السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
سُبْحَانَ الَّذِي لَا يَحُولُ وَلَا يَزُولُ
Allah der Allmächtige verändert sich nicht.
Nichts kann ihn beeinflussen.
Er ist Allah, der Erhabene.
Alles und jeder außer ihm verändert sich.
Stein, Eisen, alles auf der Welt, Mond, Sonne; nichts bleibt unverändert.
Sie alle haben eine Lebensdauer.
Ihre Zeit ist begrenzt.
Die Zeit vergeht.
Mit der Zeit verändert sich alles.
Der Einzige, der sich nicht verändert, ist Allah.
Seine Majestät und Macht sind unendlich.
Unser Verstand kann es nicht begreifen.
Menschen halten sich für wichtig und fällen Urteile.
Sie prahlen voller Stolz: “Wir sind das, wir sind jenes.”
"Immer die gleiche Leier: 'Ich bin der Meinung, ich bin der Ansicht, es muss so sein,' sagen sie und nutzen jede Gelegenheit, sich selbst darzustellen."
Allah ist der Höchse aller Richter, nur sein Urteil zählt.
Allah hat uns erschaffen.
Sein Wille geschieht.
Was Allah will, geschieht.
Du kannst versuchen, so viel du willst, Dinge zu ändern.
Aber du kannst es nicht ändern.
Deshalb folge dem Weg Allahs.
Diejenigen, die sich von Allahs Weg entfernen, werden zugrunde gehen.
Diejenigen, die mit Allah sind, gewinnen immer.
Sie gewinnen sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits.
Auch wenn es in dieser Welt anders aussieht, haben sie gewonnen.
Sie haben Allahs Wohlgefallen gewonnen.
Diejenigen, die mit Allah sind, die auf dem Weg Allahs sind, haben definitiv gewonnen.
Die anderen haben verloren.
Deshalb ist der Einzige, der sich nicht verändert und nicht vergeht, Allah.
Sei mit Allah, damit du gerettet wirst.
Wo sind die Menschen, von denen du so überzeugt wars: "Er war so gut, er hat uns geholfen, er hat dies getan, er hat jenes getan." Seit Tausenden von Jahren sind solche Menschen gekommen und gegangen.
Aber keiner blieb.
Derjenige, der bleibt, ist Allah.
Sei mit Allah, dem Unveränderlichen, damit du gerettet wirst.
Möge Allah uns fest auf seinem rechten Weg halten.
Und möge Allah unsere guten Taten beständig und ewig machen, Insha'Allah.
2024-08-07 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
أَلَمْ نَجْعَلِ ٱلْأَرْضَ مِهَـٰدًۭا وَٱلْجِبَالَ أَوْتَادًۭا
(78:6-7)
صَدَقَ الله العظيم
Allah hat alles mit Weisheit erschaffen.
Nur sehr wenige Menschen können die Weisheit hinter den Dingen erkennen.
Das Wissen Allahs, gepriesen und erhaben sei Er, kennt keine Grenzen.
Sein Wissen umfasst Dinge, die über unseren Verstand und unsere Vorstellungskraft hinausgehen.
Die Menschen sind jedoch oft arrogant und offenbaren in ihrer Behauptung, alles zu wissen, in Wahrheit ihre Unwissenheit und verleugnen ihren Schöpfer.
Leider verhalten sich viele Menschen so.
Wahre Gelehrte hingegen sind diejenigen, deren Demut wächst und deren Ehrfurcht vor Allah zunimmt.
Das sind die wahren Gelehrten.
Wahres Wissen führt zu Allah.
Wissen kann aber auch zur Unwissenheit führen.
Das Wissen ist dasselbe, doch es kann entweder zur Rechtleitung oder zur Irreführung führen.
Je nachdem, wie Allah es bestimmt, wird der Mensch durch sein Wissen entweder recht- oder fehlgeleitet.
Wenn Allah ihm Einsicht verleiht und sein Wissen dazu führt, dass sein Glaube an Allah stärker wird, dann ist es gesegnetes Wissen.
Dasselbe Wissen kann jedoch auch dazu führen, dass der Mensch Allah verleugnet, und dann ist dieses Wissen schädlich.
Allah sagt, dass Er alles mit Weisheit erschaffen hat.
Die Berge und Felsen dienen der Stabilisierung der Erde.
Das ist eine Weisheit.
Es gibt Wissen über Berge, Täler und alles andere.
Natürlich forschen und untersuchen die Menschen ständig.
Man sieht Menschen, die auf dem Gipfel eines Berges in den Himmel schauen.
Wonach schaust du?
Der Berg steht doch dort und läuft nicht weg.
Was suchst du?
Allein schon durch die Beobachtung dieser Welt kann man so viel Wissen erlangen.
Der menschliche Verstand reicht nicht aus, um auch nur die Dinge in dieser Welt wirklich zu erfassen.
Er kann nicht einmal alle Ereignisse auf der Welt verstehen.
Trotz ihrer Unwissenheit kämpfen die Menschen gegen Allah.
Allah beschütze uns.
Mögen wir nur wahrhaft nützliches Wissen erlangen.
Wahres Wissen ist das Wissen, das zu Allah führt.
Wir suchen nach dem Wissen, das zu Allah führt, insha'Allah.
Heute studieren Millionen von Menschen.
Früher gab es in der Türkei nur eine Universität.
Jetzt gibt es Tausende von Universitäten.
Weltweit gibt es Millionen von Universitäten.
Alle studieren, um etwas zu lernen.
Nützliches Wissen ist der Weg, der zu Allah führt.
Anderes Wissen jedoch ist schädlich.
Allah beschütze uns.
Möge uns insha'Allah nützliches Wissen gegeben werden.
2024-08-06 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
ٱلشَّيْطَـٰنِ ۖ إِنَّ كَيْدَ ٱلشَّيْطَـٰنِ كَانَ ضَعِيفًا
(4:76)
صَدَقَ الله العظيم
Allah, der Allmächtige, sagt, dass die List Satans schwach ist.
Egal wie sehr er sich bemüht, sein Tun ist vergebens.
Dies ist eine Zeit, in der die Teufel zu herrschen scheinen.
Doch wie Allah sagt, ist Satan trotzdem schwach.
Satan will alles Gute in der Welt vernichten.
Er versucht, Gutes mit Schlechtem zu vermischen, sodass die Menschen den Unterschied nicht erkennen und ihm verfallen.
Die Menschen befinden sich in diesen schlechten Zuständen, weil sie sich von Allah abgewandt haben und dem Bösen folgen.
Dies führt dazu, dass sie alles Gute zerstören und es durch etwas Unbestimmtes ersetzen.
Was sie tun, ist offensichtlich schlecht, aber sie sind nie zufrieden und wollen immer mehr.
Denn das Böse kennt keine Grenzen.
Weder die Wünsche des Egos noch die des Satans haben ein Ende.
Je mehr man ihnen nachgibt, desto mehr fordern sie.
Wenn du eine Sünde begehst und nicht bereust, wird dich Satan dazu bringen, noch mehr Sünden zu begehen.
Er wird nie aufhören, dich zu drängen, weiterzumachen.
Aber Allah, der Allmächtige, macht die Pläne Satans zunichte, wenn der Mensch zu Allah zurückkehrt und bereut. Dann wird alles, was Satan aufgebaut hat, zerstört.
Allah möchte sogar, dass Sünden in gute Taten umgewandelt werden.
So wird Satans Mühe vollkommen vergeblich sein.
Die Welt mag schlecht erscheinen, aber in allem steckt auch etwas Gutes.
Allah, der Allmächtige, sagt, dass auf jede Schwierigkeit eine Erleichterung folgt.
Am Anfang ist es schwer, dann wird es leichter.
Es ist einfacher, Schlechtes zu tun als Gutes.
Aber wenn man das Schlechte vermeidet, wird das selbst zu einer guten Tat.
Das Gute wird über das Böse siegen.
Und die Belohnungen werden größer.
Je größer die Schwierigkeit, desto größer die Belohnung.
Satan hat auch den Muslimen Fallen gestellt.
Satan bringt die Muslime dazu, nicht zu beten.
Sie sagen, sie fühlen sich eingeengt, bedrängt und eingeschränkt, wenn sie beten wollen.
Aufgrund dieses Vorwands hat diese Person gebetet.
Warum betest du nicht? Beim Gebet fühle ich mich nicht wohl, es fällt mir unheimlich schwer.
Wenn du trotz der Schwierigkeiten betest, dann ist dein Gebet tausendmal wertvoller als gewöhnlich.
Wenn du dein Ego überwindest und betest, trotz der Eskapaden Satans und des Egos, wirst du tausendfach belohnt.
Andernfalls, wenn du es nicht tust, sündigst du.
Und du verpasst große Belohnungen.
Möge Allah uns vor dem Bösen Satans, unserem Ego und dieser Zeit schützen.
2024-08-05 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Der Prophet, Friede und Segen seien mit ihm, sagte:
تَفَاؤَلُوا بِالخَيْرِ تَجِدُوهُ
Erwartet immer das Gute, dann werdet ihr auch das Gute vorfinden.
Wenn man Gutes erwartet, wird dieses Gute sicher eintreten, sagte der Prophet, Friede und Segen seien mit ihm.
Denkt nicht schlecht.
Denkt immer, dass alles, was passiert, zum Guten führt, sagt der Prophet, Friede und Segen seien mit ihm.
Der Monat, in dem wir uns befinden, ist der Monat Safar.
Der Prophet, Friede und Segen seien mit ihm, nannte diesen Monat "Saferul Hayr", den segensreichen Monat Safar.
Viele Menschen fürchten sich vor dem Monat Safar.
Mit Allahs Erlaubnis - Scheich Baba sagte - möge das Gute uns zukommen und das Schlechte denen, die es herbeiführen.
Möge es uns Gutes bringen.
Es gibt nichts zu befürchten in diesem gesegneten Monat.
Wir hoffen, dass dieser Monat insha'Allah segensreich wird.
Segensreich für den Islam, segensreich für die Menschen.
Dieser Monat ist ein gesegneter Monat.
In diesem Monat bedarf es etwas mehr Gebet, Reue und Vergebung.
Der Monat Safar hat auch tägliche Aufgaben.
Das wissen unsere Geschwister und werden es aufschreiben und verbreiten.
In diesem Monat gelt es mehr Gebete zu machen und mehr um Vergebung zu bitten.
Gebt etwas mehr Almosen.
Dieser Monat lädt ein, mehr Gutes zu tun.
In diesem gesegneten Monat gilt es mehr Gebete zu leisten, mehr um Vergebung zu bitten und mehr wohltätige Taten zu machen.
Möge Allah uns insha'Allah zu guten Taten verhelfen.
Wir sehen alles als gut an.
Die Menschen, besonders die Muslime, sollten die Ereignisse als gut ansehen und wenn sie sie als gut ansehen, dann wird es sicher gut werden.
Denkt an das Gute.
Denkt daran, dass es gut wird, dann wird es gut.
Ein Mensch, der denkt, dass etwas schlecht wird, wird dementsprechend auch Schlechtes erleben.
Möge Allah uns beschützen.
Denkt immer daran, dass alles gut wird.
Denkt, dass es gut wird, egal was geschieht.
Ihr seid Muslime, ihr seid Gläubige, wenn ihr gut denkt, werdet ihr Gutes vorfinden.
Selbst das Schlimmste wird dann gut.
In dem, was ihr als schlecht anseht, hat Allah der Allmächtige vielleicht Gutes vorgesehen.
Allahs Weisheit ist unendlich, .
Möge Allah den Monat Safar segnen.
Möge Allah uns zu guten Taten führen, insha'Allah.
2024-08-04 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Die Menschen sagen: „Wir haben es schwer.“
Viele Menschen auf der Welt beklagen sich. Die meisten beschweren sich über ihre Schwierigkeiten.
Natürlich gibt es viele Probleme.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, erklärt uns, was die Weisheit hinter diesen Schwierigkeiten ist.
Am Tag des Jüngsten Gerichts wird ein gläubiger Mensch, der in der Welt am meisten gelitten hat, keinen Besitz hatte, krank war und in der schlimmsten Lage war, gerufen.
Wenn er im Paradies ist, wird er gefragt: „Hast du auf der Welt Schwierigkeiten gehabt?“ Er antwortet: „Nein, überhaupt nicht.“
Denn im Paradies vergisst du alle Probleme, die du in dieser Welt durchgemacht hast.
2024-08-03 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Unser Ziel im Leben - das Ziel eines Muslims, das Ziel der Menschheit - sollte es sein, das Wohlgefallen von Allah zu erlangen.
Über das hinaus, das Liebe Allahs zu erlangen.
Diejenigen, die dem Weg des Propheten, Friede und Segen auf ihm, folgen, werden wie der Prophet selbst auch als Habibullah bezeichnet.
Habibullah bedeutet der Geliebte Allahs.
Dies sollte das Ziel sein.
Das Ziel der Menschen sollte nicht die Welt sein, sondern das Wohlgefallen und die Liebe Allahs zu erlangen.
Das ist die größte Aufgabe für die Menschen.
Wenn man das nicht tut, ist nichts anderes von Nutzen.
Selbst wenn dir die ganze Welt gehört, ja sogar zehn Welten, wenn du Allahs Liebe nicht erlangst, ist es von keinem Nutzen.
Ein kluger Mensch überlegt, wie er die Liebe Allahs gewinnen kann, und handelt danach.
Der Prophet, Friede und Segen auf ihm, sagt, die von Allah geliebten Menschen sind jene, die in der Dunkelheit zur Moschee zum Gebet gehen.
In der Dunkelheit zur Moschee zu gehen bedeutet, in die Moschee zu gehen, um das Nacht- und Morgengebet in Gemeinschaft zu verrichten.
Sie sind die von Allah geliebten Menschen.
Sie haben Allahs Wohlgefallen und Liebe gewonnen.
Sie haben die größte Aufgabe erfüllt.
Manche Menschen fragen sich, warum leben wir?
Die Unwissenden sind sich dessen nicht bewusst.
Der Prophet, Friede und Segen auf ihm, informiert und lehrt uns.
Er befreit uns von der Unwissenheit.
Wenn du nicht zur Moschee gehen kannst, dann stehe wenigstens zu Hause auf, bete und lege dich wieder hin.
Wenn auch das nicht möglich ist, dann bete zumindest, nachdem du aufgestanden bist.
Du kannst es bis zum Mittaggebet Dhuhr beten.
Bis zum Mittag kannst du es inklusive Sunnah beten.
Nach dem Mittag ist es jedoch nachzuholen.
Wenn du es bis zum Mittag nicht geschafft hast und es nachzuholen hast, dann bete es.
Wenn du auch das nicht tust, was nützt dann dein Leben?
Es ist von keinem Nutzen.
Wenn du die Gebete, die du nicht gebetet hast, zumindest nicht nachholst, ist dein Leben vergeudet.
Es hat keinen Nutzen gehabt, es ist ein nutzloses Leben.
Ein verlorenes Leben.
Du wirst die großen Gaben und großen Segnungen, die ewig währen, verlieren.
Allahs Gebot ist nicht schwer für den Menschen. Du kannst es tun!
Allah verlangt von den Menschen nichts Unmögliches ab.
لَا يُكَلِّفُ ٱللَّهُ نَفْسًا إِلَّا وُسْعَهَا
(2:286)
صَدَقَ الله العظيم
Allah fordert nichts Unmögliches vom Menschen.
Deshalb folgen jene, die sagen, es sei schwer oder dies und jenes, ihren eigenem Ego.
Wer dem Ego folgt, erleidet Schaden.
Möge Allah uns davor bewahren.
Möge Allah uns nicht zu jenen machen, die ihren Egos folgen.
Möge Allah uns auf seinem Weg führen.
Möge Allah uns zu seinen geliebten Menschen machen. Insha'Allah.
2024-08-02 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
ٱلَّذِىٓ أَحْسَنَ كُلَّ شَىْءٍ خَلَقَهُۥ ۖ
(32:7)
صَدَقَ الله العظيم
Allah, der Erhabene, hat alles in der schönsten Weise erschaffen.
Er hat alles in vollkommener Weise erschaffen.
Er hat das gesamte Universum erschaffen.
Alles ist durch die Macht Allahs, des Erhabenen, ins Dasein gekommen.
Auch wenn der ungläubige, verstandeslose Mensch es nicht akzeptiert, ist alles durch die Macht Allahs, des Erhabenen, erschaffen worden.
Nichts ist von selbst entstanden.
Ohne die Macht Allahs, des Erhabenen, wäre nichts ins Dasein gekommen.
Es geschieht alles durch den Willen Allahs, des Erhabenen.
Allah, der Erhabene, hat das gesamte Universum durch seine Macht erschaffen, nicht nur den Ort, an dem wir leben, sondern alles, die Himmel, die Erde und darüber hinaus.
Allah hat den Menschen auf diese Welt, also an den Ort, an dem wir leben, geschickt, um ihn auf die Probe zu stellen.
Er hat alles in der schönsten Weise erschaffen.
Er hat alles in bester Ordnung erschaffen.
Aber der Mensch gehorcht Allah, dem Erhabenen, nicht. Stattdessen unterwirft sich der Mensch seinen eigenen, anderen Gedanken und ruiniert dabei alles.
Natürlich wird diese Erde nicht immer so bleiben.
Sie ist im ständigen Wandel.
Allah, der Erhabene, hat dem Menschen diese Welt zur Verfügung gestellt.
Wenn die Menschen auf dem richtigen Weg wären, aufrichtig wären und ohne irgendjemandem Schaden zuzufügen leben würden, würde auch die Welt in Ordnung bleiben.
Aber der Mensch begeht alle Arten von Übel.
Das Übel des Menschen wird sogar immer schlimmer.
Dann versucht der Mensch, dies zu korrigieren.
Aber er kann es nicht korrigieren.
Er kann es nicht korrigieren, weil die Lebenszeit der Erde abgelaufen ist.
Dieser Planet wird bald vergehen.
Es mag sein, dass Allah, der Erhabene, eine andere Welt erschafft, aber diese Welt hat ihr Ende erreicht.
Das Jüngste Gericht ist nahe.
Möge Allah uns beschützen.
Möge er den Menschen Rechtleitung geben.
Leider wollen die Menschen keine Rechtleitung.
Sie folgen ihrem eigenen Willen und glauben, sie tun Gutes.
Doch in Wirklichkeit schaden sie sich selbst und dieser Welt.
Diejenigen, die auf dem Weg Allahs sind, sind die Gewinner.
Ob die Welt gut oder schlecht ist, es macht ihnen nichts aus.
Denn die Welt bleibt hier.
Es gibt ein Jenseits.
Das Wohlergehen sowohl der diesseitigen als auch der jenseitigen Welt liegt in den Händen des Menschen.
Wer auf dem Weg Allahs ist, dem ergeht es sowohl in dieser als auch in der jenseitigen Welt gut.
Wer sich vom Weg Allahs entfernt, dem ergeht es sowohl in dieser als auch in der jenseitigen Welt schlecht.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah uns allen Glauben schenken.
Echten Glauben.
Möge Allah uns nicht von seinem Weg abweichen lassen, inscha'Allah.
2024-08-01 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Der Prophet, Frieden sei mit ihm, hat die Merkmale und Zeichen der Endzeit beschrieben und gesagt:
إعجاب كل ذي رأي برأيه
Jeder Mensch hält seine eigene Meinung für die beste und lehnt die der anderen ab.
Jeder ist davon überzeugt, dass das, was er weiß, richtig ist.
Und dass das Wissen der anderen falsch ist.
Er besteht darauf und sagt: „Meiner Meinung nach ist das das Richtige.“
Aber so funktioniert das nicht.
Was, wenn es falsch ist? Der Mensch muss seine Fehler erkennen.
Es ist wichtig, einen Fehler zu erkennen, denn nur dann kann man ihn korrigieren.
Wenn du jedoch deinen Fehler für richtig hältst, wird dir das keinen Nutzen bringen.
Es wird dir nicht nützen, meistens wird es dir sogar schaden.
Das gilt insbesondere für weltliche Angelegenheiten.
Bei religiösen Angelegenheiten ist es noch problematischer.
Wenn ein Problem auftritt und du aus deinem eigenen Kopf heraus argumentierst:
„So sollte es gemacht werden.“
„Es gehört sich, dies zu tun.“
Wenn du das sagst, gibst du faktisch eine Fatwa.
Du erteilst dir selbst eine Fatwa.
Das ist nicht richtig.
Wenn du in religiösen Angelegenheiten, über die du keine Kenntnis hast, aus deinem eigenen Kopf heraus eine Fatwa gibst, begehst du eine Sünde.
Wenn du in die Angelegenheiten anderer eingreifst, begehst du eine noch größere Sünde.
Deshalb ist es am besten zu sagen: „Das haben wir gehört, so tun wir es, aber fragt trotzdem nach“, selbst wenn du dir sicher bist und weißt, dass etwas richtig ist.
Es reicht nicht aus, nur ein Gelehrter zu sein, um eine Fatwa zu geben.
Man muss nicht nur Gelehrter sein, sondern auch autorisiert sein, eine Fatwa zu geben und die Verantwortung dafür zu tragen.
Derjenige, der eine Fatwa gibt, trägt Verantwortung.
Heutzutage erhebt sich jeder, selbst jemand, der nicht einmal das Alphabet versteht, und gibt aus seinem eigenen Kopf heraus Fatwas.
Deine Meinung über weltliche Angelegenheiten könnte falsch sein.
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Der Schaden bleibt auf diese Welt beschränkt.
Im Jenseits gibt es dafür keine Abrechnung.
Aber wenn du eine Fatwa für das Jenseits gibst, trägst du eine große Verantwortung und könntest im Jenseits eine schwere Strafe erhalten.
Wenn die Fatwa gegen die Worte Allahs und des Propheten, Frieden sei mit ihm, verstößt, dann wird es zu einer Last für dich.
Der Mensch wird dafür bestraft werden.
Also begehe nicht unnötig eine Sünde und schade dir selbst nicht.
Wenn du etwas weißt, dann kannst du sagen, dass du es weißt; aber wenn nicht, dann sage, dass du es nicht weißt. Das ist ehrenhaft.
Was du nicht weißt, weiß ein anderer; dieser andere gibt die Fatwa und erklärt, was richtig und was falsch ist.
Aber wenn du eine falsche Fatwa gibst, werden die Leute nicht mehr fragen, da sie denken, sie haben bereits eine Fatwa erhalten.
Das ist jedoch nicht richtig.
Aber wenn du sagst „ich weiß nicht“, „mein Wissen reicht nicht aus, ich habe keine Kenntnis über dieses Thema“,
und sagst „geh und frag die wahren Gelehrten“, dann erfährt die Person die Wahrheit.
Und du befreist dich von der Verantwortung.
Möge Allah uns davor bewahren, unserem Ego zu folgen.
Das Ego denkt, es weiß alles, oder hält es für eine Schande, zuzugeben, dass es etwas nicht weiß.
Dabei ist das keine Schande.
Sag, was du weißt, und sage nicht, was du nicht weißt.
Sonst begibst du dich selbst in Sünde und führst andere in die Irre.
Möge Allah uns beschützen.
https://youtu.be/6ykaAE9nSto?feature=shared
2024-07-31 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
مِن شَرِّ ٱلْوَسْوَاسِ ٱلْخَنَّاسِ
(114:4)
صَدَقَ الله العظيم
Allah der Allmächtige sagt uns, dass wir Schutz vor dem Übel der Einflüsterung des Teufels suchen sollen.
Dieser Vers befindet sich in der letzten Sure, der Sure an-Naas.
Einflüsterungen kennen wir alle.
Viele Menschen kommen und sagen: "Wir haben solche und solche Einflüsterungen."
Das ist Teil unserer Prüfung.
Allah hat uns Einflüsterungen als Prüfung gegeben, aber auch die einfache Lösung.
Allah der Allmächtige sagt, dass wir die Einflüsterungen ignorieren sollen.
Suche Zuflucht vor dem Übel bei Allah.
Solange die Einflüsterungen - egal was es ist - nicht ins Handeln übergehen, also solange man ihnen nicht folgt, haben sie keine Bedeutung und sind keine Sünde.
Einflüsterungen sind eine Prüfung durch Allah.
Solange du nicht den Einflüsterungen nachgibst, entsteht kein Schaden und keine Sünde.
Im Gegenteil, dadurch wird dein Glaube gestärkt.
Denn wenn du ihnen keine Beachtung schenkst, wird die Kraft deines Glaubens stärker.
Wer jedoch den Einflüsterungen Beachtung schenkt und ihnen folgt, wird Schwierigkeiten haben.
Wer den Einflüsterungen Gehör schenkt, wird im weltlichen Leben große Probleme haben.
Möge Allah uns vergeben.
Wer den Einflüsterungen Gehör schenkt, wird ein schweres Leben haben.
Wer den Einflüsterungen folgt, kümmert sich um unnötige Dinge oder macht nutzlose Sachen.
Eine Einflüsterung kann jeder Art von Besessenheit entsprechen.
Wer auf Einflüsterungen hört, akzeptiert die Wahrheit oft nicht und bleibt im Zweifel:
"Nein, das muss so sein, das muss so sein," und handelt nach seinem eigenen Kopf.
Er belädt sich mit unnötigen Bürden.
Was er tut, bringt nichts und erhält keine Belohnung im Jenseits.
Auch wenn es keine Sünde ist, bringt es keinen Nutzen, und er tut unnötige Dinge.
Stattdessen könnte er viel schönere Dinge tun.
Einflüsterungen hören nie auf.
Ob du betest, liegst, aufstehst, ob du bei der Umrah oder beim Hajj bist, es gibt keinen Ort ohne Einflüsterungen.
Es ist die Prüfung des Menschen in dieser Welt.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah der Allmächtige uns alle vor den Einflüsterungen und ihrem Übel schützen.
2024-07-30 - Dergah, Akbaba, İstanbul
بسم الله الرحمن الرحيم
إِنَّٱلَّذِينَيُحِبُّونَأَنتَشِيعَٱلۡفَٰحِشَةُفِيٱلَّذِينَءَامَنُواْلَهُمۡعَذَابٌأَلِيمٞ
(24:19)
صَدَقَ الله العظيم
Allah sagt:
Für diejenigen, die schlechte Taten und Sünden unter den Gläubigen verbreiten möchten, gibt es im Jenseits eine große Strafe.
Allahs Zorn wird auf sie niederkommen.
Erfolg wird ihnen verwehrt bleiben.
Denn ihre Absicht ist nichts anderes als Böses.
Sünde ist schlecht, keine Tugend.
Tugend bedeutet, sich von Sünden fernzuhalten.
Jede Art von Sünde ist etwas Schlechtes.
Es gibt kleine und große Sünden.
Reue und Buße bedeuten, sich von der Sünde zu befreien.
Wenn du der Sünde verfallen bist, dann ist es besser, Allah um Vergebung zu bitten und sie nicht offenzulegen.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagte:
المبتلى بالمعصية فليسترها
Wenn du der Sünde verfallen bist, verberge sie, mach sie nicht öffentlich.
Wenn du die Sünde verbirgst, dann wird Allah deine Sünde am Tag des Gerichts bedecken.
Doch der Satan möchte, dass die Sünde offen ist und alle sie begehen.
Sie möchten diejenigen unterdrücken, die sich der Sünde enthalten.
Warum begeht du keine Sünde? Warum tust du nichts Schlechtes?
Sie drängen die Menschen dazu, sich den Sünden hinzugeben, die die Würde und das Schamgefühl zerstören.
Wir befinden uns mitten in dieser Zeit.
Schändlichkeiten durchdringen alles - auch Dinge, die nichts damit zu tun haben.
Wenn du dahingegen etwas Gutes tust, beschuldigen sie dich, dass du dich in ihre Angelegenheiten einmischst.
Doch ihre eigene Bosheit kennt keine Grenzen.
Möge Allah uns davor bewahren.
Wir stimmen ihnen nicht zu.
Das ist nicht normal.
Doch sie stellen es als normal dar.
Sie wollen diese schlechten Handlungen als normal und akzeptabel darstellen.
In Wahrheit ekelt sich jeder Mensch vor solchen Handlungen.
Sowohl Gläubige als auch Ungläubige finden solche Taten abstoßend und wollen ihnen entkommen.
Aber sie wollen es als gut darstellen.
Allah hat das Gute und das Schlechte in die Natur des Menschen gelegt.
Das Gute ist Teil der menschlichen Natur.
Auch das Böse ist Teil der menschlichen Natur.
Jene wissen ganz genau, was gut und was schlecht ist.
Sie wollen die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen, damit alles normal erscheint.
Damit jede Bosheit als normal angesehen wird.
Sie möchten ihre schlechten Taten als normal darstellen.
Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren.
Sie werden Allahs Zorn auf sich ziehen.
Sie werden dieser Bestrafung und diesem Zorn ausgesetzt sein.
Möge Allah uns davor bewahren.
Sie beeinflussen sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder unter den Muslimen.
Nun betrachten sowohl die Jungen als auch die Alten alles als erlaubt.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah uns alle vor dem Übel unseres eigenen Ichs bewahren.