السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, bezeichnete den Monat Muharram als gesegnet.
Dieser Monat gehört zu den Haram-Monaten, den heiligen Monaten.
Diese Monate genießen daher eine besondere Wertschätzung.
Nach der Auswanderung nach Medina wurde das Fasten im Ramadan zur Pflicht.
Zuvor war es üblich, im Monat Muharram zu fasten, allerdings freiwillig.
Es war damals keine Pflicht.
Doch es wurde trotzdem gefastet.
Nach Einführung des Pflichtfastens im Ramadan blieb das Fasten im Muharram freiwillig.
Obwohl es freiwillig ist, ist das Fasten am Aschura-Tag eine Sunna:
Man kann am 9. Tag, am 9. und 10. oder am 10. und 11. Tag fasten.
An diesen Tagen zu fasten entspricht der Sunna unseres Propheten.
Es ist eine Sunna des Propheten und nicht einfach nur freiwilliges Fasten.
Wer die Sunna unseres Propheten erfüllt, erlangt immense Vorteile.
Diese Vorteile zu unterschätzen ist nicht ratsam.
Der Teufel versucht, die menschliche Vernunft zu verwirren.
Er versucht, uns von allem Guten fernzuhalten.
Wenn es etwas Gutes gibt, sät er Zweifel darüber.
Der Teufel findet immer eine Ausrede, damit wir vom rechten Weg abkommen und das Gute nicht erreichen.
Es ist zu unserem Vorteil, die Sunnas so weit wie möglich zu praktizieren.
Höre nicht auf jemanden, der dich von der Sunna abhalten will.
Viele Menschen scheinen die Wahrheit zu sagen, verkünden aber Irrtümer.
Auf den ersten Blick mag es korrekt erscheinen.
Doch in dieser vermeintlichen Wahrheit steckt eine Lüge.
Eine Lüge, die uns schadet.
Menschen, die die Sunna nicht schätzen, schaden anderen und haben wenig Wertschätzung für andere.
Wir sollten die Sunnas unseres Propheten so weit wie möglich praktizieren.
Viele Menschen fragen, warum wir erschaffen wurden.
Allah der Erhabene hat uns die Antwort gegeben:
"Ich habe die Menschen und die Dschinn erschaffen, damit sie mir dienen."
Welche Form der Anbetung auch immer existiert, wir sollten sie so weit wie möglich ausführen.
Wenn uns das nicht gelingt, ist das keine Schande.
Doch es ist falsch, andere von der Anbetung abzuhalten.
Die Sunna unseres Propheten ist ein Befehl unseres Propheten.
Er sagte: "Folgt meiner Sunna."
Und auch der Sunna der rechtgeleiteten Kalifen, die nach mir kommen werden.
Und der Sunna der Gefährten.
Sie lebten gemäß der Sunnas des Propheten, und wir sollten ihren Beispielen folgen.
Wir sollten in dieser Hinsicht unser Bestes geben.
Es gibt notwendige Dinge wie das Trinken von Wasser und das Essen.
Genauso gibt es lebensnotwendige Dinge für unsere Seelen.
Ohne Spiritualität sind wir wie Tiere, Steine oder ein Holzbrett, nutzlos.
Ein Mensch erhebt sich, wenn er Spiritualität erlangt.
Möge Allah uns beistehen.
Wir müssen unser Bestes geben.
Unsere Absicht ist es, so gut wie möglich zu handeln, und Allah belohnt nach der Absicht.
Möge Allah es annehmen.
2024-07-09 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: "Meine Lieben, diejenigen, die ich liebe."
Die Gefährten fragten: "Sind wir das, Oh Gesandter Allahs, Friede sei mit ihm?"
"Ihr seid meine Gefährten.
Aber sie sind meine Lieben, die, die ich zutiefst liebe.
Die Muslime der Endzeit sind diejenigen, die dem Islam treu bleiben, in einer Ära der Versuchungen und des Unglaubens.
Diejenigen, die dem Propheten folgen, werden seine Geliebten, seine Kostbarsten.
Es sollte der größte Wunsch eines Menschen sein, die Liebe des Propheten, Friede sei mit ihm, zu erlangen.
Es gibt nichts Wertvolleres als das.
Die Gefährten fragten: "Wie haben sie diese Liebe erlangt?"
"Beten sie mehr als wir?
Wie kommt es, dass sie so sehr geliebt werden?"
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte: "Wenn die Muslime der Endzeit nur ein Prozent von dem tun, was ihr tut, werden sie meine Geliebten sein."
Wahrhaftig, die Zeit, in der wir leben, ist eine Zeit des Unglaubens und der Sünden, eine Zeit der Rebellion gegen Allah.
Deshalb wird uns als Barmherzigkeit gesagt, dass wenn wir nur ein Prozent dessen tun, was die Gefährten taten, wir gerettet werden.
Die Gefährten hatten die Verantwortung, 99 Prozent zu tun, und wenn sie eines nicht taten, waren sie verantwortlich.
Aber in der Endzeit, wenn wir nur ein Prozent tun, werden wir die Liebe des Propheten, Friede sei mit ihm, erlangen.
Wir werden so viel von seiner Barmherzigkeit erlangen.
Der Mensch wurde von Allah, dem Allmächtigen, als undankbar erschaffen.
Er wertschätzt keine Güte.
Er tut den Gutmütigen Böses an.
Deshalb können wir selbst mit einem Prozent Hingabe, die Liebe des Propheten, Friede sei mit ihm, erlangen.
Aber leider tun die Menschen nicht mal das.
Und dann beklagen sie sich.
Worüber willst du dich beklagen? Du hast keinen Glauben.
Du hast nichts.
Beklage dich bei dir selbst.
Beklage dich, quäle dich, füge dir selbst Schaden zu.
Es ändert nichts.
Die Menschen folgen dem Teufel.
Die Menschen folgen ihrem Ego.
Sie gehen zugrunde.
So ist das nun mal.
Allah, der Allmächtige, sandte den Propheten als Barmherzigkeit für die Welten.
Er sandte ihn, um die Menschen zu retten, aber sie wollen sich nicht retten lassen.
Was willst du tun? Möge Allah ihnen Führung geben, möge Allah sie reformieren.
Das ist eine Zeit des Handels.
Wenn du nichts tust, weil die anderen nichts tun, wirst du deinen Lohn verlieren.
Wenn du handelst, wirst du gewinnen.
Und zwar einen großen Gewinn.
Denn überall gibt es kaum jemanden, der zum Guten ruft.
Es gibt einige, die rufen, aber niemand hört ihnen zu.
Sie sind eine Minderheit.
Die Mehrheit ist vom Weg abgekommen, hat ihre Menschlichkeit verloren.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah uns Führung geben.
Möge Allah uns standhaft machen.
Möge Allah uns nicht diese Schönheit vorenthalten.
Die größte Schönheit, der größte Gewinn ist, die Liebe des Propheten zu erlangen.
Möge Allah uns zu denen machen, die seine Liebe erlangen.
2024-07-08 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Frohes neues Jahr.
Möge Allah dieses Jahr zum Anlass für Seinen Segen und Gaben machen.
Im zitierten Vers sagt Allah, der Erhabene :
وَيْلٌۭ لِّلْمُطَفِّفِينَ
(83:1)
Er ermahnt die Menschen zur Barmherzigkeit und warnt davor, dass das Ego zur Ungerechtigkeit neigt.
Wenn das Egp anderen Unrecht zufügt, wird sie selbst auch Unrecht erleiden.
Allah, der Erhabene, sagt: Wehe denen, die durch Betrug zu großem Gewinn gelangen wollen.
Die heutige Zeit ist geprägt von maßloser Gier der Menschen.
Möge Allah uns beschützen.
Sie glauben, sie machen Gewinn, doch sie verkaufen den Menschen teure Waren und manipulieren das Gewicht.
Sie manipulieren sowohl die Qualität als auch den Preis.
In der Hölle erwartet sie ein Tal namens "Wayl".
Dort werden sie zur Rechenschaft gezogen und bestraft.
Hier freuen sie sich über ihren Reichtum auf Kosten der Armen, aber im Jenseits werden sie zur Verantwortung gezogen.
Denn man muss ein Gewissen haben.
Man muss darüber nachdenken.
Ohne Gewissen und Reflexion schadet man sich selbst.
In den letzten ein, zwei Jahren ist das Gleichgewicht völlig verloren gegangen.
Jeder macht, was er will.
Wenn einer etwas tut, machen es die anderen nach.
Und wenn der eine es tut, macht es der nächste auch.
Egal, wie viel Geld man an sich reißt, man wird für alles zur Rechenschaft gezogen.
Die Menschen klagen über zu wenig Geld und niedrige Löhne.
Ich wünschte manchmal, sie würden mir das Geld gar nicht erst geben, sagen sie.
Anstatt mehr zu geben, sollten die Preise stabil bleiben, sagen sie.
Aber die Preise sinken nicht.
Die Menschen handeln kollektiv unvernünftig.
Warum?
Wegen schwachem Glauben und Unglauben passieren solche Dinge.
Die Reichen sind ungerecht.
Die Armen sind unachtsam.
Und so geschehen solche Dinge.
Aber die Menschen handeln, als gäbe es keine Strafe.
Sie denken, sie haben gewonnen.
Aber es gibt auch ein Jenseits.
In dem Jenseits werden sie zur Rechenschaft gezogen.
Deshalb muss der Mensch auch an sein Jenseits denken.
Es gibt eine Abrechnung.
Man kann nicht einfach tun und lassen, was man will.
Es gibt Dinge, die man tun darf, und Dinge, die man nicht tun darf.
Deshalb sagte der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, der Vertrauenswürdige und Ehrliche wird im Paradies neben mir sein.
Für diejenigen aber, die betrügen und versuchen, auf Kosten der Armen mehr Gewinn zu machen, gibt es in der Hölle ein Tal namens "Wayl".
Deshalb muss man vorsichtig sein.
Natürlich soll man Gewinne machen.
Aber der Gewinn sollte gesegnet sein und Barakah haben.
Wenn man sagt, man habe viel verdient, aber es enthält Haram, dann bringt es keinen Segen, sondern Schaden.
Möge Allah uns schützen.
Möge Allah uns allen helfen.
Die Armen sind wirklich in sehr schwierigen Situationen.
Möge Allah unser Helfer sein.
Möge Allah den Menschen ein Gewissen geben.
Möge Er ihnen Barmherzigkeit schenken.
2024-07-05 - Lefke
Allah sei Dank haben wir heute das letzte Freitagsgebet des Hidschri-Jahres gehalten.
Diesen Sonntag beginnt das neue Hidschri-Jahr.
Es ist das Jahr 1446 der gesegneten Hidschra unseres Propheten – Friede sei mit ihm.
Aufgrund der Hidschra des Propheten – Friede sei mit ihm – hat uns Allah diesen Kalender gegeben.
Mit diesem Kalender verrichten wir unsere Gebete und richten unser Leben danach aus.
Die Pflichten der Gläubigen sind nach diesem Kalender festgelegt.
Dieser Kalender ist zu Ehren und zum Segen des Propheten – Friede sei mit ihm.
Wer diesen Kalender befolgt und danach lebt, wird viele gute Taten vollbringen.
Die Hidschra des Propheten – Friede sei mit ihm – ist voller Wunder. Das gesamte Leben des Propheten – Friede sei mit ihm – enthält zahlreiche Wunder, die von vielen bezeugt wurden.
Wer damit gesegnet wurde, daran zu glauben, glaubt.
Diejenigen, denen es nicht bestimmt wurde, blieben im Unglauben, selbst wenn sie dem Propheten, Friede sei mit ihm, nahe standen.
Einige wurden Gläubige, andere blieben im Unglauben.
Das Wichtige ist, dass man glaubt. Aus diesem Glauben heraus erwächst das Gute.
Ohne Glauben ist alles vergebens, unabhängig davon, wer man ist.
Die Hidschra des Propheten – Friede sei mit ihm – ist voller Wunder.
Der Prophet – Friede sei mit ihm – hat zahlreiche Wunder vollbracht.
Jeder hat davon gehört, aber es ist dennoch nützlich, sie in Erinnerung zu rufen.
Als der Prophet – Friede sei mit ihm – sich in der Höhle versteckte, ließ Allah ein Spinnennetz spinnen.
Zusätzlich baute eine Taube dort ein Nest. Die Ungläubigen, die das sahen, sagten: „Hier kann er unmöglich sein, sonst wären diese Dinge nicht da.“
Das ist jedoch nur die oberflächliche Betrachtung.
Mawlana Sheikh Nazim sagte hierüber: Wenn sie näher gekommen wären, wären sie verbrannt und zu Asche geworden.
Sie wären zu Asche geworden, bevor sie den Propheten erreicht hätten. Die Dinge mussten so geschehen und waren ein Vorzeichen auf die bevorstehenden Dinge, die in der Zukunft etwas passieren sollten.
Diese Wunder wurden den Menschen gezeigt, damit sie daraus eine Lehre ziehen.
Ein weiteres Wunder ereignete sich mit Suraqa, der dem Propheten, Friede sei mit ihm, nachjagte und später aber einer seiner Weggefährten wurde.
Suraqa verfolgte den Propheten, Friede sei ihm, mit seinem Pferd.
Jene Menschen waren geschickte Leute, dennoch geschah Folgendes:
Bevor er den Propheten erreichen konnte, blieb er mit seinem Pferd stecken und die Hufen seines Pferdes begannen zu versinken.
Als er mit jedem weiteren Versuch, sich mit seinem Pferd zu befreien, immer weiter versank, packte ihn die Angst.
Er sagte zum Propheten, Friede sei mit ihm: „Wenn du mich rettest, werde ich glauben.“ So wurde er dann erlöst.
Der Prophet – Friede sei mit ihm – gab ihm eine frohe Nachricht.
Er sagte: „Dir wird ein Schatz aus den Schätzen von Qisra zuteilwerden.“
Zu dieser Zeit reisten der Prophet – Friede sei mit ihm – und eine andere Person durch die Wüste.
Suqara sagte: „Ich habe etwas gehört, das meinen Verstand und meine Vorstellungskraft übersteigt.“
Doch später wurde dieses Versprechen wahr.
Dann erinnerte er sich und sagte: „Als ich dem Propheten – Friede sei mit ihm – folgte, sagte er mir dies.“
Und das Wunder wurde wahr.
Er erhielt einen Schatz aus den Schätzen von Qisra.
Was Allah sagt, wird mit Gewissheit eintreffen.
Der menschliche Verstand und die Vorstellungskraft haben ihre Grenzen.
Jenseits dieser Grenze gibt es jedoch eine noch größere.
Es gibt eine Unendlichkeit im Wissen Allahs.
Wir können es nicht einmal als Unendlichkeit bezeichnen – es ist noch mehr!
Es ist so groß, dass es die Vorstellungskraft des Menschen übersteigt.
Deshalb hoffen wir, dass die Hidschra des Propheten – Friede sei mit ihm – uns neue Wohltaten bringt.
Die Versprechen des Propheten – Friede sei mit ihm – gehen bis heute nach und nach alle in Erfüllung.
Der Prophet – Friede sei mit ihm – sagte, dass der Tag des Jüngsten Gerichts nahe ist.
Alles, was der Prophet – Friede sei mit ihm – vorausgesagt hat, ist, insbesondere in den letzten 50-60 Jahren, beinahe vollständig eingetreten. Nur noch wenig steht aus.
Es bleibt nur noch sehr wenig, das geschehen muss.
Diese Ereignisse sind große Zeichen, und wenn sie eintreten, beginnt der Tag des Gerichts.
Die Welt ist derzeit in großer Unordnung, aber für den Gläubigen bringt der Glaube an die Worte des Propheten – Friede sei mit ihm – innere Ruhe und Frieden.
Egal wie schlimm die Dinge sind, die frohe Botschaft des Propheten – Friede sei mit ihm – gibt immer Hoffnung.
Der Islam wird sich über die ganze Welt verbreiten.
Die gesamte Welt wird muslimisch werden.
Egal wie viel Unterdrückung es gibt, alles wird enden.
Gerechtigkeit wird herrschen.
Güte und Schönheit werden, herrschen.
So Allah will, treten wir in das neue Jahr ein.
So Allah will, hoffen wir, dass wir in diesem neuen Jahr ohne Weiteres schnellstmöglich Mahdi, Alayhi-s-Salam, erreichen.
Möge die Welt Frieden finden.
Denn wie wir sehen, haben sich die großen Mächte miteinander zerstritten und drohen mit Gewalt.
Ein normaler Mensch denkt da: „Was wird aus uns? Wenn sie etwas unternehmen, wird die ganze Welt explodieren.“
Am Ende wird jedoch durch die Versprechen Allahs und des Propheten – Friede sei mit ihm – die ganze Welt muslimisch.
Wir warten darauf.
Wir schulden niemandem, außer Allah, etwas.
Wir sind niemandem verpflichtet, außer Allah.
Wir alle sind auf dem Weg zu Allah.
Wir folgen dem Willen Allahs.
Von niemand anderem erwarten wir Hilfe.
Wir erwarten nichts von jemand anderem außer Allah.
Wir erwarten nichts von denen, die sagen: „Ich werde dies und jenes für dich tun.“
Sei mit denen, die auf dem Weg Allahs sind.
Sei mit den Aufrichtigen.
Dann wird Allah mit dir sein.
2024-07-04 - Lefke
بسم الله الرحمن الرحيم
وَإِذَآ أَنْعَمْنَا عَلَى ٱلْإِنسَـٰنِ أَعْرَضَ وَنَـَٔا بِجَانِبِهِۦ ۖ وَإِذَا مَسَّهُ ٱلشَّرُّ كَانَ يَـُٔوسًۭا
(17:83)
صدَقَ الله العظيم
Allah sagt, dass der Mensch undankbar ist, wenn ihm Gutes widerfährt.
Er distanziert sich von dem Ort und den Menschen, die ihm Gutes getan haben.
Er zeigt keine Dankbarkeit.
Und sobald ihm etwas Schlechtes widerfährt, fällt er in tiefe Hoffnungslosigkeit.
Seine Verzweiflung resultiert daraus, dass er undankbar gegenüber denjenigen ist, von denen er Hilfe erhielt, und dadurch keine weitere Hilfe erfährt.
Allah weiß und sieht alles.
Deshalb wird derjenige, der undankbar ist und keine Reue zeigt, zur Rechenschaft gezogen und bestraft.
Seine Strafe trifft ihn sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits.
Ein Mensch, der keine Verbindung zu Allah hat, wird immer hoffnungslos bleiben.
Schon das kleinste Unglück lässt all seine Hoffnungen schwinden und zerstört jegliche positive Einstellung.
Seine Gedanken sind negativ.
Denn dieser Mensch hat nichts Gutes getan.
Die Gefahr des Egos besteht für uns alle.
Erwarte keinen Dank von deinem Ego, egal wie viel Gutes du tust.
Deshalb muss man sein Ego ständig beschäftigen.
Im Dienst Allahs, beim Erwerb des Lebensunterhalts, bei der Bildung, im Gebet — in allem muss man ständig tätig sein.
Ein untätiger Mensch wird Sklave seines Egos und des Teufels.
Es gibt keinen Ausweg.
Der Teufel und das Ego beanspruchen sofort die Zeit eines untätigen Menschen.
Heute ist es überall auf der Welt genauso.
Früher sagte man, ich habe Zeit.
Heute, selbst wenn sie Zeit haben, sind die Menschen zu Sklaven von Geräten und Medien geworden, die bedeutungslosen Inhalt vermitteln.
Diese Dinge sind nicht im Namen Allahs, sondern gehören zu dem, was Allah nicht liebt.
Die Menschen verbringen ihre Zeit damit.
Wir müssen unsere Zeit mit dem Gedenken an Allah und dem Gottesdienst füllen.
Selbst wenn du nicht betest, musst du für all das danken, was Allah dir gegeben hat.
Es ist unsere Pflicht, Allah für alles, was Er uns gegeben hat, zu loben und zu danken.
Ein untätiger Mensch wird von seinem Ego beeinflusst.
Lass dein Ego nicht untätig sein.
Beschäftige ihn stets mit guten Taten und dem Lehren von Gutem.
Du musst auch zur Arbeit gehen und arbeiten.
Sie sagen, Arbeit sei nur für das Diesseits.
Nein, das stimmt nicht.
Wenn du deine Arbeit für das Wohlgefallen Allahs tust, wird Allah dich dafür belohnen, als ob du gebetet hättest.
Denn du verbringst deine Zeit damit, für deinen Lebensunterhalt und rechtmäßiges Einkommen zu sorgen.
In jeder Hinsicht wird es dir nützen.
Es bringt sowohl materiellen als auch spirituellen Nutzen.
Spiritueller Nutzen ist wichtiger als materieller Nutzen.
Untätigkeit, Faulheit und Müßiggang sind Eigenschaften, die vom Teufel stammen.
Es sind nicht die Eigenschaften des Teufels, sondern eher die Eigenschaften derer, die ihm folgen.
Der Teufel rät ihnen, nicht zu arbeiten und nichts zu tun.
Wenn du arbeitest, wirst du anderen helfen.
Warum ermüdest du dich selbst? Sei bequem.
Mach Urlaub, geh hierhin, geh dorthin.
Unterhalte dich selbst.
Das ist dein Verdienst.
Du lebst nur einmal und es gibt nichts nach deinem Leben, sagen sie.
Sie verstehen nicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Sie akzeptieren das Jenseits nicht.
Aber es existiert.
Wenn es kommt, werden die Leute, die ihre Zeit vergeudet haben, es bereuen.
Allah schütze uns davor.
Faulheit ist keine Eigenschaft der Propheten, der Gefährten oder der Heiligen.
Nie gab es einen faulen unter ihnen.
Die Propheten waren ständig damit beschäftigt, die Menschen zu leiten und machten unermüdlich Gottesdienst.
Sie waren ständig damit beschäftigt, Allah zu dienen.
Sie trafen Menschen und halfen ihnen.
Möge Allah uns ihre Tugenden verleihen.
Möge die Faulheit von uns weichen.
Mögen Trägheit und Faulheit von uns wegnehmen und fernhalten.
2024-07-03 - Lefke
وَهُمْ فِى غَفْلَةٍۢ مُّعْرِضُونَ
(21:1)
صدَقَ الله العظيم
Allah sagt, dass die Menschen unachtsam sind.
Durch ihre Unachtsamkeit halten sie sich von guten Taten fern.
Sie wollen nicht aus ihrer Unachtsamkeit erwachen.
In ihrem Zustand glauben sie, dass ihr Leben niemals enden wird.
Sie denken, dass es nichts anderes gibt als dieses irdische Leben.
Aber wenn das Jenseits kommt, werden sie schockiert sein, sagt Sayyidina Ali, Karram-Allah-u Wajhah.
Die Menschen sind wie im Schlaf.
Ihr Leben vergeht wie in einem Traum.
Wann wachen sie auf?
Sie wachen erst auf, wenn sie sterben.
Das alltägliche Aufwachen aus dem Schlaf ist etwas völlig anderes.
Der wahre Schlaf ist der Zustand der Unachtsamkeit in dieser Welt.
Sie sagen: „Ich mache es später“ oder „Das ist doch Unsinn“ – und verbringen ihr Leben in Gleichgültigkeit.
Die Welt bleibt nicht stehen.
Ein Mensch lebt entweder in Achtsamkeit oder in Unachtsamkeit.
Gewinnen wirst du nur, wenn du in Achtsamkeit lebst.
Lebst du jedoch in Gleichgültigkeit, könntest du plötzlich aufwachen und feststellen, dass das Jüngste Gericht da ist. Oder du schließt deine Augen und fragst dich: „O Allah, was ist passiert?“
All diese Dinge sind wahr. Nun ist die Wahrheit offenkundig geworden.
Alles ist nun klar zutage getreten.
Jetzt möchtest du etwas tun.
Aber nein, es ist zu spät, und der Mensch bereut es mit tiefem Bedauern.
Doch diese Reue nützt dann nichts mehr.
Derjenige, der Gutes getan hat, wird sagen: „Ich wünschte, ich hätte mehr getan.“
Derjenige, der nichts tat, wird sagen: „Ich wünschte, ich hätte etwas getan.“
Und die Ungläubigen werden sagen, „was diese Menschen sagten, war wirklich wahr.“
Aber zu diesem Zeitpunkt, wenn sie sagen: „Lass mich etwas tun“, ist es zu spät. Sie können es nicht mehr.
Diese Gelegenheit ist vorbei, vorbei!
Das Leben ist vergangen.
Das Leben bleibt nicht stehen.
Was zählt im Leben?
Was hat für die Menschen im Leben Wert?
Das, was sie für das Jenseits getan haben!
Der Mensch sollte Allah um Vergebung, Barmherzigkeit und Gunst bitten für das, was er nicht tun konnte.
Das sollte man tun.
Aber die Menschen dieser Zeit nähern sich solchen Themen aufgrund ihres Hochmuts überhaupt nicht.
Sie sind hochmütiger geworden als der Teufel.
Sogar der Teufel erkennt Allah an.
Aber diese Menschen erkennen Allah nicht an.
Sie akzeptieren Allah nicht.
Sie leben in Unachtsamkeit, in Täuschung.
Wenn sie ihre Augen schließen, werden sie plötzlich alles klar sehen.
Aber dann ist es zu spät.
Nichts nützt mehr.
Möge Allah uns schützen.
Lasst uns nicht unachtsam sein.
Ein unachtsamer Mensch ist verloren.
Ein Muslim muss wachsam sein, heißt es.
Man sagt, der Türke, der Muslim muss wachsam sein, aber wahre Wachsamkeit bedeutet Gehorsam gegenüber Allah.
Andernfalls bringt Wachsamkeit, die nur der irdischen Welt dient, wenig Nutzen.
Es gibt viele Füchse und Schlitzohren.
Ob du wachsam bist oder unachtsam, sie werden dich sowieso bestehlen.
Das ist nicht entscheidend!
Das Wesentliche ist:
Dass sie dir nicht das Jenseits rauben.
Sichere Dein Jenseits ab.
Wenn du deine Augen für immer schließt, ist das Wesentliche, Allahs Barmherzigkeit und Wohlgefallen zu erlangen.
Möge Allah uns vor Unachtsamkeit bewahren.
Möge Allah und der Prophet in unseren Herzen sein.
Lasst uns nicht in Unachtsamkeit leben.
2024-07-02 - Lefke
بسم الله الرحمن الرحيم
يَـٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُوا۟ تُوبُوٓا۟ إِلَى ٱللَّهِ تَوْبَةًۭ نَّصُوحًا
(66:8)
صدَقَ الله العظيم
Allah ist derjenige, der Reue annimmt.
Allah fordert uns auf, für unsere Sünden zu bereuen.
Die Reue desjenigen, der bereut, wird angenommen.
Allah vergibt die Sünden derjenigen, die aufrichtig bereuen.
Allahs Tor der Vergebung steht immer offen.
Es bleibt bis kurz vor dem Jüngsten Tag geöffnet.
Am Jüngsten Tag wird dieses Tor geschlossen und keine Reue mehr möglich sein. Jetzt ist die Zeit, in der Allahs Tor der Reue immer offen steht.
Der Mensch kann durch Bitten um Vergebung von seinen Fehlern und Sünden befreit werden.
Er wird dann erleichtert und befreit.
Die Last der Sünde wiegt schwer.
Ein Mensch, der Sünden begeht, spürt vielleicht nicht die Last, aber die Last der Sünde ist real.
Sünden haben ein Gewicht.
Man ist sich oft nicht bewusst, wie groß diese Last tatsächlich ist.
Die Last der Sünde ist immens.
Nachdem die Kinder Israels das Sinai-Gebirge überquert hatten, blieb Musa (Moses), Friede sei mit ihm, am Berg Tur, um mit Allah zu sprechen und Seine Offenbarung zu empfangen.
Als er zurückkehrte, stellte er fest, dass seine Gemeinschaft zwischenzeitlich, aufgrund eines fehlgeleiteten Mannes, angefangen hatte, ein goldenes Kalb zu verehren.
Dieser Mann stellte ein goldenes Kalb her und ließ sie es anbeten.
Sie baten um Vergebung für ihre Verirrung.
Damals war es nicht so einfach, Vergebung zu erlangen, wie es heute ist.
Bei den Kindern Israels musste man sterben, um Vergebung zu erhalten.
Das heißt, jemand, der eine Sünde beging, musste getötet werden, um Vergebung zu erlangen.
Der Sünder musste sich opfern, um vergeben zu werden.
Sein Kopf musste abgeschlagen werden.
Anders war keine Vergebung möglich.
Allah sagte: "Ich werde euch vergeben unter dieser Bedingung."
Sie akzeptierten es, selbst wenn sie getötet werden mussten, um Vergebung zu erlangen.
Denn ein Prophet war bei ihnen.
Sie sagten: "Wenn wir unsere Sünden zugeben und uns vergeben wird, dann sterben wir lieber."
"Lasst uns den Kopf abschlagen, solange wir Vergebung erhalten," sagten sie.
Es war nicht so einfach wie heute, "Astagfirullah" zu sagen und Vergebung zu erlangen.
Durch die Fürsprache des Propheten (Friede sei mit ihm) hat Allah uns die Möglichkeit gegeben, leicht zu bereuen.
An diesem Tag begannen sie, diejenigen zu töten, die die Sünden begangen hatten.
An diesem Tag töteten sie siebzigtausend von den Kindern Israels.
"Damit ist es genug," sagten sie, "diese sind vergeben."
Danach sagte Allah zu Musa: "Bring siebzig Personen zum Berg Tur, denn das Gericht ist noch nicht abgeschlossen."
Als sie dort ankamen, erhob sich der Berg über ihnen und drohte, sie zu zerquetschen.
Da rief Musa zu Allah und sagte: "Wir haben keine Sünde."
"Sollen wir wegen der Sünden anderer zerquetscht werden?
Wir haben keine Sünde," und so vergab Allah ihnen.
Das Gewicht dieses Berges symbolisiert die Last unserer Sünden.
So schwer sind sie.
Der Mensch spürt es oft nicht.
Er empfindet wenig Reue für seine Sünden, weil die Strafe nicht sofort erkennbar ist.
Wir werden leicht vergeben.
Obwohl es uns leicht gemacht wird, vergeben zu werden, wollen viele Menschen es immer noch nicht tun.
Sie tun es einfach nicht.
"Was haben wir getan, was ist unsere Sünde?"
Deine Sünde ist, dass du den Begierden deines Egos und dem Satan gefolgt bist.
Bitten wir Allah um Vergebung!
Bitte um Vergebung, damit Er dir vergibt.
Widersetze dich nicht Allah.
Kämpfe nicht gegen Allah.
Wenn du dies tust, weder du selbst noch die ganze Welt noch das gesamte Universum könnten dich vor Allahs Gericht retten.
Deshalb, beuge dein Haupt und bitte Allah um Vergebung.
Bitte um Seine Vergebung, damit du von diesen Lasten befreit wirst.
Allah ist so barmherzig, dass Er sogar deine Sünden in gute Taten umwandelt.
Wenn du um Vergebung für deine Sünden bittest, wirst du sowohl von der Sünde befreit als auch belohnt.
Gibt es etwas Schöneres als das?
Aber der Mensch ist undankbar.
Er weiß es nicht zu schätzen.
Er erkennt das Gute nicht an.
Er liebt denjenigen, der Böses tut.
Und meidet denjenigen, der Gutes tut.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Er uns davor bewahren, unserem Ego nachzugeben.
Möge Allah uns und alle auf dem rechten Weg halten.
Möge Allah uns allen vergeben.
2024-07-01 - Lefke
Der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagte in einem Hadith folgendes:
الحَيَاءُ مِنَ الإِيمَانِ
Schamgefühl ist ein Teil des Glaubens.
Wenn ein Mensch Schamgefühl hat, also sich vor Allah und den Menschen schämt, ist das ein Zeichen seines Glaubens.
Als der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, gefragt wurde, "Wird Gabriel nach dir noch herabkommen? Ist die Offenbarung abgeschlossen?", antwortete er:
Er wird noch einige Male kommen.
Aber nicht, um eine neue Offenbarung zu bringen, sondern um etwas mitzunehmen.
Einmal wird er kommen, um das Schamgefühl mitzunehmen.
Auf der Welt wird unter den Menschen kein Schamgefühl mehr sein.
Er wird diese gute Eigenschaft aus dieser Welt enfernen.
Das Resultat wird sein, dass die Menschen schamlos werden.
Es wird keine Scham mehr geben.
Und genau das erleben wir jetzt.
Selbst Menschen, die noch Scham haben, werden nicht mehr als positiv wahrgenommen.
Man macht sich über diejenigen lustig, die sich schämen, zurückhaltend sind und nicht redegewandt sind.
Besonders Mädchen, die schüchtern und still sind, werden schief angesehen.
Schamgefühl wird nicht mehr als wertvolle Eigenschaft betrachtet.
Warum? Schamgefühl wurde aus dieser Welt genommen.
Jetzt denken Menschen, Schamgefühl sei etwas Schlechtes.
Wenn sie jemanden sehen, der sich schämt, sagen sie ihm sofort, er solle zum Arzt gehen.
Er soll Medikamente nehmen und wieder gesund werden.
Sie sagen, Scham sei etwas Schlechtes und man solle aufhören, sich zu schämen.
Unsere Zeit ist so geworden.
Mehr noch, sie tun alles Mögliche Unanständige.
Und anstatt sich zu schämen, prahlen sie damit.
"Ich bin so unverschämt, ich bin so schamlos, ich bin so dreist," sagen sie stolz.
Sie sagen, niemand könne ihnen etwas anhaben.
Wenn du zu ihnen sagst, "Was machst du da? Schämst du dich nicht?", so greifen sie dich sofort an.
Sie sagen, du würdest dich in ihre Angelegenheiten einmischen.
Sie versuchen sofort, dich bloßzustellen.
Sie schicken ihre Helfer des Teufels, um dich zu erniedrigen.
In manchen Ländern wird man sogar ins Gefängnis gesteckt.
Sie wollen schamhafte Menschen öffentlich demütigen.
„Diese Person ist schamhaft und ein ehrbarer Mensch, das ist nicht gut!“, sagen sie
Er ist gegen uns, uns, die wir schamlos und unanständig sind. Wir werden ihm den Gar aus machen. So ist die traurige Realität der Menschen in dieser Zeit.
Selbst unsere Generation, geschweige denn Menschen aus früheren Zeiten, hätten das niemals geglaubt:
Dass es so kommen würde, dass es so weit kommen würde, hätte niemand geglaubt.
In so viel Schlechtigkeit hätte sich früher jemand geschämt.
Er hätte nicht gewollt, dass es jemand erfährt.
Aber jetzt wollen sie es mit allen teilen, es der Welt verkünden.
Sie wollen, dass alle genauso werden wie sie.
Aber das sind Dinge, die Allah nicht gutheißt und nicht liebt.
Etwas, das Allah nicht liebt, kann niemals gut sein.
Was Allah liebt, bringt dem Menschen Gutes und bringt alle Arten von Schönheit mit sich.
Was Allah nicht liebt, bringt alle Arten von Schlechtigkeit, Hässlichkeit und Abscheulichkeit mit sich.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah die Muslime und alle Menschen vor solchen Zuständen bewahren.
Denn solche Zustände sind der Menschheit unwürdig.
Allah, der Erhabene, hat den Menschen schön erschaffen.
Er hat den Menschen vollkommen erschaffen.
Er hat den Menschen erschaffen, um ihn zu erhöhen.
Aber in unserer heutigen Zeit streben die Menschen danach, sich zu erniedrigen.
"Je niedriger ich werde, desto zufriedener bin ich," sagen sie.
Mawlana Sheikh Nazim verglich sie mit Kanalratten.
Diese Tiere lieben die Abwasserkanäle. Auch darin ist Allahs Weisheit.
In allem gibt es eine Weisheit.
Vielleicht lungern diese Tiere in den Kanälen herum, um uns als Beispiel zu dienen.
Jeder kennt Kanalratten.
Niemandem sind sie unbekannt
Sie kommen sogar in Filmen vor:
Die Protagonisten wühlen sich durch die Kanalisation.
Auf einmal erscheinen Ratten, tauchen ein ins Abwasser und schwimmen auf die andere Seite.
Sie kommen auf der anderen Seite heraus.
Es ist ihnen egal, wie schmutzig die Kanalisation ist.
Menschen sind genauso geworden.
Wenn sie sich im Dreck wälzen, sind sie glücklich.
Wenn sie im Reinen sind, sind sie unglücklich.
Wenn sie in den Tiefen der Kanalisation herumlungern und in der Abscheulichkeit versinken, kommen sie in gute Stimmung.
Sie sind zufrieden.
Sie möchten, dass auch andere im Dreck sind.
Nun, die anderen wollen das nicht.
Du kannst keine saubere Katze, keinen Hasen oder kein Lamm mit der Kanalisation glücklich machen.
Sie wollen nicht in jenen Dreck.
Sie sind reine Geschöpfe.
Nur die Unreinen können im Schmutz leben.
Die Reinen bleiben fern vom Schmutz.
Möge Allah uns fern vom Schmutz halten und uns beschützen.
2024-06-30 - Lefke
Für den Menschen ist es immer notwendig, einen Lehrer, jemanden, der ihn unterrichtet und ihm den Weg zeigt, zu haben.
Der Mensch lernt im Laufe der Zeit.
Wenn du von einem Lehrer lernst, anstatt allein, lernst du viel schneller.
Du lernst auch viel mehr!
Für alles gibt es eine Methode.
Das ist die bevorzugte Methode des Lernens: Lerne von eine Lehrer.
Es gilt alles von den jeweiligen Fachleuten zu lernen.
Wenn du eine Arbeit machen willst, musst du neben dem Meister der Arbeit stehen und von ihm lernen.
Wenn du von ihm lernst, wirst du ein perfekter Handwerker.
Du wirst selbst ein perfekter Lehrer.
Du wirst selbst ein perfekter Meister sein.
Das ist ein Gesetz von Allah, dem Allmächtigen.
Die einzigen, die keinen menschlichen Lehrer haben, sind die Propheten.
Ihre Lehrer sind Allah, der Allmächtige.
Auch sie haben nicht alleine gelernt.
Allah, der Allmächtige und Majestätische lehrt sie.
Allah zeigt seinen Propheten den Weg, damit sie ihn ihrer Gemeinschaft lehren.
Die, die ihnen folgen, die Gefährten der Propheten oder die, die mit ihnen sind, setzen den von den Propheten gelernten Weg fort.
Genauso ist es mit dem Weg unseres Propheten, Friede sei mit ihm.
Der Weg unseres Propheten wurde von seinen Gefährten und nach ihnen von Gelehrten weiter gezeigt.
Derjenige, der den Weg unseres Propheten lehrt, muss auch selbst diesem Weg folgen.
Die wahren Gelehrten, die Weggefährten, sie alle folgten unserem Propheten.
Sie gingen auf seinem Weg und lehrten seinen Weg weiter.
"Folgt einem von ihnen, und ihr werdet die Rechtleitung finden", sagte unser Prophet Friede sei mit ihm über seine Gefährten.
Die, die nach ihnen kamen, sind dann ihrerseits den ihnen Vorausgegangenen gefolgt. So muss es sein.
Wer aber diesen Weg nicht schätzt und einem anderen Weg folgt, geht Irre.
Die, die direkt mit dem Propheten verbunden sind, also die Heiligen, die Scheichs, setzten den Weg des Propheten nach den Gefährten fort.
So erreichtw uns der Weg des Propheten bis heute weiter und geht weiter.
In der heutigen Zeit gibt es viele, die Zwietracht säen.
Sie sagen, "Das ist nicht nötig."
Sie sagen, "So etwas gibt es nicht."
Deshalb sind die Menschen verwirrt, sie folgen Dingen, die nicht im Glauben sind oder hören auf Menschen, die die Sunna und den verpflichtenden Weg des Propheten verlassen.
Doch der von unserem Propheten, Friede sei mit ihm, gezeigte Weg ist beständig.
Er dauert bis zum Jüngsten Gericht.
Die Tariqas sind direkt mit dem Propheten, Friede sei mit ihm, verbunden.
Vom Scheich zum Scheich sind sie bis zum Propheten, Friede sei mit ihm, verbunden.
Es gibt einundvierzig Tariqas.
Sie sind alle mit dem Propheten, Friede sei mit ihm, verbunden.
Ihr Weg ändert sich nie.
Natürlich gibt es solche, die Scheichs nachahmen, aber in Wahrheit keinen Bezug zur Tariqa haben, sondern sich nur so aufspielen und sagen, "Ich bin auch ein Scheich."
Sie sind viel zahlreicher als die wahren Scheichs.
Menschen glauben ihnen, weil sie es nicht besser wissen.
Aber was kann man sagen?
Derjenige, den Allah damit segnet, trifft auf die richtige Person.
Ohne die Rechtleitung Allahs trifft man auf die falsche Person.
Wer sind die Richtigen?
Ihre Eigenschaften sind klar.
Erstens folgen sie dem Weg des Propheten, Friede sei mit ihm, und zeigen ihm den größten Respekt.
Dann lieben sie die vier rechtgeleiteten Kalifen, die Ahl al-Bayt und alle Gefährten.
Heutzutage gibt es Leute, die behaupten, in der Tariqa zu sein, aber die Weggefährten des Propheten nicht akzeptieren.
Sie akzeptieren nur manche Sahaba, aber wiederum andere nicht.
Diese sind Scheinheilige.
Sie handeln aus Schau und wollen nur den Menschen gefallen.
Sie denken: "Wenn wir so handeln, werden wir mehr Schüler sammeln, mehr Menschen zusammenbringen." Wer mit solchen Motiven handelt, hat überhaupt keine Verbindung zur Tariqa.
Diese Leute mit diesem Verhalten haben mit Tariqa nichts zu tun.
Es schadet den Menschen mehr, als es nützt.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah uns vom rechten Weg nicht abkommen lassen.
Möge Allah uns die richtigen Menschen treffen lassen!
2024-06-29 - Lefke
بسم الله الرحمن الرحيم
مِن شَرِّ ٱلْوَسْوَاسِ ٱلْخَنَّاسِ
(114:4)
صدق الله العظيم
In diesem heiligen Vers suchen wir Zuflucht bei Allah, dem Allmächtigen, vor dem Übel der Einflüsterungen von Satan und den Dschinn.
Das bedeutet, dass Einflüsterungen das Werk des Satans sind.
Was bedeutet Einflüsterung oder Waswasah?
Während man etwas tut, insbesondere wenn man Gottesdienste verrichtet, stellt man alles ständig in Frage, ob es akzeptiert wurde oder nicht und schafft dadurch Probleme.
Allah, der Allmächtige, hat es euch leicht gemacht.
Er hat euch befohlen, es einfach zu machen.
Der Mensch lässt sich durch die List des Satans einreden, dass das, was er getan hat, nicht akzeptiert wurde, und bekommt dadurch Einflüsterungen.
Er gerät in Schwierigkeiten.
Er wird traurig.
Er macht sich kaputt.
Und am Ende hat er nichts gewonnen.
Einflüsterungen kommen vom Satan.
Allah, der Allmächtige, hat den Menschen nur Dinge aufgetragen, die sie auch tun können, und nichts darüber hinaus.
يَسِّرُوا وَلَا تُعَسِّرُوا
يَسِّرُوا وَلَا تُعَسِّرُوا
Zeigt Erleichterung, macht es nicht schwierig.
Wenn ihr es schwierig macht, werden die Menschen es bis zu einem gewissen Punkt tun und dann damit aufhören, weil sie denken, dass das, was sie getan haben, sowieso nicht akzeptiert wurde.
Dann hört er auf, es zu tun. Das ist genau, was der Satan will.
Dann hat der Satan erreicht, was er wollte.
Diejenigen, die Dinge schwierig und unerfüllbar machen, sind satanischen Gruppen, die vorgaukeln, muslimisch zu sein.
Sie verhalten sich, als würden sie Gutes tun, aber sie zerstören das Leben der Menschen.
Nichts bleibt von Freundschaft und Verwandtschaft übrig.
Alle werden zu Feinden.
Warum?
Wegen Dingen, die es im Islam nicht gibt, aber sie dennoch als islamisch darstellen.
Sie verwirren die reinen Muslime, indem sie sie gegen andere und sich selbst aufhetzen.
Ein Mensch, der ihnen verfällt, wird ruiniert.
Einflüsterungen sind keineswegs gut.
Manche Menschen leiden unter Einflüsterungen, wie unter einer Krankheit.
Und diese wird noch schlimmer gemacht.
Sie missbilligen Muslime.
Sie missbilligen die Taten der Muslime.
Dabei ist es Allah, der Allmächtige, der alles akzeptiert.
Sie setzen sich an die Stelle Allahs und fällen Urteile.
Wer ihnen folgt, wird zwangsläufig von diesen schlechten Dingen getroffen.
Er wird von diesen schlechten Dingen heimgesucht.
Und sein Leben wird ruiniert.
Zudem säen sie Feindschaft unter den Muslimen.
Möge Allah uns vor ihrem Übel schützen.
Die Tricks des Satans sind viele.
Er wird nicht direkt zu dir kommen und sich offensichtlich wie ein Ungläubiger verhalten.
Er wird sich dir nähern, als würde er Gutes tun, aber in diesem Guten ist Gift.
Er vergiftet dich damit und ruiniert dein Leben.
Und du gewinnst dabei gar nichts.
Und du bekommst keine Belohnung.
Im Gegenteil, es wird dir zur Last fallen.
Jede minimale Verschwendung von Zeit, Wasser und Anstrengung wird in den Augen Allahs zum Nachteil.
Die werden als Verschwendung aufgeschrieben.
Wenn du deine Gebetwaschung oder dein Gebet mit Mängeln verrichtest, so ist Allah verzeihend und belohnt dich für jeden Tropfen des Wassers, den du bei der Gebetswaschung benutzt, trotz der Mängel.
Wenn du dir jedoch einredest, es sei nicht genug oder wird nicht von Allah akzeptiert, wird jeder Tropfen dir als Verschwendung angerechnet.
Allah bewahre uns.
Möge Allah uns vor dem Übel dieser Menschen schützen.
Der Islam ist eine Religion der Einfachheit.
Hört nicht auf diejenigen, die sagen, es sei schwer oder deine Taten werden nicht akzeptiert.
Tut es so gut ihr könnt.
Und zu denen, die euer Gebet nicht akzeptieren, sagt: Tja, ich akzeptiere es auch nicht, aber Allah akzeptiert es.
Sagt zu ihnen: Allah akzeptiert es.
Allah akzeptiert.
Allah achtet nicht auf Kleinigkeiten.
Allah gibt gemäß eurer Absicht.
Allah, der Allmächtige, gibt gemäß der Absicht, deshalb hoffen wir das Beste.
Menschen mit Einflüsterungen sagen:
Allah wird uns zürnen.
Allah wird uns bestrafen.
Allah wird unsere Taten nicht akzeptieren.
Deshalb müssen wir es neu machen.
Der Prophet Muhammad, Frieden und Segen seien auf ihm, sagte, dass die Menschen Allah so vorfinden werden, wie sie über ihn denken.
Wir denken, dass Allah uns vergibt und uns gnädig ist.
Er wird unsere Werke trotz ihrer Mängel akzeptieren.
Deshalb gibt es keinen Grund zur Panik.
Es gibt keinen Grund, dem Weg der Einflüsterungen des Satans zu folgen.
Möge Allah uns alle schützen.