السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-08-30 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَقُلۡ جَآءَ ٱلۡحَقُّ وَزَهَقَ ٱلۡبَٰطِلُۚ إِنَّ ٱلۡبَٰطِلَ كَانَ زَهُوقٗا (17:81) صَدَقَ الله العظيم Allah, der Erhabene, verkündet: "Die Wahrheit ist gekommen." "Die Lüge ist vergangen." Dies ist Allahs heiliges Wort. Es ist die Wahrheit. Deshalb wird sich das Wahre durchsetzen. Wie sehr sie auch dagegen ankämpfen, wie sehr sie die Menschen auch zu täuschen versuchen - wer getäuscht werden soll, wird getäuscht. Wer nicht darauf hereinfällt, wird auf der Seite der Wahrheit stehen. Die Lüge wird untergehen. Sie wird auf dem Müll landen. Sie wird im Abfall enden. Sie wird wertlos sein. So ist es nun mal. Seit Adam, Friede sei mit ihm, ist die Wahrheit offenbar und wird es bis zum Jüngsten Tag bleiben. Diejenigen, die ihren Begierden folgen und nach Gutdünken handeln, werden samt der Lüge untergehen. Die Anhänger der Wahrheit werden siegen und diesen Weg weitergehen. Manchmal verbünden sich Menschen mit der Lüge und dem Satan. Sie setzen alles daran. Man könnte meinen, sie hätten die Oberhand gewonnen. Doch weit gefehlt. Was auch immer sie tun, gegen Allah können sie nicht bestehen. Wären sie klug, stünden sie auf Allahs Seite. Sie wären auf der Seite der Wahrheit. Denn der Mensch lernt aus dem, was er sieht. Von Adam bis heute hat sich die Wahrheit stets durchgesetzt. Die Wahrheit hat gesiegt. Die Lüge wurde besiegt. Die Lüge hatte nie Bestand. Die Wahrheit wird ewig währen. Haltet zur Wahrheit. Wendet euch nicht von der Wahrheit ab. Folgt nicht euren Launen und sagt nicht: "Das ist unser Weg, das gefällt uns", und lauft der Lüge hinterher. Sie wird mit der Lüge untergehen. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah den Menschen die Weisheit schenken, ihren Verstand zu nutzen, denn wer seinen Verstand nutzt, steht auf der Seite der Wahrheit. Wer seinen Verstand nicht nutzt, ist töricht, auch wenn er sich für klug hält. Möge Allah uns davor schützen. Möge Allah uns vor unseren niederen Begierden bewahren.

2024-08-29 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Dank sei Allah, auch dieser letzte Mittwoch des Monats Safar ist vorüber. Unser Prophet freute sich darüber. Wir freuen uns auch wie er. Mögen wir in Gesundheit und Wohlergehen leben, ohne Schwierigkeiten. Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagte: Manche Menschen bitten um Geduld. Bittet nicht um Geduld. Bittet Allah um Barmherzigkeit und Güte. Wer um Geduld und Prüfung bittet, sollte wissen, dass Prüfungen nicht leicht sind, sondern schwer. Deshalb bittet Allah ständig um Seine Güte, Seine Gnade, dass Er gibt ohne zu prüfen. Aber da die Welt ein Ort der Prüfung ist, möge Allah uns unser Leben leicht machen, auch wenn wir geprüft werden. Möge wir unser Leben mit Glauben verbringen. Die größte Prüfung ist die Glaubensprüfung. Diese Prüfung hat viele verschiedene Feinde. Es gibt Satan, Begierden, die Welt. Die Prüfung ist hart. Vertraut auf Allah bei dieser Prüfung, verrichtet eure Gebete, erfüllt Allahs Befehle und macht euch keine Gedanken um den Rest. Zweifel kommen vom Satan. Hört nicht darauf. Tut einfach eure Pflicht. Kümmert euch nicht um die, die außerhalb dieses Weges sprechen. Hört auch nicht auf innere Zweifel. Wenn Zweifel kommen, sagt "Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter" und vertreibt sie. Satan gibt Zweifel, um die Umsetzung der Befehle Allahs vergessen zu lassen. Um diese Zweifel zu vertreiben, sollte man sagen: "Allah ist mein Herr und Muhammad, Friede sei mit ihm, ist mein Prophet und Gesandter." Unser Scheich pflegte zu sagen: "Wenn man 'Muhammad ist mein Prophet' sagt, löscht das mit Allahs Erlaubnis den Zweifel aus dem Herzen." Natürlich gibt es in dieser Welt viele Prüfungen. Deshalb sollte jeder, ob arm oder reich, unbedingt Almosen geben. Ein Reicher hat freilich andere Möglichkeiten als ein Armer. Er sollte mehr geben. Aber auch wenn ein Armer nur wenig gibt, wird er bei Allah geschützt sein. Er sollte nicht sagen: "Ich bin arm, ich kann nichts geben." Selbst wenn es nur eine Kleinigkeit ist - ein Groschen, fünfzig Cent, was auch immer - sollte er täglich etwas als Almosen geben. Die Welt kommt eben nicht ohne Prüfungen aus. Um diese Prüfungen zu erleichtern und Unheil abzuwenden, sind Almosen sehr wichtig. Möge Allah uns bewahren. Möge Allah uns allen helfen und unseren Glauben stärken. Das ist das Wichtigste.

2024-08-28 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet, Friede sei mit ihm, dankte demjenigen, der das Ende des Monats Safar verkündete. Er freute sich über das Ende dieses Monats. Der Monat Safar ist schwer. Allah, der Erhabene und Majestätische, hat ihn so erschaffen. Es ist ein schwerer Monat, aber alles hat seine Weisheit. Die Schwere dieses Monats dient dazu, dass die Gläubigen mehr gute Taten vollbringen. Damit sie mehr zu Allah flehen und sich an Ihn erinnern. Allah sei Dank verlaufen alle Monate so, wie Allah es will. Manche sind gesegnet, manche schwer, manche normal, aber der letzte Mittwoch dieses Monats Safar ist etwas schwerer. Was werden wir an diesem letzten Mittwoch tun? Wir werden wieder unsere Lobpreisungen, unseren Tasbih machen. Gebt mehr Almosen, damit ihr vor Unglücken geschützt seid. Unglück und Prüfungen geschehen durch Allahs Willen, können aber durch Almosen abgewendet werden. Allah, der Erhabene und Majestätische, hat auch darin eine Weisheit. Er hat den Menschen einen Willen gegeben; es gibt den individuellen Willen der Menschen und den universellen Willen Allahs. Das sind Dinge, die Allah weiß. Aber sicherlich kann der Mensch entscheiden, ob er entweder seinem Ego folgt oder nicht: Bemühe dich, dein Ego zu überwinden und das Gute zu tun. Wenn du das tust, wird es dir nützen. Wenn du deinen Willen zum Guten lenkst, wirst du gewinnen. Wenn du aber nicht deinen Willen verwendest, um Gutes zu tun, sondern deinem Ego folgst, wirst du niemals erfolgreich sein. Jetzt ist das Ende des Monats Safar. Wir sollten uns über das freuen, worüber sich unser Prophet, Friede sei mit ihm, gefreut hat. Was er liebte, sollten wir lieben. Was er nicht mochte, sollten wir nicht mögen. Heute ist der letzte Mittwoch, die letzte Woche des Safar, und wir freuen uns, dass er endet, so wie der Prophet, Friede sei mit ihm, sich freute. Möge Allah uns immer in Freude und Glück leben lassen. Möge Allah uns Freude in dieser Welt und im Jenseits gewähren. Unsere Freude besteht darin, auf dem Weg unseres Propheten zu sein. Das ist unsere größte Freude. Wenn du dich über andere weltliche Dinge freust, ist es nur eine minutenlange Freude, die dann endet. Die Freude unseres Propheten währt ewig. Möge Allah sie uns allen gewähren.

2024-08-27 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Alles sollte um Allahs Willen getan werden. Der Mensch ist undankbar. Wenn du gibst, steht er zu dir. Wenn du nicht gibst, wird er sofort sauer und redet schlecht über dich. Er kann alle möglichen Intrigen spinnen und Unheil anrichten. Um sich vor solchen Menschen zu schützen, sollte man alles um Allahs Willen tun. Jede Tat, jede gute Tat sollst du um Allahs Willen vollbringen. Nicht für jemandes Nutzen oder Vorteil. Wenn du es aus Eigennutz tust, damit die Leute dir dankbar sind oder dich gut finden, wird dich der Mensch eines Tages enttäuschen und all deine Güte vergessen. Der Mensch ist nun einmal so gestrickt. Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: Wenn du jemandem Gutes tust, schütze dich vor seinem Übel. Deshalb, wenn es um Allahs Willen getan wird, ist es egal, wie viel Böses oder was auch immer sie im Gegenzug tun. Du bist gelassen, dein Kopf ist frei, dein Inneres ist ruhig, du bist zufrieden. Du erwartest niemandes Dank. Der Dank gebührt Allah, dem Erhabenen. Natürlich, wer Menschen gegenüber undankbar ist, der ist auch Allah gegenüber undankbar. Diese Menschen hat Allah dir zur Seite gestellt, hat sie dir als Helfer gegeben. Wenn du ihnen dankst, dankst du Allah. Wenn nicht, entgeht dir dieser Segen und diese Belohnung. Aber das Wichtige ist, dass derjenige, der Gutes tut, wissen muss, dass es aufrichtig ausschließlich um Allahs Willen getan wird. Wie es im edlen Koran heißt: Wir erwarten von euch weder Dank noch Gegenleistung. "Ich habe dem geholfen, er hat mir nicht geholfen. Ich habe ihn bewirtet, er hat mir nicht mal ein Glas Wasser angeboten", so reden viele Menschen. So sollte man nicht reden. Das ist nicht gut. Diese Worte sind Satans Tricks und Listen, damit du die Belohnung für deine gute Tat nicht erhältst. Oder damit du nur sehr wenig Belohnung erhältst. Wenn du etwas im Gegenzug erwartest, verliert deine gute Tat ihre Aufrichtigkeit und wird zu Eigennutz. Davon hat man dann sehr wenig. Möge Allah uns vor dem Übel unseres Egos bewahren. Lasst uns aufrichtig um Allahs Willen handeln, damit wir Frieden finden. Wenn du alles einfach nur für Allah tust, dann machst du dir keinen Kopf darüber, ob dieser Mensch gut oder schlecht reagiert, oder was auch immer sagt oder anstellt. Du denkst darüber nach, ob Allah, der Erhabene, mit dir zufrieden ist. Selbst wenn die Person sich dir gegenüber schlecht verhält, solltest du daran denken, dass du es ohne Erwartung einer Gegenleistung, nur um Allahs Willen getan hast. Du solltest in der Hoffnung handeln, dass Allah es annimmt, das sollte deine Absicht sein. Möge Allah uns allen diese Schönheit schenken, damit wir Frieden finden. Wenn du eine Gegenleistung für deine Handlungen erwartest, dann handelst du für dein Ego aus Eigennutz. Nimm dich in Acht: Selbst nur ein "Dankeschön!" zu erwarten, ist eine Erwartungshaltung auf Gegenleistung. Wir bitten von niemandem, außer von Allah. Wir danken Allah, wir preisen Allah, so Allah will.

2024-08-26 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Erhabene und Majestätische, verlangt nichts von uns, was wir nicht auch zu leisten imstande sind. Er fordert nur das, was wir tun können. Es sind unsere tatsächlichen Handlungen, die zählen. Dinge, die wir tun, gelten entweder als akzeptabel oder nicht. Für Dinge, die wir nicht tun können oder die uns nur durch den Kopf gehen, müssen wir keine Rechenschaft ablegen. Der Satan bringt verschiedene Gedanken in den Kopf des Menschen. Solange man sie nicht ausführt, haben sie keine Auswirkung oder Konsequenzen. Wie wenn du einen schlechten Traum hast und ihn niemandem erzählst, hat er keine Auswirkung. Man muss keine Angst davor haben. Wenn du hinausgehst und mit deiner Zunge oder deiner Hand, deinem Fuß, wie auch immer, etwas Böses tust, dann wirst du zur Rechenschaft gezogen und bestraft. Aber für das, was im Inneren des Menschen ist, solange es nicht nach außen dringt und niemandem erzählt wird, gibt es keine Strafe, keine Bedeutung. Deshalb sollte der Mensch gelassen sein. Der Muslim sollte gelassen sein. Er sollte sich nicht unnötig belasten. Wenn du einen schlechten Traum hast, erzähle ihn niemandem. Erzähle deine Träume auch nicht Menschen, die sie schlecht deuten. Denn wie sie gedeutet werden, so werden sie wahr. Als dem Propheten Josef falsche Träume erzählt wurden, wurden sie so wahr, wie er sie deutete. Deshalb muss man auch darauf achten. Die Menschen sollten nicht ihre Träume, geschweige denn schlechte Träume, erzählen. Solange man sie nicht erzählt, haben sie keine Auswirkungen. Denn es gibt verschiedene Arten von Träumen. Wenn es jemanden gibt, dem du vertraust, dass er sie gut deuten kann, lass sie deuten. Wenn nicht, behalte sie für dich, mach dir keine Sorgen. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah es zum Guten wenden. Allah sei Dank! Allah gibt uns keine Last, die wir nicht tragen können. لاَ يُكَلِّفُ اللّهُ نَفْسًا إِلاَّ وُسْعَهَا (2:286) Allah belastet niemanden mit Dingen, die er nicht zugleich auch zu tun imstande ist, sagt Allah, der Erhabene und Majestätische. Allah sei Dank für diese Gnade. Unsere Taten sind schon mangelhaft. Wenn wir für jeden Gedanken bestraft würden, wäre unsere Lage schlecht, wir könnten nie gerettet werden. Allah sei Dank. Allah ist der Barmherzige, der Gnädige.

2024-08-25 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt: ادْعُونٖٓي اَسْتَجِبْ لَكُمْؕ (40:60) "Ruft Mich an, Ich werde eure Gebete erhören." Dieses Wort Allahs, des Erhabenen und Majestätischen, ist wahr. Die Menschen sagen: "Wir haben gebetet, aber unser Gebet wird nicht erhört." Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt, dass das Gebet erhört wird. Das Gebet des Gläubigen wird erhört. Das Gebet des Ungläubigen wird nicht erhört. وَمَا دُعَٓاءُ الْكَافِرٖينَ اِلَّا فٖي ضَلَالٍ (13:14) Selbst wenn der Ungläubige betet, wird sein Gebet nicht erhört. Er hat ohnehin nichts. Da er keinen Glauben hat, wird sein Gebet nicht erhört. Nur das Gebet des Gläubigen wird erhört. Die Gläubigen sagen: "Wir beten, aber unser Gebet wird nicht erhört." Wir erhören es mit Sicherheit. Denn unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagt, dass das Gebet, das hier nicht sichtbar ist, aber im Jenseits bleibt, viel nützlicher ist als das in dieser Welt erhörte Gebet. So sehr, dass unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagt, dass die Menschen beten und sagen werden: "Wäre doch keines unserer Gebete in der Welt erhört worden, sondern im Jenseits geblieben." So nützlich ist es. Deshalb hören einige Menschen auf zu beten, weil ihre Gebete nicht erhört werden. Aber dies ist ein Befehl. Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt "Betet". Es ist ein Befehl. Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagt: "Das Gebet ist Gottesdienst". Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagt: "Das Gebet ist das Herz, der Kopf, die Essenz des Gottesdienstes". Deshalb ist Beten immer nützlich. Hoffnungslosigkeit steht einem Muslim nicht. Nur der Ungläubige gibt die Hoffnung auf Allah auf, der Gläubige sollte es nicht tun. Er sollte sein Gebet stets für das Gute verrichten. Er sollte nicht für das Böse beten. Es sollte immer für das Gute sein, damit es, wenn es in dieser Welt erhört wird, ein großes Gut ist. Wenn es für das Jenseits bleibt, ist es noch besser. Möge Allah unsere Gebete erhören, inschallah. Lasst uns in Hoffnung leben und nicht in Verzweiflung fallen. Lasst uns die Hoffnung auf Allah nicht aufgeben, inschallah. Die Hoffnung aufzugeben ist Unglaube. Möge Allah uns davor bewahren.

2024-08-24 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Erhabene und Allmächtige, hat uns erschaffen. Es gibt keinen anderen Ort, wohin wir gehen könnten. Von Allah kommen wir und zu Ihm kehren wir zurück. Das ist etwas, das jeden von uns betreffen wird. Allah sei Dank haben unser Prophet, Friede sei mit ihm, und die anderen Propheten uns offenbart, was nach diesem Leben geschehen wird. Ein gläubiger Muslim ist darauf vorbereitet. Er handelt entsprechend, um im Jenseits ein gutes Leben zu haben. So wie man in dieser Welt arbeitet, um im Alter gut leben zu können; So muss derjenige, der im Jenseits ein angenehmes Leben führen möchte, Allahs Gebote befolgen. Er wird Seinen Anweisungen gehorchen. Und sich von Seinen Verboten fernhalten. Nach dem letzten Atemzug beginnt das Leben im Jenseits. Für einen Muslim ist es, wie Scheich Nazim sagte, so einfach und angenehm wie das Öffnen einer Tür und das Betreten eines anderen Raumes. Für einen Muslim ist es leicht. Für einen Nicht-Muslim ist es sehr schwierig. Möge Allah uns davor bewahren. Für denjenigen, der sich Allah widersetzt, ist es sehr schwer. Ein Muslim verlässt diese Welt und trennt sich von seiner Familie. Auf der anderen Seite empfangen ihn die anderen Gläubigen. Sie fragen jedes Mal, wer angekommen ist, dieser oder jener. Sie begrüßen ihn und freuen sich. Beim Abschied hier gibt es Traurigkeit. Auf der anderen Seite herrscht Freude. Wie wenn man von einem Ort abreist, sind die Menschen traurig. Sie sagen: "Unser Freund geht fort." Auf der anderen Seite freuen sie sich über die Ankunft des Gläubigen. Auch er freut sich. Denn er trifft diejenigen wieder, die verstorben sind. Es ist wie ein Fest. Er trifft seine Eltern, seine liebsten Menschen, seinen Scheich und seine Verwandten wieder. Die Traurigkeit auf dieser Seite ist natürlich normal. Auch bei der Geburt gibt es sowohl Freude als auch Schmerz. Beim Sterben ist es genauso. Deshalb gibt es für den Gläubigen kein Problem. Für den Ungläubigen, den Götzendiener, den Atheisten und den Unterdrücker ist es jedoch ein großes Problem. Ins Jenseits zu gehen. Aber für den Gläubigen gibt es nichts zu befürchten. Keine Traurigkeit. Im Gegenteil, es gibt Erleichterung. Wie Mevlana sagte: "Dies ist meine Hochzeitsnacht", bezogen auf die Nacht seines Übergangs ins Jenseits. Für den Gläubigen ist es genauso. Die Großen, die Heiligen und die Gelehrten zeigen uns den Weg, damit wir vorbereitet sind und uns nicht ängstigen. Möge Allah uns allen wahren Glauben schenken. Möge Allah uns vor dem Übel unseres Egos bewahren, inschallah.

2024-08-23 - Dergah, Akbaba, İstanbul

بسم الله الرحمن الرحيم وَتُعِزُّ مَن تَشَآءُ وَتُذِلُّ مَن تَشَآءُۖ بِيَدِكَ ٱلۡخَيۡرُۖ إِنَّكَ عَلَىٰ كُلِّ شَيۡءٖ قَدِيرٞ (3:26) صَدَقَ الله العظيم Nur Allah, der Erhabene und Majestätische, kann jemanden wahrhaft ehren. Er ehrt, wen Er will. Er erhöht, wen Er will. Niemand kann Ihn daran hindern. Niemand kann sich in Seine Entscheidung einmischen, wen Er erhöht. Allah, der Erhabene und Majestätische, beschloss, unseren Propheten zum Ehrenvollsten und Höchsten zu machen. Auch wenn seine Gegner es nicht wollten, ist unser Prophet der Ehrenvollste im gesamten Universum. Als er in Erscheinung trat, war er ein Waisenkind und arm. Damals, wie auch heute, schätzten die Menschen diejenigen, die Geld hatten oder aus einflussreichen Familien stammten. Aus Hochmut glaubten sie deshalb nicht an unseren Propheten. Sie folgten ihm nicht. Und was geschah, als sie ihm nicht folgten? Unser Prophet, Friede sei mit ihm, wurde geehrt. Er ist der Ehrenvollste und Edelste. Sie hingegen wurden erniedrigt. Sie wurden wertlos und in einen beschämenden Zustand versetzt. Sie werden bis zum Jüngsten Tag ewig in der Hölle bleiben. Deshalb respektiert und liebt auch ihr die Menschen, die Allah, der Erhabene und Majestätische, geehrt hat, damit auch euch Ehre zuteilwird und ihr davon profitiert. Nur so kann man Nutzen erlangen. Nicht durch unsere anderen Taten. Natürlich ist es ein Zeichen der Liebe zu Ihm, wenn wir dem Weg folgen, den Er uns gezeigt hat. Es zeigt, dass wir Ihm folgen. Das müssen wir tun, aber das Wichtigste dabei sollte unsere Liebe, unser Respekt und unsere Verehrung für Ihn sein. Andernfalls sind unsere Taten unvollständig. Es ist ungewiss, ob sie angenommen werden oder nicht. Nur durch die Verehrung unseres Propheten wird alles angenommen. Daran gibt es keinen Zweifel. Andernfalls kannst du der gelehrteste Mensch der Welt sein und alles tun, was du willst. Ohne Liebe zu unserem Propheten nützt es nichts. Es ist ungewiss, ob es angenommen wird oder nicht. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah uns alle zu Seinen geehrten Dienern machen, inschallah. Sein Wille ist der einzig gültige. Möge Sein Wille und Sein Wunsch für uns zum Guten sein, inschallah.

2024-08-22 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Ein Sprichwort besagt: "Für den Narren ist jeden Tag Feiertag." Dies beschreibt eine Person, die die Sorgen der Welt abgeschüttelt hat. Wenn einem die Welt egal ist, sagt man, jeder Tag sei ein Feiertag. Deshalb ist ein Mensch, der sich um die Welt sorgt, ständig traurig und in Aufruhr. Es ist ein Mensch, der nicht weiß, was er tun soll. Ein Mensch, der auf Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, vertraut und sich auf Ihn verlässt, ist das Gegenteil davon. Nichts beeinträchtigt ihn. Was ihn beeinflusst, ist, ob er Allahs Wohlgefallen erlangt hat oder nicht, das ist es. Das sind die Dinge, über die der Mensch nachdenken sollte. Eine unzurechnungsfähige Person ist für nichts verantwortlich. Aber wir, die zurechnungsfähig sind, tragen alle Verantwortung. Ob die Dinge, die man als Verantwortlicher tut, für Allahs Wohlgefallen getan wurden, oder für etwas anderes, für Satans Wohlgefallen oder für das eigene Ego, danach wird der Mensch beurteilt. Dann erlangt der Mensch inneren Frieden. Ein Mensch, der Allahs Wohlgefallen sucht, ist immer in Frieden. Denn dieser Weg erinnert einen ständig. Man erinnert sich und gedenkt Allahs fortwährend. Allahs zu gedenken, Seiner zu erinnern, bringt Ruhe in das Herz des Menschen: أَلَا بِذِكْرِ ٱللَّهِ تَطْمَئِنُّ ٱلْقُلُوبُ (13:28) Wenn man Seiner nicht gedenkt, ist man in Aufruhr. Man ist besorgt. Man ist nie in Frieden. Frieden und Ruhe bedeuten, mit Allah zu sein, Seiner zu gedenken, ständig bereit zu sein. "Allah ist gegenwärtig, Allah ist mein Zeuge, Allah sieht mcich" ist das Motto der Tariqah. Sag: Allah ist bei mir, Allah sieht mich. Allah ist mein Zeuge! Ein Mensch, der dies weiß, tut nichts Böses, er tut nur Gutes. Möge Allah uns zu solchen Menschen machen.

2024-08-21 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Erhabene und Allmächtige, hat 99 Namen. Es gibt viele Namen, aber diese 99 wurden unserer Gemeinschaft offenbart. Jeder Name manifestiert sich entsprechend den Anforderungen der Zeit. Da wir uns jetzt in der Endzeit befinden, ist der letzte Name As-Sabûr, was "der unendlich Geduldige" bedeutet. Die Manifestation dieser Zeit gehört diesem Namen. Dank der Manifestation dieses Namens bleibt die Strafe trotz der vielen Abweichungen vom Islam aus. Denn der Jüngste Tag ist nahe, dies ist das Ende, dies ist der gesegnete Name. Deshalb glauben die Menschen, sie könnten tun und lassen, was sie wollen, ohne Konsequenzen. Sie meinen, ihre Taten blieben ungestraft. Gäbe es die Manifestation dieses Namens nicht, würde sie eine schwere Strafe treffen. Allah ist barmherzig und vergebend. Wenn sie aufrichtig bereuen, wird die Strafe erlassen. Diejenigen, die denken, es bliebe ohne Folgen, weil "Allah geduldig ist", irren sich gewaltig. Die Strafe wird früher oder später kommen. Es gibt kein Entkommen. Weder in dieser Welt noch im Jenseits kann man sich vor Allah verbergen. Darum bereut ein kluger Mensch. Er bittet Allah um Vergebung. Möge Allah uns allen vergeben. Dank sei Allah, dies ist wiederum ein Akt der Barmherzigkeit. Trotz so viel Bosheit, Abkehr vom Islam und Unglauben; Allah, der Erhabene und Allmächtige, übt Geduld. Diese Geduld kommt auch uns als Barmherzigkeit zugute, denn die Unschuldigen leiden mit den Schuldigen. Die Strafe für diese Übeltaten hätte auch uns getroffen. Allah sei Dank gibt es die Manifestation dieses Namens der Geduld. Dadurch können wir unser Leben weiterführen. Möge Allah uns allen vergeben.