السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2024-10-09 - Dergah, Akbaba, İstanbul

اِنَّمَا الۡمُؤۡمِنُوۡنَ اِخۡوَةٌ فَاَصۡلِحُوۡا بَيۡنَ اَخَوَيۡكُمۡ​وَ (49:10) Allah, der Allmächtige und Erhabene, befiehlt: Muslime, Gläubige sind Geschwister. Wenn zwischen Geschwistern Zwietracht entsteht, versöhnt sie miteinander. Dies ist eine große Tugend, ein Akt der Barmherzigkeit. Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: Wenn ihr dies tut, wird meine Barmherzigkeit auf euch ruhen. لَعَلَّكُمۡ تُرۡحَمُوۡنَ (49:10) Dies ist sehr wichtig, denn der Satan versucht ständig, einen Keil zwischen die Gläubigen zu treiben und ihre Beziehungen zu zerrütten. Gelingt ihm das, gerät der Mensch unter den Einfluss des Satans. Er verleumdet dann und tut Böses. Er tut die Dinge, die Allah verboten hat. Wie unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagte: Alles vom Gläubigen ist dem anderen Gläubigen heilig. Sein Blut, sein Besitz, sein Leben, seine Ehre - Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat sie für unantastbar erklärt. Darauf muss man achten. Der Mensch, wenn Uneinigkeit entsteht, anfällig für allerlei teuflische Handlungen. Wenn es also Unstimmigkeiten zwischen Menschen gibt, sollte man sie mit Güte und Weisheit beilegen. Dabei ist es wichtig, sich auf das Positive zu konzentrieren und versöhnliche Worte zu finden, selbst wenn die Beteiligten diese nicht direkt ausgesprochen haben. Es kann hilfreich sein, die guten Absichten des anderen zu betonen, wie zum Beispiel: "Ich bin sicher, diese Person schätzt dich und möchte dir nicht schaden." Dies ist angebracht, um zwischen den Menschen Frieden zu stiften, zu versöhnen, zu schlichten. Heutzutage läuft es oft anders. Wenn etwas vorfällt, stacheln sie die Person an, oder wenn eine Frau Probleme mit ihrem Mann hat, raten die Familien nicht zur Versöhnung, sondern sagen sofort "Lass dich scheiden" und bringen sie zurück ins Elternhaus. Anstatt sie zu beruhigen, schüren sie den Konflikt noch mehr. Sie tun sogar alles, um eine Rückkehr zu verhindern. So sind die meisten Menschen heutzutage. Dadurch gerät die Frau in eine Zwickmühle: Sie kann weder eine neue Ehe eingehen noch sich mit ihrem Mann versöhnen. Stattdessen sieht sie sich mit einer Vielzahl neuer Probleme konfrontiert. Diese Dinge erfordern der Aufmerksamkeit! Die Menschen heutzutage pochen darauf: "Ich habe Recht". Selbst wenn du Recht hast, muss man manchmal für ein gutes Zusammenleben Geduld aufbringen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, mit Weisheit und Mitgefühl zu beraten. Wenn es in der Familie oder zwischen Menschen Unstimmigkeiten oder Zwietracht gibt, sollte man alle Wege zur Versöhnung ausloten. Das ist etwas, das Allah gefällt. Zwischen Geschwistern im Glauben, Muslimen, Ehepartnern, in der Familie, zwischen Kindern und Eltern: In all diesen Beziehungen müsst ihr euer Bestes tun, um Frieden und ein gutes Miteinander zu fördern. Möge Allah ein gutes Zusammenleben gewähren. Zwietracht zu säen ist ein Leichtes. Versöhnung ist der schwierigere Weg. Möge Allah uns dabei helfen. Möge keine Zwietracht in Familien und zwischen Menschen aufkommen. Mögen gute Menschen zusammenfinden.

2024-10-08 - Dergah, Akbaba, İstanbul

إِنَّ ٱلَّذِینَ ءَامَنُوا۟ وَعَمِلُوا۟ ٱلصَّـٰلِحَـٰتِ كَانَتۡ لَهُمۡ جَنَّـٰتُ ٱلۡفِرۡدَوۡسِ نُزُلً (18:107) Allah, der Erhabene und Allmächtige, wird denjenigen, die glauben und rechtschaffen handeln, das Paradies als Heimat gewähren. Sie werden die Bewohner des Paradieses sein. Wer in dieser Welt Gutes tut, an Allah glaubt und Ihm dient, dem ist im Jenseits ein ewiges, glückseliges Leben beschieden. Das wahrhaft schöne Leben ist das Paradies. Manchmal sagt man "wie im Paradies". Über manche Orte auf der Welt sagt ihr: "Hier ist es paradiesisch schön". Doch das Paradies ist mehr als nur Schönheit. Es herrscht dort vollkommener Frieden. Keine Sorgen, keine Zwistigkeiten, kein Jüngstes Gericht mehr. Sobald man ins Paradies eintritt, liegt das Jüngste Gericht hinter einem. Das Jüngste Gericht findet nur einmal statt. Wer es gut übersteht, wird im Paradies nie mehr Kummer oder Sorge erleben. Keine Geldsorgen mehr. Keine Steuersorgen mehr. Keine Eifersucht. Keine Unterdrückung. Nichts als Schönheit. Im Paradies gibt es nur Güte. Allah, der Erhabene und Allmächtige, lädt jeden ins Paradies ein. وَٱللَّهُ یَدۡعُوۤا۟ إِلَىٰ دَارِ ٱلسَّلَـٰمِ (10:25) Allah, der Erhabene und Allmächtige, ruft jeden ins Paradies, doch nur wenige folgen diesem Ruf. Allahs Paradies ist unermesslich weit. Niemand wird abgewiesen, weil zu viele eingetreten sind. Unser Prophet, Friede und Segen auf ihm, sagt: Der letzte Muslim, der die Hölle verlässt, tut dies nach Verbüßung seiner Strafe. Kein Muslim bleibt ewig in der Hölle. Der Letzte, der herauskommt, tritt ins Paradies ein und denkt: "Bestimmt ist kein Platz mehr für mich, es muss voll sein." Ihm wird zugerufen: "Tritt ein ins Paradies, für dich ist ein Platz bereitet." "Das kann nicht sein", sagt er. "So viele Millionen Jahre war ich in der Hölle." "Wie kann im Paradies noch Platz sein? So viele Milliarden sind schon eingetreten." Erst geht er weg, kehrt aber auf den Ruf zurück. Als ihm gesagt wird "Tritt ein", sieht dieser letzte Ankömmling, dass ihm ein Platz zugewiesen wird, sechsmal so groß wie die Erde. So gewaltig ist Allahs Paradies. Es reicht für alle und es bleibt noch übrig. Lasst uns also dem Ruf Allahs folgen. Allah wird uns gewiss vergeben. Daran besteht kein Zweifel, gepriesen sei Allah. So Allah will, werden wir alle gemeinsam im Paradies sein. Wir werden in der Nähe unseres Propheten sein. Wir werden mit den Scheichs zusammen sein. Und wir werden dort auch mit unseren Vorfahren wiedervereint.

2024-10-07 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Der Prophet (Friede sei mit ihm) lehrt: "Selbst ein Bisschen von etwas Berauschendem ist eine Sünde, haram." Wohlgemerkt, er spricht nicht nur von Alkohol, sondern von allem, was einen Rausch verursacht. Berauschende Mittel... Heutzutage gibt es davon eine ganze Palette. Von Gras über Pillen bis hin zu Spritzen. Allesamt sind sie haram. Manche denken sich: "Wir trinken ja keinen Alkohol, wir rauchen nur Gras. Gras ist doch harmlos." Von wegen! Nein, so einfach ist das nicht. Es bleibt eine Sünde. Es ist sündhaft, weil es berauscht. Ganz gleich was es ist - alles Berauschende ist sündhaft. Was heißt berauschend? Es benebelt den Verstand und macht einen zum Narren. Der Mensch gibt Geld aus, um den Verstand zu verlieren. Möge Allah uns davor bewahren, unseren niederen Trieben des Egos nachzugeben. Wenn die Begierde des Egos einen vom rechten Weg abbringt, macht sie einen zum Narren. Wenn du unbedingt verrückt sein willst, lass dich in die Irrenanstalt einweisen. Das ist doch nicht normal. Alhamdulillah war das in Damaskus früher nicht so verbreitet. Wir hatten einen Nachbarn, der Alkohol trank. Allah erbarme sich seiner Seele. Er hat später bereut und aufgehört. Wenn er betrunken war, waren wir verwundert. Unsere Mutter Hajjah Amina sagte dann immer: "Der Mann hat wieder den Verstand verloren." "Wie ist das gemeint: er verliert den Verstand? Wird er verrückt?" fragten wir. Sie erklärte: "Für eine Weile ist er wie von Sinnen. Dann kommt er wieder zu sich." Die Leute wollen für Geld den Verstand verlieren. Der Mensch ist sowieso nur zur Hälfte bei Verstand. Und wenn er dann noch trinkt, verliert er seinen Verstand völlig. Er weiß nicht mehr, was er tut. الخمر أم الخبائث Alkohol ist die Mutter allen Übels. Das heißt, der Rausch ist der Nährboden für alles Schlechte. Er verleitet zu allen möglichen Schandtaten. Hinterher heißt es dann: "Ich kann mich an nichts erinnern. Ich war nicht Herr meiner Sinne, ich war betrunken." Geht's noch? Selbst im Europa, bei den sogenannten "Ungläubigen", wird dir der Führerschein entzogen, wenn du betrunken Auto fährst. Hier sind wir angeblich in einem heiligen muslimischen Land. Ein Betrunkener bringt so viele Menschen um. Er stellt wer weiß was an. Die Strafe dafür ist aber kaum so hoch wie für das Überfahren einer roten Ampel. Was soll man da noch sagen? Diese Menschen brauchen Strafen, damit sie nicht den Gelüsten ihres Egos nachgeben. Strafen sind notwendig. Möge Allah uns vor dem Übel unseres Egos schützen. Denn dieses Problem hat überall überhand genommen. Es grassiert in der islamischen Welt. Warum? Weil der Glaube abhanden gekommen ist. Sie haben keinen Glauben mehr. Sie behaupten: "Wir sind Muslime." Manche irregeleiteten Gruppen halten sich für besonders fromm und erklären andere zu Ungläubigen, während sie selbst diese Substanzen für erlaubt halten und konsumieren. Dann bringen sie Menschen um, überfahren sie. Sie verüben alle erdenklichen Gräueltaten. Möge Allah uns vor diesem Übel und den Versuchungen des Teufels und den Trieben unseres Egos bewahren. Es gibt kein harmloses Ausprobieren oder Experimentieren. Auf gar keinen Fall! وَلَا تَقۡرَبُوا الۡفَوَاحِشَ (6:151) "Nähert euch dem nicht einmal", mahnt Allah der Erhabene. Lasst die Finger davon, kommt dem nicht einmal in die Nähe. Was auch immer es ist, haltet euch fern, meidet diesen Schmutz. Möge Allah uns alle behüten.

2024-10-06 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Sayyidina Ali sagt: رأس الحكمة مخافة الله "Die Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit." Sie ist der Ursprung allen Wissens. Denn ein Mensch, der Ehrfurcht vor Allah hat und sich vor Ihm scheut, wird nichts Böses tun. Er ist vor jeglichem Übel geschützt. Er verliert Allah nie aus den Augen. Leider haben die Menschen heutzutage jegliche Scham und Scheu verloren. Sie fürchten Allah nicht mehr. Es heißt: "Hüte dich vor denen, die keine Gottesfurcht kennen." Möge Allah uns davor bewahren und die Menschen auf den rechten Weg führen. Gottesfurcht ist keine Schande. Doch für die Menschen von heute scheint es so zu sein. Gehorsam gegenüber Allah passe nicht zu ihren Begierden, so denken sie. Es hindere sie daran, ihren Lüsten nachzugeben. Es halte sie davon ab, Böses zu tun. Es hindere sie daran, anderen zu schaden. Deshalb wollen sie von Gottesfurcht nichts wissen. Stattdessen folgen sie ihren Begierden ihres Egos, und die ganze Welt predigt: "Folgt euren Gelüsten". So geben sie sich allen Arten von Lastern und Übeln des Egos hin. Es wird sogar dazu ermutigt. Es hält vom Guten ab. Die Menschen kennen auch keine Diskretion mehr. Früher schämten sie sich und handelten im Verborgenen. Jetzt verkünden sie offen: "Folgt den Begierden eures Egos, tut alles, wonach euch gelüstet." Hört auf nichts anderes. Es gäbe Freiheit, sagen sie. Tu, was du willst. Freiheit - sie geben dir die Freiheit, Böses zu tun. Und dann wundern sie sich, warum die Welt so geworden ist. Natürlich wird es so. Wenn der Mensch seinem Ego folgt, findet er nichts als Übel. Die ganze Menschheit folgt ihren Gelüsten. Von Groß bis Klein steht die Welt Kopf. Dem, der nicht mitmacht, sagen sie: "Wir helfen dir nicht." "Du erlaubst dieses Übel nicht, also unterstützen wir dich nicht." Behalte deine Hilfe für dich. Möge Allah uns allen beistehen, so Allah will. Allahs Hilfe ist entscheidend. Andere mögen helfen oder nicht, der Mensch findet das, was ihm zusteht. Wenn Allah dir beisteht, kann dich niemand aufhalten. Was Er gibt, kann niemand verwehren. Lasst uns daher Allah fürchten und Seine Gebote bestmöglich befolgen. Für unsere Schwächen lasst uns um Vergebung bitten, Allah wird unsere Reue annehmen und uns helfen. Widersetzt euch nicht Allah. Sich Ihm zu widersetzen ist Torheit. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Er den Menschen Verstand und Einsicht schenken. Die Menschen zahlen sogar Geld, um den Verstand zu verlieren. Was soll man da noch sagen?

2024-10-05 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَكُلُواْ وَٱشۡرَبُواْ وَلَا تُسۡرِفُوٓاْۚ (7:31) Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt: "Esst und trinkt, aber verschwendet nicht." Allah hat für jeden Menschen im Voraus festgelegt, wie viel Nahrung und Trank er in seinem Leben zu sich nehmen wird. Wenn diese vorbestimmte Menge aufgebraucht ist, stirbt der Mensch. Das ist der Normalfall. Es gibt Ausnahmen, wo Menschen mit besonderen Gaben auch ohne Nahrung auskommen können. Aber normalerweise stirbt ein Mensch, wenn er nicht isst und trinkt, sobald seine vorbestimmte Menge erschöpft ist. Es gibt keine andere Möglichkeit. Deshalb wirst du auf jeden Fall die Nahrung erhalten, die für dich bestimmt ist. Wenn du deine Nahrung erhältst, sollst du Allah dankbar sein. Dafür, dass Er dir diese Versorgung gegeben hat. Die Versorgung durch Allah ist etwas Erstaunliches. Bei jedem Bissen ist festgelegt, wer ihn essen wird. Niemand anderes kann diesen Bissen essen. Derjenige, für den er bestimmt ist, wird ihn auf jeden Fall essen. Das ist der Glaube eines Muslims. Deshalb wird ein Mensch, wo auch immer er ist, den Bissen essen, der für ihn bestimmt ist. Aus diesem Grund sagen unsere Gelehrten, basierend auf einem Hadith des Propheten, dass wenn ein Gast kommt, seine Versorgung schon vorher angekommen ist. Denn das, was er dort essen wird, wird vorbereitet. Dieser Mensch wird hier essen. Deshalb profitiert auch derjenige, der den Gast bewirtet. Auch seine Versorgung ist gekommen. Mawlana Sheikh Nazim liebte Gäste und sagte: "Dank euch erhalten auch wir unsere Versorgung." Er pflegte zu sagen: "Weil eure Nahrung hier ist, wird auch uns Nahrung gegeben, damit wir sie euch anbieten können." So sind die großen Gelehrten. Was auch immer Allah gegeben hat, wessen Nahrung es auch ist, es wird kommen. Es wird dort, an diesem Ort sein. Und andere werden davon profitieren. Deshalb geraten die Menschen jetzt in Panik und sagen: "Wir werden dies tun, wir werden das tun." Es besteht kein Grund zur Panik. Allah, der Erhabene und Majestätische, versorgt. Was auch immer diese Versorgung ist, man wird sie erhalten. Und wer isst, wird dankbar sein und aufstehen. Er wird nicht sagen: "Es hat mir nicht geschmeckt." Wer sagt "Es hat mir nicht geschmeckt", verhält sich anstandslos. Dieses Verhalten bedeutet, die Gaben Allahs zurückzuweisen. Und wer die Gabe nicht annimmt, wird der Gabe beraubt. Je dankbarer ihr also seid, desto mehr wird es. Wohin ihr auch geht, betrachtet die Gaben, die euch jemand anbietet, nicht als von dieser Person kommend. Betrachtet sie als von Allah kommend, damit ihr Allah dankt. Diese Gabe ist eine große Gabe. Wer den Wert dieser Gabe nicht erkennt, verliert. Und er wird nicht einmal das finden, was er verschmäht hat. Deshalb sei Allah gedankt für die Gaben, die Er gibt. So Allah will, wird jeder Bissen zu Licht und Glauben in unserem Körper. Es wird zu Kraft. Es wird zur Kraft, um den rechten Weg zu gehen. Beginnt mit Bismillah und beendet mit Bismillah und Fatiha, wenn ihr esst. Dann wird es zu Kraft und Glauben, mit Allahs Erlaubnis.

2024-10-04 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: Die Erde gehört Allah. Wenn ihr auf Allahs Weg geht, wird Allah mit euch sein. Wenn ihr vom Weg Allahs abweicht, wird Er euch durch andere Menschen ersetzen, die Ihn lieben. Diese werden gewiss auf Allahs Weg wandeln. So ist es. Auch nach der Zeit unseres Propheten war es immer so. Die Welt gehört nicht den Ungläubigen, sondern Allah. Da die Welt Allah gehört, nimmt und gibt Er, wie Er will. Allah tut, was Er will. Wenn ein Volk sagt: "Wir machen, was wir wollen", hat das keinen Wert. Ohne auf Allahs Weg zu sein, ist alles nutzlos und wertlos. Allah nimmt, wen Er will. Deshalb ist es klug, auf Allahs Weg zu bleiben. Unklug ist es, davon abzuweichen. Wenn du von Allahs Weg abkommst, bleibt weder dir noch deiner Familie oder deinem Land etwas Gutes. Widersetzt euch nicht Allah. Allah hat euch alles gegeben. Allah will nur das Beste für euch. Ihr aber wollt das Schlechte. Wer Schlechtes will, findet nichts Gutes. Man muss bereuen und zu Allahs Weg zurückkehren. Unser Prophet, Friede sei mit ihm, sagt, dass wir jeden Tag bereuen sollten: Sagt mindestens siebzig Mal "Astaghfirullah", damit Allah uns vergibt. Wie verrückt vom Weg abzukommen, bringt nichts. Es führt nur zu Schlechtem - am Anfang, in der Mitte und am Ende. Möge Allah uns davor bewahren. Wir sehen es. In der ganzen islamischen Welt sind Jung und Alt dem Teufel in die Hände gefallen. Mit Alkohol, Drogen und Zigaretten fängt es an, weil sie es für etwas Besonderes halten. Der Teufel täuscht sie. Dann bringt er sie vom rechten Weg ab. Familien werden zerstört. Möge Allah uns schützen. Warum passiert das? Weil sie sich gegen Allah stellen und nicht an Ihn glauben. Wer glaubt, tut solche Dinge nicht. Möge Allah uns bewahren und uns rechtleiten. Möge Er uns nicht durch andere ersetzen.

2024-10-03 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Die Krankheiten des Egos sind natürlich zahlreich. Eine davon ist die Empfänglichkeit für Lob. Je mehr Lob das Ego erhält, desto zufriedener wird es. Schmeicheleien machen es noch zufriedener. Das Ego genießt dies sehr. Die Weisen haben jedoch gesagt: Man sollte weder traurig sein, wenn jemand das Ego kritisiert, noch sich freuen, wenn es gelobt wird. Beides sollte gleichwertig behandelt werden. Das bedeutet, wer sich über Lob freut und über Kritik traurig ist, unterliegt seinem Ego. Danach lässt sich das Ego nicht mehr kontrollieren. Man sollte allem neutral gegenüberstehen. Man sollte nicht auf die Worte anderer achten, sondern sein eigenes Ego im Zaum halten. Man sollte ihm nicht zu viel Bedeutung beimessen und es nicht verwöhnen. Denn ein übermäßig großes Ego lässt sich nicht mehr zügeln. Man muss es ständig klein halten. In Bescheidenheit sollte man sagen: "Mein Ego ist nicht lobenswert", und wenn man Schwierigkeiten begegnet, sollte man sagen: "Das ist noch harmlos, was sie sagen, ist wahr. Mein Ego ist sogar noch schlimmer als das." Wer der Tariqah folgt, sollte dies besonders beherzigen, um nicht seinem Ego zu unterliegen. Andernfalls wird man von einem übermäßigen Ego beherrscht. Nur ein kleines Ego lässt sich bezwingen. Möge Allah uns dabei helfen. Es gibt auch Folgendes: Manche Menschen schmeicheln, um etwas zu erreichen. Das ist allgemein bekannt. Sie versuchen alles, um andere zu täuschen. Sie sagen: "Du bist so gut, du bist so großartig" und schmeicheln. Der Mensch fühlt sich dann verpflichtet und gibt nach. Warum gibt er nach? Weil sein Ego geschmeichelt wurde, kann der Mensch leichter manipuliert werden. Andernfalls wäre dies nicht möglich. Jemand, der sein Ego beherrscht, lässt sich mit Allahs Hilfe nicht ausnutzen oder zu unrechtmäßigen Zugeständnissen bewegen. Möge Allah uns alle vor den Gefahren unseres Egos bewahren und uns zum Sieg über unser Ego verhelfen.

2024-10-02 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَإِنَّكَ لَعَلَىٰ خُلُقٍ عَظِيمٍ (68:4) Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt: Die wichtigste Eigenschaft, das größte Attribut unseres Propheten ist der gute Charakter. Er ist der Mensch mit dem vorbildlichsten Benehmen. Wer einer Tariqah beitreten möchte, muss dem Weg des Propheten folgen. Wer nicht bereit ist, den Weg des guten Charakters zu gehen, sollte gar nicht erst beitreten. Lasst uns hier noch einmal klarstellen, was das Gegenteil der Tariqah ist: Es sind Wahhabismus und Salafismus. Deren auffälligstes Merkmal ist die Anstandslosigkeit. Wer also sagt "Ich gehöre einer Tariqah an", sich aber nicht anständig verhält, der bemüht sich vergeblich. Denn die erste Regel in der Tariqah ist der gute Charakter. Der große Scheich Efendi, Scheich Abdullah, ließ Scheich Nazim Efendi Folgendes aufschreiben: "At-tariqatu kulliha adab", sagt er. Das bedeutet: "Die gesamte Tariqah basiert auf gutem Benehmen." Ohne gutes Benehmen hat es keinen Sinn, einer Tariqah beizutreten. Suche dir etwas anderes. Du wirst hier nicht gebraucht. Ohne gutes Benehmen hast du nichts. Die Tariqah wird dir dann nicht nützen. Was ist gutes Benehmen? Es umfasst alles. Gutes Benehmen bedeutet, um Erlaubnis zu bitten. Im Koran steht geschrieben: Wenn ihr irgendwo hineingeht, springt nicht durch Fenster oder über Mauern. Geht durch die Türen hinein. Kommt zur Tür. Bittet höflich um Erlaubnis. Wenn man euch die Erlaubnis gibt, tretet ein. Wenn nicht, streitet nicht mit dem Hausbesitzer und fragt: "Warum lässt du mich nicht rein?" Streitet nicht mit anderen. Wenn sie keine Erlaubnis geben, müsst ihr gehen, selbst wenn sie keinen Grund nennen. Man kann nicht mit Gewalt eintreten. Das entspricht nicht dem guten Benehmen. Bei allem, was du nimmst, musst du um Erlaubnis bitten. Was auch immer es ist, wenn es jemand anderem gehört, musst du um Erlaubnis bitten. Wenn sie es nicht erlauben, kannst du nichts tun. Wenn du es mit Gewalt tust, wird es dir als Sünde angerechnet. Du hast dann dem Gebot im Heiligen Quran zuwider gehandelt. Das gute Benehmen der Tariqah ist der schönste Weg auf der Welt. Es ist ein Licht für die Menschheit. Wer sich nicht daran hält, wird keinen Nutzen davon haben. Im Gegenteil, er wird Schaden nehmen. Möge Allah uns allen helfen. Lasst uns gutes Benehmen zeigen. Gutes Benehmen ist eine Eigenschaft unseres Propheten. Mögen wir uns auch diese Eigenschaft aneignen.

2024-10-01 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Tarikat und Scharia sind eng miteinander verwoben. Während die Scharia für jeden Muslimen verpflichtend ist, ist der Tarikat bereits ein Teil davon. Wer diesen Weg beschreitet, gewinnt das Wohlgefallen Allahs und des Propheten. Dieser Weg verärgert jedoch die Teufel. Deshalb versuchen sie, die Menschen davon abzubringen. Mit allerlei Tricks verleiten sie die Gläubigen, vom rechten Pfad abzuweichen. Manchmal sieht man, wie jemand, der jahrelang gebetet hat, wegen einer Kleinigkeit beleidigt ist und alles aufgibt. Damit schadet er nur sich selbst. Er wirft all seine Verdienste wegen eines kleinen Ärgernisses weg. Solche Situationen sind häufig. Auch wenn die Menschen es oft nicht bemerken, kommen viele auf diese Weise vom Weg ab. In dem Glauben, etwas Gutes zu tun, werden sie wütend auf Allah oder den Propheten und verlassen den Weg. Dabei gibt es keinen Ort, an den man fliehen kann. Früher oder später kehrt man zurück. Der Ärger hat nur geschadet, nicht genutzt. Statt wütend zu werden, sollte man geduldig sein und die Situation als Prüfung betrachten. Wie man so schön sagt: "Aus Ärger über den Priester das Fasten brechen." Genau so ist es. Der Priester will ohnehin nicht, dass man fastet. Er will nicht, dass man diesen Weg geht. Die meisten Feinde des Islam sind so, nicht alle, aber die meisten. Es bringt also nichts, auf ihn wütend zu sein, außer ihn zu erfreuen. Derjenige, der wirklich wütend sein und Schaden nehmen wird, bist du. Andere werden sich an deiner Stelle freuen. Deshalb sind diese Wege keine Wege des Schmollens oder der Beleidigung. Allahs Weg ist ein Weg der Prüfung. Manchmal vergeht er auch ohne Prüfung. Manchmal mit Prüfung, manchmal ohne. Deshalb muss man vorsichtig sein. Wütend zu werden, sich zu ärgern, ist ohnehin nicht gut. Unser Prophet sagt: "Werde nicht wütend" - "La taghdab." Bleib ruhig. Möge Allah uns allen Gelassenheit geben. Möge Allah uns Verstand und Weisheit geben. Denn wenn man wütend wird, geht der Verstand verloren. Möge Allah uns alle beschützen. Möge Allah uns nicht vom rechten Weg abbringen. Von diesem schönen Weg abzukommen, ist eine schlimme Sache. Möge Allah uns alle davor bewahren.

2024-09-30 - Other

Möge Allah mit unseren Brüdern und Muslimen hier zufrieden sein. Durch sie hat Allah uns diesen Besuch ermöglicht. Wenn ein Gläubiger zu einem anderen Gläubigen kommt, sagt unser Prophet, Friede sei mit ihm: Mit jedem Schritt erhält er eine gute Tat, eine Sünde wird vergeben und er steigt eine Stufe höher. Wir machen unsere Reisen um Allahs Willen. Möge Allah unsere aufrichtige Absicht annehmen. Möge er uns und euch dafür belohnen, so Gott will. إلهي أنت مقصودي ورضاك مطلوبي Oh Allah, Du bist mein Ziel. Dein Wohlgefallen ist unser Begehren. Dies sollte das Ziel eines Muslims im Leben sein. Das mag einfach erscheinen. Für den, der es als einfach ansieht, wird es einfach sein, für den, der es als schwierig ansieht, wird es schwierig sein. إلهي أنت حاضر أنت ناظر أنت معي Oh Allah, Du bist gegenwärtig, Du beobachtest mich, und Du bist bei mir. Man sollte nie vergessen, dass Allah, der Allmächtige und Erhabene, immer bei uns ist, uns sieht und über all unsere Taten Bescheid weiß. Wer daran glaubt, wird hoffentlich nicht vom rechten Weg abkommen. Beim Gottesdienst stellen sich Schwierigkeiten, Satan, Leidenschaften und das Ego dagegen. Der Widerstand kann manchmal für Menschen, die keinen Gottesdienst verrichten und nicht an Allah glauben, stärker sein. Sie folgen ihrem Ego und ihren Leidenschaften. Der Gläubige geht den richtigen Weg. Wir bitten Allah um Hilfe. Man muss ständig beten, dass Allah uns nicht vom rechten Weg abbringt. Möge Allah uns bewahren. Früher sagte man, egal ob Sünde, in Europa sei alles erlaubt. Sie begingen mehr Sünden. Jetzt ist es überall auf der Welt gleich. Das Sündigen ist sehr weit verbreitet. Möge Allah uns helfen und Mahdi Alayhissalam senden.