السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
All unser Dank gebührt Allah! Allah hat uns das Wertvollste gegeben:
Allah hat uns Glauben, Überzeugung in unserem Glauben gegeben.
Das ist wie ein Juwel, das Wertvollste.
Das ist ein sehr wertvolles Juwel.
Juwelen haben Feinde.
Sie möchten es von euch stehlen.
Der erste Feind ist der Teufel.
Deshalb haben Menschen immer Schwierigkeiten und kämpfen darum, dieses Juwel zu bewahren.
O Allah, lass uns mit dem Segen der Heiligen und Sheikhs unseren Glauben immer stärker schützen.
Möge Allah uns helfen, unseren Glauben zu bewahren.
2024-06-07 - Other
بسم الله الرحمن الرحيم
وَٱلْفَجْرِ وَلَيَالٍ عَشْرٍۢ
(89:1-2)
Allah, der Allmächtige, hat in diesen beiden Versen zu Ehren der ersten zehn Nächte des Heiligen Monats Dhul-Hijjah einen Schwur ausgesprochen.
Die erste Nacht des Monats Dhul-Hijjah war letzte Nacht.
Es gibt nur wenige, aber besonders gesegnete Nächte.
Diese zehn Nächte sind für uns die wichtigsten.
Allah, der Allmächtige, hat diese Nächte festgelegt, damit die Gläubigen mehr Belohnungen erlangen können.
Diese Tage sind jeweils wertvoller als die anderen und bringen mehr Belohnungen von Allah.
Besonders die 8. und 9. Tage dieses Monats.
Wenn ihr in diesen Nächten betet, werdet ihr mehr Belohnungen erhalten.
Es wird empfohlen, an diesen neun Tagen zu fasten.
Wer kann, sollte alle neun Tage fasten, aber mindestens sollte man am 8. und 9. Tag fasten.
Diese Tage sind sehr wichtig.
Sollte es gar nicht gehen, bemüht euch zumindest, am 9. Tag zu fasten.
Alhamdulillah, wir haben diese gesegneten Tage gemeinsam erreicht.
Wir haben uns zum Wohlgefallen Allahs versammelt, möge Allah euch belohnen.
Möge Allah unsere Gebete akzeptieren und uns mit Barmherzigkeit und allen Arten von Güte beschenken.
2024-06-06 - Other
Allah, der Erhabene, sagt im Heiligen Quran:
بسم الله الرحمن الرحيم
تَعْتَدُوا۟ ۘ وَتَعَاوَنُوا۟ عَلَى ٱلْبِرِّ وَٱلتَّقْوَىٰ ۖ وَلَا تَعَاوَنُوا۟ عَلَى ٱلْإِثْمِ وَٱلْعُدْوَٰنِ
(5:2)
Allah, der Erhabene, befiehlt uns, einander zu helfen, Gutes zu tun und an wohltätigen Werken teilzunehmen.
Einander zu helfen, ist ein Befehl Allahs; es erfordert, dass wir zusammenhalten sind.
Dies ist eine Verpflichtung für Muslime, ein Gläubiger muss helfen.
Wenn wir zusammen sind und einander helfen, wird es einfacher, unsere Aufgaben zu erfüllen.
Sich gegenseitig in Güte und wohltätigen Werken zu ermutigen, erleichtert unsere Aufgaben erheblich.
Während unserer Zeit in Spanien erinnere ich mich, dass eine alte Frau sagte: Früher, wenn jemand etwas bauen wollte, kam das ganze Dorf zusammen und half sich gegenseitig.
Bei Aufgaben wie der Obsternte oder der Weizenernte kam jeder zusammen.
Wenn jemand um Hilfe bat, eilten sie einander zur Hilfe.
Und so wurde es leichter für sie, ihre Aufgaben zu erledigen.
Alles wurde auf diese Weise angenehmer und einfacher.
Aber nachdem der Traktor erfunden wurde, hörte niemand mehr auf, einander zu helfen.
Und das Gefühl der Gemeinschaft nahm ab.
Früher gab es Liebe und Respekt untereinander, und sie unterstützten sich gegenseitig.
Aber als diese neuen Technologien kamen, verschwand die alte Liebe und der Respekt.
Jetzt leben wir in einer Zeit, in der die Menschen einander nicht helfen, aber der Befehl zur Zusammenarbeit bleibt bestehen.
Wenn Sie glücklicher sein möchten, helfen Sie einander.
Denn dies ist ein Befehl Allahs und wer den Befehlen Allahs folgt, wird glücklich sein.
Möge Allah uns allen helfen, anderen zu helfen.
2024-06-05 - Other
In einem Hadith sagte der Prophet, Friede sei mit ihm, folgendes:
الخير في ما وقع’
'Im Vergangenen liegt Gutes.'
الخير في ما اختاره الله’
'In demjenigen, was Allah bestimmt, liegt Gutes.'
Das bedeutet, dass alles, was uns widerfährt, gut für uns ist und dass das, was Allah uns zugedacht hat, das Beste für uns ist; das ist unser Glaube.
"Sag nicht, ich hätte das tun sollen. Das wäre besser gewesen. Hätte ich das getan."
Sag das nicht, denn das Geschehene ist Allahs Bestimmung.
Blicke in deine Vergangenheit nur, um für deine Fehler Reue zu zeigen.
Bitte Allah um Vergebung und bemühe dich, denselben Fehler nicht noch einmal zu machen.
Wenn dir etwas widerfährt und du es als Allahs Wille akzeptierst, wird Allah diese Situation zum Guten für dich wenden.
Gedenke Allahs stets, so wirst du kein Bedauern empfinden.
Wichtig ist, wie in einem anderen Hadith gesagt wird, dein Leben nicht mit Hätte-Wenn-Und-Aber-Gedanken zu verschwenden.
Wenn du etwas Gutes tust, erinnere dich an Allah und danke.
Wenn du etwas nicht Gutes tust, erinnere dich erneut an Allah. Im Gedenken an Allah liegt Segen für dich
Verbringe jeden Moment deines Lebens mit dem Gedenken an Allah.
In allem, was Allah uns gibt, gibt es viele Weisheiten. Wir müssen es nur akzeptieren und um Seine Vergebung bitten.
Möge Allah uns alle vergeben und uns keine Lasten auferlegen, die wir nicht tragen können.
2024-06-04 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Möge Allah dieses Licht auch in unsere Herzen geben.
Ein Gläubiger sollte in seinem Herzen immer Licht tragen, damit alles für ihn am besten wird.
Allah sagt, sucht das Licht.
Das Licht kommt von Allah, dem Erhabenen und Mächtigen.
ٱللَّهُ نُورُ ٱلسَّمَـٰوَٰتِ وَٱلْأَرْضِ
(24:35)
Der Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, wurde aus Allahs Licht erschaffen.
Wir sollten suchen, wo das Licht ist.
Das Licht kommt von Allah und die Dunkelheit kommt vom Teufel.
Wenn ihr Allahs Gebote befolgt, werdet ihr mit mehr Licht erfüllt.
Allah gibt euch mehr Licht.
Jedes Mal, wenn ihr mit dem Teufel zusammen seid, legt sich mehr Dunkelheit über euch.
Alles, was ihr im Streben nach Allahs Wohlgefallen tut, bringt euch mehr von diesem Licht.
Wenn ihr etwas für euer eigenes Selbst tut, kommt nicht Licht, sondern Dunkelheit.
Möge Allah dieses Licht in unsere Herzen geben.
2024-06-04 - Other
Allah, der Erhabene und der Erhabene, spricht,
بسم الله الرحمن الرحيم
فَإِنَّ مَعَ ٱلْعُسْرِ يُسْرًا إِنَّ مَعَ ٱلْعُسْرِ يُسْرًۭا
(94:5-6).
Allah sagt, dass nach jeder Schwierigkeit unbedingt eine Erleichterung kommt.
Das ist eine frohe Botschaft von Allah dem Erhabenen für seine gläubigen Diener.
Ohne Schwierigkeiten kommt keine Erleichterung.
Und diese Regel gilt für alles.
Wenn eine Frau schwanger wird und gebiert,
ist dies ihre schwierigste Zeit.
Doch nach der Geburt ist sie sehr glücklich mit ihrem Baby.
Danach wachsen die Kinder heran und wenden sich dem Studium zu.
Die Schule zu besuchen oder in anderen Arbeiten tätig zu sein, beinhaltet auch Schwierigkeiten.
Sie stoßen auf Herausforderungen.
Wenn sie diese überwinden, erlangen sie Besseres:
Ihr Wissen erweitert sich und sie erlangen im Leben einen besseren Zustand.
Dies ist der Lauf der Dinge, wie Allah es bestimmt hat, um seinen Dienern Hoffnung zu geben und damit sie nicht verzweifeln.
Nach der Dunkelheit, dem Regen und dem kalten Winter
kommen Licht, Grün, Blumen, Früchte, und all die Schönheiten.
Wenn die Menschen in diesen Prüfungszeiten dem Gaben vertrauen, den Allah der Erhabene ihnen gibt, werden sie glücklich sein.
Frohe Botschaft an die Gläubigen:
Allah der Erhabene öffnet nach jeder Schwierigkeit eine wohltätige Tür für sie.
Die Gläubigen müssen dies fest glauben.
Und sie sollten nicht fragen, warum dies passierte und warum jenes nicht passierte.
Warum ist das alles mir passiert und nicht anderen?
Wer sich beschwert, wird der Belohnungen beraubt; aber derjenige, der glaubt und sagt
„Dies ist von Allah und Er weiß am besten.“, wird seine Belohnung erhalten.
Wir müssen akzeptieren, dass die Dinge von Allah kommen
Wir akzeptieren alles, was Er uns gegeben hat, mit Wohlgefallen und sind zufrieden mit Allah.
In diesem Zustand wird Allah auch mit uns zufrieden sein.
Und Er wird uns reichlich belohnen.
Diese Welt ist kein Paradies.
Im Paradies gibt es keine Schwierigkeiten.
In dieser Welt gibt es jedoch viele Menschen, die auf unterschiedliche Weisen fehlgeleitet werden.
Früher halfen die jungen Leute ihren Familien und arbeiteten.
Im Urlaub arbeiteten sie und hatten verschiedenen Jobs.
In dieser Zeit hat sich jedoch diese Situation umgekehrt.
Mütter und Väter arbeiten, um ihre Kinder zufrieden zu stellen.
Mütter und Väter dienen ihren Kindern.
Sie geben ihnen alles, was sie sich wünschen.
Sie versuchen, sie in jeder Hinsicht glücklich zu machen.
Sie erfüllen all ihre Wünsche.
Sie tun alles, um zu verhindern, dass sie sich langweilen, nicht wissen, was sie tun sollen, oder unzufrieden sind.
Sie widmen sich ganz der Zufriedenheit ihrer Kinder.
Die Eltern denken, sie würden ihre Kinder auf diese Weise glücklich machen.
Aber wenn man die Kinder fragt: „Seid ihr glücklich?“
Ist die Antwort: „Nein, wir sind es nicht.“
Warum? Weil sie keine Schwierigkeiten erlebt haben.
Um etwas zu schätzen, muss man sein Gegenteil kennen.
Durch Schwierigkeiten lernt man, was man will.
Man lernt, auch für kleine Segnungen dankbar zu sein.
Deshalb sind Kinder mit dem, was sie haben, nicht zufrieden.
Sie wollen mehr.
Aber was mehr könnten sie tun?
Wir leben im Diesseits, nicht im Paradies.
Wenn die Kinder erwachsen werden, wird es schwierig für sie, mit dem Leben zurechtzukommen.
Die Situation kehrt sich um.
Die Leichtigkeit, an die sie gewöhnt sind, wird zur Schwierigkeit.
Leider beachten die Menschen die Lehren des Propheten, Friede sei mit ihm, und des Islams nicht, obwohl diese Lehren das Leben in dieser Welt und im Jenseits ebnen.
Wer ständig die Wünsche seiner Kinder erfüllt, bewirkt, dass sie dauerhaft von anderen abhängig werden. Aber am Ende werden die Eltern nicht mehr bei ihnen sein.
Dann werden sie unglücklich sein.
Diese Art der Erziehung ist außerhalb der Lehren des Islams.
Der Islam lehrt die Menschen ihre Rechte, was sie tun sollen, und wann sie es tun sollen.
Zuerst müssen Kinder Lesen und Schreiben lernen, weil dies ein Gebot von Allah ist.
„Ikra“ (96:1) bedeutet „Lies“.
Ab diesem Punkt sollten Kinder lernen, ihrer Familie zu helfen.
Denn für jemanden, der nie gearbeitet hat, wird es schwierig sein, nach der Schule oder Universität zu arbeiten.
Aber jetzt ist es den Kindern verboten zu arbeiten.
Also wann werden sie arbeiten?
Um Lebenserfahrung zu sammeln, müssen sie in verschiedenen Jobs arbeiten und einige Fähigkeiten lernen.
Sie könnten gut in Landwirtschaft, Schreinerarbeit, Musik, Schreiben oder anderen Bereichen sein.
Diese praktische Phase hilft, zu entdecken, was die persönliche Berufung ist.
Sie werden Disziplin erlangen, einen guten Charakter entwickeln und das Leben wird für sie einfacher sein.
Dank dieses guten Charakters wird der Mensch ein friedliches Leben zu Hause führen, in seiner Ehe und seinen Beziehungen zu seinen Kindern und Nachbarn.
Der Mensch wird in jeder Hinsicht in einem besseren Zustand sein.
Ja, dies sind die Lehren des Islams und der Tarikat.
Das ist di Tarikat.
Tarikat bedeutet Weg.
Es ist ein Weg, der das ganze Leben andauert.
Wenn Menschen lernen, ihr Ego zu beherrschen und es zu kontrollieren, werden sie erfolgreich sein.
Viele dieser neuen Krankheitsbilder, Stress, Probleme und mehr kommen daher, dass Menschen nicht mit sich klarkommen.
Jeden Tag erscheinen neue Krankheiten unter neuen Namen.
All dies entsteht aus mangelnder Selbstbeherrschung:
Mangelnde Disziplin und Unfähigkeit, den Schwierigkeiten des Lebens entgegenzutreten.
Einige Leute versuchen ihre Kinder mit Anstand zu erziehen,
und wird Allah ihnen helfen.
Heute haben wir diese Kinder gesehen, und das hat uns erfreut.
Wir waren lange nicht so glücklich.
Die Kinder sind auch glücklich mit dem, was sie gelernt haben,
und das macht auch andere glücklich.
Auf diese Weise verbreitet sich das Glück unter den Menschen.
Sowie sich Traurigkeit und Stress über die ganze Welt verbreiten,
so verbreitet sich auch das Glück.
Auch kleine Dinge können wirksam sein.
Dies wird ein Licht gegen die Dunkelheit und ein Segen von Allah dem Erhabenen.
Sheikh Nazim hat immer betont, dass etwas für die Jugend getan werden muss und wie wichtig es ist, sie mehr auf den Weg Allahs zu lenken.
Die Jugend ist die Garantie der Zukunft;
und eine rechtschaffene Jugend führt zu einer rechtschaffenen Menschheit.
Möge Allah der Menschheit helfen; dass sie den rechten Weg sieht und ihren Weg korrigiert.
Dunkle Ideologien beherrschen die Welt.
Sie machen alle Menschen gleichermaßen unglücklich.
Sie halten die Menschen von schönen Verhaltensweisen und guten Dingen ab.
Und dies bringt die Welt in Chaos und führt sie vom rechten Weg ab.
Die Menschlichkeit ist erschöpft und gestorben.
Aber nach der Schwierigkeit kommt die Erleichterung; darüber gibt es keinen Zweifel.
Die Menschheit ist verzweifelt.
Aber wir glauben an die Wahrheit, die vom Propheten, Friede sei mit ihm, überbracht wurde, und wissen, dass sie Wirklichkeit werden wird.
Nach der Schwierigkeit wird eine neue Welt kommen; voller Licht, Segen und guter Dinge für die ganze Menschheit.
Und das ist bald.
Wenn der Mahdi, Friede sei mit ihm, kommt, werden all diese Probleme enden.
Dann wird die Welt wie ein Paradies sein.
Natürlich wird sie nicht das Paradies sein, aber sie wird dem Paradies ähneln.
Im Paradies gibt es nämlich keine Schwierigkeiten.
Es gibt dort nicht die Trauer, und die Schwierigkeiten, die wir hier erleben. Dort gibt es Glückseligkeit.
Zurzeit ist die ganze Menschheit überall verzweifelt.
Und wenn es Hoffnung gibt, schwindet sie schnell.
Niemand hätte sich vorstellen können, was in den letzten 20 Jahren geschehen ist, und wenn man es den Menschen erzählt hätte, hätten sie es nicht geglaubt:
Was redest du da!
Es gibt Demokratie.
Alles ist gut, es gibt ein starkes System, niemand kann es ändern.
Aber jetzt sehen wir jeden Tag etwas Neues.
Die Leute schauen erstaunt zu, wie es passiert.
Deswegen sind sie verzweifelt.
Nur die Gläubigen haben Hoffnung.
Denn sie wissen, dass das, was der Prophet, Friede sei mit ihm, gesagt hat, wahr ist, und sie akzeptieren, dass es geschehen wird.
Deshalb sind wir glücklich. Möge Allah der Erhabene uns für unsere Geduld belohnen.
Und wir erwarten die Belohnung, die das Ergebnis unserer Geduld ist, und betrachten sie als unser Recht.
Möge Allah der Erhabene uns zu diesen schönen Tagen führen.
2024-06-03 - Other
Dies gilt für alle Muslime, Muslime sollten sich so verhalten.
Für die Tariqa-Anhänger ist dies sogar noch wichtiger.
In dieser Zeit, wenn du einem anderen Muslim begegnest, verhalten sich diese Muslime, als wärst du ein Fremder, sie freuen sich nicht, dich zu sehen.
Ein Muslim sollte sich freuen, einen anderen Muslim zu sehen und sollte sich glücklich fühlen, mit ihm zusammen zu sein.
Und er sollte seinen muslimischen Bruder mindestens mit einem Lächeln begrüßen. Ein Lächeln ist, wie unser Prophet, Friede sei mit ihm, gesagt hat, eine Sadaqa.
Als normaler Mensch darauf nicht zu achten, ist nicht gut,
aber als Tariqa-Anhänger sollten wir darauf besonders achten und ein Vorbild sein.
Die Menschen freuen sich nicht, wenn sie Personen sehen, die nicht zu ihrer Gruppe oder ihrem Tariqa gehören.
Der Shaytan sorgt dafür, dass sie andere Mitglieder eines Tariqas als Feinde betrachten, wenn sie zu einem anderen Sheikh oder Tariqa gehören.
Aber ein Tariqa ist ein Weg, um näher zu Allah zu kommen.
Wenn du den Weg des Tariqas nicht befolgst, kannst du nicht näher zu Allah kommen, du entfernst dich von Allah.
Allah hat jedem einen Weg gegeben.
Jeder kann jemandem folgen, der auf dem rechten Weg ist.
Nach dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, gibt es vierzig Tariqas, denen man folgen kann, und es gibt kein Problem damit.
Diesbezüglich gibt es kein Problem.
Die Anzahl der Tariqa-Anhänger ist gering.
Wir sollten glücklich sein, wenn wir auf einen anderen Tariqa-Anhänger treffen, dass wir einen Bruder in einem Tariqa getroffen haben;
Dass wir jemanden getroffen haben, der dem Weg des Propheten (saw) und der Ahl as-Sunnah wa'l-Jama'ah folgt;
Dass wir jemanden getroffen haben, der die Ahl al-Bayt und die Sahaba liebt.
Deshalb sollten wir glücklich sein, wenn wir einen anderen Tariqa-Bruder sehen.
Wir sollten erkennen, dass Allah einen anderen Bruder auf den Weg der Liebe und Hingabe des Propheten und des Tariqas geführt hat.
Ein Tariqa besteht nicht nur aus uns. Sei nicht eifersüchtig, sondern sei glücklich für die anderen.
Selbst innerhalb desselben Tariqas gibt es Feindseligkeiten.
Dabei sollten sie sich freuen, dass sie denselben Weg teilen.
Es ist kein Problem, dass jeder zu seiner eigenen Gruppe gehört.
Das Problem ist, wenn sie einander feindlich gesinnt sind.
So etwas kann es in einem Tariqa und der Sharia nicht geben.
Es ist haram, wenn ein Muslim länger als drei Tage nicht mit einem anderen Muslim spricht.
Wie kannst du behaupten, einem Tariqa anzugehören, während du einem anderen Bruder, einem muslimischen Tariqa-Bruder, feindlich gegenüberstehst und behauptest, du folgst deinem Sheikh?
Aber gleichzeitig bist du deinem Tariqa-Bruder feindlich gesinnt.
Allah ist nicht mit dir zufrieden. Der Prophet (saw) ist nicht mit dir zufrieden.
Die ehrenwerten Sheikhs sind nicht mit dir zufrieden.
Ein Murid sollte sein, wie Allah Azza wa Jalla es geboten hat.
‘الله حاضري، الله شاهدي، الله معي’.
Ein Murid sollte sich immer bewusst sein:
Allah sieht mich,
Allah beobachtet mich,
Allah ist mit mir.
Ein Murid sollte das wissen.
Was auch immer deine weltlichen Probleme sind, lege sie beiseite, unterdrücke dein Ego und halte es unter Kontrolle.
Was passiert dann? Dann wird der Shaytan unglücklich und wütend.
Aber Allah wird mit dir zufrieden sein.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, und die ehrenwerten Sheikhs werden mit dir zufrieden sein. So wird es inshallah sein.
Wenn du dich so verhältst, wird es für dich Segen bringen
und aufgrund deines Verhaltens werden mehr Menschen mit dir glücklich sein.
Was du tust, wird dir und anderen Muslimen Segen bringen.
2024-06-03 - Other
بسم الله الرحمن الرحيم
إِنَّ ٱلْمُصَّدِّقِينَ وَٱلْمُصَّدِّقَـٰتِ وَأَقْرَضُوا۟ ٱللَّهَ قَرْضًا حَسَنًۭا يُضَـٰعَفُ لَهُمْ وَلَهُمْ أَجْرٌۭ كَرِيمٌۭ
(57:18)
Allah sagt im heiligen Koran:
Die Männer und Frauen, die Sadaqa geben, geben Allah ein Darlehen.
Sie werden als Rückzahlung große Belohnungen und Lohn erhalten.
Das Geben von Sadaqa führt für den Gläubigen zu großen Vorteilen.
Das Geben von Sadaqa wird von Allah akzeptiert.
Im heiligen Koran betrachtet Allah die gegebene Sadaqa als ein Darlehen an Sich.
Allah verspricht als Rückzahlung unzählige Belohnungen und Lohn für diejenigen, die Sadaqa geben.
Wenn Menschen auf der Welt einander Geld leihen, erwarten sie die Rückzahlung.
Natürlich gibt Allah eine Gegenleistung.
Das Geben von Sadaqa ist für gläubige Menschen von großem Nutzen.
Denn die menschliche Seele mag es nicht, zu geben.
Das Unbeliebteste für den Menschen ist, zu geben.
Er möchte ständig nur empfangen.
Deshalb sagt Allah :
وَمَن يُوقَ شُحَّ نَفْسِهِۦ فَأُو۟لَـٰٓئِكَ هُمُ ٱلْمُفْلِحُونَ
(59:9)
Bei Allah gilt der Mensch, der sich vor der Gier und dem Egoismus schützt, als erfolgreich.
Allah sagt, dass diese Menschen Allahs Wohlgefallen erlangen.
Der Mensch sagt: 'Ich werde geben.'
'Später werde ich geben.'
Er tröstet sich selbst mit: 'Wenn ich alt werde, werde ich geben oder später werde ich geben.'
Die Tage vergehen, die Monate vergehen, die Jahre vergehen.
Und er geht leer zum Jenseits.
هلك المسوفون
sagt der Prophet Muhammed, Friede sei mit ihm.
Was bedeutet "Musawwifun"? Sawfa.
Sawfa bedeutet so viel wie: 'Ich werde es tun'.
In der arabischen Sprache drückt „Sawfa“ eine zukünftige Handlung aus.
Arabisch ist die Sprache des heiligen Koran von Allah und sie ist daher erhabener als alle anderen Sprachen.
Sawfa, also bedeutet 'Ich werde es später tun'.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte, diejenigen, die sagen 'Ich werde es später tun', werden zugrunde gehen.
Der Mensch hat nicht die Macht über das Später.
Der Mensch weiß noch nicht einmal, was in der nächsten Sekunde passieren wird.
Deshalb soll man sofort tun, was zu tun ist.
Versprichst du etwas, so halte dieses Versprechen sofort ein.
Schiebe es nicht auf.
Wenn du etwas am Abend versprichst und am Morgen die Möglichkeit hast, erfülle es sofort.
Wenn du es bis zum Abend oder auf morgen aufschiebst, werden dutzende Teufel kommen und dich von deinem Vorsatz abbringen.
Sie hindern dich daran, Gutes zu tun, zu helfen.
Sie sagen, du kannst es später tun.
Der Abend kommt und sie sagen wieder später.
Es wird später, und immer wieder später.
Die Araber haben eine bekannte Redewendung: „bukra insha’Allah“ sagen sie.
„Bukra, inshaAllah“ bedeutet „morgen, so Allah will“.
Ich werde es morgen geben, so Allah will.
Morgen kommt und sie sagen wieder „bukra, inshaAllah“.
Und dann wieder „bukra, inshaAllah“.
Der Tag kommt und sie sagen morgen. Aber ich sagte es doch, morgen.
Also lüge ich nicht.
Ich sage morgen.
Das 'morgen' nimmt kein Ende.
Das Leben endet, aber das 'morgen' nicht.
Deshalb, wenn du ein Versprechen gibst, erfülle es so schnell wie möglich.
Du musst es einhalten.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat die Merkmale eines Heuchlers beschrieben:
Ein Heuchler lügt, wenn er spricht.
Wenn er ein Versprechen gibt, hält er es nicht ein.
Wenn man ihm etwas anvertraut, betrügt er.
Er betrügt dich.
Er wird dich hinterrücks verraten.
Dies sind die Zeichen der Heuchler.
Je mehr jemand sich von diesen Eigenschaften fernhält, desto mehr wirst du menschlich leben.
Mit Allahs Erlaubnis wird der Mensch durch gute Charaktereigenschaften ehrenwert.
Das Ansehen des Menschen nimmt durch guten Charakter zu.
Ohne Charakter ist der Mensch wertlos.
Charakterlose haben kein Ansehen.
Ein Mensch, der bei Allah kein Ansehen hat, wird auch bei den Menschen kein Ansehen haben.
Allah liebt die Menschen, die ihre Versprechen halten und treu sind.
Dies sind die Eigenschaften des Propheten, Friede sei mit ihm.
Die besten Eigenschaften sind die des Propheten, Friede sei mit ihm.
Er war bekannt als Muhammed al-Amin, der Vertrauenswürdige.
Es gibt keinen Gott außer Allah, Muhammad ist der Gesandte Allahs, Friede sei mit ihm.
Auch vor dem Islam und vor seiner Prophetenschaft war er als vertrauenswürdiger und ehrenhafter Mensch bekannt.
Jeder liebte seine Eigenschaften.
Es gibt viele Menschen, die ihrem Ego folgen.
Es gibt auch viele, die ihrem Ego gehorchen.
Das Ego hält den Menschen fern vom Guten.
Das Ego wünscht dem Menschen niemals Gutes.
Wer seinem Ego folgt, wird nichts Gutes tun.
Im Diesseits und im Jenseits wird er es schwer haben.
Allah bewahrt die Sadaqa in Ehren, um des Propheten, Friede sei mit ihm, willen.
Der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, sagt:
مَا نَقَصَ مَالٌ مِنْ صَدَقَةٍ
Das Vermögen nimmt nicht ab durch Sadaqa.
Das Vermögen nimmt zu.
Wenn du mehr Vermögen möchtest, gib Sadaqa.
Wenn du Gesundheit willst, gib Sadaqa.
Wenn du Schutz willst, gib Sadaqa.
Sadaqa verhindert jedwede Not und beugt Allahs Zorn vor.
Deshalb sollte man sich daran erinnern und nicht dem Ego folgen.
Das Vermögen verringert sich durch Sadaqa nicht.
Es wird mehr.
Natürlich geben die Menschen Zakat.
Aber viele Menschen vernachlässigen Sadaqa.
Sadaqa verhindert Unheil und Unglück.
Deshalb gib jeden Tag Sadaqa, bevor du das Haus verlässt.
Richte dir eine Sadaqabox ein.
Stell eine Sadaqabox auf, damit du und deine Familie vor Unglück, Unheil und Krankheit beschützt seid.
Möge Allah es annehmen.
Die Menschen haben hier schon viel Sadaqa gegeben und Gutes getan.
Schöne Orte wurden für den Islam gebaut.
Das erfolgt aus Sadaqa, nicht aus Zakat.
Moscheen, Schulen und so weiter, werden aus Sadaqa gebaut, nicht aus Zakat.
Man muss Zakat und Sadaqa unterscheiden.
Zakat ist das Recht der Armen und von Allah bestimmt.
Mit Sadaqa kann jegliche Wohltätigkeit getan werden:
Moscheen, Schulen, Krankenhäuser können gebaut und Brunnen gegraben werden.
All dies kann mit Sadaqa getan werden, sie werden als dauerhafte Almosen, Sadaqa Jariya, bezeichnet.
Wenn ein Mensch diese Welt verlässt, wird sein Buch der Taten geschlossen, aber drei Taten bestehen fort:
Dauerhafte wohltätige Werke, Sadaqa Jariya.
Gute Kinder und hinterlassenes nützliches Wissen.
So lange die Menschen von diese Hinterlassenschaften profitieren, werden die Wohltäter auch nach diesem Leben weiterhin dafür belohnt.
Jeder, der von diesen guten Taten profitiert, sei es Mensch, Vogel, Wolf oder Käfer, sie alle werden in die Belohnung desjenigen eingerechnet, der diese guten Taten vollbracht hat.
Möge Allah unsere guten Taten immerwährend machen.
Menschen sollten, während sie für diese Welt arbeiten, nicht das Jenseits vergessen.
Um das Buch der Taten offen zu halten, sollten diese guten Taten vollbracht werden.
Möge Allah zufrieden sein mit euch allen.
Ihr habt uns hier empfangen.
Möge Allah zufrieden sein mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern hier.
Mögen eure guten Taten immerwährend sein.
Kinder werden hier erzogen.
Alle Belohnungen gehen an diejenigen, die Gutes tun.
Wir haben uns hier für Allah versammelt.
Möge diese Zusammenkunft für uns alle eine Belohnung werden.
Möge Allah zufrieden sein mit denen, die an Orten wie diesen Ort mitgewirkt haben.
Möge Allah ihre Ränge erhöhen, sie ins Paradies einziehen lassen.
2024-06-01 - Other
بسم الله الرحمن الرحيم
لَا تَقْنَطُوا۟ مِن رَّحْمَةِ ٱللَّهِ ۚ إِنَّ ٱللَّهَ يَغْفِرُ ٱلذُّنُوبَ جَمِيعًا ۚ إِنَّهُۥ هُوَ ٱلْغَفُورُ ٱلرَّحِيمُ
(39:53)
وَمَن يَقْنَطُ مِن رَّحْمَةِ رَبِّهِۦٓ إِلَّا ٱلضَّآلُّونَ
(15:56)
صدق الله العظيم
بسم الله الرحمن الرحيم
لَا تَقْنَطُوا۟ مِن رَّحْمَةِ ٱللَّهِ ۚ إِنَّ ٱللَّهَ يَغْفِرُ ٱلذُّنُوبَ جَمِيعًا ۚ إِنَّهُۥ هُوَ ٱلْغَفُورُ ٱلرَّحِيمُ
(39:53)
وَمَن يَقْنَطُ مِن رَّحْمَةِ رَبِّهِۦٓ إِلَّا ٱلضَّآلُّونَ
(15:56)
صدق الله العظيم
Es ist eine frohe Botschaft für die Gläubigen, damit sie nicht verzweifeln.
Viele Menschen haben ihre Hoffnung verloren und sind in Verzweiflung geraten.
Wegen ihrer Fehler und Sünden denken sie, dass Allah sie nicht vergeben wird.
Aber Allah, der Erhabene, sagt:
Sei nicht hoffnungslos! Ich vergebe die Sünden.
Menschen denken, Allah, der Erhabene, sei wie sie selbst.
Allah, der Erhabene, ist nicht wie ein Mensch und rächt sich nicht an demjenigen, der bereut.
Aber die Menschen wollen immer Rache.
Man macht einen Fehler, läuft weg, wird erwischt und bestraft.
Selbst wenn man fleht, um Vergebung bittet und verspricht, es nicht wieder zu tun, selbst wenn man sagt, es tut mir leid, lass uns weiterleben, wird es nicht akzeptiert; sie wollen Rache.
Aber Allah, der Erhabene, vergibt.
Der Mensch hat ein Ego, er hat einen Satan und kann den gleichen Fehler wiederholen.
Der Mensch kann sein Versprechen nicht halten und macht den gleichen Fehler erneut.
Er macht wieder Fehler, begeht Sünden und bereut bei Allah.
Allah vergibt wieder.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte:
Allah vergibt immer wieder, wenn man bereut.
Allah sagt nicht, dass er nicht vergeben wird, weil man sein Versprechen gebrochen hat.
Nein, Allah, der Erhabene, vergibt.
Die edlen Gefährten fragten den Propheten:
Auch wenn wir hundertmal bereuen und wieder sündigen?
Der Prophet, Friede sei mit ihm, antwortete:
Ja, auch wenn ihr hundertmal eure Reue brecht, Allah vergibt euch jedes Mal, wenn ihr bereut.
Deshalb sagte Jalaluddin Rumi:
Komm, komm zu dieser Tür.
Auch wenn du ungläubig, Feueranbeter oder Götzenanbeter bist, komm zu dieser Tür.
Auch wenn du hundertmal gesündigt hast, komm zu dieser Tür der Reue.
Allah, der Erhabene, sagt in einem Heiligen Hadith:
Ich bin zufrieden mit meinen Dienern, die bereuen.
Egal wie viele Sünden sie begehen, ich vergebe ihnen.
Allah, der Erhabene, sagt auch:
Wenn die Menschen keine Sünden begehen würden, würde ich sie durch Menschen ersetzen, die Sünden begehen und mich um Vergebung bitten.
Das ist Allahs Barmherzigkeit über uns.
Das Tor der Reue bleibt bis zum Jüngsten Tag geöffnet.
Vor dem Jüngsten Tag wird es viele große Zeichen geben.
Eines dieser großen Zeichen ist, dass das Tor der Reue geschlossen wird.
Bis dahin bleibt das Tor der Reue geöffnet.
Sorgen Sie sich nicht.
Wenn du fragst, wie das passieren wird? Es wird nach der Ankunft von Mahdi und Isa geschehen.
Deshalb habt keine Angst, sorgt euch nicht; das Tor der Reue bleibt offen und wird nicht ohne Vorwarnung geschlossen.
Wenn das Tor der Reue geschlossen wird, wird es jeder wissen.
Die ganze Menschheit wird es wissen.
Ein hoffnungsloser Mensch ist wie ein Körper ohne Seele.
Ein hoffnungsloser Mensch ist ein seelenloser Mensch; er ist wie ein toter Körper.
In dieser Zeit passiert viel.
Alle Menschen sind hoffnungslos.
Warum sind sie hoffnungslos?
Weil sie ihren Glauben verloren haben.
Der Glaube gibt starke Hoffnung und Kraft.
Schau dir den Gläubigen an, er ist voller Kraft.
Schau dir den Ungläubigen an, er ist wie tot.
Warum ist der Gläubige so lebendig?
Weil der Gläubige mit Allah ist.
Wenn deine Zeit gekommen ist, kann niemand das ändern; du wirst ins Jenseits gebracht.
Es nützt nichts, hoffnungslos zu sein.
Deshalb sei hoffnungsvoll.
Was dir geschrieben ist, wird geschehen.
Sei mit Allah.
Denn Allahs Versprechen wird erfüllt werden.
Wenn du geduldig bist und Allah um Vergebung bittest, wirst du am Ende glücklich sein.
Wer weiß, dass er am Ende glücklich sein wird, ist auch von Anfang an glücklich.
Deshalb schauen die, die für Allah sind, nicht auf die Schätze dieser Welt.
Sie schauen nicht auf diese Welt.
Auch wenn du ihnen alle Schätze der Welt gibst, alle Positionen beim Sultan, wird es ihnen egal sein.
Ich erinnere mich nicht genau, aber es könnte zur Zeit des abbasidischen Kalifen gewesen sein, entweder unter Al-Ma'mun oder Harun al-Rashid.
Zu dieser Zeit lebten große Heilige in Bagdad.
Einer von ihnen war Hasan al-Basri.
Es gab auch andere.
Ich erinnere mich nicht an alle.
Es gab viele große Heilige.
Einer von ihnen war Bishr al-Hafi.
Es gab vier große Heilige.
Eines Tages flohen sie alle aus Bagdad.
Warum flohen sie?
Weil der Sultan jemanden als Qadi (Richter) in Bagdad ernennen wollte.
Zwei von ihnen konnten über den Tigris fliehen.
Der dritte tat so, als wäre er verrückt.
Den vierten fingen sie.
Der vierte war Imam Abu Hanifa.
Er war damals 70 Jahre alt.
Sie fingen ihn und wollten ihn zwingen, Qadi zu werden, aber er weigerte sich.
Er ist der größte Imam.
Bis heute folgen wir seinem Weg und gehören der hanafitischen Rechtsschule an.
Imam Abu Hanifa ist der größte Imam.
Er war sowohl Imam als auch Heiliger.
Er betete 40 Jahre lang das Morgengebet mit der Gebetswaschung vom Nachtgebet.
Er war ein Kaufmann.
Er handelte mit Seide.
Er war sehr reich.
Sie wollten ihn zwingen, Qadi zu werden, aber er lehnte ab.
Er sagte, er wolle diese Verantwortung nicht.
Als Qadi vor Allah zu stehen, ist eine große Last, die ich nicht tragen kann, sagte er.
Er wollte diese Verantwortung nicht.
Weil er sich weigerte, wurde er ins Gefängnis geworfen.
Er wurde ausgepeitscht und schließlich als Märtyrer getötet.
Bis zu seinem Märtyrertod lehnte er ab.
Warum lehnte er ab?
Hatte er keinen Verstand?
Nein.
Die von ihm verfassten Wissenschaften füllen Bibliotheken.
Er war sehr intelligent und weise.
Er war mit Allah und wer mit Allah ist, ist glücklich.
Selbst wenn er Leid ertragen musste, war es ihm egal.
Ein Gläubiger, der mit Allah ist, ist in jeder Situation glücklich.
Ein Gläubiger verliert nie die Hoffnung.
In diesen Zeiten verlieren die Menschen schnell die Hoffnung bei kleinen Dingen.
Sie suchen sofort nach einer Lösung.
Aber die Lösung, die sie finden, ist nichts anderes als Gift.
Du musst geduldig sein.
Du musst standhaft bleiben.
Du darfst nicht wie Wasser fließen.
Du musst wie Eisen sein.
Eisen wird stärker, je mehr es ins Feuer gelegt wird.
Du musst geduldig sein.
Das ertragene Leid ist besser für dich sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits.
Allah wird dich belohnen.
Wenn du im Jenseits die Belohnung für dein Leid siehst, wirst du sagen: "Ich wünschte, ich hätte mehr Leid ertragen."
Möge Allah uns davor bewahren, unserem Ego zu folgen.
Möge Er uns vor dem Satan schützen und davor, dass der Satan unsere guten Taten stiehlt.
Möge Er uns helfen, das, was wir erlangt haben, ins Jenseits zu tragen.
2024-05-31 - Other
Heute ist der letzte Freitag des Monats Dhu’l-Qa‘dah.
So Allah will, wird der nächste Freitag der erste Freitag des Monats Dhu’l-Hiddscha sein.
Möge Allah, der Erhabene und Majestätische, uns seine Belohnungen zukommen lassen.
Und möge Allah, der Erhabene und Majestätische, unsere Geschwister, die die Pilgerfahrt machen, belohnen.
Und möge auch uns aus ihrem Segen teilhaben lassen.
Allah, der Erhabene und Majestätische, spricht:
ٱدْعُونِىٓ أَسْتَجِبْ لَكُمْ
(40:60)
Betet zu mir und ich werde euch geben.
Und deshalb beten und bitten wir Allah.
Dank sei Allah, der Erhabene und Majestätische, dass er uns die Wege zeigt, wie wir mehr von seinen Gaben empfangen können.
Allah, der Erhabene und Majestätische, ist großzügig.
Allah, der Erhabene und Majestätische, will uns geben.
Alles, was wir tun müssen, ist, ihn zu bitten.
Aber manche geizige Menschen akzeptieren das nicht.
Die edlen Gefährten des Propheten, Friede sei mit ihm, und alle, die den Pfad der Tariqa folgen, akzeptieren dies und sind glücklich darüber.
Und alle, die dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, folgen, die Heiligen, die der Tariqa folgen, sind glücklich, zu teilen.
Und sie bemühen sich, dass mehr Menschen von diesen Segnungen profitieren.
Das macht Allah, den Erhabenen und Majestätischen, glücklich und erfreut auch den Propheten, Friede sei mit ihm.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat gesagt:
Jemanden auf den rechten Weg zu führen, ist für euch besser als die ganze Welt.
Aber es gibt Menschen, die nicht wollen, dass andere den rechten Weg finden.
Im Gegenteil, sie bemühen sich, sogar diejenigen, die auf dem rechten Weg sind, davon abzubringen.
Sie arbeiten daran, dass Menschen ihren Glauben verlieren und aus guten Menschen schlechte Menschen werden.
Dies ist der Unterschied zwischen den Menschen.
Diejenigen, die den Propheten, Friede sei mit ihm, lieben und seinem Weg folgen, wollen Menschen auf den rechten Weg führen.
Aber diejenigen, die Menschen vom rechten Weg abbringen, lieben niemanden.
Das Hauptgrundsatz des Islam ist Liebe und Zuneigung.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte:
Ihr habt nicht wirklich geglaubt, solange ihr mich nicht mehr liebt als eure Eltern und euch selbst.
Und ihr könnt kein Gläubiger sein, wenn ihr nicht für euren muslimischen Geschwister dasselbe wollt wie für euch selbst.
Dies ist der Unterschied zwischen einem Gläubigen und einem Muslim.
Jeder, der das Glaubensbekenntnis spricht, ist ein Muslim.
Aber nicht jeder ist ein Gläubiger.
Ein Gläubiger zu sein bedeutet, vor allem den Propheten, Friede sei mit ihm, mehr zu lieben als sich selbst und für die Glaubensgeschwister dasselbe zu wollen wie für sich selbst.
Die wichtigste Sache ist die Liebe.
Nicht der Hass.
Es gibt viele Muslime.
Sie sagen, sie sind Muslime, aber sie hassen andere mehr als den Teufel.
Diese Menschen sind extrem.
Wir akzeptieren das nicht.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte,
أُمَّةًۭ وَسَطًۭا
(2:143)
Er befahl uns, den mittleren Weg zu gehen.
Nicht extrem zu sein.
Wir haben diesen Menschen nichts zu sagen.
Sie können tun, was sie wollen.
Wenn sie unglücklich sein wollen, wenn sie in einem schlechten Zustand sein wollen, dann sollen sie das sein.
Wenn sie voller Hass sein wollen, dann sollen sie voller Hass sein.
Unser Weg hat keine Geheimnisse.
Unser Weg ist so, wie ihr ihn seht.
Und was ihr nicht seht ist nicht anders von dem, was ihr seht.
Euer Herz muss rein sein.
Ihr könnt nicht im Herzen Hass hegen und dabei den Menschen zulächeln.
Die Tariqa lehrt dies.
Die Tariqa lehrt Anstand, Respekt und Liebe.
Deshalb ist der Teufel nicht mit uns zufrieden.
Er kommt immer wieder mit neuen Dingen, um die Menschen von dieser Liebe, diesem Anstand und dieser Zuneigung abzuhalten.
Er bringt die Menschen weg.
Es gibt zwei Wege, die Menschen einschlagen können.
Ein Weg führt zu Allah, der andere führt zum Teufel.
Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt:
فَفِرُّوٓا۟ إِلَى ٱللَّهِ
(51:50)
Lauft zu Allah.
Wenn ihr glücklich sein wollt, lauft zu Allah.
Wenn ihr unglücklich, gestresst, voller Hass und schlechten Gedanken sein wollt, wenn ihr schlechte Charaktereigenschaften haben wollt, dann lauft zum Teufel.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, ist rein.
Liebt den Propheten, Friede sei mit ihm, seine Familie und seine Gefährten.
Wir wollen nicht, dass jemand schlecht über sie spricht.
Ihre Liebe bringt uns Gnade, Segen und Freude.
Es gibt viele arme Menschen.
Sie leben unter schwierigen Umständen, aber sie sind glücklich, weil sie Glauben im Herzen haben.
Wer keinen Glauben hat, kann nie glücklich sein.
Möge Allah, der Erhabene und Majestätische, uns glücklich machen.
Für immer und ewig.