السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Möge Allah den Muslimen Seinen Beistand gewähren und uns allen zur Seite stehen, inscha'Allah.
In einer Prophezeiung über die Endzeit sprach der Prophet, Friede sei mit ihm, von einer großen Zahl an Muslimen.
Diese Muslime werden über viele Länder und Städte verteilt sein.
Doch wie der Prophet, Friede sei mit ihm, weiter erklärte, werden sie trotz ihrer beachtlichen Zahl kaum Einfluss ausüben können.
Sie werden dem Schaum gleichen, den die Meereswellen ans Ufer spülen, und der dann gleich wieder verschwindet.
Ihr Einfluss wird bedeutungslos sein.
Diese prophetische Voraussage für unsere Zeit wurde uns durch ein Wunder des Propheten, Friede sei mit ihm, übermittelt.
Wir leben in einer schwierigen Zeit.
Und wisst ihr, weshalb?
Es liegt daran, dass die Menschen weder dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, folgen, noch ihm die gebührende Ehrerbietung erweisen.
Gewiss, mascha'Allah, sie sind Gelehrte mit Wissen, doch der Schaytan verhindert, dass sie die fortdauernde Gegenwart des Propheten, Friede sei mit ihm, durch seine Baraka und seinen Madad anerkennen.
Die bloße Existenz der Muslime bezeugt die fortwährende Präsenz des Propheten.
Ohne seine Gegenwart würden sie vergehen, denn wer dem Propheten, Friede sei mit ihm, weder Liebe noch Ehrerbietung entgegenbringt, dessen Iman schwindet bis unter den Nullpunkt.
Ja, nicht nur bis zum Nullpunkt, sondern noch tiefer.
Genau so hat der Prophet, Friede sei mit ihm, diese Endzeit charakterisiert.
Seine Worte beziehen sich auf uns Muslime - deren Zahl heute schätzungsweise bei etwa zwei Milliarden oder mehr liegt.
Und dennoch: Selbst ein kleiner europäischer Staat übt mehr Einfluss auf das Weltgeschehen aus als diese gesamte muslimische Gemeinschaft.
Ein nicht-muslimisches Land mit gerade einmal vier bis fünf Millionen Einwohnern hat mehr Gewicht in der Welt als alle Muslime zusammen.
Der Grund dafür liegt im Mangel an Iman, an wahrem Glauben.
Sie tragen zwar den Namen 'Muslim', aber sie haben keinen Iman.
Iman ist essenziell für Muslime, und ohne Respekt und Liebe für den Propheten, Friede sei mit ihm, gibt es keinen Iman.
Sie verkennen die besondere Stellung, die Allah ihm verliehen hat - seine Auserwählung als höchstes aller Geschöpfe.
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, ist wahrlich der Erhabenste unter allen Geschöpfen.
Doch sie wenden ein: "Er ist doch nur ein Mensch wie wir alle."
"Wir sind Menschen, und auch er ist nichts anderes als ein Mensch."
Sie sprechen von seinem Tod, als wäre er von uns gegangen, und es mangelt ihnen gänzlich an Respekt und Adab - dem rechten Verhalten gegenüber dem Propheten.
Diese achtlose Haltung greift um sich.
Besonders in den Ländern jenseits der islamischen Welt, wie in Europa und andernorts, ist diese Entwicklung zu beobachten.
Ihr schädlicher Einfluss erreicht mittlerweile sogar die Herzen in den muslimischen Ländern.
Sie verleiten die Menschen vom rechten Weg ab.
Dies ist die listige Vorgehensweise des Schaytan.
Ihm genügt es nicht, dass Menschen sich vom Islam fernhalten.
Rastlos sucht er nach Wegen, den Iman und den Glauben in den Herzen zu vernichten.
Sein Ziel ist es, dass sie unter den Nullpunkt stürzen.
Diese Erkenntnis ist von höchster Bedeutung für unser Leben.
Der edle Koran lehrt uns hierzu:
وَمَحۡيَايَ وَمَمَاتِي لِلَّهِ رَبِّ ٱلۡعَٰلَمِينَ
(6:162)
لَا شَرِيكَ لَهُ
(6:163)
Wahrlich, mein Leben und mein Sterben gehören Allah allein.
Dies ist unsere göttliche Bestimmung - nicht das Streben nach weltlichen Vergnügungen und vergänglichen Freuden.
Gewiss ist uns Freude und Lebensgenuss nicht verwehrt.
Der Islam erlaubt viele Arten der Freude, solange wir dabei dem Beispiel des Propheten, Friede sei mit ihm, folgen.
Es erfüllt den Propheten, Friede sei mit ihm, mit Freude, wenn wir die erlaubten Gaben Allahs in rechter Weise genießen.
Hütet euch davor, euch selbst unnötige Einschränkungen aufzuerlegen.
Dies wird durch eine bedeutsame Überlieferung verdeutlicht: Einst kamen drei Sahaba zur Prophetenmoschee und verkündeten ihre Vorsätze. Der erste sprach: "Von nun an werde ich nachts nicht mehr schlafen."
"Stattdessen werde ich die Nächte im Gebet verbringen."
Der zweite erklärte: "Ich entsage der Ehe für immer."
"Mein Leben soll einzig und allein dem Islam gewidmet sein."
Und der dritte verkündete: "Ich werde in ununterbrochener Folge fasten, ohne je das Fasten zu brechen."
Als diese Worte den Propheten, Friede sei mit ihm, erreichten, erwiderte er: "Ich aber pflege schlafenzugehen und aufzuwachen."
"Auch ich halte das Fasten ein, doch ich breche es zur rechten Zeit."
"Und seht: Ich bin verheiratet, denn die Ehe gehört zu meiner Sunna."
"Ja, ich führe ein eheliches Leben, und es gibt keinen Grund, sich diesem zu verschließen."
Mit diesen Worten zeigte der Prophet, Friede sei mit ihm, dass übertriebene Härte gegen sich selbst nicht seinem Weg entspricht. Vielmehr gilt es, seinem ausgewogenen Beispiel zu folgen.
Es ist eine schwere Verfehlung, etwas für verboten zu erklären, was Allah erlaubt hat.
Niemand darf sich anmaßen, das Erlaubte zu verbieten oder das Verbotene für erlaubt zu erklären.
Dies ist eine schwerwiegende Überschreitung der göttlichen Grenzen.
Die zentrale Lehre dieser Überlieferung, die viele übersehen, ist die unbedingte Notwendigkeit, der Sunna des Propheten, Friede sei mit ihm, in allen Aspekten zu folgen.
Dies bedeutet, mit seinem Herzen zu lieben, was er liebte, und zu meiden, was er ablehnte.
Darin liegt der Kern unseres Weges.
Besonders bemerkenswert ist die tiefe Zuneigung des Propheten, Friede sei mit ihm, zu allen Menschen, insbesondere zu der jungen Generation.
Wenn wir von den ehrwürdigen Sahaba hören, könnten wir leicht der Annahme verfallen, es handle sich um ältere, erfahrene Männer von sechzig oder mindestens vierzig Jahren.
Doch erstaunlicherweise waren die Heerführer, die an der Seite des Propheten, Friede sei mit ihm, kämpften, junge Menschen zwischen vierzehn, sechzehn und achtzehn Jahren.
Trotz ihrer Jugend führten sie erfolgreich große Armeen und errangen bedeutende Siege.
Dies zeigt uns die besondere Weisheit des Propheten, Friede sei mit ihm: Durch göttliche Eingebung erkannte er, dass gerade diese jungen Menschen seine Sunna und die Botschaft des Islam in die Welt tragen würden.
Mit besonderer Sorgfalt prägte er diesen jungen Gefährten seine Lehren ein, damit sie diese bis ins hohe Alter bewahren und weitergeben konnten - seine Handlungen, sein Wesen, seine Vorlieben und Abneigungen, seine gesamte Lebensweise.
Eine solch minutiöse Überlieferung ist einzigartig in der Prophetengeschichte. Von Sayyidina Isa und Sayyidina Musa, Friede sei mit ihnen, sind uns nur einzelne Begebenheiten überliefert.
Bei unserem Propheten, Friede sei mit ihm, hingegen haben die Sahaba jede seiner Bewegungen und jeden Augenblick seines Lebens mit größter Genauigkeit festgehalten.
Diese außergewöhnliche Beobachtungsgabe wurde ihnen durch das segensreiche Bittgebet des Propheten, Friede sei mit ihm, zuteil.
Ein weiteres Beispiel ist Sayyidina Dahiya al-Kalbi, der in seiner Jugend, mit etwa siebzehn Jahren, zum Propheten kam.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, beauftragte ihn mit einer besonderen Aufgabe: dem Erlernen der hebräischen Sprache.
Hebräisch ist nicht leicht zu lernen.
Doch durch die Segnung des Propheten gelang ihm das Erstaunliche: In nur fünfzehn Tagen beherrschte er die Sprache in Wort und Schrift wie ein Muttersprachler.
Dies verdeutlicht eine zeitlose Wahrheit: Wer dem Propheten, Friede sei mit ihm, aufrichtig folgt, dem verleiht Allah außergewöhnliche Fähigkeiten - nichts ist dann unmöglich.
Wie anders ist es heute: Unsere Jugend, ja selbst die Älteren, verbringen ihre Nächte bis zum Fadschr wach, den Blick starr auf ihre elektronischen Geräte gerichtet, statt zu ruhen.
Sie verschlafen den Tag bis in die Nacht hinein, und wenn sie dann aufwachen, ernähren sie sich von Fastfood wie Hamburgern, wodurch sie zunehmend an Gewicht gewinnen.
Curry und Reis verschmähen sie gänzlich.
Dabei lehrten uns unsere weisen Maschaykh in der Madrasah eine wichtige Wahrheit: Übermäßiger Konsum von Nahrung trübt den Verstand.
Sie pflegten zu sagen: "Al-futna tuzmi l-fitna".
Diese weise Lehre besagt: Je mehr der Bauch anschwillt, desto mehr schwindet die geistige Klarheit und das Verständnis.
Alhamdulillah, für unsere heranwachsende Generation ist es von größter Bedeutung, in allen Dingen das rechte Maß zu wahren und den Eltern mit aufrichtigem Gehorsam zu begegnen.
Auch meine eigenen Kinder mussten diese Lehre verinnerlichen.
Bei der Nutzung elektronischer Geräte setzte ich ihnen klare Grenzen: eine halbe Stunde, und dies nicht etwa täglich, sondern nur einmal in der Woche.
Mit welcher Vorfreude erwarteten sie diese Zeit, die ihnen zugestanden wurde.
Doch heute sehen wir, wie bereits Kleinkindern im Alter von einem Jahr diese Geräte in die Hände gegeben werden.
Ob sie nun ein, zwei oder drei Jahre alt sind - keine Altersstufe scheint mehr geschützt.
Später klagen dieselben Eltern: "Mein Kind zeigt autistische Züge."
Doch diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern die unmittelbare Folge ihres eigenen Handelns.
Gewiss erscheint der Weg der Bequemlichkeit zunächst verlockend.
Doch auf die scheinbare Leichtigkeit folgt unweigerlich die Erschwernis.
Wer hingegen zunächst die Mühe auf sich nimmt, dem wird Allah später Erleichterung gewähren.
Dies ist ein grundlegendes Prinzip, das Allah der Erhabene uns im heiligen Koran offenbart hat.
فَإِنَّ مَعَ ٱلۡعُسۡرِ يُسۡرًا
(94:5)
إِنَّ مَعَ ٱلۡعُسۡرِ يُسۡرٗا
(94:6)
Diese göttliche Zusicherung wird zweifach bekräftigt!
Diese Worte verkünden uns: Nach jeder Prüfung folgt gewiss die göttliche Erleichterung.
Die zweifache Nennung unterstreicht die absolute Gewissheit dieser göttlichen Verheißung.
Die Menschen unserer Zeit hingegen suchen nur nach unmittelbarem Vergnügen, blind für die Folgen ihres Handelns.
Hierzu wurden viele lehrreiche Geschichten überliefert.
Denkt nur an die Grille, die den ganzen Sommer nur sang und dann im Winter starb.
Die Ameise hingegen arbeitete beharrlich und sicherte sich durch ihren Fleiß das Überleben durch viele Winter hindurch.
Diese zeitlose Weisheit wurde von Generation zu Generation weitergegeben, um die Menschen zu lehren.
Doch die Menschen unserer Zeit scheuen jede Anstrengung und weichen der Verantwortung aus.
In ihrer Verblendung meinen sie, dies sei der Weg zum Erfolg.
Betrachtet dagegen die Zeit des Propheten, Friede sei mit ihm: Selbst der Freitag war damals kein arbeitsfreier Tag.
Die Menschen konnten, wenn sie es wünschten, an allen sieben Tagen der Woche ihrer Arbeit nachgehen.
Lediglich eine kurze Zeitspanne von etwa einer halben bis einer Stunde war davon ausgenommen.
Und wisst ihr, welche Zeit dies war?
Es war die gesegnete Zeit des Dschuma-Gebets.
In dieser heiligen Stunde war es Pflicht, dem Gebet beizuwohnen, doch danach konnte man unmittelbar zur Arbeit zurückkehren.
Heute haben die muslimischen Länder den gesamten Freitag zum Ruhetag erklärt, an dem alle Geschäfte und Einrichtungen geschlossen bleiben.
In vielen anderen Ländern wiederum gilt diese Ruhe nur für den Samstag oder Sonntag.
Dabei hat Allah in Seiner Weisheit den Menschen die Freiheit gegeben, nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen zu arbeiten.
Doch in unserer Zeit werden die Menschen zur Untätigkeit verleitet und folgen stattdessen ihren niederen Begierden, wodurch sie dem Schaytan in die Hände fallen.
Wie unser Mawlana Scheich stets mahnte: Der Schaytan sucht sich besonders jene aus, die in Müßiggang verharren.
Ein Mensch, der sich sinnvoll beschäftigt, lässt dem Schaytan keinen Raum, in sein Leben einzudringen.
Wer aber in Untätigkeit verharrt, der öffnet seinem Ego Tür und Tor für allerlei Ablenkungen.
So gewinnt der Schaytan schließlich Macht dich.
Darum ist es von größter Wichtigkeit, dass du dich dem Dienst an den Menschen widmest und dich vor der Falle des Müßiggangs hütest.
Widme dich der Rezitation des edlen Korans, vertiefe dich in nützliche Bücher, suche die Bewegung in der Natur und sei den Menschen eine Hilfe.
Lass dein Leben nicht ohne höheren Sinn und gottgefälligen Zweck verstreichen.
Diese Mahnung gilt besonders eindringlich für die junge Generation.
Sie sollen nicht nur akademisches Wissen anhäufen, sondern vor allem durch fleißige Arbeit, liebevolle Fürsorge für ihre Eltern, Hilfsbereitschaft gegenüber den Mitmenschen und den Erwerb praktischer Fertigkeiten wachsen.
Ein Studium allein, ohne höheres Ziel verfolgt, bleibt ohne wahren Wert.
Wenn du aber eine Aufgabe findest, die dein Herz mit aufrichtiger Begeisterung erfüllt, so wird dies nicht nur dir selbst, sondern auch deiner Familie und der ganzen Gemeinschaft zum Segen gereichen, und Allah wird Sein Wohlgefallen daran haben.
Fehlt dir diese höhere Bestimmung, so verbringst du unweigerlich deine Tage in den Fallstricken des Schaytan.
Die Berichte, die uns hierzu erreichen, erfüllen uns mit tiefer Sorge.
Die Menschen verlieren ihre gottgegebene Fähigkeit zum eigenständigen Denken und ihre natürliche Neigung, anderen beizustehen - ihr Wesen wird im Kern verdorben.
Doch was sich nun am Horizont abzeichnet, ist noch weitaus bedrohlicher.
Sie streben danach, die gesamte Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen und sie zu willenlosen Sklaven zu machen.
Wahrlich, wer sich von diesen Geräten abhängig macht, wird nicht nur zu deren Sklaven, sondern verfällt auch der Tyrannei seines eigenen Egos.
In ihrer Unfähigkeit, sich von diesen Geräten zu lösen, ziehen sie sich selbst und ihre Familien in einen Abgrund des Verderbens.
Allah weiß es besser.
Doch Alhamdulillah, als Muslime tragen wir die Gewissheit in unseren Herzen, dass nach jeder Finsternis das Licht erstrahlt.
Ein Retter wird sich, durch Allahs Gnade, gewiss erheben.
Denn es gibt mannigfaltige Ränge unter den Auliya Allah, den Gottesfreunden, und verschiedene Stufen der von Allah auserwählten Menschen.
Einige von ihnen mischen sich in nichts ein.
Selbst wenn sie sehen, dass ihr brennt oder gestürzt seid.
Auch wenn euch jemand etwas anhaben will, verharren sie in ihrer Zurückhaltung.
Weshalb handeln sie so?
Sie sehen in allem das Walten des göttlichen Willens.
Sie bewegen nicht einmal ihren Finger.
Dies ist eine der Art der Heiligen, doch es gibt auch eine andere Art.
Andere unter den Heiligen sind bereit zu helfen, doch auch sie warten auf die göttliche Weisung.
Und diese Weisung wird, inscha'Allah, mit dem Erscheinen von Sayyidina Mahdi, Friede sei mit ihm, offenbar werden.
Ohne sein Erscheinen gibt es keine Aussicht auf Rettung für diese Welt.
Durch Sayyidina Mahdi, Friede sei mit ihm, wird Allah, inscha'Allah, Seine Schöpfung aus der Finsternis führen.
Zwar leben wir in einer Zeit großer Gefahren, doch ist dies zugleich eine gesegnete Zeit, in der gute Taten besonderen Lohn erhalten.
Die Belohnung, die Allah in dieser Zeit gewährt, übersteigt tausendfach jene der gewöhnlichen Zeiten.
Dies gilt für all jene, die Allahs Gebote befolgen und Seinen Willen zu ihrer Lebensrichtschnur machen.
Aus diesem Grund rufen wir besonders die junge Generation dazu auf, diesen gesegneten Weg einzuschlagen, denn ihr Gottesdienst hat einen besonderen Stellenwert bei Allah.
Dies wurde uns durch den Propheten, Friede sei mit ihm, mitgeteilt.
Möge Allah, der Allmächtige, sie auf ihrem Weg stärken und sie allerorten unter Seinen besonderen Schutz stellen.
In unserer Zeit sind die Grenzen zwischen muslimischen und nicht-muslimischen Ländern zusehends verschwommen; die Herausforderungen sind überall die gleichen geworden.
Möge Allah die Kinder und die Jugend vor den Verlockungen des Schaytan und den Irreführungen seiner Gefolgschaft bewahren.
In unserer Jugend kannten wir nicht die vielfältigen Möglichkeiten und Annehmlichkeiten, die der heutigen Generation zur Verfügung stehen.
Ihnen wurden viele Dinge leicht gemacht.
Wenn sie sich nun in dieser Zeit der Versuchungen von allem Übel fernhalten, so wird Allah ihre Standhaftigkeit mit einem tausendfach größeren Segen belohnen als in früheren Zeiten.
Möge Allah, der Erhabene, euch alle segnen und uns bald mit Sayyidina Mahdi, Friede sei mit ihm, zusammenführen, inscha'Allah.
2025-02-06 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Alhamdulillah, wie dankbar sind wir Allah, dass wir uns nach einem Jahr wiedersehen dürfen.
Alhamdulillah, Allah hat uns mit Leben beschenkt.
Alhamdulillah, hier sind wir nun.
Alhamdulillah, ihr wandelt alle auf dem Pfad Allahs und folgt dem Weg des Propheten, peace be upon him.
Es ist wahrlich die größte Gnade, ni'mah, die uns zuteil wird - einem mu'min, den Gläubigen, der ganzen Menschheit - auf Allahs Weg zu sein.
Allah hat uns das Leben geschenkt.
Und auf diesem Weg, dem Weg Allahs, standhaft zu bleiben.
Denn Abermilliarden von Menschen folgen dem Pfad ihres Egos, dem Weg des Teufels, dem Irrweg.
In dieser Endzeit hat Er es den Menschen leicht gemacht, sich sowohl für das Gute als auch für das Schlechte zu entscheiden.
Viele Menschen trachten nicht nach dem Guten, sondern suchen nur das Schlechte.
Deswegen sollt ihr, wenn ihr auf diesem Weg seid, Tag für Tag Allah (SWT) dafür danken, dass er uns auf diesem Pfad hält - dem Weg des Propheten, peace be upon him, dem Weg der Awliya Allah, dem Weg der Mashaykh.
Bittet Allah im Gebet darum, euch die Kraft zu schenken, euer Ego zu bezwingen und zum Fajr-Gebet aufzustehen.
Wenn ihr könnt, geht zur Moschee, das wäre noch besser.
Verrichtet zumindest das Fajr-Gebet pünktlich.
Haltet alle Gebetszeiten gewissenhaft ein.
In manchen Ländern ist das nicht immer einfach.
Selbst in muslimischen Ländern fällt es vielen Menschen schwer, die Gebetszeiten einzuhalten.
Doch so Allah will, solltet ihr stets versuchen, die Gebete nicht zu verschieben.
Dies ist eine Gnade, ni'mah, für die wir Allah von Herzen danken.
Möge Allah uns alle auf dem rechten Weg halten und nicht zulassen, dass wir müde werden oder denken, wir könnten es nicht schaffen und es später nachholen.
Nein, inscha'Allah, genau wie Er es will, möge Er unseren Weg mit dem des Propheten, peace be upon him, und seiner Liebe vereinen.
Es geht nicht allein um den Gottesdienst - ebenso wichtig ist es, Seinen Propheten, peace be upon him, wahrhaft zu kennen.
Wenn der Prophet mit euch zufrieden ist, werdet auch ihr mit ihm glücklich sein, inscha'Allah.
Möge Allah euch segnen, inscha'Allah.
Möge Allah uns bald, inscha'Allah, ein Treffen mit Sayyidina Mahdi, alayhi salam, gewähren.
2025-02-06 - Other
Dies ist unser Weg.
Alhamdulillah, Allah hat uns durch Seine Liebe und die Liebe zum Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, zusammengeführt.
Das ist von größter Bedeutung für die Menschheit.
Viele Menschen fragen sich, warum sie den Sinn ihres Daseins nicht erkennen...
Allah hat sie erschaffen, und dennoch glauben viele nicht einmal an ihren Schöpfer.
Sie halten sich für besonders klug.
Je mehr sie leugnen, desto klüger und angesehener meinen sie, in den Augen der Menschen zu werden.
Und Shayṭān bestärkt sie darin.
Als Gläubige fragen wir uns oft, wie Menschen so sein können.
Ohne Gottesfurcht, ohne jegliche Scham vor den Menschen, sich so zu verhalten.
Allah hat jedem Menschen Verstand gegeben, um nachzudenken und die Wahrheit zu erkennen.
Nehmt das Beispiel von Sayyidinā Ibrāhīm, Friede sei mit ihm: Als Allah ihn dazu brachte, über die Schöpfung nachzudenken, erblickte er zunächst einen Stern am Nachthimmel und sagte: "Dies muss mein Herr sein, Ihn will ich anbeten."
Doch als dieser verschwand, erschien der Vollmond in seiner ganzen Pracht, und er meinte, diesem müsse er seine Anbetung widmen.
Nachdem auch dieser verschwand, kam die Sonne hervor, strahlend und mächtig, die ganze Welt erleuchtend, und er erwog auch sie als Schöpfer.
Aber als der Abend anbrach und auch sie unterging, erkannte er durch reines Nachdenken: "Dies kann nicht der wahre Schöpfer sein, kann nicht mein Herr sein."
Sayyidinā Ibrāhīm, Friede sei mit ihm, gelangte zu dieser Erkenntnis.
Heutzutage haben die Menschen alles zur Verfügung.
Würden sie nur richtig nachdenken, kämen sie zur Wahrheit und folgten ihr.
Aber ich verstehe nicht, wie sie sich so haben täuschen lassen.
Sie verweigern die Wahrheit und kämpfen gegen Allah, gegen die Gläubigen, ja gegen die Menschlichkeit selbst.
Solche Menschen kann man beim besten Willen nicht als klug bezeichnen.
Wie der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagte: "yaj'al ḥalīma ḥayrāna."
Es versetzt selbst die Guten und Friedfertigen in Erstaunen.
Wie können Menschen so tief sinken, noch unter das Niveau der Tiere, tiefer als alles andere?
Wie ist so etwas möglich?
Sie fragen: "Woher willst du andere kennen?"
"Von dir selbst."
Wenn du selbst etwas nicht tun kannst, gehst du davon aus, dass andere es auch nicht können.
Doch wenn sie es dann tun, bist du fassungslos.
Deswegen rufen wir die Menschen dazu auf, das Böse, das sie sehen, nicht einfach hinzunehmen.
Akzeptiert es nicht.
Auch wenn ihr es nicht ändern könnt.
Sagt nicht einfach: "Das ist nun mal so."
Denn dieser Zustand hält nun schon seit mindestens vierzig Jahren an.
Natürlich ist das Böse, das wir heute erleben, schon seit über hundert Jahren im Gange.
Aber besonders deutlich wurde es in den letzten vierzig Jahren.
Es begann im Kleinen und wuchs stetig, bis sie schließlich alles unter ihre Kontrolle brachten.
Jetzt üben sie Zwang auf die Menschen aus.
Früher taten sie das nicht.
Heute zwingen sie die Menschen, so zu werden wie sie.
Deshalb lehrte uns der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm: Wenn ihr etwas Verwerfliches seht, müsst ihr es ändern.
Wenn ihr es nicht ändern könnt, dann sprecht zumindest aus, dass es falsch ist.
Selbst wenn ihr es nur in eurem Herzen ablehnen könnt.
Auch dies ist ein Wunder des Propheten, Friede und Segen seien auf ihm.
Denn wo Unrecht geschieht, besteht immer die Möglichkeit zur Veränderung.
Niemand kann das Böse auf Dauer aufrechterhalten.
Die Menschen werden zornig und erheben sich dagegen.
Früher wagten die Menschen nicht, solch verwerfliche Dinge zu tun, wie sie es heute tun.
Sie trauten sich nicht einmal, offen darüber zu sprechen.
Doch heute, wenn man solche Menschen kritisiert, greifen sie einen an und machen einem das Leben schwer.
Der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagt uns zumindest: Akzeptiert dies nicht.
Lehnt es in eurem Herzen ab.
Wenn ihr Unrecht seht, sagt klar: "Das ist nicht richtig."
Es schadet allen Menschen.
Es ist für die gesamte Gesellschaft schädlich.
Das müssen wir deutlich aussprechen.
Werdet nicht gleichgültig und sagt nicht einfach "ist schon okay", denn dadurch wird alles nur noch schlimmer.
Darum müsst ihr dem Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, folgen und seinen Worten über diese Situation Gehör schenken, denn diese Leute wollen nur die Menschheit und die rechtschaffenen Menschen zugrunde richten.
Sie wollen verhindern, dass irgendjemand dem Weg des Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, folgt.
Ihr größter Feind ist der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, weil er der größte Beschützer und das vollkommenste Vorbild für die Menschheit ist.
Sie folgen mal diesem, mal jenem.
Sie behaupten, dieser oder jener vor 2.000 oder 5.000 Jahren hätte Weisheit besessen.
Dabei haben sie selbst gar nichts.
Die Menschen picken sich heraus, was ihnen gefällt, und ignorieren, was ihnen nicht passt.
In unserer Zeit liegt die einzige Rettung für die Menschheit darin, dem Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, zu folgen.
Aber wir leben nun einmal in der Endzeit.
Worüber der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, uns durch ein Wunder berichtet hat.
Heute ist es für die Menschen unmöglich geworden, dem Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, zu folgen.
Nur durch ein Wunder, wenn Sayyidina Mahdi, Friede sei mit ihm, erscheint und die Menschen zu Glück, Gerechtigkeit und allem Guten führt.
Er wird alles beseitigen, was sich gegen die Menschheit und die Rechtschaffenen richtet.
Denn böse Menschen können nicht in einer gerechten Ordnung leben.
Sie verabscheuen Gerechtigkeit.
Sie wollen nur ihren eigenen Willen durchsetzen.
Sie zwingen andere, ihnen zu folgen.
Schritt für Schritt reißen sie die Macht an sich.
Aber sie stehen im Bunde mit Shayṭān.
Und Shayṭān ist schwach.
Allah ist stark.
Und wenn die Zeit gekommen ist, wird Er alles zum Besseren wenden, in shā'a Llāh.
Wir stehen an der Seite von Mawlānā Shaykh und seinen frohen Botschaften für uns.
Er sagte, diese Zeit ist nicht mehr fern.
Nach diesen schweren Zeiten werden bessere Tage anbrechen.
Nach der Finsternis kommt das Licht.
Nach der Nacht folgt der Tag mit seiner Sonne.
Alles wird sich aufklären.
In shā'a Llāh werden wir diese Zeit erleben.
Diese frohen Botschaften erfüllen uns mit Freude.
Wir müssen Hoffnung verbreiten, wie Allah "bashshirū" sagt, wie der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, "bashshirū" sagt, wie die Awliyā'u Llāh es lehren.
Sie hegen gute Gedanken für die Menschen und den Islam, in shā'a Llāh.
Seid nicht betrübt und habt keine Angst.
Viele Menschen klagen, ihr Leben sei von Dunkelheit erfüllt.
"Wir sind hoffnungslos, gestresst und haben so viele Probleme."
Das hört man sogar von Muslimen.
Dabei ist solche Verzweiflung für Muslime verboten, denn Allah gebietet: "la taqnatu min raḥmati Llāh." (39:53)
Verzweifelt niemals an Allahs Barmherzigkeit.
Das ist Allahs ausdrücklicher Befehl.
Ihr lebt nicht im Paradies.
Wir leben in dieser irdischen Welt.
Diese Welt ist ein Ort der Prüfung für die Menschen.
Das hier ist kein Urlaubsparadies.
Ihr werdet mit allem konfrontiert werden.
Ihr werdet geprüft.
Seit hundert Jahren, seit dem Ende des Khilāfah, haben sie die Kontrolle übernommen und die Menschen dazu gebracht, nur an sich selbst zu denken, nicht an andere.
Das beste Beispiel dafür sahen wir vor ein, zwei Monaten in Syrien.
Denkt an die Menschen, die dort im Gefängnis saßen.
Einige von ihnen hat Allah gerettet.
Manche hätten wohl den Tod ihrer Rettung vorgezogen, nach 40 Jahren Gefangenschaft.
Könnt ihr euch das vorstellen?
Anders als in englischen Gefängnissen mit Bibliotheken und Fernsehen - sie hatten nicht einmal Toiletten.
Tag für Tag wurden sie geschlagen und gefoltert.
Wir kannten viele Freunde aus Damaskus, wohl über hundert, die nie aus dem Gefängnis zurückkehrten.
Nur wenige überlebten, wie Allah es bestimmt hatte, denn jedes Leben hat sein Ende.
Manche überlebten nicht einmal den ersten Tag.
Sie wurden getötet und beseitigt.
Manchmal überlebte von hundert Menschen nur ein einziger.
Neue Gefangene kamen, und wieder wurden alle zu Tode gefoltert.
Denkt an diese Menschen.
Bedenkt ihr Schicksal und die Qualen, die sie durchlitten.
Denkt nicht nur an euch selbst.
Seid dankbar gegenüber Allah.
Ihr lebt in Sicherheit, könnt kommen und gehen wie ihr wollt, habt alles, was ihr braucht - und trotzdem sagt ihr: "Ich bin deprimiert, ich bin nicht glücklich."
Das ist nicht richtig.
Ihr solltet für jeden Atemzug dankbar sein.
Aber genau das haben sie in den letzten hundert Jahren bewirkt, besonders seit es keinen Khalīfah mehr gibt.
Allah ist nicht zufrieden mit den Muslimen, weil sie keinen Khalīfah haben.
Deshalb kommen diese Prüfungen über sie, doch sie erkennen nicht, dass es Allahs Wille ist.
Wenn ihr begreift, dass dies Allahs Wille ist, werdet ihr für jede Prüfung belohnt.
Die Belohnung ist gewiss; keine Prüfung bleibt ohne Lohn.
Doch wer sich nicht fügt, geht der Belohnung verlustig und verfällt nur noch tieferer Depression.
Möge Allah uns vor diesen Einflüsterungen des Shayṭān bewahren.
Sie drängen besonders den Muslimen diese Denkweise auf und schaffen ihnen Probleme.
So geschah es auch am Ende des osmanischen Khilāfah.
Der Sultan entsandte Menschen aus der Türkei nach Europa.
Sie sollten lernen, Maschinen zu bauen, um das osmanische Reich voranzubringen.
Doch die Europäer verführten sie mit Frauen, Drogen und Alkohol.
Nach ihrer Rückkehr in die Türkei begannen sie, in Zeitungen Schlechtes zu schreiben, verbreiteten verderbliche Ideen und sagten: "Seht nur, wie glücklich die Menschen in Europa sind..."
So zerstörten sie alles.
Mit diesen Ideen vernichteten sie auch das Glück der Menschen.
Allah wird diesem Treiben ein Ende setzen.
Alles hat seine Zeit.
Und die Zeit ist nicht mehr fern, da die Menschen gerettet und die Herrschaft des Shayṭān beendet wird, in shā'a Llāh.
Möge Allah euch segnen.
2025-02-04 - Dergah, Akbaba, İstanbul
قُلۡ إِنَّ صَلَاتِي وَنُسُكِي وَمَحۡيَايَ وَمَمَاتِي لِلَّهِ رَبِّ ٱلۡعَٰلَمِينَ
(6:162)
Dieser heilige Vers weist die Menschen an, wie sie leben sollen.
Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, spricht: "Mein ganzes Sein, mein Gebet, meine Hingabe, alles gehört Allah, ist für Allahs Wohlgefallen bestimmt, denn Er ist der Einzige ohne Partner."
So ist es.
Die Menschen sollten dies verstehen, denn viele fragen sich: "Wozu hat Allah uns erschaffen?"
Genau dafür hat Er die Menschen erschaffen.
All unser Handeln soll Allahs Wohlgefallen dienen, damit Er mit uns zufrieden ist.
Damit Er uns in Sein Paradies aufnimmt und uns zu höchsten Ehren erhebt.
Wer hingegen sein Leben nur für Spiel und Vergnügen lebt, mag zwar im Diesseits Freude finden, wird aber im Jenseits keine Freude erfahren.
Darum ist der Weg unseres Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, der einzig wahre Weg.
Er ist der Pfad zur Erlösung.
Es ist der Weg zu allem Guten.
Der gesegnete Weg unseres Propheten, Friede und Segen seien auf ihm.
Diesen Weg gilt es zu kennen.
Wer nicht an ihn glaubt, dessen Leben bleibt ohne wahren Sinn.
Dessen Leben vergeht ohne Bedeutung.
Die Reue im Jenseits wird groß sein.
Wer diesen Weg beschreitet, soll jeden Augenblick, jede Minute im Gedenken an Allah verbringen und danach streben, Seinem Willen zu folgen.
Jeder andere Weg ist vergebens.
Wahrlich, nur dieser eine Weg führt zum Heil.
Alles andere ist bedeutungslos.
Ja, es ist sogar schädlich.
Es führt zu nichts Gutem.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat den Menschen diesen Weg klar aufgezeigt, doch viele wenden sich ab und folgen Irrwegen.
Möge Allah uns davor in Seiner Gnade bewahren.
InschaAllah, möge alles, was wir tun, essen, trinken, gehen, kommen, unser ganzes Dasein, einzig und allein Seinem Wohlgefallen dienen.
Möge Allah sich unserer annehmen.
Möge Allah uns nicht vom rechten Weg abkommen lassen.
2025-02-03 - Dergah, Akbaba, İstanbul
يَقُولُ يَا لَيْتَنِي قَدَّمْتُ لِحَيَاتِ
(89:24)
"Ach, hätte ich doch mehr aus meinem Leben gemacht."
"Wenn ich die Zeit doch nur nicht vergeudet hätte."
Und wann kommt diese Erkenntnis? Im Angesicht des Todes.
In jenem Augenblick lässt Allah den Menschen all seine Taten schauen.
Dann wird die Reue kommen: "Wie konnte ich nur mein Leben so verschwenden?"
Unser Leben soll einzig und allein Allah gewidmet sein.
Erst wenn wir nach Allahs Wohlgefallen streben, gewinnt unser Leben an wahrem Wert.
Andernfalls war alles umsonst.
Es bleibt am Ende nichts übrig.
Schlimmer noch: Man trägt nicht nur keinen Gewinn davon, sondern belastet sich mit Sünden.
Worin liegt der wahre Wert des Lebens? Darin, Allahs Weg zu folgen.
Wer Allahs Weg folgt, der hat das Leben wahrlich gewonnen.
Die Menschen unserer Zeit verlieren sich meist in leeren Worten.
Sie haben den rechten Weg aus den Augen verloren.
Sie sagen sich: "Man lebt nur einmal, also lasst uns das Leben in vollen Zügen genießen - sonst war doch alles vergebens."
"Tot ist tot", sagen sie, "wer gegangen ist, ist gegangen."
"Das Leben ist zu kurz", behaupten sie.
"Lasst uns jeden Moment mit Vergnügungen füllen", rufen sie.
In ihrer Verblendung glauben sie, das sei der Gewinn des Lebens.
Doch am Ende erkennen sie die bittere Wahrheit, dass sie ihr Leben vergeudet haben.
Sie verwenden selbst eine treffende, wenn auch schmerzliche Redewendung: "Er hat sein Leben verloren."
Und wie wahr diese Worte doch sind!
Diese einmalige Gabe des Lebens - unwiederbringlich verloren.
Vergeudet in Bedeutungslosigkeit.
Beladen mit der schweren Last seiner Sünden tritt er die Reise ins Jenseits an.
Dort quält ihn die Reue: "Hätte ich doch anders gehandelt."
Doch solch späte Reue ist vergeblich - die Zeit ist abgelaufen.
Wahrhaft lebendig ist nur, wer auf Allahs Pfad wandelt.
Das allein ist Leben.
Alles andere ist kein wahres Leben.
Es ist nichts.
Der erste Atemzug des wahren Lebens geschieht in jenem gesegneten Moment, wenn ein Mensch Allahs Weg beschreitet.
Diese Wahrheit gilt besonders für jene, die den Weg des Tariqat wählen.
Der Pfad des Tariqat ist wie eine Himmelsleiter - Stufe um Stufe führt er empor.
Je entschiedener man seinem Ego widersteht und sich von dessen Verlockungen löst, desto eher erwacht man zum wahren Leben.
Dies ist der Kern des wahren Lebens.
Gewiss, auch der Gottesdienst allein gibt dem Leben Wert; doch wer sein Ego bezwingt, erklimmt eine ganz neue Stufe des Seins.
Einst kam ein Besucher zu einem Scheich.
Neugierig fragte er: "Sag, wie alt sind deine Muriden?"
Der Scheich erwiderte: "Meine Muriden findest du auf dem Friedhof."
"Dann lass uns dorthin gehen", sprach der Besucher, und sie machten sich auf den Weg.
Was sie dort sahen, war erstaunlich: Die Grabsteine zeigten verschiedene Zeitspannen - sechs Monate hier, ein Jahr dort, zwei Jahre auf einem anderen, fünf Jahre, keiner mehr als zehn.
Verwundert fragte der Besucher: "Wie kann das sein? Waren deine Schüler alle Kinder und Babys?"
"Keineswegs", entgegnete der Scheich.
"Diese Zahlen", erklärte er, "zeigen die Zeit seit ihres wahren Daseins - dem Tag, an dem sie ihr Ego überwanden."
"Nach weltlicher Rechnung mögen sie 50, 60, 70 oder 80 Jahre zählen. Doch ihr eigentliches Alter beginnt erst mit dem Sieg über das Ego."
"Dies ist die Zeitrechnung auf dem Pfad des Tariqat."
Gewiss, Allah nimmt jeden an, der den Weg Allahs befolgt;
Doch jene, die in der Tariqat ihr Ego bezwingen, erreichen eine besondere Stufe.
Den Weg der Tariqat zu beschreiten heißt, dem eigenen Ego den Todesstoß zu versetzen.
Es vollständig zu überwinden.
Wer diese innere Schlacht gewinnt, erhebt sich zur Würde des wahrhaft Menschlichen - wird zum vollkommenen Menschen, zum Rijal.
Die Inschriften auf den Steinen künden von jenem heiligen Moment ihrer Überwindung.
Das Leben ist keine Verlustsache - es ist etwas, das es zu gewinnen gilt.
Zahllos sind jene, die das Leben verschleudert haben.
Sie sagen: "Er hat sein Leben verloren." - manchmal sagen sie unbewusst ein wahres Wort.
Zwar scheuen sie sich vor der Wahrheit...
Doch selbst wenn sie Übles im Sinn haben, entschlüpft ihnen die Wahrheit: "Er hat sein Leben verloren."
Möge Allah uns davor bewahren, zu jenen zu gehören, die ihr Leben vergeuden.
Möge Allah uns zu denen zählen, die das Leben gewinnen, inschaAllah.
Mögen wir das Leben nicht vergeuden.
2025-02-02 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt uns:
Die Gemeinschaft der Muslime gleicht einem Körper.
Wenn ein Körperteil Schmerzen hat, dann leidet der ganze Körper mit.
Man spürt diesen Schmerz überall, so erklärt es unser Prophet, Friede sei mit ihm.
Genauso verhält es sich mit den Muslimen.
Ganz gleich, wo auf der Welt sie sich befinden – wenn etwas geschieht, empfinden sie den Kummer mit.
Und gibt es einen Grund zur Freude, so teilen sie auch diese.
Allah sei Dank erleben die Muslime in diesen Tagen eine gewisse Erleichterung. Die ganze Gemeinschaft freut sich darüber, dass manche Orte von der Unterdrückung befreit wurden.
Denn die Not war groß, die Unterdrückung schwer.
Diese Befreiung erfüllt nun alle Muslime mit Freude.
Ein Muslim ist einzigartig in dieser Hinsicht.
Wenn Nichtmuslimen etwas widerfährt, denken sie oft: "Das geht uns nichts an, zum Glück sind wir nicht betroffen."
Die Muslime hingegen – wo auch immer sie leben – teilen gemeinsam die Freude über jede Erleichterung.
Und sie leiden mit, wenn irgendwo Unrecht geschieht.
Das ist eines der schönsten Zeichen, die der Islam der Menschheit gibt – ein Beweis dafür, dass er die wahre Religion ist.
Andere Religionen, die nicht wahr sind oder verfälscht wurden, sehen es sogar als Vorteil, wenn der Menschheit Leid widerfährt.
Sie empfinden darüber Genugtuung.
Dabei schadet jedes Unrecht letztlich der gesamten Menschheit.
Nicht nur den Muslimen. Der Islam steht für das Gegenteil.
Er steht für Barmherzigkeit und Güte gegenüber allen Menschen.
Deshalb hat Allah, der Erhabene und Majestätische, den Menschen diese Religion geschenkt – damit sie sowohl im Diesseits als auch im Jenseits Frieden finden können.
Doch der Satan will dies verhindern.
إِنَّمَا يُرِيدُ ٱلشَّيۡطَٰنُ أَن يُوقِعَ بَيۡنَكُمُ ٱلۡعَدَٰوَةَ وَٱلۡبَغۡضَآءَ
(5:91)
Sein Ziel ist es, Zwietracht, Hass und Böses zu säen.
Seine Anhänger folgen diesem Weg.
Die Anhänger Allahs hingegen verbreiten das Gute.
Manche versuchen, die Menschen zu täuschen, indem sie behaupten: "Der Islam bringt nur Unheil."
Sie sagen: "Der Islam kennt nur Krieg."
Ja, der Islam hat gekämpft – aber um die Menschen vom Bösen zu befreien.
Um dem Unrecht Einhalt zu gebieten.
Der Islam, unser Prophet, Friede sei mit ihm, kämpfte auf Allahs Geheiß, um die Menschen von Unterdrückern zu befreien und Gerechtigkeit und Güte zu verbreiten.
Und der Islam, den er verbreitete, wurde zu einem Licht für die Menschheit.
Er brachte den Menschen Segen.
Er bereicherte ihr Leben mit allem Guten.
Das sollten wir nie vergessen.
Dafür müssen wir Allah dankbar sein.
Dankbar, dass Er uns zu dieser wunderbaren Religion geführt hat.
Dank sei Allah - tausendfach, millionenfach!
2025-02-01 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَيْلٌ لِّلْمُطَفِّفِينَ
(83:1)
Allah der Erhabene und Mächtige wendet sich an diejenigen, die bei Geschäften Betrug begehen:
Im Höllenfeuer gibt es ein Tal namens Wayl.
Dort werden jene bestraft, die beim Handel tricksen und Menschen hintergehen.
Wer in dieser Welt keine Barmherzigkeit zeigt und nur des Profits wegen betrügt, wer andere täuscht und bei Waage und Maß schummelt, den erwartet im Jenseits die Hölle.
Ihr betrügerischer Gewinn bringt ihnen keinerlei Vorteil.
Wir erwähnen das, weil die Menschen in den letzten zwei, drei Jahren völlig abgedriftet sind.
Sie denken nur noch an Geld, ohne sich zu fragen, ob es halal oder haram ist.
Ob die Armen etwas abbekommen oder nicht, ist ihnen egal.
Hauptsache, ich mache Profit.
Der Staat hebt die Preise an, sie erhöhen die Preise gleich drastisch.
Der Staat kontrolliert und prüft auf Betrug, doch wir sehen, dass es immer weitergeht.
Fleisch wird mit allem Möglichen vermischt, Öl wird mit fremden Stoffen gestreckt.
Alles verkehrt sich ins Gegenteil.
Alles gerät außer Kontrolle.
Die Leute sind völlig vom Weg abgekommen.
Es stört sie nicht; sie fürchten weder Allah noch schämen sie sich vor Mensch oder Staat.
Sie rennen einfach ihren Begierden hinterher.
Sie glauben, sie gewinnen dabei.
Allah der Erhabene und Mächtige sagt jedoch: “Nein!”
Was du dir unrechtmäßig aneignest, wird dir zum Verhängnis.
Verdiene lieber wenig, dafür mit Segen.
Viel Geld, das nicht halal ist, wird dir nichts nützen.
Es schadet dir nur.
Du verdienst etwas, wirst aber krank.
Selbst wenn du das Hundert- oder Tausendfache ausgibst, kannst du nicht genesen und hast keinen Nutzen davon.
Darum seid achtsam.
Folgt nicht eurer Gier.
Sie haben die Menschen ruiniert.
Die ganze Welt ist ruiniert.
Das ist das Werk des Teufels.
Wer so handelt, macht gemeinsame Sache mit ihm.
Rund um den Globus scheint kaum noch Gewissen vorhanden zu sein.
Möge Allah den Armen und Bedürftigen beistehen.
Möget ihr Rechtschaffenes essen, das eurem Glauben und eurem Körper Kraft verleiht.
Andernfalls schwinden Glaube, Gesundheit, Segen und innerer Frieden.
Wer meint, er könne andere hinters Licht führen und so angeblich viel gewinnen, ist der eigentliche Narr.
Ein wahrer Tor.
Ein Dummkopf.
Man muss es so deutlich sagen, weil sie es sonst nicht begreifen.
Hier zahlt man schon das Dreifache für dieselbe Ware, anderswo sogar das Fünffache.
Früher war die Ware markenlos, heute zahlt man für den Markennamen das Zehnfache.
Das ist doch völlig übertrieben!
Möge Allah helfen und diesen Leuten Einsicht schenken, damit sie begreifen:
Selbst wenn du wenig verdienst, aber es gesegnet ist, reicht es für dich und deine Familie aus.
Andernfalls verlierst du auch deine Gesundheit, und deine Kinder werden sich gegen dich stellen.
Kinder, die von verbotenem Gewinn ernährt werden, haben keinen Segen.
Darum nehmen Drogen, Alkohol, Zigaretten und andere Süchte immer weiter zu.
Woher kommt das?
Gerade von diesem haram Essen und von der Unsegenhaftigkeit.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah den Muslimen helfen.
Und möge Allah insbesonderen den Kindern beistehen, inschaAllah.
2025-01-31 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Gesegnet sei euer Monat Schaban heute.
Über diesen Monat sagt unser Prophet: "Es ist mein Monat."
Schaban-i Scharif ist der Monat unseres Propheten. Welch gesegneter Monat!
Ein Monat voller Segen.
Allah, der Erhabene und Majestätische, erschuf die gesamte Existenz zu Ehren unseres Propheten, Friede sei mit ihm.
Als Geschenk an ihn.
Der Rang unseres Propheten ist erhaben.
Wer ihn nicht ehrt, fügt sich selbst Schaden zu.
Er bereitet sich selbst Qualen.
Je mehr du unseren Propheten, Friede sei mit ihm, ehrst, desto mehr Nutzen bringt es dir.
Die Barmherzigkeit unseres Propheten erstreckt sich über die gesamte Ummah.
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, lud zuerst seine Familie zum Islam ein.
Sie versammelten sich alle an einem Ort.
Er verkündete ihnen die Botschaft.
Alle akzeptierten es beinahe.
Doch sein Onkel Abu Lahab erhob sich und sprach gehässige Worte.
Er hielt alle davon ab, an unseren Propheten, Friede sei mit ihm, zu glauben.
Zwar wurden danach viele zu Muslimen, Abu Lahab jedoch nicht.
Allah, der Allmächtige, verkündete im heiligen Koran, dass ihm das Höllenfeuer bestimmt ist.
Dies zeigt: Wer unseren Propheten nicht ehrt und respektiert, dessen Ende wird schlecht sein.
Möge Allah uns davor bewahren.
Allah hat den Menschen damit ein deutliches Zeichen gesetzt.
Selbst wenn es sich um seinen eigenen Onkel handelt - wer unserem Propheten, Friede sei mit ihm, die Ehrerbietung verweigert, dem ist das Höllenfeuer gewiss.
Damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, zeigt Allah, der Allmächtige, in Seinem ewigen Buch, dem heiligen Koran, die verhängnisvolle Konsequenz Abu Lahabs Handelns.
Abu Lahab stiftete unablässig Schaden.
Er hielt die Menschen vom Guten ab.
Weil er sie von guten Taten abhielt und sie daran hinderte, dem Propheten zu folgen und dadurch Segen zu erlangen, wird er bis zum Jüngsten Tag und darüber hinaus in diesem Zustand verharren.
Auch heute gilt: Ob Muslim oder Nichtgläubiger - wer unserem Propheten, Friede sei mit ihm, nicht Ehre erweist, dessen Glaube ist nichtig.
Ein solcher Mensch ist ungläubig.
Man mag mit den Lippen bekennen "Ich bin Muslim", doch ohne wahren Glauben im Herzen.
In unserer Zeit verführt der Satan die Menschen mit eben dieser Versuchung.
Er flüstert: "Ehrt den Propheten nicht."
Er säet Zweifel: "Er ist nur ein Mensch wie ihr, Allah wird euch dafür strafen."
Er warnt fälschlich: "Ihr werdet zu Götzendienern und fallt vom Glauben ab."
Dies ist nichts als eine List des Satans.
Sein Ziel ist es, die Muslime ihres Glaubens zu berauben.
Möge Allah uns vor solcher Irreführung bewahren.
Lasst uns in diesem gesegneten Monat alles in unserer Macht Stehende tun, um den Propheten zu ehren.
Lasst uns reichlich Segenswünsche sprechen, denn unser Prophet, Friede sei mit ihm, verheißt: "Wer mir Segenswünsche sendet, dem werde ich sie erwidern."
"Jedem, der mich grüßt, sende ich meinen Gruß zurück", so die Worte unseres Propheten, Friede sei mit ihm,.
Welch kostbarer Segen uns damit geschenkt wird!
Diese Gnade sollten wir nicht ungenutzt lassen.
Lasst uns nach Kräften Lobpreisungen und Segenswünsche auf den Propheten sprechen, inschaAllah.
Möge Allah diesen Monat segnen.
Möge dieser Monat uns zum Guten geleiten.
Möge dieser Monat unseren Glauben festigen und unsere Liebe zum Propheten vertiefen.
Je stärker diese Liebe wird, desto reicher wird unser Segen sein.
Möge Allah uns in diesem Monat besonderen Segen schenken.
2025-01-30 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَخُلِقَ ٱلۡإِنسَٰنُ ضَعِيفٗا
(4:28)
Allah, der Erhabene, sagt: Der Mensch wurde schwach erschaffen.
Wenn man alle Geschöpfe betrachtet, ist der Mensch körperlich das schwächste von allen.
Er ist so schwach, dass er sogar Insekten und Kriechtieren hilflos ausgeliefert ist.
Allah, der Erhabene, hat ihn absichtlich so erschaffen.
Trotz seiner Schwäche stellt er sich gegen jedermann und versucht, andere zu unterjochen.
Der Mensch wird weise, wenn er seine Grenzen erkennt.
Durch Einsicht gewinnt er Stärke.
Mit der Hilfe Allahs, des Erhabenen, wird er stark.
Allein ist er schwach.
Selbst wenn ihm die ganze Welt gehörte, könnte er nichts mehr tun, sobald sein letzter Atemzug fällt.
Daher sollte der Mensch seine Schwäche erkennen.
Ich bin ein Gelehrter, ein Scheich, ein Sultan, ein Minister, ein Präsident – was auch immer. Doch keiner von ihnen besitzt wahre Stärke.
Wahre Stärke kommt nur von Allah, dem Erhabenen.
Aus diesem Grund nehmen wir unsere Schwäche an und flehen Allah um Beistand an.
Wir bitten Ihn um die Kraft, unser eigenes Ego zu besiegen, denn es ist unser größter Feind.
Das Ego bringt den Menschen dazu, die schlimmsten Dinge zu tun.
Wenn er es nicht besiegt, bleibt er unter seiner Tyrannei gefangen.
Die Geschichte zeigt uns, dass Menschen, die 60, 70 Jahre oder gar Hunderte von Jahren lang ungerecht waren, am Ende doch verschwunden sind.
Wo sind sie jetzt, nach Tausenden von Jahren?
Sie haben nichts erreicht.
Nur diejenigen, die mit Allah, dem Erhabenen, verbunden waren, haben Erfolg gehabt.
Ihre Namen wurden erhoben, ihre Stellung bei Allah wurde erhöht.
Viele vergessen sich selbst und wähnen sich stark.
Sie haben Bomben, Kanonen, Waffen, Geld und Reichtum.
Sie denken, dass ihre Stärke darin liegt.
Aber darin liegt keine wirkliche Kraft.
All das geschieht nur auf Allahs Geheiß.
Zur rechten Zeit wird nichts davon mehr arbeiten.
Ohne Seine Erlaubnis geschieht nichts.
Ohne Allahs Willen geschieht nichts.
Daher sagt Allah, der Erhabene: Der Mensch wurde schwach erschaffen.
Wer glaubt, seine Stärke rühre von etwas anderem her, wird erleben, wie sie jäh zerfällt.
Er bleibt allein zurück.
Er bleibt am Ende leer ausgehen.
Möge Allah uns beschützen.
Mögen wir mit Allah sein.
Kommen wir zur Einsicht über unsere Schwäche.
Wir sind schwache Diener Allahs.
Möge Allah uns allen beistehen, inschaAllah.
2025-01-29 - Dergah, Akbaba, İstanbul
قُلِ اسْتَهْزِئُوا إِنَّ اللَّهَ مُخْرِجٌ مَّا تَحْذَرُونَ
(9:64)
Allah, der Erhabene und Majestätische, spricht: "Sie treiben ihren Spott."
Mit denen, die zu Allah einladen, machen sie sich oft lustig, missbilligen sie.
Sie wähnen sich selbst als klug und vollkommene Menschen.
Die auf Allahs Weg sind, halten sie für töricht und unvernünftig.
Sie verspotten sie.
Allah sagt: "Treibt euren Spott! Dann werde ich euch mit dem konfrontieren, über das ihr euch lustig gemacht habt."
إِنَّ اللَّهَ مُخْرِجٌ مَّا تَحْذَرُونَ
(9:64)
Allah wird denen, die über die Wahrheit spotten, eine Lektion erteilen.
Dies mag sowhol im Diesseits als auch im Jenseits geschehen.
Wer sich selbst für unfehlbar hält und andere verurteilt, ist meist selbst im Irrtum.
Am Ende fällt die Schande auf ihn selbst zurück.
Den Spöttern und jenen, die die Gläubigen unterdrücken, wäre es besser, noch im Diesseits Reue zu zeigen.
Tun sie dies nicht, wird es schlimm für sie enden.
Allah vergibt denen, die bereuen, doch wer beharrlich sündigt, wird im Diesseits und Jenseits gedemütigt.
Allah wird gewiss jeden zur Rechenschaft ziehen.
Alles liegt in der Hand Allahs.
Allah, der Erhabene, ist barmherzig.
Wer seine Taten bereut, dem vergibt Er.
Doch wer keine Reue zeigt, wird bereits im Diesseits seinen Untergang finden.
Und im Jenseits erwartet ihn großer Verlust.
Hierauf gilt es zu achten.
Wenn den Menschen etwas gegeben wird, meinen sie gleich, die ganze Welt gehöre ihnen.
Andere seien wertlos und verachtenswert.
Sie meinen, Spott sei angebracht.
Davor muss man sich hüten.
Jeder macht Fehler.
Jeder kann Unbedachtes sagen, doch wer danach bereut und um Vergebung bittet, dem vergibt Allah gewiss.
Dies ist von großer Bedeutung.
Über die Gottesfürchtigen wurde stets gespottet.
Propheten, ihre Gemeinschaften und Gläubige wurden von Ungläubigen und Heuchlern verspottet und verlacht.
Im erhabenen Quran und den Geschichtsbüchern wird von ihrem Zustand und ihrem Untergang berichtet.
Kein Spötter hat jemals wahren Gewinn erzielt.
Die sich über die Wahrheit lustig machten, endeten stets im Verderben.
Sie gingen ohne jeglichen Gewinn ins Jenseits über.
Allah bewahre uns davor.
Allah behüte uns.
In dieser Zeit verführen sie Jung und Alt gleichermaßen.
Möge Allah uns alle - ja selbst sie - davor bewahren.
Denn dies ist ein gefährlicher Zustand.