السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Der Prophet ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam sagte:
„Ad-Dīnu n-Naṣīḥah.“
Jeder bittet um Naṣīḥah – was „Ratschlag“ bedeutet.
Wenn dich jemand fragt ...
„Al-mustashāru mu’taman.“
So sagt es der Prophet ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam.
Derjenige, der um Rat gefragt wird, muss vertrauenswürdig sein.
Deshalb ist Naṣīḥah in der Religion so wichtig: um das Gute aufzuzeigen, den Weg zu weisen – den richtigen Weg – und alles, was gut für euch im Leben ist, für das Dunyā (Diesseits) und die Ākhirah (Jenseits).
Diejenigen, die um Naṣīḥah bitten – die Leute fragen nach Ratschlägen für gute Dinge.
Naṣīḥah ist nicht: „Wie kann ich diese Leute ausrauben?“
„Wie kann ich diese Leute töten?“
„Wie kann ich diese Leute betrügen?“
Das ist keine Naṣīḥah.
Und dafür müssen sie auch nicht groß fragen.
Das tun sie von ganz alleine.
Der Schayṭān lehrt diese Leute.
Für solche Menschen bedarf es keiner Naṣīḥah.
Naṣīḥah ist dazu da, das Begehen schlechter Taten zu verhindern.
Unsere Türen – die Tür der Ṭarīqah, die Tür von Allah ‘Azza wa Jalla – stehen jenen offen, die nach dem Guten fragen.
Das Gute bringt Gutes hervor.
Schlechtes zieht Schlechtes nach sich; es bringt niemals Gutes.
Eine schlechte Tat führt niemals zu guten Ergebnissen.
Deshalb müssen wir uns sehr vor jenen in Acht nehmen, die behaupten: „Ich bin in der Ṭarīqah“, aber die Leute betrügen und Dinge äußern, die nicht zur Ṭarīqah gehören, die in der Religion inakzeptabel sind und auch in normalen Zeiten nicht hingenommen würden –
ganz anders als in dieser heutigen Zeit, wo alles auf dem Kopf steht.
Über das „Jetzt“ können wir kaum sprechen.
Aber in normalen Zeiten würde alles Gute auch Gutes bringen.
Und das Schlechte bringt immer Schlechtes.
Vielleicht genießt du es für eine Minute, zwei Minuten. Danach ist es vorbei.
Dann willst du diese schlechte Sache wieder tun.
Du glaubst, du vergnügst dich.
Aber es ist wie ein Feuer; jedes Mal, wenn du Holz oder etwas Brennbares wie Benzin hineinwirfst, flammt es stärker gegen dich auf.
Du wirst damit nicht glücklich werden.
Das ist auf der ganzen Welt üblich geworden.
Dieses Übel breitet sich von Ost bis West aus, nicht nur in westlichen Ländern.
Diese Schlechtigkeit wächst überall.
Warum?
Weil Allah ‘Azza wa Jalla ihnen so viele Seiner Gunstbeweise gegeben hat: Geld, Autos, Schmuck, Arbeit – alles.
Jetzt behaupten sie, es gäbe Armut auf der Welt.
Das ist nicht wahr.
Als ich früher zum Ḥajj (Pilgerfahrt) ging, fand man kaum einen dicken Mann oder eine dicke Frau – ich sah nur, dass die Ägypter und Iraker etwas korpulenter waren.
Die anderen waren nur Haut und Knochen; nichts dran.
Wenn man jetzt hingeht, masha’Allah, ist es wie eine Herde Kühe; jeder ist riesig, masha’Allah.
Woher kommt das?
Weil sie im Überfluss leben.
Sie essen und lassen ihre Begierden wachsen, lassen ihre Egos wachsen.
Selbst diejenigen, die angeblich der Sharī’ah folgen, haben sich nun ihre eigene Fatwa zurechtgelegt, um alles zu tun, was ḥarām ist.
„Wir erlassen eine Fatwa gemäß diesem Madhhab, vielleicht gemäß dem Zwölfer-Schia-Madhhab oder einem anderen – ich weiß nicht, welchem –, dass man zwanzig Frauen heiraten kann, dass man sich eine Frau als Jāriyah (Sklavin) nehmen kann.“
Das ist jetzt, SubhanAllah, alles, woran sie denken: vom Bauch abwärts; sonst nichts.
Das ist leider das, was wir sehen und wovon wir hören.
Natürlich auch von oben: Puder oder sonstiges durch die Nase ziehen.
Sie tun all diese Dinge.
Sogar Muslime tun das!
Das ist sehr traurig!
Allah ‘Azza wa Jalla gab euch all das, und ihr verhaltet euch so!
„Yā ’Ayyuhā Al-Ladhīna ’Āmanū Qū ’Anfusakum Wa ’Ahlīkum
Nāran Waqūduhā An-Nāsu Wa Al-Ḥijārah“, (Koran 66:06).
Das bedeutet: O Menschen, O menschliche Wesen!
Hütet euch vor der Hölle!
Womit wird das Höllenfeuer entzündet?
Mit Steinen und Menschen.
Denn wenn sie in Jahannam geworfen werden, werden sie riesig wie ein Berg sein.
Jeder, der in Jahannam geworfen wird, wird auf dem anderen liegen wie ein Berg.
Nicht wie die Berge in England, die klein sind.
Sondern wie der Himalaya.
Also wird es mit Steinen und mit Menschen befeuert werden.
Warum ist das so?
Weil sie all dies tun.
Selbst mit dem, was Allah ‘Azza wa Jalla ihnen gab,
begehen sie dieses Ḥarām, tun sie diese schlechten Dinge.
Was passiert danach?
Zuerst verlässt sie ihr Īmān (Glaube).
Danach weicht auch der Islām von ihnen.
Sie werden echte Kāfir, Atheisten. Sie akzeptieren die Wahrheit nicht mehr.
Aus diesem Grund sagen wir sehr bestimmt zu jenen, die von solchen Leuten betrogen werden: Seid vorsichtig!
Die Ṭarīqah, unsere Naqshbandī-Ṭarīqah, ist die vorsichtigste, was die Sharī’ah betrifft.
Die Sharī’ah ist für uns essenziell.
Du kannst nicht tun, was du willst.
Du kannst keine Fatwas erteilen, wie es dir passt.
Du musst sehr achtsam sein.
Das ist zum Nutzen jedes Einzelnen und zum Wohle der Gesellschaft, in der ihr lebt.
Wenn ein Apfel – wir geben dieses Beispiel jedes Mal – wenn ein einziger Apfel in einer Kiste verfault ist, werden alle Äpfel ruiniert.
Normalerweise wenn wir im Garten arbeiten gehen, nehmen wir vielleicht zehn Leute, und masha’Allah, sie arbeiten sehr gut.
Aber wenn einer von ihnen nicht arbeitet, beeinflusst er alle.
Deswegen trenne ich sie: „Du bleibst hier. Verrichte einfach Khidmah (Dienst) in der Dergah.
Wenn du schlafen willst, schlaf.
Wenn du gehen willst, geh. Aber komm nicht mit uns.“
Das ist wichtig.
Wenn es eine schlechte Person in der Familie gibt – er betrügt seine Frau die ganze Zeit.
Ich habe das oft gehört.
Ich habe diese Geschichte allein diese Woche oft gehört.
Er behauptet, er bete fünfmal, masha’Allah.
Allah ‘Azza wa Jalla wird ihm diese Gebete ins Gesicht zurückwerfen.
„Er ist ein Murīd“, behauptet er auch noch.
Der Scheich wird ihm ins Gesicht spucken.
Leider kommen sie zur Ṭarīqah und sagen „Wir folgen“, und danach ...
Ihr kommt hierher, um Rat für euer Leben zu erhalten.
Seid gut! Begeht kein Ḥarām!
Folgt nicht eurem Ego!
Denn dieses Ḥarām wird dir niemals genügen.
Selbst wenn die ganze Welt voller Frauen wäre, wäre das nicht genug für dich.
Wie Mawlānā Shaykh zu sagen pflegte: Ein Mann, der gut zu seiner Frau ist, den schützt Allah ‘Azza wa Jalla vor anderen Frauen; er schaut sich nicht woanders um.
Aber wenn er schaut, wird es wie ein Fluch auf ihm sein; er wird niemals zufrieden sein.
Und Zina (Ehebruch) wird ihn arm machen!
Die erste und größte Konsequenz davon ist – wenn er nicht aufhört und Allah ‘Azza wa Jalla nicht um Vergebung bittet –, dass er schließlich verarmt und kein Geld mehr hat.
Und wenn er kein Geld hat, wird ihn keine dieser schlechten Frauen mehr ansehen.
Es gibt dort keine Loyalität.
Ihre Loyalität gilt nur dem Geld.
Und wenn dieser Mann Zina begeht, wird er arm werden und niemanden haben, nicht einmal seine Frau. Er wird seine Frau verlieren und in Dunyā nur leiden.
Und in der Ākhirah wird er auch in Jahannam sein.
Möge Allah ‘Azza wa Jalla uns beschützen.
Deshalb seid sehr vorsichtig.
Fallt nicht auf jemanden herein, der Turban und Jubbah trägt und sagt: „Okay, wir haben eine Fatwa von Mawlānā, vom Scheich oder von anderen.“
Glaubt ihnen nicht. Wir akzeptieren niemals Ḥarām.
Wir akzeptieren kein Ḥarām. Es zerstört Familien, zerstört Kinder, weil die Kinder auch wie er werden.
Ich bin sehr traurig darüber.
Den ganzen Tag, jeden Tag, höre ich dieselbe Geschichte.
Sie senden Nachrichten mit diesem Inhalt.
Und die Leute glauben diesen Menschen immer noch.
Sie sagen: „Ja, der Islam gesteht ihnen das zu.“
Die meisten dieser „Nicht-Madhhab“-Leute tun dies.
Sie sagen: „Wir gehen nach Europa, da gibt es Jāriyahs, da gibt es ich weiß nicht was ... das ist ḥalāl für uns.“ Es kann niemals ḥalāl sein.
Sie wissen nicht, was ḥalāl oder ḥarām ist.
Und wenn es darum geht, dass du betest und Ṣalawāt auf den Propheten ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam sprichst, sagen sie: „Das ist Bid’ah, das ist ḥarām, das ist Shirk.“
Aber wenn sie jede Art von Schmutz mit Frauen – oder Nicht-Frauen – treiben, ist es für sie plötzlich ḥalāl.
Also müssen wir sehr vorsichtig sein und nicht darauf schauen.
Schaut euch keine schlechten Dinge an, keine schlechten Filme oder irgendetwas anderes.
Der Shayṭān hat das überall in die Telefone gesteckt.
Manchmal, wenn man das Telefon öffnet, lassen sie schnell ein schlechtes, schmutziges Bild aufpoppen.
Der Shayṭān ist überall.
Also seid vorsichtig! Seid stark!
Habt einen starken Willen! Schaut euch das nicht an.
Allah ‘Azza wa Jalla wird zufrieden mit euch sein, und der Prophet ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam wird zufrieden mit euch sein.
Und ihr schützt eure Familie, eure Gesellschaft, eure Jamā’ah.
Alle werden dadurch geschützt werden, in shā’a Llāh.
Möge Allah ‘Azza wa Jalla uns beschützen.
Dies ist die schwierigste Fitnah.
Wirklich, diese Zeit ist noch schlimmer als die Zeit von Sayyidinā Lūṭ.
Es ist schlimmer als Sodom und Gomorra.
Damals geschah es nur in zwei Städten.
Jetzt ist es auf der ganzen Welt.
Und wenn man etwas sagt, ist es verboten zu sagen, dass es schlecht ist.
Deswegen möge Allah ‘Azza wa Jalla uns beschützen.
Wir müssen uns selbst schützen, denn der Schayṭān greift die Menschen mit voller Macht an – nicht nur Muslime, sondern alle Menschen.
Möge Allah ‘Azza wa Jalla uns Sayyidinā Al-Mahdi ‘alayhi s-salām senden, um uns zu retten.
Wirklich, wir sinken.
Nicht denken (thinking) – sondern sinken (sinking).
Wie der Ägypter sagt: „Worüber sinkst du nach?“
Die ganze Welt geht unter.
Wie Qārūn mit seinem Geld.
Jetzt, da sie zu viel Geld haben, versinken sie alle im Abwasser; nicht in der Erde, sondern in der Kloake – wir gehen alle gemeinsam unter.
Möge Allah ‘Azza wa Jalla uns vor ihnen retten.
2026-01-21 - Other
Alhamdulillah, wir sind wohlbehalten in London eingetroffen. Es ist das erste Mal, alhamdulillah, dass wir diese spezielle Moschee besuchen.
Mashallah, die Muslime errichten viele Moscheen.
Früher, vor fast fünfzig Jahren, als Mawlana Sheikh zum ersten Mal hierherkam, gab es nichts; es gab überhaupt keine Moscheen.
Selbst an der Zentralmoschee stand damals nur ein Zelt.
Alhamdulillah, danach begannen Tausende zu kommen.
Alhamdulillah, das ist Licht. Es ist das Haus von Allah Azza wa Jalla.
Das Haus Allahs strahlt Licht aus, verbreitet Segnungen und Barakah.
Alhamdulillah, Allah belohnt jene, die Moscheen bauen, die Moscheen unterstützen oder dem Islam in irgendeiner Weise dienen.
Speziell über Moscheen sagt der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam): Wer eine Moschee baut oder beim Bau hilft, dem wird Allah einen Palast im Jannah, im Paradies, errichten.
Wenn ihr so etwas aufbaut, ist das Gute, das daraus entsteht, wie eine Geldanlage, die Zinsen abwirft – doch dies sind Zinsen, die ewig währen.
Alhamdulillah, das ist wunderbar. Mashallah, möge Allah euch alle segnen.
Alhamdulillah, ich glaube, jeder hat seinen Teil beigetragen; ob viel oder wenig, alle haben geholfen.
Möge Allah uns belohnen, inschaAllah.
Wie wir sagten, ist dies das Haus von Allah Azza wa Jalla.
Allah ist der Barmherzige, der Gnädige – Allah Azza wa Jalla.
Auch wir müssen barmherzig gegenüber den Menschen sein, gegenüber der Schöpfung Allahs.
Dies ist der Weg des Propheten (sallallahu alayhi wa sallam). Die Ulama, die Salihin, die Awliyaullah und die Mashayikh folgen alle diesem Pfad.
Sie wollen Gutes für die Geschöpfe Allahs; ob Mensch oder Tier, wir müssen eine Barmherzigkeit für alles sein.
Wir dürfen nicht hartherzig sein. Allah Azza wa Jalla sagt über den Propheten (sallallahu alayhi wa sallam): Raufun Rahim.
Das bedeutet, unser Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) ist sehr sanftmütig und sehr barmherzig.
Wir sind Muslime, also müssen wir ihm nacheifern, soweit es uns möglich ist.
Wir müssen allem und jedem Gutes wünschen.
Seid keine Feinde und seid nicht neidisch.
Denn Allah Azza wa Jalla kontrolliert alles; alles unterliegt Seiner Kontrolle.
Es gab einen großen Wali aus der Türkei namens Merkez Efendi.
Sein Sheikh war ein großer Gelehrter – ich glaube, er war ein Qadi (Richter) –, der sein Amt niedergelegt hatte.
Sein Sheikh unterzog ihn vielen Prüfungen, und schließlich ernannte er ihn zu seinem Khalifa (Nachfolger).
Da er dem Sheikh sehr nahestand, waren viele der Muriden – ältere Muriden, die seit dreißig oder vierzig Jahren dort waren – ein wenig eifersüchtig auf ihn.
Sie dachten: "Wie kann das sein? Er ist neu, und doch ist der Sheikh so glücklich mit ihm."
Also wollte der Sheikh ihnen allen eine Lektion erteilen.
Er sagte: "Ich frage jeden von euch: Wenn Allah euch Macht gäbe, was würdet ihr tun?"
Einer von ihnen antwortete: "Ich würde die ganze Welt muslimisch machen."
Ein anderer sagte: "Ich würde alle Ungläubigen vernichten."
Wieder ein anderer meinte: "Ich würde dafür sorgen, dass niemand mehr arm ist."
Es wurden viele verschiedene Antworten gegeben.
Dann fragte er Merkez Efendi: "Du, was würdest du tun?"
"Ich würde gar nichts tun", antwortete er.
"Warum?"
"Ich würde alles im Zentrum (Merkez) lassen."
Merkez bedeutet unverändert, im Gleichgewicht.
"Warum?" fragte der Sheikh.
Er sagte: "Weil Allah Azza wa Jalla es so will. Ich kann nicht in den Willen von Allah Azza wa Jalla eingreifen."
Deshalb müssen wir alle mit Allahs Willen zufrieden sein. Wir sollten so gut helfen, wie wir können, und tun, was in unserer Macht steht.
Aber nicht mit Zwang und nicht mit Gewalt.
Wenn Allah Hidayah (Rechtleitung) für jemanden bestimmt, dann sendet Allah ihm Rechtleitung.
Wenn ihr versucht, es zu erzwingen, werdet ihr keinen Erfolg haben.
Doch durch Sanftmut, Barmherzigkeit und gute Taten für die Menschen werden sie glücklicher mit euch sein, und Allah Azza wa Jalla wird zufrieden mit euch sein.
Wir müssen eine reine Absicht haben. Das ist unsere Absicht: Gutes für die Menschen, für die Menschheit.
Heutzutage leidet natürlich jeder. Wir sind am Ende der Zeit der Bani Adam (der Menschheit); es ist die Endzeit, und alles ist sehr schwierig und elend.
Die Menschen sind nicht glücklich. Allah hat ihnen alles gegeben, doch sie finden kein Glück.
Warum?
Wegen ihres Neids, ihrer schlechten Absichten und ihres schlechten Charakters – alles Schlechte.
Sie wollen nur für sich selbst, nicht für andere.
Allah gab uns die Fähigkeit zum guten Denken. Ihr müsst erkennen: Wenn alle gut sind, werdet ihr auch gut sein; alles wird gut sein.
Aber wenn ihr nicht glücklich seid, sind andere auch nicht glücklich.
Die Menschen sind eifersüchtig aufeinander und versuchen, sich gegenseitig Probleme zu bereiten.
Und das führt zu Elend und Armut für alle.
Jetzt kommt der Ramadan, Shahru Ramadan.
Normalerweise kann man Zakat jederzeit geben, aber im Ramadan ist es am besten, damit man es nicht vergisst.
Wenn nun Leute nach Geld fragen, sagen andere: "Wir haben kein Geld."
Warum?
Weil die reichen Leute nichts geben.
Sie entrichten ihre Zakat nicht; sie denken nicht an andere.
Würden sie geben, wäre es genug für alle Armen.
Aber weil sie nichts geben, kommt ein Fluch von Allah über diejenigen, die zurückhalten. Das führt auch dazu, dass die Armen aggressiver und unglücklicher werden.
Und sie beten gegen jene, die nichts geben, gegen jene, die sich nicht um sie kümmern.
Das gesamte System verdirbt.
Der Islam zeigt uns, was das Beste für die Menschheit ist, für die ganze Welt.
Seit hundert Jahren gibt es nun keine wahre islamische Ordnung mehr.
Niemand sagt: "Wir sind Muslime." Selbst wo wir zwei Milliarden Muslime haben, gibt es keinen Nutzen.
Der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte: "Ihr werdet viele sein – viele Muslime –, aber ihr werdet kein Gewicht haben."
"Euer Wert wird wie der Gischt auf dem Meer sein – kein Nutzen, nichts."
Vielleicht freut sich jemand über die Blasen, aber sie haben keine Substanz.
Das liegt daran, dass sie den wahren Islam verlassen haben, der mit dem Kalifat existierte, dem letzten Staat des Osmanischen Reiches.
Das war nicht nur für die Türken; es gab siebzig Nationen darin – Muslime, Christen, Katholiken, Orthodoxe, Armenier, Äthiopier, Zoroastrier – alles Erdenkliche war Teil dieses Osmanischen Reiches.
Das islamische Osmanische Reich sorgte überall für Gerechtigkeit und verteidigte arme und unterdrückte Menschen, wo immer sie waren.
Sie haben es beendet, und die ganze Welt ging zugrunde.
Sie dachten: "Wenn wir dieses Reich beenden, werden wir glücklich sein; es wird gut sein."
Nein. Sie beendeten es, aber die Dinge wurden schlimmer und schlimmer, voller Leid.
Und noch immer wollen sie das nicht einsehen.
Sie vergiften jeden auf dieser Welt, spirituell und physisch.
Sogar das Meer ist voller Gift.
Dieses schwarze Gift – wo auch immer es gefunden wird, herrscht Elend, geschehen schlechte Dinge, herrscht Unglück.
Ich meine diese schwarze Flüssigkeit, das Erdöl.
Wo immer Öl ist, steigt ein Fluch herab.
Alle stürzen sich darauf, töten einander, nehmen davon und geben nichts zurück.
Aber zu osmanischen Zeiten, nein.
Man sagte, die Osmanen würden von den Leuten nehmen.
Aber was gab es damals in Saudi-Arabien oder am Golf oder an irgendeinem anderen Ort?
Nur Wüste.
Der Sultan sandte Hilfe, um sie zu ernähren, um sie mit allem zu versorgen.
Und sie wussten das nicht zu schätzen.
Als das Öl kam – diese schwarze, verfluchte Flüssigkeit – zerstörten sie die Osmanen, und sie zerstörten die ganze Welt.
Bis heute seht ihr: Wo immer Öl ist, dort liegt ein Fluch.
Sie rennen ihm immer weiter hinterher.
SubhanAllah, es war von Anfang an nichts Gutes.
Es gab Zeiten, in denen es an manchen Orten hervorquoll, und die Leute sagten: "Was ist diese schwarze Flüssigkeit? Sie ist sehr schmutzig. Woher kommt das?"
Das war vielleicht vor zweihundert Jahren; sie wussten nichts von Benzin oder dergleichen.
Später, als sie erkannten, was es war, fingen sie an, sich gegenseitig zu töten und all die armen Menschen deswegen umzubringen.
Und sie behaupten: "Wir retten sie."
Das ist kein System der Gerechtigkeit.
Sie beendeten das einzige System der Gerechtigkeit; sie haben es vernichtet. Danach gab es nichts mehr.
Aber wir, alhamdulillah, sind Muslime und wir sind glücklich, weil wir uns auf Allah verlassen.
Der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte, dass eine Zeit kommen wird, eine sehr schlechte Zeit, eine sehr dunkle Zeit.
Es wird Unterdrücker geben, Zulm (Unrecht) und alles Schlechte; es wird wie schwarze Nacht sein.
Aber wenn dies geschieht, wird Allah einen meiner Nachfahren senden, sagte der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam).
Er wird all diese Dunkelheit entfernen und er wird die ganze Welt mit Gerechtigkeit und Frieden erfüllen, inschaAllah.
SubhanAllah, das ist eine frohe Botschaft.
Weil wir das wissen, vertrauen wir auf Allah.
Wir haben keine Angst.
Wer hat Angst?
Die anderen Leute – "Was wird passieren? Dieser nimmt jenes Land, jener nimmt ein anderes Land, Bomben hier, Bomben dort."
All dies spielt für einen Muslim keine Rolle. Allah wird jeden Unterdrückten belohnen; Allah wird sie entlohnen.
Aber für den Unterdrücker wird es keine Gnade geben.
Möge Allah uns beschützen und möge Allah uns diesen Mahdi (alayhi salam) senden, damit wir die guten Tage erleben, die Allah und der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) versprochen haben.
Die ganze Welt wird in Frieden sein, ohne Leid.
Dies wird in der Akhir Zaman (der Endzeit) geschehen, inschaAllah. Es ist jetzt das Ende der Zeit.
Wir warten, inschaAllah, auf Sayyidina Mahdi (alayhi salam).
Möge Allah ihn senden, um diese Ummah und die gesamte Menschheit zu erretten, inschaAllah.
2026-01-21 - Other
Alhamdulillah, wir sind wieder vereint. Letztes Jahr waren wir bereits hier, und nun sind wir zurückgekehrt.
Oxford ist ein bedeutender Ort, den die ganze Welt kennt. Es ist eine Stätte des Wissens, die jegliche Art von Gelehrsamkeit beherbergt.
Es gibt gutes Wissen und es gibt schlechtes Wissen – und beides findet man hier. Wir müssen das gute Wissen wählen und das schlechte meiden.
Schlechtes Wissen stammt vom Schaitan, gutes Wissen hingegen kommt von Allah Azza wa Jalla.
Nichts von diesem Wissen entspringt dem Menschen selbst; all dies kommt durch die Propheten, insbesondere durch Sayyiduna Idris Alayhis Salam.
All dieses Wissen, einschließlich der Technologie, gelangt seit vielleicht 10.000 Jahren auf diesem Weg zu uns.
Natürlich wird Wissen nur langsam offenbart, Stück für Stück, durch Sayyiduna Idris Alayhis Salam.
Alle Sprachen, alle Schriften und jegliches Wissen kommen durch Sayyiduna Idris Alayhis Salam.
Wenn die Zeit reif ist, werdet ihr sehen, wie neues Wissen erscheint.
Manche besitzen derzeit Wissen, doch es ist unvollständig; sie mutmaßen nur über die Hergänge und Zusammenhänge.
In einem Jahr war das Wissen geringer, im nächsten besser, zehn Jahre später noch fortgeschrittener, und nach hundert Jahren weiter verfeinert.
Wir nähern uns dem Ende der Zeiten. Vielleicht hat sich deshalb die Entfaltung des Wissens im letzten Jahrhundert so beschleunigt.
Nun staunen die Leute über diese Maschine, die scheinbar besser denken kann als ihr.
Manche fürchten, diese Maschine könnte alles kontrollieren, die Menschen überfordern und sie letztlich vernichten.
Dies ist die Angst jener, die nicht an Allah Azza wa Jalla glauben und denken, Wissen entstehe aus sich selbst heraus, statt durch den Willen Allahs.
Wenn die Zeit kommt, werden die Dinge anders sein.
Am Ende werden wir das erreichen, was der Prophet Salla Allahu Alayhi Wa Sallam uns über die letzten Tage vor Qiyamah prophezeit hat.
Es gibt große Zeichen: Sayyiduna Mahdi Alayhis Salam, Sayyiduna Isa Alayhis Salam, Ya'juj und Ma'juj und das Verschwinden des Koran.
Viele dieser Zeichen werden vor Qiyamah erscheinen.
Was geschieht, geschieht durch den Willen Allahs Azza wa Jalla. Auch Wissen kommt durch Seinen Willen und Seine Propheten.
Aus diesem Grund bereitet Sayyiduna Idris Alayhis Salam den Weg für die Offenbarung von Wissen.
Die Leute behaupten, sie hätten dies oder jenes entdeckt. Das mag sein, doch es kommt alles immer noch durch Sayyiduna Idris Alayhis Salam.
Wissen ist für Allah Azza wa Jalla von großer Bedeutung, denn die Wissenden erkennen die wahre Natur der Dinge.
Unwissende betrachten die Dinge und denken nach, doch ohne wahres Verständnis; daher wissen sie nichts.
All dieses Wissen soll den Menschen dienen, sie zu ihrem Schöpfer führen und Ihn ihnen zeigen.
Viele Geschöpfe haben sich in 10.000 Jahren nicht verändert, aber der Mensch muss darüber nachdenken, wie er früher war und wie er heute ist.
All dieser Fortschritt geschieht durch das Wissen von Sayyiduna Idris Alayhis Salam und dem Propheten Salla Allahu Alayhi Wa Sallam.
Wissend zu sein heißt, Menschen aus der Unwissenheit zu retten und von Allah Azza wa Jalla geliebt zu werden.
Allah Azza wa Jalla liebt jene, die Wissen besitzen.
Der erste Befehl lautete "Iqra" – Lies. Dies sollte sicherstellen, dass die Ummah des Propheten Salla Allahu Alayhi Wa Sallam Wissen erlangt und das Gute lernt.
Der Prophet Salla Allahu Alayhi Wa Sallam besitzt das Wissen vom Anfang und das Wissen vom Ende.
Wer das Leben des Propheten von Anfang bis Ende betrachtet, wird die Schätze sehen, die der Prophet Salla Allahu Alayhi Wa Sallam der Menschheit gab.
Er war das Siegel der Propheten, und ihm wurde alles Wissen gewährt.
Es gibt viele kluge Köpfe, die Allah Azza wa Jalla geleitet hat, Ihn zu erkennen und Ihm zu folgen, und die zum Studium in diese Stadt kamen.
Es sind meist intelligente Menschen, oft aus guten Familien. Wir hoffen, dass sie durch Allah Azza wa Jalla zu Ihm finden.
Trotz äußerer Einflüsse sind viele interessiert und forschend; sie werden das Beste, was der Islam ist, durch den Propheten Salla Allahu Alayhi Wa Sallam finden.
Möge Allah Azza wa Jalla uns helfen, auf diesem Pfad standhaft zu bleiben, und muslimische Kinder davor bewahren, ihrem Ego und ihren Begierden zu folgen, die sie vom Weg Allahs abbringen.
2026-01-20 - Other
Innallaha yuhibbul mu'minin.
Innallaha 'aduwwun lil kafirin.
Allah liebt den Gläubigen, den Mu'min.
Und Allah, der Allmächtige, sagte im Heiligen Koran, dass Er ein Feind der Kafir, der Ungläubigen, ist.
Was bedeutet Kafir?
Es bedeutet, dass sie nicht an Allah glauben; man ist ein Ungläubiger.
Was heißt Ungläubiger?
Er dankt Allah nicht für das, was Er ihm gegeben hat.
Deswegen ist er ein Feind Allahs, und Allah ist ein Feind für ihn.
Nehmen wir zum Beispiel eine Ameise. Wenn eine einzelne Ameise der Feind eines Landes wäre – geschweige denn der ganzen Welt –, welche Bedeutung hätte diese eine Ameise schon?
Auch wenn es unhöflich erscheint, so ein Beispiel zu geben, ist es notwendig, um zu zeigen, wie bedeutungslos diejenigen in Wahrheit sind, die gegen Allah Azza wa Jalla stehen.
Allah Azza wa Jalla erschuf das gesamte Universum.
Selbst unsere ganze Erde – eigentlich die ganze Galaxie – gleicht nicht einmal einem Staubkorn.
Wie töricht sind also diese Leute, die gegen Allah Azza wa Jalla sind?
Sie stellen sich gegen Ihn und wollen Krieg gegen Allah Azza wa Jalla führen.
Und sie glauben tatsächlich, sie würden gewinnen.
Niemals werden sie gewinnen.
Denn Allah ist mit uns.
Wir besitzen keine Waffen; wir haben keine Macht.
Unsere Macht liegt bei Allah Azza wa Jalla.
Er siegt; niemand kann über Allah Azza wa Jalla siegen.
Das bedeutet: Fühlt euch niemals unterlegen wegen Dem, den ihr unterstützt, und fühlt euch niemals überlegen, wenn ihr Sein Feind seid.
Daher, Alhamdulillah, ist jeder hier ein Gläubiger, den Allah Azza wa Jalla liebt.
Wir stehen zusammen, und wir würden es lieben, wenn diese Leute auf unsere Seite kämen, um Geliebte von Allah Azza wa Jalla zu werden.
Anstatt gegen Ihn zu sein.
Wenn ihr gegen Ihn seid, werdet ihr nichts gewinnen; wenn ihr mit Allah seid, werdet ihr alles gewinnen.
Das Wichtigste ist das Ende; das ewige Leben ist das, was zählt.
Nicht dieses Leben hier.
Dieses Leben dauert vielleicht hundert Jahre.
Nicht viele Menschen leben länger als hundert Jahre.
Hundert Jahre vergehen schnell.
Und was kommt danach?
Das zweite Leben; das zweite Leben währt ewig.
Nicht hundert, tausend, Millionen oder Milliarden Jahre.
Es endet niemals.
Diejenigen, die gegen Allah sind, werden die ganze Zeit im Elend sein.
Sie dachten, sie hätten in diesem Leben gewonnen, aber in der Akhirah (dem Jenseits) werden sie der Strafe gegenüberstehen.
Sie werden nach allem gefragt werden, nach jedem Moment und nach allem, was sie getan haben.
Wenn sie also nicht um Vergebung bitten, werden sie für immer im Elend sein.
Nicht für zehntausend oder Millionen von Jahren; es wird für immer so sein.
Unser nächstes Leben ist ewig.
Vielleicht glauben Ungläubige nicht daran.
Aber selbst Ungläubige denken, während sie dieses Leben leben, niemals darüber nach, wie sie sterben werden.
Sie denken, sie leben ewig.
Die meisten Menschen denken so.
Doch natürlich, erst wenn das Ende naht, denken die Menschen: "Vielleicht werde ich sterben."
Wir haben sogar viele alte Menschen gesehen, die immer noch nicht an den Tod denken.
Man kann hundert Jahre alt sein und immer noch nicht glauben, dass man sterben wird.
Das ist eine Einrichtung Allahs für die Menschen in Bezug auf das nächste Leben.
Es gibt keinen Tod danach.
Kein zweites Sterben; es ist für die Ewigkeit.
Denn der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte, dass nachdem der Jüngste Tag beendet ist – natürlich kann dies Millionen von Jahren dauern, weil manche Menschen in einer Schlange auf ihr Urteil warten, einer nach dem anderen.
Einige von ihnen warten tausend Jahre, manche zehntausend, vielleicht hunderttausend Jahre; es gibt Menschen, die lange warten.
Nachdem dies beendet ist, befiehlt Allah Azza wa Jalla Jibril Alayhis Salam, den Tod herbeizubringen.
Er wird zwischen Jannah und Jahannam, Paradies und Hölle, gestellt.
Sie platzieren ihn dazwischen, und Allah befiehlt Jibril, ihn zu schlachten.
Er schlachtet ihn wie ein Schaf.
Und es wird gesagt: "Dies ist der Tod; danach gibt es keinen Tod mehr."
Es ist für immer für euch: für immer im Paradies oder für immer in der Hölle.
Es ist also kein Spaß.
Die Menschen spielen ein Glücksspiel, aber dieses Glücksspiel könnte das schlimmste sein, das sie je gewagt haben.
Denn danach gibt es für sie keine Chance mehr, noch einmal zu spielen.
Vorbei; sie werden entweder im Paradies oder in der Hölle sein.
Deshalb darf jeder, der Verstand besitzt, nicht auf diese Leute hören.
Heutzutage gibt es viele Menschen des Schaytan, die die Leute vom Weg zum Paradies hin zur Hölle führen.
Sie nehmen sie mit auf einen Ausflug vom Paradies zur Hölle.
Manche von ihnen lassen sie dort für zehn Jahre, für hundert Jahre, für tausend Jahre in der Hölle.
Das passiert, wenn sie keinen Kufr (Unglauben) begehen.
Wenn sie ihre Strafe verbüßt haben, können sie ins Paradies kommen.
Aber wenn sie Kufr im Herzen haben – wal iyadhu billah (wir suchen Zuflucht bei Allah) – heutzutage machen viele die Menschen zu Atheisten und bringen sie dazu, nicht an Allah zu glauben.
Das ist ein gewaltiges Risiko.
Und jene teuflischen Menschen, die sie auf eine Reise nach Jahannam, zur Hölle, mitnehmen, bringen sie am Ende vielleicht für immer dorthin.
Für immer in der Hölle.
Aber wenn sie um Vergebung bitten und zu Allah bereuen, wird Allah ihnen vergeben.
Viele Leute sagen: "Wir sind wütend auf Allah."
Wer bist du, um wütend auf Allah zu sein?
Wir haben ein türkisches Sprichwort: "Der Hase zürnte dem Berg, aber der Berg merkte es nicht einmal."
Das ist lächerlich; dem Berg wird nichts passieren.
Was auch immer geschieht, wird dem Hasen geschehen; er wird also nicht dort hingehen, um zu essen oder zu trinken.
Wenn also jemand sagt: "Wir sind wütend auf Allah, weil Er uns nicht gegeben hat, was wir wollten",
Was willst du?
Du bist hier nicht in einem Restaurant oder Hotel, um zu verlangen, was dir beliebt.
Wenn Allah dir gibt, musst du glücklich sein.
Allah hat dir alles gegeben.
Du bist wie ein Pferd, das von Ort zu Ort rennt und jede schlechte Sache tut, und danach beschuldigst du Allah, oder du beschuldigst die Awliya oder Maschayich und sagst: "Sie beschützen uns nicht."
Wie können sie dich beschützen?
Du musst dich selbst schützen.
Das musst du wissen.
Du wirst zur Rechenschaft gezogen für das, was du getan hast und was du tust.
Du bist ein menschliches Wesen.
Allah gab dir einen Verstand zum Denken, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
Wer ist nicht verantwortlich?
Viele, die psychische Probleme haben, sind nicht verantwortlich.
Sogar der Staat gibt ihnen ein Dokument.
Für viele von ihnen gilt: Wenn sie etwas tun, sind sie nicht verantwortlich, weil sie keinen Verstand haben und handeln, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Das sind die Einzigen, die vor Bestrafung oder Urteil bewahrt werden können.
Deshalb muss jeder, der einen Verstand hat, nachdenken und wissen, dass Allah jedem Rizq (Versorgung) gibt.
Jeder bekommt das.
Es gibt keinen Grund, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen und sich ewigem Leid auszusetzen.
Das ist sehr gefährlich, die gefährlichste Sache überhaupt.
Nichts in diesem Leben ist gefährlicher als das.
Denn du hast dieses Leben nur einmal.
Wenn du keine guten Dinge tust, gibt es keine zweite Chance.
In einer Sure im Koran sagen die Bewohner der Hölle: "Oh unser Herr, lass uns zurück zur Dunya gehen und wir werden gehorchen, wir werden anbeten, und wir werden nur Gutes tun."
Er sagt: "Nein, das ist vorbei."
Es ist nur einmal in der Dunya.
Viele Menschen lehren euch, sagen euch, dass ihr achtsam sein sollt, gut zu sein, Geliebte Allahs zu werden.
Früher habt ihr über sie gelacht.
Ihr sagtet: "Das sind keine klugen Leute; das sind Idioten."
Das haben sie über diejenigen gesagt, die beten oder an Allah glauben.
Das ist jetzt die Mode.
Und sie ziehen besonders kleine Kinder an, in Schulen oder auf der Straße.
Sie denken, ihre Familien, Väter, Mütter oder alle anderen seien nicht so klug wie sie.
Dabei sind sie hundertmal klüger als ihr.
Denn damit haben sie Glück hier und in der Akhirah.
Wenn sie ihre Kinder oder Verwandten auf dem Weg Allahs sehen, sind sie die Glücklichsten.
Viele Menschen kommen und bitten um Hidayah (Rechtleitung) für ihre Kinder, für ihren Ehemann oder für einen Bruder oder eine Schwester.
Viele kommen und bitten darum, und wir beten natürlich.
Die ganze Zeit ist dies ein großes Thema an diesem Ort, und auch an Orten in England oder Europa.
In muslimischen Ländern ist es ein bisschen besser als hier.
Die Männer begehen Haram.
Dies wird in der Akhirah bestraft werden.
In der Dunya ist es das Schlimmste, wenn ein verheirateter Mann ohne Nikah, ohne Heirat, zu einer anderen Frau geht.
Es ist die größte Sünde.
Es gibt kleine Sünden und es gibt große Sünden.
Das ist die größte Sünde.
Und sie tun so, als wäre es normal; sie machen einfach weiter.
Und sie sagen: "Wir wissen, dass es Haram ist, aber wir können uns nicht kontrollieren."
Aber wenn ihr euch nicht kontrolliert, liegt es daran, dass ihr nicht wisst, welche Strafe ihr dafür bekommen werdet.
Dafür gibt es eine Strafe in der Dunya noch vor der Akhirah.
Es gibt einen Ausspruch – ich weiß nicht, ob es ein Hadith oder etwas anderes ist:
"Bashir al-qatil bil-qatl wa law ba'da hin."
Er besagt: Verkünde dem Mörder, dass er getötet werden wird, auch wenn es erst später geschieht.
"Wa bashir al-zani bil-faqr."
Und verkünde dem Ehebrecher, dass ihn die Armut ereilen wird.
Die Barakah (der Segen) wird vergehen.
Er wird nichts mehr haben.
Selbst wenn er Millionen besitzt, werden sie ihm nicht bleiben.
Plötzlich wird alles fort sein.
Das ist sehr wichtig.
Denn die Leute wissen von der Akhirah und sagen: "Okay, vielleicht wird Allah uns vergeben."
Aber es gibt auch eine Strafe in der Dunya.
Wenn du Haram begehst, eine Sünde, muss dir etwas zustoßen.
Wann immer du Gutes tust, wirst du gute Dinge in der Dunya finden, noch vor der Akhirah.
Selbst wenn du arm bist: Wenn du Gutes tust, gibt Allah dir Glückseligkeit.
Wenn du Millionen hast, hast du dieses Glück vielleicht nicht.
Wenn du schlechte Dinge tust, bestraft Allah dich auch hier.
Welche Art von Strafe?
Irgendeine Strafe.
Und die größte Strafe ist, dass Allah Azza wa Jalla dich mit Zorn ansieht.
Er sieht dich nicht mit Rahmah (Barmherzigkeit) an.
Er schaut mit Zorn.
Aber wenn ein armer Mann, oder irgendjemand – normale Leute, klein, groß, Mädchen, Frau – wenn sie Gutes tun, ist Allah zufrieden mit ihnen.
Allah segnet sie.
Es wird in einem Hadith Sharif gesagt, dass, wenn Allah mit jemandem zufrieden ist, Er Jibril Alayhis Salam mitteilt, dass Er mit ihm zufrieden ist.
Und Jibril sagt allen Engeln, sie sollen mit ihm zufrieden sein.
Und alle Engel werden zufrieden, und so macht Allah auch die Menschen zufrieden mit diesem Mann.
Deshalb ist es für die Menschen sehr wichtig, auf dem Weg Allahs zu sein, fern von Sünde und Haram.
Besonders davor, dem größten Haram, dies zu tun.
Also seid vorsichtig.
Stürzt euch nicht ins Verderben.
Macht eure Familie nicht unglücklich.
Verärgert eure Verwandten, Vater oder Mutter, nicht mit eurem Verhalten.
Seid gut, Insha'Allah.
Gutes verbreitet sich, von einem zum anderen, zur ganzen Gesellschaft, zu allen Menschen; Allah blickt mit Barmherzigkeit und Liebe auf sie.
Das ist sehr wichtig.
Der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagte: "Ad-Deen an-Naseehah" (Religion ist aufrichtiger Rat).
Ihr müsst den Leuten hiervon erzählen; ob das, was sie tun, gut ist oder schlecht, ihr müsst es ihnen sagen.
Und wenn ihr etwas Schlechtes geschehen seht: Wenn ihr es selbst verhindern könnt, dann tut es.
Wenn nicht, dann sagt zumindest: "Tut das nicht."
Wenn das nichts nützt, dann sagt einfach mit eurem Herzen: "Es ist nicht akzeptabel; Allah liebt dies nicht, akzeptiert dies nicht, und ich liebe und akzeptiere dies auch nicht."
"Das ist nicht gut; das ist schlecht, vom Schaytan, und wir nehmen das nicht hin."
So werdet ihr eurer Verantwortung gerecht.
Aber wenn ihr sagt: "Okay, sie tun dies, lasst sie, was können wir tun? Es ist normal."
Betrachtet schlechte Dinge nicht als normal.
Eine schlechte Sache ist schlecht.
Ihr müsst wissen, dass es schlecht ist und zu euch selbst sagen: "Ich kann nichts tun, aber ich akzeptiere das nicht; es ist nicht normal."
Jetzt versuchen die Leute, viele Dinge als normal darzustellen, aber sie sind nicht normal.
Ich weiß nicht, woran es liegt – am Essen, an der Luft, woher dieses Gift kommt –, was dazu führt, dass jeder abnormale Dinge als normal betrachtet.
Möge Allah unsere Herzen öffnen.
Möge Allah unsere Gesellschaft von dieser Krankheit fernhalten.
Das ist eine sehr schlimme Krankheit.
Möge Allah denen Hidayah geben, die dies tun, und möge Allah uns vergeben, Insha'Allah.
2026-01-19 - Other
Alhamdulillah, heute ist der letzte Tag des Rajab, des ersten der heiligen Monate Allahs.
Laut einigen Kalendern ist morgen der erste Sha'ban; für andere mag er etwas später beginnen.
Aber alhamdulillah, in diesen dreißig Tagen des Rajab hat Allah uns gesegnet.
Wir sind froh über das, was Allah uns gewährt hat.
Dass wir in diesem Leben auf Seinem Pfad wandeln dürfen, während die Monate und Jahre vergehen.
Wenn du mit Allah bist, bist du ein Gewinner; du gewinnst das wahre Leben dieser Monate.
Alhamdulillah, ein gesegneter Monat geht, und ein gesegneter Monat kommt.
Der Monat des Propheten, sallallahu alayhi wa sallam.
"Rajab Shahrullah, Sha'ban shahri, Ramadan shahr ummati."
Rajab bedeutet "Allahs Monat".
Natürlich gehört alles Allah.
Doch für die Ummah hat Allah diesen Monat besonders gesegnet.
Und zu Ehren des Propheten, sallallahu alayhi wa sallam, ist der Monat Sha'ban da.
Sha'ban ist der Monat des Propheten, sallallahu alayhi wa sallam.
Und der Ramadan ist für die Ummah.
Allah hat ihn zum segensreichsten Monat für die Ummah gemacht; viele Dinge geschehen darin.
Aber nun sind wir insha'Allah im Sha'ban, dem der Prophet, sallallahu alayhi wa sallam, besondere Aufmerksamkeit widmete und in dem er seinen Gottesdienst vermehrte.
Manche Leute behaupten heutzutage, dieser Monat habe keinen Wert. Nein, sie wissen es einfach nicht.
Dies ist der Monat des Propheten, sallallahu alayhi wa sallam; er fastete fast den gesamten Sha'ban.
Sogar die Sahaba dachten, es würde zur Pflicht (Fard) werden, da er beinahe den ganzen Monat fastete.
Und was den Ramadan betrifft, so freute er sich auch sehr darauf.
Der Prophet, sallallahu alayhi wa sallam, hat uns all dies gezeigt.
Alhamdulillah, die Leute der Tariqa respektieren alles; sie hinterfragen nicht ständig: "Was ist dies, was ist jenes?"
Alhamdulillah, besonders in unserer Naqshbandi-Tariqa bemühen wir uns, jeder Sunnah in unserem Wird und unserer täglichen Wazifa zu folgen.
Wir tun nichts außerhalb der Sunnah des Propheten, sallallahu alayhi wa sallam.
Möge Allah uns auf Seinem Pfad halten. Wir müssen das ehren, was der Prophet, sallallahu alayhi wa sallam, geehrt hat.
Du kannst selbst die kleinste Sache wertschätzen, aber stelle dich niemals dagegen.
Wenn du dagegen bist... nun, Allahs Reichtum mindert das nicht, aber dein eigener Anteil wird geringer sein.
Man reicht dir ein Juwel und du sagst: "Ich will das nicht." Nun gut, du hast die freie Wahl.
Möge Allah uns den Wert der Zeit erkennen lassen, in der wir uns befinden.
Dieser Wert ist kostbar; dessen müssen wir uns bewusst sein.
Alhamdulillah, Allah hat uns in diese wertvolle Zeit eintreten lassen, insha'Allah.
2026-01-19 - Other
Innamal mu'minuna ikhwatun fa-aslihu bayna akhawaykum. (49:10)
Allah, der Mächtige und Majestätische, bezeichnet die Gläubigen als Brüder.
In vielen Hadithen heißt es auch: "La yu'minu ahadukum hatta yuhibba li akhihi ma yuhibbu li nafsihi."
Der Gesandte Allahs sprach die Wahrheit.
Der Glaube ist nicht vollkommen, so der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam), bis man für seinen Bruder das wünscht, was man für sich selbst wünscht.
Dies ist von großer Bedeutung und von großem Nutzen für die Muslime und die gesamte Menschheit.
Denn wenn du für deinen Bruder im Islam das Gute willst, genau wie für dich selbst, wird auch er dir Gutes wollen.
Es geht darum, Gutes zu tun, das Gute zu verbreiten, Glück und Barakah (Segen) zu bringen.
Das ist es, was der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) erklärte, und Allah, der Erhabene, sagt im Koran, dass die Gläubigen Brüder sind.
Die Zeit des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam) nennen wir Asr as-Sa'adah – das Zeitalter der Glückseligkeit.
Aber was für ein Glück war das?
Sie hatten oft nicht einmal etwas zu essen.
Manchmal hungerten sie zwei oder drei Tage lang und aßen nichts, weil keine Nahrung zu finden war.
Doch jeder wusste, dass dies eine glückliche Zeit war – die glücklichste Zeit überhaupt.
Für die ganze Menschheit und die gesamte Geschichte war die Ära des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam) die glücklichste Zeit.
Natürlich waren es nur 23 Jahre.
Diese Jahre waren voller Segen.
Kurz darauf wurden einige der Menschen, die dabei gewesen waren, zu Feinden; einige verfielen der Fitna (Versuchung/Unruhe).
Langsam wurden die Umstände immer schlechter.
Deshalb sagte der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) auch in einem Hadith: "Meine Zeit ist die beste Zeit."
Nach mir kommt die Zeit der Khulafa ar-Rashidin (der rechtgeleiteten Kalifen).
Die vier Kalifen: Sayyidina Abu Bakr, Umar, Uthman und Sayyidina Ali (möge Allah mit ihnen zufrieden sein).
Auch diese Zeit war gut.
Das darauffolgende Jahrhundert und das zweite Jahrhundert waren ebenfalls gut, sagte er.
Danach entfernten sich die Menschen immer weiter von dem, was der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) über die gegenseitige Liebe gelehrt hatte.
Vieles trat zwischen sie.
Einiges davon war richtig, anderes nicht.
Aber diese Zeit war nicht mehr so glücklich wie die Zeit des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
Jahr für Jahr, Jahrhundert für Jahrhundert entfernte man sich von den Worten des Propheten, und jede Zeit war schlimmer als die vorherige.
Und alhamdulillah, wir sind nun am Tiefpunkt angekommen, alhamdulillah.
Was können wir tun?
Allah hat uns nun mal in dieser Zeit erschaffen.
Doch trotz alledem bleibt der Befehl des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam) bestehen; er ist nicht aufgehoben.
Gläubige sind Brüder. Ein Gläubiger muss seine Brüder, seine Gemeinschaft und die Muslime lieben.
Er muss sie lieben, darf keine Zwietracht säen und sie nicht anfeinden.
Je mehr Freude du an deinem muslimischen Bruder hast, desto mehr freut sich der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) über dich.
Die Awliyaullah (Heiligen) freuen sich mit dir.
Allah ist zufrieden mit dir, wenn du mit deinen Brüdern in Harmonie lebst.
Der Satan hingegen ist nicht glücklich.
Wann ist der Satan glücklich?
Wenn Muslime oder Brüder miteinander streiten, dann freut er sich.
Aber die Freude des Satans ist nicht wie unsere Freude.
Denn er ist voller Neid und Missgunst.
Er wird niemals wahrhaft glücklich sein.
Je mehr wir leiden, desto besser geht es ihm – er wirkt zufrieden –, aber Allah gewährt ihm kein wahres Glück.
Den Gläubigen, den Mu'min, schenkt Allah jedoch Glückseligkeit.
Natürlich sieht man diejenigen, die Unruhe stiften und den Muslimen schaden, in ständigem Elend leben.
Sie werden von schlechten Gedanken geplagt, und ihre Herzen sind von Dunkelheit erfüllt.
Voller satanischer Einflüsterungen.
Sie können nicht glücklich sein.
Selbst wenn sie die ganze Welt erobern würden, fänden sie kein Glück.
Aber die Gläubigen freuen sich über alles, was von Allah kommt.
Sie sind voller Glückseligkeit.
Wenn sie bei ihrer Familie sind, wenn sie bei den Menschen sind, die sie lieben, sind sie glücklich.
Wenn sie zum Beispiel zur Hadsch oder Umrah gehen oder einen heiligen Ort besuchen, erfüllt sie Glück.
Gehen sie aber in ein Casino oder an einen schlechten Ort, werden sie niemals Frieden finden.
Wenn sie solche Orte verlassen, fühlen sie sich noch elender.
Nicht besser – es wird immer schlimmer.
Genau dafür ist unsere Tariqa da, alhamdulillah: um den Menschen zu helfen, glücklich zu sein.
Es gibt Leute, die behaupten, Muslime zu sein, aber sie tun Dinge, die andere Muslime über sie unglücklich machen.
Von klein auf bringen sie sich selbst und ihren Kindern bei, unglücklich zu sein.
Sie verfluchen gute Menschen, sie verfluchen die Gefährten des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
Und dabei weinen sie, jammern und klagen.
Das ist nicht unser Weg. Alhamdulillah, wir lachen.
Dafür gibt es keinen Grund.
Denn Allah hat uns befohlen: "Wa bi dhalika fal-yafrahou." (10:58)
Ihr müsst euch freuen, sagt Allah, wenn ihr auf Seinem Weg seid und Muslime seid.
"Darüber sollen sie sich freuen."
Das ist ein Befehl; ihr sollt glücklich sein, nicht weinen.
Euch nicht selbst geißeln.
Und danach behauptet ihr: "Wir sind Muslime, wir lieben dies", während ihr überall Fitna stiftet.
Nein, die Muslime – die Leute der Tariqa – waren diejenigen, die die Herzen öffneten.
Sayyidina Ahmad Yasawi, der Sultan von Turkestan – sein gesegneter Schrein ist in Kasachstan, wir haben ihn besucht –
er hatte hunderttausend Murids (Schüler).
Er lehrte sie und sandte sie in alle Himmelsrichtungen, sogar in nicht-muslimische Länder.
Sie zogen umher, nicht um zu kämpfen, sondern nur um die Menschen zu lehren.
Und später, als die Armee des Islam eintraf, waren diese Menschen froh, sie zu empfangen.
Weil sie ihnen Glück, Güte und Gerechtigkeit beigebracht hatten – all die guten Dinge, die sie nicht kannten.
Diese Leute gingen hin und unterwiesen sie.
Hunderttausend Derwische und Gelehrte.
"Derwisch" bedeutet, er weiß, wie man betet, was Sunnah ist, was Fard (Pflicht) ist, und er folgt der Tariqa.
Sie eroberten die Herzen, noch bevor sie Burgen oder Festungen einnahmen.
Das ist Tariqa: den Menschen Liebe geben, der Menschheit Glück bringen.
Deswegen sehen wir heute, dass viele Nicht-Muslime durch die Tariqa zum Islam finden.
Sie sagen "Sufi, Sufi", aber wenn man "Islam" erwähnt, laufen sie weg, weil sie denken, Islam sei das, was diese anderen Leute predigen – Töten, Unglück, Hartherzigkeit, nichts Gutes.
Aber wenn man "Sufi" sagt, kommen sie. Zum Beispiel nach Konya zu Sayyidina Jalaluddin Rumi.
Die Nicht-Muslime schätzen ihn sehr.
Vielleicht wissen sie nicht einmal, ob er Muslim ist oder nicht, aber sie anerkennen ihn als Meister des Sufismus.
Es gibt Hunderttausende, die ihm folgen; wenn ein Buch von ihm erscheint, wird es zum Bestseller.
Die Menschen müssen dies erkennen und wertschätzen.
Das ist genau das, was der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) lehrte.
Sufis, die Leute der Tariqa, leben dies vor.
Und dadurch finden Tausende, vielleicht Millionen, zum Islam.
Andererseits, wenn Menschen gegen diese Lehre des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam) handeln, wenden sich viele vom Islam ab.
Sie rennen weg und sagen: "Wir wollen das nicht, das ist nicht gut."
Aber sie kennen den wahren Islam nicht.
Dies ist der wahre Islam: Brüderlichkeit, Nächstenliebe, niemanden unterdrücken und niemanden zum Glauben zwingen.
Der Islam erreicht die Menschen über das Herz.
Der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam) hat nie jemanden gezwungen, Muslim zu werden. Im Koran, in der Sure at-Tauba, heißt es:
Wenn jemand zur Kaaba kommen will, muss er Muslim sein.
Wer kein Muslim ist, darf nicht eintreten.
Aber man bekämpft sie nicht, damit sie Muslime werden.
Nein, wenn sie keine Muslime sein wollen, können sie in ihrer Religion bleiben, solange sie der Regierung gehorchen und ihre Steuer entrichten.
Diese Steuer war nicht hoch. Heute liegen die Steuern in Europa vielleicht bei 80% oder 90%.
Und die Jizya war ähnlich wie die Zakat, vielleicht zweieinhalb Prozent.
Es war fast nichts.
Wenn ihr heute Mehrwertsteuer zahlt, sind das vielleicht 20% oder 30%, ich weiß es nicht genau.
Dazu kommt noch die Einkommensteuer.
Also, alhamdulillah, ihr gebt all euren Gewinn an die Regierung.
Und trotzdem lassen sie den Islam schlecht dastehen.
Doch der Islam ist das Beste, alhamdulillah, denn er ist die Religion Allahs.
Alles ist im Gleichgewicht.
Nichts im Islam ist hart oder unnötig schwer.
Alles ist zum Guten.
Selbst bezüglich des Miswak (Zahnhölzchen) sagte der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam): "Wenn ich es meiner Ummah nicht erschweren würde, hätte ich den Miswak vor jedem Gebet zur Pflicht gemacht."
Dass man ihn benutzt, wenn man betet.
Der Miswak hat hundert Vorteile.
Nicht nur als Sunnah, sondern auch für deine Gesundheit, für deine Zähne, für alles – unzählige Vorteile.
Doch selbst hier, um es nicht zu schwer zu machen, sagte der Prophet (salla Allahu alayhi wa sallam): "Ich werde dies nicht befehlen."
So ist alles im Islam ausgewogen.
Und wo findet man dieses Gleichgewicht?
Man findet es in der Tariqa, alhamdulillah.
Tariqa und Scharia sind eins.
Der Kern der Scharia ist die Tariqa.
Vielleicht fragen manche: "Tariqa? Wozu brauchen wir Tariqa?"
Wenn du es nicht willst, kannst du einfach der Scharia folgen.
Aber letztlich könnte jemand kommen und dich auch von der Scharia abbringen.
Dich täuschen, dich dazu bringen, die Ahl al-Bayt oder die Sahaba zu verfluchen.
Solche Leute stehen außerhalb der Tariqa.
Die meisten von ihnen sind so.
Und wenn sie nicht von dieser oder jener Seite sind, können selbst die in der Mitte von diesem Gedankengut infiziert werden.
Sie fangen an, Haram zu begehen, indem sie diese gesegneten Menschen verfluchen.
Gesegnete Menschen.
Deshalb sollten die Menschen der Tariqa folgen oder auf die Leute der Tariqa hören.
Das ist sehr wichtig für unser Leben und für das Leben unserer Kinder.
Es ist essenziell, ihnen die Liebe zum Propheten, zu den Sahaba und zur Ahl al-Bayt zu lehren.
Alhamdulillah, wie wir schon sagten, befinden wir uns jetzt in diesem Monat, dem Monat des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
In unserem Kalender beginnt er heute Nacht.
Vielleicht ist es in anderen Kalendern erst morgen.
Aber es ist wichtig, diesen Monat zu respektieren und zu ehren, denn es ist der Monat des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
Er schätzte diesen Monat sehr. Alle Hadith-Bücher und die Seerah berichten, dass er nach dem Ramadan in keinem Monat so viel fastete wie im Sha'ban.
Shahr Sha'ban al-Mukarram al-Mu'azzam.
Unser Respekt für den Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam) zeigt sich darin, dass wir respektieren, was er tat.
Wir ehren die Monate, die Tage und die gesegneten Nächte.
All dies entspringt der Lehre des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
Und wenn du der Lehre des Propheten folgst, belohnt dich Allah zehnfach, siebenhundertfach und mehr.
Alhamdulillah, dies ist ein gesegneter Tag an einem gesegneten Ort; wir sind zum ersten Mal hier.
Möge Allah euch segnen.
Möge Allah uns auf Seinem Weg festigen.
Damit wir nicht vom Satan und seinen Anhängern getäuscht werden.
Möge Allah uns Glück schenken.
Wir jammern nicht.
Wir weinen nicht, und wir stiften keine Unruhe wegen Dingen, die in der Vergangenheit liegen.
Allah wird danach fragen, was geschehen ist.
Es gibt keine Belohnung dafür, gute Menschen zu verfluchen oder schlecht über sie zu reden.
Das macht dein Herz nur dunkler, unglücklicher und bringt Fitna über dich.
Möge Allah uns davor bewahren.
Möge Allah sie segnen.
Möge Allah uns an ihrer Barakah teilhaben lassen.
Die Zeit von Asr as-Sa'adah, der Zeit der Glückseligkeit des Propheten (salla Allahu alayhi wa sallam).
Wir leben in einer schweren Zeit, aber möge Allah etwas von diesem Glück in unsere Herzen legen, inshaAllah.
Die Zeiten sind nicht gut, aber inshaAllah, Allah ist zu allem fähig.
Wenn wir fest glauben, wird es ein Leichtes sein, Glück in unseren Herzen zu tragen, inshaAllah.
2026-01-18 - Other
"Wa khuliqal-insanu da'ifa." (4:28)
Allah, der Erhabene und Mächtige, spricht im glorreichen Koran: "Der Mensch wurde schwach erschaffen."
Meiner Ansicht nach ist der Mensch das schwächste aller Geschöpfe, die Allah erschaffen hat.
Denn die anderen Lebewesen, selbst die winzigen, die ihr seht... Eine Ameise zum Beispiel kann das Dreifache ihres eigenen Gewichts tragen.
Auch andere Tiere sind so; sie sind stark, viel kräftiger als der Mensch.
Selbst den scheinbar schwächsten hat Allah viele Fähigkeiten verliehen, die der Mensch nicht besitzt.
Kurz gesagt: Das hilfloseste Wesen ist der Mensch.
Doch ihr seht, dass Allah ihm Verstand gab, ihn am Leben erhält und ihn über die Geschöpfe herrschen lässt. Denn Allah hat die Schöpfung dem Menschen dienstbar gemacht.
Doch sobald der Mensch ein wenig Macht erlangt, glaubt er, es gäbe niemanden, der stärker ist als er.
Er vergisst seinen Ursprung, vergisst seine Schwäche und wird regelrecht zum Tyrannen.
Sei es gegenüber anderen, seiner Familie oder jedem, den er für schwächer hält... Er wird hochmütig und sagt sich: "Ich bin ihnen überlegen."
Das ist kein gutes Zeichen.
Ihr solltet die Kraft allein bei Allah, dem Erhabenen und Mächtigen, suchen.
Ihr müsst das wertschätzen, was Allah euch gegeben hat, und Ihm dafür danken.
Wie Sayyidina Umar (r.a.) sagte: "Der Schwächste unter euch ist bei mir der Stärkste, bis er sein Recht bekommen hat."
"Und der Stärkste unter euch, der andere unterdrückt, ist bei mir der Schwächste, bis ich ihm das Unrecht genommen und es dem Eigentümer zurückgegeben habe."
Es geht um Recht und Gerechtigkeit... Im Islam ist die Gerechtigkeit das höchste Prinzip.
Heutzutage redet jeder von Gerechtigkeit, aber wahre Gerechtigkeit gibt es kaum.
Doch ohne Gerechtigkeit gibt es weder Frieden noch Segen.
Gerecht zu sein, ist die größte Stärke des Menschen. Wer nach Recht und Gerechtigkeit handelt, ist wahrhaft stark.
Weicht er aber vom Recht ab, ist er der Schwächste. Selbst wenn er über die ganze Menschheit herrschte, hätte das keinen Wert.
Denn wenn morgen der Todesengel kommt, kann er nichts dagegen tun.
Möge Allah uns zu jenen machen, die ihre Grenzen kennen und sich ihrer Schwäche bewusst sind, inschallah.
Wir sind, inschaAllah, nur durch die Hilfe Allahs stark.
Das ist das Wichtigste.
Möge Allah uns stets auf diesem Weg festigen, inschaAllah.
2026-01-18 - Other
Allah, der Mächtige und Erhabene, sendet Seinen Segen herab; es gibt einen gesegneten Regen der Barmherzigkeit, der vom Himmel für die Menschen und alle Geschöpfe herabkommt.
Die Orte, um diesen Segen zu erlangen, sind diese gesegneten Versammlungen, in denen wir um spirituelle Fülle und Gutes bitten.
Alhamdulillah, viele von euch, oder eure Väter oder Großväter, sind aus Ländern wie Pakistan ausgewandert; doch Allah, der Mächtige und Erhabene, hat bestimmt, dass ihr euch in diesem Land niederlasst.
Möge Allah, der Mächtige und Erhabene, eure Füße im Islam festigen. Da ihr nun hier seid, ist dies jetzt euer Platz.
Deshalb sagt nicht: "Ich werde dies tun, ich werde das sein"; um in Sicherheit zu sein, müsst ihr den rechtschaffenen Menschen folgen.
Andernfalls werdet ihr unglücklich sein und euren Weg verlieren. Verfallt nicht der Nachlässigkeit; verschwendet nicht eure Identität und eure Religion.
Denn dies ist der wertvollste Schatz.
Vor ein oder zwei Monaten war ich in Südamerika. Dort gab es viele Muslime, die zur Zeit der Osmanen eingewandert waren.
Die Mehrheit von ihnen war muslimisch, aber mit der Zeit begann sich dieser Zustand zu ändern.
Alhamdulillah; auch wenn der Satan und seine Helfer versuchen, dies zu beenden, sehe ich das Vorhandensein von Scheichs, Tariqas und Madrasas, die diesen Adab am Leben erhalten.
Aber Alhamdulillah, so Allah will, wird dieses Licht nicht erlöschen. Denn selbst in den Ländern des Unglaubens haben sie solche Dergahs, die den Glauben und die Überzeugung der Menschen bewahren.
Ihr solltet euch nicht auf die Sorgen konzentrieren; die eigentliche Sorge ist es, diesen Sohbet-Versammlungen fernzubleiben.
Diese Orte geben euch spirituelle Kraft und Frieden.
Während man auf dem Weg der Tariqa schreitet, sind diese Orte unverzichtbar.
Tariqa bedeutet, wahrhaftigen Glauben zu besitzen. Diejenigen, die im Kreis des Islam sind, aber die Tariqa nicht akzeptieren, sind Muslime, aber sie gelten nicht als (vollkommene) Gläubige.
Ein Mu'min zu sein bedeutet, an Wunder zu glauben, daran zu glauben, dass unser Prophet (Allah's Segen und Frieden seien auf ihm) lebendig ist, an die Sahaba, die Ahl al-Bayt, die Gottesfreunde und an deren Wirken und Beistand zu glauben.
In Südamerika gab es früher keine Tariqa, nur Muslime. Aber als sie begannen zusammenzukommen, vereinte die Tariqa sie und versöhnte ihre Herzen.
Diese Zusammenkunft, dieses Versammeln kann niemals schlecht sein; im Gegenteil, es wächst mit neuen Menschen.
Es macht die Menschen durch den Islam glücklich und wird zum Mittel für ihre Rechtleitung.
Dies ist unser Weg; der Weg der edlen Scheichs, der Weg der Gottesfreunde.
Man sollte keinen Raum für Sorgen lassen und nicht denken: "Unser Leben ist schwer". Schaut euch diese islamischen Länder an: Pakistan, Türkei, Ägypten, alle...
Allah, der Mächtige und Erhabene, hat uns die schönsten Orte der Welt geschenkt, aber wir befolgen Seine Befehle nicht. Genau deshalb fliehen die Menschen nun von Land zu Land.
Mit dem Befehl Allahs, des Mächtigen und Erhabenen, müsst ihr als Leute der Tariqa weiterhin stets zusammenkommen. Dann kann euch diese Dunkelheit nicht schaden und eure Angelegenheiten werden leicht sein.
Sayyidina Yusuf (Friede sei mit ihm) war im Kerker, aber er war voller Frieden; dies war für ihn keine Sorge, denn er war mit Allah, dem Mächtigen und Erhabenen.
Andere waren in Palästen, an besseren Orten, aber sie waren unglücklich.
Wahres Glück bedeutet, mit Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, zu sein; mit den Rechtschaffenen, mit den Dienern, die der Wahre liebt, zusammen zu sein.
Möge Allah, der Mächtige und Erhabene, diese Dergah noch mehr segnen.
Sicherlich mag nicht jeder die Kraft haben, hierher zu kommen.
Als Mevlana Scheich bezüglich der Eröffnung eines Ortes gefragt wurde, pflegte er zu sagen: "Jeder Ort, an dem ihr zusammenkommen könnt, ist segensreich."
Es ist nicht nötig zu sagen: "Ich komme von weit her"; besucht weiterhin den Ort in eurer Nähe, zu dem ihr gehen könnt.
Dies ist zu eurem Besten, es wird euch nutzen.
Liebt einander und seid zufrieden miteinander; seid auf keinen Fall neidisch.
Dies gehört nicht zum Adab der Tariqa; denn Neid kommt vom Satan.
Was ihn aus dem Paradies vertreiben ließ, ist der Neid.
Wen auch immer ihr seht, ob es eine Qadiri-Dergah oder eine Chishti-Dergah ist; wir freuen uns nur darüber, dass Menschen in der Tariqa, auf irgendeinem wahren Weg sind.
Darin liegt kein Übel.
Wenn ihr glaubt, dass dies schlecht für euch sei, ist dieser Gedanke nicht Tariqa; wer so denkt, gehört nicht zur Tariqa und steht im Widerspruch zum Wesen der Tariqa.
Wir preisen Allah, den Mächtigen und Erhabenen; so Allah will, möge Er noch vielen Menschen ermöglichen, den Weg der Tariqa zu beschreiten.
2026-01-18 - Other
Möge Allah euch segnen.
Ihr erweist uns Ehre, obwohl wir ihrer nicht würdig sind. Doch Alhamdulillah, durch uns ehrt ihr die Maschayekh und den Propheten (sallallahu alaihi wasallam).
Danke dafür; möge Allah euch mehr und mehr Liebe und Licht schenken.
Möge Er euch auf diesem Pfad festigen – dem Weg des Propheten (sallallahu alaihi wasallam), dem Weg der Ahlus Sunnah wal Jamaah und dem Weg der Tariqa.
All dies ist ein und derselbe Weg; es gibt keinen Unterschied.
Alhamdulillah, wir sind auf dem richtigen Weg, der Tariqat al-Mustaqim, dem geraden Pfad.
„Tariqa“ bedeutet Weg und „Mustaqim“ bedeutet gerade – einer, der nicht vom Ziel abweicht.
Alhamdulillah, wir folgen dem Weg des Propheten (sallallahu alaihi wasallam) und werden dies fortsetzen, nicht nur bis zur Qiyamah, sondern in Ewigkeit.
Wer von Anfang an daran festhält, ist gesegneter und wird dem Propheten (sallallahu alaihi wasallam) im Jannah näher sein.
Auch im Dunya sind sie beim Propheten (sallallahu alaihi wasallam) beliebter.
Denn der Prophet (sallallahu alaihi wasallam) sagte: „Wer Salawat zu mir sendet, dem antworte ich.“
Deshalb antwortet der Prophet (sallallahu alaihi wasallam) jedes Mal, wenn die Leute der Tariqa Salawat oder Durood für ihn rezitieren.
Das ist unser Glaube, der islamische Glaube. Auch wenn manche Leute das nicht akzeptieren, sind sie nicht von Belang.
Das Wichtigste ist, auf dem Weg des Propheten (sallallahu alaihi wasallam) zu sein, dem Weg eurer Väter, Großväter und Vorfahren, von der Zeit des Propheten bis heute.
Dieser Weg dauert an. Viele haben versucht, ihn zu zerstören, aber sie vermochten es nicht.
Sie sind vergangen, und niemand weiß mehr etwas von ihnen.
Es waren natürlich nicht nur ein oder zwei oder hundert, sondern Tausende überall; doch alle wurden besiegt und mitsamt ihrer Fitna begraben.
Sie bereuen nun unter der Erde, was sie getan haben, aber es nützt ihnen nichts mehr.
Der Nutzen liegt darin, diesem Weg jederzeit zu folgen und nicht auf Schaitan zu hören.
Die Leute sagen: „Ich habe Waswasa“ (Einflüsterungen). Das ist normal von Schaitan, aber jene Leute sind schlimmer als Schaitans Einflüsterungen.
Alhamdulillah, unser Sheikh, der die Qasida rezitierte, sprach über die Masjid al-Aqsa sowie Isra und Mi'raj.
Leider ist es vielen Menschen derzeit nicht möglich, diesen Ort zu besuchen.
Heute fragte mich einer unserer Brüder: „Du reist überall hin; welches Land gefällt dir am besten?“
Vielleicht dachte er, ich würde Mekka oder Medina sagen, aber ich sagte Palästina.
Alhamdulillah, weil es das Land der Propheten ist und das Land dieser heiligen Masjid al-Aqsa.
Subhanallah, Allah hat die Liebe zu diesem Land in mein Herz gelegt.
Ich war früher mit Mawlana Sheikh dort; zu jener Zeit kontrollierten es die Araber.
Jedes Jahr brachte Mawlana Sheikh Hadschis aus Zypern, nahm sie mit zum Haddsch, und sie besuchten die Masjid al-Aqsa.
Nachdem Israel es eingenommen hatte, konnten sie nicht mehr gehen. Aber nach sechzig Jahren habe ich es besucht, und es war ein wahrhaft fantastischer Ort.
Als ich Nablus besuchte, was eine sehr schöne Stadt mit vielen Tariqa-Leuten ist, luden sie uns zum Abendessen ein.
Wir beteten in allen Moscheen, und Nablus ist wirklich voll von vielen Anhängern der Tariqa.
Aber die Menschen, all diese Araber – sie wurden von Anfang an vom Westen getäuscht, um eine Revolution gegen den Kalifen und die Osmanen zu starten.
Man bot Sultan Abdul Hamid Milliarden an, um seine Schulden zu begleichen, wenn er ihnen nur ein kleines Stück Land von dort geben würde.
Sultan Abdul Hamid warf diesen Mann hinaus und sagte: „Ich kann dir nicht einmal eine Handvoll Erde von diesem heiligen Land geben; es ist mein Amanah (anvertrautes Gut).“
„Wie könnte ich vor Allah treten und sagen, dass ich diese Verantwortung aufgegeben habe?“
Sultan Abdul Hamid und alle Sultane waren Leute der Tariqa; Sultan Abdul Hamids Sheikh gehörte der Schadhili-Tariqa an.
Er gab es nicht her, aber sie stifteten Fitna, stürzten ihn und betrogen die Araber.
Sie sagten den Arabern: „Ihr werdet Könige aller Muslime und Araber sein, und dieses Land wird euch gehören.“
Mawlana Sheikh Abdullah Daghestani war zu dieser Zeit in der osmanischen Armee.
Er vollzog vierzig Tage lang Khalwa (spirituellen Rückzug) im Felsendom (Masjid al-Sakhrah), nahe der Masjid al-Aqsa.
Er war ungefähr ein Jahr dort und verteidigte Palästina und die Masjid al-Aqsa.
Nach ihrer Rückkehr waren die Osmanen am Ende. Schnell übernahmen die westlichen Mächte alle osmanischen Ländereien und verbannten den Kalifen.
Dazu sind sie fähig. Wir können nichts sagen, denn „Krieg ist Täuschung“.
Im Krieg mag dich dein Feind betrügen.
Aber derjenige zu sein, der betrügt, ist schrecklich.
Sich auf die Seite des Feindes gegen den Islam und gegen den Kalifen zu stellen, ist eine große Sünde.
Das kann nicht akzeptiert werden.
Natürlich endete diese Ära, und nachdem jene Palästina übernommen hatten, begannen die Leute über Unterdrückung zu klagen und zu weinen.
Warum passiert das?
Selbst jetzt erkennen sie das Unrecht nicht an, das sie begangen haben.
Immer noch sind sie gegen die Osmanen und gegen den Kalifen – die ganze arabische Welt.
Denkt nicht, dass sie mit dem Kalifen oder den Osmanen glücklich wären.
Bis heute hat der Westen dieses Gift in ihre Länder gebracht, und es ist bis in die Knochen der Araber gesickert.
Wenn man auch nur ein wenig darüber spricht, sieht man Feindseligkeit und Hass gegen die Osmanen und den Kalifen.
Aus diesem Grund geschieht all dies jetzt.
Sie schreien „Gaza, Gaza“, aber das ist eure eigene Schuld.
Der Feind kann tun, was er will; erwartet keine Güte vom Feind.
Aber wenn ihr nicht zu Allah bereut und nicht mit der Tariqa seid, steht es nicht gut um euch.
Kann jemand sagen, dass das falsch ist?
Ich wurde in Damaskus geboren und habe dort gelebt. Während meiner Schulzeit lehrten sie uns, dass die Osmanen der Feind seien.
Sie lehrten, dass sie uns rückständig gemacht und unser Land besetzt hätten.
Hätten die Osmanen gewollt, hätten sie Palästina diesen Leuten geben und das Geld nehmen können, und sie würden heute noch ihr Land regieren.
Aber diese Leute haben keinen Verstand; ihr Verstand ist zerstört und ausgebrannt.
Alle Muslime... ihr Verstand ist vernebelt. Kein Denken, keine richtige Reflexion.
Sie schauen nur auf das Äußere, ohne zu sehen, was dahinter oder im Inneren liegt.
Sie rennen dem Iran hinterher, den Wahhabiten – man kann nicht sagen, dass jemand in diesem Zustand wahrhaft muslimisch handelt.
Folgendes geschah, als ich in Nablus war. Sultan Abdul Hamid liebte diese Stadt; es war ein besonderer Ort für ihn.
Es war bei einem Abendessen... die Leute waren Mascha'Allah, sehr gut. Sie mochten Sultan Abdul Hamid, weil er sie liebte; er baute sogar die Eisenbahn nach Nablus.
Aber ein alter Mann saß dort, und als ich ihn grüßte, war er nicht sehr erfreut.
Er sagte „Tatbi'“, und ich verstand zuerst nicht, was „Tatbi'“ bedeutete.
Später verstand ich, dass „Tatbi'“ bedeutet, „Beziehungen zu normalisieren“, was sie ablehnen.
Wir kommen, um einen heiligen Ort zu besuchen, und Allah hat uns diesen Weg geöffnet, also kamen wir.
Warum sagst du so etwas?
Es ist nicht nur für euch; das heilige Land ist für alle Muslime.
Wenn ihr behauptet, es sei nur für euch, werden sie euch natürlich unterdrücken und alles tun, was euch missfällt.
Das ist also die Situation des Islams und der Muslime.
Sie müssen von echten Ulama und Maschayekh lernen.
Alhamdulillah, natürlich gibt es viele von ihnen, aber leider sehe ich, dass sogar Sufi-Araber dieses Gift überall in ihren Körpern tragen.
Wenn man sich zu sehr mit einer Sache beschäftigt, wird sie langsam sichtbar.
Also müssen sie Allah Azza wa Jalla um Vergebung bitten.
Allah ist Ghafur (Vergebend) und Rahim (Barmherzig).
Allah nimmt an und vergibt. Insha'Allah vergibt Allah uns und sendet uns Hilfe.
Alhamdulillah, es gibt frohe Botschaften vom Propheten (sallallahu alaihi wasallam) bezüglich Mahdi (alaihissalam).
Ohne dies wäre es schwierig.
Zu allen Zeiten, überall, gibt es Probleme in der Welt; kein Ort ist ohne Probleme.
Und die meisten Probleme finden sich natürlich an muslimischen Orten und in muslimischen Ländern.
Warum?
Weil Schaitan nicht in Rente gegangen ist.
Wie Mawlana Sheikh einmal erklärte, als ein Bischof ihn fragte, wann dieses Unheil enden würde.
Mawlana Sheikh sagte: „Wenn Schaitan in Rente geht, wird es vorbei sein.“
Er lachte sehr über diesen Mann.
Die Realität ist: Es wird vorbei sein, wenn Mahdi (alaihissalam) kommt.
Aber Schaitan ist noch nicht fertig.
Wenn wir von Kaschmir, Myanmar, Palästina, Irak, Iran, Afrika, Sudan, Libyen hören... jedes muslimische Land hat Probleme.
Ich werde sehr traurig.
Aber dann wird mir klar, dass wenn sie versuchen würden, es selbst zu lösen, es Tausende von Jahren dauern würde.
Ich erinnere mich daran, dass es Frieden geben wird, wenn Sayyidina Mahdi (alaihissalam) kommt.
Keine Probleme mehr, keine Visa, keine Erlaubnis mehr nötig für das Bleiben, Gehen oder Kommen.
All das wird ein Ende haben.
Natürlich ist Schaitan noch nicht im Ruhestand. Doch wenn Mahdi (alaihissalam) kommt, wird diese Welt so sein, wie der Prophet (sallallahu alaihi wasallam) sagte: Die ganze Erde wird dem Islam angehören.
Es wird keine andere Religion geben; alle Menschen werden dem Islam folgen.
Islam bedeutet Frieden; es wird Frieden für die ganze Welt sein.
Also wird Mahdi (alaihissalam) kommen, und nach ihm wird Isa (alaihissalam) kommen.
Nach Mahdi wird Isa (alaihissalam) herrschen; es werden vierzig Jahre des Friedens sein.
Und wenn Isa (alaihissalam) stirbt, wird er in der Nähe des Propheten (sallallahu alaihi wasallam) begraben werden.
Nicht wie jene verrückten Leute behaupten, er sei der Sohn Gottes, Astaghfirullah.
Das ist die lächerlichste Idee von denen, die dachten, sie seien die klügsten Menschen der Welt.
Sogar sie können jetzt diese intelligente Maschine fragen; sie haben ja intelligente Maschinen.
Wenn man sie fragt: „Wer ist Isa (alaihissalam)?“, wird sie sagen, er ist ein Prophet.
Sogar die Maschine weiß es besser als sie.
Wenn also Isa (alaihissalam) stirbt und in der Nähe des Propheten (sallallahu alaihi wasallam) in Medina begraben wird – sein Platz ist dort, wie die Ahlus Sunnah wal Jamaah weiß.
Danach wird alles wieder schlecht werden.
Schaitan wird mit voller Kraft zurückkehren und unter den Menschen wirken.
So viele Menschen werden wieder zu Kafirs und Ungläubigen werden.
Nur wenige Muslime werden bleiben, und zu dieser Zeit wird der Rauch (Dukhan) kommen.
Und der Muslim, wenn er diesen Rauch einatmet, wird er sterben (und ins Jannah eingehen).
Nur die Kafirs werden hier übrig bleiben.
Es wird also nur für vierzig Jahre eine Ruhe vor Schaitan geben, und danach wird er zurückkehren.
So ist das Dunya; es muss so sein.
Denn Qiyamah kommt über diese Leute, die Ungläubigen; alle werden zu jener Zeit vernichtet.
Nun bringen sie manchmal Nachrichten, dass ein Stein aus dem Weltraum kommt und die Erde treffen und Qiyamah verursachen wird.
Alhamdulillah, Muslime und Gläubige wissen, dass das nicht wahr ist.
Vielleicht haben andere Menschen große Angst, sind besorgt und traurig, dass das Ende der Welt mit diesem Stein kommt.
Aber jeder Stein und jede Kleinigkeit geschieht auf Befehl von Allah Azza wa Jalla.
Wie kann Qiyamah ohne Seinen Befehl eintreten?
Ungläubige haben unsinnige Überzeugungen.
Sie machen sich selbst Angst – keine Angst vor Allah, sondern Angst vor dem Nichts.
Allah hilft uns, Insha'Allah, uns auf dem Weg der Ahlus Sunnah wal Jamaah zu halten.
Wer sind sie?
Es sind diejenigen, die der Scharia folgen.
Alhamdulillah, die Scharia und die vier Madhhabs (Rechtsschulen) sind wichtig.
Diejenigen, die dies nicht akzeptieren, gehören nicht zur Ahlus Sunnah wal Jamaah.
Jeder Madhhab bietet einen leichten Weg; es gibt keine Erschwernis.
Jedes Land kann dem folgen, was für es geeignet ist.
Aber jetzt ist die neue Mode von diesen Leuten zu sagen: „Wir brauchen keinen Madhhab.“
Sie verfluchen die Madhhabs und verfluchen die Leute, die einem Madhhab folgen.
Sie sagen: „Kein Bedarf für Madhhab, du folgst nur dem Koran.“
Aber wenn sie den Koran lesen, höre ich viele Leute, die ihn nicht einmal richtig lesen können.
Wie also könnt ihr ihn verstehen und ihm folgen?
Der Prophet (sallallahu alaihi wasallam) sagte: „Yassiru wa la tu'assiru“ (Macht es leicht und macht es nicht schwer).
Der Prophet (sallallahu alaihi wasallam) lehrte uns, die Dinge einfach zu machen.
Wenn sie dir deinen Weg zeigen, den Weg des Madhhab, ist es einfach für dich zu folgen.
Wenn du den Weg nicht kennst, wirst du den Koran von Anfang bis Ende aufschlagen und versuchen, etwas zu finden.
Bis du es findest, vergisst du das andere wieder; immer wieder nachschlagen – das ist nicht gut.
Dies verursacht eine große Fitna.
Die Ulama wissen das; es gibt viele Leute, die Dinge gegen die Scharia tun.
Aber sie behaupten: „Wir wissen das aus dem Koran.“
Den Koran Azimushan... um ihn zu erlernen, muss man mindestens zehn Jahre studieren, um ihn richtig lesen und verstehen zu können.
Wenn man ihn versteht, muss man auch nach dem Hadith schauen.
Diese Leute akzeptieren keine Hadithe; sie sind verloren.
Alles, was sie lesen, wird ohne Nutzen sein; es schadet ihnen sogar.
Weil sie Fitna säen und die Leute dazu bringen, nach anderen Dingen zu suchen.
Also, Ahlus Sunnah wal Jamaah, entfernt euch nicht vom Madhhab und entfernt euch nicht von der Tariqa.
Dies sind zwei Flügel, wie man sagt.
Sheikh Khalid al-Baghdadi wurde „Dhu l-Janahayn“ genannt, der Besitzer der zwei Flügel.
Ein Flügel für die Scharia, einer für die Tariqa.
Ohne dies kann man nicht fliegen.
Es müssen beide sein, und das ist unser Weg.
Allah segne euch, möge Allah euch auf diesem Weg bewahren, Insha'Allah.
Ihr könnt jeder Tariqa folgen; das ist nicht wichtig, wie ich auch heute sagte.
Es gibt viele Tariqas; ihr könnt jeder Tariqa folgen, die für euch passend ist, genauso wie jedem Madhhab, der für euch geeignet ist.
Allah segne euch, Allah halte uns fest auf diesem Weg.
2026-01-17 - Other
„Wahrlich, Allah ist mit denen, die Gottesfurcht besitzen und Gutes tun.“ (An-Nahl, 16:128)
Jene, die sich vor dem Übel hüten und stets bestrebt sind, Gutes für die Menschen zu bewirken.
Alhamdulillah, das ist die größte Gnade für uns:
Zu wissen, wer euch den Rücken stärkt.
Euer Halt ist weder ein Polizist, noch ein Politiker, noch ein reicher Mensch.
Euer Halt ist Allah, der Herr und Eigentümer des gesamten Universums.
Allah Azza wa Jalla unterstützt euch; das müsst ihr verinnerlichen.
Seid frohen Mutes; seid nicht traurig und lasst euch nicht bedrücken.
Sicherlich, wenn Menschen fern der islamischen Heimat in einer anderen Umgebung sind, wirken die Luft und die spirituelle Atmosphäre manchmal fremd.
Sie verfallen in Ängste; Sorge und Traurigkeit überkommen sie.
Das ist kein rechter Zustand; ihr müsst euch an Folgendes erinnern.
Sagt: „Hasbunallah – Allah genügt uns, Er ist mit uns.“
Allah ist zu allem fähig; für Ihn ist nichts schwierig.
Er ist al-Qadir, al-Muqtadir (Der Allmächtige, der Bestimmer aller Macht).
Dieses Wissen ist für einen Mu'min, für einen Muslim, die größte Gabe.
Denn der Muslim ist stets die Zielscheibe und steht unter dem Beschuss der Unterdrücker.
Oder der Satan entsendet seine Armeen gegen den Gläubigen, um ihn unglücklich zu machen und ihn vom Gedenken an Allah Azza wa Jalla abzuhalten.
Ihr einziges Ziel ist es, uns abzulenken und uns von der Besinnung auf den Barmherzigsten, Allah Azza wa Jalla, der uns erschuf und am Leben erhält, zu entfernen.
Er gewährt jedem seinen Unterhalt, sei er Muslim oder Nicht-Muslim; doch wenn Muslime dies begreifen, finden ihre Herzen Frieden.
Sie werden glücklich und werden niemals im Elend versinken.
Genau das ist der Weg unseres Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm.
Als er mit der Verkündung begann und die Menschen zur Wahrheit einlud, stellten sich alle gegen Ihn.
Sie erachteten jede Art von Qual und Bosheit gegen den Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, als rechtmäßig.
Und sie boten Ihm ganze Welten an, damit er von seiner Sache ablässt.
Er lehnte ab, denn der Prophet, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, kannte seinen Herrn.
Wenn ihr kein Geld in der Tasche habt und jemand kommt und sagt: „Ich gebe dir fünf Groschen, folge mir“, würdet ihr mitgehen?
Hasha (Allah bewahre) – das ist vielleicht kein perfektes Beispiel – aber diese törichten Achtlosen dachten, unser Prophet (Allah's Segen und Frieden seien auf ihm) würde die Wahrheit verlassen und ihnen folgen.
Es waren unwissende Leute.
Man nennt jene Zeit sogar das „Zeitalter der Unwissenheit“ (Jahiliyya).
Es gibt zwei Arten der Jahiliyya.
Die eine war zur Zeit des Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, welche Er (Allah's Segen und Frieden seien auf ihm) beendete, Alhamdulillah.
Die zweite ist die der Endzeit, die heutige Zeit.
Diese ist viel gravierender als jene erste Zeit der Unwissenheit.
Damals glaubten sie wenigstens an Götzen oder, wenn auch falsch, an irgendeine Gottheit.
Aber in dieser Jahiliyya der Endzeit glauben die Menschen an gar nichts mehr.
Das ist die tiefste Finsternis der Unwissenheit.
Das ist wahre Ignoranz; denn Allah gab ihnen jede Möglichkeit zu wissen, zu sehen, nachzudenken und zu hören, aber sie glauben dennoch nicht.
Früher schauten die Menschen in den Himmel und dachten, die Sterne seien nur kleine Lampen.
Jetzt aber wissen sie, wie gewaltig das Universum ist, doch sie können kein Ende und keine Grenzen dieses Universums finden.
Sie schauen und sehen Welten, die milliardenfach größer sind, aber sie finden keine Grenze, an der sie sagen können: „Hier ist der Endpunkt.“
Wenn sie also auch nur ein wenig Verstand hätten, müssten sie an einen Schöpfer glauben.
Dass sie aber nicht glauben, zeugt von ihrer Unwissenheit.
Unwissenheit bedeutet: entweder nicht zu wissen oder nicht wissen zu wollen.
Es ist keine Schande, ein Unwissender zu sein, der nichts weiß, aber lernen will; daran ist nichts Verwerfliches.
Aber wenn ihr darauf beharrt, unwissend zu bleiben und in der Ignoranz zu verharren, dann ist das schrecklich.
Aus diesem Grund hat Allah Azza wa Jalla alle Propheten gesandt.
Wie unser Prophet, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, über seine Gefährten sagte: „Meine Sahaba sind wie die Sterne am Himmel; welchem ihr auch folgt, ihr werdet rechtgeleitet.“
Auf diese Weise beendet ihr eure Unwissenheit.
Jede Wahrheit, die vom Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, kommt, lehrt die Menschen das Wesen dieses Lebens und was das Leben im Jenseits bedeutet.
Sie teilt mit, wie Allah den Menschen erschuf und wie diese Welt begann.
Es ist nicht nötig, Theorien aufzustellen wie „es geschah so, es passierte so“.
Ihr sagt kurz „Allah hat erschaffen“; das ist für die Verständigen der einfachste und klarste Weg.
Die Verstandlosen aber forschen immer noch vergeblich: „Wie kam es dazu, wie lief es ab?“
Dabei ist alles im Koran, dem Wort Allahs, vorhanden.
Er erklärt alles von Anfang bis Ende.
Er teilt sogar mit, was danach geschehen wird, die Zustände des Jüngsten Gerichts.
Sie haben Theorien und wissen eigentlich, dass es so kommen wird, wie der Koran berichtet, aber sie glauben dennoch nicht.
Sogar die Beschreibung des Jüngsten Gerichts im Koran bestätigen sie heute mit ihrer eigenen Wissenschaft.
„Wenn der Himmel sich spaltet und rötlich wird wie kochendes Öl (oder: wie eine rote Rose).“ (Ar-Rahman, 55:37)
Wenn der Himmel sich öffnet und die Form einer Rose annimmt...
In der Wissenschaft beschreiben sie es genau so; es wird einer riesigen sich öffnenden Rose gleichen.
Allah teilt dies offen mit, dennoch glauben sie nicht.
Sie schieben es immer noch auf und sagen: „Das wird erst in Milliarden von Jahren passieren.“
Wenn Allah es will, wenn jene Stunde kommt, geschieht alles in einem Augenblick, inschaAllah.
Das Wichtige ist, rechtschaffene Menschen zu finden und jenem gesegneten Weg der Propheten zu folgen.
Und die Verständigen folgen diesem Weg.
Viele Awliyaullah zeigen den Weg Allahs auf.
Hadrat Mawlana Scheich Nazim, sein Geheimnis sei geheiligt.
Alhamdulillah, er stammte aus einer erleuchteten, gebildeten Familie.
Damals schickten sie ihn zur Ausbildung nach Istanbul.
Zu jener Zeit gab es in Zypern niemanden mit der finanziellen Kraft oder dem Wissen, um dort eine höhere Bildung zu vermitteln.
Deshalb studierte er in Istanbul.
Er war sehr intelligent, und seine Brüder ebenso.
Als die Zeit kam und sein älterer Bruder starb, brach er seine Ausbildung ab.
Denn sein Herz begann, sich dem Jenseits, der Spiritualität zuzuwenden.
Dieser Zustand veranlasste ihn dazu, die weltlichen Wissenschaften aufzugeben, obwohl er sein Studium abgeschlossen hatte und hochbegabt war.
Mawlana Scheich war durch die Himma (spirituelle Unterstützung) der Awliyaullah eine auserwählte Person.
Er verließ die Türkei und vollzog die Hidschra (Auswanderung).
Denn damals war es in der Türkei verboten, den Adhan zu rufen oder Kleidung gemäß der Sunna des Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, zu tragen.
Er hatte die Absicht, nach Medina al-Munawwara zu gehen.
Zuerst ging er nach Syrien, nach Homs.
Dort gab es eine Madrasa aus der osmanischen Zeit mit großen Gelehrten, wahrlich exzellenten Alims.
Dort studierte er ein Jahr lang.
Er hielt sich am Maqam von Seyfullah Khalid bin Walid auf.
Er war dort und eignete sich das Wissen von zehn Jahren in diesem einen Jahr an.
Fiqh, Hadith, Tafsir, Arabisch; einfach alles...
Es war nicht leicht; ich habe auch studiert, aber das Wissen von zehn Jahren in einem Jahr zu lernen, ist außerordentlich schwer.
Aber was wir in zehn Jahren lernten, vollendete er in einem Jahr.
Dies diente dazu, ihn auf seine eigentliche Aufgabe vorzubereiten.
Nachdem er das Scharia-Wissen vervollständigt hatte, schickte ihn sein Scheich nach Damaskus.
Dort lernte er Mawlana Scheich Abdullah Daghestani kennen und schloss sich ihm an.
Er diente ihm sein ganzes Leben lang.
Bis zu seinem Lebensende beschützte und betreute Mawlana Scheich Abdullah den Mawlana Scheich Nazim.
Als er sich von der Welt zurückzog, trug er sieben Jahre lang keinen einzigen Cent in seiner Tasche.
Er sagte: „Ich will die Welt nicht.“
Er reiste hin und her, er reiste sogar ohne Geld mit einem kleinen Boot von Syrien nach Zypern; das war sein Karamat.
Sieben Jahre später sagte Mawlana Scheich Abdullah zu ihm: „Jetzt ist es gut. Es reicht, du sollst ausgeben, du sollst nehmen; es ist nun kein Problem mehr.“
Danach verbrachte er viele Jahre mit Mawlana.
In diesen Jahren bildete Mawlana Scheich Abdullah Daghestani ihn aus und schenkte ihm seine besondere Aufmerksamkeit (Tawajjuh).
Es gab auch andere Murids, aber Mawlana Scheich hatte einen besonderen Blick und ein besonderes Interesse für Mawlana Scheich Nazim.
Er schickte ihn in die Khalwa nach Medina.
Sechs Monate in Medina...
Und danach auch in Bagdad...
Auch Mawlana Abdulqadir al-Jilani begleitete ihn spirituell; sie waren im selben Dergah.
Einer der Enkel von Mawlana Scheich Abdulqadir al-Jilani hatte einen Traum.
Ihm wurde im Traum gesagt: „Schau, einer unserer Söhne wird hierher kommen; du musst ihn suchen, ihn finden und ihm dienen, bis er seine Khalwa beendet.“
Es wurde ihm mitgeteilt, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit er eintreffen würde.
Als Mawlana Scheich mit dem Bus von Damaskus nach Bagdad kam, sah er beim ersten Schritt in Bagdad jenen Mann dort warten.
Er erwartete ihn und brachte ihn in das für die Khalwa vorbereitete Zimmer, in sein eigenes Haus.
Die ganze Zeit über kümmerte er sich um ihn.
Mawlana Scheich erzählte: „Ich war sechs Monate dort.“
„Jeden Tag, nachdem die Leute gegangen waren, ging ich zum Maqam von Sayyidina Abdulqadir al-Jilani und machte Muraqaba (Meditation).“
„Drei, vier Stunden lang... dann kehrte ich in das Zimmer zurück.“
So war der Zustand des Scheich Effendi.
Nachdem er viele Khalwas vollendet hatte und Mawlana Scheich Abdullah in die Ewigkeit überging, übernahm er das Amanah (das anvertraute Erbe).
Es tauchten viele Leute auf, die behaupteten, Kalifen oder etwas anderes zu sein, aber niemand schenkte ihnen Beachtung.
Ein Jahr vor seinem Tod sagte Mawlana Scheich Abdullah zu ihm: „Für dich wird es eine Eröffnung in den westlichen Ländern geben; du musst gehen und sie finden.“
Daraufhin, als Mawlana Scheich Abdullah 1973 verstarb, kam Mawlana Scheich 1974 zum ersten Mal nach England.
Seit damals, Alhamdulillah, hat er jenen Samen gesät und jener Setzling wächst heran.
Und inschaAllah, mit Sayyidina Mahdi Alayhissalam und der gesamten islamischen Welt wird es zur Vollendung kommen, inschaAllah.
Deshalb sagen wir: Sorgt euch nicht, seid nicht traurig.
Was geschehen soll, geschieht; es ist von Allah Azza wa Jalla vorherbestimmt.
Mawlana Scheich rezitierte immer diese Verse:
„La tukthir li-hammik, ma quddira yakun.“ (Mehre nicht deinen Kummer; was bestimmt ist, geschieht.)
„Wa Allahu al-muqaddir, wa al-'alamu shu'un.“ (Allah ist der Bestimmer, und die Welt ist voller Wandel.)
Sorge dich nicht um das, was kommen wird; ob du willst oder nicht, das Schicksal erfüllt sich.
Alles wird von Allah bewirkt, und die Menschen sind Seine Geschöpfe, deshalb grämt euch nicht.
Manchmal sagen die Leute: „Ich habe Panikattacken.“
Das rührt von einem schwachen Glauben her.
Wären sie vollkommene Gläubige, gäbe es keine Panikattacken.
Die meisten sagen, sie hätten Todesangst.
Warum fürchtet ihr euch vor dem Tod?
Wie schön haben unsere Vorfahren gesagt: „Die Angst hat keinen Nutzen für den Todeszeitpunkt.“
Angst hilft nicht gegen den Tod.
Ob du dich fürchtest oder nicht, wenn die Frist abgelaufen ist, wirst du das dir Anvertraute (die Seele) zurückgeben.
Deshalb macht euch keine Sorgen.
Seid auf den Tod vorbereitet; verrichtet eure fünf täglichen Gebete.
Und wann immer der Tod kommt, wird es gut für euch sein; habt keinen Kummer.
Wenn ihr diese Vorbereitung nicht habt, dann ist es Zeit, sich zu fürchten.
Wenn ihr Gläubige und Muslime seid, betet, fastet und den Befehlen Allahs folgt, indem ihr den Maschayikh und Awliyaullah folgt...
Dann gibt es keinen Grund zur Angst.
Euer Herz sollte froh sein.
Die meisten Sahaba sprachen wie Sayyidina Bilal al-Habeschi.
Als er sehr krank war und wusste, dass sein Tod nahte, sagte er Folgendes.
Er sprach: „Morgen treffe ich die Freunde, Muhammad Mustafa, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, und seine Gefährten.“
Deshalb, o Menschen, seid nicht ohne Glauben.
Vertraut darauf: Wenn Allah euch Rizq (Versorgung) geben will, werdet ihr essen.
Er gibt jedem seinen Unterhalt; Er ist ar-Razzaq (der Versorger).
Fürchtet euch nicht und denkt: „Ich werde nichts zu essen finden, ich werde verhungern.“
Selbst wenn die ganze Welt euch gehörte, aber kein Bissen in eurem Schicksal bestimmt wäre, könntet ihr nichts davon essen.
Wenn ihr nichts habt, sendet Allah Azza wa Jalla euch euren Unterhalt.
Viele Menschen haben dieses Problem, ein Problem mit dem Iman (Glauben), ein Problem mit dem Tawakkul (Gottvertrauen).
Ihr müsst im vollkommenen Sinne an Allah glauben.
Bist du ein Gläubiger? Ja, ich bin ein Gläubiger.
Dann fürchte dich nicht, gerate nicht in Panik, sei nicht traurig.
„Die Gläubigen sollen sich allein darüber freuen“ (Yunus, 10:58), sagt Allah Azza wa Jalla.
Wenn ihr der Wahrheit folgt, betet, fastet und gute Taten verrichtet, dann seid glücklich.
„Sollen sich darüber freuen.“ (10:58)
Der Befehl lautet: Ihr sollt glücklich und glückselig sein.
Grämt euch nicht.
Sicherlich geschehen viele Dinge auf der Welt.
Aber das kommt von Allah.
Alles, was ihr seht, ist der Wille Allahs.
Natürlich gibt es Dinge, denen wir nicht zustimmen, die uns missfallen, wie Unterdrückung oder Ungerechtigkeit.
Aber wir glauben an die Gerechtigkeit von Allah Azza wa Jalla.
Wir wissen, wie Er die Unterdrückten, die Ermordeten oder Gefolterten entschädigen wird.
Für all das wird Allah sie zu ihrem Lohn führen.
Und sie werden ewig glücklich sein.
Die Welt ist im Vergleich zum Jenseits eine sehr kurze Zeit; man kann beide nicht einmal vergleichen.
Mawlana Scheich verteilte, Alhamdulillah, unermüdlich und ohne Überdruss aus dem Ozean der göttlichen Überfülle.
Seit jenem Tag und auch davor reiste er von Ort zu Ort und hielt Sohbas.
Er leitete die Menschen recht.
Er gab ihnen spirituelle Unterstützung.
Spirituelle Unterstützung und Himma sind das Wichtigste.
Gäbe es diese spirituelle Himma nicht, gäbe es keine Spur mehr von den Muslimen.
Denn seit dem ersten Tag nach dem Propheten, Allah's Segen und Frieden seien auf ihm, begannen sie anzugreifen, um den Islam und die wahren Muslime zu vernichten.
Aber mit der Unterstützung der spirituellen Kraft, die vom Propheten (Allah's Segen und Frieden seien auf ihm), den Sahaba, der Ahl al-Bayt und den Awliyaullah kommt, stehen wir immer noch aufrecht.
Wir haben keinerlei Angst.
Möge Allah uns, euch und allen Muslimen schöne Unterstützung und den Sieg (Nusrat) gewähren, inschaAllah.
Möge Allah uns auf ihrem Weg beständig machen.
Und möge Er uns in ihre Zustände kleiden, inschaAllah.
Wie gesagt, wir können nicht genau wie sie sein.
Vielleicht, wenn wir ein Tausendstel davon tun können, ist das schon ein sehr großer Gewinn.
Wenn wir uns auch nur einen Hauch von den tausend Zuständen Mawlanas aneignen können, ist das sehr gut.
Möge Allah uns helfen, dies zu erreichen, inschaAllah.
Möge Allah mit euch zufrieden sein.
Alhamdulillah, wir sind zum zweiten Mal in dieser Moschee, inschaAllah; auch dies ist ein gesegneter Ort.
Auch die Stadt ist eine schöne Stadt, es gibt viele rechtschaffene Menschen, Alhamdulillah.
Allah hat euch hier zusammengebracht, versammelt.
Möge Allah, inschaAllah, unter euch eine schöne Liebe und Glückseligkeit gewähren.
Es gibt keine Trennung zwischen den Tariqas (Orden).
Das Wichtigste ist, in einer Tariqa, auf einem wahren Weg zu sein.
Mawlana Scheich pflegte zu sagen, dass jeder Mensch eine Bestimmung für eine bestimmte Tariqa hat.
Welche es ist, ist nicht wichtig; solange ihr nicht außerhalb jenes spirituellen Kreises verbleibt, inschaAllah.
Möge Allah mit euch zufrieden sein.