السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Bismi Llāhi r-Raḥmāni r-Raḥīm.
Wahrlich, der allein vermag die Erhaltung der Moscheen Allahs vorzunehmen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt [...] (Qur’ān 09:18)
Allah fordert diejenigen, die Glauben und den Islam angenommen haben, dazu auf, Häuser für Allah zu bauen, Moscheen für Allah.
Wir befinden uns jetzt an diesem Ort. Es ist ein Gebetsort und somit als eine Moschee zu betrachten.
Eine Zawiyah kommt einer Moschee gleich.
Es ist nämlich ein Ort, an dem gebetet und Allahs gedacht wird.
Es ist ein Ort, an dem man das Weltliche vor der Tür lässt, bevor man hineingeht. Es ist Ort, um sich dem Geben zu widmen und sich an Allah zu erinnern.
Es ist durch das Gedenken, dass das Herz Zufriedenheit erlangt. (Qur’an 13:28).
Dhikr ist dafür da, um sich an Allah zu erinnern.
Wenn man die Zawiyah, die Moschee oder einen anderen Ort für Allah betritt, sollte das Anlass dazu sein, sich Allah zuzuwenden.
Der Grund, warum man zu Moschee geht, ist, um zu beten und sich an Allah zu erinnern.
Man geht nicht zur Moschee, um Kaffee zu trinken, zu schlafen oder sonstiges zu tun.
Zur Moschee geht, um sich Allah zu widmen.
Die Absicht unserer Brüdern und Schwestern ist rein für Allah; Sie wollen allein den Wohlgefallen Allahs erlangen.
Wir danken Allah, dass Er uns bestimmt hat, hierherkommen zu dürfen und zu können.
Alles geschieht auf Befehl von Allah, durch Seinen Willen und Seine Bestimmung.
Es war für uns bestimmt, hierher zu kommen.
Wir wurden eingeladen, hierher nach Luxor zu kommen.
Bevor wir hierherkamen und gar überhaupt vor der Einladung, konnten wir uns gar nicht vorstellen, zu bewerkstelligen, hierher zu kommen.
Aber dann hat Allah es uns leicht gemacht.
Ein Herzenswunsch ist uns in Erfüllung gegangen.
Wir danken Allah, dass Er uns hier zusammengeführt und uns alle an diesem Segen hier teilhaben lässt.
Das ist das Wichtigste: Alles im Namen Allahs zu tun.
Mögen unseren Herzen aufrichtig rein für Allah allein sein.
Mögen unsere Herzen sich darin erfreuen, an den Orten Allahs, wie in den Moschen, zu sein, und mögen unsere Herzen zur Stätte Allahs werden.
Mögen unsere Herzen Stätten des wahrhaftigen Glaubens sein. Mögen wir Iman und Islam in uns tragen.
Das ist das Wichtigste.
Wir arbeiten daran, sowohl unser äußerliches Dasein als auch unser Inneres an Allah auszurichten.
Wie schön hier das Gezwitscher der Vögel ist.
Entschuldigt, dass ich nun auf das I-ah eines Esels zu sprechen komme.
Ich erinnerte mich aber an eine Geschichte, die Mawlana Sheikh erzählte, um das Ego zu beschreiben.
Es ist eine Geschichte, die jeder kennt, nehme ich an.
Es gab einen Bauernhof. Dort lebten ein Esel, ein Hund, eine Katze und einen Hahn
Der Bauer war allerdings ein Tyrann.
Er unterdrückte die Tiere.
Die Tiere hielte es nicht mehr aus, schlossen sich zusammen und schmiedeten gemeinsam einen Fluchtplan.
„In dieser Nacht ist es so weit. Wir werden endlich diesem Tyrannen, genannt Bauer, entkommen!“
„Wir laufen weg und beenden die Qual“
„Endlich wird die Unterdrückung ein Ende finden.“
Sie alle willigten und als es Nacht war, flüchteten sie, wie geplant.
Zwei Tage später kamen dann an ihrem Zufluchtsort an.
Es war Morgengrauen.
Der Bauernhof lag weit hinter ihnen.
Gepriesen sei Allah, wir sind nun in Frieden.
Jetzt sind wir frei.
Wir können nun tun, was wir wollen, und niemand wird uns mehr das Leben schwer machen.
Niemand schlägt uns mehr.
Die Tiere begannen zu essen. Es verstrich eine Stunde, zwei Stunden…
Dann hielt der Esel es nicht mehr aus: „Ich muss I-ah machen!“
Nein, nein! Auf keinen Fall!
Wenn du jetzt I-ah machst, hört uns der Bauer und kommt uns holen.
Dann beginnt unser Leid von neuem.
Nun gut, stimmte der Esel ein, ich werde mich zügeln. Doch zwei Stunden später:
„Jetzt muss ich aber wirklich mal I-ah machen!“
Bloß nicht! Wenn du jetzt I-ah machst und er uns zu dieser späten Stunden holen kommt, dann können wir uns auf noch mehr Schläge gefasst machen.
Nun gut, sagte der Esel und hielt sein Maul.
Nur wenige später aber: „Es reicht! Ich kann nicht mehr!“
„Ich kann es nicht mehr zurückhalten.“
I-aaah! I-aaah! I-aaah! Schon war es geschehen.
Das Echo des Esels war über alle Berge und Täler zu hören.
So ist nun mal das Ego.
Man versucht es ein wenig zu kontrollieren.
Ein bisschen funktioniert es.
Und es man sich versieht, macht sich das Ego bemerkbar und der Teufel ist sofort da.
Der Teufel schnappt sich das Ego und stellt mit ihm wieder alle Schandtaten an.
Und schon ist das Ego wieder außer Kontrolle.
Es gilt, das Ego immer unter Kontrolle zu halten.
Verliere die Kontrolle über dein Ego nicht.
Der Teufel lauert, um das Ego einzuschnappen.
Das Ego ist schlimmer als ein Esel.
Viele Leute sagen das.
Es ist wichtig, sich jedes Mal aufs Neue zu bemühen, um das Ego zu kontrollieren
Eine Person fragte Sheikh Nazim. An dieser Stelle sei angemerkt, dass alle Awliya hohen Ranges sind:
„Ich werde für ein, zwei Jahre eine bessere Person.
Aber dann falle ich wieder in alte Muster zurück und mache wieder schlechte Dinge.“
Es ist wichtig, Allah immer um Vergebung zu bitten – jedes Mal auf Neue!
Er vergibt dir jedes Mal.
Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, sagte sinngemäß:
Du wirst vielleicht zwar der Reue müde, aber Allah wird niemals müde, dir zu verzeihen!
Allah nimmt sich deiner jedes Mal von Neuem an und vergibt dir jedes Mal, wenn du zu ihm zurückkehrst.
Das ist das Wichtigste.
Unsere Egos sind Esel.
Insha’Allah möge Allah uns vergeben.
Orte wie diese und Zusammenkünfte der Tariqah sind wichtig.
Das Wichtigste in Tariqah ist, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Menschen einzumischen.
Besonders in die Politik dürft euch niemals einmischen.
Die Politik ist nicht unsere Sache. Für die Politik gibt es Politiker.
Unsere Aufgabe, besteht darin, Dhikr zu machen.
Unsere Aufgabe besteht uns darin, Tafakkur zur machen und uns auf Allah zu besinnen.
Unser Aufgabe besteht darin, Allah anzubeten.
Das ist unsere Verpflichtung.
"Für jeden wird das, wofür er geschaffen wurde, erleichtert."
Möge die Politik den Politikern leichtfallen. Möge die Arbeit den Arbeitern leichtfallen.
Alles wird für jeden Einzelnen vereinfacht, je nach dem Zweck seiner Schöpfung.
Möge Allah uns unseren Lebenszweck leicht machen.
Das ist wichtig.
Wir sind Leute der Tariqah und haben unsere eigene Verpflichtung
Es gibt alle Arten von Menschen mit unterschiedlichsten Aufgaben.
Die Tür der Tariqah ist für alle Menschen offen.
Wir haben keine verschlossene Tür.
Wenn es um andere Angelegenheiten geht, kann nicht jeder alles machen. Nicht jeder kann in die Politik eintreten und so weiter.
Die einzigen, die nicht den Weg der Tariqah gehen können, sind diejenigen, die dagegen sind.
Für jeden aber ist die Tür offen und jeder ist herzlich willkommen.
Es gibt auch keinen Zwang für eine Person, die unglücklich ist. Jeder ist frei zu kommen und zu gehen.
So ist die Tariqah.
Die Tariqah ist der Weg der Glückseligkeit.
Die Tariqah ist der Weg der Freude.
Möge Allah uns auf diesem Weg beständig machen.
Möge Allah die Menschen auf diesem Weg vermehren.
Die Menschen der Tariqahs sind ein Segen für das Land. Sie sind ein Segen für ihre Mitmenschen, ihre Familien und für ihre Gemeinschaft.
Die Menschen der Tariqahs wollen für alle immer nur das Gute.
In der Tariqah ist Neid verboten.
Du kannst dir wünschen, auch etwas zu haben, das ist etwas anderes. Aber Neid ist etwas, womit man anderen Schaden zufügen will.
Das ist in der Tariqah und natürlich in der Shari'ah verboten.
Gemäß Shari'ah gibt es diesbezüglich entsprechende Rechtsurteile.
Möge Allah euch helfen und dieses ehrenwerte, gesegnete Land schützen.
Der Gesandte Allah, Friede sei auf ihm, segnete und liebte es.
Allah wird all diesen hundert Millionen Menschen ihre Versorgung geben.
Allah wird sie insha'Allah beschützen.
Alle Menschen dieses Landes lieben die Religion, sie lieben den Heiligen Propheten, Friede sei auf ihm.
Es gibt nur einige wenige menschliche Teufel, die sich selbst besser als anderen Muslime halten, und den Glauben der Menschen in diesem Land zerstören wollen.
Die Mehrheit der Menschen hier folgen dem Weg der Tariqah und lieben den Gesandten Allahs, möge Friede auf ihm sein.
O Allah, erhöhe die Gebe und segne diese Menschen.
2024-01-11 - Other
Wir machen gewöhnlich direkt Dhikr am Donnerstag.
Aber da wir selten nach Ägypten kommen, werden wir vor dem Dhikr eine Sohbet von zwei Wörtern machen, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen, insha’Allah.
Aller Dank gebührt Allah! Wir sind insha’Allah im Monat Rajab angekommen:
Gemäß der Zeitberechnung Ägyptens beginnt der Monat Rajab am Freitag oder Samstag.
In einigen Ländern beginnt der Monat Rajab am Samstag.
Gemäß der Berechnung der Türkei und einigen Teilen der Welt hat der Monat Rajab Donnerstagabend begonnen.
An diesem heutigen Tag findet eine der gesegneten Nächte des Jahres statt.
Es gibt einige gesegnete Nächte.
Heute Nacht ist Laylatul Ragha’ib.
Es ist die Nacht, in der die Gebete in besonderen Maßen erhört werden.
Heilige, rechtschaffene Diener Allahs und die Gelehrten begehen diese Nacht in gebührender Ehre.
Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, hat empfohlen, dass man die rituelle Waschung vollziehen, vor dem Schlafen zwei Raka’at beten und zum Tahajjud Gebet aufwachen soll, um dieser Nacht Respekt zu erweisen.
Wenn man dies tut, zählt das, als ob man die ganze Nacht durchgebetet hätte.
Selbst ohne die gesamte Nacht wachzubleiben, wird es dir angerechnet, als ob du, ohne zu schlafen, die Nacht mit Gebeten verbracht hättest.
Vollziehe die Gebetswaschung, verrichte zwei Raka’at vor dem Schlafen gehen und wache zum Tahajjud-Gebet auf.
Es liegt ein besonderer Segen, darin dies zu tun.
Alles, was im Namen von Allah getan wird, wird von Allah als Gottesdienst betrachtet.
Du isst, trinkst, schläfst, arbeitest, heiratest, und deine Absicht ist für Allah , das alles ist Gottesdienst für Allah insha’Allah.
Das ist eine Gnade von Allah für alle Menschen, so dass sie in den Islam, die Religion von Allah, eintreten können.
Die meisten Menschen schenken dem allerdings keine Beachtung.
Muslim zu sein ist eine Bestimmung und Gnade Allahs.
Er hat uns aus seiner Gnade und Barmherzigkeit heraus, zu Muslimen gemacht.
Wir danken Allah, dass wir uns hier in Seinem Namen versammelt haben.
Allah hat den Monat Rajab für sich reserviert und beschreibt ihn als den Monat Allahs.
In diesem heiligen Monat gilt es sich dem Gottesdienst zu widmen an den vielfach verstärkten Segnungen teilzuhaben.
Einige fasten über die gesamten drei Monate Rajab, Sha’ban und Ramadan hinweg.
Einige fasten an den gesegneten Tagen, wie dem heutigen.
Einige fasten montags und donnerstags.
Jeder nach seinen Fähigkeiten.
Ein Mensch muss diese Pflichten aufrechterhalten.
Die Erfüllung dieser Pflichten kommt den Menschen zugute.
Wer diese Pflichten erfüllt, dem wird es in dieser Welt und natürlich im Jenseits zugutekommen.
Fünfmal am Tag zu beten ist von grundlegender Bedeutung.
Einige Leute sagen: "Wir machen Dhikr, wir machen Tasbih. Wir beten nicht fünfmal am Tag."
Fünfmal am Tag zu beten ist die Säule der Religion.
Fünfmal am Tag zu beten ist die Grundlage von allem und geht allen anderen Dingen voraus.
Ohne fünfmal am Tag zu beten gibt es keinen Nutzen.
Selbst wenn du dein ganzes Leben lang Dhikr machen würdest, es würde dir nichts bringen, wenn du nicht fünfmal am Tag betest. Du hättest nicht einmal einen Nutzen in der Größe eines Atoms.
Fünfmal am Tag zu beten ist wichtig.
Wenn du eines der Fünftagesgebete verpasst hast, kannst du es natürlich nachholen.
Im Jenseits wirst du dann dafür nicht bestraft.
Aber den Segen und die Belohnung, die du verpasst, wirst du nicht wiedererlangen.
Der Segen eines verpassten Gebetes kann nicht wiederlangt werden, selbst wenn man den Rest seines Lebens dafür beten würde.
Wenn Gebetszeit ist und du nicht direkt betest, verliert dein Gebet immer mehr an Wert.
Der geliebte Prophet, Friede sei mit ihm, sagte sinngemäß, dass das Gebet, das pünktlich verrichtet wird, so wertvoll wie Schatzstück ist.
Das pünktliche Gebet ist wie frisches Essen und das verspätete ist wie abgestandenes.
Das ist wichtig.
Viele Leute nehmen diese Dinge nicht ernst.
Selbst Leute, die meinen, der Tariqah anzugehören, beachten dies nicht.
Die Leute sind sogar entsetzt darüber, wenn ihnen gesagt wird, dass sie ihre verpassten Gebete nachholen sollen.
Sie sagen dann: „Wie sollen wir das bewerkstelligen?! Wir haben 15 oder 20 Jahre lang nicht gebetet!“
„Wie sollen wir diese Gebete bloß jemals nachholen? Das schaffen wir nicht.“
Natürlich schafft ihr das! Stellt einfach einen Zeitplan für 15 Jahre auf und dann verrichtet nach jedem Pflichtgebet noch zusätzlich ein verpasstes Gebet.
Du musst ja nicht gleich alles an einem Tag nachholen.
Selbst wenn du dann stirbst, bevor du alles nachgeholt hast, so wird dir Allah vergeben, weil du die Absicht hattest und konkret etwas dafür unternommen hast.
Es ist wichtig, diese Dinge richtig zu verstehen.
Des Weiteren heißt es nicht, dass wenn ihr im Ramadan, an Laylatu l-Qadr oder in einer anderen Heiligen Nacht zwei Raka’at betet, diese zwei Raka’at dann eure gesamte Gebetsschuld tilgen. Nein, diese tilgen eure Gebetsschuld nicht.
So etwas gibt es nicht.
Natürlich ist Allah barmherzig und vergibt.
Doch auf diese Weise können wir uns nicht von unserer Gebetsschuld befreien.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Allah barmherzig ist und vergibt.
Wir können aber keine Aussage bestätigen, dass zwei Raka’at alle verpassten Gebete wieder gutmacht.
So etwas haben wir weder von Sheikh Nazim Al-Haqqani noch von Sheikh AbduLlah Al-Fa’iz Ad-Daghestani gehört.
Sie sind Ozeane des Wissens in Sachen der islamischen Rechtschule und Rechtsprechung.
Und so etwas haben wir von ihnen noch nie gehört.
Die Leute möchten der Tariqah folgen und fragen nach einem Aufgabe oder nach einem Dienst.
Die allererste Pflicht, die es zu erfüllen gilt, besteht darin, fünfmal am Tag zu beten.
Am Freitag ist in Ägypten noch nicht Rajab.
Am Samstag ist bei euch Rajab.
Nutzt nun den Beginn des heiligen Monats Rajab dafür, die Absicht zu fassen und damit zu beginnen, fünfmal am Tag zu beten, sofern ihr diese Pflicht noch nicht erfüllt.
Und diejenigen, die noch Gebete nachzuholen haben, sollten damit beginnen, ihre Gebete nachzuholen.
Holt einfach nach jedem Gebet ein verpasstes Gebet nach. So ist es einfach.
Nachjedem Pflichtgebet holt einfach vier Raka’at, zwei Raka’at, oder drei Raka’at nach
Das ist förderlich.
Möge Allah vergeben und uns mit dem belohnen, was Er denen versprochen hat, die das Gebet zur rechten Zeit beten.
Die Barmherzigkeit Allahs ist allumfassend.
Möge Allah es uns und euch annehmen.
Möge Allah uns Erfolg in jedem Guten schenken.
Und möge Er uns standhaft halten auf dem rechten Weg, auf dem Weg des Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm, dem Weg der Awliya, der Rechtschaffenen und Sheikhs.
2024-01-10 - Other
Sheikh Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein, sprach Worte, deren wir nicht würdig sind.
Gleich nach unserer Ankuft wurde uns die große Ehre zuteil die Heiligen Diener Allahs, Angehörige der ehrewenrten Familie des Propheten, Sayyidina Al Hussein, Sayyidatuna Zaynab und Nafisa At-Tahira, sowie Imam Al-Shafi'i besuchen zu dürfen.
Neben jenen herausragenden Persönlichkeiten sind wir nicht einmal ein Atom.
Wir danken Allah, dass sie uns von ihrer Ehre und ihrem Licht zuteil lassen.
Sie sind die wegweisenden Lichter für alle Muslime.
Durch ihren Segen verbreitet sich Wissen in die gesamte islamische Welt.
Wir danken Allah für diese Menschen, die ein Quell des wahren Wissens sind, deren Ursprung auf den Propheten und seinen Weg zurückzuführen ist.
Der geliebte Prophet, Friede sei mit ihm, sagte, am Ende der Zeiten wird sich die Gemeinschaft der Muslime in einundsiebzig Gruppierungen aufspalten und nur wird rechtgeleitet sein.
Diejenigen, die rechtgeleitet sind, sind diejenigen, die den Weg des Propheten befolgen und davon nicht abweichen.
Wir danken Allah, dass jene rechtschaffene Lehrer, Gelehrte und Meister auch heute nach wie vor existieren.
Menschen, die den Weg des Propheten zeigen, sind ein großer Segen und eine Gabe Allahs. Hierfür danken wir Allah.
Hier ist ein schönes Beispiel davon, wie Menschen Wissen erwerben, dienlich werden und einen Nutzen bringen.
Nach den Osmanen und somit nach dem letzten Kalifen der Muslime haben sich Streit, Zwietracht und Konflikte breitgemacht.
Sie nutzten die Abwesenheit eines Kalifen als Gelegenheit, um die mulimische Gemeinschaft zu vergiften. Ohne den Kalifen waren die Muslime ohnehin kopflos geworden und nun wollten sie auch noch den gesamten Körper zerstören.
Dieses Gift der Zwietracht, das auf irreführenden und fehlgeleiten Ideen basiert, hat viele Krankheiten verursacht, doch wir danken Allah, dass es nun eine starke Gegenbewegung gibt.
Das Licht kommt zum Vorschein.
Diese jungen Menschen, die Allah mit der Suche des Wissens geehrt, bringen Licht in diese Welt.
Die Engel breiten ihre Flügel unter den Füßen der Wissenssuchenden aus.
Das ist eine große Ehre.
Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim.
Ein Muslim muss Wissen erlangen.
Es ist eine Verpflichtung für einen Muslim, sich darum zu bemühen, jemanden zu finden, der ihn unterrichtet.
Wenn es keine aufrichtigen und frommen Menschen gibt, die der Sunna des Propheten, Friede sei mit ihm, folgen, werden Leute diese Leere ausnutzen, um die Menschen irrezuführen.
Diejenigen, denen Wissen zuteilwurde, stehen in der Verantwortung.
Derjenige, der auf dem Weg des Wissens voranschreitet, ist verantwortlich, das zu lehren, was er gelernt hat, und die Menschen über den rechtschaffenen Weg, die Lebensweise des Propheten und den Heiligen Quran aufzuklären.
Das ist sehr wichtig.
Die Abgabepflicht eines Muslims gilt auch in Bezug auf Wissen und der Anteil der Abgabe besteht darin, dass erworbene Wissen weiter zu lehren.
Der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, warnt davor, dass der Gelehrte, der sein Wissen nicht lehrt, zur Rechenschaft gezogen und bestraft wird.
Dies ist ein äußert heikler Punkt.
Das Streben nach Wissen ist eine Pflicht für jeden Muslim und es gilt von jemandem zu lernen, der mit dem Gesandten Allahs in Verbindung steht.
Die Gelehrten hier alle haben eine Verbindung.
Wie kommt diese Verbindung zustande? Diese Verbindung basiert auf dem Befolgen der vier Madhab.
Zugleich gilt es auch die Tariqah einzuhalten.
Tariqah und Madhhab sind beide notwendig.
Wissen ohne Tariqah ist nicht anwendbar.
Tariqah stellt den Pfad dar, dessen Ziel es ist, den Zustand des Ikhlas zu erreichen: eine aufrichtige Verbindung zu Allah.
Diese Aufrichtigkeit mündet in die Ebene des Ihsan, einen Zustand, in dem der Mensch durchwegs gut ist. Der Prophet, Friede sei mit ihm, betonte diese beiden Aspekte als grundlegend: Glauben und Gutsein, Iman und Ihsan.
Ihsan ist äußerst wichtig.
Wenn der Mensch nicht aufrichtig und nicht durchwegs gut ist, wird es keinen Nutzen geben.
Möge Allah Iman, Ikhlas und Ihsan schenken.
Möge Allah euch segnen.
Wir studierten am Al-Fath Institut in Damaskus.
AlhamduliLlah, es war eine sehr gute Schule, und in Bezug auf Shari'a und Tariqah sehr ausgeprägt.
Der Unterricht war kostenlos und die Professoren gaben uns darüber hinaus monatlich Taschengeld.
Zum Abschluss des siebenjährigen Studiums ermahnten sie dann die Absolventen:
"Wir vergeben euch nicht, wenn ihr dieses Wissen nicht in eurem Land lehrt."
Es ist sehr wichtig, erworbenes Wissen weiterzugeben.
Insha'Allah möge Allah uns und euch vergeben.
Aufrichtige Menschen sind hierhergekommen und haben Aufrichtigkeit mitgebracht.
Möge Allah durch euch mit dem Segen des Propheten, Friede sei mit ihm, das Wissen und die rechtschaffenen Gelehrten, die den geraden Weg einhalten, vermehren.
2024-01-08 - Other
بسم الله الرحمن الرحيم
يٰۤـاَيُّهَا الَّذِيۡنَ اٰمَنُوا اتَّقُوا اللّٰهَ وَكُوۡنُوۡا مَعَ الصّٰدِقِيۡنَ
(9:119)
Dieser Vers im Heiligen Quran wird uns immer daran erinnern, dass wir uns darum bemühen, mit Wahrhaftigen zusammen sein und zu ihnen zu gehören.
Lob sei Allah, möge Er die Rechtschaffenen senden und uns mit ihnen zusammensein lassen.
Wir preisen Allah, dass Er uns hier hat sein lassen und mit wahrhaftigen Menschen zusammenkommen lassen, die von überall angereist sind. Jeder wird dort sein, wo Allah ihn vorgesehen hat zu sein.
Möge Allah das neue Jahr und den bevorstehenden Beginn der Heiligen Drei Monate segnen.
Wir danken Allah für dieses gesegnete Treffen mit euch allen.
Wir sind dankbar für die Menschen hier aus Oberägypten.
Sie sind Menschen mit einer ausgeprägten Spiritualität, die der Tariqa folgen.
Sie sind Menschen, die den Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm, lieben.
Sie tragen die Liebe zur Familie des Propheten in ihren Herzen.
Sie lieben end ehren die rechtschaffenen und heiligen Diener Allahs.
Lob sei Allah! Dies ist die Gunst Allahs auf euch.
Die Welt ist ein Ort der fortwährenden Konflikte und Prüfungen.
Satan maskiert diese Welt und stellt dabei die Lüge als die Wahrheit dar.
Die Menschen sind auf einem Irrweg und ehren nicht denjenigen, den Allah gehrt hat:
Allah, der Allmächtige, hat den geliebten Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, geehrt.
Allah hat die Familie des Propheten, Friede sei mit ihm, geehrt.
Allah hat Seine rechtschaffenen Diener geehrt. Er hat die Weggefährten des Propheten geehrt und er hat die Heiligen geehrt.
Die Liebe zu denjenigen, die Allah geehrt hat, ist hier präsent. Lob gebührt Allah!
Liebe zum Gesandten Allahs und Liebe zu all seinen Weggefährten ist hier gegenwärtig.
Wertschätzt alle Weggefährten des Propheten und verunglimpft keinen von ihnen!
Derjenige, der Schlechtes über die Weggefährten des Propheten sagt und somit Zwietracht sät, ist im Unrecht.
Den Propheten, Friede sei mit ihm, sagt:
Meine Gefährten sind wie Sterne.
Welchem ihr auch folgt, ihr werdet rechtgeleitet werden.
Dies sind die Worte des Gesandten Allahs.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, liebt und ehrt alle seine Weggefährten.
Wisst ihr es etwa besser als der Prophet?
Niemals! Möge Allah verzeihen.
Die Worte des Gesandten Allahs sind in Ehren zu halten.
Seine Worte sind die Krone auf unserem Haupt und das Licht unserer Augen.
Wer die Worte des Propheten, Friede sei mit ihm, nicht in Ehre hält, verliert alle Ehre.
Wenn du seinen Worten und seinem Beispiel nicht folgst, dann behaupte nicht, seinen Weg zu gehen.
Die Leute behaupten zwar Muslim, Gelehrter, gebildet oder was auch immer zu sein, und beschuldigen aber gleichzeitig diejenigen, die dem Weg des Propheten folgen, Götzenanbeter zu sein.
Jene Leute folgen aber weder dem Heiligen Quran noch dem ehrenwerten Gesandten Allahs.
Haltet die gesegneten Worte, die aus dem ehrenwerten Mund des Gesandten Allahs, Friede sei mit ihm, kamen in allerhöchster Ehre.
Den Worten des Propheten gilt es, Folge zu leisten.
Seine gesegneten Worte sind unsere Richtlinie.
Der Weg der Tariqa ist auf den Propheten zurückzuführen.
Die Tariqa ist eine Kette, über deren Glieder, du mit dem Propheten verbunden wirst.
Der Beginn der Tariqa ist der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm, und jedes darauffolgende Kettenglied ist ein Verbindungsstück.
Auf diese Weise setzt sich der Weg des Propheten bis zum heutigen Tage ununterbrochen fort.
Nach der Zeit des Propheten sind neuartige Bewegungen entstanden, die nicht auf dem Weg des Propheten basieren.
Jene Bewegungen oder Gruppierungen haben keine Verbindung zum Gesandten Allahs, Friede sei auf ihm.
Ihr Fundament und ihr Ursprung ist nicht der Prophet, Friede sei mit ihm.
Ihr Weg ist korrumpiert.
Unser Weg folgt nach dem Gesandten Allahs, Friede sei auf ihm, seinen besten Freund Sayyidina Abu Bakr, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Sayyidina Umar, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Sayyidina Uthman, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Sayyidina Ali, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Die Zwietracht und die Konflikte neuartiger Bewegungen erschienen nach ihnen.
Jene Gruppierungen haben keine Verbindung zum Propheten, Friede sei auf ihm:
Weder durch Sayyidina Abu Bakr, möge Allah mit ihm zufrieden sein;
Noch durch Sayyidina Ali, möge Allah sein Antlitz segnen.
Diese ehrenwerten Persönlichkeiten sind es, die den Propheten Muhammad, Friede sei auf ihm, repräsentieren.
Sie sind die Verknüpfung mit dem Propheten, Friede sei auf ihm.
Die Schönheit dieser Verbindung zum Propheten, Friede sei auf ihm, kann hierzulande wahrgenommen werden.
Überall hierzulande lieben die Menschen Allah und den Gesandten Allahs.
Die Menschen hier lieben die Heiligen.
Über die Heiligen Diener Allahs sagt der Prophet, Friede sei auf ihm, dass Allah sie zum Grund gemacht hat, dass Dinge gedeihen und Angelegenheiten erfolgreich sind.
Dies ist die Beschreibung des Propheten, Friede sei mi ihm, über die ehrenwerten rechtschaffenen Diener Allahs: die Aqtāb, Abdāl und Awtād.
Wir danken Allah, dass der Heilige Monat Rajab kurz bevorsteht.
Wir sind dankbar, dass wir mit Allahs Erlaubnis bei der Heiligen Nacht Raghaib in Ägypten sein dürfen.
Es ist empfohlen, an tagsüber vor dieser Heiligen Nacht zu fasten.
Mit Allahs Erlaubnis Donnerstagabend sowohl der heilige Monat Rajab beginnen und zugleich die heilige Nacht Raghaib stattfinden.
Basierend auf der Berechnung unseres Herkunftslandes wird der erste Tag des Monats Rajab dann am Freitag sein.
Der heilige Monat Rajab ist ein gesegnet Monat, den Allah für sich reserviert hat und der als Monat Allahs gilt.
Den darauffolgenden Monat Sha'ban Allah dem geliebten Propheten, Friede sei auf ihm, gewidmet.
Und der anschließende Monat Ramadan ist der gesegnete Monat, den Allah der gesamten muslimischen Gemeinde gewidmet hat.
Diese drei Monate sind gesegnet.
Mögen sie Anlass dafür sein, dass Segnungen und Gutes für die Muslime weltweit geschehen.
Mögen diese Monat zum Sieg der Muslime werden.
Wir befinden uns nun in den schwierigen Zeiten der Endzeit.
Diese Zeichen, über die der Prophet, Friede sei auf ihm, gesprochen hat, treten in Erscheinung.
Und sie sind fast alle schon erschienen.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, hat über die Zukunft und das, was bis zum Jüngsten Gericht passieren wird, gesprochen.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat in allem die Wahrheit gesprochen.
Die meisten Zeichen, die auf den immer näher rückenden Tag des Jüngsten Tages hinweisen, sind bereits erschienen.
Jetzt steht nur noch das Eintreten der großen Zeichen aus: Die Ankunft von Sayyidina Mahdi, Friede sei auf ihm;
Die Rückkehr von Jesus, Friede sei auf ihm.
Sie werden der Tyrannei und dem Unglauben ein Ende setzen und den Islam überall in Erscheinung bringen.
Dies ist Allahs Versprechen an diejenigen, die glauben. Und dies ist, was der geliebte Prophet, Friede sei auf ihm, uns mitgeteilt hat.
Der Islam wird auf der ganzen Welt zum Vorschein treten.
Wir beten zu Allah, dass diese prophezeiten Tage schnellstmöglich eintreten und die Muslime und die gesamte Menschheit Frieden findet.
Die Menschheit befindet sich derzeit in Finsternis und Unterdrückung.
Als Gerechter König wird Sayyidina Mahdi, Friede sei auf ihm, Gerechtigkeit in diese Welt bringen und diese Finsternis und Unterdrückung beenden.
Mit Allahs Erlaubnis wird er Licht in diese Welt bringen und für Frieden sorgen.
Wir beten zu Allah, diese Tage erleben zu dürfen.
2024-01-06 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Insha'Allah, wir begeben uns auf eine Reise und folgen somit dem Beispiel des Propheten, Friede sei mit ihm.
Möge Allah mit Mawlana Sheikh Nazim zufrieden sein und seinen Rang erhöhen. Er hat überall auf der Welt Schüler und Anhänger.
Es gibt viele, die ihn gesehen haben.
Aber es gibt noch viel mehr, die ihn gar nicht gesehen haben und ihm folgen.
Wir begeben uns auf diese Reise, mit der Absicht Allahs Wohlgefallen zu erlangen und die Herzen derer zu erfreuen, die sich mit diesem Weg identifizieren.
Möge Allah sie segnen.
Und möge Allah uns ebenfalls segnen.
Möge Allah es akzeptieren.
Reise, um den Wohlgefallen Allahs zu erlangen.
Reise nicht zur Vergnügung deines Egos.
Reisen, die du für den Wohlgefallen deines Egos vollziehst, bringen keinen Nutzen.
Tu alles, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen.
Widme alles, was du unternimmst, Allah.
بسم الله الرحمن الرحيم
قُلْ إِنَّ صَلَاتِى وَنُسُكِى وَمَحْيَاىَ وَمَمَاتِى لِلَّهِ رَبِّ ٱلْعَـٰلَمِينَ لَا شَرِيكَ لَهُۥ ۖ
(6:162-163)
Wie Abraham es sagte, mein Leben, meine Existenz, mein Tod sind für Allah.
Widme dein Dasein Allah.
So lautet der Auftrag: Widme dein Dasein Allah.
Welch vortrefflicher Vers des Heiligen Qurans!
Allah: Er ist unser Lebenszweck.
Allah: Er ist unser Ziel.
Der Sinn unseres Lebens besteht nicht darin, zu essen und zu trinken, Fett zu werden und unser Ego zu begnügen.
Natürlich sind wir alle nur Menschen und haben Bedürfnisse, aber selbst wenn du etwas für dich tust, dann tu es, um den Wohlgefallen Allahs zu erlangen.
Wenn du für dein Ego lebst, lebst du sinnlos.
Besonders denjenigen, die nicht an Alah glauben, fehlt es an Sinnhaftigkeit in ihrem Dasein und sie sind in einem ständigen Zustand des Verlierens und des vergeblischen Abmühens.
Auch ein Muslim, der die Tarikat verweigert, wird von seinem Ego geblendet.
Denjenigen, die den Weg der Tarikat gehen, wird ihr Herz und ihre Augen mit Allahs Erlaubnis geöffnet.
Sie sind dann gesegnet und ihr Taten sind dann gesegnet.
Jemand der den Tarikat-Weg geht hat jemanden, der ihm den Weg zeigt.
Wenn es niemanden gibt, der dir den Weg zeigt, trittst du entweder auf Stelle, verirrst dich oder gehst plötzlich an andere Orte.
Daher ist der spirituelle Meister wichtig.
Er ist der Wegweiser.
Er zeigt dir den Weg des Propheten, Friede sei mit ihm.
Er zeigt den Menschen immer den Weg, damit sie auf dem richtigen Weg bleiben, dem Weg des Propheten, möge Frieden auf ihm sein.
Er zeigt den Weg, damit die Menschen nicht vom Weg abkommen.
Wer keinen spirituellen Meister hat, wird sicherlich verloren gehen.
Daher ist es notwendig, jemanden zu haben, dem du folgen kannst, um den Weg Allahs zu gehen.
Möge Allah uns auf diesem schönen Weg beständig machen.
Möge Allah uns standhaft und kraftvoll machen.
Die Schüler des Sheikhs sind auf der gesamten Welt verteilt.
Mit der Gnade Allahs und der Unterstützung unseres Scheichs wird ihre Anzahl immer größer und größer.
Es kommen Menschen, die sich nicht in die Angelegenheiten anderer einmischen, die keinen Streit mit jemandem haben.
Allah hat ihnen etwas ganz Besonderes gegeben.
Wenn Allah dir etwas Gutes gegeben hat, sei dankbar.
Mische dich nicht bei anderen ein, denen diese Gabe nicht zuteil wurde.
Wir leben in einer Zeit der äußtersten Unruhe und Tumulte.
Man weiß nie, was passieren wird.
Daher, geh deinen eigenen Weg.
Diejenigen, die mitkommen wollen, sollen kommen.
Es ist nicht notwendig, Streit oder Lärm zu machen. Nimm Abstand von denen, die dich abhalten wollen.
Geh einfach deinen Weg weiter.
Allah wird dir helfen.
Möge Allah uns auf diesem Weg segnen und uns Gutes zuteil werden lassen.
2024-01-06 - Other
Ägypten ist das Land der Al-Ashrāf (die Edlen), der Sahaba und Awliya.
Lob sei Allah dem Allmächtigen. Möge Er Ägypten weiter segnen.
وَقُل رَّبِّ أَنزِلۡنِی مُنزَلࣰا مُّبَارَكࣰا وَأَنتَ خَیۡرُ ٱلۡمُنزِلِینَ
(23:29)
O Allah, hilf uns, zu Deinen gerechten Dienern zu gehören.
O Allah, lass uns zu den Awliya gehören.
Wir lieben sie, und durch diese Liebe hoffen wir, gerettet zu werden.
Es besteht kein Zweifel oder Unsicherheit daran.
Das ist das Wichtigste.
Wir haben keine eigenen Taten von Wert.
Sie haben in Wirklichkeit keinen Wert.
Sie haben in Wirklichkeit keinen Wert.
"Ihr betet zu schnell", beschweren sich Leute hin und wieder über uns.
"Findest du unser Gebet etwa mangelhaft?", fragen wir.
"Ja!", betonen sie mit Nachdruck.
"Du hast Recht, ich finde mein Gebet ebenfalls mangelhaft.", sagen wir.
Begeht nicht den Fehler, eure Taten für etwas Besonderes zu halten.
Stiftet keine Unruhe in der Gemeinschaft.
"Es hat dir nicht gefallen, wie wir gebetet haben, mir auch nicht."
Gelobt sei Allah der Allmächtige, Liebe ist das Wichtigste.
Wie unser Mawlana Sheikh sagen würde:
Die Menschen in Ägypten sind durch Allahs Willen für das Paradies bestimmt, denn sie tragen Liebe in ihren Herzen.
Sie sind bescheiden und demütig, durch Allahs Willen.
Sie sind nicht arrogant.
Allah der Allmächtige hat ihnen in der Vergangenheit eine Gemeinschaft von bescheidenen Derwischen geschickt.
"Dies geschieht durch die Gnade meines Herrn", sagen sie.
Von den Tagen des Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, bis heute lieben die meisten von ihnen den Propheten, die Heiligen und die Gerechten:
Das ist wirklich ein großer Segen.
Wir sehen einige sogar an heiligeren Orten als hier, doch ihnen fehlt der Respekt.
Zuerst müssen wir den Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, respektieren, gefolgt von den Gerechten und dann den Walis, den Heiligen.
Diesen Menschen fehlt solcher Respekt.
Hier ist es besser.
Die Menschen hier schätzen Segnungen.
Den Propheten, Friede sei mit ihm, die Gerechten und die Walis zu lieben, das ist der größte Segen von allen.
Das ist der höchste Segen, durch Allahs Willen.
Trotz dieser schwierigen Zeiten der Not pflegte unser geliebter Mawlana Sheikh Abdullah zu sagen:
"In allem, was geschieht, liegt etwas Gutes."
Alles ist von Gott vorherbestimmt und enthält etwas Gutes.
Natürlich befürworten wir die derzeit weltweit stattfindenden Ungerechtigkeiten nicht, aber wir gestehen:
Das ist der Wille Allahs des Allmächtigen.
Diejenigen, die verfolgen, werden zur Rechenschaft gezogen, und die, die Verfolgung ertragen, werden gewinnen.
إِنَّمَا يُوَفَّى ٱلصَّـٰبِرُونَ أَجْرَهُم بِغَيْرِ حِسَابٍۢ
(39:10)
Das ist die Tugend der Geduld.
Wenn eine Unrechts getanes Person geduldig ist, liegt ihre Belohnung bei Allah dem Allmächtigen in dieser Welt und im Jenseits.
Natürlich wünschen wir uns nicht, dass jemand unterdrückt wird, aber das ist die Realität dessen, was passiert.
Es gibt eine Belohnung für den Gläubigen und eine Strafe für den Unterdrücker.
Unser Heiliger Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, sagt: "Alle Angelegenheiten der Gläubigen sind gut für sie."
Dieser Hadith bedeutet, dass die Gläubigen immer einen Gewinn haben.
Wenn sie erfolgreich sind, sollten sie Allah dem Allmächtigen Dankbarkeit ausdrücken.
Wenn sie unrecht behandelt werden, Probleme oder Katastrophen erleben, sollten sie Allah der Allmächtige weiter loben,
und Allah der Allmächtige wird sie entsprechend belohnen.
Das ist es, was zählt.
Das Wichtigste ist, Allahs, des Allmächtigen Freuden zu suchen, im Glauben treu zu bleiben und sich daran zu binden.
Möge Allah, der Allmächtige, euch alle segnen.
2024-01-05 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Es beginnt nächste Woche eine gesegnete Zeit.
Drei Heiligen Drei Monate beginnen, insha'Allah:
Rajab, Sha'ban, Ramadan.
Diese drei Monate sind gesegnete Monate.
Die Gebete und Dienste, die du in diesen Monaten verrichtest, sind verdienstvoller.
Allah der Allmächtige gewährt einen größeren Lohn.
Einige Menschen fasten während der drei Monate komplett.
Sie fasten durchweg in allen drei Monaten.
Im Ramadan zu fasten, ist sowieso obligatorisch.
Selbst wenn man nicht an allen Tagen des Rajab und Sha'ban fastet, so ist empfehlenswert, montags und donnerstags zu fasten.
Das kann jeder befolgen.
Nicht jeder kann aber die drei Monate voll durchfasten.
Manchmal ist eine Sühnefasten erforderlich, da man einen oder mehrere Tage verpasst hat, zu fasten.
Der Rajab und Sha'ban sind eine gute Gelegenheit, um ein Sühnefasten durchzufen.
Natürlich sollte man das Sühnefasten ein wenig vor dem Rajab beginnen.
Es sollte ein oder zwei Tage vor dem Rajab begonnen werden.
Für jeden verpassten Tag ist keine Sühnefasten erforderlich.
Für alle ungehaltenen Fastentage reicht ein einziges Mal das Sühnefasten.
Danach beginnt man, die Fastenschulden zu begleichen.
Die Sühne ist erforderlich für die Fastentage, die man verpasst hat, obwohl man Muslim ist.
Diejenigen, die Allah erst später zum Islam geführt hat, müssen keine Pflichten nachholen.
Sie können auf freiwilliger Basis während des Rajab und Sha'ban fasten.
Sie haben keine Schulden.
Das Fasten wird Pflicht, wenn man Muslim geworden ist.
Gebet, Fasten und Hadsch werden Pflicht, nachdem man Muslim geworden ist.
Das Leben der Nichtmuslime, die Muslime geworden sind, wird nach ihrer Konversion bereinigt..
Sie werden von neuem in einer schönen Weise geboren, insha'Allah.
Dank Allah gibt es viele, die durch Mawlana Sheikh Nazim zum Islam konvertiert sind.
Auch sie fragen sich manchmal.
Brauchen wir eine Sühne für die Fastentage, die wir verpasst haben, bevor wir Muslime wurden?
Nein.
Die Verpflichtungen beginnen erst nach der Konversion zum Islam.
Eine Sühne für die verpassten Fastentage vor der Konversion zum Islam ist nicht erforderlich.
Neben dem freiwilligen Fasten gibt es ab dem Beginn des Rajab bis zum 10. Sha'ban einen spirituellen Rückzug in die Abgeschiedenheit.
Die Klausur, genannt Arbain, dauert 40 Tage.
Jeder, der der Tarikat angehört, muss dies einmal in seinem Leben tun.
Momentan ist es nicht erlaubt, 40 Tage lang an einem Ort außschließlich die Klausur abzuhalten.
Es wurde noch keine Erlaubnis erteilt.
Aber stattdessen kann man sich in der Zeit vor dem Fajr bis Ishraq oder in der Zeit von Asr bis Maghreb oder Isha mit der Absicht, die 40-tägige Klausur durchzuführen, zurückziehen, um sich dem Gebet und dem täglichen Dhikr zu widmen.
Währenddessen kann man da auch so viel, wie man nur kann, den Heiligen Quran lesen.
Mit Allahs Erlaubnis wird dies so akzeptiert, als ob man die 40-Klausur erfüllt hätte.
Deine spirituelle Stufe wird sich erhöhen.
Du wirst Allah näherkommen.
Nächsten Donnerstag ist die heilige Nacht Regaib und danach gibt es viele gesegnete Tage in diesen drei Monaten.
An diesen gesegneten Tagen betet der Mensch mehr und nähert sich Allah.
Seine Gebete werden mehr angenommen.
Sein Lohn wird größer.
Sein Herz wird erleuchtet.
Es wird ein Segen sein.
Gutes wird über uns herabkommen.
Möge Allah diese drei Monate für uns segnen.
Mächste Woche werden wir mit Allahs Erlaubnis anderswo sein.
Gepriesen sei all, dass wird überall beten dürfen.
Die Welt ist ein Gebetsstätte für den Propheten, Friede sei mit ihm.
Du kannst Allah überall anbeten.
Gepriesen sei Allah.
Möge Allah uns standfest machen.
Möge er uns vor einem falschen Schritt bewahren.
Möge Allah unseren Glauben stärken.
Möge es gut und gesegnet sein.
2024-01-04 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Der geliebte Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: Der starke Mensch ist nicht der, der die anderen besiegt.
Der starke Mensch ist nicht der, der starke Muskeln hat.
Der starke Mensch ist nicht der, dem niemand standhalten kann.
Nicht der, der jeden besiegen kann.
Wer ist stark? Der ehrenwerte Prophet, Friede sei mit ihm, sagt:
Stark ist der, der seine Wut kontrolliert.
Stark ist der, der nicht wütend wird.
Stark ist der, der die Dinge erträgt und Geduld unter Beweis stellt.
Der Mensch, der sich beherrscht, ist stark.
Es ist nicht leicht, geduldig gegenüber Menschen zu sein.
Ein Mensch mag zwar Muskelkraft haben und damit jeden bezwingen können.
Er mag so kräftig sein, dass ihm niemand kann standhalten kann.
Aber ausgerechnet diese kräftige Person verliert in nur in einem Moment der Wut die Beherrschung.
Ein Mensch ist nicht stark, sagt unser Prophet, wenn er seine Wut nicht kontrollieren kann.
Wer seine Wut beherrscht, ist stark.
Wut ist immer schädlich.
Es ist notwendig, Wut zu kontrollieren.
Wenn du deine Wut nicht kontrollieren kannst, schadet sie dir.
Sie schadet dir mehr als anderen.
Das Leben der Menschen ist geprägt von mangelnder Selbstbeherrschung.
Wut dominiert die Beziehungen der Menschen sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Umfeld.
Wut richtet aber nicht nur Schaden, sondern zerstört förmlich, wenn sie nicht gebändigt wird.
Möge Allah uns bewahren.
Sie fragten Scheikh Nazim um einen Ratschlag vor ihrer bevorstehenden Pilgerreise.
Werdet nicht wütend, sagt er.
Die Leute denken, dass auf der Pilgerfahrt in den Heiligen Stätten Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.
Aber genau an diesen Orten versucht, der Teufel mit noch größer Gewalt, die Menschen in Rage zu versetzen.
Er schürt ihre Wut noch mehr.
Überwinde deine Wut.
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, sagte, als er um Rat gefragt wurde: "Werde nicht wütend!"
So oft er auch gefragt wurde, sagte er: "Werde nicht wütend!"
"Werde nicht wütend! Werde nicht wütend! Werde nicht wütend!"
Der Gefährte, der um Rat fragte, berichtete: Wie oft ich auch fragte, der Prophet wiederholte: "Werde nicht wütend!" Selbst wenn ich hundertmal gefragt hätte, so hätte er das gleiche gesagt.
Letztendlich hörte ich auf zu fragen, sagte der Gefährte, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Das ist ein entscheidender Ratschlag:
Werde nicht wütend. Verliere nicht deine Nerven.
Diesen Rat benötigen wir vor allem in der heutigen Zeit.
Die Menschen werden ohne Grund wütend.
Sie schaden anderen und sich selbst.
Und dann bereuen sie es.
Man muss lernen, nicht wütend zu werden, damit man nicht Dinge tut, die man im Nachgang bereut.
Möge Allah uns helfen.
Es gilt das Ego zu beherrschen!
2024-01-03 - Dergah, Akbaba, İstanbul
أعوذ بالله من الشيطان الرجيم
بسم الله الرحمن الرحيم
وَمَآ ءَاتَىٰكُمُ ٱلرَّسُولُ فَخُذُوهُ وَمَا نَهَىٰكُمْ عَنْهُ فَٱنتَهُوا۟
(59:7)
صدق الله العظيم
Allah der Allmächtige gebietet: Folgt dem Beispiel des Propheten, Friede sei mit ihm, und folgt dem, was durch ihn offenbart wurde.
Was wurde durch den Propheten, Friede sei mit ihm offenbart?
Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat uns die Befehle Allahs offenbart und es sind diese Befehle, denen wir folgezuleisten haben.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrte uns sowohl die Gebote als auch die Verbote Allahs.
Warum lehrte der Prophet, Friede sei mit, ihm diese Dinge?
Um die Menschen darüber aufzuklären, was gut für sie und was schlecht für sie ist.
Die Gebote, die uns durch den Prophete, Friede sei mit ihm, offenbart wurden, sind alle zu unserem Nutzen und wir werden niemals einen Schaden davon tragen.
Dies sind die Gebote Allahs.
Wer diesen Gebot folgt, erlangt jede Art von Gutem.
Er gewinnt sowohl Allahs Wohlgefallen als auch die Belohnung im Jenseits.
Darüber hinaus erhöht sich sein Rang.
Den Geboten Allahs zu folgen ist auch ein Segen in dieser Welt; Die Gebote Allahs sorgen für Gesundheit und verleiehen deinem Körper Stärke.
Es gibt bestimmte Dinge, die Allah verboten hat.
So ist es verboten, eine Sünde zu begehen.
Den heutigen Menschen sind die Gebote und Verbote Allahs egal.
Wir müssen uns der Gebote und Verbote Allahs bewusst werden und sie zu unterscheiden lernen.
Wenn du Buße tust, vergibt Allah und deine Sünde verschwindet
Die Menschen tun aber keine Buße, weil sie gar nicht erst wissen, dass bestimmte Dinge Sünden sind.
Unter diesen Sünden gibt es Fehltaten, die trotz Reuebekenntnis haften bleiben.
Sie sind nicht wegzubekommen.
Allah vergibt dir zwar, wenn du um Vergebung bittest.
Denn Allah vergibt denen, die Reue zeigen.
Dennoch gibt es eine Sünde, die haften bleibt: Tätowierungen!
Tätowierungen sind eine Sünde.
Sich tätowieren lassen ist eine Sünde.
Jugendliche wollen sich gerne tätowieren lassen.
Sie denken es ist eine gute Sache, weil es ja alle machen.
Wer sich tätowiert, tut etwas, das weder gut noch schön ist.
Sich tätowieren zu lassen, schadet dem Menschen.
Der größte Schaden besteht darin, dass es eine Sünde ist.
Allah hat Tätowierungen für schädlich erklärt.
Wenn du Buße tust, vergibt dir Allah.
Aber trotz deiner Reue bleibt die Tätowierung an der besagten Stelle als Brandmarke und verursacht an der betroffene Stelle Krankheit.
Auch nach dem Tod bleibt die Tätowierung.
Möge Allah davor bewahren, aber auch am Tag des Jüngsten Gerichts ist die Tätowierung immer noch da.
Daher muss man vorsichtig sein.
Tätowieren ist keine erlaubte Sache.
Es ist keine gute Sache, die auf irgendeine Weise erlaubt sei.
Es ist eine Sünde.
Es ist eine Sünde und ist verboten, weil es schädlich ist.
Alles was schädlich ist, wie beispielsweise Alkohol, Schweinefleisch oder anderes, ist eine Sünde und verboten, weil es schädlich ist.
Und weil es eine Sünde ist, ist es schädlich.
Sünde ist, was schädlich ist. Schädlich ist, was Sünde ist.
Daher muss man vorsichtig sein.
Halte dich von Schädlichem fern.
Es ist zu unserem besten Interesse, den Weg des Propheten zu gehen;
Seiner Sunna zu folgen;
Die schönen Dinge, die er getan hat, zu tun;
Sich von den Dingen fernzuhalten, die er verboten hat;
Möge Allah es uns ermöglichen, den Weg des Propheten erfolgreich zu folgen.
Der Mensch sollte sich nicht täuschen lassen.
Der Mensch lässt sich täuschen von seinen Freunden und seinem Umfeld.
Nur weil alles es tun und du es überall siehst, heißt das noch lange nicht, das etwas gut ist.
Tätowierungen sind das beste Beispiel hierfür. Es ist eine Sünde, die immer an einem haftet.
Möge Allah uns vor dem Bösen bewahren.
Möge Allah uns alle vor den Sünden bewahren.
Mögen wir immer auf Allahs Weg sein.
2024-01-02 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
لَقَدْ كَانَ لَكُمْ فِي رَسُولِ اللَّهِ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ
(33:21)
صدق الله العظيم
Allah der Allmächtige gebietet, dass der Weg der Rechtleitung, den der geliebte Prophet, Friede sei mit ihm, gewiesen hat, der Menschheit als Vorbild dient.
Folgt dem Weg des verehrten Propheten, Friede sei mit ihm.
Tut das, was er gezeigt hat.
Tut das, was er liebte, und tut nicht das, was ihm missfiel.
Was er am meisten liebte, waren die Menschen.
Aus dieser Liebe heraus zeigt er ihnen den Weg Allahs, auf dass sie Rechtleitung erfahren.
Diejenigen, die diesem Weg folgen, werden gewinnen.
Wer diesem Weg folgt, wird Gutes vorfinden.
Wer diesen Weg verlässt, findet nichts Gutes.
Unser verehrter Prophet, Friede sei mit ihm, wurde zu allen Menschen gesandt.
Muslime sollten besonderen Wert darauf legen, den Weg des Propheten zu beschreiten.
Da die Muslime den verehrten Propheten, Friede sei mit ihm, als Propheten anerkennen, müssen sie seinem Weg folgen.
Es ist ihre obligatorische Pflicht.
Wer nicht dem Weg des Propheten folgt, hat keinen Glauben.
Wer keinen Glauben hat, kann nichts gewinnen.
Allahs Weg ist der Weg, den uns der verehrte Prophet, Friede sei mit ihm, gezeigt hat.
Nach ihm wurde dieser Weg durch die Kalifen, seine Weggefährten und die Mashaykhs bis heute fortgesetzt.
Sie alle haben den Menschen den Weg des Propheten gezeigt und tun es nach wie vor.
Sie haben den Weg des verehrten Propheten, Friede sei mit ihm, den Menschen mit Anstand und Respekt gezeigt.
Diejenigen, die entsprechend ihres Beispiels ebenfalls den Weg des Propheten zeigen, müssen äußerst achtsam sein.
Sie müssen sich vor sich selbst in Acht nehmen.
Sie müssen auf das achten, was sie sagen.
Denn wenn Sie etwas sagen, sind Sie dafür verantwortlich.
Auch wenn sie etwas unwissentlich oder unbewusst sagen, tragen sie die Verantwortung für ihre Worte und begehen eine Sünde.
Es ist nicht jedermanns Sache, eine fatwa oder ein aus islamischer Sicht rechtskräftiges Urteil zu sprechen.
Es ist verboten, das irgendjemand irgendeine fatwa ausspricht.
Nur jemand, der dazu befugt ist, darf eine Fatwa verkünden.
Wenn man etwas sagt, muss man zu 100% sicher sein.
Wer um Rat gefragt wird und nach eigenem Ermessen Urteile fällt, wird sich in einem desaströsen Zustand wiederfinden.
Sowohl derjenige, der einen Ratschlag gibt, als auch derjenige, der zuhört, müssen sehr vorsichtig sein.
Wenn man sich bei einer Sache nicht sicher, sollte man besser einfach sagen: "Ich weiß es nicht".
Es ist besser zu sagen, ich weiß nicht, als zu behaupten, es zu wissen, und dann etwas Falsches zu sagen.
Sag lieber: "Ich weiß nicht. Ich werde recherchieren und mich erkundigen und dir dann eine Antwort geben."
Ein Ratschlag oder eine Antwort sollte nicht überstürzt werden.
Um die Wahrheit und das Richtige zu wissen, muss man Geduld aufbringen können.
Aus Angst, verurteilt zu werden, weil sie etwas nicht wissen, erfinden viele Menschen oft Lügen und Unwahrheiten.
Nimmt euch hiervon in Acht.
Und wenn dein Herz mit einer Antwort oder einem Ratschlag nicht ganz überzeugt ist, ist es wichtig, sich mit einer weiteren Person zu beratschlagen.
Es gilt, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Seid vorsichtigt.
Hierbei geht es um Verantwortung und Konsequenzen.
Wenn jemand ohne Wissen etwas Falsches tut oder sagt, dann hat er sich eine Sünde eingefangen.
Möge Allah uns davor bewahren
Dinge, die unwissend begangen werden, selbst wenn es nur gesprochene Worte sind, können diese drastische Folgen nachsichziehen.
Möget ihr stets wahrhaftige Worte sprechen.
Möge Allah unser Helfer sein.
Mögen wir alle immer die Wahrheit sprechen.
Mögen wir auf dem Weg der Wahrheit sein.