السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Unser Heiliger Prophet, Frieden und Segen seien auf ihm, sagte,
"Khayrukum man ṭāla ‘umruhu wa-ḥasana ‘amaluhu."
Der Segenreichste unter euch ist die Person,
die langes Leben verbracht hat
mit dem Ausführen guter Taten.
Tatsächlich sind sie die Guten.
Im Gegenzug ist der wenig tugendhafte unter euch die Person,
der sein langes Leben nutzt, um anderen Schaden zuzufügen.
Solche zerstörerischen Leute werden von Allah, dem Allmächtigen, mit Ungunst betrachtet.
Allah, der Allerhöchste, hat
einem jeden eine Lebensspanne zugewiesen.
Und nur Er kennt deren Länge.
Die Dauer der Existenz,
die Anzahl der Atemzüge - alles ist von Allah verordnet.
Nichts passiert außerhalb Seines göttlichen Plans.
Neugeborene und Kinder beispielsweise leben
für einen Tag oder sogar zehn Tage.
Menschen können Jahrzehnte oder gar ein Jahrhundert leben.
So ist der Wille Allahs.
Aber es ist absolute Torheit,
dieses Leben zu verschwenden und zu missachten.
Menschen mit Verstand erkennen dieses Leben
als ein Geschenk und leben es
gemäß dem Willen Allahs. Am Ende
wird jeder schließlich von dieser Welt scheiden, alles zurücklassend.
Die Menschen werden leerhändig ins Jenseits übergehen.
Diejenigen, die anderen Schaden zufügen, werden keine Belohnung
im Jenseits vorfinden. Auf der anderen Seite werden tugendhafte Menschen
zu großen Ebenen aufsteigen.
Das Ziel der Menschen sollte darin bestehen,
im Paradies zu sein. Die Menschen werden dies erreichen
solange sie Allahs Wohlgefallen erlangen
und gute Menschen sind. Ansonsten,
stehen sie im Jenseits leer da. Heutzutage haben Menschen
nicht nur kein Wissen darüber, sondern glauben es oft nicht.
Sie wollen es einfach nicht glauben.
Ob Sie es glauben oder nicht,
Allah, der Allmächtige und Majestätische, braucht dich nicht
und deine Verfehlungen können Allah nichts anhaben.
Du schadest nur dir selbst.
Deine Handlungen, negativ oder positiv,
betreffen nur dich.
Andere können versuchen, dir so gut sie können zu helfen.
Aber wenn du dich nicht anstrengst und hart arbeitest,
kann niemand dir wirklich nutzen.
Deine Anstrengungen sind der Schlüssel.
Allah, der Allmächtige und Majestätische, erschuf die Menschen in all ihrer Vielfalt.
Wir alle haben unsere einzigartigen Eigenschaften.
Daher unterscheiden sich unsere Perspektiven,
und unsere Fähigkeiten und Kapazitäten sind nicht dieselben.
Es gibt Menschen, die,
egal was du ihnen sagst,
immer eine Ausrede haben—
eine Schuldzuweisung, einen Grund, warum sie keine Verantwortung übernehmen können: Alle anderen sind schuld,
aber nicht sie—sie sehen sich als fehlerlos.
Sie sind ohne Behelf.
Schlag etwas vor, und ihre Antwort lautet: "Ich kann nicht." Biete ihnen einen Job an und sie sagen,
"Nein, die Bedingungen sind nicht gut."
"Es gibt eine andere Aufgabe für dich."
"Nein, das passt nicht zu mir."
"Versuch das." - "Nein, das passt nicht zu mir."
"Es gibt eine andere Arbeit." "Nein, ich wurde dort nicht gut behandelt."
Es gibt tatsächlich Menschen, die so sind.
Sie schlagen sich im Leben durch,
leben wie sie wollen, für sich selbst.
Doch es gibt eine andere Sorte,
die alles ablehnt und missbilligt.
Sie halten sich nicht an die Anordnungen Allahs für das Jenseits,
sie weigern sich, den Gesetzen des Islams zu folgen.
Ihre Lage ist noch gravierender,
denn ihre letzte Bleibe
ist kein Ort, den jemand begehren würde.
Sie glauben, dass sie nach dem Tod erlöst sind.
Viele denken, dass nach dem Tod alles endet.
Sie sagen: "Begrabt mich und lasst mich zurück. Besucht mein Grab nicht nach meinem Tod."
Sie glauben, dass der Tod sie befreien wird.
Allerdings beginnt die eigentliche Reise danach.
Dann wirst du die Konsequenzen für deine Taten spüren.
Zu diesem Zeitpunkt wirst du erkennen, ob die
Wahrheit Allahs des Allmächtigen
tatsächlich real ist oder nicht. Wahrheit ist wahrhaftig.
Mit Allahs Erlaubnis,
bewegen wir uns alle auf diese unbestreitbare Wahrheit zu.
Jeder wird es aus erster Hand sehen: sowohl Gläubige als auch Ungläubige.
Möge Allah uns schützen.
2024-02-02 - Lefke
So Allah will, befinden wir uns in der letzten Woche des heiligen Monat Rajab.
Es ist nun in dieser letzten Woche, in der sich die Wunderreise des Gesandten Allahs, Friede sei auf ihm, zugetragen hat.
Diese Wunderreise nimmt im Heiligen Quran eine zentrale Rolle ein.
بسم الله الرحمن الرحيم
سُبْحَـٰنَ ٱلَّذِىٓ أَسْرَىٰ بِعَبْدِهِۦ لَيْلًۭا مِّنَ ٱلْمَسْجِدِ ٱلْحَرَامِ إِلَى ٱلْمَسْجِدِ ٱلْأَقْصَا ٱلَّذِى بَـٰرَكْنَا حَوْلَهُۥ لِنُرِيَهُۥ مِنْ ءَايَـٰتِنَآ ۚ
(17:1)
صدق الله العظيم
Allah sagt: „Subhan“
„Subhan“ ist die Ausdrucksform der höchsten Lobpreisung, die nur Allah vorbehalten ist.
Schon diese Lobpreisung an sich ist etwas, das der menschliche Verstand nicht begreifen kann.
Und um Seiner Großartigkeit noch mehr Ausdruck zu verleihen, hat Allah der Allmächtige den Propheten, Friede sei auf ihm, in einer Nacht eine Reise, die von Mekka nach Jerusalem, zu den Himmeln, bis hin zur Göttlichen Gegenwart und wieder zurück reichte, durchführen lassen: Al-Isra' wal-Mi'raj.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, stieg auf sein himmlisches Gefährt Buraq, und reiste zunächst an einige Orte auf dieser Welt.
Als erstes hielt er in Medina an.
Dann in Madian, in der Nähe von Amman in Jordanien.
Dann hielt er auch an dem Ort an, an dem sich auch einst Jesus, Friede sei mit ihm, befand.
So machte er an einigen weiteren Orten Halt, unter anderem in Gaza, wo er zwei Gebetseinheiten verrichtete.
Insgesamt hielt er an sieben Orten an und stieg schließlich von der Al-Aqsa-Moschee, wo er zusammen mit den Propheten betete, zum Himmel auf.
Der Begriff „Isra“ bezieht sich auf die Reise, die der Prophet, Friede sei auf ihm, auf dieser Welt in jener Nacht durchgeführt hat
Nach „Isra“ folgte dann das noch größere Wunder: Miraj! Die Reise in die Himmel – für die Menschen kaum zu begreifen.
Die Menschen seiner Zeit fragten sich: "Wie ist das möglich?", "Das kann nicht sein!" und die Ungläubigen konnten sich vor Freude kaum halten.
„Jetzt wird niemand mehr an diesen Mann glauben“, sagten sie über den geliebten Propheten, Frieden und Segen seien auf ihm.
Sie zeigten ihm keinen Respekt.
Ihre Freude entsprang aus der Annahme, niemand würde ihm mehr glauben.
Und dies erfreute sie sehr.
Nun ja, sie sind Ungläubige, also ist ihr Verhalten nachvollziehbar.
Sie sahen den Propheten, Frieden sei auf ihm, als Feind.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, stand im Widerspruch zu ihren Vorlieben und Vorhaben.
Es ist daher normal, dass sie ihn nicht respektierten.
Es ist auch normal, dass sie ihm nicht glaubten.
Es gibt nichts Ungewöhnliches daran, gemessen an der Sichtweise der Menschen damals.
Selbst wenn man mit dem schnellsten Pferd die Strecke jener Nacht abreiten würde, könnte man diese Orte nicht in weniger als einer Woche erreichen.
So kann man die Skepsis verstehen.
All dies scheint nach den Maßstäben und Berechnungen der Menschen damals unmöglich.
Aber was ist mit denjenigen, die sich heute als Muslime ausgeben, nein, noch viel schlimmer, als Gelehrte des Islams ausgeben, aber diese Ereignisse als einen Traum abstempeln?
Ihr Zustand ist schlimmer als derjenige der Ungläubige.
Obwohl wir so etwas nicht sagen möchten, müssen wir es dennoch aussprechen.
Wenn es hierbei nur um eine einzelne Personen gehen würde, wäre es nicht so tragisch.
Es handelt sich hierbei aber um einflussreiche Leute, die von Hunderten, ja Tausenden als Gelehrte betrachtet werden und deren Aussagen sie dann folgen
Die Leute sagen: „Das ist doch ein Gelehrter. Wenn er sagt, das war nur ein Traum, dann muss etwas dran sein.“
Welche Wahl haben die Menschen dann noch, wenn sogenannte Gelehrten solche Dinge sagen.
Wo bleibt Vernunft und Verstand?
Vielleicht waren die Menschen damals nicht in der Lage, solche Dinge zu verstehen, aber was ist mit den heutigen Menschen?
Was sieht der Mensch in Träumen?
Ist alles in Träumen wahr?
Mithilfe dieser sogenannten Gelehrten infiltriert Satan die Köpfe der Menschen und manipuliert ihre Gedanken.
Dies sind die schlechten Gelehrten, wie unser Prophet sagte "alim as-su‘".
Ulama Su‘ sind die schlechten, die Übel erzeugenden Gelehrten, nicht gut sind.
Sie bringen nichts Gutes hervor, sondern produzieren Böses.
Sogar mit den Möglichkeiten unserer heutigen Zeit scheint dies durchaus machbar.
In der heutigen Zeit könnte die Strecke, die der Prophet, Friede sei auf ihm, in jener Nacht auf dieser Welt zurückgelegt hat, durchaus bewältigt werden.
Die darauffolgende Reise in die Himmel ist dabei so überwältigend, dass sie nicht einmal mit unserer Vorstellungskraft zu erfassen ist.
Das ist das Thema, über das diejenigen, die behaupten, sie seien klug, eigentlich sprechen sollten.
Heute haben sie Geräte entwickelt, die enorme Entfernungen zurücklegen können und Tausende jubeln, wenn jemand in den Himmel aufsteigt, zum Mond fliegt und so weiter.
Sie starten und kommen in drei Jahren an.
Weitere Reisen dann wohl 20 Jahre.
Ihre Distanzen verglichen mit der Strecke, die der Prophet während seiner Himmelsreise zurücklegte, ist gleich Null, oder sogar weniger: minus eine Milliarde.
Die Strecken, mit denen sie prahlen, sind unbedeutend.
Unser Prophet legte noch viel größere Entfernungen in nur einem Augenblick zurück, sah alles, bereiste alles, und kam wieder zurück.
Das alles ohne Rakete, Shuttle oder all das moderne Brimborium, mit dem sich die Menschen heutzutage aufspielen.
Das sind die Zeichen von Allah.
Ein Zeichen Allahs ist etwas, was niemand sonst machen kann.
Dieses Privileg wurde unserem Propheten und seiner Gemeinschaft gewährt.
Dies ist ein bedeutendes Ereignis.
Man spricht von einem Vogelhirn, aber selbst ein Vogel ist klüger als die Menschen, die sich als Gelehrte ausgeben und dies in Frage stellen.
Allah nahm den Propheten, Friede sei auf ihm, in Seine Gegenwart und beschenkte ihn reichlich mit großen Gaben für und seine Nation.
Die Geschehnisse dort können vom menschlichen Verstand nicht erfasst werden.
Die Art und Weise, wie Allah unseren Propheten dort geehrt hat, geht über jegliches menschliches Begreifen hinaus und ist jenseits von allem, was unser Auge je gesehen oder sich vorgestellt hat.
Es war ein gigantisches Ereignis.
Für den menschlichen Verstand nicht zu begreifen.
All das geschah dem Propheten zur Ehre, Friede sei auf ihm.
Niemand sonst hat und wird diesen Status erreichen.
Diese Ehre ist ausschließen dem Propheten, Friede sei auf ihm, vorbehalten.
Durch diese immense wurde auch uns Ehre zuteil.
Die Tatsache, dass wir zur Gemeinde des größten Propheten, Allahs liebstem Diener gehören, ist Ehre genug für uns.
Wir wollen nichts anderes.
Es geht nicht darum, wer wir sind, wer du bist, all das ist wertlos.
Nichts hat einen Wert.
Es gibt nichts Wertvolleres als es, zur Gemeinschaft des Propheten zu gehören.
Möge Allah uns immer beständig sein lassen.
Mögen wir im Paradies das Antlitz des Propheten, Friede sei auf ihm, bewundern dürfen.
Mögen wir in dieser Welt und im Jenseits seinen Weg folgen.
Möge Allah den Muslimen Verstand und Einsicht geben.
Sie sollten nicht auf diese sogenannten Gelehrten, die das Wunder des Propheten verleumden, hören.
Sie sollten ihnen keinen Glauben schenken.
Möge Allah uns helfen.
Möge Allah mit uns allen zufrieden sein.
2024-02-01 - Lefke
بسم الله الرحمن الرحيم
وَلَقَدْ كَرَّمْنَا بَنِىٓ ءَادَمَ وَحَمَلْنَـٰهُمْ فِى ٱلْبَرِّ وَٱلْبَحْرِ
(17:70)
Allah, der Erhabene und Allmächtige, hat die Kinder Adams, die Menschheit, als hochrangigstes aller Wesen geschaffen.
Er schuf sie erhabener als Dschinn und Engel.
Wenn die Menschen dem Willen Allahs folgen, wenn sie den Weg gehen, den Allah bestimmt, erhebt sich ihr Rang über alle andere.
Und die schöne Wahrheit ist, dass es gar nicht schwer ist, diese Ehre zu erlangen.
Doch der Teufel täuscht uns alle aus Neid.
Er nährt die Vorstellung, es sei äußerst schwierig, den Pfad Allahs zu beschreiten.
Entgegen seinem trügerischen Einflüstern ist es nicht schwierig, den Weg Allahs zu folgen.
Wenn Allah, der Mächtige und Majestätische, dich dazu bestimmt hat, Seinen Weg zu gehen, wird es eine Leichtigkeit sein.
Wenn Allah für dich diese Reise bestimmt hat, betrachte dich als glücklich.
Den Weg Allahs zu gehen, wird dann für dich zu einer Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit.
Schwierig ist es jedoch für diejenigen, die keinen Glauben haben, diejenigen, für die Allah diesen Weg nicht bestimmt hat.
Sie können den ganzen Tag hart arbeiten, aber wenn es ums Beten geht, dann tun sie sich schwer – selbst Muslime.
Nicht-Muslime, diejenigen, die keine Verbindung zum Islam haben, können diesen Weg nicht einmal annähernd einschlagen.
Sie werden von Angst verzehrt, indem sie davon ausgehen, dass es für sie der Tod bedeutet.
Die Ironie dabei ist, dass es das Einfachste ist, Allahs Weg zu befolgen.
Der Weg Allahs ist eine schöne Reise.
Er verspricht, dein Leben sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits, wo unsere wahre Existenz liegt, mit Schönheit zu bereichern.
Wenn du Allahs Weg einschlägst und auf diesem voranschreitest, führt Er dich letztendlich zur Erlösung, verleiht dir Anmut und öffnet einen Reichtum aller Arten von Güte.
Die Menschen folgen aber lieber ihrem Ego, verführt vom Teufel.
In der Endzeit ist diese Situation sogar noch viel schlimmer geworden.
Früher waren das Böse und die Sünde nicht so weit verbreitet.
Die Wenigen, die vom rechten Weg abkamen, verbargen ihre Handlungen aus Scham.
Heute wissen die Menschen ja noch nicht einmal, was Scham bedeutet.
Die Menschen reden sich selbst ein, sie würden Gutes tun.
Selbst wenn sie sich des Schadens bewusst sind, spielen sie das Übel herunter, bis sie schließlich vom Weg abkommen.
Dann kritisieren sie: "Warum ist dies und jenes passiert?"
Wen ziehen sie aber hierbei zur Rechenschaft?
Sie ziehen Allah zur Rechenschaft und rebellieren gegen Ihn.
Das ist der Gipfel der Dummheit.
Grenzen zu überschreiten ist katastrophal.
Möge Allah uns allen helfen, unsere Grenzen zu erkennen.
Wir befinden uns in der Endzeit, mittendrin.
Wir leben genau in den Tagen, die der Gesandte Allahs, Friede sei auf ihm, vorhergesagt hat.
In der heutigen Zeit bringt es dir verächtliche Blicke ein, die Wahrheit zu sprechen, während das Eingehen auf das Böse Beifall findet.
Wer Schlechtes sagt oder tut, wird als wichtige Person angesehen, der alle folgen.
Heutzutage ist man mit dir nur zufrieden, wenn du schlecht bist.
Möge Allah uns leiten, uns vor den Prüfungen dieser schlimmen Zeiten schützen.
2024-01-31 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
وَٱلضَّرَّآءِ وَٱلْكَـٰظِمِينَ ٱلْغَيْظَ وَٱلْعَافِينَ عَنِ ٱلنَّاسِ ۗ وَٱللَّهُ يُحِبُّ ٱلْمُحْسِنِينَ
صدق الله العظيم
(3:134)
Allah liebt die Menschen, die auch dann, wenn sie Unrecht erleiden, ihren Zorn bändigen, vergeben und stets das Gute suchen.
Sie sind es, die Allah liebt.
Worte sind leicht gesprochen, doch die Umsetzung dieser Werte ist oft schwierig.
Ruhe und Zurückhaltung zu bewahren, wenn einem ein Unrecht widerfährt, ist etwas, was den meisten Menschen schwerfällt.
Allah liebt jene, die, obwohl sie in der Lage wären, ihr Recht geltend zu machen und für sich zu beanspruchen, dennoch ihr Ego außen vorlassen, auf ihr Recht verzichten und denjenigen vergeben, die ihnen ein Unrecht angetan haben.
Leichter gesagt als getan.
Aber gerade weil es so schwer ist, ist der Wert und das Ansehen vor Allah umso größer.
Menschen neigen dazu, ihrem Ego zu folgen, doch ein gläubiger Muslim sollte innehalten und diesen Weg bewusst wählen.
Wenn dich jemand schlecht behandelt, dann vergib und sag: „Diese Behandlung ist genau das, was mein Ego verdient.“
Nein, sag sogar: „Mein Ego ist noch nicht einmal diese Behandlung wert.“ Vergib und tritt das Recht ab.
Es ist vorzuziehen unterdrückt zu werden, als selbst der Unterdrücker zu sein.
Es ist besser, ein Recht abzutreten, als selbst jemandem ein Recht zu entziehen.
Die Frage der Gerechtigkeit wird am Tag des Gerichts keine leichte sein.
Wenn dir in dieser Welt jemand ein Recht vorenthält, dann verzichte lieber auf dieses Recht und vergib. Dies ist bei Allah wertvoller.
Zu klären, wer Recht hat, ist nicht einfach. Du denkst zwar du bist im Recht, du bist aber vielleicht im Unrecht. Was dann?
Daher ist es besser, auf ein Recht zu verzichten und zu vergeben, selbst wenn du überzeugt bist, im Recht zu sein. Dieses Verhalten ist besser, als im Nachhinein mit Schuldgefühlen kämpfen zu müssen.
Dies mag uns dem Ego schwerfallen, doch es wird dir als Mensch guttun.
Möge Allah uns helfen, diese Wege zu gehen und uns dabei unterstützen.
All dies sind keine leichten Aufgaben.
Gerade wenn wir genaustens wissen, dass uns ein Unrecht angetan wird, ist es nicht leicht, auf dieses Recht zu verzichten.
Es ist eine segensreiche Tugend, auf sein Recht zu verzichten und jemandem zu vergeben, obwohl es klar ist, dass du im Recht und er im Unrecht ist.
Möge Allah uns dabei helfen.
Möge Allah unser Unterstützer sein.
Möge Allah uns davor bewahren, andere zu unterdrücken oder ein Unrecht anzutun.
2024-01-30 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
اللَّهُ نُورُ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ
(24:35)
Alles ist durch Allahs Licht. Durch Allahs Licht wird alles gut.
Die Existenz wäre ohne Allahs Licht in Finsternis.
Ohne Allahs Licht gäbe es die Schöpfung nicht.
Das gesamte Universum ist nicht mehr als ein Atom in Anbetracht der Macht und Größe Allahs.
Allah hat die gesamte Existenz aus dem Nichtsein ins Dasein gerufen.
Die Leute sagen jetzt: „Wir gehen in den Weltraum, wir tun dies, wir tun das, wir erforschen.“
„Wir werden dies und jenes entdecken.“
Allah der Allmächtige hat alles im Heiligen Koran niedergeschrieben.
Allah hat alles gesagt.
Allah hat all dieses Wissen dem Menschen gegeben.
Der Mensch meint, selbstständig Dinge zu tun.
Alles hat aber eine Grenze.
Was der Mensch tun kann, ist begrenzt.
Die Menschen prahlen hier und da: „Wir werden dies und jenes machen.“
„Wir machen dies, wir machen jenes.“
Die Menschen sind wie Nimrod geworden. Nimrod sagte: „Gott ist im Himmel.“ Und er meinte, er könnte Allah herausfordern, indem er Türme baute, die bis in den Himmel ragten.
Von dort schoss er hat dann Pfeile in den Himmel und meinte, Allah so den Krieg zu erklären.
Danach zerstörte Allah ihn mit einer einzigen Mücke.
Mit einer einzigen Mücke vernichtete Allah ihn und sein ganzes Heer.
Die Menschen müssen die Größe Allahs erkennen.
Wenn Menschen Dinge tun, denken sie, dass sie es selbst waren, die es vollbracht haben, und ignorieren dabei, dass Allah ihnen den Weg geöffnet hat, dies zu tun.
Für alles gibt es aber eine Grenze, über die es hinaus nicht mehr weitergeht.
Die Menschen können, um den Planeten umherreisen.
Die weiten des Universums kann der menschliche Körper nicht mitmachen. Allah hat ihn nicht dafür geschaffen.
Der Körper, den uns Allah gegeben hat, ist nur begrenzt in der Lage, ins All aufzusteigen. Dann muss er wieder herunterkommen.
Die Menschen sollten nicht arrogant alles behaupten und protzen: „Wir werden dies und jenes tun.“
Die Menschen können noch nicht einmal die Stürme, den Wind, die Kälte oder die Hitze auf der Welt kontrollieren.
Aber sie reden davon, zum Mond oder zur Sonne oder sonst wohin zu gehen.
Redet hier die Wissenschaft oder Arroganz?
Der Mensch muss seine Grenzen kennen.
Diese Grenzen können nicht überschritten werden.
Aus Trotz gegenüber ihrem Schöpfer haben die Menschen seit jeher versucht, Grenzen mit Füßen zu treten.
Die Menschen waren und sind in Auflehnung gegen Allah.
Und dennoch erwarten sie, dass ihnen Gutes widerfährt.
Sie werden nichts Gutes erleben.
Der Mensch, der seine Grenzen nicht respektiert, wird weder Wohlergehen erlangen noch Frieden finden
Die Menschen tun Nutzloses, treten dann vor andere und behaupten, etwas erreicht zu haben.
Allah ist es, der alles macht.
Auch die Errungenschaften der Menschen sind Möglichmachungen durch Allah.
Die Dinge haben definitiv eine Grenze.
Diejenigen, die behaupten Sachen bewerkstelligt und abgeschlossen zu haben, sollten sich bewusst machen, dass Allah es ist, der alles möglich macht und zum Abschluss führt.
Diese Welt haben wir verziert, sagen sie.
Wir haben alles unter Kontrolle.
Die Menschen leugnen Allah und tun so, als ob sie Anfang und Ende aller Dinge bestimmen würden.
Alles hat seine Zeit.
Allah der Allmächtige hat Adam, Friede sei mit ihm, vor Tausenden von Jahren geschaffen.
Allah hat Adam Wissen gegeben.
Dieses Wissen hat im Laufe der Zeit immer weiter Schritt für Schritt zugenommen.
Und schließlich hat Allah den Menschen in den letzten dreißig bis vierzig Jahren das Tausendfache, das Zehntausendfache an Wissen gegeben.
Sie haben dieses hohe Maß an Wissen zur Selbstvergötterung ausgenutzt.
Die Menschen sind geblendet vom Wissen und betrachten es als ihre eigene Errungenschaft.
So wie Pharaoh und Nimrod sich für etwas Besonderes hielten, so halten sich die Menschen heute auch für etwas Besonderes.
Die Menschen lehnen sich gegen ihren Schöpfer auf.
Sie sagen, es gibt keinen Gott.
Sie selbst werden es sein, die es nicht mehr geben wird.
Es ist Allah, der sowohl Dasein aus der Existenz nimmt;
Als auch Nichtsein in die Existenz bringt.
Gewiss werden sie zur Rechenschaft gezogen werden.
Möge Allah uns vor den Übeln unseres Egos schützen und uns davor bewahren, Grenzen zu überschreiten.
Möge Allah uns alle schützen.
2024-01-29 - Dergah, Akbaba, İstanbul
أعوذ بالله من الشيطان الرجيم
بسم الله الرحمن الرحيم
وَتِلْكَ الأيَّامُ نُدَاوِلُهَا بَيْنَ النَّاسِ
(3:140)
صدق الله العظيم
Allah der Allmächtige beschreibt, dass dieses irdische Leben sich aus dem Ablauf von Tagen zusammensetzt.
So verkündet Allah: „Wir lassen die Tage unter den Menschen zirkulieren.“
Manchmal erlebt der Mensch Tage des Aufstiegs.
Manchmal sind es Tage des Untergangs.
Der Mensch durchläuft Höhen und Tiefen.
Das Leben auf dieser Welt ist das Durchleben der Abfolge von Tagen.
Im gesamten Heiligen Koran beschreibt Allah das irdische Leben an vielen Stellen.
Die Beschreibung des Lebens als „Abfolge von Tagen“ ist eine kurze, doch aber sehr bedeutungsvoller Aussage.
Abfolge bedeutet Vergänglichkeit und Vergänglichkeit, dass das Leben in dieser Welt niemandem verbleibt.
Vor uns kamen Millionen, Milliarden von Menschen.
Einige herrschten über die Welt, andere wurden beherrscht.
Doch niemand blieb.
Die Menschen kommen und gehen nacheinander, beschreibt Allah.
Der Mensch behauptet, er sei klug.
Klug ist derjenige, der die Vergänglichkeit dieser Welt begreift.
Jemand, der denkt, die Welt würde ihm gehören, ist nicht klug.
So sagen manche: „Alles gehört mir.“
„Ich herrsche.“
Bald sieht er, dass alles ihm entglitten ist.
Und er findet sich unter der Erde wieder.
Jemand anderes nimmt seinen Platz ein.
Doch auch der Nächste denkt, dieses Leben würde ewig weitergehen.
Dann kommt natürlich auch seine Zeit und er muss gehen.
Dieser erhaben Vers des Heiligen Qurans beschreibt die Vergänglichkeit dieser Welt als Abfolge von Tagen.
Die Menschen sind nur vorübergehend in dieser Welt, gebietet Allah.
Die Tage vergehen und mit ihnen vergeht der Mensch.
Neue Tage kommen, neue Menschen kommen.
Sie gehen, andere kommen.
Bis das Jüngste Gericht eintritt und die Rechenschaft abgelegt wird, danach gibt es keine Tage mehr, keine Jahre mehr.
Danach beginnt das ewige Leben.
Der kluge Mensch weiß, dass er nur vorübergehend in dieser Welt lebt.
Die Menschen, die sagen: "Ich habe viel gelernt, ich weiß viel" und denken, dass die ganze Welt in ihrer Hand liegt, täuschen sich selbst.
Sie irren sich.
Sie wurden vom Teufel und von ihrem Ego getäuscht.
Möge Allah uns davor bewahren.
Möge Allah unsere Tage segnen; jeder Tag ist gesegnet, Insha'Allah!
Wenn man auf dem Weg Allahs ist, im Gehorsam, im Gottesdienst, dann sind alle Tage segensreich.
Sie sind dann keine Vergeudung.
Verschwendete Tage sind ohne Segen und Nutzen.
Möge Allah uns davor bewahren.
Möge Allah unser Helfer sein, Insha'Allah!
Möge er uns auf diesen Wegen standhaft bleiben lassen.
2024-01-28 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَّيُحِبُّونَ أَن يُحْمَدُوا بِمَا لَمْ يَفْعَلُوا
(3:188)
صدق الله العظيم
Im Heiligen Quran beschreibt und offenbart Allah die Beschaffenheit und Natur aller Dinge.
لَا رَطْبٍ وَلَا يَابِسٍ إِلَّا فِى كِتَـٰبٍ مُّبِينٍ
(6:59)
Allah beschreibt auch die Natur und Wesenszüge des Menschen im Heiligen Quran.
So ist ein Wesenszug des Menschen gerne mal Dank für etwas zu ernten, das er gar nicht gemacht hat.
Es gibt Menschen, die gepriesen werden wollen für Dinge, die überhaupt nichts mit ihnen zu tun haben.
Sie erwarten Dank und Anerkennung, also ob sie es waren, die diese Taten vollbracht hätten.
Dies ist eine schlechte Charaktereigenschaft des Menschen.
Dies ist ein Laster des Egos.
Die Gottesfürchtigen besitzen die Fähigkeit, ihre Taten als Geschenk von Allah anzusehen: „Wir haben eigentlich nichts getan!“
Sie haben die Bescheidenheit und Größe anzuerkennen: „Allah hat es uns aus Seiner Gnade und Großzügigkeit heraus das alles machen lassen.“
Wenn die Menschen etwas tun, dann machen sie gleich viel Wirbel darum.
Sie prahlen: „Ich habe dies erreicht, ich habe jenes getan.“
Das ist kein tugendhaftes Verhalten.
Man sollte nicht mit Taten prahlen und erst recht nicht sich mit Dingen rühmen, die man in Wirklichkeit nicht selbst vollbracht hat.
Dies ist ein Zustand, der Allah nicht gefällt.
Taten anderer für sich zu beanspruchen, bringt keinen Nutzen, sondern schadet nur.
Würde der Mensch ehrlich eingestehen, es nicht getan zu haben, aber sich wünschen, es gerne getan zu haben, dann hätte Allah ihn für diese Absicht belohnt.
Allah gefällt es nicht, wenn jemand aus Eigeninteresse und Profit hingegen behauptet, etwas getan zu haben, obwohl das nicht stimmt.
Und das, was Allah nicht gefällt, kann keinen Nutzen bringen.
Außerdem verabscheuen Menschen Leute, die sich mit fremden Federn schmücken.
Wenn du behauptest, etwas getan zu haben, obwohl das nicht stimmt, kann daraus nichts Gutes entstehen
Du verärgerst Allah, weil du zum einen lügst und zum anderen Menschen betrügst.
Du wirst Allahs Zorn auf dich ziehen, denn Allah verabscheut so eine Verhaltensweise.
Dennoch ist Allahs Barmherzigkeit unendlich.
Alles, was Menschen tun, kann von Allah vergeben werden.
Ein Mensch, der um Vergebung bittet, wird gerettet.
Solange ein Mensch noch atmet, hat er die Gelegenheit, seine Fehler und Sünden zu bereuen. Allah vergibt!
Wer hingegen seine schlechten Gewohnheiten und Charakterzüge ignoriert, wird die Konsequenzen dafür tragen.
Möge Allah uns vor unserem Ego bewahren.
Das Ego liebt es, gelobt zu werden, auch wenn es nichts getan hat.
Ein Mensch, der es darauf abgesehen hat, immer nur Lob einzukassieren, ist seinem Ego verfallen und bläht damit nur sein Ego weiter auf.
Leistungen sind wertvoller, wenn sie verborgen bleiben.
Möge Allah uns vor unserem Ego und dessen Übel bewahren.
Möge Allah uns helfen, uns von diesen negativen Charakterzügen zu befreien.
2024-01-27 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
فَمَن يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ خَيْرًۭا يَرَهُۥ
وَمَن يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍۢ شَرًّۭا يَرَهُۥ
(99:7-8)
صدق الله العظيم
Allah, der Erhabene und Mächtige, sagt, dass derjenige, der Gutes tut, Gutes erntet.
Gutes geht nie verloren.
Wer Böses tut, erntet Böses
Dies ist eine Regel, ein Grundsatz, den Allah, der Erhabene und Mächtige, festgesetzt hat.
Daran ändert sich nichts
Wer in dieser Welt Böses tut, erntet Böses.
Ob es sich um Einzelpersonen, Gemeinschaften oder Länder handelt, wer Gutes sät, erntet Gutes.
Wer Böses sät, erntet Böses.
Niemand sollte sich also täuschen lassen und glauben, dass er Nutzen ziehen wird, wenn er Böses sät.
Sie tun Böses gegenüber anderen und denken, sie hätten einen Vorteil erlangt.
Doch es handelt sich nicht um einen Gewinn, sondern um einen Verlust.
Ob es sich um Einzelpersonen, Länder oder Gemeinschaften handelt, Niemand, der Böses tut, bleibt bestehen.
Unterdrückung hält nicht ewig an.
Die Unterdrückung endet, das Gute bleibt bestehen.
Seit der Zeit unseres Propheten bis heute: all die Unrechtschaffenen, die Böses getan haben - Menschen, Staaten, Gemeinschaften – sie alle sind verschwunden, es ist keine Spur mehr von ihnen übrig geblieben.
Aber der Weg des Guten und der Wahrheit besteht fort.
Die Menschen, die danach streben Gutes zu tun, die das Gute lieben, haben als Gegenleistung dafür auf der Welt immer Gutes gefunden.
Auch wenn sie Unterdrückung erfahren haben, der Weg der Wahrheit ist immerwährend und wird fortbestehen.
Und am Tag des Jüngsten Gerichts werden die Guten und Rechtschaffenen als Sieger hervorgehen.
Selbst wenn diejenigen, die Böses anrichten, meinen, sie hätten in dieser Welt gewonnen, so müssen sie wissen, dass bestehen bleiben werden.
Ob es nun zehn Jahre sind, zwanzig Jahre, fünfzig Jahre, hundert oder zweihundert Jahre - am Ende zerfallen sie.
Aber der Weg des Guten und der Wahrheit zerbricht nie.
Der Weg Allahs, des Erhabenen und Mächtigen, zerbricht nicht. Niemand kann ihn zerstören.
Daher sollte sich niemand vom Teufel verführen lassen und Böses tun in dem Glauben, dadurch einen Vorteil zu erlangen.
Allah hilft den Bösen nicht.
Allah hilft denen, die auf der Seite der Wahrheit stehen.
Die Wahrheit wird nie untergehen.
Möge Allah uns immer zu den Rechtschaffenen gehören lassen.
Mögen wir mit Allahs Erlaubnis immer auf der Seite der Wahrheit stehen.
2024-01-26 - Dergah, Akbaba, İstanbul
يهدي الله من يشاء ويضل من يشاء
صدق الله العظيم
Allah, der Allmächtige und Erhabene, führt diejenigen, die Er auserwählt, auf den rechten Weg.
Diejenigen, die Er zur Verirrung bestimmt, führt Er in die Irre, so spricht Allah, der Allmächtige und Erhabene.
Die glücklichen Diener Allahs sind jene, die auf richtigen Weg gelangen.
Diejenigen, die auf den rechten Weg gelangt sind, sollten Allah dafür dankbar sein und um Allahs Unterstützung bitten.
Es gilt, Allah um Standhaftigkeit zu bitten, sodass man unbeirrt den Weg Allahs weitergeht.
Denn selbst große Heilige hatten die Angst, ihren Glauben mit ihrem letzten Atemzug zu verlieren.
Nur Allah kennt Seine Weisheit darüber, was geschieht und was bestehen bleibt.
Daher, wenn du immer zu Allah betest, wird Allah deine Gebete erhören.
Gebete, um standhaft auf diesem Weg zu bleiben, werden sicherlich erhört.
Aber wenn man seinem Ego folgt und sagt, ich bin ein Gelehrter, ich bin ein Sheikh, ich bin ein guter Mensch, und vertraut sich selbst, dann wird es schwierig.
Es ist wichtig, auf Allah zu vertrauen und Allah um Seine Rechtleitung zu bitten.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: Betet zu mir und ich werde euch erhören, ich werde eure Gebete annehmen.
Das wichtigste Gebet ist es, darum zu beten, im Glauben zu bleiben.
Für den Glauben zu beten und auf Allahs schönem Weg zu bleiben, ist der größte Gewinn.
Es gibt keinen größeren Gewinn als diesen.
Denn selbst wenn dir die ganze Welt gehört, bist du nicht glücklich, solange du nicht auf Allahs Weg bist.
Du bist ein unglücklicher Mensch.
Wir sehen viele solche Menschen.
Sie besitzen weltlichen Reichtum, aber sie sind nicht auf Allahs Weg.
Wenn du nicht auf Allahs Weg bist, hat nichts einen Wert.
Im Heiligen Koran sagt Allah, der Allmächtige und Erhabene, dass die gesamte Welt nicht so viel Wert wie der Flügel einer Mücke hat.
Was ist der Wert einer Mücke?
Welchen Wert könnte ihr Flügel haben?
Daher ist derjenige, der Glauben hat und diesen Weg geht, der glückliche Mensch.
Allah hat ihn auserwählt und ihm dieses Privileg gegeben.
Diejenigen ohne Glauben sind unglückliche Menschen.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah mit Seiner Erlaubnis und Unterstützung uns standhaft auf Seinem schönen Weg machen.
2024-01-25 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Der gesegnete Prophet, Friede sei mit ihm, wünschte sich von den Menschen, dass sie nicht zur Wut hinreißen lassen.
Auf Anfrage um Rat war seine Antwort: "Werde nicht wütend".
Lass dich aus Eigeninteresse nicht zur Wut hinreißen.
Hüte dich davor, aus Eigennutz und zum Zwecke der Unterdrückung anderer Wut zu entwickeln.
لا تغضب
„Werde nicht wütend!“, sprach der Prophet Friede seit mit ihm.
Unmut aber im Namen von Allah und für das Streben nach Wahrheit ist es gerechtfertigt.
Entgegne Dinge, die Allah missfallen, mindestens immer mit Unmut und Missbilligung.
Du solltest Widerstand gegen diese Dinge zeigen und sie auf keinen Fall billigend hinnehmen.
Du solltest nach besten Kräften versuchen, diese Handlungen zu verhindern.
Wenn du sie nicht verhindern kannst, dann geh mit Worten dagegen vor und wenn du es nicht mit Worten kannst, dann lehne es mindestens in deinem Inneren ab.
Akzeptiere sie auf keinen Fall und beziehe klar Stellung dagegen, auch wenn es nur innerlich ist.
Dies sind Dinge, die Allah missbilligt und somit auch dem Propheten missfallen.
Nimm Schlechtes nicht einfach billigend hin, indem du sagst: „Ach, das ist nicht so schlimm. Das ist in Ordnung.“
In vielen Situation ist man oftmals machtlos.
In der heutigen Zeit kann das Aussprechen der Wahrheit die Situation sogar noch schlimmer machen.
Deswegen solltest du aber mindestens in deinem Herzen Schlechtes und Unwahrheit niemals hinnehmen.
Schlechtes ist nicht nur aus islamischer Sicht schlecht, sondern Schlechtes ist immer für alle Menschen schlecht.
Du darfst Schlechtes nicht einfach hinnehmen, mit den Schultern zucken und es unter den Teppich kehren.
Lass es nicht zu, dass dein Ego Schlechtes toleriert.
Sag: „Was wir sehen, ist etwas, was Allah missfällt.“
„Das, was Allah missfällt, missfällt auch uns!“
Wir mögen machtlos sein, aber in unseren Herzen sollten wir Widerstand leisten.
Wir mögen äußerlich keine Möglichkeit zum Widerstand haben, aber innerlich sollten wir dagegen sein.
Denn wenn du Dinge einfach hinnimmst, beginnst du schließlich selbst, es zu tun - Allah schütze uns davor.
Deshalb sollten wir, wo immer wir diese schlechten Dinge sehen, zum Ausdruck bringen: „Wir akzeptieren das nicht.“
„Wir tolerieren das nicht, wir billigen das nicht!“
Warum billigen wir das nicht?
Weil es Allah, der Erhabene, missbilligt, weil der Prophet, Friede sei mit ihm, es ebenfalls missbilligt.
Wir schätzen das, was Allah schätzt.
Wir missbilligen, was Allah missbilligt.
Auch wenn wir äußerlich still bleiben, kann keiner außer Allah über unser Inneres richten.
Wir leben gerade jetzt in einer Zeit, in der der Glaube am schwächsten ist, weil Schlechtes heutzutage nur noch im Herzen angeprangert werden kann oder darf.
Wenn wir sonst keine andere Möglichkeit haben, ist das Mindeste, was wir tun müssen, Schlechtes mit unserem Herzen zu verurteilen.
Es gilt Widerstand zu leisten, auch wenn es nur im Herzen ist.
Allah wird auch dieses Mindestmaß an Aufrichtigkeit belohnen.
Sich mit Schlechtem abzufinden und es hinzunehmen ist ein Verhängnis.
Schlechtes zu tolerieren, zu billigen und keinen Widerstand zu leisten, auch wenn es nur innerlich ist, führt zum Verderben und zerstört deinen Glauben.
Der Glaube ist ohnehin schon schwach.
Wenn du Schlechtes hinnimmst, bleibt am Ende gar kein Glaube mehr übrig.
Möge Allah uns davor bewahren.
Die Übel dieser Zeit haben die ganze Welt ergriffen.
Es ist nicht nur auf einen Ort begrenzt.
Wir leben genau jetzt in der dunkelsten Ära der Ignoranz.
Man behauptet, wir leben in einer Zeit des höchsten Wissens, der fortgeschrittensten Wissenschaft.
Aber im Vergleich zu Allahs Wissen ihr Wissen und ihre Wissenschaft nicht einmal gleich null.
Wir leben in einer Zeit vollkommener Ignoranz.
Nur der Ignorant nämlich meint, alles wissen.
Heute bildet sich jeder ein, alles zu wissen.
Aber in Wahrheit leben wir in der dunkelsten Ära der Ignoranz.
Möge Allah uns davor bewahren.
Wir akzeptieren Schlechtes und Unwahrheit nicht.
Möge Allah uns Standhaftigkeit schenken.
Möge Allah die Menschen die rechtleiten.