السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-10-02 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَإِنَّكَ لَعَلَىٰ خُلُقٍ عَظِيمٍ (68:4) Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt: Die wichtigste Eigenschaft, das größte Attribut unseres Propheten ist der gute Charakter. Er ist der Mensch mit dem vorbildlichsten Benehmen. Wer einer Tariqah beitreten möchte, muss dem Weg des Propheten folgen. Wer nicht bereit ist, den Weg des guten Charakters zu gehen, sollte gar nicht erst beitreten. Lasst uns hier noch einmal klarstellen, was das Gegenteil der Tariqah ist: Es sind Wahhabismus und Salafismus. Deren auffälligstes Merkmal ist die Anstandslosigkeit. Wer also sagt "Ich gehöre einer Tariqah an", sich aber nicht anständig verhält, der bemüht sich vergeblich. Denn die erste Regel in der Tariqah ist der gute Charakter. Der große Scheich Efendi, Scheich Abdullah, ließ Scheich Nazim Efendi Folgendes aufschreiben: "At-tariqatu kulliha adab", sagt er. Das bedeutet: "Die gesamte Tariqah basiert auf gutem Benehmen." Ohne gutes Benehmen hat es keinen Sinn, einer Tariqah beizutreten. Suche dir etwas anderes. Du wirst hier nicht gebraucht. Ohne gutes Benehmen hast du nichts. Die Tariqah wird dir dann nicht nützen. Was ist gutes Benehmen? Es umfasst alles. Gutes Benehmen bedeutet, um Erlaubnis zu bitten. Im Koran steht geschrieben: Wenn ihr irgendwo hineingeht, springt nicht durch Fenster oder über Mauern. Geht durch die Türen hinein. Kommt zur Tür. Bittet höflich um Erlaubnis. Wenn man euch die Erlaubnis gibt, tretet ein. Wenn nicht, streitet nicht mit dem Hausbesitzer und fragt: "Warum lässt du mich nicht rein?" Streitet nicht mit anderen. Wenn sie keine Erlaubnis geben, müsst ihr gehen, selbst wenn sie keinen Grund nennen. Man kann nicht mit Gewalt eintreten. Das entspricht nicht dem guten Benehmen. Bei allem, was du nimmst, musst du um Erlaubnis bitten. Was auch immer es ist, wenn es jemand anderem gehört, musst du um Erlaubnis bitten. Wenn sie es nicht erlauben, kannst du nichts tun. Wenn du es mit Gewalt tust, wird es dir als Sünde angerechnet. Du hast dann dem Gebot im Heiligen Quran zuwider gehandelt. Das gute Benehmen der Tariqah ist der schönste Weg auf der Welt. Es ist ein Licht für die Menschheit. Wer sich nicht daran hält, wird keinen Nutzen davon haben. Im Gegenteil, er wird Schaden nehmen. Möge Allah uns allen helfen. Lasst uns gutes Benehmen zeigen. Gutes Benehmen ist eine Eigenschaft unseres Propheten. Mögen wir uns auch diese Eigenschaft aneignen.

2024-10-01 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Tarikat und Scharia sind eng miteinander verwoben. Während die Scharia für jeden Muslimen verpflichtend ist, ist der Tarikat bereits ein Teil davon. Wer diesen Weg beschreitet, gewinnt das Wohlgefallen Allahs und des Propheten. Dieser Weg verärgert jedoch die Teufel. Deshalb versuchen sie, die Menschen davon abzubringen. Mit allerlei Tricks verleiten sie die Gläubigen, vom rechten Pfad abzuweichen. Manchmal sieht man, wie jemand, der jahrelang gebetet hat, wegen einer Kleinigkeit beleidigt ist und alles aufgibt. Damit schadet er nur sich selbst. Er wirft all seine Verdienste wegen eines kleinen Ärgernisses weg. Solche Situationen sind häufig. Auch wenn die Menschen es oft nicht bemerken, kommen viele auf diese Weise vom Weg ab. In dem Glauben, etwas Gutes zu tun, werden sie wütend auf Allah oder den Propheten und verlassen den Weg. Dabei gibt es keinen Ort, an den man fliehen kann. Früher oder später kehrt man zurück. Der Ärger hat nur geschadet, nicht genutzt. Statt wütend zu werden, sollte man geduldig sein und die Situation als Prüfung betrachten. Wie man so schön sagt: "Aus Ärger über den Priester das Fasten brechen." Genau so ist es. Der Priester will ohnehin nicht, dass man fastet. Er will nicht, dass man diesen Weg geht. Die meisten Feinde des Islam sind so, nicht alle, aber die meisten. Es bringt also nichts, auf ihn wütend zu sein, außer ihn zu erfreuen. Derjenige, der wirklich wütend sein und Schaden nehmen wird, bist du. Andere werden sich an deiner Stelle freuen. Deshalb sind diese Wege keine Wege des Schmollens oder der Beleidigung. Allahs Weg ist ein Weg der Prüfung. Manchmal vergeht er auch ohne Prüfung. Manchmal mit Prüfung, manchmal ohne. Deshalb muss man vorsichtig sein. Wütend zu werden, sich zu ärgern, ist ohnehin nicht gut. Unser Prophet sagt: "Werde nicht wütend" - "La taghdab." Bleib ruhig. Möge Allah uns allen Gelassenheit geben. Möge Allah uns Verstand und Weisheit geben. Denn wenn man wütend wird, geht der Verstand verloren. Möge Allah uns alle beschützen. Möge Allah uns nicht vom rechten Weg abbringen. Von diesem schönen Weg abzukommen, ist eine schlimme Sache. Möge Allah uns alle davor bewahren.

2024-09-30 - Other

Möge Allah mit unseren Brüdern und Muslimen hier zufrieden sein. Durch sie hat Allah uns diesen Besuch ermöglicht. Wenn ein Gläubiger zu einem anderen Gläubigen kommt, sagt unser Prophet, Friede sei mit ihm: Mit jedem Schritt erhält er eine gute Tat, eine Sünde wird vergeben und er steigt eine Stufe höher. Wir machen unsere Reisen um Allahs Willen. Möge Allah unsere aufrichtige Absicht annehmen. Möge er uns und euch dafür belohnen, so Gott will. إلهي أنت مقصودي ورضاك مطلوبي Oh Allah, Du bist mein Ziel. Dein Wohlgefallen ist unser Begehren. Dies sollte das Ziel eines Muslims im Leben sein. Das mag einfach erscheinen. Für den, der es als einfach ansieht, wird es einfach sein, für den, der es als schwierig ansieht, wird es schwierig sein. إلهي أنت حاضر أنت ناظر أنت معي Oh Allah, Du bist gegenwärtig, Du beobachtest mich, und Du bist bei mir. Man sollte nie vergessen, dass Allah, der Allmächtige und Erhabene, immer bei uns ist, uns sieht und über all unsere Taten Bescheid weiß. Wer daran glaubt, wird hoffentlich nicht vom rechten Weg abkommen. Beim Gottesdienst stellen sich Schwierigkeiten, Satan, Leidenschaften und das Ego dagegen. Der Widerstand kann manchmal für Menschen, die keinen Gottesdienst verrichten und nicht an Allah glauben, stärker sein. Sie folgen ihrem Ego und ihren Leidenschaften. Der Gläubige geht den richtigen Weg. Wir bitten Allah um Hilfe. Man muss ständig beten, dass Allah uns nicht vom rechten Weg abbringt. Möge Allah uns bewahren. Früher sagte man, egal ob Sünde, in Europa sei alles erlaubt. Sie begingen mehr Sünden. Jetzt ist es überall auf der Welt gleich. Das Sündigen ist sehr weit verbreitet. Möge Allah uns helfen und Mahdi Alayhissalam senden.

2024-09-28 - Other

حَافِظُوا عَلَى الصَّلَوَاتِ وَالصَّلٰوةِ الْوُسْطٰى وَقُومُوا لِلّٰهِ قَانِت۪ينَ (2:238) Allah, der Erhabene und Allmächtige, gebietet: Haltet die Gebete ein. Bewahrt diese. Verrichtet alle eure Pflichtgebete. Besonders wichtig ist das mittlere Gebet. Über das mittlere Gebet, Salat al-Wusta, herrscht Uneinigkeit. Es wird diskutiert, ob es sich um das Fajr- oder das Asr-Gebet handelt. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist jedoch das Fajr-Gebet gemeint. Das Fajr-Gebet ist das wertvollste aller Gebete. Denn früh aufzustehen und dieses Gebet am Ende der Nacht zu verrichten, fällt vielen Gläubigen schwer. Da die Gebete in der Nacht besonders verdienstvoll sind, hat auch dieses Gebet am Ende der Nacht einen hohen Stellenwert. Jede Tat hat ihre vorzüglichste Form. Unter den Pflichtgebeten ist das Fajr-Gebet das vorzüglichste. Unser Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagt: Wer das Isha-Gebet verrichtet und zum Fajr-Gebet aufsteht, dem wird es angerechnet, als hätte er die ganze Nacht im Gebet verbracht. Wenn du den Tag mit dem Fajr-Gebet beginnst und all deine Taten mit der Absicht für Allahs Wohlgefallen verrichtest, wird dir dies alles als Gottesdienst angerechnet. So erfüllen wir den Zweck unserer Erschaffung. Allah hat uns erschaffen, damit wir Ihm dienen. Auf diese Weise folgen wir Seinem Gebot. Dem Menschen wird dadurch jeglicher Segen zuteil. Für diejenigen, die das Fajr-Gebet nicht zur vorgeschriebenen Zeit verrichten können: Es besteht die Möglichkeit, es nach Sonnenaufgang bis zur Dhuhr-Zeit zusammen mit der Sunnah nachzuholen. Natürlich erreicht es nicht den Wert des pünktlich verrichteten Gebets, aber Allah nimmt es dennoch an. So beginnt der Tag im Zeichen des Gottesdienstes. Möge Allah unseren Gottesdienst annehmen.

2024-09-28 - Other

Wir danken Allah, dass Er uns den Propheten geschenkt hat. Wie sehr man den Propheten auch ehrt und liebt, es ist nie genug. Den Propheten zu preisen bringt uns Nutzen. Zuerst hat Allah ihn gepriesen und uns dann befohlen, es auch zu tun. Die höchsten und schönsten Eigenschaften finden sich im Propheten. Weder unter Dschinn, Menschen noch Engeln gibt es jemanden mit höherem Rang oder besseren Eigenschaften. Er steht an höchster Stelle. Sein Rang ist so hoch, dass Allah ihn bei der Himmelsreise in seine göttliche Gegenwart aufnahm und zu ihm sprach - eine Stufe, die sonst niemand erreichen könnte. Um seinetwillen hat Allah der Menschheit zahlreiche Gaben geschenkt. Diese Gaben Allahs sind ein Ausdruck der Ehrung des Propheten. Manches ist offensichtlich. Der Prophet sagte: "Die Erde wurde mir rein gemacht." Bei früheren Propheten gab es das nicht, dass die Erde als rein galt. Sie mussten unbedingt einen reinen Ort errichten. Zum Beten brauchte es ein Gebetshaus oder einen bestimmten Gebetsplatz. Dem Propheten zu Ehren gilt die trockene Reinigung mit Erde als Ersatz für die Waschung, wenn kein Wasser vorhanden ist. Man kann überall beten, solange der Gebetsplatz frei von ritueller Unreinheit (Nadschasa) ist. Ob auf der Straße, dem Feld, in einem Gebäude, einer Kirche oder Synagoge. Wo auch immer, solange es frei von ritueller Unreinheit ist, kann man beten. Letztlich wurde der Gemeinschaft des Propheten vieles gegeben oder ermöglicht, was frühere Gemeinschaften nicht hatten. Eines davon betrifft das Fasten. Fasten gab es in dem Gottesgesetz, nach dem sich Jesu richtete. Die Gottesgesetze nuancierten sich im Laufe der Zeit, doch die Religion blieb eine: der Islam. Alle Propheten verkündeten den Islam. Die Gesetzgebung aktualisierte sich von Prophet zu Prophet. "Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam." (3:19) Die Religion Allahs ist nur eine: der Islam. Alle Propheten gehörten dieser an. Nichts anderes. Adam, Moses, Noah - sie alle folgten dem Islam. Die Gottesgesetze aktualisierten sich von Prophet zu Prophet, doch alle Propheten lebten den Islam. Manches wurde verboten, anderes erlaubt. Einiges kam hinzu, anderes fiel weg. So ging es weiter bis zu unserem Propheten. Auch im früheren Gottesgesetz gab es das Fasten. Damals fastete man sechs Monate lang. Das Fastenbrechen gab es nur einmal am Tag. Bei Sonnenuntergang brach man das Fasten. Danach aß man 24 Stunden lang nichts. Allah sei Dank wurde uns ein Monat Fasten auferlegt, und wir dürfen vom Abend bis zum Gebetsruf des Morgengebets essen. Es gibt viele solcher Beispiele. Allah hat uns dem Propheten zuliebe Erleichterungen gewährt. Unsere Religion ist dem Propheten zuliebe leicht. Wichtig ist, dass die Menschen diese Religion leben. Es ist sehr einfach. Manche sagen, es sei schwer und nicht machbar. Sie lügen. Die Menschen verbringen in ihrem Alltag mindestens zehnmal so viel Zeit mit anderen Dingen und Aktivitäten als mit Gottesdienst. Das ist kein Problem, aber wenn es um Gottesdienst geht, finden sie Ausreden wie "Das kann ich nicht, das ist zu schwer". Wenn man aber seine religiösen Pflichten nicht erfüllt, ergeben sich alle möglichen Arten von Problemen. Ohne Gottesdienst, ohne Verbindung zu Allah, ist man mit dem Satan verbunden. Und mit dem Satan kommen natürlich alle möglichen Schwierigkeiten. Deshalb ist es die größte Ehre, mit dem Propheten verbunden zu sein. Wenn Allah es einem gewährt hat, sollte man dankbar sein. Mit dem Propheten verbunden zu sein, macht einen zu einem guten Menschen. Für dich wird alles gut. Deine Beziehung mit deinen Mitmenschen wird gut. Mit deiner Familie kommst du gut aus. Mit deinem Umfeld wird es gut. Du wirst zu einem geliebten Diener Allahs. Der Satan will das überhaupt nicht. Er manipuliert die Muslime fortwährend mit Trugbildern. Er sagt: "Der Prophet war auch nur ein Mensch wie wir." "Worin liegt der Unterschied? Schließlich war er genauso ein Mensch wie wir alle." Natürlich war er ein Mensch, einer von uns. Ein von Allah erschaffener Mensch aus der Nachkommenschaft Adams. Doch in Bezug auf sein Wesen und seine Seele sagt der Prophet: "Ich wurde als der letzte Prophet auf diese Welt gesandt, doch als erster aller Propheten erschaffen." Physisch kam der Prophet als Letzter aller Propheten in diese Welt. Doch Allah erschuf den Propheten schon zu Anbeginn als den Ersten aller Propheten. Als erstes erschuf Allah das Licht des Propheten. Deshalb steht auf dem Thron, dem Fußschemel, überall: "Es gibt keinen Gott außer Allah, und Muhammad ist sein Gesandter." Diejenigen, die den Propheten als normalen Menschen sehen, haben einen beschränkten Verstand. Auch physisch glich der Prophet uns nicht. Er war der schönste aller Menschen. Er wirkte nie zu groß oder zu klein, selbst nicht neben einem vermeintlich größer gewachsenen Menschen. Seine Eigenschaften und sein Äußeres glichen also nicht denen normaler Menschen. Auch äußerlich wirkte er mit sechzig Jahren wie ein Dreißigjähriger. In seinem Haar und Bart gab es nur 6-7 weiße Haare. Er hatte die Kraft, die Offenbarung, den erhabenen Koran und die Last der Menschheit zu tragen. Allah gab ihm Stärke. Niemand konnte den Propheten besiegen. In Mekka forderte ihn einmal ein Ungläubiger heraus. Er war ein Ringer. Niemand konnte diesen Mann besiegen. Er sagte: "Gut, wenn du mich besiegst, werde ich Muslim." "Wenn ich gewinne, gibst du deine Sache auf", sagte er zum Propheten. Sie begannen zu ringen, und der Prophet warf ihn mit einem Zug sofort zu Boden. Der Mann war überrascht und fragte: "Was ist passiert?" "Ich war unaufmerksam." "Lass uns von vorn beginnen." Sie rangen erneut. Wieder warf der Prophet ihn zu Boden. "Nun werde Muslim", sagte daraufhin der Prophet. "Nein, du hast mich mit Magie versehen, niemand kann mich besiegen", weigerte sich der Ungläubige. Der Prophet war kein gewöhnlicher Mensch. Gabriel erhielt den Befehl, den Propheten zu wiegen. Er stellte eine Personen auf die Waage, der Prophet wog mehr. Er stellte eine zweite Person dazu, wieder wog der Prophet mehr. Selbst wenn man 10 oder 1000 Menschen aufstellen würde, der Prophet würde mehr wiegen. Selbst wenn man alle Menschen aufstellen würde, er würde mehr wiegen. Manchmal hinterließ der Prophet Fußabdrücke, wenn er über Felsen ging. Diese heiligen Fußabdrücke des Propheten können heute noch bezeugt werden. Wenn er über Sand ging, hinterließ er keine Spuren. Die Eigenschaften des Propheten sind unzählig. Er hatte keinen Schatten, weil er aus Licht bestand. Leider gibt es junge Menschen, die vom Satan getäuscht werden und den Propheten nicht ehren. Gestern sprachen sie darüber. Das Internet ist sowohl die größte Waffe als auch die größte Falle des Satans. Es ist das wichtigste Werkzeug des Satans. Manchmal ist es auch nützlich. Nicht sehr oft, aber was sollen wir machen, wir müssen damit zurechtkommen. Der Satan täuscht die Jugend. Sie sagen: "Der Prophet war ein Mensch wie wir." "Er starb und ging, übertreibt es nicht", sagen sie. So reden sie und werden zu Feinden derer, die ihn ehren. Sie glauben, ihre Taten hätten Bedeutung. Im Türkischen sagt man, "sich in den eigenen Fuß schießen". Hier schießen sie sich nicht in den Fuß, sondern direkt ins Herz. So gehen sie zugrunde. Sie sind ein schlechtes Vorbild für andere. Anstatt auf den rechten Weg zu kommen, entfernen sie die Menschen davon. Die Jugendlichen verlieren ihren Glauben. Möge Allah sie schützen. Islam ist die erste Stufe. Wahrer Glaube, Iman, muss erst noch erlangt werden. Muslime gibt es viele, doch wenige haben wahren Glauben. Wenn du das Glaubensbekenntnis sprichst, wirst du ein Muslim. Aber Glaube ist etwas anderes. Der Glaube hat Bedingungen und erfordert unter anderem, an das Verborgene zu glauben, und das heißt, an alles zu glauben, was der Prophet gesagt hat. Die Worte des Propheten sind klar. Doch sie geben dem Propheten keine Beachtung, sondern sagen: "Er starb und ging." Dabei lebt der Prophet, er lebt in seinem Grab weiter. Denn es gibt einen Hadith: "Wer mich grüßt, dem überbringe ich den Gruß und antworte." Daran glauben sie nicht. Sie sagen: "Er starb, ging, kann nichts tun." Es fällt uns schwer, auch nur zu wiederholen, was sie sagen. Wir sagen nicht einmal ein Tausendstel dessen, was sie sagen. Wir erwähnen nur das Mildeste. Das andere, was sie sagen, können wir gar nicht direkt wiedergeben. Sie sind vom wahren Glauben abgekommen. Das kann sogar dazu führen, dass sie den Islam verlassen. Je mehr wir den Propheten erwähnen, desto mehr sind wir mit ihm verbunden. Manche Leute sagen: "Ich will den Propheten sehen, hilf mir." Es geht nicht um das Sehen im Traum, es geht um den Glauben. Wenn du Friedensgrüße an ihn ausrichtest, bist du ohnehin schon mit ihm im Kontakt. Jedes Mal wenn du ihn grüßt, grüßt er dich zurück. Das ist eine große Gnade. Der Satan täuscht die Menschen, damit sie diese Tugend verichten und keine Salawat rezitieren. Wenn es solche Versammlungen wie diese gibt, kommen die Menschen, aber bei den vom Satan getäuschten Gemeinschaften versammeln sich hundertmal so viele. Den meisten ist es eben nicht vergönnt. Da es die Endzeit ist, gibt es viel Verderbnis und Schlechtigkeit. Sie sehen wie Muslime aus, aber sie sind zugleich diejenigen, die den Muslimen am meisten schaden. Versammlungen wie diese sind wie Oasen in der Wüste. Die Durstigen kommen und profitieren davon. Diejenigen, die einer Fata Morgana hinterherjagen, gehen zugrunde. Kommt her, hier ist eine Oase mit Wasser! Kommt, rettet euch, trinkt von diesem Wasser. "Nein, wir kommen nicht, schau, dort fließen Meere und Quellen sprießen hervor." Aber was sie sehen, ist nur eine Fata Morgana. Sie gehen dorthin und verdursten sich zugrunde. Sie meinen, was sie sehen, sei etwas Besonderes, doch es ist nur ein Trugbild. Möge Allah uns zu denen machen, die die Wahrheit sehen. Mögen wir nicht vom rechten Weg abkommen.

2024-09-27 - Other

Auf Anweisung von Sheikh Nazim lasst uns nach dem Morgengebet ein paar Worte sprechen, da dies eine Dergâh ist, wird es uns allen, inschallah, nützlich sein. Heutzutage ignorieren die Menschen auf der ganzen Welt die Sunna unseres Propheten und die Dinge, die der Menschheit nützlich sind. Das Offensichtlichste machen alle, ohne es überhaupt zu merken. Sie haben keine Ahnung, dass es schädlich ist. Für sie ist es ganz selbstverständlich. Sie essen und trinken im Stehen, als wäre es das Normalste der Welt. Das ist weder der Sunna entsprechend noch dem Menschen nützlich. Im Gegenteil, es schadet. Du sollst sitzend trinken, sitzend essen. Wenn du es wenigstens als Sunna unseres Propheten befolgst, erntest du nicht nur den Segen von hundert Märtyrern, sondern tust auch deiner Gesundheit etwas Gutes. Ob jung oder alt, alle machen es gleich. Mit der Flasche in der Hand schlürfen sie im Gehen. Selbst wenn sie ein Glas haben, trinken sie noch im Laufen. Das einzige, was im Stehen getrunken werden soll, ist Zamzam. Zamzam wird im Stehen getrunken. Und zweitens, nach der Waschung einen Schluck Wasser im Stehen, zur Qibla gewandt und mit Bismillah zu trinken. Abgesehen davon wird alles im Sitzen gegessen und getrunken. Wohin man auch schaut, im Restaurant, im Café, überall essen und trinken die Menschen im Stehen. Die Leute meinen: "Ist doch egal." Sie glauben, es sei einerlei, ob man im Stehen oder im Sitzen isst. "Macht keinen Unterschied", sagen sie. Aber das stimmt nicht, es ist keineswegs dasselbe. Für einen Muslim zählt das Wort unseres Propheten, und seinen Anweisungen zu folgen ist von großer Bedeutung. Allah belohnt dies reichlich und bewahrt zugleich die Gesundheit der Menschen. Möge Allah zufrieden sein.

2024-09-26 - Other

Mubarak! Gesegnet sei dieser Monat! In diesem gesegneten Monat, in dem wir den Geburtstag des Propheten feiern, dem Monat des Mawlid an-Nabi, sollten wir uns täglich ganz besonders an den Propheten, Friede sei mit ihm, erinnern und seinen Geburtstag würdigen. Lasst uns den Geburtstag des Propheten feierlich begehen. Das Wichtigste für uns ist, Allahs Gebot zu befolgen. Und Allahs Gebot lautet, den Propheten, Friede sei mit ihm, zu preisen. Bei jeder Gelegenheit sollten wir uns des Propheten erinnern und ihn lobpreisen. Denn im Koran befiehlt Allah: قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللَّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللَّهُ (3:31) Wenn ihr Allah liebt, so folgt mir. Allah wird euch lieben." Je mehr ihr dem Propheten folgt, desto höher steigt ihr auf. Ihr werdet über andere Menschen erhoben. Es ist Allahs Wohlgefallen, euch zu erhöhen. Die Menschen sind in ihrer Schöpfung gleich - sie sind Menschen. Allah hat alle Menschen gleich erschaffen. Durch ihre Liebe zum Propheten heben sie sich von anderen ab. Wir sehen, dass die höchsten Menschen nach dem Propheten diejenigen sind, die ihm am nächsten stehen und ihm folgen. Sie bemühen sich, ihm vollständig nachzueifern. Wer stand dem Propheten am nächsten? Sayyidina Abu Bakr war stets an der Seite des Propheten. Er folgte ihm am treuesten. Nach ihm kommen die anderen Gefährten. Zwischen ihnen gibt es Unterschiede, aber wer mehr dem folgte, was der Prophet tat, erreichte einen höheren Rang. Der Prophet sagte: "Meine Gefährten sind wie Sterne, welchem auch immer ihr folgt, ihr werdet rechtgeleitet sein." Sie achteten sehr genau darauf, was der Prophet sagte und tat, und eiferten ihm eifrig nach. Die beste Zeit für die Muslime war die Zeit des Propheten und seiner Gefährten. Nach ihnen achten auch die Gottesfreunde und Gelehrten darauf, was der Prophet tat. Was er tat, nennen wir Sunna, die Handlungsweise des Propheten. Diejenigen, die mit dem Propheten lebten und bezeugten, was er tat, lehrten es die Menschen nach ihnen. Die Gelehrten zeichneten auf, was der Prophet sagte, und so ist uns diese Sunna überliefert. Die Sunna ist nicht wie fard. Eine Fard ist verbindlich, das müsst ihr tun, ihr könnt dem nicht entgehen. Wenn ihr es versäumt, könnt ihr es später nachholen. Bei der Sunna dahingegen könnt ihr es nicht nachholen. Und wenn ihr eine Pflicht versäumt und sie später nachholt, könnt ihr die volle Belohnung, die Allah gibt, nicht erreichen. Wenn ihr es zur rechten Zeit tut, wie das fünfmalige Gebet, aber nicht zur vorgeschriebenen Zeit verrichtet und es später nachholt, könnt ihr Allahs volles Wohlgefallen dafür nicht erlangen. Wenn ihr einen Tag im Ramadan nicht fastet, was eine Pflicht ist, könnt ihr selbst wenn ihr die ganze Nacht fastet bis ans Ende eures Lebens, die Belohnung dafür nicht erreichen. وَتَحْسَبُونَهُ هَيِّنًا وَهُوَ عِنْدَ اللَّهِ عَظِيمٌ (24:15) Allah hat euch etwas Wertvolles gegeben. Er braucht weder euer Fasten noch euer Gebet. Wenn ihr aber damit nachlässig umgeht und es nicht befolgt, obwohl Er es euch gegeben hat, dann ist Er nicht zufrieden mit euch. Also folgten die Gelehrten und Gottesfreunde der Sunna des Propheten und dem, was er uns zeigte. Es gibt viele Sunnas, die viele Menschen vergessen haben, aber die immer noch in den Büchern stehen. Natürlich können wir nicht alles zu 100% befolgen, weil wir gewöhnliche Menschen sind. Doch vieles davon ist einfach, und so viel wie möglich können wir in unser Leben integrieren. Dinge, die wir tun, sollten wir mit der Absicht tun, dem Propheten nachzueifern und ihm zu folgen. Allah belohnt uns dafür. Mit dieser guten Absicht und Liebe zum Propheten wandeln die Scheichs der Sufi-Orden auf diesem Pfad und versuchen, dasselbe auch ihren Anhängern beizubringen. Egal, was ihnen passiert, sie sind damit im Reinen und zufrieden, auch wenn es noch so schwierig ist. Einmal sagte Shah Naqshband Bahauddin Bukhari, der Begründer des Naqshbandi-Ordens, als er auf der Pilgerfahrt war, Allah werde seinen Sohn zu sich nehmen. Als er nach Buchara zurückkehrte, teilten sie ihm mit, sein ältester Sohn sei gestorben. Wie reagierte er, als er das hörte? Normale Menschen wären sehr traurig, es ist das Schwerste im Leben, einen Sohn zu verlieren. Was geschah? Er war überaus glücklich. Warum war er glücklich? Er sagte: "Alhamdulillah, auch der Prophet verlor seinen Sohn, mein Sohn ist auch gestorben, ich folge dem Propheten vollständig." Das ist die Liebe und Haltung der Gottesfreunde und Scheichs, denen wir folgen, gegenüber des Propheten. Und er sagte: "Ich habe keine Sunna des Propheten ausgelassen, ich tue alles wie der Prophet." Alle Scheichs und auch Sultane sind auch so, besonders die osmanischen Sultane. Als die berühmte Große Moschee in Bursa fertiggestellt war, verkündete der Sultan, dass er einen Imam benötige, um das Eröffnungsgebet zu leiten. Aber er hatte eine Bedingung dafür. Er sagte, er möchte jemanden, der kein Sunna-Gebet des Asr-Gebets ausgelassen hat. Da das Sunna-Gebet des Asr-Gebets nicht als mu’akkadah gilt, lassen manche es aus. Aber zu jener Zeit wurde es von jedem verrichtet, wenn auch vielleicht nicht immer regelmäßig. Niemand meldete sich. Der Sultan sagte: "Ich werde vorbeten. Ich habe nie eine Sunna ausgelassen." Und alle Sultane sahen sich selbst als Diener des Propheten. Sie sahen sich nicht als Herrscher der Welt, sie sind nur Diener für den Propehten und seine Gemeinschaft. Deshalb sind die Sultane die am meisten verleumdeten Menschen von den Teufeln. Die Teufel verachten die Sultane, weil diese den Menschen den rechten Weg, das Gute und die Gerechtigkeit zeigen – alles Dinge, die den Teufeln ein Dorn im Auge sind. Sie brachten die größten Opfer in ihrem Leben, um Gutes zu tun und den Menschen aus Liebe zum Propheten zu dienen. Im Gegenzug werden sie mit schlechten Dingen beschuldigt. Allah ist der Zeuge, die Gerechtigkeit wird ans Licht kommen. Das Wichtigste ist, dass sie alles um des Propheten willen taten, um Allahs, des Allmächtigen und Erhabenen, Wohlgefallen zu erlangen. Sie folgten nicht ihrem Ego, sonst wäre alles ganz anders gewesen. Deshalb sollten wir uns diese großen Persönlichkeiten zum Vorbild nehmen – wie sie dienten, wie sie in allem herausragend waren. Die Menschen heute denken, sie seien klüger, sie hätten mehr Verstand als diese. Aber diese Menschen waren hundert-, tausendmal klüger als diese. Deshalb gab Allah ihnen diese Macht, den Weg des Propheten zu bewahren. Sie waren Verteidiger des Propheten und des Islam. Sie übten Gerechtigkeit für Muslime und Nicht-Muslime gleichermaßen, ohne Unterschied. Das ist der Befehl des Propheten. Der Prophet sagte, dass, wenn jemand einem Nicht-Muslim in einem muslimischen Land, der den Gesetzen des Landes folgt, schadet, seine Strafe doppelt so hoch ist, im Vergleich dazu, wenn einem Muslim geschadet wurde. Alle diese Sultane befolgten diesen Befehl sehr genau. Deshalb gab es niemanden, außer den Sultanen und Kalifen des Islam, der so gerecht war wie sie. Wir danken Allah für diese Gnade auf diesem Weg – dem Weg dieser großen Persönlichkeiten, sowohl der Sultane dieser Welt als auch der Sultane der Herzen. Jeder Sultan der Osmanen hatte einen Scheich; er stand unter der Führung des Scheichs und folgte ihm. Mit dem Sultan an der Spitze herrschte eine besondere Macht. Als sie den Sultan entfernten, war es vorbei. Allah, sende uns einen Sultan, um Gerechtigkeit für die ganze Welt zu schaffen.

2024-09-25 - Other

Wir befinden uns im Geburtsmonat des Propheten ﷺ, dem Monat Rabi' al-Awwal. Dieser Monat gilt im Islam als besonders gesegnet. Wer den Propheten ﷺ liebt, respektiert und lobt, erfüllt Allahs Gebot, und Allah ﷻ liebt ihn dafür. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Sprache: Wer den Propheten ﷺ lobt, den liebt Allah ﷻ. Allahs ﷻ Wille liegt in Seinem ﷻ Wissen begründet. Wir können nur dankbar sein, zu denjenigen zu gehören, die den Propheten ﷺ preisen. Alhamdulillah, mashallah, hier steht eine Moschee. Möge Allah ﷻ die Bosnier segnen. Er hat sie auserwählt, in dieser Region Muslime zu sein. Er ﷻ hat sie auserkoren, das ist Sein Wille. Es gibt andere Menschen hier, die nicht auserwählt wurden. Sie preisen Allah nicht, glauben nicht an Ihn, sie haben keinen Glauben. Das ist nicht gut für sie. Deshalb sollte jeder, der die Gnade des Glaubens erfahren hat, Allah ﷻ täglich dafür danken. "Shukran li-Llāh, shukran li-Llāh" sollte man ständig wiederholen. Wie der Prophet ﷺ sagte: Für einen Muslim, einen Gläubigen, geschieht nichts ohne Belohnung oder Grund. An vielen Orten haben die Menschen, sogar in unserem Land, alles vergessen, den Islam vergessen, jeglichen Bezug zum Islam verloren. Allah ﷻ schickt einen Anlass, alhamdulillah, und sie besinnen sich wieder auf den Islam. So ist es überall. Was auch immer geschieht, seid nicht traurig. Es ist passiert und vorbei, kein Grund zur Trauer. Wenn ihr auf dem richtigen Weg seid, solltet ihr glücklich sein und Allah ﷻ danken. Wir leben in schwierigen Zeiten, aber das ist Allahs ﷻ Wille. Wer solche Schwierigkeiten durchmacht und dabei an Allah ﷻ glaubt und den Propheten ﷺ, seine Kalifen, die vier Kalifen, seine Familie und seine Gefährten liebt, der ist auf dem richtigen Weg. Sie sollten Allah ﷻ dankbar sein. Wie der Prophet ﷺ sagte: Ein Gläubiger sollte lieben, was ich liebe. Wenn ich etwas nicht mag, sollte er es auch nicht mögen oder davon angetan sein. Das ist unser Maßstab, die Waage für wahre Gläubige und diejenigen, die wirklich dem Tariqah folgen. Man trifft Menschen, von denen man dachte, sie seien wahre Gläubige, aber sie sind nicht zufrieden mit den Gefährten. Sie sind nicht einverstanden mit den Kalifen des Propheten ﷺ. Und manche Menschen mögen auch die Familie des Propheten ﷺ nicht. Sie respektieren den Propheten ﷺ nicht, sie sehen ihn als gewöhnlichen Menschen. Diese Menschen gehören nicht zu den wahren Gläubigen und sind auf dem falschen Weg. Vielleicht seht ihr sie und denkt, sie täten alles für den Islam, aber das stimmt überhaupt nicht. Der Prophet ﷺ hat diese Menschen beschrieben. Der Prophet sagte, diese Menschen kennen den Koran auswendig, kennen die Hadithe auswendig, aber ihre Rezitation geht nicht über ihren Rachen hinaus. Er bleibt nur im Mund, auf der Zunge. Und sie werden vom Islam, vom Glauben abfallen, so schnell wie ein Pfeil den Bogen verlässt. Denn der Islam erfordert Glauben, vollständigen Glauben. Und wahren Glauben findet man nur bei den Ahl as-Sunnah wal-Jama'ah und besonders bei den Anhängern des Tariqah. Deshalb warnen wir die Menschen, denn diese Tage sind gefährliche Zeiten. Vielleicht denken manche, sie seien im Recht und könnten etwas bewirken, aber sie schaden sich selbst, ohne irgendeinen Nutzen oder Belohnung von Allah ﷻ zu erhalten. Sie schaden sich selbst und anderen auch. Ohne jeglichen Nutzen. Sie tun Dinge nur für ihre eigenen Interessen und würden dafür sogar alles zerstören. Wenn es in ihrem Interesse ist, sind sie zu allem bereit. Denn ein Gläubiger, ein Muslim, ist barmherzig. Das ist Allahs ﷻ Eigenschaft, ar-Rahman, ar-Rahim, und der Prophet sallallahu alayhi wa sallam ist auch ra'ufun bi'l-mu'minin, ra'ufur rahim. Wir, alhamdulillah, danken Allah ﷻ, dass Er uns auf Seinen Weg geführt hat. Wir sind nur durch Allahs ﷻ Wunder hierher gekommen, und inshallah, dieses Wunder kann fortbestehen, wir können bis zum Jüngsten Tag auf diesem Weg bleiben. Möge Allah ﷻ uns auf diesem Weg halten und dem Islam helfen, uns den wahren Sayyidina Mahdi, alayhis salam, senden, inshallah. Möge er die ganze Welt zum reinen Islam führen, inshallah. Mit dem Islam wird es keine Angst geben, keine Unterdrückung, keine Depression, nichts. Alles Gute wird mit dem Islam kommen. Segen, Barmherzigkeit, Glück, alles, inshallah.

2024-09-24 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: Einen Menschen auf den rechten Weg, zur Rechtleitung zu bringen, ist besser für dich als die ganze Welt. Die meisten Menschen denken jetzt nur an die Welt und jagen ihr nach. Sie haben das Jenseits vergessen. Manche glauben gar nicht daran. Wenn du einem dieser Menschen den rechten Weg zeigst und ein Mittel zu seiner Rechtleitung wirst, gewährt dir Allah einen großen Gewinn. Dieser Mensch ist durch dich auf Allahs Weg gekommen. Die Belohnung, die Allah dir dafür geben wird, ist sehr groß. Stell dir vor, wie sehr du dich über einen kleinen Platz in dieser großen Welt freuen würdest. Du hast nun etwas gewonnen, das besser ist als diese Welt. Allah der Erhabene hat dir das versprochen und wird es dir geben. Weil du einen Menschen rechtgeleitet, ihm den rechten Weg gezeigt und ihn auf den Weg gebracht hast. Deshalb sollte derjenige, der das tut, zufrieden sein. Er sollte an nichts anderes denken. Ob dieser Mensch einmal oder fünfmal am Tag betet, ob er es unvollständig oder vollständig macht. Wie auch immer, er hat einen Weg eingeschlagen und geht diesen Weg. Er geht auf Allahs Weg. Möge Allah ihm Frieden geben. Darüber sollst du dich freuen. Solange er nicht vom rechten Weg abweicht, sollst du Allah dankbar sein. Dieser Mensch ist durch uns auf Allahs Weg gekommen, Allah hat es uns ermöglicht. Dass er diesen Pfad durch uns eingeschlagen hat, ist eine Gnade Allahs des Erhabenen an uns. Dafür sollten wir dankbar sein. Denk an nichts anderes. Denk nicht daran, weltlichen Nutzen daraus zu ziehen. Schlag dir aus dem Kopf, dass du daraus weltlichen Profit ziehen könntest, nur weil jemand durch dich den rechten Weg geht. Das würde die Sache etwas verderben. Es gäbe immer noch eine Belohnung, aber sie wäre weit unter dem Rang einer Tat, die nur für Allah getan wird. Deshalb sollten wir den Menschen nach bestem Vermögen mit Güte und Freundlichkeit den rechten Weg weisen. Und denen, die den richtigen Weg eingeschlagen haben, helfen wir, auf Kurs zu bleiben. Wenn du sie vom Weg abbringst und das, was Allah dir gegeben hat, deinetwegen verloren geht, dann hast du es aus der Hand gegeben. Du hast dann diesen großen Nutzen, diesen großen Gewinn aus der Hand gegeben. Deshalb lass sie zu dir kommen, und sei du derjenige, der ihnen den Weg weist. Sei du die Tür, durch die sie eintreten. Verfolge dabei keine Hintergedanken. Du hast ihnen diesen Weg gezeigt, sie haben ihn betreten. Sie sollen auf diesem Weg bleiben. Sie sollen auf Allahs Weg weitergehen. Möge Allahs Weg dein Weg sein. Möge Allah helfen. Diese Menschen haben Bedürfnisse. Dem Satan gefällt es gar nicht, dass diese Menschen auf dem rechten Weg sind. Er versucht mit allen Mitteln, sie vom Weg abzubringen. Er versucht auch, den wohltätigen Menschen seiner guten Taten zu berauben. Folgt nicht dem Satan. Dankt Allah dem Erhabenen, dass euch diese Gnade zuteil wurde. Für jede Person, die durch dich den Weg findet, sei es eine, zwei, fünf oder zehn, gibt Allah dir Lohn und Belohnung. Möge Allah es euch allen gewähren. Möge es auch euch vergönnt sein, den Menschen den Weg der Rechtleitung zu zeigen.

2024-09-23 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم اِنَّ اللّٰہ علیٰ کل شی ءٍ قدیر (35:1) Die Macht Allahs, des Erhabenen und Majestätischen, ist grenzenlos, unbegrenzt und unendlich. Deshalb ist der menschliche Verstand angesichts Seiner Macht machtlos. Manche Menschen fragen: "Warum ist das so, wie geschieht das, warum gibt es so viel Ungerechtigkeit in der Welt? Warum tut Allah, der Erhabene und Majestätische, nichts dagegen, warum hilft Er ihnen nicht?" Er ist Allah, der Erhabene und Majestätische; alles geschieht durch Seinen Willen, durch Seine Macht. Ein Gläubiger, ein Muslim, glaubt daran. Als Gläubige ist es unsere Aufgabe, alles von Allah anzunehmen und an die Größe und Erhabenheit Allahs, des Allmächtigen, zu glauben. Wenn wir das tun, finden wir Frieden. Du bekommst ja deine eigenen Angelegenheiten nicht einmal auf die Reihe , wie wagst du es, dich dann in Allahs Angelegenheiten einmischen? Viele Menschen handeln unwissend aus Ignoranz. Sie handeln aus Unwissenheit und halten sich dabei noch für klug. So viele Millionen und Milliarden Menschen sind vorübergegangen, Gläubige sind vorübergegangen, Muslime sind vorübergegangen. Bist du der einzig Kluge, dass du es wagst, Urteile zu fällen? Deshalb muss der Mensch seine Grenzen kennen. Seine Grenzen zu kennen ist eine große Tugend, eine große Güte. Wer seine Grenzen nicht kennt, stößt im Leben oft auf Schwierigkeiten. Diejenigen, die ihre Grenzen nicht kennen, werden in ihre Schranken gewiesen. Natürlich ist Allah, der Erhabene und Majestätische, fähig, den Menschen in seine Schranken zu weisen. Daran besteht kein Zweifel. Der Mensch wird von Zweifeln heimgesucht. Solange diese Zweifel im Inneren bleiben, ist es nicht schlimm. Aber wer nach außen geht und den Leuten erzählt "dies ist so, das ist so", dem wird Allah, der Erhabene, seine Grenzen aufzeigen, wenn er nicht bereut. Er wird sein Handeln bitter bereuen. Deshalb ist die Erhabenheit Allahs, des Erhabenen und Majestätischen, unendlich, grenzenlos und unbegrenzt. Öffne nicht deinen Mund, um zu fragen "Warum ist das so geschehen, warum ist jenes so geschehen". Behalte die innere Einflüsterung für dich. Diese Einflüsterung gibt es bei jedem. Möge Allah uns davor bewahren. Aber wenn es nach außen dringt, dann wird der Mensch dafür zur Rechenschaft gezogen und bestraft, wenn er nicht bereut. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah uns alle vor Einflüsterungen und dem Überschreiten unserer Grenzen bewahren.