السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-04-01 - Lefke

إِنَّ ٱلَّذِينَ ءَامَنُوا۟ وَعَمِلُوا۟ ٱلصَّـٰلِحَـٰتِ كَانَتْ لَهُمْ جَنَّـٰتُ ٱلْفِرْدَوْسِ نُزُلًا (18:107) صدق الله العظيم Allah, der Mächtige und Erhabene, verspricht den Gläubigen, die guten Taten vollbringen, das Paradies. Das Paradies ist ein Ort, den der menschliche Verstand und die Vorstellungskraft nicht erfassen können. Alles geschieht durch die Macht Allahs, aber das Paradies ist ein Ort, den Allah, der Mächtige und Erhabene, speziell für die Gläubigen mit seiner Allmacht vorbereitet hat. Es ist ein Ort von Schönheiten, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und kein Verstand erfassen kann. Allah verspricht den Gläubigen das Paradies. "Ich werde ihnen sicherlich das Paradies geben", sagt Allah, der Mächtige und Erhabene. Frohe Kunde! Aber der Mensch weiß diese nicht zu schätzen. Schaue aber nicht auf die anderen. Du, als Muslim, sollst auf dem Weg Allahs sein. Weiche nicht vom Weg und den Geboten Allahs ab. Der Weg Allahs, des Mächtigen und Erhabenen, ist kein schwieriger Weg. Er ist nicht schwer für den Menschen, sondern für das niedere Selbst, das Ego. Hier liegt das eigentliche Problem, das Beten ist nicht schwer für den Menschen, sondern für das Ego. Es ist nicht schwer, die Gebote Allahs zu erfüllen, es ist nur schwer für das Ego. Selbst wenn der Kraftaufwand für das Gebet verglichen zu all den anderen Dingen, die du sonst so tust, nur ein Prozent wäre, so würde das Gebet dem Ego immer noch schwerfallen. Derjenige, der sein Ego kontrolliert, erlangt die Segnungen Allahs. Allah gibt sie jedem, der sie begehrt. Allah, der Mächtige und Erhabene, lehnt niemanden ab, der darum bittet. Mögen wir zu denjenigen werden, an die diese frohe Botschaft gerichtet ist. Dies ist ein gesegneter Monat. Es gibt alle Arten von Schönheiten in diesem Monat. Fasten, Gebete, Sahur, Iftar: Jede Art des Gottesdienstes hat ihre eigenen Belohnungen. Als Gegenleistung dafür fühlt sich der Mensch erfrischt und erreicht im Jenseits jene wundervollen Orte. Möge Allah es uns gewähren. Lasst uns den Wert erkennen. Wertschätzung ist ein Merkmal der Propheten und guten Menschen. Nicht wertzuschätzen ist ein Merkmal derjenigen, die nicht gut sind; es ist ein Merkmal des Teufels. Sie schätzen nichts. Egal was du tust, sie schenken keine Beachtung. Deshalb danken wir Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, für diese Geschenke, die er uns gegeben hat. Allah, der Mächtige und Erhabene, hat uns diese schönen Dinge gewährt. Viele Menschen haben diese nicht erhalten. Daher lobpreisen und danken wir Allah.

2024-03-31 - Lefke

بسم الله الرحمن الرحيم إِنَّ ٱللَّهَ يَغْفِرُ ٱلذُّنُوبَ جَمِيعًا ۚ إِنَّهُۥ هُوَ ٱلْغَفُورُ ٱلرَّحِيمُ (39:53) Allah ist derjenige, der alle Sünden vergibt, er ist der Vergebende. Egal welche Sünden begangen wurden, nach dem Bereuen wandelt Allah sie in Belohnungen um, sodass die Sünde entfernt wird und an ihre Stelle Belohnungen treten. Dies hat Allah aus seiner Großzügigkeit getan, um den Menschen jeden erdenklichen Weg zur Rettung zu ermöglichen. Es gibt viele Menschen, die ihr gesamtes Leben schlechte Taten vollbringen oder keine guten Taten vollbringen, aber wenn sie bereuen, bevor sie sterben, finden sie Erlösung. Die Tore der Reue sind offen. Die Tore der Reue werden erst am Jüngsten Tag geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Reue nicht mehr akzeptiert. Es gibt Menschen, die Zweifel haben. Es gibt pingelige Menschen, Frauen und Männer, die fragen: 'Wird Allah unsere Sünden vergeben?' Allah verspricht immer und immer wieder, sowohl im Heiligen Koran als auch durch die Aussagen des Propheten, dass Er vergeben wird. 'Bereut, ich werde eure Sünden vergeben', verkündet Allah als frohe Botschaft. Und doch gibt es immer noch Menschen, die fragen: 'Wird er mir vergeben?' Allah wird vergeben. Habt keinen Zweifel daran. Daran darf es keinen Zweifel geben. Das Wort Allahs ist die Wahrheit. Du solltest auf das Wort Allahs hören. Höre nicht auf dein Ego, das dich daran zweifeln lässt, ob Allah dir vergeben wird oder nicht. Wenn du diesen Zweifeln Gehör schenkst, dann hörst du nicht auf das Wort Allahs. Dies ist ein noch viel größere Gefahr. Zweifle nicht an der Barmherzigkeit Allahs und gib dich nicht den Einflüsterungen, „Hätte, Wenn und Aber“, hin. Du musst glauben, dass Allah sicherlich vergeben und alle guten Taten akzeptieren wird. Wer an die Barmherzigkeit Allahs glaubt, wird gerettet. Wenn jemand denkt, er könne durch seine eigenen Taten gerettet werden, irrt sich und wird nicht gerettet. Möge Allah vor diesem Irrtum schützen.

2024-03-30 - Lefke

Allah ist der Allmächtige und Er, der alles gemäß Seinem Willen geschehen lässt. Viele Menschen sind mit ihrem Leben oder sich selbst unzufrieden. Diese Unzufriedenheit ist für den Großteil der Menschen ein vertrauter Zustand. Denn viele von ihnen haben keinen Glauben. Ihnen fehlt etwas. Sie sind orientierungslos. Deshalb lehnen sie alles ab. Sie sind mit nichts zufrieden. Sie mögen viele Dinge nicht. Dann gibt es Menschen mit ein bisschen Verständnis für Religion und Glauben. Aber auch sie sind geplagt von Unzufriedenheit. Sie schimpfen: „Ich will den Unglauben aus der Welt schaffen. In meiner Welt darf es keine Ungläubigen geben. Wenn es nach mir ginge, würde ich dies und jenes anders machen.“ Alles geschieht mit Allahs Willen. Wenn Allah es will, wird Er sicherlich eine Person schicken, um die Dinge einem Wandel zu unterziehen. Und es wird mit Allahs Erlaubnis geschehen. Allahs Versprechen ist die Wahrheit. Der Unglaube wird enden; es wird keinen Unglauben mehr geben, keine Ungerechtigkeit, kein Böses. Aber die augenblickliche Situation erfordert, dass insbesondere die Anhänger der Tariqah sich mit Allahs Urteil zufriedengeben, akzeptieren was Allah ihnen gibt und sich nicht dagegen auflehnen. Das Wissen und die Weisheit von Allah sind unergründlich. Das Wissen und die Weisheit von Allah können nicht in Frage gestellt werden. In früheren Zeiten lebten viele wahre Heilige und Wissende. Die Heiligen in der Vergangenheit waren in der Öffentlichkeit zahlreicher. Die Heiligen von heute sind verborgen, sie haben sich zurückgezogen. Deshalb ist die Welt voll von Menschen ohne Glauben. Sie sind Muslime, aber sie haben keinen Glauben. Die Anzahl der Menschen ohne Glauben hat zugenommen. Sie sind mit den Dingen unzufrieden und verheißen, dies und jenes anders zu machen. Dabei fällen sie nach eigenem Ermessen Urteile. In der Vergangenheit gab es viele große wahrhaftige Gelehrte und spirituelle Meister. Einer davon war Muslihuddin Efendi, ein großer Gelehrte und Heilige. Nachdem er die Wissenschaften des Äußeren abgeschlossen hatte, strebte er nach dem wahren Wissen. Um dieses Wissen zu erlangen, ging er zu einem großen Scheich namens Sumbul Efendi. Die Gelehrten der damaligen osmanischen Zeit hatten großen Respekt vor Sumbul Efendi. Sein Rang war bekannt. Eines Tages rief Sumbul Efendi seine Schüler zusammen und stellte ihnen folgende Frage, um ihre Eignung zu prüfen: "Die Fragestellung für eure heutige Lektion lautet: Was würdet ihr ändern, wenn die Welt in euren Händen läge? Später werde ich die Meinungen von jedem einzelnen von euch einholen und fragen, was eure Gedanken dazu sind. Möge diese Aufgabe offenbaren, wie weit euer Fortschritt ist.", sagte Sumbul Efendi. Sie alle haben den ganzen Tag darüber nachgedacht. Einer nach dem anderen kamen sie zu ihrem Scheich. "Scheich, ich würde dieses Unrecht beseitigen, ich würde dies und jenes ändern, ich würde dies und jenes tun", sagten sie, bis sie alle ihre Meinungen geäußert hatten. Dann war Muslihuddin Efendi an der Reihe. Der Scheich fragte ihn, was er tun würde und wie er die Welt verbessern würde. Er fragte ihn: „Was würdest du, wenn es nach dir ginge?“ "Wenn alles in meiner Hand wäre", sagte er, "würde ich alles in seinem jeweiligen Mittelpunkt belassen genau dort, wo es jetzt ist. Ich würde alles so lassen, wie es ist. Allah hat alles so gewollt. Es steht mir nicht einen Willen zu äußern, wo Allahs Wille ist. ", sagte er. Aufgrund dieser Antwort wurde Muslihuddin Efendi als Merkez Efendi bekannt: der Sheikh, der alle Dinge in ihrem Mittelpunkt belässt. Bis heute wird er verehrt. Er hatte großes Wissen. Sowohl in der Medizin als auch in den Wissenschaften des Äußeren und des Inneren. Er bildete viele Schüler aus. Er bildete gute Menschen aus. Bis heute besuchen die Menschen ihn. Sie hören von seiner Weisheit. Die Menschen wollen immer, dass alles nach ihnen geht. Merkez Efendi lehrt den Muslimen eine große Lektion: Allah hat alles auf die beste Weise geschaffen. Alles geschieht so, wie Er es will. Das ist eine sehr wichtige Lektion. Wer diese Weisheit akzeptiert und anwendet, findet Frieden. Er hat keine Kopfschmerzen. Sein Herz kommt zur Ruhe. Er ist zufrieden damit, dass alles nach Allahs Willen geschehen ist. Möge Allah uns dazu machen, solche Diener zu sein.

2024-03-29 - Lefke

Jedes Mal beginnen wir mit Dankbarkeit gegenüber Allah. Mit jeder unserer Handlungen sollten wir dankbar gegenüber Allah sein. Durch Dankbarkeit vermehren sich die Segnungen und Gaben. Die Gaben bleiben immer beständig. Die einzige Dauerhaftigkeit kommt von Allah. Durch Seine Segnung, Seine Macht, Seine Gnade und Sein ewiges Wesen, erhalten wir die Gaben, wann immer Er will. Deshalb beginnen wir alles mit Dankbarkeit. Dank Allah sind wir erneut an diesen gesegneten Tagen angekommen. Die Tage gehen schnell vorbei und verfliegen. Unser Dank gilt dafür, dass wir standhaft auf dem richtigen Weg sind. Wir danken dafür, dass wir beharrlich bleiben können. Wir danken, damit Allah uns Seine Gaben dauerhaft schenken möge. Wir danken Allah für das Heute, denn es ist der 19. Ramadan. Morgen ist es der 20. und danach gibt es einen weiteren schönen Gottesdienst: Itikaf. Unser Prophet, möge Frieden auf ihm sein, hat dies nie verpasst. Diejenigen, die es wollen und können, sollten es tun. Das heißt, es ist keine Pflicht, aber für diejenigen, die es wollen, ist es ein großer Segen und ein großer Nutzen, Itikaf zu praktizieren. Itikaf dauert zehn Tage. Man kann Itikaf für sieben Tage, fünf Tage, einen Tag oder eine Stunde machen. Wichtig ist, die Absicht zu haben und bei jedem Betreten der Moschee die Absicht zum Itikaf zu haben. Eigentlich aber dauert Itikaf zehn Tage. Unser Prophet, möge Frieden auf ihm sein, praktizierte zehn Tage. Doch für die Muslimen im Allgemeinen reicht es aus, einfach so viel Itikaf zu machen, wie sie können. Deshalb öffnet uns die Absicht, Itikaf bei jedem Betreten und Verlassen zu praktizieren, Tore zu den Belohnungen und zum guten Weg. In der Hadith bei der Juma Hutba hat unser Prophet, möge Frieden auf ihm sein, darauf hingewiesen, dass die Segnungen des Ramadan im Jenseits in Belohnungen umgewandelt werden, die wir uns nicht einmal vorstellen können. In dieser Welt streben die Menschen nach bedeutungslosen Dingen. Sie verzehren sich nach Dingen von geringem Wert. Sie tun nichts für das Jenseits, das eigentliche, ewige Leben. Dies ist ein Teil der Bestimmung, die Allah den Menschen vorgesehen hat. Denjenigen, die nicht praktizieren, können wir nur die Botschaft Allahs überbringen. Es liegt an ihnen, ob sie handeln oder nicht. Wenn Allah es ihnen nicht schenkt, werden sie es nicht tun. Aber wir sollten traurig darüber sein, dass sie solche guten Dinge verpassen. Möge Allah uns auf diesem Weg beschützen. Wir müssen Allah bitten, dass wir nicht wie sie werden. Möge er uns standhaft machen. Auf dem Weg des Islam, des Lichts, der Schönheit, möge Er uns standhaft machen und uns helfen. Denn man kann nie sicher sein vor den Launen des Egos. Wenn man einen Fehltritt tut, stürzt man in den Abgrund und ist verloren. Alle Bemühungen werden dann wertlos. Deshalb müssen wir wachsam sein. Wir müssen Dankbarkeit gegenüber Allah zeigen. Sag: „Dies ist eine Gnade von meinem Herrn!“ هَٰذَا مِن فَضْلِ رَبِّي Wenn Allah dir diese nicht schenkt, kannst du dich noch so sehr abmühen, wie du willst. Es wird nicht möglich sein. Es passiert, was Allah will. Hinterfrage nicht: Warum hat Allah das so gemacht? Diejenigen, die diese Frage stellen, werden nichts erreichen. Sie werden nur viele Dinge verlieren, aber nichts gewinnen. Diese gesegneten Tage sind eine Beute für das Jenseits. Keine Beute der Welt, sondern eine Beute des Jenseits. Du kannst so viel davon nehmen, wie du willst. Niemand kann dir etwas sagen. Je mehr, desto besser, sagt Allah. Unsere Tür ist eine Tür der Großzügigkeit, sagt Allah. Zögere nicht, sei nicht schüchtern. Nimm in vollen Zügen. Nimm so viel, wie du willst, sagt Allah. Was machen wir? Wir laufen weg und sagen, wir wollen es nicht. Dann klagen wir ständig, warum wir in Schwierigkeiten stecken. Wenn du vor Allah fliehst, wohin wirst du gehen? Schwierigkeiten! Das ist eine bekannte Tatsache. Es gibt zwei Wege, keinen dritten. Es gibt den Weg Allahs und den Weg des Teufels. Du bist entweder auf Allahs Weg oder auf dem Weg des Teufels. Wer auf Allahs Weg ist, hat gewonnen. Wer auf dem Weg des Teufels ist, hat verloren. Er kann so viel essen und trinken, wie er will. Er kann Tag und Nacht ohne Unterbrechung essen. Es wird ihm nichts nützen. Der einzige Nutzen wäre, dass sein Bauch größer wird und er fett wird. Es hat keinen anderen Vorteil. Die Schäden sind größer als der Nutzen. Möge Allah uns vor solchen Menschen bewahren. Möge er uns nicht vom rechten Weg abbringen. Nochmals, Millionen und Abermillionen von Lobpreis der Dankbarkeit an Allah, dass Er uns auf diesen Weg gebracht hat. Wir haben viele Beispiele vor uns. Sie sind Menschen wie du und ich, aber Allah hat es ihnen nicht gegeben. Deshalb sollten wir dankbar sein! Wir brauchen nichts anderes. Bleibe standhaft durch Dankbarkeit! Möge Allah uns zu den Dankbaren machen.

2024-03-28 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Eine der Krankheiten des Ego ist die Selbstgefälligkeit: Ujub. Ujub bedeutet Selbstliebe. Diese Krankheiten des Egos können bei jedem auftreten. Obwohl sie bei jedem vorkommen können, ist es nicht gut, wenn jemand, der der Scharia und dem Tarikat folgt, selbstgefällig ist. Warum ist es nicht gut? Weil es den Verdienst der geleisteten Gebete vermindert. 'Ich bin nachts aufgestanden, um Tahajjud zu beten, während andere schlafen.' Der Satan lässt den Menschen solche Dinge sagen, damit der Verdienst seiner Gebete verloren geht. Das, was du tust, ist ohnehin makelhaft und nur die Hälfte von der Hälfte. Damit du den Segen deiner Taten für Allah vollständig verlierst, verleitet dich Satan dazu, der Selbstgefälligkeit zu verfallen. Auf dem spirituellen Weg ist Selbstgefälligkeit eine häufige Gefahr. Der Satan verleitet Menschen auf verschiedene Weisen dazu, sich selbst zu gefallen. Einige Menschen gefallen sich wegen weltlicher Dinge. Sie denken, sie würden sich gut kleiden, sie wären attraktiv, sie wären schön, sie hätten dies oder das, und ihr Status sei so hoch. Das sind weltliche Angelegenheiten. Von Anfang an haben sie sich mit nutzlosen Dingen beschäftigt. Selbstgefälligkeit wird aber nicht gut von den Menschen gegenüber aufgenommen. Obwohl sie hart arbeiten, werden Menschen, die sich für etwas Besseres halten, werden nicht gut angesehen. Sie werden beneidet. Selbst wenn sie Anerkennung erfahren, so erfahren sie keine Zuneigung und sie verlieren den Segen ihrer Leistungen. Vor allem für die, die auf dem Weg Allahs sind, ist Selbstgefälligkeit keine gute Sache. Hüte dich vor Selbstgefälligkeit. Wenn du betest, dann sei dankbar dafür, dass du beten kannst. Du sollst dich nicht über die anderen stellen, weil sie es nicht tun. Allah hat dir diese Gnade gegeben, nicht den anderen. Du musst wissen, dass das nicht von dir kommt, sondern von Allah dem Allmächtigen. Alle guten Taten, die wir tun, sind eine Gnade und ein Geschenk von Allah dem Allmächtigen. Das sind große Gaben. Dafür müssen wir dankbar sein. Allah, schütze uns vor dem Übel unseres Egos. Wir dürfen uns nicht überlegen fühlen und auf andere herabblicken, weil wir beten und fromme Taten begehen. Allah, beschütze uns. Allah der Allmächtige hat die Macht über alles. Er kann es von dir nehmen und dem geben, den du geringschätzt. Dann stehst du ohne etwas da. Allah, beschütze uns vor den Fallen des Egos. Möge Allah uns vor dem Hinterhalt des Egos in diesen gesegneten Tagen bewahren.

2024-03-27 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم إِنَّ كَيْدَ ٱلشَّيْطَـٰنِ كَانَ ضَعِيفًا (4:76) صدق الله العظيم Satans Plan, seine Bosheit, ist schwach. Egal wie stark es erscheinen mag, es ist schwach. Allah, der Mächtige und Majestätische, kann den Plan von Satan, egal wie stark er erscheinen mag, zunichte machen. Die Menschen rühmen sich ihrer äußeren Kraft. Sie haben keine Ahnung von Spiritualität. Oder sie glauben nicht daran. Die wahre Kraft liegt in der Spiritualität. Die äußere Kraft ist nutzlos gegenüber der spirituellen Kraft. Deshalb müssen wir uns auf die spirituelle Kraft konzentrieren. Vertraue nicht auf die Kraft von Satan, sei nicht mit ihm. Diejenigen, die mit ihm sind, werden am Ende verlieren. Diejenigen, die gegen ihn sind, werden immer siegen. Selbst wenn sie in dieser Welt zu verlieren scheinen, wird Allah am Ende ihren Rang erhöhen. Die Wahrheit wird zutage treten. Dies hat sich von der Zeit Adams bis zum Letzten Propheten, Friede sei auf ihnen allen, oft gezeigt. Wie an diesem besonderen Tag, dem 17. Ramadan, als die Schlacht von Badr stattfand. Die Ungläubigen sagten, 'Wir werden die Muslime vernichten'. Doch sie wurden besiegt und zogen sich zurück. In unserer heutigen Zeit herrschen dieselben Bedingungen. Die Menschen sind noch schlimmer geworden. Sie tun Dinge, die kein Mensch tun sollte. Sie behaupten dann, sie seien dies und das, und ihre Heuchelei kommt zum Vorschein. Allah, der Erhabene, erniedrigt sie in diesem Leben. Im Jenseits erwartet sie eine Strafe. Ihr Bestimmungsort ist die Hölle. Alles, was sie tun, ist nutzlos. Alles, was sie tun, ist nichts als Böses. Und dieses Böse wird sie selbst treffen. Muslime, die mit Allah sind, werden immer erfolgreich sein. Möge Allah uns zu den Erfolgreichen machen. أولئك الفائزون Allah beschreibt diejenigen, die mit Ihm sind, als die Gewinner: Faizun. Die mit Allah sind, werden immer gewinnen. Diejenigen, die bei Satan sind: حزب الشيطان هم الخاسرون Die mit Satan sind, werden immer verlieren. Möge Allah uns schützen. Mögen wir immer zu denjenigen gehören, die mit Allah sind und nicht vom Satan irregeführt werden.

2024-03-26 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Dieser gesegnete Ramadan-Monat ist in jeder Hinsicht ein besonderer Monat. In diesem Monat hat unser Prophet nicht nur gefastet und sich der Andacht gewidmet. Er hat in diesem Monat auch an einigen großen Schlachten teilgenommen. Eine davon war die große Schlacht von Badr. Mit der Erlaubnis Allahs, trotz der Überzahl des Feindes, haben diejenigen, die mit Allah sind, den Sieg errungen. Die Namen dieser gesegneten Gefährten wurden aufgeschrieben und in alten Zeiten in den Häusern aufgehängt. Das diente zum Schutz. Auch die Gefährten haben verschiedene Grade. An erster Stelle kommen die Sabiqun as Awwalun. Sie waren die ersten, die den Islam annahmen. Dann kommen diejenigen, die Treue geschworen haben, indem sie die Bay‘ah durchgeführt haben. Und dann kommen diejenigen, die an den Schlachten teilgenommen haben. Allah hat jedem von ihnen einen Rang zugewiesen. Ihre Ränge sind hoch. Die Aufmerksamkeit, die unser Prophet ihnen geschenkt hat, ist ein Beweis dafür, dass es sich ziemt, guten Menschen Respekt zu erweisen. Dies ist kein neues Phänomen, Satan versucht seit Alters her, Menschen daran zu hindern, diesen ehrenhaften Menschen Respekt zu erweisen. Ohne diesem Respekt aber erhalten die Menschen nicht ihren Anteil an den Belohnungen. Diese Gaben werden nur den von Allah geliebten Dienern gegeben. Deshalb müssen wir vorsichtig sein. Es ist nicht gut, die von Allah geliebten Diener zu beleidigen. Du ziehst dir nur unnötig Probleme auf und lädst Unheil über dich ein. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah ihre Geheimnisse schützen. Mögen ihre Ränge erhaben sein. Wir lieben diejenigen, die unser Prophet geliebt hat. Wer sie beleidigt, wird im Unglück sein. Das bleibt bis zum Jüngsten Tag so. Deswegen sollte man nicht mit ignoranten Menschen zusammen sein. Seid nicht mit Leuten zusammen, die sich als Gelehrte ausgeben, aber schlechte Gelehrte sind: ulama as-su‘. Ihre Zahl hat zugenommen. Unser Prophet hat diese Situation als ein Wunder vorausgesagt. Er hat gesagt, dass es in der letzten Zeit viele Gelehrte geben wird, aber das Wissen abnehmen wird und es viele Leute geben wird, die leere Worte sprechen. Seid also vorsichtig. Glaubt nicht blindlings an alles, was gesagt wird, und haltet Abstand von Leuten, die schlechte Worte sprechen. Ihr Übel wird auch euch treffen. Möge Allah uns beschützen. Möge Allah zufrieden sein mit den gesegneten Ashab al-Badr und allen Gefährten unseres Propheten. Ihre Ränge sind hoch. Mögen ihre Segnungen auch uns erreichen.

2024-03-25 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَءَاتُوا۟ ٱلزَّكَوٰةَ وَأَطِيعُوا۟ ٱلرَّسُولَ (24:56) صدق الله العظيم Allah, der Mächtige und Erhabene, befiehlt die Zahlung der Zakat. Das ist eine der Säulen des Islam. Jeder weiß, dass man Zakat zahlen muss, aber man muss die Menschen daran erinnern. Das Ego des Menschen ist vom Geiz geprägt. ٱلْأَنفُسُ ٱلشُّحَّ (4:128) Im Heiligen Quran ist von „Shuḥ“ die Rede, was extremen Geiz, äußerste Gier beschreibt. Das Ego ist nun einmal geizig. Deshalb muss man den Menschen stets auf das Geben aufmerksam machen. Der Mensch sollte seinem eigenen Ego nicht folgen. Wenn er dem Ego folgt, tut er sich selbst Unrecht. Der Schaden durch Geiz und Gier ist größer für den Besitzer selbst als für andere. Deshalb ist es ein großer Segen, Zakat zu zahlen. Es führt zu Belohnungen. Es ist der Schlüssel zu allem Guten. Betrachte es nicht als Verlust deines Vermögens. Zakat bedeutet, dass dein Vermögen wächst! Wenn du gibst, wird Allah dir mehr geben. Wenn du nicht gibst, wird Allah nicht geben. Und selbst wenn Allah gibt, wirst du den Nutzen deines Vermögens nicht sehen können, wenn du nicht Zakat gibst. Ein reicher Mensch prahlt mit seinem Reichtum: "Ich bin doch reich. Es steht gut um mich!“ Nicht die Menge ist auschlaggebend. Das Wichtige ist, davon zu profitieren. Leg all dein Vermögen auf einen Haufen, sag "Das gehört mir". Was bringt dir dieses Geld, wenn du nichts damit anfängst? Es hat überhaupt keinen Nutzen. Zakat ist das Recht Allahs. Allah der Erhabene hat es den Bedürftigen zugedacht. Wer Zakat zahlt, dem gibt Allah Segen, Gutes und Belohnung. Die Stellung des Zakat-Zahlers im Jenseits wird erhöht. Wer keine Zakat zahlt, dem wird Allahs Zorn zuteil. Allah wird nicht zufrieden mit ihm sein. Wenn Allah nicht zufrieden ist, dann wird dir nichts nützen. Deswegen erinnern wir noch einmal. Zakat ist kein sehr hoher Betrag. Wenn alle Menschen Zakat zahlen würden, wären keine Steuern nötig. In nicht-muslimischen Ländern werden Steuern in Höhe von 80% oder 70% erhoben. Auch bei uns sind die Steuern hoch, trotzdem gibt es keine Wohltat und keinen Nutzen. Es ist immer noch zu wenig. Sie wollen immer mehr. Allah der Erhabene verlangt nur so viel von den Menschen, wie sie tragen können. 2,5% Zakat ist ein sehr kleiner Betrag, aber sehr segensreich. Wenn die Menschen diesen kleinen Beitrag zahlen würden, würde es keine Armut geben. Aber die Menschen folgen Satan und versuchen, durch Betrug der Zahlung zu entgehen, oder sie denken nicht einmal daran zu zahlen, oder wenn sie daran denken, sagen sie: "Warum sollte ich so viel Geld spenden?" Je mehr Geld sie haben, desto geiziger werden sie. Wenn sie eine Million haben, spenden sie 25.000. Sie sagen, das sei viel, aber wenn es zehn Millionen sind, dann spenden sie 250.000. Wenn es hundert Millionen sind, dann spenden sie zweieinhalb Millionen. Je mehr Geld sie haben, desto mehr Angst haben sie davor, mehr zu spenden, dabei denken sie nicht daran, dass sie so viel mehr Geld haben. Sie denken nur an das, was sie gespendet haben, und nicht daran, was sie noch haben. Sie denken an das kleine, das sie gegeben haben, nicht an das Große, das sie noch haben. Das ist Geiz. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah uns ermöglichen, unseren Verstand auf dem rechten Weg zu benutzen. Der Verstand ist da, aber es ist wichtig, ihn richtig zu benutzen. Möge Allah unsere Wohltaten akzeptieren. Möge Allah das, was wir gegeben haben, segnen und annehmen. Möge Allah zufrieden mit denjenigen sein, die geben.

2024-03-24 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَلَمْ يُصِرُّوا۟ عَلَىٰ مَا فَعَلُوا۟ وَهُمْ يَعْلَمُونَ (3:135) Allah, der Allmächtige und Erhabene, vergibt dem Menschen seine Sünden, wenn er nicht darauf besteht, diese Fehler und Sünden stur zu wiederholen. Wenn der Mensch jedoch auf seinen Unglauben und Bosheit besteht, kann nichts getan werden. Er wird seine Strafe erleiden müssen. Heutzutage gestehen die Menschen ihre Fehler nicht ein. Sie bestehen auf dem, was sie für richtig halten. O Mensch, das ist falsch und nicht gut, was du tust! Das widerspricht allem. Es widerspricht der menschlichen Natur. Doch der Mensch besteht auf diese Sünden, die der Schöpfung Allahs widersprechen. Sie bestehen darauf und fordern auch andere zu diesen Sünden und dieser Bosheit auf. Tut dies, tut jenes! Ihr müsst es unbedingt tun! Wenn ihr das nicht tut, helfen wir euch nicht, wir geben euch kein Geld, wir tun nichts für euch. Sie drängen also die ganze Welt zu dieser Bosheit. Was ist Bosheit? Jede Art von Sünde ist böse. Es ist Bosheit. Es nützt der Menschheit nicht. Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat den Menschen in der schönsten Form erschaffen und wünscht, dass der Mensch auf die schönste Weise lebt. Wenn ein Mensch sündigt, sinkt sein Rang, mindert seine Qualität. Und er fällt so tief, dass er schlimmer wird als ein Tier. Selbst ein Tier verhält sich in dieser Situation vernünftiger, besser als der Mensch. Aber wenn ein Mensch Gutes tut, steigt sein Rang. Je mehr Gutes er tut, desto höher wird sein Rang. Wir erleben nun diesen gesegneten Monat. Der Mensch sollte nicht stur auf seine Sünden bestehen. Der Mensch sollte ständig darauf achten, ob er womöglich, jemandes Rechte verletzt hat oder jemanden unterdrückt hat. Er sollte sich selbst prüfen, ob er im Recht oder im Unrecht ist. Wenn er Unrecht tut, sollte er damit aufhören. Allah wird vergeben! Der Verdienst der Reue ist erhaben. Was ist Gewinn? Gewinn ist das, was du fürs Jenseits erlangst. Der Profit in dieser Welt ist nichts wert. Glaube nicht, dass du durch Unterdrückung anderer etwas gewonnen hast. Es wird dir im Jenseits als Strafe und als Qual gereichen. Möge Allah uns davor bewahren. Wir dürfen nicht auf Schlechtem bestehen. Ziehe dich selbst zur Rechenschaft und überprüfe, ob du Recht oder Unrecht verübst. Manchmal sind die Menschen in sich selbst vernarrt und sind überzeugt, dass sie im Recht sind. Manchmal ist es so, dass sie in der Sache, von der sie glauben, dass sie im Recht sind, tatsächlich Unrecht haben. Deshalb müssen wir in dieser Welt darauf achten, dass wir die Rechte erfüllen und in einem reinen Zustand ins Jenseits gehen. Zu jeder Zeit sollten wir um Vergebung bitten; doch dieser Monat ist eine noch schönere Gelegenheit dazu.

2024-03-23 - Dergah, Akbaba, İstanbul

لَا تَقْنَطُوا۟ مِن رَّحْمَةِ ٱللَّهِ ۚ إِنَّ ٱللَّهَ يَغْفِرُ ٱلذُّنُوبَ جَمِيعًا ۚ إِنَّهُۥ هُوَ ٱلْغَفُورُ ٱلرَّحِيمُ (39:53) صدق الله العظيم Allah der Erhabene sagt, verliert nicht die Hoffnung in seine Barmherzigkeit. Allah vergibt alle Arten von Sünden. Es gibt Menschen, die sagen: „Ich bin ein schwerer Sünder, meine Sünden sind zu zahlreich. Ich kann von ihnen nicht mehr loskommen. Ich werde weiterhin meine schlechten Taten und Sünden begehen.“ So zu denken, kommt dem gleich, die Hoffnung in Allah verloren zu haben. Das ist nicht richtig. Allah vergibt alle Sünden, wenn um Vergebung gebeten wird. Allah ist der Vergebende. Oftmals vergeben Menschen nicht. Egal wie sehr man sich entschuldigt, die andere Seite bleibt nachtragend. Aber Allah vergibt alle begangenen Sünden und Übel. Er vergibt diese. Dieser Monat ist ein schöner Monat. Einer seiner Namen ist „der Monat der Vergebung“. Es ist der Monat, in dem Allah vergibt. Der Ramadan ist der Monat, in dem Allah die Menschen begnadigt. Um Vergebung für alle begangenen Sünden zu bitten und im Rahmen des gesegneten Ramadan, um Allahs Vergebung zu bitten, ist eine große Schönheit, die diesen schönen Monat Ramadan auszeichnet. Allahs Barmherzigkeit und Gnade gilt jederzeit, doch in diesem Monat sind die Gaben Allahs noch einmal ganz besonders. Alle Wohltaten, die in diesem Monat verrichtet werden, sind noch viel bedeutender, daher sollte man diese Gelegenheit nutzen. Ebenso sollte man, wenn man schlechte Gewohnheiten hat, wie Alkohol, Glücksspiel, Ehebruch, Diebstahl, Unverschämtheit oder jegliches Übel, in diesem Monat bereuen und Allah um Hilfe bitten, sie nicht mehr zu tun. Viele Menschen leiden an Zigarettenabhängigkeit. Hat man einmal angefangen, fällt es schwer, das Rauchen wieder aufzugeben. Dieser Monat bietet eine gute Gelegenheit, damit aufzuhören. In diesem Monat wird es leichter fallen. Da man über den ganzen Monat während des Fastens auf das Rauchen verzichtet. Ob makruh oder haram, wichtig ist zu wissen, dass Rauchen definitiv etwas sehr Schlechtes ist. Es macht einen Menschen gefangen. Es lässt dein Ego nicht mehr los. Die Menschen früher nannten Zigaretten den Schnuller des Teufels. Es fällt den Menschen schwer, damit aufzuhören. Den Leuten geht es wie Kinder, die nicht von der Muttermilch wegkommen. Wer einmal dieser schlechten Angewohnheit verfallen ist, kann sich nicht mehr davon losreißen, selbst wenn man es möchte. Betroffene werden zu Sklaven dieser Sucht. Sie sagen, wir wollen uns befreien, aber sie können es nicht. Mögen sie durch die Segnungen dieses Monats davon befreit werden. Man muss Allah bei der Reue sowohl um Vergebung als auch um Hilfe bitten. Man muss Allah bitten, dich darin zu unterstützen, diese Sucht loszuwerden. Rauchen ist etwas absolut Böses, das in keiner Weise von Nutzen ist. Möge Allah diejenigen retten, die davon betroffen sind.