السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-03-22 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم أَتَأْمُرُونَ ٱلنَّاسَ بِٱلْبِرِّ وَتَنسَوْنَ أَنفُسَكُمْ وَأَنتُمْ تَتْلُونَ ٱلْكِتَـٰبَ ۚ أَفَلَا تَعْقِلُونَ (2:44) صدق الله العظيم Allah gebietet: Ihr befiehlt anderen Gutes, doch ihr vergesst euch selbst. Wenn wir Ratschläge geben, sollen wir zunächst uns selbst belehren. Unsere Ratschläge sollen wir zunächst selbst befolgen. Erst dann sollen wir Andere dazu auffordern, das Gleiche zu tun. Andernfalls sind wir in der Göttlichen Gegenwart unwürdig. Du befiehlst das Gute, du befiehlst das Schöne, aber bei dir ist nichts davon vorhanden. In dir ist das Gegenteil von dem, was du sagst. Du hältst nicht ein einziges deiner Worte ein. Dieser Zustand ist weit verbreitet unter den Gelehrten der Endzeit, wie unser Prophet, Friede und Segen auf ihm, berichtet hat. Es gibt viele Menschen, die viel reden, die geschwätzig sind. Ihre Darbietung ist mannigfaltig. Aber es gibt keine Taten. Es gibt keine Güte, es gibt nichts. Ihre Worte und das Ausbleiben entsprechender Taten sind Beweise gegen sie. Sie werden zur Rechenschaft gezogen werden: „Du hast diese Worte gesagt, aber du hast sie nicht umgesetzt.“ „Du hast sogar das Gegenteil von dem, was du gesagt hast, getan.“ Ihre Strafe wird härter sein als diejenige einer gewöhnlichen Person. Viele der heutigen Gelehrten predigen nicht nur tatenlos, sondern stellen Dinge darüber hinaus auch noch falsch dar und verbreiten dabei Irrlehren, als ob sie Teil der Religion wären. Das, was sie sagen, wird gegen sie verwendet werden. Wenn sie sich nicht bereuen, müssen sie dafür büßen. Sie werden auch in dieser Welt dafür büßen. Ein Mensch, der das Jenseits für das Diesseits aufgibt, wird weder in dieser Welt noch im Jenseits erfolgreich sein. Ein Mensch oder ein Gelehrter, der denkt, er wäre clever, indem er seine Position ausnutzt, um Profit zu machen, ist kein kluger Mensch. Allah hat ihm Möglichkeiten gegeben. Wenn er diese Möglichkeit missbraucht, dann wird alles schief gehen, es wird genau das Gegenteil passieren. Er wird seine Taten und sich selbst zerstören. Bevor wir etwas von anderen einfordern, sollten wir es zunächst von uns selbst einfordern. Belehre dich selbst, bevor du andere belehrst. Es ist ein großer Fehler, andere zu belehren, während du selbst nichts davon einhältst. Dieses Vergehen kann man wiedergutmachen. Wenn man bereut und Allah um Vergebung bittet, kann man es wiedergutmachen. Aber wenn man darauf beharrt, dann hat man einen größeren Fehler gemacht. Möge Allah uns vor dem Bösen unserer Egos schützen. Möge Allah uns nicht vom rechten Weg abkommen lassen.

2024-03-21 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم يَـٰوَيْلَتَىٰ لَيْتَنِى لَمْ أَتَّخِذْ فُلَانًا خَلِيلًۭا لَّقَدْ أَضَلَّنِى عَنِ ٱلذِّكْرِ (25:28-29) صدق الله العظيم Allah beschreibt in dem Heiligen Qur'ān, das Bedauern der Menschen im Jenseits. Am meisten werden die Menschen bedauern: "Hätte ich doch bloß nicht diese Person zum Freund gehabt". "Dieser Freund hat mir Unheil beschert." "Er hat mir Schlechtes getan." "Ich wünschte, ich wäre nicht mit ihm zusammen gewesen." "Er hat mich vom Weg abgebracht!" In der heutigen Zeit sind schlechte Freunde und schlechte Menschen stärker in der Irreführung als der Teufel selbst. Menschen denken über andere, dass sie etwas Besonderes sind und gehen Beziehungen mit ihnen ein. Während sie dann ihnen folgen, weichen sie selbst immer weiter vom richtigen Weg ab. Wo geschieht das? Hauptsächlich in Schulen, Universitäten usw. Menschen blicken auf andere auf und denken sich, "Das sind bessere Menschen als wir, sie kennen den Weg besser. Wir sollten ihrem Weg folgen." "Sie führen ein besseres Leben als wir" sagen sie und lassen sich blenden, bis sie dann schließlich vom richtigen Weg abkommen. Am Ende folgen sie deren Weg. Wenn Allah sie nicht rettet, folgen sie ihnen bis in die Hölle. In der Hölle werden sie bedauern: "Wäre ich doch bloß keine Freundschaft mit diesem Typen eingegangen!" Es gibt aber dann kein „Hätte…“ mehr. Das Leben kommt nur einmal. Sobald man die Augen zumacht, gibt es kein Zurück. Solange deine Augen offen sind, öffne sie gut. Lerne, das Gute vom Schlechten zu unterscheiden. Auch er ist ein Mensch, auch du bist ein Mensch. Er hat keine vier Beine, du hast keine fünf Ohren. Er ist auch ein Mensch so wie du. Allah hat dir einen Verstand gegeben, er hat ihm einen Verstand gegeben. Laufe ihm nicht nach. Das Kamel sagt seinerseits zum Beispiel: "Es gibt etwas, das mich äußerst stört." "Wenn wir als Karawane aufbrechen, gibt es etwas, was ich nicht ausstehen kann." Früher reiste man noch mit Karawanen und in einer Karawane folgt jeder dem anderen, Glied um Glied. Dabei haben die Esel einen Platz ganz vorne. Das Kamel sagt: "Es stört mich wirklich sehr, dass ich dem Esel nachlaufen muss." Das Kamel ist klüger als so manche Menschen. Die Menschen laufen einfach hinterher: dem Esel, dem Dummkopf, dem Narren. Das stört die Menschen überhaupt nicht. Aber am Ende werden sie es dann bedauern, weil sie vom Weg abgekommen sind. Schaue darauf, wem du folgst. Wem folgst du? Ist er gut oder schlecht? Was lehrt er, was sagt er? Du musst überlegen, was bietet dieser Typ dir mehr als du dir selbst. Wenn er die Wahrheit sagt, folge ihm. Wenn er aber merkwürdige und absurde Dinge sagt, halte Abstand von ihm. Das gilt überall. Manche Menschen führen dich zwar nicht in die Hölle, aber lassen dich ständig sinnlose und unnütze Dinge machen. Andere wiederum führen dich direkt in die Hölle. Und dann gibt es solche, die dich erheben und dir bessere und schönere Wege zeigen. Folge ihnen! Möge Allah uns vor schlechten Freunden und schlechten Menschen bewahren! Möge Allah uns Einsicht schenken, damit wir uns von schlechten Menschen fernhalten. In der Endzeit gibt es viele, die dich vom Weg abbringen können. Man muss sehr vorsichtig sein. Möge Allah uns hüten.

2024-03-20 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم كَذَٰلِكَ نَقُصُّ عَلَيْكَ مِنْ أَنۢبَآءِ مَا قَدْ سَبَقَ (20:99) صدق الله العظيم Durch Offenbarungen des Heiligen Qur'an berichtet Allah dem Propheten, Friede sei mit ihm, über Menschen und Geschehnisse vergangener Zeiten. Wir geben Kunde über sie, sagt Allah. Unser Prophet, Friede und Segen seien mit ihm, hat nicht studiert oder irgendwo etwas gelernt. Er wurde direkt von Allah unterrichtet und informiert. Allah lehrte unseren Propheten, Friede und Segen seien mit ihm, und gab ihm Kunde über Ereignisse, Propheten und deren Völker. Dieses Wissen wurde in sein Herz gelegt. Als Lehre an die Menschen berichtet uns Allah durch den Propheten von dem Leben der Menschen der Vergangenheit. Viele tugendhafte Menschen sind gekommen und gegangen. Nach unserem Propheten, Friede und Segen seien mit ihm, sind viele Gläubige, Muslime, in diese Welt gekommen und wieder gegangen. Von dem, was sie getan haben, wissen wir nicht wirklich viel, sondern eher wenig. Nur sehr wenig davon ist zu uns gelangt, aber dieses bisschen ist trotzdem ein großes Beispiel für uns. Durch ihren Segen und der Gnade Allahs sind auch die wenigen Informationen, die wir über sie haben, wertvolle Lehren und Erkenntnisse für uns. Ihrer zu gedenken und sie zu besuchen ist von Nutzem. Wenn wir ihrer Gedenken, schickt Allah uns sein Barmherzigkeit. عند ذكر الصالحين تنزل الرحمة Wenn man die Rechtgeleiteten erwähnt, erbarmt sich Allah über einen und sendet Gnade in die Versammlung. Gute Menschen zu erwähnen, bringt ihre Segenskraft und Allahs Barmherzigkeit auf uns herab. Im gesegneten Monat Ramadan und während der ganzen heiligen drei Monate im Allgemeinen gibt es hier wunderbare Traditionen. Die Menschen besuchen die Gräber der Heiligen und Sultane. Jeder Besuch bringt Barmherzigkeit. Die Heiligen zu besuchen führt zum Guten. Wenn wir sie besuchen, gewährt Allah uns einen Teil der Barmherzigkeit, die Er ihnen zuteilwerden lässt. Allah strahlt ständig Barmherzigkeit, die nicht aufhört, auf ihre Gräber. Deshalb profitiert der Mensch, wenn er dorthin geht. Es gibt gewisse Menschen, die behaupten, sie wären Muslime, aber es fehlt ihnen an Verstand. „Zu den Gräber der Heiligen zu gehen ist Shirk!“, sagen sie. Warum ist das Shirk? Wir erinnern uns an Allah dort, wir erinnern uns an das Jenseits, wir erinnern uns an den Tod. Wir erinnern uns an die guten Taten dieser Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Wir gehen nicht dorthin, um sie anzubeten. Wir tun nichts dergleichen. Dort wird der Qur'an rezitiert, die Fatihas werden gesprochen. Das führt zum Guten. Das Leben der Heiligen dient als Beispiel. Auf ihre Gräber kommt das Licht Allahs. Bis zum Tag des Jüngsten Gerichts kommt Allahs Licht auf sie herab. Möge uns allen dieses Licht zuteilwerden. Möge Allah die Stätten der Heiligen erhaben machen.

2024-03-19 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser verehrter Prophet, möge Frieden und Segen mit ihm sein, sagt, dass derjenige, der ein Iftar ausrichtet, auch die Belohnung dessen erhält, der sein Fasten bei ihm bricht. Wer zum Fastenbrechen einlädt, bietet ein Mahl an. Wenn man nicht in der Lage ist, eine Mahl zu bieten, sagt unser verehrter Prophet, möge Frieden und Segen mit ihm sein, dass selbst das Anbieten einer halben Dattel als Mahl zum Fastenbrechen gilt und der Gebende die Belohnung dessen erhält, der sein Fasten mit dieser halben Dattel bricht. Die Belohnung des Fastenden wird dadurch nicht verringert. Die Belohnung bleibt die gleiche. Die Person, die ein Iftar ausrichtet, erhält sowohl die Belohnung des Iftars als auch die Fastenbelohnung des Fastenden. Dabei nimmt die Belohnung des Fastenden nicht ab. Allah, der Erhabene und Mächtige, gewährt den Menschen dieselbe Belohnung. Menschen, die nicht an Allah glauben, fürchten, wenn sie etwas geben, dass sich bei ihnen selbst etwas verringert und es sich bei dem anderen vermehrt. Deshalb gibt es ständig Neid, Wettbewerb, Missgunst. Bei Allah gibt es so etwas nicht. Alles liegt in den Händen Allahs. Allah gibt, ohne Angst zu haben. Selbst wenn die Menschen sehr reich sind, geben sie dennoch ängstlich, sie haben Angst. Manche Leute sind so reich, dass selbst wenn sie tausend Jahre lange spendieren würden, ihr Reichtum nicht enden würde; dennoch fällt es ihnen schwer, zu geben. Möge Allah uns beschützen. Deshalb ist der Weg des Islam, der gesegnete Weg unseres verehrten Propheten, ein Weg der Schönheit für die Menschen. In diesem Monat, im Monat Ramadan, ist alles sogar noch viel schöner. Möge Allah es euch allen segnen.

2024-03-18 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَتَحْسَبُونَهُۥ هَيِّنًۭا وَهُوَ عِندَ ٱللَّهِ عَظِيمٌۭ (24:15) Allah erklärt im heiligen Koran, dass das, was ihr für unwichtig haltet, vor Allah von großer Bedeutung ist. Es kann entweder etwas Gutes oder etwas Schlechtes sein. Wenn es gut ist, sollten wir es fortsetzen. Was ist gut? Das, was Allah uns gebietet, die Sunnah unseres Propheten, die Handlungen der Heiligen. Auch wenn Menschen ihnen keine Bedeutung beimessen, Allah gibt ihnen Bedeutung. Das Wichtigste ist, was Allah will. Was zählt, ist, was Allah uns gibt und uns gewährt. Alles andere ist überflüssig. Wer es gut findet und wer nicht, spielt keine Rolle. Es ist in Mode gekommen alles danach auszurichten, was andere von einem halten. Wir leben in einer Zeit, in der die Vorstellungen über alles verkehrt geworden sind. Früher wurden Menschen, die für Anerkennung unakzeptable Dinge taten, nicht gut angesehen, heute versucht jeder, so zu sein wie sie. Solche Dinge sind nicht gut. Dinge, die Allah nicht liebt, sind schlecht. Das sind nutzlose Dinge. Du hältst sie für klein und unwichtig, aber sie sind gefährlich, denn sie sind nicht gut. Allah ist der Barmherzigste der Barmherzigen. Er verzeiht auch das. Allah verzeiht alles. Neulich fragte das Kind eines Bruders, ob Allah uns vergeben würde. An so vielen Stellen im Koran steht, dass Allah der Vergebende, der Gnädige ist. Zweifelt also nicht daran. Bittet Allah um Vergebung für eure Taten. Er wird vergeben, ob ihr es wissentlich oder unwissentlich getan habt. Ob groß oder klein, er wird alles vergeben. Das Wichtigste ist, um Vergebung zu bitten. Eure guten Taten, eure Werke, eure Verdienste sind bei Allah groß. Selbst wenn ihr sie für wertlos haltet, bewahrt Allah sie für euer Jenseits auf. Im Jenseits werdet ihr sehen und wissen, wie wertvoll sie sind. Möge Allah uns allen diese guten Dinge gewähren. Ob groß oder klein, möge Allah uns helfen, Gutes zu tun.

2024-03-17 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَلَا تُلْقُوا بِاَيْد۪يكُمْ اِلَى التَّهْلُكَةِۚ (2:195) صدق الله العظيم Allah, der Erhabene und Mächtige, weist uns an, uns nicht wissentlich in Gefahr zu bringen. Allah den Menschen den Verstand gegeben. Tut, was gut für euch ist. Geht nicht in etwas ein, das nicht gut ist, geratet nicht in Gefahr. Es gibt sowohl weltliche Bedrohungen als auch Bedrohungen für das Jenseits. Die eigentliche Gefahr ist der Unglaube. Unglaube ist bedrohlich. Allah sagt, haltet euch fern davon. Es gibt natürlich auch weltliche Gefahren, gerade jetzt, in der Endzeit, in der wir leben. Es gibt viele Täuschungen. Es gibt viel Böses. Es gibt viele Gefahren. Handelt dementsprechend. Bringt euch nicht in Gefahr. Ihr könnt eure Aufgaben auch erledigen, ohne euch in Gefahr zu bringen. Es ist nicht notwendig, sich ins Feuer zu stürzen und dann zu fragen, was passiert ist. Aufgaben können erledigt werden, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Endzeit ist eine Zeit der Täuschungen. In dieser Zeit muss man sehr vorsichtig sein. Für den Islam und die Muslime bestehen große Gefahren. Jeden Tag gibt es mehr Täuschungen, mehr Gefahren. Man muss noch vorsichtiger sein. Man muss auf das achten, was man sagt, was man tut. Allah sagt, bringt euch nicht unnötig und grundlos in Gefahr. Wenn die Zeit kommt, dann könnt ihr mit Allahs Erlaubnis, wenn es keine Gefahr mehr gibt, tun, was ihr tun müsst. Heutzutage existieren Gefahren auf der ganzen Welt, nicht nur an einem Ort. Da wir jetzt in den letzten Tagen leben, sind überall Gefahren vorhanden. Die größten Gefahren richten sich gegen die Muslime. Sie versuchen, die Muslime in Fallen zu locken. Sie streben danach, dass nichts Gutes für die Muslime passiert, sie arbeiten daran, sie vom Glauben und der Religion zu entfernen. Das ist die größte Gefahr. Sie versuchen alles Mögliche. Alkohol, Drogen, Schändliches - all das ist gefährlich. Haltet euch davon fern. Tut das nicht. Nähert euch nicht denen, die das tun. Möge Allah uns alle bewahren. Möge Allah uns vor den Übeln und Gefahren dieser Zeit bewahren. Die Heiligen sehen diese Situation und sagen, dass es noch nie eine so gefährliche Zeit gegeben hat. Seit es die Menschheit gibt, leben wir jetzt in der gefährlichsten Zeit. Die Sintflut zu Zeiten Noahs war eine Gefahr, aber das, was wir jetzt erleben, ist eine noch schlimmere Katastrophe. Jetzt haben wir eine Flut des Unglaubens, eine Flut des Unrechts. Seid auf dem Weg Allahs. Seid zusammen mit den Freunden Allahs, dann hält euch die Gefahr fern, so Allah will.

2024-03-16 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم فَمَن يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍ خَيْرًۭا يَرَهُۥ وَمَن يَعْمَلْ مِثْقَالَ ذَرَّةٍۢ شَرًّۭا يَرَهُۥ (99:7-8) صدق الله العظيم Allah sagt, dass Er jedem Einzelnen, auch für die kleinsten Taten Vergeltung zukommen lassen wird. Allah wird auch jede einzelne Übeltat zur Rechenschaft ziehen. Es ist daher zu unserem Vorteil, dass wir während unseres Lebens so viel Gutes wie möglich tun und Allah so gut wir können gehorchen. Lass dich nicht durch die Kleinigkeit einer Tat davon abhalten, sie zu tun. Wenn du es kannst, dann tue es. Kleine Dinge sind wichtig und können dir dabei helfen, Größeres zu erreichen. Wenn du etwas für Allah tust, gleichgültig wie klein es ist, und du es mit der Intention tust, um den Wohlgefallen Allahs zu erlangen, dann wirst du die ständige Erinnerung an Allah in deinem Herzen tragen: Du erinnerst dich an Allah! Üble Taten sollten nicht unterschätzt werden. Wenn ein Mensch auch nur eine Missachtung oder eine Sünde begeht, so wird Allah ihn dafür zur Rechenschaft ziehen. Mit dieser Aussage will Allah uns nichts Schlechtes, sondern uns dazu ermutigen, gute Taten zu vollbringen. Wenn wir Allah um Vergebung bitten und bereuen, wird Allah unsere Sünden und ihre Strafen tilgen. Wenn du bereust und jeden Tag so viele 'Astaghfirullah', 'Tawba astaghfirullah' betest, wie du kannst, siebzig Mal hundert Mal, dann wird Allah dir vergeben. Sage niemals: "Es ist nur eine kleine Sünde, ich brauche nicht um Vergebung zu bitten." Sage niemals: "Es ist nicht notwendig, um Vergebung zu bitten." Unabhängig davon, ob eine Sünde groß oder klein ist, ist es gut, um Vergebung zu bitten. Es ist gut, sie Sünden zu beseitigen. Die Engel warten, ehe sie eine Sünde aufzeichnen - eine Stunde, zwei Stunden, fünf Stunden, acht Stunden. Sie warten, ob der Mensch bereut. Nach Ablauf der Frist aber wird ihnen der Befehl erteilt, "Schreibt!", dann schreiben sie. Es wird aufgeschrieben. Aber selbst dann, wenn der Mensch später um Vergebung bittet und bereut, wird Allah vergeben und die Sünde streichen. Allah ist barmherzig. Allah sagt das, um uns daran zu erinnern. Allah vergisst keine Kleinigkeit an Gutem. Der Mensch wird dafür belohnt werden. Auch keine Kleinigkeit an Bösem wird vergessen. Dafür wird der Mensch eine Strafe geben. Um dies zu betonen, lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit darauf. Es gibt nichts, was Allah entgeht. Für alles gibt es einen Nachweis und eine Aufzeichnung. Und es gibt eine Belohnung für alles. Möge Allah uns alle belohnen. Zu Ehren dieser Tage.

2024-03-15 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم أَلَآ إِنَّ أَوْلِيَآءَ ٱللَّهِ لَا خَوْفٌ عَلَيْهِمْ وَلَا هُمْ يَحْزَنُونَ (10:62) صدق الله العظيم Allah sagt, 'Für die Freunde Allahs gibt es keine Furcht und keinen Kummer'. Am dritten Tag des Ramadan, vor 51 Jahren nach dem gregorianischen Kalender und 53 Jahren nach dem islamischen Kalender, wechselte Sheikh Abdullah ad-Daghistani die Welt, er ging ins Jenseits. Zu der Zeit wurde Sheikh Nazim als sein Nachfolger zum Sheikh. Er übernahm von ihm. Sheikh Abdullah ad-Daghistani ist ein Pol, der Sultan der Heiligen. Aber nur zwei Menschen haben ihn verstanden. 'Ich hatte zwei Schüler', sagte er selbst. Mögen ihre Ränge erhaben sein. Sheikh Nazim aus Zypern und Sheikh Hüseyin Efendi aus Afrin. Sie haben ihn verstanden. Sie haben seine Lehren, seine Worte verstanden; die anderen haben es nicht verstanden. Diejenigen, die ihn nicht verstanden haben, haben dennoch so getan als ob und sich aufgespielt, was dazu führte, dass Menschen verscheucht wurden. Das war eine Prüfung. Darin muss auch eine Weisheit sein. Derjenige aber, der Hunderttausende, Millionen von Menschen auf diesen Weg, den Weg Allahs gebracht hat war Sheikh Nazim. Der Weg der Wahrheit wird fortbestehen. Was nicht wahr ist, wird zerfallen und verschwinden. Deshalb muss man in solchen Angelegenheiten vorsichtig sein. Man soll seinem Ego nicht folgen und nicht vom richtigen Weg abkommen. Egal, was Leute von sich behaupten, man sollte keine Beachtung schenken. Beachtung verdienen nur die beiden. Ihr Weg war der richtige Weg. Sie sind nicht vom Weg abgekommen. Tariqah und Scharia sind miteinander verbunden. Sie sind nicht getrennt, sondern eins. Man kann nicht sagen 'Ich folge der Tariqah, die Scharia geht mich nichts an'. Möge Allah uns vor unserem Ego schützen. Jedes Mal, wenn wir Sheikh Abdullah ad-Daghistani besuchten, damals war ich noch ein Kind und ging zur Madrasa, sagte er immer wieder zu mir und gab folgenden Ratschlag: „Lern weiter und mehr, studiere die Scharia!“ Anderen gab er andere Ratschläge, die sie nicht verstanden. Für solche Leute gibt es keinen Nutzen. Die Quelle besteht weiter durch Sheikh Nazim und Sheikh Hüseyin. Dieser wunderschöne Weg geht weiter. Mit Allahs Erlaubnis wird das Wahre bis zum Jüngsten Tag weiterbestehen. Das Unwahre aber wird abgeschnitten und verschwinden. Möge Allah ihre Ränge erhöhen Möge ihre spirituelle Unterstützung immer bei uns sein. Mit ihrer spirituellen Unterstützung, mit Allahs Erlaubnis, geht dieser Weg weiter. Sonst könnte dieser Weg nicht fortbestehen. Das Wahre wird weiter fortbestehen. Möge Allah uns nicht vom rechten Weg abbringen. Möge unser Ego uns nicht verführen. Lasst euch nicht von schönen Worten täuschen. Den echten und wahrhaftigen Dingen muss man glauben. Auch wenn es dem Ego schwerfällt und es dem Ego überhaupt nicht gefällt, gehe keine Kompromisse mit dem Ego ein, insbesondere nicht, wenn es um den wahren Weg geht. Du musst auf dem richtigen Weg sein, auch dann wenn dein Ego es nicht mag. Möge Allah uns beschützen. Zu jeder Zeit kann der Satan in einen Menschen eindringen. Möge Allah uns schützen, denn der Satan kann einen Menschen vom rechten Weg abbringen. Mit schönen Dingen, mit schönen Worten kann er einen Menschen vom Weg abbringen. Deswegen muss man vorsichtig sein. Man darf nicht vom Weg des Geliebten Propheten, Friede sei auf ihm, abkommen. Viele sind vom Weg abgekommen. Die, die abgekommen sind, sind zugrunde gegangen. Möge Allah uns schützen.

2024-03-14 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: "Mir wurden drei Dinge aus eurer Welt lieb gemacht: Frauen, schöner Duft und das Gebet. Das Gebet liebe ich am meisten." Dies sind begehrenswerte Freuden in dieser Welt. Das Gebet ist das Wichtigste für einen Muslim. Neben dem Fasten hat uns Allah im heiligen Monat Ramadan zu Ehren des Propheten zusätzliche Gebete geschenkt, um mehr Gebete zu verrichten und noch mehr davon profitieren zu können. Tarawih ist Sunna. Das Tarawih-Gebet zu verrichten bedeutet, eine große Belohnung zu erlangen. Einige Leute behaupten, das Tarawih-Gebet sei nicht Sunna. Die Legitimation des Tarawih-Gebets kann nicht zur Diskussion stehen. Es ist sicher, dass das Tarawih-Gebet Sunna ist. Die Kalifen, die nach dem Propheten kamen - Sayyidina Abu Bakr, Umar, Uthman, Ali - haben alle Tarawih verrichtet. Was sie gemacht haben, ist Sunna. Ihre Handlungen sind Sunna. Der Prophet selbst, Friede sei mit ihm, hat das Tarawih-Gebet verichtet. Er betete jedoch allein, um es nicht zu einer Fard zu machen. Der Prophet, Friede sei mit ihm, hat ein- oder zweimal in der Moschee gebetet. Danach führte er das Tarawih Gebet in seinem gesegneten Haus fort. Sayyidina Umar hat das Tarawih-Gebet institutionalisiert und es in Gemeinschaft in offizieller Form beten lassen. Daher ist es auch Sunna, in Gemeinschaft zu beten. Was bedeutet es, die Sunna zu praktizieren? Die Sunna zu praktizieren bedeutet, mehr zu gewinnen. Was werden wir gewinnen? Geld, Gold, Schmuck? Wir werden etwas gewinnen, das wertvoller ist als all das. Gold und Geld bleiben in dieser Welt. Aber wenn du die Sunna praktizierst, erlangst du einen Schatz, der für immer bei dir bleibt. Von jenem Schatz profitierst du auf Ewigkeit. Alles andere bleibt in dieser Welt und es ist nicht sicher, ob es nützlich ist oder nicht. Wenn es für das Gute verwendet wird, ist es von Nutzen, wenn es für das Böse verwendet wird, wird es schaden. Deshalb sollten wir in diesem gesegneten Monat so viel wie möglich die Sunna praktizieren und von diesem Segen erhalten. Wir danken Allah, dass das Leugnen bzw. die Reduzierung des Tarawih-Gebets nicht in unserem Land verbreitet ist. Das Tarawih-Gebet wird in 20 Rakats gebetet. An anderen Orten hat der Teufel den Menschen eingeredet, dass 4 oder 8 Rakats genügen. Die Gemeinde betet 8 Rakats und rennt dann schnell weg. Früher hat die Gemeinde die Moschee vorzeitig verlassen. Jetzt beten sogar die Imame nur noch 8 Rakats. Wir danken Allah, dass dieses Land die Hauptstadt der Kalifen des Islam ist. Es wird immer noch so gebetet, wie es der Prophet, Friede sei mit ihm, und die Kalifen nach ihm getan haben: 20 Rakats. Der Teufel versucht aus Eigennutz mit allen Mitteln, die Anzahl der Gebete zu reduzieren. Einmal hat Bayazid-i Bistami das Morgengebet verpasst. Er war so traurig und hat zu Allah um Vergebung gefleht. Dann kam die Anweisung Allahs: „Bayazid soll für seine Reue tausendfachen Lohn erhalten soll!“. So sehr war Bayazid-i Bistami erschüttert. Als Bayazid-i Bistami das Morgengebet ein weiteres Mal zu verpassen drohte, weckte der Teufel ihn auf. "Stehe auf, sonst verpasst du das Gebet." Bayazid stand schnell auf und betete. Dann fragte er den Teufel: "Warum hast du mich aufgeweckt? Du tust kein Gutes." Der Teufel antwortete: "Letztes Mal, als du nicht aufgewacht bist, hast du tausendfach mehr Lohn bekommen." "Ich habe dich geweckt, damit es diesmal nicht wieder passiert." Es gibt alle Arten von Tricks, um Menschen zu täuschen. Wenn es am Ende schadet, wird sogar Gutes getan. Die Leute, die dich vom Tarawih-Gebet abbringen wollen, sind genauso. Sie geben vor, Gutes zu tun und sagen: "Du befolgst nicht die Sunna, die Sunna ist nicht so, das sind Dinge, die der Prophet nicht getan hat." Mit solchen scheinbar guten Aussagen täuschen sie die Menschen. Es gibt viele Menschen, die leicht getäuscht werden, weil sie keinen wahren Sheikh, keinen wahren Gelehrten haben, dem sie folgen. Möge Allah uns bewahren. Verrichtet die Sunna-Gebete, so viel ihr könnt! Vor allem die Sunna-Gebete, die der Prophet, Friede sei mit ihm, kontinuierlich verrichtet hat: Sunnah Muakkadah. Es gibt verschiedene Arten von Sunna-Gebeten. Es gibt die Sunna-Gebete, die der Prophet kontinuierlich verrichtet hat. Und es gibt freiwilligen Nafila-Gebete. Die Meisten sagen: "Die Sunna ist nicht notwendig. Zwei oder vier Rakats. Das reicht. Tschüss!“ Sie machen nach dem Gebet kein Tasbih, nichts. Sie erleiden großen Schaden. Wenn man den Nutzen verpasst, entsteht ein Schaden. Möge Allah uns verstehen lassen. Mögen wir nicht vom Teufel und teuflischen Gelehrten getäuscht werden. Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren.

2024-03-13 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَسَخَّرَ لَكُم مَّا فِى ٱلسَّمَـٰوَٰتِ وَمَا فِى ٱلْأَرْضِ (45:13) صدق الله العظيم Allah, der Erhabene, hat für die Menschheit alles erschaffen, was sich im Himmel und auf Erden befindet. Alles hat Allah, der Erhabene, zum Wohl der Menschheit erschaffen. Er hat alles erschaffen. Und die Schöpfung Allahs setzt sich fort. Er hat uns nicht einfach erschaffen und dann aufgehört zu erschaffen. Die Schöpfung Allahs ist unendlich. Unsere Zeit wird kommen, das Jüngste Gericht tritt ein, manche gelangen ins Paradies, andere an einen anderen Ort. Auch nach uns wird sich die Schöpfung Allahs fortsetzen. Unser Verstand kann Allahs Wissen nicht erfassen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Allah alles zum Wohl der Menschen erschaffen hat. Allah hat die Dinge dieser Welt erschaffen, sodass sie für uns dienlich sind und wir sie für unser Auskommen verwenden können. Sowohl das, was sich im Himmel als auch auf der Erde befindet, dient dem Mensch. Die Dinge in der Schöpfung sind unergründlich. Es gibt sichtbare und unsichtbare Dinge. Alles ist zu eurem Vorteil, solange ihre euch auf auf Allahs Weg befindet. Allah, der Erhabene, hat allen Menschen gegeben, ohne eine Unterscheidung zu treffen, ob gläubig oder nicht. Wer das anerkennt und Allah dankt, der wird gewinnen. Er wird von den Gaben Allahs profitieren. Wer dies nicht anerkennt und nicht an Allah glaubt, nicht dankt, erhält trotzdem von Allah, doch es nutzt nichts. Das Leben wird eine schädliche Form annehmen. Deshalb, am Tag des Jüngsten Gerichts, wenn diejenigen, die Allah leugneten, Rechenschaft ablegen und ihre Strafen sehen, werden sie sich wünschen, lieber Staub und Erde anstatt Mensch gewesen zu sein. Allah hat sie als Menschen erschaffen. Sie sind haftbar und sie werden dementsprechend Rechenschaft ablegen müssen. Möge Allah uns zu denen machen, die seine Gaben schätzen und ihm dafür danken. Mögen die Gunst Allahs für immer auf uns sein.