener Zeit. Sie waren gegen die, gegen die Khulafā'u r-Rashidīn. Die ganze Region war gegen die Ṣaḥābah eingestellt, bis eben Yusuf Hamadani und sein Schüler Ahmad Yasawi kamen. Dies sind große Heilige. Ohne zu kämpfen oder sonst etwas zu tun, brachten sie Millionen von Menschen auf den Weg des Islāms zurück und legten das Fundament des Glaubens in Anatolien vor dem Osmanischen Reich. Sie bereiteten diese Region vor und als die Osmanen kamen, war Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah wieder in Kontrolle überall. Ohne sie wären diese Millionen Menschen nicht wieder auf den Weg gekommen. Ohne das Wirken der Sheikhs, würde es dort keine Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah geben. Sie bezeichnen jene großen Sheikhs als Mushriks. Wie können sie es wagen? Ohne ihr Wirken würde es keine Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah geben. Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah wäre ohne sie nicht wieder vorherrschend geworden. Ohne sie hätte sich der Islam nicht bis in Herz Europas verbreitet. Ohne sie hätten die Muslime nicht der Unterdrückung und Ungerechtigkeit der Sowjet Union standgehalten. Durch das Wirken dieser Sheikhs, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, waren die Menschen vor Shaytan und seinen Handlangern sicher. Oder aber auch Ahmad al-Faruqi as-Sirhindi , genannt Mujaddid-i-Alf-i-Sani. Auch er verteidigte Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah, ohne zu kämpfen, ohne Schwert, ohne Waffe, ohne Bombe. Er machte Indien und alle umliegenden Gebiete wieder zu Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah. Und wir haben die Ehre, mit ihnen in einer Linie zu stehen. Neben Naqshbandi gibt es weitere vierzig ṭarīqah; alle sind sie Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah. Insbesondere in Afrika etablierten sie Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah ohne zu kämpfen, nur mit Taṣawwuf. Tasawwuf verbreitete sich von Norden nach Süden. Es verbreitete sich von Westafrika, Nigeria,… Wie kann jemand in dieser Wüste kämpfen? Das ist unmöglich. Aber mit Allahs Segen kamen die Anhänger der Tariqah brachten Licht in diesen Kontinent, den manche Leute abfällig als schwarzen Kontinent bezeichnen. Wie können sie es wagen Afrika als schwarzen Kontinent zu bezeichnen? Allah hat den Menschen dort Licht geschenkt. Möge Allah ihnen helfen. Sie leiden sehr, aber Allah wird sie belohnen. Allah wird mit ihnen zufrieden sein. Auch der Prophet war glücklich mit ihnen. Einmal trug sich ein Ereignis mit Bilal al-Habashi zu. Dabei sagte ein Sahaba: „Oh du Sohn einer schwarzen Frau." Der Prophet war sehr verärgert über diese Aussage und das Unrecht, was dadurch angetan wurde. Der Sahaba rannte zu Bilal al-Habashi, bat um Vergebung, legte seinen Kopf vor seine Füße und sagte zu Bilal al-Habashi: „Mein Kopf gehört unter deine Füße.“ Dies ist der Anstand und Respekt, den Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte. Dies ist, was der Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte. Dies ist, was die Tariqah und der Islam lehrt. Kein Mensch ist einem anderen Menschen überlegen, außer in seiner Gottesfurcht. Und Gottesfurcht kennt keinen Stolz oder Hochmut. Hochmut oder Arroganz darf es Tariqah nicht geben. Tariqah ist nur für die Demütigen. Je demütiger du bist, desto höher bist du. Der Prophet, Friede sei mit ihm sagte: من توادع لله رفعه Wer aus Liebe zu Allah in Demut ist, den wird Allah erhöhen. Wenn sich Leute gegenüber dir auf aggressive Weise arrogant verhalten, dann ist es manchmal angebracht, dem mit breiter Brust entgegenzutreten. Es aber keineswegs akzeptable sich gegenüber demütigen und bescheidenen Menschen groß aufzuspielen. Leider werden allzu oft demütige Menschen mit Arroganz auf herabwertende Weise behandelt. Wer hochmütig oder arrogant ist, hat keine gute Denkweise. Alles geschieht durch Allah und es gibt nichts, was man selbst erreicht hat, sodass man stolz auf sich sein könnte. Es ist Allah, der dir alles gibt. Diese Gaben solltest du in Demut und Dankbarkeit annehmen und sie nicht zu deinem Instrument machen, um auf andere abwertend herabzublicken. Für ein solches Verhalten wird Allah dich erniedrigen. Die einstigen wahrhaftigen Sheikhs hüteten sich davor eine Aussage zu treffen, die gegen einen anderen Sheikh hätten sein können. Sie waren nicht wie Leute heute, die sich als Gelehrte, Sheikhs, Imame usw. bezeichnen. Sie kennen diesen Anstand und Respekt nicht. Sie folgen nicht einer Tariqah, sondern sind getrieben von ihrem Hochmut und ihrer Arroganz. Sie wollen, dass man sie mit den höchsten Namen anspricht. Nehmt euch die Gelehrten von damals als Vorbild. Einst fragten sie einen Gelehrten bezüglich einer Sache. Der Gelehrte sagte über diese Sache: „Das ist nicht akzeptabel!“ Dann gingen sie zu einem anderen und dieser sagte zur Sache: „Das ist in Ordnung!“ Mit diesen beiden widersprüchlichen Aussagen versuchten sie dann beide Gelehrte aufeinander aufzuhetzen. Sie gingen zum ersten Gelehrten und sagten zu ihm: „Du hast gesagt, das ist nicht akzeptabel, aber der andere Sheikh hat gesagt, das ist in Ordnung!“ Daraufhin sagte der Gelehrte über den anderen Gelehrten: „Jener Gelehrte ist wie ein Ozean. Ein kleines bisschen Schmutz kann dem Ozean nichts anhaben. Der Ozean wäscht es rein.“ Dies war die Reaktion des ersten Gelehrten. Dann gingen sie zum anderen Gelehrten und sagten: „Du hast gesagt, es ist in Ordnung, aber jener Gelehrte sagte, das ist nicht akzeptabel!“ Der zweite Gelehrte sagte: „Jener Gelehrte ist so rein wie ein weißes Blatt. Was ein kleines Pünktchen dem schon anhaben.“ Die beiden Gelehrten haben sich gegenseitig mit größtem Respekt behandelt und haben für den anderen noch nicht einmal behauptet, im Unrecht zu sein. Beide haben den Sachverhalt relativiert und die Person gegenüber entschuldigt. So waren die alten Gelehrten. Die meisten von ihnen hatten einen Sheikh, folgten der Tariqah und hatten Anstand. Das ist sehr wichtig. Möge Allah uns helfen. Wir leben in einer Zeit, in der alles auf den Kopf gestellt ist. Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte, dass eine Zeit kommen wird, in der die Füße der Kopf sein werden. Die Sahaba waren verwundert und fragten: „Wie kann das sein?“ Die Füße werden zum Kopf. Die, die nichts verstehen, werden die Kontrolle haben. Es ist der Kopf, der Verständnis hat und kontrollieren kann, nicht die Füße. Es ist der Kopf, der versteht, sieht, schaut und hört. Jetzt leben wir aber in der Zeit, wo alles auf den Kopf gestellt ist, und die Füße nun das Sagen haben. Möge Allah uns helfen. Wir leben nun in der Endzeit. Es ist eine Zeit, die sehr kostbar ist. Da alles nun so schwierig ist, ist nun die Zeit, den größten Gewinn zu machen. Wenn du in der heutigen Zeit trotz aller Schwierigkeiten und allen Leids dennoch Allahs Weg folgst und die Gebote Allahs einhältst, wird Allah dich unvergleichlich belohnen. Möge Allah den Muslimen helfen. Jeden Tag hören und sehen wir Menschen, die vom Weg abkommen. Tritt nicht in die Falle, folge nicht schlechten Freunden, die sagen: „Komm einmal und du wirst glücklich sein.“ Sobald du dich nicht wohlfühlst, geh lieber nicht hin. Wenn du deinen Fuß hineinsetzt, gibt es eine Falle, die dich einfängt und du kannst dann nicht mehr entkommen. Dieser Ratschlag gilt für alle hier Anwesenden aber auch Abwesenden, die zuhören. Sei nicht bei schlechten Menschen, schlechten Freunden. Wenn du an einen schlechten Ort oder zu schlechten Menschen gehst, ist es wie, wenn du zum Schmied gehst, sagte der Prophet, Friede sei auf ihm. Du wirst dir dort entweder deine Kleider verbrennen oder zumindest den Geruch abbekommen. Mit schlechten Leuten zusammen zu sein werden ihrer Negativität im Gleichen Maße auf dich abwerfen und dich unglücklich machen. Deshalb geh überhaupt nicht erst hin, sondern halte dich fern. Wir leben nun in der Endzeit. Insha’Allah wird es nun mit Mahdi Alayhissalam zu einer Öffnung kommen, die nur noch durch ihn möglich ist. Das ist es, was wir erwarten. Das ist es, was der Prophet, Friede sei auf ihm gesagt hat. Und er war der Wahrhaftigste, Aufrichtigste, der Vertrauenswürdigste: Sadiq al-Amin! Alles, was er gesagt hat, wird geschehen. Nur noch sehr wenig muss geschehen, bis Mahdi Alayhissalam erscheint, um diese Welt vor allem Übel, vor aller Unreinheit, vor allen schlechten Menschen zu retten. Die Welt wird insha’Allah rein werden. Wie Mawlana Sheikh Nazim gesagt hat, müssen wir bei jedem Gebet dafür beten, dass Allah Mahdi Alayhissalam schickt. Insha’Allah wird Allah ihn schon bald schicken.

2024-02-15 - Other

Zu jeder Gelegenheit danken wir Allah für das, was Er uns geschenkt hat. Vor allem danken wir Allah für das größte aller Geschenke: Und das größte aller Geschenke ist es, der Gemeinde des Gesandten Allahs angehören zu dürfen, Teil der Ummah Muhammads sein zu dürfen – Segen und Frieden seien auf ihm. Das ist das wertvollste, kostbarste Geschenk, das uns Allah gemacht hat. Und das ehrenvollste Geschöpf ist der Mensch. Zugleich ist es aber auch der Mensch, der das Gute und Segensreiche verachtet. Menschen neigen dazu, das zu bevorzugen, was ihnen in Wahrheit Schaden zufügt. Was gut für sie ist, davor laufen sie weg, sie hassen es. Sonderbarerweise verabscheuen die Menschen, was gut für sie ist. Allah hat den Menschen Verstand, Vernunft und Einsicht gegeben. Trotzdem laufen sie auf Gefahren, giftige Dinge, Zerstörung zu. Sie streben nach dem, was schlecht für sie ist. Die Menschen sind in einem Zustand der Rebellion und des Aufruhrs gegen ihren Schöpfer und sie beschweren sich obwohl die Zeichen Allahs offenkundig sind. Allah der Allmächtige gebietet im Heiligen Quran: إِنَّ فِى خَلْقِ ٱلسَّمَـٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضِ وَٱخْتِلَـٰفِ ٱلَّيْلِ وَٱلنَّهَارِ لَـَٔايَـٰتٍۢ لِّأُو۟لِى ٱلْأَلْبَـٰبِ Wahrhaft in der Schöpfung der Himmel und der Erde und dem Wechsel von Tag und Nacht gibt es Zeichen für Menschen mit Vernunft. (3:190) Diese Zeichen dienen dafür, dass die Menschen akzeptieren und danach leben. Dennoch schreiten die Menschen den Weg Allahs nicht ein, sondern rennen weg. Was Allah uns geschenkt hat, ist unermesslich wertvoll. Wir sollten immer Allah dafür danken Diese Gaben sind nicht unsere eigenen Errungenschaften, weil wir so schlau oder toll sind. Wir müssen anerkennen, dass es Allah ist, der uns gibt. Diese Gaben kommen von Allah. و َ بِالشُّكْر ِ تَدُوم النَّعَم Wie können wir dieses einhalten? Wenn wir Allah danken und angesichts der Gaben Allahs ständig unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, werden sich die guten Dinge fortsetzen. Wenn du Allah nicht dankst, musst du dir über deinen Zustand Sorgen machen. Oft haben viele Menschen Angst, wie können wir unseren Glauben bewahren. Damit die Segnungen und Gaben Allahs fortgesetzt werden sagte der Prophet, Friede sei auf ihm, dass die Segnungen und Gaben Allahs fortbestehen, wenn man seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringt. Daher danken wir Allah dafür, dass er uns die Gabe des Glaubens uns hat zuteilwerden lassen. Möge unser Glauben mit unserer Dankbarkeit fortbestehen. Möge diese Gabe niemals aufhören und uns niemals verwehrt bleiben. Dies ist eine frohe Kunde, wie wir unseren Glauben schützen können: Allah dafür danken! Natürlich ist der Glaube ständig Gefahren ausgesetzt. Eine der größten Gefahren für den Glauben ist es, sich ständig zu beschweren. Beschwere dich nicht! Den Menschen fällt es schwer, ihre eigene Unzufriedenheit im Zaum zu halten. Ständig klagen, kritisieren, beschweren sich die Menschen. Es gibt Menschen, die trotz Krankheit, Verschwendung und vielen anderen selbstverschuldeten Problemen sich nicht über ihren Zustand beschweren, obwohl sie allen Grund dazu hätten. Diese Menschen besitzen die Größe, trotz aller widrigen Umstände sich nicht zu beschweren. Zugleich gibt es viele Menschen, die alles besitzen, die Glück in Fülle haben und dennoch ständig unzufrieden sind. Sie haben es sich zur Gewohnheit gemacht, unzufrieden zu sein und sich ständig zu beschweren. Sie erfreuen sich förmlich daran, die ganze Zeit zu klagen. Derjenige, der Glauben besitzt, weiß, dass alles in dieser Welt eine Prüfung ist. Wir leben nicht im Paradies. Wir leben in dieser Welt, die sogenannte Dunya. Es ist ein Wort auf Arabisch und steht für das das Niedrigste. Dunya bedeutet das Niedrigste, nicht das Höchste. Diese Welt ist also kein erhabener Ort, sondern genau das Gegenteil. Jede Art von Übel kann dir hier widerfahren. Aber wer geduldig ist und die Weisheit darin erkennt, wird glücklich sein. Er wird nicht nur in dieser Welt glücklich sein, sondern auch im Jenseits belohnt werden und wird gerade am Jüngsten Tag einen ganzen besonderen Platz von Allah erhalten, währende andere keinen schattenspenden Platz finden werden, weder einen Baum noch eine zeltartige Überdachung Für manche wird dann der Tag des Jüngsten Gerichts vielleicht Jahre dauern: zehn Jahre, hundert Jahre, manchmal tausend Jahre für manche Menschen, oder gar hunderttausend Jahre. Weder Essen noch Wasser gibt es an jenem Tag, sondern nur die pralle Sonne auf den Köpfen der Menschen. Nur die Menschen, die geduldig zu Lebzeiten geduldig waren und die Gebote Allahs einhielten, werden unter Allahs Schatten Zuflucht finden. Allah wird denjenigen an jedem Tag Schatten spenden, die geduldig waren und den Weg des Propheten gefolgt sind, Friede sei auf ihm. Sie werden in Sicherheit sein und nichts wird sich auf sie auswirken. Andere werden weinen, leiden und so vieles durchmachen. Die gottesfürchtigen Menschen aber werden an jenem Tag sicher sein und in Ruhe auf ihren Übergang ins Paradies warten und sie werden keine lange Wartezeit haben. Sie ohne langes Warten ins Paradies gehen dürfen. Diejenigen jedoch, die mit Allah , mit Seinen Geboten nicht glücklich waren, die ständig klagten und anderen Menschen Leid zufügten, werden warten müssen. All diese Dinge geschehen nun in dieser Welt und das Leid der Menschen hat nun bereits in der Endzeit dieser Welt begonnen. Über auf der ganzen Welt wird den Menschen Leid zugefügt und es wird nur teilweise berichtet, was Menschen eigentlich alles durchmachen müssen. Wer aber geduldig ist, ausharrt und Allah um Hilfge bittet, wird im Jenseits sicher sein. Man ist vielleicht nicht vor dem Leid in dieser Welt sicher, aber durch Geduld und Gottesfurcht wird man im Jenseits sicher sein. Der Prophet, Friede sei mit ihm, berichtete, dass diejenigen, die zum Opfer fallen und Märtyrer werden, die Gunst Allahs erhalten haben. Die Märtyrer werden sich im Jenseits wünschen, noch tausendmal zurückgeschickt zu werden, um tausendmal als Märtyrer zu sterben. Wir leben in schwierigen Zeiten. Die Schwierigkeit ist überall zu spüren, an manchen Ort mehr, an manchen Orten weniger. Selbst dort, wo kein Krieg herrscht leiden die Menschen auf unterschiedliche Weise. Sie leiden beispielsweise unter der Wirtschaft oder unter Unterdrückungen. Auch ohne Krieg herrscht Unterdrückung und Menschen werden dazu gezwungen, ihren Lebensstil zu ändern. Diese Unterdrückung fühlt jeder, aber man muss geduldig sein. Unsere Anweisung für die Menschen ist, geduldig zu sein. Wenn du etwas willst, bitte Allah darum. Das ist, was Mawlana Sheikh Nazim sagte. Mawlana Sheikh Nazim sah schon die Dinge vielleicht zehn Jahre, zwanzig Jahre im Voraus und teilte uns bereits mit, wie wir uns zu verhalten haben. Und was teilte er uns mit? Etwa: Geh auf die Straße und demonstriere, zerstöre Fenster, Läden? Sollen sich so Muslime verhalten? Ist das, was er uns sagte? Nein! Mawlana Sheikh Nazim wusste, dass solche Verhaltensweisen bewusst provoziert werden, um Hass gegen den Islam zu schüren. Um dem vorab entgegenzuwirken, trug uns Mawlana Sheikh Nazim auf, dass wenn wir etwas wollen, eben nicht auf die Straße und nicht herumbrüllen. Im Heiligen Quran gebietet Allah: ءَامَنُوا۟ لَا تَرْفَعُوٓا۟ أَصْوَٰتَكُمْ (49:02) Ein Mu'min, ein Gläubiger, muss Ruhe bewahren. Er sollte sich nicht als Spielball anderer behandeln lassen. Nein. Du verlangst etwas? Dann geh in die Moschee, sagte Mawlana Sheikh Nazim. Sitze dort und bitte Allah . Die Moschee ist Allahs Haus. Dort schaut Allah auf dich und erhört dich. Aber wenn du schreist, kämpfst, Ärger machst und Dinge zerstörst, dann ist dies nur von Vorteil für Shaytan und seine Anhänger. Wir bitten Allah, uns und den Muslime überall zu helfen. Wo auch immer sich Muslime auf diese Welt befinden; sie leiden. Überall sind Muslime Unterdrückung ausgesetzt. An manchen Orten mehr, an anderen Orten weniger. Diese Unterdrückung wird natürlich nicht öffentlich gezeigt. Niemand interessiert sich dafür. Was auf der Welt geschieht, ist eine Katastrophe. Eine Katastrophe für alle Menschen und insbesondere für Muslime. Wir beten dafür, dass Allah uns Mahdi für die gesamte Menschheit schickt. Denn ohne ihn kann niemand diese Welt und Menschheit nicht vor dem Abgrund bewahrt werden, auf den sie geradewegs zusteuern. Sie sind dabei, die gesamte Menschheit zu zerstören. Das ist es, was sie anstreben. Wir danken Allah, dass er uns aber auch unter diesen Umständen inneres Glück finden lässt. Durch den Propheten, Friede sei auf ihm, wissen wir nämlich, dass Allah versprochen hat, dass die ganze Welt im Islam und in Frieden sein wird. Wenn Mahdi, Friede sei auf ihm, kommt, wird alles perfekt sein. Jetzt ist alles schlecht. Die Menschen zerfleischen sich gegenseitig wie Kannibalen, töten einander und zerstören alles. Dies ist die schlimmste Zeit seit Adam, Friede sei mit ihm. Der Prophet, Friede sei ihm, warnte uns vor dieser Zeit, als er sprach, dass eine Zeit kommen wird, in der es verboten sein wird, das Gute zu sagen. Wir leben nun in einer Zeit, in der man Schlechten sagen und tun muss und alles praktizieren muss, was Allah verboten hat. In der heutigen Welt ist es verboten, das zu tun, was Allah gebietet. Daher leben wir nun in der schlimmsten Zeit der Menschheitsgeschichte. Sobald aber das Schlechte seinen Höhepunkt erreicht hat, wird es untergehen. Wir hoffen, dass wir mit Allahs Willen nun die Zeit erreichen werden, in der die Menschheit gerettet wird. Mahdi, Friede mit ihm, wird uns mit Allahs Erlaubnis retten. Dies ist, was der Prophet, Friede sei auf ihm, vorhergesagt hat und dies ist woran wir als Ahlu s-Sunnah wa l-Jama'ah glauben. Unser Glaube richtet sich danach, was der Prophet, Friede sei mit ihm, gesagt hat. Alles, was der Prophet, Friede sei mit ihm, gesagt hat, ist wahrhaftig und wird geschehen, denn er ist der wahrhaftig Vertrauenswürdige: Sadiqu l-amīn! Wir danken Allah dafür! Dies ist nun die letzte Sache, die noch aussteht. In dieser Welt wird nichts mehr besser, sondern alles wird schlechter. Mit Allahs Erlaubnis kann dies nur Mahdi, Friede sei auf ihm, stoppen und es zum Guten wenden. Möge Allah ihn uns schicken! Dafür beten wir! Und auf Anweisung von Mawlana Sheikh Nazim sind wir nicht diejenigen, die draußen herumschreien, zerstören und Schaden anrichten. Wir sind mit Allah. Silāḥ al-Mu'min ad-Du'ā: Die Waffe des Gläubigen ist sein Bittgebet. Das Bittgebet eines Gläubigen ist effektiver als Raketen, effektiver als Panzer, Gewehre, Bomben. Das Bittgebet eines Gläubigen ist wirksamer Dies ist Allahs Versprechen. Wir sind Allah dankbar und wir bitten Allah Mahdi zu senden, Friede sei auf ihm. Mit Allah Erlaubnis werden wir an jenem schönen Tag mit ihm sein. Nach diesen düsteren und finsteren Tagen werden wir mit Allahs Erlaubnis das Licht und das Glück auf der ganzen Welt erleben und die ganze Welt wird sagen: La ilaha illa Llah Muḥammadun Rasulu Llah, ṣalla Llahu ʿalayhi wa sallam. Möge Allah es mit Allahs Erlaubnis sehr nahe sein.

2024-02-14 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Mit Allahs Erlaubnis werden wir heute nach England reisen. Dort werden wir viele Orte besuchen, sofern Allah gestattet. Es gibt Muslime an diesen Orten. Es gibt auch Menschen, die später zum Islam konvertiert sind. Mawlana Scheikh Nazim besuchte diese Orte über viele Jahre und führte die Menschen zum Glauben. Menschen aus der ganzen Welt kamen dorthin. Er blieb dort immer fast alle drei heiligen Monate. Die Muslime, die kamen, fingen an, der Tariqah zu folgen. Nicht-Muslime wurden zu Muslime. Sie wurden mit dem Islam geehrt. Der Islam ist eine Ehre. Deshalb, wohin auch immer der Islam geht, dort wird es Licht geben. Wo der Islam nicht hingeht, gibt es Finsternis, es gibt Böses. Natürlich bleibt der Teufel nicht untätig. Der Teufel versucht es zu zerstören. Inmitten von London ist, Allah sei Dank, die größte Dergah von Mawlana Sheikh Nazim. Es ist im Herzen des Unglaubens. Um den Unglauben zu zerstören, inşaAllah. Die Absicht von Mawlana Sheikh Nazim war es, den Unglauben zu zerstören. Was ist Unglaube? Unglaube ist das Böse. Nichts anderes. Um das Gute zu bringen, setzte sich Mawlana Sheikh Nazim dafür ein, so dass Allahs Licht überall hin gelangte. Das war seine Absicht. Allah belohnt ihn entsprechend seiner Absicht. Allah erhöhte seinen Rang. Und Allah sei Dank; das Wirken von Mawlana Sheikh Nazim setzt sich fort. Er führt die Menschen zur Rechtleitung, auch aus dem Barzakh im Jenseits. Er hilft den Menschen, ihren Weg zu finden. Möge Allah seinen Rang noch weiter erhöhen. Mit Allahs Erlaubnis wird dieser Weg weiterhin fortbestehen. Was ist der Beweggrund unserer Reise? Dort ist der finsterste Ort des Unglaubens. Es gibt zwar viele Muslime. Aber die Gefahr ist auch groß. Der Teufel tut alles, um sie vom Weg abzubringen, um sie auszulöschen. Deshalb müssen wir Bastionen des Glaubens errichten. Und wir müssen die bestehenden Festungen weiterführen. Unsere Absicht ist es, so Allah es uns gestattet, auf dem gleichen Weg zu gehen wie Mawlana Sheikh Nazim. Unsere Absicht ist es, den Menschen Rechtleitung zu bringen, um ihren Glauben zu stärken. Wofür braucht man die Tariqah wird oft gefragt? Um den Glauben zu stärken. Muslim zu sein ist eine Sache, aber wahrhaft gläubig zu sein, ist die nächste Stufe. Man kann Muslim sein, aber gläubig zu sein, bedeutet, ein stärkerer Muslim zu sein. Muslim zu sein bedeutet nicht, anzugreifen oder zu zerstören. Unser Bestreben ist, Allahs Barmherzigkeit, Gnade und Licht zu verbreiten. Möge Allah uns helfen. Möge Allah unseren Brüdern und Schwestern, die diesem Weg folgen, helfen und uns Rechtleitung gewähren.

2024-02-13 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Manchmal tut Reichtum einer Person gut, manchmal schadet er. Einige Leute fühlen sich als etwas Besonderes, wenn sie viel Geld haben. Sie schauen auf andere herab, sie sind übermütig und arrogant. Sie akzeptieren nicht die Wahrheit. Sie versuchen, Dinge nach ihren eigenen Vorstellungen zu tun. Warum tun sie das? Im Inneren eines Menschen gibt es eine Anmaßung der Gottheit, wie die von Pharao. Das Ego misst Macht in Geld und Gold. Deshalb, wenn diese verwirrten Menschen diese Art von Macht bekommen, fühlen sie sich als etwas Besonderes. Diese war schon immer so und ist nichts Neues. Allah der Allmächtige hat den Menschen auf diese Art und Weise erschaffen. Allah hat auch das Ego und den Teufel erschaffen. Diejenigen, die ihnen folgen, verspüren den Drang, sich für Gott zu halten, wenn sie etwas erreichen. Das war früher so und ist heute weiterhin so. Heutzutage ist es sogar noch schlimmer. Neben der Macht des Geldes gibt es auch noch die Macht des Wissens. Allah der Allmächtige hat ihnen einen Funken Wissen gegeben und die Leute sagen gleich: „Hiermit werden wir die Welt kontrollieren.“ Sie denken, dass dieses Wissen etwas ist, aber in Wahrheit ist es nichts. Gegenüber der Erhabenheit Allahs des Allmächtigen ist es ein Anmaßung auch nur den Vergleich anzustellen- Pharao sagte: "Ich bin euer größter Gott. Rabbukumu-l'a'la. Ich bin euer höchster Gott." Pharaonen gibt es immer. Auch heute geht das in der gleichen Weise weiter. Aber Allahs Weisheit ist, dass so solchen pharaonenhafte Leute unbeliebte Menschen sind. Denn sie sind die Feinde Allahs. Wer ein Feind Allahs ist, wird von den Menschen verachtet. Selbst wenn Menschen aus Eigeninteresse bei ihnen sind, gibt es keine wirkliche Zuneigung in ihren Herzen für diese Pharao-Menschen. Auch die, die sich wie ein Pharao verhalten, leben nur ein paar Tage in dieser Welt. Und dann gehen sie, wie alle Pharao vor ihnen auch. Deshalb ist es nicht klug, dem Reichtum und dem Besitz zu verfallen. Wenn du Geld hast, solltest du es auf Allahs Weg aufwenden. Dadurch wirst du zu einer geliebten und geschätzten Person. Denn Allah liebt die Großzügigen. Allah der Allmächtige liebt diejenigen, die weitergeben, was Er gibt, damit auch andere etwas bekommen. Großzügige Menschen haben keine Gottheitsansprüche. Denn in ihren Herzen wissen sie, dass der einzige Eigentümer von allem Allah der Allmächtige ist. Wenn Allah uns bereichert, dann dafür, dass wir mit diesem Reichtum dienen und zu einem Mittel Allahs werden. Dies ist ein großes Glück und der Quell von großer Freude. Diese Welt währt nicht ewig. Selbst wenn dir die ganze Welt gehört, wirst du sie eines Tages verlassen müssen. Deshalb sollte der kluge Mensch Allahs Befehle befolgend und das, was Allah gegeben hat, auf Allahs Weg aufwenden. Sei auf dem Weg Allahs. Möge Allah uns allen diese Gaben gewähren und uns befähigen, sie auf dem Weg Allahs aufzuwenden. Mögen wir Menschen sein, die Allah liebt. Möge Allah zufrieden sein.

2024-02-12 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Bei der Beschaffung wertvoller Dinge gibt es viele Feinde. Ob es nun Schmuck, Geld oder Immobilien sind. Der Feind verbringt seine ganze Zeit damit, darüber nachzudenken, wie er es bekommen kann. Der wertvollste Besitz aber ist der Glaube. Und der größte Feind ist der Teufel. Sein ganzes Bestreben ist es, dir jeden Glauben zu rauben. Er widmet seine gesamte Zeit darauf, dir etwas zu entnehmen. Die Leute fragen: Was ist die Weisheit, dass Muslime sich nicht vereinen können. Sie können sich nicht gegenseitig helfen. Immer gibt es Streit unter ihnen. Aber die Verdorbenen, die Ungläubigen, diejenigen, die jegliches Übel anrichten, sind vereint. Die Weisheit ist: Sie haben nichts von Wert! Da sie nichts Wertvolles besitzen, nähert sich der Teufel ihnen nicht, sondern sagt: „Sie gehören schon mir“. Außerdem sind sie ja sowieso schon schlimmer als der Teufel. Sie gehen den gleichen Weg des Teufels. Deswegen nähert er sich ihnen nicht. Der Teufel sagt: „Sie sind genau so, wie ich es will.“ „Sie sind Feinde der Gläubigen und Muslime.“ „Sie sind auf meiner Seite. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.“ „Unser gemeinsamer Feind sind diejenigen, die Glauben besitzen.“ „Wir wollen diesen wertvollen Glauben stehlen und sie in den gleichen erbärmlichen Zustand wie wir selbst versetzen.“ Das sind die Diebe, die dir deinen Glauben stehlen wollen. Aber es gibt ja auch die Ausbeuter, die es auf das weltliche abgesehen haben: Wo immer es in der Welt etwas Wertvolles gibt, beuten es teuflische Menschen aus. Sie stürmen förmlich darauf zu. Sie nehmen diese wertvollen Dinge weg und werden zum Fluch für die Menschen dort. Es gibt Dinge, die sind ein Unheil oder Fluch. Und es gibt Dinge, die sind wertvoll. Es ist das Wertvolle, das es zu schützen gilt. Wenn es um Gold, Öl oder sonstige Schätze geht, gibt es viele offenkundige Feinde. Die Menschen in den Ländern, die Bodenschätze aufweisen, erleben überall auf der Welt Unterdrückung. Es wird ihnen weggenommen. An den Orten, an denen sie leben, gibt es große Armut; Obwohl sie von oben und bis unten mit wertvollen Schätzen eingedeckt sind, haben sie dennoch nichts in der Hand. Der Feind hat es ihnen weggenommen. Der Glaube ist aber ein noch viel wichtiger Schatz. Er muss behütet werden. Der Glaube hat viele Feinde. Der größte Feind ist der Teufel. Auch das Ego natürlich. Wir müssen beständig sein, und diesen Weg weitergehen, ohne es jemals aufzugeben. Es gilt den Glauben zu schützen. Möge Allah unseren Glauben schützen. Allah lässt dir Seinen Schutz zuteilwerden, indem du die Gebete verrichtest und den Weg Allahs und des Propheten befolgst. Möge Allah uns beschützen. Wir sollten nicht nach den Verschmutzungen dieser Welt gieren und den wertvollen Glauben, den wir haben, verlieren.

2024-02-11 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Wir sind in den gesegneten Monat Schaban eingetreten. Möge Allah ihn segnen. Es ist der Monat unseres Propheten, Friede sei auf ihm. In jedem Monat gibt Allah hat unserem Propheten besondere Tage, die für uns eine Gelegenheit darstellen, um Segen zu erlangen. Das Versprechen von Allah ist wahrhaftig und wird in Erfüllung gehen. Hier auf Erden erwarten Menschen eine Gegenleistung für ihre Zusagen. Aber Gott gibt ohne jegliche Erwartung. Nimmt von dem, was Allah euch gibt! Allah bietet uns diese Juwelen, kostbare Dinge an. Aber die Menschen ignorieren sie. Stattdessen wählen sie Mist, Müll, nutzlose und schädliche Dinge. Allah hat uns das größte Geschenk gemacht. Er hat uns den Segen und die Ehre geschenkt, zur Gemeinschaft des Propheten zu gehören, Friede sei auf ihm. Es gibt kein größeres Geschenk. Aber die Menschen erkennen den Wert nicht. Dies Teil des Wesenszugs des Menschen. Denn da ist ja das Ego. Das Ego bevorzugt das Schlechte über das Gute. Darum sehen wir den aktuellen Zustand dieser Zeit. In der heutigen Zeit befindet sich die Welt in einem Zustand, in der das Ego seine Begierden ungezügelt ausleben kann – man wird sogar dazu ermutigt. Deshalb bewegt sich die Welt nicht in Richtung des Guten, sondern stetig in Richtung des Schlechten. Wenn man die Ehre des Propheten respektieren und seinen Wert anerkennen würde, wäre das nicht der Fall. Diese Zustände würden nicht entstehen. Allah ist nicht zufrieden, wenn wir das, was Er uns geschenkt hat, nicht wertschätzen. Du irrst dich, wenn du denkst, dass du dadurch, indem du deinem Ego folgst, mehr profitierst oder dich selbst zufriedenstellst. Solange du nicht Allah Weg folgst, bringt dir nichts einen Nutzen. Deine Bestrebungen werden in dieser Welt vergebens sein. Und im Jenseits wirst du erst recht leer dastehen Deshalb sollten wir diese wertvollen Monate nutzen, indem wir mehr an unseren Propheten denken, seinen Namen nennen, Segen auf ihn senden. Das bringt uns viel Segen. Sowohl hier auf Erden als auch im Jenseits. Die Hingabe und Verehrung, die wir in dieser Welt leisten, bringen uns Frieden, Segen und die Zufriedenheit Allahs. Natürlich sehen wir die Umstände dieser Welt. Die Ungerechtigkeit hat ihren Höhepunkt erreicht. Das bedeutet, dass ihr Ende naht. Wir müssen von den Unterdrückern Abstand nehmen und hierfür den Weg unseres Propheten beschreiten und seine Liebe in unsere Herzen einpflanzen. Seine Liebe übersteigt alles andere. Unser Prophet, Friede sei auf ihm, sagt, dass sie sogar größer sein muss als die Liebe zu unseren Eltern und uns selbst. Möge Allah diese Liebe jedem gewähren. Möge Allah die Menschen rechtleiten. Die Menschen folgen ihrem Ego. Daher verirren sie sich. Möge Allah sie leiten. Preis dem geliebten Monat unseres Propheten und ihm selbst, Friede sei auf ihm. Möge Allah uns zu Ehren dieses Monats und des Propheten Stärke in unserem Glauben geben.

2024-02-10 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم إِنَّ ٱللَّهَ وَمَلَـٰٓئِكَتَهُۥ يُصَلُّونَ عَلَى ٱلنَّبِىِّ ۚ يَـٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُوا۟ صَلُّوا۟ عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا۟ تَسْلِيمًا (33:56) صدق الله العظيم Allah, der Mächtige und Erhabene, befiehlt uns, den Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, zu grüßen und zu segnen. Allah, der Erhabene und Mächtige, sendet ihm Segnungen und Frieden, und genauso tun es alle Engel. Sendet auch ihr Segen und Frieden an den Propheten, sagt Allah, der Erhabene und Mächtige. Dies ist ein Befehl. Ohne Respekt vor dem Propheten und ohne Segnungen auf den Propheten auszusprechen, wird weder dein Glaube noch dein Gebet, noch irgendetwas anderes vollkommen sein. Wenn du unseren Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, Friedensgrüße entgegenbringst, wird der Prophet dir antworten und er wird dir Friedensgrüße entgegenbringen. Wenn du einen Friedensgruß auf den Propheten sendest, schreibt Allah dir zehnmal so viel Belohnung zu. Wenn du Propheten Friedensgrüße entsendest, dann wird dir der Prophet antworten. Wenn du Segen und Frieden auf den Propheten aussprichst, dann wird der Prophet, Allah segne ihn und gewähre ihm Heil, auch Segen und Frieden auf dich aussprechen. Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: Wer mir Friedensgrüße entsendet, dem entsende ich Friedensgrüße zurück. Dies ist eine großer Segen. Die Menschen erkennen diesen Wert nicht. Sie denken, es macht keinen Unterschied, ob man Friedensgrüße ausspricht oder nicht. Es gibt Leute, die sprechen keine Segensgrüße auf den Propheten aus, weil sie es einfach nicht wissen, dass sie es tun sollten. Dann gibt es aber diejenigen, die bewusst keine Segensgrüße auf den Propheten rezitieren. Das ist noch schlimmer. Wer aus Unwissenheit nicht keine Friedensgrüße auf den Propheten ausspricht, dem kann Allah ja noch vergeben. Manche sind einfach zu faul oder es fällt ihnen einfach nicht ein. Jeden Tag sollte der Mensch hundert, zweihundert, dreihundert Segensgrüße auf den Propheten aussprechen. Rezitiere so viele Segensgrüße, wie du nur kannst. Am Tag solltest du mindestens hundert Segensgrüße auf den Propheten rezitieren. Das ist das Mindeste. Jetzt naht der Monat Schaban. Es ist der Monat des Propheten, Friede sei auf ihm. In diesem heiligen Monat sollten wir unsere Friedensgrüße sogar verdoppeln. Wenn du den Propheten, Friede sei auf ihm, am Tag hundert Mal grüßt, dann grüße ihn nun zweihundert Mal; wenn du ihn vorher zweihundert Mal gegrüßt hast, dann grüße ihn nun vierhundert Mal. Wenn du vierhundert Segensgrüße rezitiert hast, dann entsende nun acht hundert oder gar tausend Friedensgrüße. Es schadet nicht, es nützt nur. Dies ist ein Schatz. Die Menschen hören das Wort „Schatz“ und sagen: „Wo? Ich will ihn haben.“ Der wahrhafte Schatz ist dieser. Friedensgrüße auf den Propheten zu rezitieren ist eine Tugend, deren Segen dir im Jenseits verbleiben wird. Möge Allah uns denjenigen werden lassen, mit denen der Prophet, Friede sei auf ihm, zufrieden ist. Möge Allah unsere Herzen mit der Liebe zu unserem Propheten füllen, Friede und Segen seien auf ihm. Es gilt, den Propheten, Friede sei auf ihm, mehr als alles andere in dieser Welt zu lieben. Dies ist ein Befehl Allahs. Liebe den Propheten, Friede sei auf ihm, sogar mehr als deine Mutter, deinen Vater, mehr als dich selbst. Das ist ein Befehl Allahs. Möge Allah uns dazu verhelfen, dieses wunderschöne Gebot zu erfüllen – mit Seiner Erlaubnis.

2024-02-10 - Lefke

Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) warnt die Ummah, wachsam zu sein und sich nicht täuschen zu lassen. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sagte: "Lā yuldaghu l-mu'minu min juḥrin wāḥidin marratain." Dies bedeutet, dass ein Gläubiger nicht zweimal von einer Schlange aus demselben Loch gebissen werden sollte. In früheren Zeiten, als die Gefahr von Schlangenbissen noch sehr real war, konnte es passieren, dass jemand an der gleichen Stelle zweimal gebissen wurde. Man muss vorsichtig sein. Diese Lehre gilt für alle Aspekte des Lebens, nicht nur für Schlangenbisse. Heute begegnen wir selten Schlangen, die uns beißen könnten. Es gibt jedoch Dinge, die gefährlicher sind als Schlangen. Es gibt Shayateen, böse Kräfte. Sie versuchen, dir alles zu nehmen - deinen Reichtum, dein Eigentum. Und viele andere Dinge. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sagt uns, wachsam zu bleiben. Schütze dich selbst und deinen Besitz. Schütze, was du hast, denn es ist ein Geschenk von Allāh, besonders deinen īmān. Lass nicht zu, dass andere dich täuschen und dir deinen īmān wegnehmen. Bleib wachsam und vermeide es, getäuscht zu werden. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sprach oft davon, wie wir unaufmerksam hier und dort, in verschiedene Richtungen schauen. Wir sind vom rechten Weg abgekommen und haben viele verschiedene Wege eingeschlagen. Diese bringen keinen Nutzen, nur schädliche Dinge und Lehren. Deshalb musst du wachsam bleiben. Es wird überliefert, dass ein Beduine zur Moschee des Propheten kam und sein Kamel draußen ließ. Nach dem Gebet ging er hinaus, um sein Kamel zu besteigen und abzureisen. Aber er konnte es nicht finden. Er suchte überall und beklagte sich beim Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): "Mein Kamel ist verschwunden. Ich habe es gerade hier gelassen." Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) fragte: "Wo hast du es gelassen? Hast du es angebunden?" Der Mann antwortete: "Nein." "Ich habe es hier an diesem heiligen Ort gelassen. Ich dachte, es würde hier bleiben. Ich nahm an, es würde nirgendwo hingehen." Darauf antwortete der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm): "'aqil wa tawakkal." Zuerst triff Vorsichtsmaßnahmen. 'Aqil bedeutet, es anzubinden. 'Aqil wa tawakkal - erst sichere es, dann vertraue auf Allāh. Hättest du es angebunden und jemand hätte es genommen, hättest du das Recht gehabt, dich zu beschweren. Aber du hast ignoriert, was getan werden musste, und jetzt beschwerst du dich. Dies ist dein Fehler. Doch durch die Barmherzigkeit des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) fand der Mann sein Kamel nach diesem Vorfall. Viele Menschen kennen diesen Teil der Geschichte nicht. Sie erwähnen nur das verlorene Kamel, aber alles im Leben des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) enthält tiefgründige Lehren für uns. Besonders diese Lehre des Propheten (Friede und Segen seien auf ihm): 'aqil, 'aqil wa tawakkal. 'Aqil bedeutet zu binden. Es bedeutet auch, deinen Intellekt, deinen Verstand, deine Weisheit zu nutzen. 'Aqil kommt von dem Wort für Intellekt. Du musst ihn nutzen. Allāh hat den Verstand nicht nur zum Essen und Existieren erschaffen. Tiere können das auch, aber ihnen fehlt die Fähigkeit, zwischen dem zu unterscheiden, was getan werden sollte und was nicht. Allāh gab ihnen gerade genug Intelligenz zum Essen, Trinken und Erkennen von Gefahr. Das ist es, was Allāh ihnen gewährte. Aber den Menschen gab Allāh Intelligenz, um für sich selbst und ihre Familien zu sorgen. Heute werden viele Menschen wiederholt von denen getäuscht, die sie in die Irre führen. Sie versprechen: "Wir werden dies tun, wir werden das erreichen." Nachdem sie ihr Geld genommen haben, tun sie nichts. Es wird ihre Verantwortung - wer etwas besitzt, muss unterscheiden, ob es nützlich oder schädlich ist. Denn dies ist Allāhs ni'mah, Sein Segen. Er gab dir dies, also sei achtsam. Lass nicht zu, dass Betrüger und Schwindler deinen Reichtum nehmen. Wenn du weise bist, wirst du dein Geld nicht an Betrüger geben. Indem du dieses Geld zurückhältst, schützt du den Betrüger davor, ḥarām zu konsumieren, ḥarām zu essen und ihre Familie mit ḥarām zu ernähren. Wenn sie ḥarām konsumieren, werden sie verdorben, und du trägst eine gewisse Verantwortung, weil du ihnen ermöglicht hast, durch dein Geld ḥarām zu konsumieren. Dies ist entscheidend zu verstehen. Die Awliyā'u Llāh und die ṣaḥābah konsumierten nie etwas ḥarām. Besonders Imāmu l-A'ẓam Sayyidinā Abu Ḥanīfah nahm zum Beispiel nie Einladungen an. Obwohl Menschen ihn einluden, speiste er nie außerhalb oder anderswo. Er nahm nicht einmal Geschenke an. So war ihr Weg. Viele bestanden darauf und schworen: "Dies ist nicht ḥarām, dies ist vollkommen ḥalāl, bitte nimm davon." Niemals. Er würde nicht essen. Viele der Awliyā'u Llāh und ulamā' waren äußerst vorsichtig, nicht einmal einen Bissen zu sich zu nehmen, weil sie nicht riskieren wollten, etwas Fragwürdiges oder ḥarām zu konsumieren. Einer von ihnen begann zu erbrechen, als er die Quelle des Essens erfuhr, das er gegessen hatte, und sagte: "Was ist das? Woher kommt das?" Er hatte angenommen, es sei von zu Hause. Sie sagten ihm: "Jemand hat dies für dich geschickt." Nein, sogar sein Körper würde alles Fragwürdige ablehnen. Dies betont die Wichtigkeit, unseren Kindern reine, saubere Nahrung zu geben. Wenn Menschen andere täuschen und sich freuen und sagen: "Wir haben heute jemanden reingelegt, wir haben tausend Pfund von ihnen genommen" und dann Kebab, Burger und verschiedene Speisen für ihren Haushalt kaufen. Aber das ist keine Nahrung. Das ist Gift. Würde jemand absichtlich Gift an seine Kinder verfüttern? Nicht Gift - sie würden nicht einmal verdorbenes Essen ihren Kindern servieren. Deshalb betonten wir von Beginn dieser ṣuḥbah an, weise zu sein und deinen Intellekt zu nutzen. Nicht alles, was du erwirbst, nützt dir. Viele Dinge sind giftig für dich. Sie werden dich zerstören, sie werden dir schaden. Dies ist Allāhs Gesetz. Warum sagt Allāh "Kulū ḥalālan ṭayyiban" - iss, was ḥalāl und rein ist? Ḥalāl gibt dir Kraft, Gesundheit und Glück. Ḥarām bewirkt das Gegenteil - es bringt Krankheit, Traurigkeit und jedes Unglück zu dir und deiner Familie. Danach wirst du bereuen und dich fragen, was mit diesen Kindern passiert ist, was mit meiner Familie passiert ist, warum sie unglücklich und beunruhigt sind. Wir hinterfragen das Leben selbst. Wundere dich nicht. Tu einfach das Richtige und du wirst sicher sein, in shā'a Llāh. Nichts weiter. Natürlich vergibt Allāh, was wir unwissentlich tun. Aber wenn du beharrst, wissend dass etwas ḥarām ist, sei vorsichtig. Sei achtsam und verteile, was du unwissentlich erhalten hast, denn wir haben eine andere Welt, wo nichts verborgen bleibt. Alles wird am Tag der Auferstehung offen enthüllt werden, und die Menschen werden sehen, was jeder Mann oder jede Frau getan hat. Die Engel werden diese Menschen auf Allāhs Befehl hin verkünden. "Diese Person hat dich getäuscht, von dir gestohlen, dir Unrecht getan." "Aber ich dachte, diese Person sei mein Freund, ich glaubte, sie seien rechtschaffen." Nein, sie werden sagen, das ist, was sie dir angetan haben, also hast du das Recht, von ihren guten Taten zu nehmen. So ist die Natur dieser Welt. In diesem Leben, während man lebt, kann man sich retten, indem man diejenigen um Vergebung bittet, die man betrogen und denen man Unrecht getan hat. Wenn dies für die ākhirah gelassen wird, wird es zu einer schwerwiegenden Angelegenheit. Wie erwähnt, wird dort alles aufgedeckt werden. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) spricht von Menschen, die mit guten Taten so groß wie Berge kommen werden, aber dann werden andere vortreten und sagen, ihnen sei Unrecht getan worden, und ihre guten Taten werden als Ausgleich weggegeben. Mehr werden kommen, und mehr. Einer nach dem anderen. Bis all diese berggleichen guten Taten aufgebraucht sind. Doch noch immer stehen viele in der Reihe, die sie betrogen haben, deren Geld sie ohne ihr Wissen genommen haben. Ohne verbleibende gute Taten, was passiert? Sie sind bankrott. Der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) sagt, die Sünden derer, denen sie Unrecht getan haben, werden ihnen auferlegt. Dies wird ihr Defizit. Einer nach dem anderen, bis sie mit Sünden beladen sind, und dann erhalten sie, was sie verdienen. Denn sie dachten, sie würden nur gewinnen und waren zufrieden. Aber in der ākhirah bleibt nichts. Wir sind nicht ohne Gerechtigkeit. Gerechtigkeit herrscht, wobei jeder das Seine erhält, bevor er zu seinem Bestimmungsort weitergeht. Deshalb sagen wir, sei vorsichtig, diese Menschen nicht in der ākhirah leiden zu lassen. Dies ist wichtiger als das, was du verlieren könntest. Zeige diesen Menschen Barmherzigkeit. Lass sie nicht den Wünschen ihres Egos oder den Befehlen des Shaytans folgen. Shaytan führt sie nur zum Höllenfeuer. Ein Muslim muss seinem muslimischen Bruder Barmherzigkeit zeigen, aufrichtigen Rat geben. Wenn der Rat nicht befolgt wird, warne andere, vor solch einer Person vorsichtig zu sein. Sie schaden sich selbst, bevor sie anderen schaden. Also sei wachsam, verhindere, dass sie sich selbst schaden. In Istanbul gibt es eine große Brücke über den Bosporus. Menschen kommen manchmal dorthin mit der Absicht zu springen. Man sieht Polizei und Menschenmengen von 100 oder 200 Leuten, die den Verkehr blockieren und schwere Staus verursachen. Was verursacht das? Jemand, der sein Leben beenden will. Aber Menschen bemühen sich, sie zu retten. Dies zeigt, warum wir darauf achten müssen, Menschen davon abzuhalten, sich selbst zu schaden. Sei wachsam, denn Shaytan lehrt die Menschen jetzt, rücksichtslos zu handeln, ohne Furcht. Solche Menschen nehmen an Zahl zu und zeigen keine Furcht. Du musst sie davon abhalten, sowohl dir als auch sich selbst zu schaden. Auch dies ist eine islamische Pflicht. Wenn ḥarām in der Gesellschaft überhand nimmt, berühren seine Auswirkungen jeden. Deshalb müssen wir wachsam sein. Es reicht nicht zu sagen: "Wir sind Muslim, wir sind barmherzig, wir können es sein lassen." Nein. Wir müssen die Menschen informieren, auch wenn Probleme trotz unserer Warnungen bestehen bleiben. Aber Allāh sieht alles; nichts kann verborgen bleiben. Deshalb gewährt Allāh dem Gläubigen Licht durch ihre guten und ḥalāl Taten. Ohne dies gibt es kein Licht. Dunkelheit und Böses herrschen vor. Möge Allāh uns vor solchen Menschen schützen und allen Rechtleitung gewähren. Denn der Glaube nimmt ab, und Menschen unterscheiden zunehmend nicht mehr zwischen ḥarām und ḥalāl. Selbst unter denen, die beten, ist dies entscheidend bezüglich der Erbschaft. Allāh zeigt im Koran und Hadith, dass du jedem seinen rechtmäßigen Anteil geben musst, wenn jemand verstirbt. Sie sagen al-mu'taq, al-mīrāth ḥalāl. Erbschaft muss für alle ḥalāl sein. Auch dies ist wesentlich. Es geht nicht nur um die, die dich täuschen. Wenn du Erben in deiner Familie hast, musst du mit Gerechtigkeit handeln. Wenn es vorbei ist, sollte jeder anderen gegenüber seine Zufriedenheit ausdrücken. Wir sollten alle Zufriedenheit füreinander suchen. Um Vergebung bitten für alle Unstimmigkeiten, um Segen für alle zu gewährleisten. Ohne dies wird es zum Fluch und bringt nichts Gutes. Viele Male mit Mawlana Shaykh beobachtete ich Menschen, die nach dem strebten, was sie nicht haben konnten, was nicht richtig für sie war, und Mawlana würde sie erinnern: "Deine Gesundheit ist wertvoller als alles." Einmal die reichste Person in einem Land - Mawlana erzählte oft ihre Geschichte - sie beklagte sich über ihren Schwiegervater, der Geld anderen hinterließ, dieser Frau, diesem Jungen, Millionen. Mawlana Shaykh würde sagen: "Deine Gesundheit ist kostbarer." Ich war viele Male Zeuge davon. Sie beschwerte sich weiter. Nach einem Jahr, Subhanallah, entwickelte sie Krebs. Sie verstarb sechs Monate später. Auch dies war karama für Mawlana. Sie war, alhamdulillah, rahmatullah alayha, eine tugendhafte Dame. Aber wenn es um Geld geht, kann jeder - Mann oder Frau - seinen Reichtum geben, wem sie wollen. Dies ist erlaubt. Gerecht oder ungerecht, es ist erlaubt, nicht ḥarām. Aber danach, wenn du von diesem forderst, besonders unter römischem Recht, kann nichts von dir zurückgefordert werden. Kein Gesetz oder Internet kann ihnen helfen, es zurückzunehmen. Aber wenn sie dies nehmen, nehmen sie von rechtmäßigen Besitzern. Sie stehlen es oder nehmen es mit Gewalt. Dies wird dir nicht nützen. Ich habe viele solcher Fälle mit Mawlana erlebt. Selbst wenn Muslime, Murids Reichtum erwerben, vergessen sie Allāh, vergessen die Scharia, vergessen den Propheten. Sie sagen: "Dies ist das Gesetz unseres Landes." "Wenn sie das nicht akzeptieren, können wir vor Gericht gehen und es schnell nehmen." Dies ist falsch. Außerdem halten einige, die Erbschaft erhalten, diese von ihren Geschwistern zurück. Auch dies ist ḥarām. Sie nehmen die Rechte anderer und machen es zu ḥarām. Was sie konsumieren, wird zu Gift. Also, wie wir zu Beginn dieser ṣuḥbah sagten, nutze deinen Verstand. Sei weise, vermeide Torheit. Sei nicht unwissend. Diejenigen, die so handeln, sind töricht und unwissend. Möge Allāh uns vor Unwissenheit schützen, insha Allah.

2024-02-09 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Der Gesandte Allahs, Friede sei auf ihm, beschrieb, die Gläubigen als diejenigen, die sich gegenseitig unterstützen und ein stabiles Gebäude errichten. Der Prophet, Friede sei mit ihm, betonte stets die Wichtigkeit der Einheit unter den Muslimen und sprach sich gegen Spaltungen aus. So lautet auch der Befehl Allahs. Ganz besonders in der heutigen Zeit hat es der Teufel geschafft, Zwietracht unter Muslimen zu säen. Er hat dazu geführt, dass sich jeder Einzelne von den anderen entfremdet hat. Der aktuelle Zustand der Welt ist direkte Konsequenz dieser Entwicklung. Es gibt zu viele Menschen, die sich nicht um Einheit bemühen, sondern die sich in Konflikte vertiefen und sich davon leiten lassen. Heute ist das Problem noch ausgeprägter als jemals zuvor. Sicher, Konflikte hat es schon immer gegeben. Schon gleich nach der Zeit des Gesandten Allahs, gab es Kräfte, die den Islam zu zerstören versuchten. Doch Allah, der Erhabene und Mächtige, wird dafür sorgen, dass dieses Licht weiterhin fortbesteht. وَٱللَّهُ مُتِمُّ نُورِهِۦ وَلَوْ كَرِهَ ٱلْكَـٰفِرُونَ (61:8) Selbst wenn die Ungläubigen es verabscheuen, Allah wird dieses Licht weiterführen. Dieses Licht steht unter dem Schutz von Allah, dem Erhabenen und Mächtigen. Wenn Allah den Menschen beisteht, kann nichts und niemand ihn aufhalten. Aber manchmal werden wir auf die Probe gestellt. Alles hat seine Zeit. Wenn die Zeit reif ist, wird all ihre Bosheit ein Ende haben. Sie mögen denken, sie hätten die Kontrolle über die Welt, aber in nur einem Moment kann Allah alles, was sie aufgebaut haben, zerstören und hinwegfegen. Er wird nichts davon übrig lassen. Nichts bleibt übrig, außer der Wahrheit. Aus diesem Grund müssen wir Muslime geduldig sein und unseren muslimischen Brüdern so gut wir können helfen. Auch materiell, wenn es in unseren Möglichkeiten liegt. In den meisten Fällen ist dies für viele Menschen jedoch nicht machbar. Aber das Gebet ist auch eine mächtige Waffe. Das Gebet ist die Waffe des Gläubigen, die Waffe des Muslims. Beten wir, dass Allah uns hilft. Beten wir, dass Allah uns schützt. Überall auf der Welt herrscht Krieg. Menschen sterben täglich. Und niemand tut etwas dagegen. Überall auf der Welt gibt es Unterdrückung. Muslime werden abgeschlachtet, hingerichtet, getötet. Niemand scheint das zu interessieren. Den Ungläubigen ist es egal. Den Heuchlern ist es egal. Aber wenn sie selbst betroffen sind, dann bricht die Hölle los. Aber wenn es die Muslime betrifft, passiert gar nichts. Aber das spielt keine Rolle. Allah wird das Leiden der Muslime belohnen. Ihr Lohn ist bei Allah parat. Die Ehre, die den Muslimen aufgrund ihrer Demütigung zuteilwerden wird, ist grenzenlos. Möge Allah uns beistehen. Wir bitten Allah um Hilfe für unsere muslimischen Brüdern und Schwestern. Die Unterdrückung in der Welt hat ihren Höhepunkt erreicht. Das Erreichen des Höhepunkts deutet darauf hin, dass das Ende der Tyrannei nahe ist. Möge Allah uns die Tage des Triumphs erleben lassen. Möge Allah uns mit Mahdi alayhissalam sein lassen.