السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Der Vater einer unserer Muride, möge Allah seine Seele segnen, sagte immer:
Was sein soll, ist geschehen.
Was bedeutet das?
Alles geschieht nach dem Willen Allahs.
Viele Menschen sagen oft von sich selbst oder anderen:
Hätte ich diese Position vor 20 Jahren innegehabt, wäre ich glücklicher gewesen.
Erfolgreicher, besser dran, mein Leben wäre anders gewesen.
Hätte ich diesen Mann oder diese Frau nicht getroffen, wäre ich glücklicher gewesen.
Aber jetzt bin ich unglücklich.
Ich bin nicht glücklich; meine Arbeit läuft nicht gut.
Was sein sollte, ist geschehen.
Verharre nicht in der Vergangenheit.
Du kannst sie nicht ändern.
Das ist der Wille Allahs.
Allah hat geschrieben, und so geschah es.
Das Leben zieht vorbei.
Jahre, Tage, Monate verrinnen.
All diese Momente vergehen.
Die Vergangenheit kann nicht geändert werden.
Das Einzige, was wir tun können, ist uns auf die Gegenwart zu konzentrieren.
Das Morgen bleibt unbekannt.
Du weißt nicht, was in der nächsten Stunde passieren wird.
Nutze deinen Verstand und mache das Beste aus dem gegenwärtigen Moment.
Quäle dich nicht weiter mit vergangenen Bedauern.
Natürlich sollte man Reue für seine Fehler empfinden.
Du kannst dich schuldig fühlen.
Wenn du bei Allah um Vergebung bittest, vergibt Er dir.
Wenn du anderen Unrecht getan hast, und sie noch leben, hast du die Chance, um Vergebung von ihnen zu bitten.
Du kannst richtig machen, was du falsch gemacht hast.
Wenn du jemandem Unrecht getan hast, entschuldige dich. Wenn sie dir vergeben, ist das gut.
Aber wenn sie dir nicht vergeben, oder du sie nicht findest, um dich zu entschuldigen, ist das eine ernste Situation.
Die Menschen beklagen sich oft über die Vergangenheit:
Hätten diese Leute nur das getan, wäre die Situation nicht so wie sie ist.
Alles geschieht durch den Willen Allahs.
Das bedeutet nicht, dass wir jedes begangene Unrecht akzeptieren.
Der Tag des Gerichts kommt näher und diejenigen, die dieses Unrecht begangen haben, werden zur Rechenschaft gezogen.
Die Welt muss so sein, wie sie ist, bis das Licht Allahs hervortritt, um all dies zu reinigen.
Auf was wir warten, ist Sayyidina Mahdi, Friede sei mit ihm.
Wie schön haben Heilige wie Mawlana Rumi über das Leben gesprochen:
Gestern war gestern.
Wir wissen nicht, was das Morgen bringt.
Das Leben ist dieser Moment.
Dieses Verständnis ist von größter Bedeutung für jeden.
Wenn wir mit diesem Bewusstsein handeln könnten, wie wunderbar wäre das für uns.
Mögen wir so leben können bis zum Ende unserer Leben.
2024-02-25 - Other
Bismi Llahi r-Rahmani r-Rahīm.
‘Inna l-ladhīna aminu wa a’milu s-ṣalihati kanat lahum jannatu l-firdawsi nuzula’
(18:107).
Al-hamdu liLlah, das sind gute Nachrichten für die Gläubigen, für euch, In sha'a Llah.
Allah verspricht denjenigen, die gläubig sind und gute Taten vollbringen, dass Er sie mit dem Paradies Firdaus belohnen wird.
Firdaus ist das höchste Paradies.
Wir freuen uns über jeden, der daran glaubt.
Wir glauben daran, nicht an etwas anderes.
Manche Leute glaube auf unterschiedliche Weise an Allah.
Allah wird dich so behandeln, wie du an Allah glaubst.
Wir glauben, dass Allah uns in Sein Paradies bringen wird.
Wir sind, in sha'a Llah, so weit wir können, Gläubige.
Unsere Taten sind nur Formalitäten.
Aber Allah ist barmherzig.
Allah nimmt unsere Taten an, obwohl Er unsere Taten noch irgendetwas anderes von uns braucht.
Wir sind unzureichend, doch Allah belohnt uns aufgrund Seiner Barmherzigkeit. Daran glauben wir.
In vielen Versen im Heiligen Quran verspricht Allah, uns gnädig und barmherzig zu sein.
Das müssen wir glauben.
Seid glücklich.
Frohe Botschaft den Gläubigen in dieser Welt und im Jenseits!
Allah spricht die Wahrheit
Allah spricht in vielen Versen über Seine Barmherzigkeit und die frohe Botschaft an die Gläubigen.
Es gibt gute Nachrichten für die Gläubigen in dieser Welt und der nächsten.
Gute Nachrichten für uns. Also seid glücklich, al-hamdu liLlah, für die größte Gabe aller Gaben: den Glauben.
Zu glauben ist das Beste.
Al-hamdu liLlah, Allah nimmt euere Gebete und euer Fasten an.
Was wir tun, ist in Wahrheit nichts.
Wir wissen, dass es nichts ist, doch:
In der Göttlichen Gegenwart ist es großartig!
Auch wenn unsere Taten über die äußere Form nicht hinausgehen, so sind sie betrachtet Allah als äußerst wertvoll.
Wir müssen mit Demut handeln, nicht Arroganz.
Prahle nicht damit, dass du die ganze Nacht nicht geschlafen und gebetet hast.
Nein. Es ist nichts.
Allah braucht das nicht, aber Er freut sich über den Dienst Seines Dieners. Denke aber nichts, dass du mit dem, was du tust, Großes vollbringst.
In sha’a Llah akzeptiert Allah und belohnt uns In sha'a Llah mit dem Paradies.
Wir glauben daran; es gibt keinen Zweifel daran.
Das Versprechen Allahs ist wahrhaftig.
Allah hat es versprochen.
Allah hat es versprochen und wir glauben daran.
Wir müssen daran glauben.
Glaube nicht denjenigen, die Zweifel in dein Herz säen.
Es gibt Leute, die gerne alle am liebsten in die Hölle stecken würden.
Die Awliya’u Llah sind ganz anders; sie sagen:
"O Allah , mach mich riesig, steck mich in die Hölle, damit sonst niemand mehr reinpasst."
Diese Barmherzigkeit ist der Unterschied zwischen denen, die Allah lieben, und denen, die arrogant von ihren Taten überzeugt sind.
Was der Mensch tut, ist unzureichend und nichts ist schlimmer als auch noch darauf stolz zu sein.
Die Taten des Menschen genügen nicht einmal auch nur eine einzige Gabe Allahs zu kompensieren.
Möge Allah uns alle zusammenbringen, in sha’a Llah, und anderen auch Rechtleitung geben.
Vertreibe die Menschen nicht vom Paradies.
Denke nicht, dass es nicht genug Platz im Paradies für jeden gibt.
Das Paradies ist groß genug für tausendmal, eine Million mal, eine Milliarde mal mehr.
Daran musst du glauben.
Allahs Paradies ist weit, Sein Königreich ist unendlich.
2024-02-24 - Other
Es heißt, dass das, was den Menschen schützen wird, darin besteht, seine Zunge zu hüten.
Ich bin mir nicht sicher, ob der von dem Propheten, Friede sei mit ihm, stammt, aber dieser Ausspruch lehrt uns, wie wir als Menschen sicher sein können.
Und wie kann ein Mensch sicher sein?
Indem er seine Zunge hütet.
Wenn du deine Zunge hütest, wirst du in Sicherheit sein.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: "Ich werde demjenigen das Paradies garantieren, der seine Zunge und das, was zwischen seinen Beinen ist, vor schlechten Dingen schützt."
Das ist sehr wichtig.
Heutzutage befeuert Shaytan aber die Menschen dazu, dass sie immer alles sagen müssen, zu allem ihre Meinung äußern müssen und offenbaren müssen, was sie denken.
Sie zwingen die Menschen zu sprechen.
Aber wenn du etwas sagst, dann wird es gefährlich für dich und ist nicht gut für dich.
Viel schlimmer ist, dass es gefährlich für dein Jenseits wird. Wenn du Allah um Verzeihung bittest, dann verzeiht Er.
Auf dieser Welt kennen die Menschen kein gegenseitiges Verzeihen.
Die Menschen vergeben einander nicht.
Wenn du etwas sagst, auch wenn es richtig ist und du im Recht bist, dann setzt du dich der Gefahr aus.
Bleibe lieber in Sicherheit.
Sag nicht alles, was du weißt, was du denkst oder was du siehst.
Es gibt dafür keinen Bedarf.
Du wirst daraus nichts gewinnen.
Selbst wenn du zu 100% oder sogar zu 1000% im Recht bist und du so etwas sagst, dann wird es nicht zu deinem Vorteil sein, sondern nur schaden.
Wir leben in einer Zeit, in der Shaytan alles kontrolliert.
Deswegen kannst du nicht einfach alles sagen.
Wir sind umgeben von Shaytans Königreich.
Sei daher still und erspar dir Probleme.
Denn das, was sie wollen, ist ja genau das: dass du Probleme bekommst.
Shaytan hat es darauf abgesehen, dir Probleme zu machen.
Shaytan möchte, dass du Probleme bekommst und du zugrunde gehst.
Es ist besser für dich, innezuhalten und einfach abzuwarten.
Denn jedes Königreich hat ein Ende.
Nichts in dieser Welt bleibt für immer.
Für alles gibt es eine Zeit. Es kommt, es geht, es kommt, es geht. Alles geschieht nacheinander, wie aufeinander folgende Bilder, die zu einem Film werden. Es kommt der Frühling, der Sommer, der Herbst, der Winter.
Alles geschieht schnell nacheinander, es rennt förmlich.
Und das ist nicht nur seit einem Jahr so, sondern seit Adam, Friede sei mit ihm.
Sie sagen, dass seitdem 7000 Jahre vergangen sind, vielleicht mehr. Nur Allah, der Allmächtige, weiß es ganz genau.
Seit der Erschaffung des Menschen durch Allah, dem Allmächtigen, gab es immer Völker, die gekommen und gegangen sind, die herrschten und zugrunde gingen.
Dann kamen neue, noch stärkere Völker, aber auch sie wurden schwach und gingen davon.
Dann kamen neue, und auch sie stiegen auf und fielen wieder. So wird es weitergehen, bis zum Tag des jüngsten Gerichts.
Wir leben nun in einer Zeit, in der es nicht angemessen ist, seine Stimme zu erheben, Einwände zu machen oder irgendetwas zu tun. Es hat keinen Vorteil, keinen Nutzen.
Denn wir leben nun in der Welt, die von Shaytan kontrolliert wird.
Wenn wir müssen, dann tun wir so, als ob wir tot wären.
Als die Mongolen angriffen und jeden abschlachteten;
überlebten manche Menschen, indem sie sich einfach tot stellten. Sie wachten auf und hatten überlebt.
Nun müssen wir auch so sein, wenn es darauf ankommt.
Es ist nicht die Zeit, jetzt etwas zu sagen.
Sie töten die Menschen und sie werden auch dich töten, wenn du etwas sagst.
Also brauchst du nichts zu tun, sondern tue einfach so, als wärst du tot.
Danach, Inschallah, kommt das Königreich des Himmels und dann kannst du aufwachen und die himmlische Zeit erleben.
Es ist eine Zeit des Glücks, wenn du überlebst, bis dahin.
Und wenn du nicht überlebst, dann wirst du im Jenseits in Sicherheit sein.
Das Wichtigste ist, dass man im Jenseits in Sicherheit ist.
In dieser Welt wird jeder sterben.
Unabhängig davon, ob man als Märtyrer stirbt, auf normale Weise stirbt oder auf sonstige Weise stirbt, niemand lebt für immer.
Wir müssen geduldig sein.
Natürlich billigen wir Shaytans Königreich nicht, aber wir können auch nichts dagegen tun, denn es ist nun seine Zeit.
Es hat keinen Nutzen, keinen Vorteil, dir oder anderen Probleme zu bereiten.
Sei einfach still.
Denn die Zeit wird kommen, Inschallah, die Zeit des himmlischen Königreichs, die Zeit des Königreichs der Gerechtigkeit und des Segens, in der alles gut sein wird.
Heutzutage kannst du nicht einmal einen Tropfen Wasser auf der ganzen Welt verteilen.
Nein.
Daher halte inne, bis die Zeit kommt.
Wir sehen Menschen, die versuchen, etwas zu tun.
Es ist nicht leicht, still zu sein, denn alle Muslime werden von der ganzen Welt überall angegriffen.
Wir können jedoch nur geduldig sein.
Alles, was wir tun können, ist Allah, den Allmächtigen, darum zu bitten, sie zu retten.
Als der Prophet Abraham, Friede sei mit ihm, ins Feuer geworfen wurde, verbrannte ihn das Feuer nicht.
Denn wenn Allah einen schützt, dann kann auch das Feuer dich nicht verbrennen.
Alles, was wir tun können, ist zu beten.
Natürlich fällt es schwer zu hören und zu sehen, dass Menschen getötet werden.
Doch alles, was wir tun können, ist Allah, den Allmächtigen, darum zu bitten, dieses Feuer abzuwenden und es kühl und gut zu machen, Inshallah.
Möge Allah der gesamten Menschheit helfen, denn Unterdrückung ist nicht gut für den Menschen.
Aber Unterdrückung gab es seit der Zeit Adams, auf ihm sei Friede.
Menschen haben diese Schwäche, dass sie töten.
Seit der Zeit von Kain und Abel wird getötet und es wird bis zum Tag des jüngsten Gerichts weitergehen.
Worauf es ankommt, ist dass wir nicht Kain sind, sondern Abel.
Obwohl Abel derjenige war, der getötet wurde, war er der Gewinner.
Kain und diejenigen, die nach ihm kamen und seinem Beispiel folgen, waren und sind immer die Verlierer.
Das ist der Lauf des Lebens.
Bis zum Tag des jüngsten Gerichts wird es immer Kriege geben.
Doch im Jenseits wird man zur Rechenschaft gezogen und die einen werden in die Hölle gehen, während die anderen ins Paradies kommen.
Möge Allah der Allmächtige uns zu denjenigen zählen, die ins Paradies gelangen.
Möge Allah der Allmächtige die Menschheit retten.
Der Islam bringt die Rettung. Islam bedeutet Frieden.
Der Islam ist die einzige Lösung, denn alles, was sie erfunden und eingesetzt haben, hat nur zur Zerstörung der Menschheit geführt.
Sie haben alles ausprobiert und haben alles zerstört, nichts mehr bleibt übrig.
Nun ist die Zeit gekommen und nur Allah weiß wann, wenn der Frieden des Islam auf der ganzen Welt herrscht.
2024-02-23 - Other
Unsere Tariqat ist der ehrenwerte Naqshbandi-Orden.
Unser Weg besteht darin, dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, zu folgen und sich Adab, das gute Verhalten anzueignen und dabei den Propheten, Friede sei mit ihm, nachzuahmen. Er ist der vollkommenste Mensch, Friede sei mit ihm.
Das Ziel der Tariqat besteht darin, den Propheten, Friede sei mit ihm, nachzuahmen und alles, was er gesagt hat, umzusetzen.
Wir leben nun in einer äußerst schwierigen Zeit, doch auch in dieser Schwierigkeit liegt ein Segen, denn der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte über die jetzige Zeit, dass diejenigen, die auch nur einen Prozent tun, vor der Hölle und einem schlechten Ende sicher sein werden.
Wir danken Allah, dem Allmächtigen, für diese Barmherzigkeit, dass sogar, wenn es uns gelingt, einen Prozent umzusetzen, es genug sein wird.
Zur Zeit des Propheten, Friede sei mit ihm, musste man zu 100% alles umsetzen. Nicht einmal 99% waren ausreichend, nein 100%.
Du musstest zu 100% alles umsetzen, so wie es der Prophet, Friede sei mit ihm, vorgelebt hatte.
Nun leben wir in einer schwierigen Zeit und es ist eine Barmherzigkeit für uns, dass es für uns ausreicht, ein Prozent umzusetzen.
Wir danken Allah, dem Allmächtigen, dafür, für diese Barmherzigkeit, die er durch das Beispiel unseres Propheten, Friede sei mit ihm, uns gegeben hat.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte über die gläubigen Menschen, die in der Endzeit lebten, dass sie seine Geliebten sind. Die Weggefährten, die Sahaba des Propheten, waren verwundert darüber. Der Prophet sagte zu ihnen, ihr seid meine Weggefährten, doch die Gläubigen in der Endzeit sind meine Geliebten .
Ihr seid meine Sahaba, ihr seht mich, ihr lebt mit mir.
Stellt euch einmal vor, wie es sein muss, wie ein Sahaba, mit dem Propheten, Friede sei mit ihm, gelebt zu haben.
Stellt euch vor, der Gebetsruf wird gerufen, ihr geht zum Beten in die Moschee des Propheten, Friede sei mit ihm, und derjenige, der das Gebet leitet, ist der Prophet selbst, Friede sei mit ihm.
Dann fügt ihr euch in eine Reihe mit Sayyidina Abu Bakr, Sayyidina Omar, Sayyidina Uthman, Sayyidina Ali, Sayyidina Talha, all jenen großen Sahaba ein.
Ja, natürlich muss man dann zu 100% alles umsetzen.
Die Sahaba wurden Zeugen des Segens und der Barmherzigkeit, die Allah, der Allmächtige, jeden Moment auf den Propheten und die gegenwärtige Gemeinschaft herabsandte.
Dem Propheten, Friede sei mit ihm, zu seinen Lebzeiten zu folgen, war eine Natürlichkeit
Über die Gläubigen in der Enzeit sagte der Prophet, Friede sei mit ihm: "Jene Gläubige, sie leben tausend Jahre entfernt von mir, und folgen mir und lieben mich, ohne mich gesehen zu haben."
"Daher sind sie meine Geliebten", sagte der Prophet, Friede sei mit ihm.
In der Tariqah wird gelehrt, diesem Weg zu folgen und den Menschen das gute Benehmen und das gute Verhalten beizubringen.
Gutes Benehmen erfordert die Tugend, die Dinge zu tolerieren, die gegen einen sind. Das ist das schwierigste.
Man muss lernen zu tolerieren, selbst wenn man mit einer Person oder mit einer Situation nicht zufrieden ist.
Die Tariqah erfordert es, entsprechend der Lehre des Propheten, Friede sei mit ihm, das zu tolerieren, was gegen einen ist.
Man muss das akzeptieren und hinnehmen, was gegen einen ist.
Und auch wenn man es nicht akzeptiert, sollte man nicht dagegen ankämpfen.
Heute wird den Menschen aber gelehrt, dass, wenn sie etwas nicht akzeptieren, sie auf die Straße gehen, herumschreien, Dinge zerstören und niederbrennen sollen.
Aber Menschen, die an vorderster Front solch ein Theater veranstalten und Sachen zerstören, sind keine wahren Menschen.
Es sind Leute, die von Shaytan manipuliert wurden und gezielt in diese Rolle gedrängt wurden.
Ein normaler Mensch zerstört nicht.
Ein normaler Mensch kann auf der Straße laufen, ja, aber Sachen zerstören, das würde er niemals tun.
Es sind Shaytans Lehren, die die Leute verleiten, Dinge zu zerstören und es sind Shaytans Agenten, die die Menschenmassen anstacheln, Schädliches zu tun und Schaden anzurichten.
Shaytan will niemals, dass der Mensch ein gutes Ende hat.
Shaytan möchte nicht, dass der Mensch glücklich ist und ein erfülltes Leben führt.
Shaytan möchte, dass der Mensch immer wütend ist und dass ihm immer Schlechtes widerfährt.
Aber die Tarikat lehrt genau das Gegenteil.
Im Tarikat geht es darum, das anzunehmen, was man hat.
Wie lernt man aber, seinen Zorn, seine Wut zu kontrollieren? Der Prophet, Friede sei auf ihm, beschrieb es so, dass man es Schritt für Schritt erlernen muss und dass man Schritt für Schritt ein Bewusstsein für seinen Zorn und seine Wut entwickeln muss, um seinen Zorn zu überwinden.
Man kann seinen Zorn nicht auf einmal überwinden, sondern man muss es Schritt für Schritt erlernen und ein Bewusstsein dafür entwickeln. Und wenn man wütend geworden ist, sollte man sich dafür entschuldigen. Und wenn man sich dafür entschuldigt, wird man sich beim nächsten Mal daran erinnern.
Beim nächsten Mal wird man sich bewusst daran erinnern, wohin es führt, wenn man zornig ist, und dass daraus nur Situationen entstehen, für die man sich entschuldigen muss: "Letztes Mal habe ich das auch gemacht und es hat mir Unzufriedenheit bereitet, ich musste mich entschuldigen."
Mit diesem fortschreitenden Bewusstsein wird dein Zorn Schritt für Schritt immer weniger.
Zorn ist keine gute Eigenschaft.
In der Tariqah ist es nicht akzeptabel, zornig zu sein, nur um sein Ego zu verteidigen.
Natürlich sollte man unzufrieden damit sein, wenn etwas gegen Allah ist, wenn etwas gegen den Propheten ist, Friede sei mit ihm. Mit so etwas kann man nicht zufrieden sein oder es einfach hinnehmen.
Natürlich darf man es nicht einfach hinnehmen und akzeptieren, wenn der Prophet, Friede sei mit ihm, nicht respektiert wird.
Aber wenn dein Ego kritisiert wird, dann sage zu deinem Bruder, vielen Dank für das was du über mich gesagt hast. Mein Ego verdient sogar noch viel mehr Kritik, als das was du gesagt hast.
Wenn es aber um Allah oder den Propheten geht, Friede sei auf ihm, dann darf man die Dinge nicht hinnehmen. Und auch wenn man das, was nicht richtig ist, nicht aussprechen kann, was manchmal schwierig sein kann, sollte man es zumindest in seinem Herzen missbilligen.
Aber wenn es um dein Ego geht, dann nimm es einfach an.
Wenn es aber um Allah oder den Propheten geht, darf man Dinge, die falsch sind, nicht einfach akzeptieren und annehmen. Und auch wenn man nicht in der Lage ist, Dinge offen anzusprechen, sollte man die Dinge zumindest in seinem Herzen missbilligen. Denn es ist manchmal besser zu schweigen.
Wenn es aber um dein Ego geht, dann sage, das was du über mich gesagt hast, reicht nicht aus für mein Ego – mein Ego ist noch viel schlimmer.
Die Menschen kommen aber nicht zurecht mit Kritik, wenn es um sie selbst geht. Sie wollen sich immer sofort verteidigen und dann fangen sie an sich zu verteidigen und die Situation wird immer schlimmer. Ihr alle kennt die Geschichte, die sich zugetragen hat, als Sayyidina Abu Bakr mit dem Propheten saß, Friede sei mit ihm, und eine Person kam und begann, Sayyidina Abu Bakr zu beschuldigen, zu beschimpfen und Unwahrheiten über ihn zu verbreiten.
Sayyidina Abu Bakr schwieg jedoch und erwiderte nichts. Der Prophet, Friede sei mit ihm, der die Situation beobachtete, lächelte. Als Sayyidina Abu Bakr sah, wie der Prophet, Friede sei auf ihm, lächelte, dachte er, dass dies ein Zeichen sei, um jetzt etwas zu erwidern.
Als Sayyidina Abu Bakr jedoch anfing sich zu verteidigen, verließ der Prophet, Friede sei auf ihm, die Versammlung und ging. Die Sahaba wussten sofort, dass der Prophet, Friede sei auf ihm, nicht zufrieden war.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, zeigte uns nicht nur durch seine Worte, sondern auch durch sein Verhalten, was richtig und was falsch ist.
Er war mit der Situation nicht zufrieden und hat seinen Unmut durch sein Schweigen und Weggehen zum Ausdruck gebracht.
Sayyidina Abu Bakr rannte sofort dem Propheten hinterher, Friede sei auf ihm, und sagte, o geliebter Prophet, Friede sei auf dir. Als ich schwieg und dieser Mann mich fortlaufend beleidigte, hast du gelächelt. Aber als ich anfing, mich zu verteidigen, bist du aufgestanden und bist gegangen.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, erklärte: O Abu Bakr, während dieser Mann dich beschuldigte und du schwiegst, haben die Engel für dich geantwortet, für jede einzelne Beschuldigung.
Als du dich jedoch selbst zu verteidigen begonnen hast, hat sich die Situation geändert.
Dann kam Shaytan und dort wo Shaytan ist, bin ich nicht.
Das ist eine große Lektion für die Menschen, insbesondere für diejenigen, die heute Tag und Nacht damit verbringen, ständig Nachrichten zu schreiben.
Ich antworte einfach mit "Ok" oder "Nein".
Bei mir dauert es 5 Minuten, um ein Wort zu schreiben und die Leute beschweren sich, dass ich nicht antworte. Aber diese Leute, sie schreiben Tag und Nacht auf diesem Gerät und 99% von dem, was sie schreiben, hat keinen Nutzen.
Schweige und sei still, die andere Seite soll so viel schreiben oder sagen, wie sie will.
Sag: "Schreib dich aus, rede dich aus."
"Und dann, wenn du müde geworden bist und fertig mit dem, was du sagen wolltest, dann geh!"
Wenn du aber mit ihm zehn Stunden diskutieren würdest, würde am Ende nichts dabei herauskommen.
Am Ende wärst du nur ärgerlich, hättest deine Zeit verschwendet, deinen Seelenfrieden verloren und dich krank gemacht.
Dieses Geschreibe und Gerede führt nur zu schlechter Energie und diese schlechte Energie kommt vom Shaytan. Das Beste, was du tun kannst, ist, dich selbst zu beherrschen, zu schweigen und dich für dein eigenes Wohlergehen nicht zu rechtfertigen.
Denen, die zu viel Zeit haben, die sie vergeuden können, haben wir nichts zu sagen!
Die meisten hören sowieso nicht auf Ratschläge.
So kommen viele und sagen, wir haben eine wichtige Angelegenheit dieses und jenes.
Und ich sage, erzähl es mir nicht.
Hört diesem Gerede nicht zu.
Zu Zeiten Mawlana Shaykh Nazims gab es gegen Ende hin bereits Internet, doch davor, vor 20 Jahren, hatten die Menschen nur das Fernsehen.
Die Menschen schauten die ganze Zeit nur Fernsehen und hörten auch damals, genauso wie heute, nicht auf gute Ratschläge.
Und damals, wie auch heute, traten Leute im Fernsehen auf, die dies und jenes sagten und Sachen über die Religion weiteten.
Und Mawlana Shaykh Nazim sagte, hört diesen Leuten nicht zu.
Hört ganz besonders nicht diesen Leuten zu, die Sachen gegen die Ahlus Sunnah Wal Jamaah sagen, die die Köpfe der Menschen verrückt machen und die mit ihren Nachrichten die Menschen unglücklich machen.
Wenn du sie dir anschaust, wirst du nur unglücklich und wirst keinen Nutzen daraus ziehen. Du wirst nur einen Schaden davontragen.
Und jetzt ist die Situation sogar noch viel schlimmer, als noch vor 20 Jahren bei Mawlana Shaykh Nazim.
Daher sei glücklich mit dem, was Allah dir gegeben hat, und höre nicht auf diejenigen, die dich vom Weg Allahs abbringen wollen. Ganz besonders in der heutigen Zeit, in der Shaytan der König ist.
Die ganze Welt steht unter der Kontrolle Shaytans und wird beherrscht von neuen Nimrods, neuen Pharaonen;
Von neuen Menschen, die behaupten, Gott zu sein;
Von Menschen, die denken, sie könnten die ganze Welt kontrollieren.
Diejenigen, die glauben, alles zu kontrollieren, sind Menschen ohne Verstand und werden von ihrer Illusion getrieben, weil sie glauben, sie könnten alles mit diesem von ihnen erfundenen Gerät kontrollieren.
Diese Technologie ist auch nur ein Wissen, dessen Zeit nun gekommen ist und das Allah offenbart hat. Aber die Menschen haben dieses Wissen genutzt, um arrogant zu werden und zu glauben, sie seien Gott. Und sie denken nun, dass es keinen Tod für sie gibt und dass sie die Welt nach ihrem Belieben gestalten können.
Sie haben keinen Verstand. Sie können nicht einmal kontrollieren, was in einer Stunde passiert.
Sie können nicht einmal garantieren, dass sie in einer Stunde noch leben werden, und trotzdem behaupten sie all diese Dinge.
Jetzt leben wir in einer Zeit, in der alles gegen die guten Menschen ist. Das Gebot der Stunde: Ertrage, was gegen dich ist!
Alles ist gegen die guten Menschen und nicht zu deren Vorteil.
Selbst die Dinge, von denen die Leute denken, sie seien gut für sie, entpuppen sich als Dinge, die schlecht für sie sind. Schaut euch an, was vor zwei, drei Jahren passiert ist. Sie haben den Menschen dieses Gift verabreicht und die Menschen haben es genommen, weil sie dachten, es wäre gut für sie. Später stellte sich heraus, dass es schädlich war.
Das ist nur ein Beispiel, um zu zeigen, dass auch das, was gut scheint, in Wirklichkeit nicht gut für die Menschen ist und deshalb müssen wir vorsichtig sein.
Hört nicht auf das, was gegen die Lehren des Propheten, Friede sei mit ihm, ist. Hört nicht auf das, was gegen die Lehren des Islams ist.
Wir müssen uns gegen diejenigen stellen und ihre Worte nicht hören, die gegen den Propheten und gegen den Islam sind.
Wir akzeptieren, was Allah uns gegeben hat und wir wollen nichts anderes.
Wir verteidigen unseren Glauben standhaft.
Möge Allah zur Rettung dieser Welt Mahdi Alayhissalam senden.
Die Zeit ist nun nahe und nur Allah weiß, wie viele Tage, wie viele Monate oder wie viele Jahre noch verbleiben.
Shaykh Nazim sagte: "Ich habe 60 Jahre lang auf Sayyidina Mahdi gewartet.
Ich habe Tag und Nacht auf ihn gewartet.
Wenn ich morgens aufgestanden bin, habe ich gehofft, dass er abends erscheint.
Und abends habe ich gehofft, dass er morgens erscheint.
Ich war nie müde zu warten oder habe mich gefragt, warum er nach all den Jahren nicht gekommen ist.
Nie habe ich gesagt: Heute warte ich nicht mehr.
Ich habe darauf gewartet, dass er abends kommt und wenn er abends nicht kam, dann habe ich darauf gewartet, dass er morgens kommt.
Wenn er morgens nicht kam, habe ich darauf gewartet, dass er abends kommt, sagte Shaykh Nazim.
Jeden Tag habe ich auf ihn gewartet.
Jetzt leben wir in einer Zeit, in der die Tage noch viel schlimmer geworden sind im Vergleich zu damals.
Wenn man auf die Zeit davor schaut, noch vor 10 Jahren, die Zeit von Mawlana Shaykh Nazim.
Jetzt ist die Zeit im Vergleich viel schlimmer geworden.
Denn die ganze Welt befindet sich jetzt in einem erschreckenden Zustand, in dem es keine Hoffnung mehr gibt.
Deshalb wird Sayyidina Mahdi sehr bald erscheinen.
Möge Allah uns diese schönen gesegneten Tage mit Sayyidina Mahdi erleben lassen.
Mögen wir jene Tage des Lichts Allahs und der Glückseligkeit erleben dürfen.
2024-02-22 - Other
Sayyidina Abu Bakr sprach folgendes Gebet: "Oh Allah, Du kennst mich besser als alle anderen und ich kenne mich selbst besser als alle anderen. Mach mich besser als sie denken, dass ich bin und vergib mir die Fehler, von denen sie nichts wissen. Und mach mich nicht verantwortlich für das, was sie über mich aussagen."
Unsere Aufgabe ist es, auf die Menschen aufzupassen, die dank der Sheikhs den Weg zu Allah gefunden haben. Unsere Sheickhs sind große Heilige. Mawlana Sheikh Nazim nannte sie "König der Awliya".
Mawlana Sheikh Nazim war ein außergewöhnlich großer Heiliger.
Einen solchen Heiligen gibt es nicht alle 100 oder 200 Jahre.
Und sein Wirken hält noch immer an.
Wir alle sind Zeugen seines Wirkens. Wir alle haben uns hier versammelt durch sein Wirken. Mawlana Sheikh Nazim sagte über die Awliya, dass sie nach ihrem Tod siebenmal, sogar siebzigmal stärker sind als zu Lebzeiten.
Mawlana Sheikh Nazim ist kein herkömmlicher Awliya. Bei Allah, dem Allmächtigen, genießt er einen ganz besonderen Rang.
Viele von euch haben ihn nicht persönlich getroffen, aber sie haben ihn in Träumen gesehen.
Viele von euch haben ihn vielleicht nicht getroffen, aber er ist euch in euren Träumen erschienen. Durch seinen Segen habt ihr diesen Weg betreten und nehmt an dieser Versammlung hier teil. Diese Versammlung hier ist nicht unsere, sie gehört den Awliya. Und ich bin es nicht wert.
Wir versuchen es zwar, aber in Wahrheit sind wir diejenigen, die die Awliya brauchen. Sie geben uns, was wir als Liebhaber Allahs benötigen.
Durch die Awliya sind wir hier zusammengekommen und durch sie erhalten wir die Gnade, den Segen und die Barakah von Allah.
Daher ist diese Versammlung hier von besonderem Wert.
In Treffen wie diesem ist das Wasser des Lebens zu finden. Der Prophet Moses suchte einst nach dem Wasser des Lebens, dem Wasser, das Unsterblichkeit schenkt.
Dieses Wasser des Lebens, das schon Prophet Moses einst suchte, ist dasjenige Wasser, das man an Orten wie diesen finden kann. Es ist Wasser, das das Herz trinkt, und daher stirbt das Herz nie.
Wenn du von diesem Wasser trinkst, erhältst du das wahre Leben. Das ist das Wasser des Lebens.
Die Menschen suchen nach dem Wasser der Unsterblichkeit.
Das Wasser der Unsterblichkeit findet man bei den Awliya.
Ihre Herzen sterben nicht.
Und wir folgen ihrem Beispiel. Das Herz der Heiligen stirbt nie, sondern schlägt ständig im Zikr Allahs.
Es ist die Liebe zum Propheten, Friede sei mit ihm, die ihre Herzen mit ewigem Leben erfüllt.
Das ist das, wonach wir suchen und dafür kommen wir zu Versammlungen wie diesen. Und bei solchen Zusammenkünften erhalten wir dieses Wasser des Lebens.
Wir leben nun in der Vorzeit des Mahdi Alayhissalam. Es ist eine Zeit in der viele Jahre lang Dürre und Trockenheit herrschen wird und kein Wasser zu finden sein wird.
Und die Welt befindet sich jetzt in diesem Zustand.
Überall herrscht Trockenheit und kein Wasser ist zu finden. Das wahre Wasser des Lebens ist nicht auffindbar.
Weltweit gibt es nur wenige Orte, an denen es dieses Wasser noch gibt.
Aber die Menschen suchen nicht nach diesem Wasser. Sie gehen nicht dorthin, wo es dieses Wasser gibt.
Sie laufen vor diesem Wasser davon. Sie fliehen in die Wüste, sie laufen zu anderen Orten.
Sie denken, sie könnten dort in der Wüste, in der Trockenheit etwas finden.
Und selbst wenn es in ihrer Nähe ist, können sie es nicht finden.
Wir waren in Palästina. Möge Allah, der Allmächtige, die dortigen Menschen retten. Während unseres Aufenthalts dort wurden wir nach Nablus gebracht.
Nablus ist eine sehr gesegnete Stadt.
Es gibt dort viele Derwische und viele Stätte der Heiligen, und die Menschen dort lieben die Tariqa.
Auf dieser Reise hatten wir einen Reiseleiter, der folgendes sagte: "Ich bin erstaunt über die Sufi-Treffen. Dort kommen vielleicht maximal 300, 500 oder noch nicht einmal 1000 Menschen zusammen.
Wenn wir uns versammeln", sagt der Reiseleiter, "kommen 30.000, 40.000 Menschen zusammen."
Ja, Menschen laufen weg von dem, was wahr ist.
Sie jagen anderen Dingen hinterher. Aber Allah wird denen helfen, die aufrichtig sind.
Möge Allah sie aufrichtig machen und möge Allah sie das Wahre suchen lassen.
Wir sehen viele, die sich nominell als Muslime bezeichnen. Die aber irgendeiner Ideologie folgen. Ich weiß nicht welcher. Sie folgen der Idee, dass es verboten ist, den Propheten zu lieben und dass es verboten ist, die guten Menschen, die Salihin, zu lieben.
Das ist ihr Zustand.
Es gibt nur wenige Menschen, die wirklich den Weg Allahs gehen.
Viele werden in die Irre geführt.
Und warum gibt es verhältnismäßig mehr, die in die Irre geführt werden? Weil der Satan sie in Ruhe lässt. Weil sie für den Satan keine Bedrohung darstellen.
Es sind Leute, die sogar, ohne es zu wissen, dem Satan dienen und ihm helfen.
Diejenigen aber, die aufrichtig sind und dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, folgen, sind unter Schutz.
Unser Weg ist der Weg Allahs.
Unter dem Schutz Allahs kann uns niemand besiegen.
Wir beten für alle Gläubigen. Wir beten für alle Muslime. Sie denken, sie könnten den Islam und die Muslime besiegen.
Aber Allah wird das Wasser des Lebens in die Herzen der Gläubigen, der Muslime schicken und sie werden sicher sein.
Für sie wird es keine Furcht geben.
Es gibt keine Furcht für den, der mit Allah ist.
Das ist oft passiert.
Oftmals in der Geschichte wurde die Menschheit Zeuge davon, wie versucht wurde, den Islam und die Muslime zu erledigen und die Muslime von dieser Welt zu entfernen. Doch sie waren niemals erfolgreich.
Dies geschah sogar schon zu Zeiten des Propheten, Friede sei mit ihm und es setzte sich nach ihm fort. Sie griffen an mit großen Armeen und mit großer weltlicher Stärke. Aber die Muslime konnten sich behaupten.
Allah, der Allmächtige, besiegte ihre Armeen.
Daher haben wir keine Furcht. Wir haben Hoffnung.
Am Ende wird alles zu unseren Gunsten sein.
Das, was die Muslime jetzt durchmachen, ist eine Prüfung von Allah.
Die Muslime müssen den Propheten, Friede sei mit ihm, um Hilfe bitten.
Sagt nicht, er sei tot, er könne nichts tun, Friede sei mit ihm.
Nein, er ist nicht tot, er lebt.
Die Schahid sind am Leben.
Es ist lächerlich zu behaupten, dass der Prophet tot ist, Friede sei mit ihm.
Sie verstehen es nicht, sie schaden nur sich selbst.
Sie schaden aber nicht nur sich selbst, sondern auch anderen Menschen.
An vielen Orten im Heiligen Koran erwähnt Allah, der Allmächtige, dass es Momente gab, in denen die Muslime keinen Ausweg, keine Hoffnung mehr sahen, aber dass Allah, der Allmächtige, seine Hilfe sandte und die gläubigen Muslime siegreich waren.
Heutzutage sehen wir auf der ganzen Welt, wie man versucht, die Muslime auszurotten. Wir sehen es in Palästina und noch schlimmer geschieht es an anderen Orten. Im Sudan, in Indien, in Bangladesh, in Burma, überall auf der Welt.
Überall ist das Ziel, die Muslime fertigzumachen.
Und wie wollen sie die Muslime fertigmachen? Indem sie den Muslimen eintrichtern, dass sie den Propheten, Friede sei mit ihm, nicht lieben und nicht verehren dürfen.
Dies ist die größte Gefahr, die Liebe und den Respekt für den Propheten zu zerstören. Diejenigen, die so etwas tun und diejenigen, die davon getäuscht wurden und ihnen folgen, werden bestraft werden.
Mawlana Sheikh Nazim sagte, dass der Pfeil der Rache von Allah dem Allmächtigen abgefeuert wurde.
Nichts kann dich vor dem Pfeil der Rache von Allah dem Allmächtigen beschützen, egal ob du hunderte Leute um dich herum hast, die dich beschützen. Dieser Pfeil wird dich treffen.
O Muslime, seid vorsichtig und lasst euch nicht von denen täuschen, die den Islam verlassen haben und die Hadithe und den Heiligen Koran leugnen.
Sie denken jetzt noch, dass sie clever sind, aber der Pfeil der Rache wird sie treffen.
Lege dich nicht mit Allah dem Allmächtigen an, glaube nicht, dass du stark bist, dass du alles weißt.
Allah wird dich bestrafen.
Daran besteht kein Zweifel.
Die Leute sagen, wir wollen das nicht.
Sie sagen, wir wollen es nicht, weil es nicht gut für uns ist.
Dann sagen sie, das ist nicht gut für uns, weil derjenige dort das nicht gesagt hat.
Das ist der Zustand der Menschen, sie hören auf jeden anderen, aber sie hören nicht auf die vertrauenswürdigen, aufrichtigen, gläubigen Menschen.
Allah wird sie zur Rechenschaft ziehen und sie werden dann keine Antwort haben.
Und dann, wenn sie vor Allah bloßgestellt sind, werden sie bereuen, aber dann ist es zu spät.
Deshalb bemühen wir uns, bei den Guten zu sein.
So wie Sheikh Aziz sagte, es gibt nur Segen und Nutzen, wenn man bei den Guten ist. Sie verbreiten einen schönen Duft. Sie haben eine gute Ausstrahlung.
Bei Guten zu sein, bringt Gutes.
Gute Menschen müssen aber auch vorsichtig sein, wenn sie versuchen mit anderen zu sprechen.
Wenn Leute nicht auf euch hören wollen, gibt es keinen Grund, ihnen hinterher zu laufen.
Es gibt Tausende von anderen Menschen, Tausende von anderen Freunden. Es gibt Leute, die die Fähigkeit haben zu verstehen, was ihr sagt, und die sich darüber freuen und von euch profitieren können.
Verschwende keine Zeit mit denen, die stur sind, und verschwende keine Worte an sie.
Halte dich lieber von ihnen fern.
So wie Sheikh Aziz sagte, ein guter Freund ist wie ein Parfumeur, von dem gute Düfte auf dich übergehen, während ein schlechter Freund wie ein Schmied ist.
Wenn du zu einem Schmied gehst, bekommst du nur Gestank ab, oder du verbrennst womöglich deine Kleider.
Danach wird sich der Zustand verbessern.
Wenn sie es akzeptieren, werden sie reiner.
Danach können sie besser werden, so Gott will.
Möge Allah uns dabei helfen.
Möge Allah uns beschützen.
Es schmerzt uns im Herzen, wenn wir hören, dass Menschen, insbesondere junge Menschen, aber auch alle Menschen im Allgemeinen, von Satan getrieben werden.
Die Menschen, ganz besonders die Jugendlichen, jagen ihren Begierden nach und denken, dass sie dadurch etwas erreichen würden.
Sie sind sich nicht bewusst, dass das, was sie tun, schlecht ist, und sie denken, es sei in Ordnung.
Nein, es ist nicht in Ordnung.
Wenn du einmal etwas Schlechtes tust, dann kommt Finsternis.
Wenn du wieder etwas Schlechtes tust, dann kommt noch mehr Finsternis. Und dann bist du so dunkel und völlig verdreckt.
Du wirst in einem schmutzigen und dunklen Zustand sein.
Du wirst dich nicht mehr reinigen können.
Aber du kannst dich reinigen, indem du Allah, den Allmächtigen, um Vergebung bittest. Und sagst: O Allah, vergib mir. Ich wusste nicht, was ich tat.
O Allah, vergib mir.
Allah wird dir vergeben.
Allah wird dir vergeben.
Wenn du Allah um Vergebung bittest, wird Allah dir vergeben und deine Sünden in gute Taten verwandeln.
Das ist das Versprechen von Allah.
Sünden sind eine schwere Last.
Und es ist die Last der Sünden, die die Menschen unglücklich macht.
Die Last der Sünden ist sehr, sehr schwer.
Wenn du dich von der Last deiner Sünden befreist, wenn du Allah um Vergebung bittest und Allah dich mit seiner Großzügigkeit belohnt, wirst du glücklich sein und dich gut fühlen.
Du wirst dich gut fühlen, weil du dann zu den Gewinnern gehörst.
Denn du hast es geschafft, den Sinn des Lebens zu erkennen.
Allah, der Allmächtige, hat dich erschaffen, um dich ins Paradies zu bringen.
Denn wir kommen vom Paradies. Unser Urahn Adam und unsere Urahnin Eva kamen aus dem Paradies.
Und so kommen auch wir alle aus dem Paradies.
Entferne dich nicht vom Paradies und folge nicht dem Beispiel des Teufels, der dich täuschen will und dich aus dem Paradies vertreiben will.
Lass dich nicht täuschen, lass dich nicht betrügen und bewahre deinen Platz im Paradies.
Möge Allah uns helfen.
Wir leben in einer sehr schwierigen Zeit.
Doch es gibt keinen Grund, die Hoffnung zu verlieren. Denn der Prophet, Friede sei mit ihm, hat gute Botschaften über die Zeit verkündet, wenn in der Endzeit das Böse seinen Höhepunkt erreicht.
Wenn das Böse seinen Höhepunkt erreicht, wird der Mahdi kommen und die Unterdrückung in Gerechtigkeit verwandeln.
Gerechtigkeit ist das Beste für die Menschen.
Die Gerechtigkeit wurde am besten in der islamischen Welt gelebt.
Sogar am Ende des Kalifats herrschte Gerechtigkeit.
Danach kamen die Tyrannen.
Wir haben sie gesehen, diese Tyrannen: Mussolini, Hitler, Stalin, Lenin.
Wir wurden Zeugen dieser Tyrannen.
Diese Tyrannen gehen weiter.
Früher gab es offensichtliche Tyrannen. Jetzt erkennt man diese Tyrannen gar nicht mehr äußerlich.
Überall sind verborgene Tyrannen.
Es ist schlimmer als zuvor.
Du kannst kaum noch frei atmen.
Sie sitzen dir im Nacken.
Wir leben jetzt in der Zeit der Tyrannen, so wie der Prophet, Friede sei mit ihm, es beschrieben hat. Aber am Ende dieser Zeit wird der Mahdi kommen und alles bereinigen.
Von der Unterdrückung und dem Unheil wird nichts übrig bleiben.
Wir beten, dass dies nun sehr bald geschieht.
Möge Allah, der Mächtige, uns bei dem Mahdi sein lassen.
Möge Allah uns diesen schönen Tag erleben lassen.
Möge Allah uns vor allen Schwierigkeiten dieser gegenwärtigen Zeit bewahren.
Die Dinge liegen nicht in unserer Hand. Nichts geschieht nach unserem Willen.
Alles geschieht nach dem Willen Allahs. Das ist es, was wir glauben. Wir glauben, dass das eintreten wird, was der Prophet, Friede sei mit ihm, gesagt hat.
Alles, was der Prophet, Friede sei mit ihm, uns mitgeteilt hat, wird geschehen.
Möge Allah uns schützen und bewahren, bis wir jene schönen Tage erreichen und eine Welt ohne Unterdrückung, eine Welt der Gerechtigkeit erleben dürfen.
2024-02-20 - Other
Möge Allah, der Allmächtige, euch segnen. Möge Allah uns alle segnen. Wir haben uns hier versammelt, um das Wohlgefallen Allahs, des Allmächtigen, zu erlangen, um die Liebe zu unserem geliebten Propheten zu stärken und wir haben uns versammelt aus der Liebe zu unseren Sheikhs. Wir sind hier aus Liebe zu unseren gläubigen Brüdern und Schwestern zusammen.
Allah, der Allmächtige, lässt seine Barmherzigkeit und Segen auf die Versammlung herabregen, die für ihn und in seinem Namen stattfinden, um sein Wohlwollen zu erlangen.
Allah, der Allmächtige, ist großzügig und seine Großzügigkeit kennt keine Grenzen. Auch seine Barmherzigkeit kennt keine Grenzen. Dies ist die Schönheit Allahs, des Allmächtigen.
Allah, der Allmächtige, hat keine Sorge, dass ihm etwas ausgehen würde.
Wir sind dankbar dafür, dass diese Versammlung hier stattfindet.
Wir haben uns hier gemeinsam versammelt, um das Wohlgefallen Allahs, des Allmächtigen, zu erlangen und wir erwarten nichts außer die Zufriedenheit und die Belohnung und das Wohlwollen Allahs, des Allmächtigen.
Die Menschen, die hierher gekommen sind, sind nicht gekommen, weil Wochenende ist oder sie nichts zu tun haben. Sie sind einzig und allein gekommen, um sich im Namen Allahs, des Allmächtigen, zu versammeln und Allah, des Allmächtigen, glücklich zu machen. Mit dieser Absicht haben sie ihr Haus verlassen und sind hierher gekommen.
Ganz gewiss wird Allah, der Allmächtige, diese Absicht und diese Tat belohnen.
Wir versuchen, Gläubige zu sein und haben es noch nicht geschafft, echte Gläubige zu werden, sondern wir imitieren nur.
Wir folgen dem Weg der Gläubigen und der Weg der Gläubigen ist es, dem Weg Allahs zu folgen. Dem Weg Allahs zu folgen ist der Grund, warum wir erschaffen wurden. Allah, der Allmächtige, hat uns dafür erschaffen, seinen Weg zu gehen.
Es gibt Leute, die sich als Denker bezeichnen und alles hinterfragen und nicht verstehen, warum Dinge so sind, wie sie sind und sich fragen, warum sie hier sind und weshalb Dinge geschehen und sie nach dem Sinn und Zweck der Dinge suchen.
Der Sinn und Zweck unserer Existenz ist offenkundig. Allah, der Allmächtige, hat uns erschaffen und er hat uns auf diese Welt gesandt als seine Diener.
Wir müssen uns dieser Tatsache bewusst werden und als gläubige Menschen glücklich und zufrieden sein und dankbar dafür sein, dass wir erschaffen worden sind als die Diener Allahs.
Das ist der Sinn und Zweck unserer Existenz und sich dessen bewusst zu machen, ist die Grundlage dafür, ein erfülltes Leben und ein glückliches Leben zu führen. Denn ohne einen Sinn und einen Zweck im Leben wirst du kein Glück oder Zufriedenheit erlangen.
Als gläubige Menschen haben wir alle einen Grund, glücklich zu sein.
Leider ist es so, dass gläubige Menschen heutzutage auf die Lebensweise der Nichtgläubigen schauen.
die Nichtgläubigen, die in ihrer Unwissenheit leiden.
So sehen wir, dass gläubige Menschen Nichtgläubige imitieren, das tun, was sie tun, und die gleiche Denkweise übernehmen.
Das führt dann dazu, dass die gläubigen Menschen gestresst sind, unglücklich sind, unzufrieden sind und nach einem Sinn und Zweck in ihrem Leben suchen und nicht wissen, warum es sie gibt und was ihre Aufgabe in diesem Leben ist.
Leider verhalten sich gläubige Menschen auf diese Weise.
Dies ist jedoch nicht der Weg, den ein gläubiger Mensch einschlagen sollte.
Der Weg, den ein gläubiger Mensch verfolgen sollte, ist der Weg, den Allah ihm gezeigt hat.
Der gläubige Mensch ist glücklich und zufrieden mit dem, was Allah ihm gibt. Als Gläubige können wir nur glücklich und zufrieden und dankbar dafür sein, für jeden einzelnen Atemzug, den Allah, der Allmächtige, uns gewährt hat und uns hier in dieses Dasein, in diesem Leben, gebracht hat.
Leider gibt es auch viele Menschen, die nicht nur nicht wissen, warum sie erschaffen worden sind, sondern sich auch selbst töten wollen.
Das ist eine abscheuliche Sache.
Diese Sache ist nicht annehmbar.
Ein einziger Atemzug, hier auf dieser Erde, ist wertvoller als tausend Jahre unter der Erde.
Zur Zeit unseres geliebten Propheten, Friede sei mit ihm, gab es zwei Begleiter des Propheten. Sie beide kamen vom selben Stamm und sie wurden beide gleichzeitig Muslime.
Und während ihrer Lebenszeit praktizierten sie den Islam so gut sie konnten. Sie folgten dem Beispiel des Propheten und erfüllten so alle ihre Gebete, verrichteten sogar zusätzliche Gebete, führten das Tahajjud-Gebet aus und erfüllten alles, was Sunna und Pflicht ist.
Sie lebten zu 100% wie Allah, der Allmächtige, es befohlen hat.
Dann kam es zu einer Schlacht und während dieser Schlacht fiel einer von ihnen als Märtyrer und starb.
Der andere lebte weiter.
Nach einem Jahr starb auch er.
Er starb infolge einer Krankheit.
Daraufhin sah ein anderer Sahaba des Propheten, Friede sei mit ihm, diese beiden in seinem Traum.
Und in diesem Traum sah der Sahaba, dass der, der zunächst weiter gelebt und dann infolge der Krankheit gestorben war, einen höheren Rang erlangt hatte als der, der als Märtyrer verstorben war.
Sein Stand im Jenseits war höher als der des Märtyrers.
Der Sahaba, der diesen Traum gesehen hatte, war verwundert darüber und fragte daraufhin den Propheten, Friede sei mit ihm, wie es sein konnte, dass jemand, der kein Märtyrer war, einen höheren Rang im Jenseits hatte als jemand, der als Märtyrer gefallen war.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, erklärte, dass derjenige, der infolge einer Krankheit gestorben war, ein Jahr länger lebte als der, der als Märtyrer gefallen war. Auf diese Weise konnte er mehr beten, mehr praktizieren, mehr Gottesdienst verrichten und dadurch einen höheren Rang erlangen.
Dies ist ein Beispiel, das uns vor Augen führt, wie wichtig jeder Atemzug in unserem Leben ist.
Dessen müssen wir uns bewusst werden und Allah, dem Allmächtigen, dafür danken.
Mit jedem Atemzug gilt es, Allah, dem Allmächtigen, zu danken und sich an ihn zu erinnern.
Gottes Gedenken bedeutet oder Zikr bedeutet, dass man an Allah denkt und sich Allahs bewusst ist.
Und Allah, der Allmächtige, erhöht unsere Stufe höher und höher, je mehr wir uns seiner bewusst werden und uns seiner erinnern und seiner gedenken, sei es durch unsere Gedanken oder sei es durch das, was wir mit unserer Zunge sagen oder durch Handlungen.
Es ist wichtig für einen Gläubigen, seine Zeit nicht zu vergeuden.
Es gibt immer viel zu tun. Das Wichtigste ist aber, sich an Allah zu erinnern und seiner bewusst zu sein, zu jeder Zeit.
Die Menschen heutzutage fühlen sich aber gelangweilt und um ihre Langeweile zu bekämpfen, schauen sie Fernsehen, tun dies und jenes und lenken sich mit unterschiedlichsten Dingen ab und während sie sich ablenken, lenken sie sich aber auch gleichzeitig von ihrem Gottesdienst ab.
Die ganze Zeit starren sie auf dieses Gerät und wenn dann Gebetszeit ist, schlafen sie. Nein, sie schlafen noch nicht einmal, sondern sie schauen weiter auf dieses Gerät.
Jetzt können Sie auch nicht schlafen.
Tag und Nacht schauen sie auf dieses Gerät, als ob sie hypnotisiert wären. Die Menschen kennen nichts anderes mehr als dieses Gerät.
So verbringen die Menschen ihre Zeit mit diesem Gerät in der heutigen Zeit.
Weil sie ständig mit diesem Gerät beschäftigt sind, werden die Menschen unglücklich und Finsternis breitet sich in ihrem Inneren aus und sie werden düster und finster in ihren Gedanken und ihrer Sichtweise.
Ein Gläubiger weiß aber, dass alles, was geschieht, durch den Willen Allahs geschieht und weiß, dass alles, was geschieht, zu seinem Vorteil ist und er dadurch immer der Gewinnende ist.
In jeder Situation gewinnt ein Gläubiger, weil er von Allah, dem Allmächtigen, belohnt wird, egal in welchem Umstand er sich befindet.
Wenn es Momente des Glücks sind, ist der Gläubige glücklich.
Auch wenn es Momente des Unglücks sind, ist der Gläubige glücklich und gewinnt.
Wenn es Momente der Trauer sind, gewinnt der Gläubige.
Wenn es Momente der Freude sind, gewinnt auch der Gläubige. Er ist immer der Gewinner, weil er mit Allah, dem Allmächtigen, ist.
Wenn es aber um den Ungläubigen geht, so ist er ständig am Leiden und nichts ist zu seinem Nutzen oder zu seinem Vorteil.
Ein Gläubiger ist deswegen immer der Gewinnende und Sieger und glücklich, weil er weiß und dankbar dafür ist, für all die Dinge, die Allah, dem Allmächtigen, ihm gegeben hat.
Im Dasein sein zu dürfen, allein das genügt schon, um dankbar zu sein für dieses größte Geschenk.
Allah der Allmächtige gibt allen die Chance, von seinen Schätzen einen Nutzen zu ziehen.
Allah der Allmächtige hat keine Sorge, dass ihm seine Schätze und seinen Segen jemals ausgeht.
Die Menschen sind jedoch in einem Zustand der Hypnose, der Trance und der Unachtsamkeit.
Sie sind sich Allahs nicht bewusst.
Allah gibt ihnen immer noch und weiterhin. Doch sie sind sich immer noch nicht Allahs bewusst, sondern rennen ihren Trieben hinterher und jagen dem nach, was ihr Ego verlangt.
Und dann wundern sich die Menschen, dass sie unglücklich sind und sie beschweren sich darüber, dass sie dieses Leben nicht mögen.
Dann, um sich selbst glücklich zu machen, schauen sie auf andere Menschen und erwarten von ihnen, dass sie sie glücklich machen.
Oder sie rennen Teufel hinterher, die die Menschen noch mehr Allah, den Allmächtigen, vergessen lassen und die Menschen dazu verleiten, sich abhängig zu machen von anderen.
Diese Menschen, von denen sie sich dann abhängig machen, sind noch nicht einmal ehrliche Menschen.
Sie sind keine gute Menschen.
Denn gute Menschen lügen nicht, sondern sagen ihnen die Wahrheit. Aber diese verkraften sie nicht.
Sie folgen schlechten Menschen. Sie folgen ihnen, weil sie sie von Anfang bis Ende belügen. Und es ist diese Lüge, die sie glücklich macht.
Aber irgendwann ist diese Lüge zu Ende und dann gibt es nur noch Bedauern.
Viel schlimmer ist aber, wenn die Erkenntnis erst im Jenseits kommt.
Möge Allah uns vor diesen schlechten Menschen bewahren.
Wir leben in einer Zeit, in der alles auf den Kopf gestellt wurde.
Gutes wird als Schlechtes dargestellt.
Schlechtes wird als Gutes dargestellt.
Aufrichtigkeit und Wahrheit schenkt man keine Beachtung.
Lüge und Betrug werden geschätzt.
Wir leben nun in der Endzeit. Doch dieser Zustand wird sich ändern.
Wir haben nichts. Wir haben keine Maschinen, Waffen oder wirtschaftlichen Einfluss.
Wir haben nichts.
Wir sind noch nicht einmal Null, sondern weniger, Minus.
Aber wir haben etwas, was stärker ist als alle Waffen.
Wir haben das Gebet.
Das Gebet ist das wirkungsvollste.
Wenn die Zeit gekommen ist, dann werden all diese Waffen durch ein einziges Gebet zum Stillstand kommen.
Nichts mehr werden sie davon nutzen können.
Wir warten nun auf diese Zeit und diese Zeit ist nahe.
Unterdrückung, Ungerechtigkeit und jegliche Art von Schlechtem haben ihren Höhepunkt erreicht.
Nach dem Höhepunkt kommt der Untergang für das Böse.
Nun warten wir darauf.
Dies ist eine frohe Botschaft an all diejenigen, die glauben. Wir sind gläubige Menschen.
Wir folgen der Ahlus Sunnah wal Jamaah.
Wir folgen dem Beispiel unseres geliebten Propheten, Friede sei mit ihm.
Wir bezeugen, dass alles eintritt, was der Prophet, Friede sei mit ihm, vorher gesagt hat.
Jetzt gibt es nur noch einige wenige Dinge, die noch eintreten müssen.
Wir beten dafür, dass wir jene schöne Zeit, jene gute Zeit, jene Zeit der Gerechtigkeit erreichen werden.
Gerechtigkeit ist das Wichtigste für den Menschen.
Denn wenn Gerechtigkeit kommt, wird alles gut.
Denn mit Gerechtigkeit gibt es keine Unterdrückung mehr.
Während es keine Unterdrückung mehr gibt, keine Ungerechtigkeit mehr gibt, werden Menschen glücklich und sie hören auf, sich gegenseitig zu bekämpfen. Stattdessen gibt es Segen und Glück.
All das wird noch stattfinden vor dem Tag des jüngsten Gerichts.
In dieser Zeit wird eine gewisse Zeit andauern, vielleicht 40 Jahre.
Dann wird aber auch diese schöne Zeit ein Ende erreichen. Denn der Mensch hat ein Ego und er neigt dazu, Scheitan zu folgen.
Dann aber ist das Ende gekommen, der Tag des jüngsten Gerichts.
Es wird daher nur eine gute Zeit sein, 40 Jahre vielleicht.
Nach diesen 40 Jahren fängt es wieder an.
Dann wird Allah, der Allmächtige, einen Hauch auf diese Welt entsenden. Und mit diesem wunderschönen Hauch werden die Gläubigen diese Welt verlassen.
Dann wird der Weltuntergang einbrechen und der Weltuntergang wird auf die Ungläubigen einbrechen.
Dann werden wir versammelt für den Tag des jüngsten Gerichts. Und so Allah will, werden wir danach in das Paradies eintreten dürfen.
Es stehen 40 Jahre an schöner Zeit aus.
2024-02-18 - Other
Das Wichtigste für die Ṭarīqah ist es, gute Menschen zu versammeln und Ratschläge zu geben.
Denn Ṭarīqah, Shari'ah, sind dasselbe, es gibt keinen Unterschied.
Damit die Menschen sowohl das Spirituelle als auch das Äußerliche erhalten, muss es auch die Ṭarīqah geben.
Es ist wie ein Vogel.
Mit nur einem Flügel kann er nicht fliegen, es müssen zwei sein.
Es gibt viele Menschen, die die Ṭarīqah ablehnen.
Sie haben nur die Hälfte und können nichts bewirken.
Es mag viele Menschen geben, die um sie herum sind. Wenn es aber darum geht, den Menschen etwas zu geben, dann kommt nichts, sie sind trocken und brach.
Die Ṭarīqah ist der Weg zum Wasser des Lebens, zum wahrhaftigen Leben, zur Gotteserkenntnis.
Ṭarīqah interpretieren viele Menschen auf unterschiedliche Weise.
Shariah und Ṭarīqah sind dasselbe, es gibt keinen Unterschied.
Ṭarīqah bedeutet sich über die Kette der Sheikhs mit dem Propheten, Friede sei auf ihm, zu verbinden.
Das ist, was die Ṭarīqah auszeichnet. Mit deinem Treueeid Bay'ah gibst du deine Hand dem Propheten, Friede sei mit ihm, und du verbindest dich mit ihm.
Dann ist alles nicht mehr nur eine trockene Lehre.
Du verbindest dich mit dem Fluss, durch den das süße Wasser das wahrhaftigen Lebens fließt. Es ist jenes Wasser, das die trockene Erde aufblühen lässt, sodass alles grün wird, Früchte hervorsprießen, Gutes für die Menschen entsteht.
Man muss keine Angst vor der Ṭarīqah haben.
Die Ṭarīqah ist der Weg der Propheten.
Die Propheten gaben immer und verlangten nichts im Gegenzug
Wir verlangen nichts von den Menschen und erwarten auch keine Gegenleistung.
Wir wollen die Menschen von unten nach oben bringen, von der Welt in den Himmel.
Das ist unser Ziel.
Wer der Welt nachrennt, vor dem rennt die Welt davon.
Das wissen die Leute, aber sie rennen immer noch der Welt hinterher.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat in vielen Ḥadīthen gesagt, dass derjenige, der der Welt nachrennt nicht glücklich werden kann. Wenn du der Welt nachrennst, rennt die Welt von dir weg, sie entzieht sich dir.
Wenn du die Welt loslässt, rennt die Welt hinter dir her.
Das ist es, was die alle 41 Ṭarīqah den Menschen lehren.
Sayyidinā Abdu l-Qādir Jīlānī hat 25 Jahre lang das Weltliche verlassen.
Er lebte in der Wüste mit nichts.
Als er zurückkam, kam die ganze Welt auf ihn zu.
Obwohl er nun großes Ansehen genoss, trachtete er in seinem Herzen nicht nach dieser Welt.
Nach seiner Rückkehr gewann er an großem Ansehen.
Er hatte ein hohes Renommee.
25 Jahre lang lebte er in der Wüste mit nichts.
Nach seiner Rückkehr in Bagdad hatte er auf einmal nur das Beste, aber in seinem Herzen hatte sich trotz des Reichtums nichts geändert.
In seinem Inneren war es ihm gleichgültig, ob weltlich gesehen arm oder reich.
„Ich bin nichts und habe nichts.“
„Die gute Kleidung oder das gute Leben, das ich jetzt führe, ändert daran nichts.“
In Ṭarīqah geht es darum, zu lehren, dass es keinen Unterschied zwischen Armut und Reichtum gibt.
Es sollte sich nichts in deinem Herzen verändern, wenn du reich bist.
Es sollte sich nichts in deinem Herzen verändern, wenn du arm bist.
Auch wenn du nur einen Funken Weltliches in deinem Herzen hast oder du dich über Weltliches definierst, wirst du nicht in die Gegenwart von Allah hineingelassen.
Sei dankbar für alles, was Allah gibt.
Wahrhaftige Dankbarkeit und Hingabe bedeutet auch, sich nicht davon beeinflussen zu lassen, wenn einem etwas wieder weggenommen wird.
Dies ist das Beispiel, so wie es uns von den Heiligen, den wahren Gelehrten und den Weggefährten des Propheten Ṣaḥābah vorgelebt wurde.
Sie geben der Welt keine Bedeutung.
Der große Gelehrte Abū Ḥanīfah wurde gezwungen Richter zu werden. Als er sich aber weigerte wurde er ins Gefängnis gesteckt.
Des Weiteren nahm er auch niemals Geschenke an.
Er hatte wahrhaftige Gottesfurcht.
Natürlich sind wir nicht wie er.
Jene große Gelehrte wissen über die Dinge genaustens Bescheid und achten penibel auf jedes Detail und dessen Konsequenzen. Sie agieren als Vorbilder und werden der Verantwortung gerecht, rechtsgültige Urteil in Namen der Religion zu sprechen.
Jene Gelehrte wie Abū Ḥanīfah haben sich von allem Schädlichen fern gehalten.
Abū Ḥanīfah wusste, dass wenn man ein Richter am Hof des Sultans ist, man den Anweisungen des Sultans, des Wesirs oder eines Übergeordneten folgen muss.
Deshalb hat er nicht eingewilligt.
Der Sulṭān wusste, dass Abū Ḥanīfah der Beste ist, aber er kannte die Weisheit nicht, warum er dieses Amt nicht annahm.
Man versuchte sogar Abū Ḥanīfah gewaltsam ins Amt zu bringen.
Zu jener Zeit war er vielleicht über siebzig Jahre, aber dennoch schlugen sie auf ihn ein.
Sie schlugen Abū Ḥanīfah, bis er als Märtyrer starb.
Abū Ḥanīfah hat sich vollends geweigert, Richter am Hof des Sultans zu werden.
Hätte er das Amt akzeptiert, hätte ihm die Welt zu Füßen gelegen.
Was sollte er aber mit dieser Art von Reichtum. Er hatte ja schon alles.
Und das Wichtigste, er hatte Gottesfurcht.
Er war in einem Zustand, in dem er ständig Allahs bewusst war.
Das ist Gotteserkenntnis: Ma'rifatu Llāh.
Wie hatte Abū Ḥanīfah diesen Zustand erreicht? Abū Ḥanīfah sagte über sich, hätte ich jene zwei Jahre nicht bei Jāfar as-Sadiq gelernt, wäre ich zugrunde gegangen.
Abū Ḥanīfah sagt, dass er ohne die Zeit bei seinem Meister zugrunde gegangen wäre und nichts wäre.
Zwei Jahre unter Jāfar as-Sadiq gelernt zu haben, haben sein Leben gerettet. Jāfar as-Sadiq ist einer der großen Sheikhs in der Golden Kette der Naqshbandi Tariqah.
Jāfar as-Sadiq war der Sheikh von Abū Ḥanīfah.
Jāfar as-Sadiq gab Abū Ḥanīfah, das Wasser des Lebens.
Es ist das lebensspende Wasser von Allah und mit diesem Segen wurde Abū Ḥanīfah zu jenem großartigen Gelehrten, imām āẓam.
Die meisten Muslime folgen seiner Rechtsschule.
Selbst Imām Shāfi'ī lernte viel von ihm.
Dies sind die wahrhaftige Diener Allahs. Wir sind glücklich, ihnen folgen zu dürfen.
Wir folgen den besten Menschen, die auch den Segen des Propheten, Friede sei auf ihm erhalten haben.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, lobte jene herausragenden Persönlichkeiten an vielen Stellen.
So lobte der Prophet, Friede sei auf ihm, auch Abū Ḥanīfah.
So sagte der Prophet, Friede sei auf ihm, dass er den Glauben und die Religion des Islam bewahren wird, weil er das richtige Wissen hat.
Alle Imāme und Rechtsgelehrten entnehmen ihr Wissen von ihm.
Abū Ḥanīfah war sehr demütig und gestand Fehler ein.
Er legte großen Wert auf Korrektheit.
Er hielt Disputationen ab und stand seinen Schülern immer für Rat zur Verfügung.
Seine Schüler sind die größten Gelehrten ihrer Zeit und danach geworden.
Sie sind die Säulen des Islām.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, ordnete zu Lebzeiten an, nur den heiligen Qur'ān niederzuschreiben und nicht seine ḥadīth, damit sich der Qur'ān und die ḥadīthe nicht vermischen würden.
Mit Sayyidinā Abū Bakr, Sayyidinā Umar, Sayyidinā wurde dann aber auch damit begonnen, die Aussprüche des Propheten, Friede sei auf ihm, niederzuschreiben.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte über seine Ṣaḥāba, dass sie wie Sterne sind und du Rechtleitung erlangen wirst, welchem von ihnen du auch folgst.
Alle Ṣaḥābah waren Imame.
Jeder von ihnen ist ein Imam und folgte exakt dem Beispiel des Propheten, Friede sei auf ihm.
Dies kann nicht bestritten werden.
Aber nach dem Propheten, Friede sei auf ihm, starben die Ṣaḥābah nach und nach.
So wurde es notwendig, die Aussagen des Propheten, Friede sei auf ihm, und im Allgemeinen alles bezüglich der Religion niederzuschreiben und die islamische Rechtslehre zu etablieren.
Insbesondere zur Zeit von Sayyidinā Umar, wurden die Aussprüche des Propheten, Friede sei auf ihm, niedergeschrieben und behütet.
So entstand die Grundlage für die ḥadīth Wissenschaften. Heutzutage aber gibt es Leute, die sich als ḥadīth Gelehrte bezeichnen, aber zugleiche die ḥadīthe leugnen. Das sind Shaytane.
Sie sagen, diese ḥadīthe sind gut, jene sind nicht akzeptabel.
Die großen Gelehrten ḥadīth Gelehrten, die uns die Aussprüche des Propheten überliefern, haben bereits alle Aussagen auf Korrektheit überprüft und uns nur die Aussprüche hinterlassen, die mit einer Überlieferungskette auf den Propheten, Friede sei auf ihm zurückzuführen sind. Des Weiteren haben jene ḥadīth Gelehrte immer eine Istighārah durchgeführt und darauf gewartet, den Propheten in ihrem Traum zu sehen und die Bestätigung vom Propheten zu erhalten, bevor sie die ḥadīth niedergeschrieben haben.
Die großen ḥadīth Gelehrten hielten die ḥadīthe mit diesem hohen Maße an Sorgfalt, sodass nur noch die Aussprüche des Propheten, Friede sei auf ihm, existierten.
Derjenige, der ḥadīthe in Frage stellt sorgt für Unruhe und Zwietracht und ist die Ursache von Fitnah.
Sie wollen den Glauben der Menschen und den Islam zerstören.
Abū Ḥanīfah war nur ein Beispiel.
Es gibt tausende wie Abū Ḥanīfah radhi Allahu anhu, die sich opfern, um diese Religion zu bewahren und sie bis zum Jüngsten Gericht aufrechtzuerhalten.
Allah wird die Gelehrten für jeden einzelnen Menschen belohnen, den sie rechtgeleiteten haben.
Der Prophet, Friede sei mit ihm sagte, wer etwas lehrt oder Menschen auf den rechten Weg bringt, wird von Allah für jeden einzelnen belohnt.
Wenn es einer ist, dann einer.
Wenn es zwei sind, dann zwei.
Wenn es zehn sind, dann zehn.
Wenn es hundert sind, dann hundertfache Belohnung, Millionen, Milliarden.
Allah ist großzügig. Bei Allah gehen die Belohnungen nicht aus, sondern er wird jeden Einzelnen für jedes einzelne Gute belohnen.
So werden diese Gelehrten bis zum Jüngsten Gericht Milliarden, Milliarden Mal belohnt werden.
Sie sind kluge Menschen. Sie folgen dem Beispiel des Propheten und lehren anderen ebenfalls seinem Beispiel zu folgen, und dadurch erhalten sie für jeden einzelnen Menschen, den sie rechtleiten, Belohnung von Allah.
Auch sagte der Prophet, Friede sei auf ihm, dass du für jeden einzelnen Menschen bestraft wirst, den du vom Weg abbringst.
Für zwei, zwei.
Für Milliarden, milliardenfache Bestrafung.
Jene Leute, die andere vom Weg abbringen, sind Idioten.
Sie glauben, sie gewinnen etwas, indem sie berühmt werden, aber sie verlieren ihr wirkliches Leben, ihren wirklichen Wert.
Unser Respekt und unsere Liebe gehört den Gelehrten, Heiligen, Ṣaḥābah und Ahlu l-Bayt – allen von ihnen.
Wir lieben sie.
Wir akzeptieren, was sie sagen.
Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah, das ist unser Weg.
Der Weg der Ṭarīqah akzeptiert alle Ṣaḥābah und alle Ahlu l-Bayt.
Es gibt keinen Unterschied zwischen ihnen.
Wer einen Unterschied macht, mit dem ist der Prophet, Friede sei auf ihm, nicht zufrieden.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, bezeichnete sie, als seine Gefährten.
Er sagte, sie sind wie Sterne.
Sie sind sehr wertvoll.
Wer ihr Feind ist, der ist mein Feind, sagte der Prophet, Friede sei mit ihm.
So hat der Prophet es in vielen ḥadīthen zum Ausdruck gebracht.
Wir sind also, in shā'a Llāh, auf dem Weg des Propheten, Friede sei auf ihm, auf dem Weg der awliyā'u Llāh ṣ-ṣāliḥīn. Wir folgen nicht denen, die bis vielleicht vor vierzig oder fünfzig Jahren nicht existierten.
Sie sind am Ende der Zeit erschienen und verbreiten sich wie ein Krebs, um den Islam zu zerstören.
Sie verbreiten sich in den Ländern und überall, sie säen Zweifel, sie zerstören den Glauben.
Nach dem Glauben zerstören sie dann den Islam.
So bitten wir Allah , Mahdi Alayhissalam zu schicken.
Denn wir gehen jetzt in eine Zeit, aus der es kein Zurück mehr gibt und in der es keine Zeit mehr gibt, die Menschen von diesem Unglück, von diesen schlechten Dingen zurückzubringen.
Jeden Tag werden mehr und mehr Schayṭāne, mehr und mehr dajjāle auftauchen, die die Menschen in Zweifel bringen.
Die einzige Lösung für dies ist Mahdi alayhissallam.
Er wird kommen, in shā'a Llāh, und dieses große Problem beseitigen.
Mawlānā Shaykh Nāẓim sagt, es wird ein großer Besen gekommen.
In shā'a Llāh wird Allah uns bewahren, diese schönen Tage zu sehen, in denen es keinen Unglauben, keinen Schirk, keinen Zweifel, keinen Schayṭān-Anhänger, keinen dajjāl mehr geben wird.
In shā'a Llāh werden wir dies sehen.
Es wird eine Zeit der Barakah sein, die ganze Welt wird es sein.
Mawlānā Shaykh sagt, wenn Mahdi alayhisallam kommt, werden alle diese hässlichen Betonbauten in einer Nacht von den Dschinn weggebracht und ins Meer geworfen, denn all dieser Beton erzeugt Krankheit, schlechte Energie, schlechte Dinge und wurde mit dem kommunistischen System erschaffen.
Wenn man in Usbekistan oder Russland oder in diese Gegend geht, sieht man, dass sie den Beton sehr mögen.
Es verhärtet das Herz.
All diese Betonbauten werden hinweggefegt und Allah gibt Barakah für die Erde, für den Himmel.
Es regnet in der Nacht, am Tag ergrünt überall alles, es gibt Nahrung und die Schafe gebären zweimal.
Es wird eine sehr große Barakah geben ohne Unglauben.
Die ganze Welt wird in Frieden und Glück sein und es wird keine Armut geben.
Wie der Prophet, Friede sei auf ihm, sagt, wird ein Mann versuchen, die Zakāh zu geben, aber er wird niemanden finden, der die Zakāh annimmt.
Also bringt er sie zurück und gibt sie dem Baytu l-Mal, um seine Pflicht der Abgabe zu erfüllen.
Gold wird es im Überfluss geben, es wird wie ein Berg sein.
Niemand wird es haben wollen oder brauchen.
Dies ist, in shā'a Llāh, die kommende Zeit.
Wir hoffen, dass sie nahe ist und bitten Allah, Mahdi Alayhissalam zu schicken, um die ganze Menschheit zu retten.
Die Menschheit sinkt jetzt sehr tief.
Möge Allah uns bewahren.
2024-02-18 - Other
Mawlānā Shaykh hat viele gute, schöne Worte gesprochen.
Was er immer wieder gerne sprach:
Yawmun jadīd, rizqun jadīd.
Ein neuer Tag, neuer Rizq, Versorgung von Allah.
Jeden Tag kommt ein neuer Tag.
Der alte geht, der neue kommt.
Mit diesem kommt auch neue Versorgung für jeden Einzelnen.
Allah gibt jedem sein Rizq.
Es besteht also keine Notwendigkeit, sich um Rizq zu sorgen.
Wenn dein Rizq aufgebraucht ist, kannst du, selbst wenn du die ganze Welt besitzt, keinen Happen mehr in den Mund nehmen.
Dann kannst du keinen Atemzug mehr machen; keinen Tropfen Wasser mehr trinken.
Aber wenn dir noch Rizq zusteht, dann wirst du es erhalten.
Wir müssen Allah vertrauen. Habe keinen Zweifel daran, dass Allah für dich sorgt.
Ein Gläubiger, Mu'min, muss glauben, dass alles von Allah kommt.
Dein Rizq wird dich erreichen, wo auch immer du bist.
Wenn Allah etwas für dich bestimmt, kann es dir niemand wegnehmen.
Möge Allah Rizq bescheren, dass ḥalāl ist, in shā'a Llāh. Jeder hat Rizq. Manches ist gut, anderes wiederum nicht.
Möge Allah uns gutes Rizk geben, um unseren Körper und unseren Glauben zu stärken.
In shā'a Llāh, möge Allah uns reichlich versorgen mit Rizq wāsi'ah.
2024-02-17 - Other
Mit Allahs Erlaubnis möchten wir zwei Minuten einen guten Ratschlag, nasīḥah, geben.
So ist der Weg, wie er uns von den Mashāyikh gezeigt wurde.
Mawlānā Shaykh Nazım riet, dass nach dem Fajr-Gebet der Tag mit einer guten nasīḥah, mit guten Worten beginnen sollte. In shā'a Llāh werden zwei Worte für den Segen und die barakah sprechen, In shā'a Llāh.
Wir leben in schwierigen Zeiten.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lobte den Gläubigen, mu'min, der in dieser Zeit seinen Glauben bewahrt
Die ṣaḥābah fragten den Propheten, Friede sei auf ihm: „Wer sind jene, die du deine Geliebten nennst? Sind wir etwa nicht deine Geliebten?“
Der Prophet, Friede sei mit ihm antwortete, ihr seid meine Weggefährten, meine ṣaḥābah.
Meine Geliebten sind die Gläubigen in der Endzeit.
Sie haben mich nicht gesehen, aber sie lieben mich.
Ich liebe sie auch.
Das sagte der Prophet, Friede sei auf ihm.
Darüber hinaus sagte der Prophet, Friede sei auf ihm, zu den ṣaḥābah, dass sie genau das tun sollen, was sie von ihm gesehen haben.
„Wenn ihr nur 99 Prozent davon umsetzt, werde ich nicht zufrieden sein“, sprach der Prophet, Friede sei auf ihm.
„Aber jene Gläubigen in der Endzeit, meine Geliebten, auch wenn sie nur eines von hundert tun, ist das gut und genug für sie und es wird ihnen nichts schaden.“
Schaut man sich die gesamte islamische Welt an, so sitzt sie vielleicht insgesamt maximal nur ein Prozent davon um, was die ṣaḥābah geleistet haben.
Was wir tun, ist vielleicht nur eins von hundert tun.
Eins von hundert wäre schone eine sehr große Leistung für uns.
Möge Allah uns helfen. Wir sind glückliche Menschen, dass wir zur Gemeinschaft des Propheten, Friede sei auf ihm, gehören dürfen.
Das ist die größte Ehre für uns und wir sollten uns darüber freuen.
Wir sollten den Propheten, Friede sei auf ihm, so oft wie möglich preisen.
Hört nicht auf jene Leute, die von Anfang an, seit der Zeit des Propheten, Friede sei auf ihm, bis jetzt und bis zum Jüngsten Gericht eifersüchtig sind.
Wer es verhindert, den Propheten, Friede sei auf ihm, zu loben und Segenswünsche auszusprechen, ist einfach nur eifersüchtig auf den Propheten, Friede sei auf ihm.
Eifersucht ist eine üble Eigenschaft. Es ist die erste Eigenschaft, die den Teufel ausmacht.
Möge Allah uns vor dem Teufel bewahren.
2024-02-17 - Other
Wir befinden uns im Monat des Propheten, Friede sei auf ihm, im Monat Schā'bān.
Dieser Monat hat für die Gläubigen einen besonderen Stellenwert.
Aus Respekt für den Propheten, Friede sei auf ihm, freuen wir uns über diesen Monat und es gibt viele gesegnete Nächte in diesem Monat.
Insbesondere die Nacht vom 14. zum 15. Schā'bān.
In dieser Nacht wird festgelegt, was im nächsten Jahr geschehen wird, für alle Menschen, auch für die gesamte Welt.
Wir leben in dieser Welt und die Dinge dieser Welt stehen in Wechselwirkung mit unserem Handeln und unseren Zuständen.
Dieser Monat ist ein gesegneter Monat, den Allah dem geliebten Propheten, Friede sei auf ihm, gewidmet hat.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, ist das Licht, nicht nur für die Muslime, sondern die gesamte Menschheit.
In den Anfangszeiten in Mekka musste der Prophet, Friede sei auf ihm, unvergleichliche Qualen durchmachen.
Sie quälten den Propheten, Friede sei auf ihm, auf jegliche Weise.
Doch in der Nacht der Himmelsreise Mi'rāj erhob Allah den Propheten an den höchsten Ort, den niemand sonst erreichte.
In jener außergewöhnlichen Nacht geschahen Dinge, von den wir nicht wissen können, wo, wie, was alles passierte.
Wir wissen es nicht.
Das geht über unseren Verstand hinaus, übersteigt unser Denkvermögen.
Die Geschehnisse jener Nacht sind speziell für den Propheten, Friede sei auf ihm, bestimmt.
Auf jener Himmelsreise wurde dem Propheten, Friede sei auf ihm, alles gezeigt:
das Paradies, die Hölle, die Brücke ins Jenseits, das Gericht am Tag des Jüngsten Gerichts.
All das hat Allah ihm in jener Nacht gezeigt.
Für Allah gibt es keine zeitlichen oder räumlichen Einschränkung.
Es liegt das jenseits unseres Vorstellungsvermögens.
Nach zwei, drei Jahren nach jener Nacht der Himmelsreise, erhielt der Prophet, Friede sei auf ihm, den Auftrag, nach Medina auszuwandern und seine Heimat Mekka zu verlassen – was natürlich keine leichte Sache ist.
Mekka war der Ort, an dem er geboren wurde, wo er aufgewachsen ist.
All das zurückzulassen ist schwierig.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, erfüllte den Befehl Allahs und brach gemeinsam Sayyidinā Abū Bakr auf.
Warum hat Allah den Propheten, Friede sei auf ihm, nicht in einer Sekunde nach Medina befördert, fragen manche.
Alles hat seine Weisheit; nichts geschieht ohne Weisheit.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, hatte zuvor eine Reise von Milliarden von Lichtjahren in einer Sekunde durchgeführt.
Aber wie wanderte er nach Medina aus?
Auf einem Kamel. Darüber wurde auf seiner Reise angegriffen und gequält.
Dafür gibt es eine Weisheit.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, setzte den Muslimen hierdurch ein segensreiches Beispiel.
Die Muslime machen sich nicht bewusst, welche Qualen und welches Leid, der Prophet, Friede sei auf ihm, über sich ergehen lassen musste.
Die Muslime heute denken, dass nur sie leiden.
Niemand hat so gelitten wie der Prophet, Friede sei auf ihm.
Der Prophet musste jede erdenkliche Art von Leid und Qualen durchmachen.
Er wurde mit Steinen und Dreck beworfen, gedemütigt und erniedrigt.
Trotz allem war der Prophet, Friede auf ihm, immer geduldig.
Wenn er es gewollt hätte, hätte ein einziger all die Unterdrückung mit Leichtigkeit beenden können.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte die Menschheit, Geduld zu zeigen und anzunehmen, was Allah gibt.
Auf der Reise, als der Prophet von Mekka nach Medina auswanderte, geschahen ebenfalls viele außergewöhnliche Dinge, insbesondere in der Höhle Ghar al-Thawr.
Alhamdulillah, Allah ließ uns jene Höhle besuchen.
Diese Höhle ist nicht so groß, dass man sie im herkömmlichen Sinne besichtigen könnte.
Es ist sehr eng, sehr schmal und nicht leicht hineinzugelangen oder gar hineinzupassen.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, war in jener Höhle und dort trug sich ebenfalls etwas von besonderer Bedeutung zu.
Was war dort in der Höhle geschehen?
Alle 7700 Naqshbandī Sheikhs sind mit ihrer Spiritualität ebenfalls dorthin gekommen und leisteten ihren Treueeid Bay'ah gegenüber dem Propheten, Friede sei auf ihm.
Das Zusammentreffen in jener Höhle hat daher einen besonderen Stellenwert für die Naqshbandī ṭarīqah und zugleich auch für alle ṭarīqah.
Die ṭarīqah ist wahrhaftig und es gibt 41 ṭarīqah.
Die Naqshbandī haben eine ganz besondere Verbindung zum Propheten, Friede sei auf ihm.
Der Prophet, Friede sei auf ihm, war mit Sayyidinā Abū Bakr in jener Höhle und Sayyidinā Abū Bakr leistete dort gemeinsam mit allen Naqshbandī Sheikhs, die bis zum Tag des Jüngsten Gerichts erscheinen werden, den Treueeid Bay'ah.
Bis zum Tag des Jüngsten Gerichts gibt es insgesamt 7700 Naqshbandī Sheikhs.
Das ist die ṭarīqah und das ist, woher ihre Kraft kommt.
Tarīqah und der Islām, die Scharia, sind eins.
Man kann sie nicht voneinander trennen.
Immer zu Zeiten, als es viele Spaltungen zwischen den Muslimen gab und die Menschen ihren Weg verloren haben, haben die Naqshbandī Sheikhs die Muslime wieder geeint und die Menschen auf den Weg gebracht.
Euch ist sicher Ahmad Sirhind, Mujaddid-i-Alf-i-Sani, wohlbekannt, doch aber auch Yusuf Hamadani solltet ihr kennen.
Yusuf Hamadani war ein großer Heiliger.
Er war der Sheikh von Ahmad Yasawi.
Yusuf Hamadani und sein Schüler Ahmad Yasawi lebten zu einer Zeit, in der das ganze Gebiet von Zentralasien gegen Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah waren.
Sie mochten Sayyidinā Abu Bakr, Umar, Uthman nicht.
Sie akzeptierten die Ṣaḥābah nicht.
Die ganze Region war so.
Die Doktrin der Fatimiden aus Ägypten war vorherrschend zu jener Zeit.
Sie waren gegen die, gegen die Khulafā'u r-Rashidīn.
Die ganze Region war gegen die Ṣaḥābah eingestellt, bis eben Yusuf Hamadani und sein Schüler Ahmad Yasawi kamen.
Dies sind große Heilige.
Ohne zu kämpfen oder sonst etwas zu tun, brachten sie Millionen von Menschen auf den Weg des Islāms zurück und legten das Fundament des Glaubens in Anatolien vor dem Osmanischen Reich.
Sie bereiteten diese Region vor und als die Osmanen kamen, war Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah wieder in Kontrolle überall.
Ohne sie wären diese Millionen Menschen nicht wieder auf den Weg gekommen.
Ohne das Wirken der Sheikhs, würde es dort keine Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah geben.
Sie bezeichnen jene großen Sheikhs als Mushriks. Wie können sie es wagen?
Ohne ihr Wirken würde es keine Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah geben.
Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah wäre ohne sie nicht wieder vorherrschend geworden.
Ohne sie hätte sich der Islam nicht bis in Herz Europas verbreitet.
Ohne sie hätten die Muslime nicht der Unterdrückung und Ungerechtigkeit der Sowjet Union standgehalten.
Durch das Wirken dieser Sheikhs, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, waren die Menschen vor Shaytan und seinen Handlangern sicher.
Oder aber auch Ahmad al-Faruqi as-Sirhindi , genannt Mujaddid-i-Alf-i-Sani. Auch er verteidigte Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah, ohne zu kämpfen, ohne Schwert, ohne Waffe, ohne Bombe.
Er machte Indien und alle umliegenden Gebiete wieder zu Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah.
Und wir haben die Ehre, mit ihnen in einer Linie zu stehen.
Neben Naqshbandi gibt es weitere vierzig ṭarīqah; alle sind sie Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah.
Insbesondere in Afrika etablierten sie Ahlu s-Sunnah wa l-Jamā'ah ohne zu kämpfen, nur mit Taṣawwuf.
Tasawwuf verbreitete sich von Norden nach Süden.
Es verbreitete sich von Westafrika, Nigeria,… Wie kann jemand in dieser Wüste kämpfen?
Das ist unmöglich.
Aber mit Allahs Segen kamen die Anhänger der Tariqah brachten Licht in diesen Kontinent, den manche Leute abfällig als schwarzen Kontinent bezeichnen.
Wie können sie es wagen Afrika als schwarzen Kontinent zu bezeichnen?
Allah hat den Menschen dort Licht geschenkt.
Möge Allah ihnen helfen.
Sie leiden sehr, aber Allah wird sie belohnen.
Allah wird mit ihnen zufrieden sein.
Auch der Prophet war glücklich mit ihnen.
Einmal trug sich ein Ereignis mit Bilal al-Habashi zu.
Dabei sagte ein Sahaba: „Oh du Sohn einer schwarzen Frau."
Der Prophet war sehr verärgert über diese Aussage und das Unrecht, was dadurch angetan wurde.
Der Sahaba rannte zu Bilal al-Habashi, bat um Vergebung, legte seinen Kopf vor seine Füße und sagte zu Bilal al-Habashi: „Mein Kopf gehört unter deine Füße.“
Dies ist der Anstand und Respekt, den Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte.
Dies ist, was der Prophet, Friede sei auf ihm, lehrte.
Dies ist, was die Tariqah und der Islam lehrt.
Kein Mensch ist einem anderen Menschen überlegen, außer in seiner Gottesfurcht.
Und Gottesfurcht kennt keinen Stolz oder Hochmut.
Hochmut oder Arroganz darf es Tariqah nicht geben.
Tariqah ist nur für die Demütigen.
Je demütiger du bist, desto höher bist du.
Der Prophet, Friede sei mit ihm sagte:
من توادع لله رفعه
Wer aus Liebe zu Allah in Demut ist, den wird Allah erhöhen.
Wenn sich Leute gegenüber dir auf aggressive Weise arrogant verhalten, dann ist es manchmal angebracht, dem mit breiter Brust entgegenzutreten.
Es aber keineswegs akzeptable sich gegenüber demütigen und bescheidenen Menschen groß aufzuspielen.
Leider werden allzu oft demütige Menschen mit Arroganz auf herabwertende Weise behandelt.
Wer hochmütig oder arrogant ist, hat keine gute Denkweise.
Alles geschieht durch Allah und es gibt nichts, was man selbst erreicht hat, sodass man stolz auf sich sein könnte.
Es ist Allah, der dir alles gibt.
Diese Gaben solltest du in Demut und Dankbarkeit annehmen und sie nicht zu deinem Instrument machen, um auf andere abwertend herabzublicken.
Für ein solches Verhalten wird Allah dich erniedrigen.
Die einstigen wahrhaftigen Sheikhs hüteten sich davor eine Aussage zu treffen, die gegen einen anderen Sheikh hätten sein können.
Sie waren nicht wie Leute heute, die sich als Gelehrte, Sheikhs, Imame usw. bezeichnen.
Sie kennen diesen Anstand und Respekt nicht.
Sie folgen nicht einer Tariqah, sondern sind getrieben von ihrem Hochmut und ihrer Arroganz.
Sie wollen, dass man sie mit den höchsten Namen anspricht.
Nehmt euch die Gelehrten von damals als Vorbild. Einst fragten sie einen Gelehrten bezüglich einer Sache.
Der Gelehrte sagte über diese Sache: „Das ist nicht akzeptabel!“
Dann gingen sie zu einem anderen und dieser sagte zur Sache: „Das ist in Ordnung!“
Mit diesen beiden widersprüchlichen Aussagen versuchten sie dann beide Gelehrte aufeinander aufzuhetzen.
Sie gingen zum ersten Gelehrten und sagten zu ihm: „Du hast gesagt, das ist nicht akzeptabel, aber der andere Sheikh hat gesagt, das ist in Ordnung!“
Daraufhin sagte der Gelehrte über den anderen Gelehrten: „Jener Gelehrte ist wie ein Ozean.
Ein kleines bisschen Schmutz kann dem Ozean nichts anhaben. Der Ozean wäscht es rein.“
Dies war die Reaktion des ersten Gelehrten.
Dann gingen sie zum anderen Gelehrten und sagten: „Du hast gesagt, es ist in Ordnung, aber jener Gelehrte sagte, das ist nicht akzeptabel!“
Der zweite Gelehrte sagte: „Jener Gelehrte ist so rein wie ein weißes Blatt. Was ein kleines Pünktchen dem schon anhaben.“
Die beiden Gelehrten haben sich gegenseitig mit größtem Respekt behandelt und haben für den anderen noch nicht einmal behauptet, im Unrecht zu sein.
Beide haben den Sachverhalt relativiert und die Person gegenüber entschuldigt.
So waren die alten Gelehrten.
Die meisten von ihnen hatten einen Sheikh, folgten der Tariqah und hatten Anstand.
Das ist sehr wichtig.
Möge Allah uns helfen.
Wir leben in einer Zeit, in der alles auf den Kopf gestellt ist.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte, dass eine Zeit kommen wird, in der die Füße der Kopf sein werden.
Die Sahaba waren verwundert und fragten: „Wie kann das sein?“
Die Füße werden zum Kopf. Die, die nichts verstehen, werden die Kontrolle haben.
Es ist der Kopf, der Verständnis hat und kontrollieren kann, nicht die Füße.
Es ist der Kopf, der versteht, sieht, schaut und hört.
Jetzt leben wir aber in der Zeit, wo alles auf den Kopf gestellt ist, und die Füße nun das Sagen haben.
Möge Allah uns helfen.
Wir leben nun in der Endzeit. Es ist eine Zeit, die sehr kostbar ist.
Da alles nun so schwierig ist, ist nun die Zeit, den größten Gewinn zu machen.
Wenn du in der heutigen Zeit trotz aller Schwierigkeiten und allen Leids dennoch Allahs Weg folgst und die Gebote Allahs einhältst, wird Allah dich unvergleichlich belohnen.
Möge Allah den Muslimen helfen. Jeden Tag hören und sehen wir Menschen, die vom Weg abkommen.
Tritt nicht in die Falle, folge nicht schlechten Freunden, die sagen: „Komm einmal und du wirst glücklich sein.“
Sobald du dich nicht wohlfühlst, geh lieber nicht hin.
Wenn du deinen Fuß hineinsetzt, gibt es eine Falle, die dich einfängt und du kannst dann nicht mehr entkommen.
Dieser Ratschlag gilt für alle hier Anwesenden aber auch Abwesenden, die zuhören.
Sei nicht bei schlechten Menschen, schlechten Freunden.
Wenn du an einen schlechten Ort oder zu schlechten Menschen gehst, ist es wie, wenn du zum Schmied gehst, sagte der Prophet, Friede sei auf ihm.
Du wirst dir dort entweder deine Kleider verbrennen oder zumindest den Geruch abbekommen.
Mit schlechten Leuten zusammen zu sein werden ihrer Negativität im Gleichen Maße auf dich abwerfen und dich unglücklich machen.
Deshalb geh überhaupt nicht erst hin, sondern halte dich fern.
Wir leben nun in der Endzeit.
Insha’Allah wird es nun mit Mahdi Alayhissalam zu einer Öffnung kommen, die nur noch durch ihn möglich ist.
Das ist es, was wir erwarten. Das ist es, was der Prophet, Friede sei auf ihm gesagt hat. Und er war der Wahrhaftigste, Aufrichtigste, der Vertrauenswürdigste: Sadiq al-Amin!
Alles, was er gesagt hat, wird geschehen.
Nur noch sehr wenig muss geschehen, bis Mahdi Alayhissalam erscheint, um diese Welt vor allem Übel, vor aller Unreinheit, vor allen schlechten Menschen zu retten.
Die Welt wird insha’Allah rein werden.
Wie Mawlana Sheikh Nazim gesagt hat, müssen wir bei jedem Gebet dafür beten, dass Allah Mahdi Alayhissalam schickt.
Insha’Allah wird Allah ihn schon bald schicken.