السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
ٱللَّهُ خَـٰلِقُ كُلِّ شَیۡءࣲۖ وَهُوَ عَلَىٰ كُلِّ شَیۡءࣲ وَكِیلࣱ
(39:62)
Anstand ist die wichtigste Lehre der Tariqa.
Wer die Tariqa betritt, lernt Anstand.
Wem gebührt Anstand zuallererst? Allah, dem Erhabenen und Majestätischen!
Allah, der Erhabene und Majestätische, ist der Schöpfer aller Dinge.
Er ist es, der allem und jedem Leben gibt: den Menschen, Tieren, allen Geschöpfen.
Das gesamte Universum wurde durch Seine Macht erschaffen.
Alles gehört Ihm.
Al-mulku lillah.
Der Besitzer aller Herrschaft ist Allah, der Erhabene und Majestätische.
Deshalb bedeutet guter Anstand in der Tariqa anzuerkennen, dass, alles was geschieht, von Allah kommt.
Ihm nicht zu widersprechen.
Widerspruch ist das Werk des Teufels.
Und jene, die seinem Weg folgen, widersprechen auch.
Sie widersprechen allem.
Dem Guten wie dem Schlechten.
Nichts ist ihnen recht.
Sie widersprechen allem.
Manche mischen sich sogar in Allahs Angelegenheiten ein.
Jene, die nicht der Tariqa folgen, fragen: "Wie kann Allah so viel Unterdrückung zulassen, warum tut Er nichts dagegen?"
Die Welt ist kein Paradies.
Die Welt ist ein Ort der Prüfung.
Prüfungen sind der Lauf der Dinge in dieser Welt.
Alles Mögliche wird geschehen, möge Allah uns beschützen.
Der gläubige Mensch fleht Allah an, dass Er ihn beschützen möge.
Anders geht es nicht.
Du kannst soviel widersprechen wie du willst.
Was dir bestimmt ist, kann nur durch Allahs Barmherzigkeit abgewendet werden; du solltest beten, dass Allah dich beschützt.
Sich gegen Allah zu stellen bringt nichts.
Vertraue nicht darauf, dass "dieser es besser macht" oder "jener es schlechter macht".
Vertraue allein auf Allah, den Erhabenen und Majestätischen.
Es ist Allahs Macht und Seine Bestimmung.
Allah, der Erhabene und Majestätische, tut alles.
Allah ist es, der zu allem die Macht hat.
Er macht das Schwere leicht.
Allah bewahrt vor jeder Art von Unheil.
Allah ist es, der alles tut - das ist die Grundlage der Tariqa.
Die nicht der Tariqa folgen, selbst wenn sie Muslime sind, widersprechen Allah.
Sie tun dies und das.
Es nützt aber nichts.
Deshalb musst du akzeptieren, was Allah bestimmt hat.
Mit Anstand sollst du zu Allah flehen.
Wir sind schwache Diener.
Prüfe uns nicht, o Allah!
Dies ist eine Welt der Prüfung.
Behandle uns mit Deiner Gnade und Güte.
Mache die Prüfungen und Schwierigkeiten leicht.
Mögen wir keine Prüfungen haben, o Allah!
Das ist es, worum wir beten sollten, inschaAllah.
Möge Allah uns allen helfen.
2025-01-26 - Lefke
Diese Nacht ist eine gesegnete Nacht.
Möge Allah der Erhabene uns den Segen dieser Nacht zuteilwerden lassen.
Möge Allah unseren Glauben festigen.
Diese Nacht ist von besonderer Bedeutung.
Für die Menschheit und den Islam ist es eine außergewöhnliche, eine überwältigende Nacht.
In dieser Nacht stieg unser Prophet - Friede sei mit ihm - von der Erde durch die Himmel bis zum Göttlichen Thron empor.
Dies zeigt seine erhabene Stellung.
Der Prophet - Friede sei mit ihm - nimmt einen hohen Rang ein.
Diese Nacht ist wahrlich gesegnet.
Gebete werden erhört.
Wir sollten uns bewusst sein, dass die Gottesdienste in dieser Nacht besondere Bedeutung haben, und uns bemühen, so viel wie möglich zu beten.
Man nennt es Ihya-ul-Layl.
Das bedeutet, die ganze Nacht zu wachen, was keine leichte Aufgabe ist.
Jeder sollte nach seinen Möglichkeiten handeln.
Nach den Gebeten sollte man vor dem Schlafengehen zwei Gebetseinheiten verrichten und mit der rituellen Waschung schlafengehen.
Dann zur Zeit des Tahajjud-Gebets früh aufstehen, beten, Gottesdienst verrichten und Bittgebete sprechen.
Diese Bittgebete werden gewiss erhört.
Gepriesen sei Allah, der uns als Gläubige erschaffen hat.
Wir werden um die Stärkung unseres Glaubens bitten.
Das Wichtigste ist, um Vergebung und Barmherzigkeit zu bitten.
Wir werden Allah um Vergebung und Gnade anflehen.
Gesundheit und Wohlergehen.
Lasst uns darum beten, dass wir bei guter Gesundheit bleiben - dies ist die größte Gabe.
So lautet die Empfehlung unseres Propheten - Friede sei mit ihm.
Wer diesem Rat folgt, gewinnt.
Wer es versäumt, dem entgeht viel Segen.
Allah hat es ihm zu dieser Zeit nicht gewährt.
Diese gesegnete Nacht ist eine Prüfung des Glaubens.
Der wahrhaft Gläubige vertraut auf alles, was der Prophet überliefert hat.
Er glaubt an das Verborgene.
Das Verborgene umfasst all das, was unseren Augen verborgen bleibt.
Unser Prophet hat die Nacht- und Himmelsreise verkündet, und Allah der Erhabene hat es uns durch ihn offenbart.
Wir glauben daran und vertrauen darauf, Allah sei Dank.
Bei wem findet sich der wahre Glaube? Bei jenen, die dem Weg des Propheten - Friede sei mit ihm - folgen.
Bei denen, die der Sunna treu sind.
Bei denen, die seine Gebote befolgen.
Wer sich vom Propheten - Friede sei mit ihm - abwendet, geht in die Irre.
Ihr Glaube wird erschüttert und droht verloren zu gehen.
Sie werden den Götzendienern gleich.
Als die Götzendiener von der Himmelfahrt des Propheten - Friede sei mit ihm - erfuhren, verwarfen sie es als Lüge.
Sie bezichtigten ihn der Unwahrheit.
Auch heute gibt es Menschen, die sich als Muslime ausgeben.
Sie manipulieren den Glauben der Menschen.
Manche behaupten, es sei nur ein Traum gewesen.
Andere leugnen es völlig.
Sie sprechen weder von einem Traum noch von sonst etwas.
Eine solche Gruppe macht sich bemerkbar.
Der Satan hat sie in die Irre geführt.
Er hat ihnen den Glauben genommen, sie sind ungläubig geworden.
Ohne Glauben verlässt man auch die Religion - möge Allah uns davor bewahren.
Dies ist eine gefährliche Entwicklung.
Für Allah den Erhabenen ist nichts unmöglich.
Allah der Erhabene, der dich aus dem Nichts erschuf, vollbringt, was Er will.
Nach Seinem Willen kann Er dich im Nu zum höchsten oder niedrigsten Ort bringen.
Daher sind jene, die andere zum Zweifeln bringen und mit ihrem Glauben spielen, unwissend und verblendet.
Selbst manche, die sich für besonders klug und gebildet halten, verfallen diesem Zweifel.
Sie gehen dem Satan in die Falle.
Möge Allah uns davor bewahren - aus dieser Lage gibt es kaum ein Entrinnen.
Nur wenige finden den Weg zurück.
Deshalb muss man sich von solchen Menschen fernhalten.
Man meide jene, die dem Propheten - Friede sei mit ihm - nicht den gebührenden Respekt erweisen.
Mit ihnen braucht man nicht einmal zu sprechen.
Denn sie tragen Gift in sich.
Dieses Gift wird dich - Allah bewahre uns - vergiften und ins Verderben stürzen.
Du wirst sterben.
Das heißt, du wirst spirituell sterben, und im Jenseits gibt es keine Rettung mehr.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah den Segen dieses Tages auf uns fortwirken lassen.
In dieser gewaltigen Nacht durchschritt unser Prophet - Friede sei mit ihm - alle Sphären.
"Wie kann das sein?" fragen sie - bei Allah sind Zeit und Raum in Seiner Hand.
Beides ist Seine Schöpfung.
Allah der Erhabene verfügt darüber nach Seinem Willen.
So schaute unser Prophet in jener Nacht binnen zweier Stunden das gesamte Paradies, die Hölle, den höchsten Thron und trat vor Allah den Erhabenen.
In dieser kurzen Spanne dehnte Allah die Zeit.
Welche Zeit? Die Zeit stand still.
Allah der Erhabene lässt die Zeit innehalten.
Selbst wenn hundert Jahre vergingen.
Wie ein Wimpernschlag, wie dieser Moment.
Der menschliche Verstand kann manches begreifen.
Anderes übersteigt sein Fassungsvermögen.
Die Nachtreise und Himmelfahrt des Propheten - Friede sei mit ihm - liegt noch im Bereich des Verstehbaren.
Nicht jenseits der Grenzen.
Jenseits der Grenzen gibt es noch viel mehr.
Es gibt Bereiche ohne Grenzen.
Die Weisheit Allahs des Erhabenen kennt keine Grenzen.
Grenzen werden gesetzt.
Doch Allahs Weisheit ist grenzenlos.
Die Nachtreise und Himmelfahrt ist daher eine Glaubensfrage von schlichter Klarheit.
Wenn Akademiker und Theologen dies nicht glauben können, zeugt das von ihrer beschränkten Einsicht.
Möge Allah ihnen Glauben und Verstand schenken.
https://mawlanatranslated.com/
2025-01-25 - Lefke
Allah der Allmächtige hat bestimmten Orten und Zeiten Seinen besonderen Segen gegeben.
Diese hat Allah der Gemeinschaft Muhammads und allen Menschen geschenkt.
Allah hat den Menschen diese schöne Orte und Zeiten geschenkt, damit sie davon profitieren.
Das Einhalten dieser besonderen Zeiten und der Besuch dieser gesegneten Orte kommt sowohl dem Körper als auch der Seele zugute.
Auch wenn es körperlich anstrengend sein mag, bringt es der Seele Erleichterung und Schönheit und nützt auch dem Körper.
Zu den zeit- oder ortsgebunden Gottesdienste gehören das Gebet, das Fasten, die Hadsch und die Umrah...
Die Hadsch findet nur einmal im Jahr statt.
Früher war die Hadsch nur wenigen möglich.
Die Hindernisse waren damals anderer Natur.
Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen.
Aus verschiedenen Gründen ist es nicht allen vergönnt.
Darin liegt Allahs unergründliche Weisheit. Diese kann nicht hinterfragt werden.
Früher konnten Menschen nicht einfach zur Umrah aufbrechen. Sie machten die Hadsch und im Anschluss die Umrah.
Die Hadsch konnten sie nur einmal im Leben unternehmen.
Heute ist das anders, besonders die Umrah ist viel zugänglicher geworden.
Wer möchte, kann daran teilnehmen.
Wichtig ist, die Hadsch vor der Umrah zu vollziehen.
"Wir stehen auf der Warteliste."
"Es hat noch nicht geklappt", sagen die Leute.
"Dann lasst uns in der Zwischenzeit die Umrah machen", meinen sie.
Wenn man aber das für die Hadsch gesparte Geld für die Umrah ausgibt und dann den Hadsch-Platz nicht wahrnehmen kann, ist das nicht richtig.
Hat man jedoch ausreichend Mittel für die Hadsch zurückgelegt, steht der Umrah nichts im Wege.
Die Hadsch sollte dabei die vorrangige Absicht bleiben.
Jahr für Jahr rechnet Allah einem diese gute Absicht an.
Manche warten bereits seit 14 Jahren auf ihre Hadsch-Möglichkeit. Jedes Jahr aufs Neue hoffen sie: "Diesmal klappt es."
Ihre Absicht ist aufrichtig, und selbst wenn es nicht klappt, belohnt Allah sie dafür.
Diese Belohnung erhalten sie Jahr für Jahr, bis ihnen die Hadsch ermöglicht wird.
Hast du das Geld für die Hadsch zurückgelegt und stehst auf der Warteliste, kannst du durchaus eine Umrah unternehmen, sofern du es dir leisten kannst.
Dadurch kannst du sowohl das Propheten-Grab als auch die Kaaba besuchen.
Diese heiligen Orte mit eigenen Augen zu sehen und ihre besondere Kraft zu spüren, ist eine einmalige Erfahrung von unschätzbarem Wert.
An der Kaaba wird jeder Gottesdienst hundertausendfach belohnt.
Jede Gebetseinheit zählt wie hunderttausend, jedes Gebet wie hunderttausend Gebete.
All dies kommt den Gläubigen zugute.
Wer jedoch die Umrah vor der Hadsch macht und dann aus finanziellen Gründen die Hadsch nicht antreten kann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dem entgeht ein großer Segen.
Alhamdulillah können unsere Schwester Hajjah Rukiyyah Sultan, Haji Mehmed Nazim und Scheich Bahauddin durch Allahs Gnade heute die Umrah antreten.
Mit Allahs Segen wird alles gut. Solche Orte bringen dem Menschen wahrhaftigen Nutzen.
Zu sagen "Ich war in London, Paris oder sonstwo" hat keinen Wert.
Reisen, die für weltliche Zwecke durchgeführt werden, bringen keinen jenseitigen Nutzen. Nur die gesegneten Orte sind von bleibendem Wert.
Möge Allah es uns gewähren und annehmen.
Möge der Segen und die Belohnung dieser Reisen uns allen zuteilwerden, inschaAllah.
Möge Allah uns allen die Hadsch ermöglichen, besonders jenen, die noch nie dort waren.
https://www.youtube.com/@MawlanaSheikhMehmedAdil.Transl
2025-01-25 - Lefke
Allah der Allmächtige hat bestimmten Orten und Zeiten Seinen besonderen Segen gegeben.
Diese hat Allah der Gemeinschaft Muhammads und allen Menschen geschenkt.
Allah hat den Menschen diese schöne Orte und Zeiten geschenkt, damit sie davon profitieren.
Das Einhalten dieser besonderen Zeiten und der Besuch dieser gesegneten Orte kommt sowohl dem Körper als auch der Seele zugute.
Auch wenn es körperlich anstrengend sein mag, bringt es der Seele Erleichterung und Schönheit und nützt auch dem Körper.
Zu den zeit- oder ortsgebunden Gottesdienste gehören das Gebet, das Fasten, die Hadsch und die Umrah...
Die Hadsch findet nur einmal im Jahr statt.
Früher war die Hadsch nur wenigen möglich.
Die Hindernisse waren damals anderer Natur.
Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen.
Aus verschiedenen Gründen ist es nicht allen vergönnt.
Darin liegt Allahs unergründliche Weisheit. Diese kann nicht hinterfragt werden.
Früher konnten Menschen nicht einfach zur Umrah aufbrechen. Sie machten die Hadsch und im Anschluss die Umrah.
Die Hadsch konnten sie nur einmal im Leben unternehmen.
Heute ist das anders, besonders die Umrah ist viel zugänglicher geworden.
Wer möchte, kann daran teilnehmen.
Wichtig ist, die Hadsch vor der Umrah zu vollziehen.
"Wir stehen auf der Warteliste."
"Es hat noch nicht geklappt", sagen die Leute.
"Dann lasst uns in der Zwischenzeit die Umrah machen", meinen sie.
Wenn man aber das für die Hadsch gesparte Geld für die Umrah ausgibt und dann den Hadsch-Platz nicht wahrnehmen kann, ist das nicht richtig.
Hat man jedoch ausreichend Mittel für die Hadsch zurückgelegt, steht der Umrah nichts im Wege.
Die Hadsch sollte dabei die vorrangige Absicht bleiben.
Jahr für Jahr rechnet Allah einem diese gute Absicht an.
Manche warten bereits seit 14 Jahren auf ihre Hadsch-Möglichkeit. Jedes Jahr aufs Neue hoffen sie: "Diesmal klappt es."
Ihre Absicht ist aufrichtig, und selbst wenn es nicht klappt, belohnt Allah sie dafür.
Diese Belohnung erhalten sie Jahr für Jahr, bis ihnen die Hadsch ermöglicht wird.
Hast du das Geld für die Hadsch zurückgelegt und stehst auf der Warteliste, kannst du durchaus eine Umrah unternehmen, sofern du es dir leisten kannst.
Dadurch kannst du sowohl das Propheten-Grab als auch die Kaaba besuchen.
Diese heiligen Orte mit eigenen Augen zu sehen und ihre besondere Kraft zu spüren, ist eine einmalige Erfahrung von unschätzbarem Wert.
An der Kaaba wird jeder Gottesdienst hundertausendfach belohnt.
Jede Gebetseinheit zählt wie hunderttausend, jedes Gebet wie hunderttausend Gebete.
All dies kommt den Gläubigen zugute.
Wer jedoch die Umrah vor der Hadsch macht und dann aus finanziellen Gründen die Hadsch nicht antreten kann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dem entgeht ein großer Segen.
Alhamdulillah können unsere Schwester Hajjah Rukiyyah Sultan, Haji Mehmed Nazim und Scheich Bahauddin durch Allahs Gnade heute die Umrah antreten.
Mit Allahs Segen wird alles gut. Solche Orte bringen dem Menschen wahrhaftigen Nutzen.
Zu sagen "Ich war in London, Paris oder sonstwo" hat keinen Wert.
Reisen, die für weltliche Zwecke durchgeführt werden, bringen keinen jenseitigen Nutzen. Nur die gesegneten Orte sind von bleibendem Wert.
Möge Allah es uns gewähren und annehmen.
Möge der Segen und die Belohnung dieser Reisen uns allen zuteilwerden, inschaAllah.
Möge Allah uns allen die Hadsch ermöglichen, besonders jenen, die noch nie dort waren.
2025-01-24 - Lefke
Wir danken Allah, dass wir uns im gesegneten Monat Radschab befinden, der sich nun allmählich seinem Ende neigt.
Es ist einer der heiligen Haram-Monate.
Am Anfang gibt es eine gesegnete Nacht.
Und am Ende gibt es eine gesegnete Nacht.
Am Anfang dieses Monats ist die Regaib-Nacht.
Und an seinem Ende steht die Nacht von Isra und Mi'raj - eine unbestreitbare Wahrheit.
Wer als Muslim die Himmelsreise des Propheten verneint, verwirkt seinen Glauben.
Allah selbst hat dies in der Mitte des Korans verankert, um jeglichen Zweifel auszuräumen.
Isra bedeutet nächtliche Reise.
10
Der Erzengel Gabriel brachte das heilige Reittier Burak nach Mekka, wo die Nachtreise ihren Anfang nahm.
Es gibt kein vergleichbares Wesen wie das Reittier Burak auf Erden.
Mit einem einzigen Schritt konnte es in einer Minute von einem Ort zum anderen gelangen.
Während der Reise hielt unser Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, an fünf heiligen Orten.
An jedem betete er zwei Rakat.
Vor dem Aufstieg in den Himmel erreichte er zuletzt Jerusalem.
Dort betete er mit den Propheten und stieg dann zum Mi'raj auf.
Mi'raj bedeutet Aufstieg.
Er stieg in den Himmel auf.
Allah, der Erhabene, erhob unseren Propheten zur höchsten Stufe, die ein Mensch erreichen kann.
Unser Prophet war bereits erhaben, aber Allah erhob ihn auch körperlich zur höchsten Stufe, damit die Menschen es sehen können, und diese Ehre wurde unserem Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, zuteil.
Allah, der Erhabene, empfing und sprach zu unserem Propheten auf eine Weise, die wir nicht begreifen können.
Diese Manifestation des Mi'raj wurde niemandem außer unserem Propheten zuteil.
Warum sagen wir das?
Manche Menschen behaupten, um den Glauben der Muslime zu schwächen, dass Isra und Mi'raj nur ein Traum gewesen sei.
Und das sagen angeblich Gelehrte, Gebildete.
Universitätsabsolventen.
Doktoren, Menschen mit Masterabschluss.
Menschen mit höherer Bildung.
Solche Leute sagen das.
"Es war nur ein Traum", sagen sie.
Träumen ist etwas Gewöhnliches, das jeder tut.
Wenn es nur ein Traum gewesen wäre, wo wäre dann das Wunder daran? Ihre leeren Worte haben keinen Wert.
Wichtig ist die Wahrheit.
Der Glaube an die Wunder unseres Propheten und an das Verborgene gehört zu unseren wichtigsten Glaubensgrundsätzen.
Glaube an das Verborgene bedeutet, an das zu glauben, was wir nicht sehen.
Die Menschen sahen es nicht und sagten: 'Das ist unmöglich.'
Wie kann man eine Reise, die vierzig Tage dauert, in einer Nacht zurücklegen?
Schon bevor sie überhaupt an die Himmelfahrt dachten, konnten sie nicht einmal die irdischen Entfernungen nachvollziehen.
Heutzutage lässt sich diese Distanz mühelos zurücklegen.
Und siehe da: Was einst verborgen war, liegt nun klar vor uns."
An die Himmelfahrt zu glauben ist eine Bedingung unseres Glaubens.
Allah, der Erhabene, erhob seinen letzten und geliebtesten Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, zur höchsten Stufe, in seine eigene Gegenwart.
An diesem Ort gibt es keine Zeit- und Raumkonzepte.
Wie diese Begegnung beschaffen war, das weiß nur Allah allein.
Daran glauben wir.
Möge Allah uns vor dem Nichtglauben daran bewahren.
Wer dies leugnet, verliert sowohl seinen Glauben als auch seine Religion.
Die gesegnete Nacht von Isra und Mi'raj ist eine segensreiche Nacht.
InschaAllah, werden wir sie in zwei Tagen erleben.
Ihr Segen möge auf uns sein.
Die Gottesdienste in dieser gesegneten Nacht bringen uns Allah, dem Erhabenen, näher.
Diese gesegneten Nächte sind uns von Allah, dem Erhabenen, zu Ehren unseres Propheten geschenkte Nächte.
Es sind schöne Nächte.
Durch diese Nacht wird unser Glaube noch stärker.
Allah zeigte unserem Propheten Dinge, die die Menschheit erst nach Jahrmillionen in Raum und Zeit zu sehen vermocht hätte.
Unser Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, erreichte all diese Orte und wunderbaren Dinge in zwei Stunden und kehrte zurück, um den Menschen diese frohe Botschaft zu überbringen.
Die Menschen, die die frohe Botschaft annehmen, sind gläubige Menschen.
Die, die sie nicht annehmen, sind Ungläubige.
Die Ungläubigen verspotteten dies und freuten sich.
Sie sagten, von nun an könne niemand mehr diesem Menschen folgen.
Allah bewahre! Weil sie sein Prophetentum nicht akzeptierten, leugneten sie ihn entweder oder beschuldigten ihn mit allerlei unpassenden Worten.
Als sie es dem engsten Freund unseres Propheten, Abu Bakr, erzählten, fragte er: 'Wirklich? Hat er es mit seinem gesegneten Mund selbst gesagt?'
Spöttisch sagten sie, dass er es gesagt habe.
Als sie sagten: "Nicht von jemand anderem, wir haben es direkt von ihm gehört", antwortete Abu Bakr: "Dann bestätige ich es auch."
Sie waren verblüfft.
Sie liefen davon.
Dies zeigt, wie nahe Abu Bakr unserem Propheten stand.
So nah, dass während Allahs Befehl 'komm näher' Abu Bakrs Stimme gehört wurde.
Als Geschenk und Vertrautheit von Allah, weil er sein engster Freund war, ließ Allah unseren Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, seine Stimme hören.
Diese Dinge zeigen uns, welche Schönheiten Allah uns geschenkt hat und wie wertvoll es ist, zur Gemeinschaft Muhammads zu gehören.
Selbst in diesem gesegneten Moment dachte unser Prophet wieder an seine Gemeinschaft.
Er bat Allah, den Erhabenen, um Vergebung für uns, seine "Umma".
Er bat Allah, den Erhabenen, um Vergebung.
Wir danken Allah millionenfach dafür, dass wir zu seiner Gemeinschaft gehören.
Möge Allah uns in seiner Nähe im Paradies wohnen lassen, inschaAllah.
Um der Ehre dieser schönen Tage willen, inschaAllah.
2025-01-22 - Lefke
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt:
الصدقة ترد البلاء وتزيد العمر
أو كما قال
Die Sadaqa zu geben ist von großer Bedeutung.
Der Mensch besitzt dreihundertsechzig Glieder.
Zu den Körpergliedern zählen Knochen, Finger, Füße, Hals und weitere Organe.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt uns, dass wir für jedes dieser Glieder eine Sadaqa geben sollen.
Die Gefährten fragten: "Was können wir tun, wenn wir keine Möglichkeit haben, eine Sadaqa zu geben?"
Es gilt auch als Sadaqa, wenn man Schmutz, Müll, Hindernisse oder Steine aus dem Weg räumt.
Das bedeutet, die Sadaqa muss nicht unbedingt in Form von Geld gegeben werden - jede gute Tat zählt als Sadaqa.
Wir sollten täglich eine Sadaqa geben, denn für jedes Glied schulden wir Allah unsere Dankbarkeit.
So soll es sein.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: "Gebt die Sadaqa."
Selbst wenn es nur eine halbe Dattel ist.
Damals herrschte Armut.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt: Selbst wenn du die Hälfte für dich behältst und die andere als Sadaqa gibst, schützt dich das vor dem Höllenfeuer.
Das ist von großer Bedeutung.
Die Menschen scheuen sich davor, eine Sadaqa zu geben.
Ihr Ego sträubt sich dagegen.
Sie empfinden die Sadaqa als Last.
Besonders die Wohlhabenden werden immer geiziger.
Damit schaden sie nur sich selbst.
Selbst eine kleine Sadaqa bewahrt den Menschen vor großem Unheil.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt: Die Sadaqa schützt vor Unheil und schenkt ein längeres Leben.
Dies ist also von großer Bedeutung für die Menschen.
Es ist ein schönre Rat unseres Propheten, Friede sei mit ihm.
Die Sadaqa ist für den Menschen nicht verpflichtend, aber wichtig.
"Wozu soll ich eine Sadaqa geben, ich zahle doch schon Zakat", sagen manche.
Ob sie wirklich Zakat zahlen, sei dahingestellt.
Eine Sadaqa wollen sie gar nicht erst geben.
Aber für andere, unnötige Dinge geben sie Unsummen aus.
Für die Sadaqa geben sie nicht mal ein Tausendstel davon.
Die Sadaqa ist von großer Bedeutung.
Die Sadaqa beugt Unglück und Unheil vor.
Menschen werden durch die Sadaqa beschützt.
Würden sie den Nutzen kennen, würden die Menschen täglich die Hälfte ihres Vermögens als Sadaqa geben.
So bedeutsam ist sie.
Dies ist der Rat des Propheten, Friede sei mit ihm, an seine Gemeinde.
Seid nicht geizig.
Geiz ist verwerflich.
Allah liebt nicht den Geizigen, sondern den Großzügigen.
Ein sündiger Großzügiger ist Allah lieber als ein geiziger Frommer.
Vernachlässigt dies also nicht - es dient eurem eigenen Wohl.
"Ich gebe jede Woche", sagen manche.
Nein, so funktioniert das nicht.
Der Prophet lehrt: Jeder Tag erfordert seine eigene Sadaqa.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt, mit jedem Sonnenaufgang wird eine neue Sadaqa fällig.
"Soll ich etwa jeden Morgen nach Bedürftigen suchen?"
Stelle eine Spendenbox auf und lege deine Sadaqa dort hinein.
Später kannst du die Sadaqa geben, wem du möchtest.
Kein Grund zum Hetzen.
Wenn du die Sadaqa in diese Box legst, gilt sie als gegeben.
Das Kleingeld kannst du natürlich bei Bedarf umtauschen.
Einige denken, sie dürften das Geld nicht mehr anfassen, sobald es in der Spendenbox liegt.
Das stimmt aber nicht - du kannst es jederzeit wechseln oder den Betrag in der Box aufrunden.
Die Sadaqa kannst du auf diese Weise geben - das ist völlig in Ordnung.
Hauptsache ist: Die Sadaqa ist da.
Das kommt dir zugute.
Heute schließt jeder Versicherungen ab.
Die zahlt man ohne zu zögern.
Die Sadaqa ist deine Tagesversicherung.
Die beste Versicherung ist diese: die Sadaqa.
Diese tägliche Versicherung muss allerdings jeden Tag aufs Neue mit einer neuen Sadaqa geschlossen werden.
Möge Allah uns dazu befähigen.
Die Sadaqa nützt dir selbst mehr als dem Bedürftigen.
Jede Sadaqa, die du dort hineinlegst, dient deinem Wohl.
Möge Allah uns vor Unglück und Unheil bewahren.
Wir leben in der Endzeit, niemand weiß, was einem bevorsteht.
Wann und was einem widerfährt, bleibt ungewiss.
Gib also deine Sadaqa und gehe beruhigt deines Weges.
Um Allahs Willen habe ich heute diese Sadaqa gegeben.
Gib die tägliche Sadaqa - für die Armen und Bedürftigen, zum Schutz und Wohlergehen unserer Liebsten, unserer Kinder und Familien. Allah wird dich dafür bewahren.
Wenn du es aus Respekt vor dem Propheten und im Vertrauen auf seine gesegneten Worte tust, darfst du an diesem Tag zuversichtlich sein, inschaAllah.
Möge Allah uns alle beschützen.
2025-01-21 - Lefke
اِنۡ هٰذَاۤ اِلَّاۤ اَسَاطِيۡرُ الۡاَوَّلِيۡنَ
(8:31)
"Das sind doch nur alte Geschichten", sagen sie.
Der heilige Koran berichtet, dass die Menschen die Verkündungen der Propheten stets als "alte Geschichten" abtaten.
Mawlana Sheikh Nazim konnte über das Verhalten, die Worte und Schriften dieser Menschen nur lachen...
Für ihn war das alles einfach nur lächerlich.
Sie nennen sich "Zeitgenossen", aber unser Mawlana Sheikh Nazim nannte sie spöttisch "Teegenossen".
Das war seine Art, sich darüber lustig zu machen.
"Teegenossen" - die servieren nur Unsinn.
Mit "Zeitgenossen" meinen sie, dass sie modern sind.
Es soll modern und fortschrittlich klingen.
Das ist nichts Neues.
Das gab es schon immer.
Die Ungläubigen lehnten sich gegen alle Propheten auf: "Das sind doch nur alte Geschichten, alles von gestern!"
Was die Propheten taten, war ihnen ein Dorn im Auge.
Allah alle Menschen gleich erschaffen.
Seit zweihundert Jahren sät der Satan diesen Gedanken in der islamischen Welt:
"Ihr seid rückständig, euer Denken von gestern - schaut nur, wie die Ungläubigen euch den Rang abgelaufen haben."
Angeblich nur, weil sie modern sind.
"Werft eure Religion über Bord, vor allem die alten Bräuche", predigen sie.
"Erneuert die Religion."
"Seid modern, seid innovativ!"
"Akzeptiert das Alte nicht mehr."
"Seht doch nur, wie die Europäer leben!"
Sobald von Europa die Rede war, kannte die Bewunderung für die Ungläubigen keine Grenzen.
Was auch immer sie taten, erschien den Menschen wunderschön.
So haben die Menschen weitergemacht bis heute.
Schließlich erkannten sie, dass es keinen Unterschied gibt.
Dennoch gehen die Menschen weiterhin dorthin, weil sie in deren Gedankenwelt sein wollen und wegen des Geldes.
Dabei ist es Allah, der Allmächtige und Erhabene, der den Menschen erschaffen hat.
Und wo auch immer er sich befindet - seine Versorgung ist ihm gewiss.
Niemand ist besser als der andere.
Es gibt keine Notwendigkeit, sich jemandem unterzuordnen.
Und durch diese Unterwerfung haben sie ihre Würde verloren, ihre Persönlichkeit verloren.
Sie haben ihre Ehre verloren.
Sie sind gespalten und verstreut.
Sind sie nun Spielbälle.
Modern zu sein ist keine Kunst.
Was nützt es dir modern zu sein, wenn du keinen Verstand hast? Selbst tausendmal modern zu sein bringt dann nichts.
Es bringt nichts, es schadet nur.
Im Namen der Modernität haben sie dich ausgeraubt, haben dich ausgezogen bis aufs letzte Hemd, haben deine Länder genommen, getötet und niedergemetzelt.
Und du läufst ihnen immer noch hinterher im Namen der Modernität.
Das einfache Volk ist das eine - aber die wahre Gefahr geht von denen aus, die sich als Gelehrte und Religionskenner aufspielen, während sie auf die Mashaykhs herabsehen und sie mit Verachtung strafen.
"Die sind rückständig und von gestern."
"Die sind nicht aufgeklärt wie wir."
"Schaut euch die Orientalisten in Europa an, wie schön sie sprechen."
"Was für wunderbare Ideen sie haben."
Ihre Ideen zielen nur darauf ab, die Menschen vom Glauben und vom Islam zu entfernen.
Sie sind Feinde unseres Propheten (Friede sei mit ihm) und aller seiner Gefährten, nichts anderes.
Das sind diese sogenannten Modernisten.
Noch gefährlicher als die Bewunderung für den europäischen Lebensstil.
Denn sie beabsichtigen direkt, die Gesellschaft zu verderben, und arbeiten daran.
Nichts anderes.
Sie haben nichts vorzuweisen.
Wer ihnen folgt, ist entweder ein Narr oder ein Verräter.
Anders ist es nicht.
Eines von beiden.
Ein Drittes gibt es nicht.
Darum seid achtsam.
Unser Weg, der Weg, den uns die Mashaykhs zeigen, das ist der richtige Weg.
Weicht nicht von ihm ab.
Haltet fest daran, damit sie euch nicht wie Marionetten manipulieren können.
Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren.
2025-01-20 - Lefke
Allah, der Erhabene, sagt im heiligen Koran an vielen Stellen "Afalā taʿqilūn".
"Habt ihr keinen Verstand?" fragt Allah.
"Gebraucht ihr euren Verstand nicht?"
"Kommt zur Vernunft", spricht Allah.
Allah, der Erhabene, hat dem Menschen Verstand gegeben, damit er Gut von Böse unterscheiden kann;
Damit er Nützliches von Nutzlosem unterscheiden kann.
Er hat ihm Verstand gegeben, damit er Schädliches von Harmlosem unterscheiden kann.
Tiere haben keinen Verstand, aber Allah hat ihnen den Instinkt gegeben, sich von schlechten Dingen fernzuhalten.
Wenn sie etwas Gefährliches sehen, fliehen sie.
Allah hat ihnen ein Gehirn gegeben, das ausreicht, um sich selbst zu versorgen.
Damit kommen sie zurecht.
Aber der Mensch ist anders; er muss Gut und Böse erkennen können.
Denn wenn ein Tier stirbt, wird es am Jüngsten Tag zu Staub.
Es hat keine Möglichkeit, in den Himmel oder die Hölle zu kommen.
Es gibt nur vereinzelte Insekten und Tiere.
Diese werden ins Paradies kommen.
Die übrigen werden am Tag des Jüngsten Gerichts Rechenschaft ablegen müssen, wenn sie anderen Leid zugefügt haben.
Wenn ein Tier ein anderes geschlagen hat, wird dieses Tier es am Tag des Jüngsten Gerichts zurückschlagen.
Wenn es gebissen hat, wird es das Gleiche tun.
Danach werden auch sie zu Staub werden.
Aber der Mensch ist anders.
Der Mensch wird die Konsequenzen seiner irdischen Taten im Jenseits für alle Ewigkeit tragen.
Deshalb werden die Ungläubigen wünschen: "Wäre ich doch auch zu Staub geworden!"
"Hätte ich doch", werden sie sagen, "wie diese meine Strafe erhalten und wäre zu Staub geworden." Aber das ist nicht möglich.
Warum?
Weil Allah ihm Verstand gegeben hat, damit er mit diesem Verstand weiß, was geschehen wird, die Gefahren erkennt und sich fernhält.
Damit er das Gute erkennt und seine Gebete verrichtet.
Die Gebete sind schwer.
Er hat ihm Verstand gegeben, damit er arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient.
Nicht alles ist einfach.
Auch diejenigen, die für die Welt arbeiten, müssen sich mühen.
Sie mühen sich ab, um Geld zu verdienen.
Für das Jenseits muss es genauso sein.
Das ist Allahs Weisheit, Allah tut, was er will.
Jetzt, in den kältesten Wintertagen, wenn es sonnig ist, sagen die Unvernünftigen: "Oh, wie schön!"
"Was für ein sonniger Tag!"
"Wir haben nicht gefroren, keine Schwierigkeiten gehabt", sagen sie.
"Es war nicht dunkel."
"Es hat nicht auf uns geregnet."
"Wir sind nicht im Schlamm stecken geblieben."
"Oh, wie schön! Wir haben den Winter überstanden." Aber was wird im Sommer sein, wenn Dürre herrscht?
Vernünftige Menschen beten im Winter zu Allah: "Oh Allah, schicke uns Regen, lass es schlammig sein, lass es schneien, lass es kalt sein, damit unsere Saat gedeiht.
Alles hängt vom Wasser ab.
Allah hat alles aus Wasser erschaffen.
Ohne Wasser gibt es nichts.
Die Vernünftigen sehen diesen sonnigen Tag als Allahs Weisheit und akzeptieren ihn, sie sagen nicht wie die anderen: "Wie schön das ist!"
"Oh! Was für ein schöner Tag."
"Es ist sonnig."
"Seht, wir spazieren herum", so reden viele Menschen.
Auch für das Jenseits leben viele Menschen so, als würden sie an einem sonnigen Tag spazieren gehen.
Sie beten nicht, tun keine guten Werke, keine wohltätigen Taten, keine Gottesdienste; sie leben nach ihrer eigenen Lust.
Aber diejenigen, die nur nach Vergnügen leben, sollten wissen, dass nach dem Winter der Sommer kommt, die Dürre.
Sie werden kein Wasser finden.
Sie werden keine Lösung finden.
Dann beginnen sie zu zappeln und fragen: "Was sollen wir tun?" Das Jenseits ist noch schwieriger.
Du hast nichts für das Jenseits in dieser Welt getan.
Du hast in Saus und Braus gelebt, hast nur nach Vergnügen gelebt, gefeiert, gegessen und getrunken, was weiß ich was du noch getan hast.
Dann wirst du im Jenseits die Konsequenzen tragen müssen.
Alles hat seine Ordnung und seinen Weg.
Danach musst du streben:
In dieser Welt sollst du deine Gebete verrichten.
Die Früchte davon wirst du im Jenseits ernten.
Deshalb sagt Allah, der Erhabene: "Gebraucht euren Verstand."
Erkennt das Gute, erkennt das Böse.
Was bedeutet das?
Zur rechten Zeit getane Werke sind segensreich.
Allah, der Erhabene, hat uns Verstand gegeben, weil man nach verstrichener Zeit keine zweite Chance bekommt.
Möge Allah uns allen gewähren, unseren Verstand zu nutzen, und auch denen, die Verstand haben, aber ihn nicht nutzen.
In der Welt gibt es kaum noch vernünftige Menschen.
Gib, gib, gib.
Wenn du gibst, was wird dann?
Nichts.
Je mehr du gibst, desto mehr nehmen sie von der anderen Seite.
Du willst etwas, von der anderen Seite verschwindet es.
Möge Allah einen Mahdi Alayhissalam senden.
Möge Mahdi Alayhissalam kommen und alles aufräumen.
Die Menschen sind völlig aus dem Ruder gelaufen.
Sie kennen nicht einmal mehr den Wert des Geldes.
Sie kennen auch nicht den Wert der Güter.
Sie kennen weder den Wert der Gesundheit noch des Lebens.
Sie kennen den Wert der Gaben Allahs nicht.
Möge Allah uns zu denen machen, die Werte schätzen, inschaAllah.
Möge Allah uns beschützen.
Möge er uns segensreichen Regen schicken, inschaAllah.
Die sonnigen Tage sollen für den Sommer bleiben.
Jetzt soll es regnen, stürmen und schneien, inschaAllah.
Möge Allah seinen Segen geben, inschaAllah.
2025-01-19 - Lefke
An-nazafatu min al-iman
Der Islam basiert auf Reinheit.
Reinheit ist das Fundament des Islam.
Ohne Reinheit wird kein Gottesdienst akzeptiert.
Aus diesem Grund ist das erste Kapitel in den Fiqh-Büchern das Kitab al-Tahara.
Das bedeutet, dieser Teil befasst sich mit der rituellen Reinheit - genau darum geht es.
Der erste Teil erklärt, was reines Wasser ist, wie es seine Reinheit behält und welche verschiedenen Wasserarten es gibt.
Alles entstand aus Wasser, und Wasser ist das Wesentliche für die Reinheit.
Ohne Wasser geht es nicht.
Im Notfall wird die trockene Reinigung (Tayammum) durchgeführt.
Das ist zwar ein Sonderfall, aber letztendlich braucht man Wasser, um sich selbst und seine Kleidung richtig reinigen zu können.
Dies ist die äußere Reinheit.
Die innere Reinheit ist ebenso wichtig.
Auch das Innere soll rein sein.
Wie erreicht man innere Reinheit? Durch Aufrichtigkeit und indem man dem Weg des Propheten folgt.
Der Weg des Propheten ist klar und deutlich.
Es gibt Menschen, die den Weg des Propheten aufzeigen.
Es gibt die Scharia und den Tariqat.
Man muss ihnen folgen, um ein reines Leben auf dem Weg des Propheten zu führen.
Nach der äußeren Reinheit kommt die innere Reinheit.
Wenn man nicht auf die Reinheit achtet, ist es wie wenn Schmutz ins Wasser gerät - so wie die Gebetswaschung mit unreinem Wasser ungültig ist, so können auch auf diesem Weg andere Dinge dein Herz verunreinigen.
Durch diese Verunreinigung kann dein Glaube verloren gehen.
Möge Allah uns davor bewahren.
Seit der Zeit des Propheten haben die Helfer des Satans oft versucht, die Religion zu verderben.
Jedes Mal bringen sie etwas Neues hervor.
Aber Allah sei Dank reinigen die Imame der Rechtsschulen und die Meister der Tariqas die Menschen von diesen Dingen.
Sie halten die Menschen rein von diesen Irreführungen.
Und infolgedessen schenken die Menschen diesen Dingen keine Beachtung.
Aber leider stiften die Teufel in letzter Zeit noch mehr Verwirrung.
Sie sagen dir etwas, alles erscheint gut und schön.
Aber am Ende mischen sie Gift hinein und verunreinigen dein Inneres.
Deine Taten werden nutzlos.
Solche Taten bringen dir keinen Segen, im Gegenteil - sie richten nur Schaden an.
Deshalb muss man unbedingt dem Weg des Propheten folgen, damit das Jenseits gesegnet ist.
Damit das Jenseits vollkommen ist.
Jetzt ist es modern geworden zu sagen: "Man braucht keine Rechtsschule, man braucht keinen Tariqat."
Dabei sind diese Dinge von Anfang an notwendig.
Tariqat, Rechtsschule und Scharia sind dasselbe, nichts anderes.
Manche Menschen verstehen das einfach nicht.
Deshalb werden sie getäuscht.
Wenn sie getäuscht werden, bringen ihre Taten nur wenig Nutzen.
Es ist zwar Islam, alles scheint in Ordnung, aber dann entstehen auch Sünden.
Wie entstehen Sünden? Sie hegen Groll gegen manche Gefährten des Propheten, Groll gegen die Familie des Propheten.
Sie sagen: "Die sind wie wir, sie haben keinerlei besonderen Rang."
Die Verschlageneren unter ihnen gehen noch subtiler vor - sie säen ganz behutsam Zweifel und untergraben nach und nach den Glauben der Menschen.
Nicht jeder hat Iman, Glauben.
Es gibt Islam, aber die Stufe des Iman ist höher.
Der Islam ist die Stufe des Muslims, die gibt es, aber die Menschen mit wahrem Glauben, die Mu'mine, haben einen höheren Rang, sie sind Allahs geliebte Diener.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah uns alle vor dem Bösen, dem Übel und der Unreinheit bewahren, inschaAllah.
2025-01-18 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَتَعَاوَنُواْ عَلَى ٱلۡبِرِّ وَٱلتَّقۡوَىٰۖ وَلَا تَعَاوَنُواْ عَلَى ٱلۡإِثۡمِ وَٱلۡعُدۡوَٰنِۚ
(5:2)
Dies ist das gesegnete Gebot Allahs des Allmächtigen:
Helft einander beim Gutes tun.
Tut Gutes.
Seid wohltätig.
Tut nichts Böses.
Seid nicht feindselig.
Helft einander.
Dies ist Allahs Gebot im Islam für ein gutes Leben der Menschen.
Tut Gutes.
Seid hilfsbereit.
Wenn du nichts Gutes tun kannst, dann tue wenigstens nichts Schlechtes.
Würden die Menschen dies befolgen, lebten sie wie im Paradies, sowohl hier als auch im Jenseits.
Aber der Satan lässt die Menschen nicht in Ruhe.
Er sagt: "Tut nichts Gutes."
"Warum tust du diesen Menschen Gutes?"
"Was bringt es dir? Was hast du davon?"
"Profitierst du vom Gutes tun?"
"Nein", sagt der Satan.
Was soll das heißen, es bringt nichts? Natürlich bringt es etwas!
Aber der Satan sieht das Gute nicht und zeigt es auch nicht.
Er stellt das Gute als Schaden dar.
Er lässt das Böse gut und nützlich erscheinen.
Er glaubt, dass das durch Täuschung oder Unterdrückung Erlangte ein Gewinn sei.
Dabei ist es kein Gewinn, sondern ausschließlich ein direkter Schaden für einen selbst.
Vor allen anderen schadet man sich selbst.
Je mehr Böses man tut, desto mehr schadet man sich selbst.
Je mehr Gutes der Mensch tut, desto mehr Gutes tut er sich selbst.
Allah der Allmächtige vergilt jede gute Tat bis ins Kleinste und erhöht seinen Rang.
Wer Böses tut, dem kehrt jede böse Tat bis ins Kleinste zu sich selbst zurück.
Möge Allah uns davor bewahren.
Möge Er uns Wachsamkeit schenken.
Allah der Allmächtige hat dem Menschen Verstand gegeben, damit er nachdenkt.
Würde er nachdenken, würde er niemandem schaden.
Er würde sicherlich Gutes tun wollen.
Aber die Menschen nutzen ihren Verstand nicht.
Sie haben den Verstand beiseite gelegt.
Sie tun, was immer der Satan sagt.
Möge Allah uns vor seinem Übel bewahren.
Möge es zu Gutem führen, inschaAllah.