السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
وَيْلٌ لِّلْمُطَفِّفِينَ
(83:1)
Allah der Erhabene und Mächtige wendet sich an diejenigen, die bei Geschäften Betrug begehen:
Im Höllenfeuer gibt es ein Tal namens Wayl.
Dort werden jene bestraft, die beim Handel tricksen und Menschen hintergehen.
Wer in dieser Welt keine Barmherzigkeit zeigt und nur des Profits wegen betrügt, wer andere täuscht und bei Waage und Maß schummelt, den erwartet im Jenseits die Hölle.
Ihr betrügerischer Gewinn bringt ihnen keinerlei Vorteil.
Wir erwähnen das, weil die Menschen in den letzten zwei, drei Jahren völlig abgedriftet sind.
Sie denken nur noch an Geld, ohne sich zu fragen, ob es halal oder haram ist.
Ob die Armen etwas abbekommen oder nicht, ist ihnen egal.
Hauptsache, ich mache Profit.
Der Staat hebt die Preise an, sie erhöhen die Preise gleich drastisch.
Der Staat kontrolliert und prüft auf Betrug, doch wir sehen, dass es immer weitergeht.
Fleisch wird mit allem Möglichen vermischt, Öl wird mit fremden Stoffen gestreckt.
Alles verkehrt sich ins Gegenteil.
Alles gerät außer Kontrolle.
Die Leute sind völlig vom Weg abgekommen.
Es stört sie nicht; sie fürchten weder Allah noch schämen sie sich vor Mensch oder Staat.
Sie rennen einfach ihren Begierden hinterher.
Sie glauben, sie gewinnen dabei.
Allah der Erhabene und Mächtige sagt jedoch: “Nein!”
Was du dir unrechtmäßig aneignest, wird dir zum Verhängnis.
Verdiene lieber wenig, dafür mit Segen.
Viel Geld, das nicht halal ist, wird dir nichts nützen.
Es schadet dir nur.
Du verdienst etwas, wirst aber krank.
Selbst wenn du das Hundert- oder Tausendfache ausgibst, kannst du nicht genesen und hast keinen Nutzen davon.
Darum seid achtsam.
Folgt nicht eurer Gier.
Sie haben die Menschen ruiniert.
Die ganze Welt ist ruiniert.
Das ist das Werk des Teufels.
Wer so handelt, macht gemeinsame Sache mit ihm.
Rund um den Globus scheint kaum noch Gewissen vorhanden zu sein.
Möge Allah den Armen und Bedürftigen beistehen.
Möget ihr Rechtschaffenes essen, das eurem Glauben und eurem Körper Kraft verleiht.
Andernfalls schwinden Glaube, Gesundheit, Segen und innerer Frieden.
Wer meint, er könne andere hinters Licht führen und so angeblich viel gewinnen, ist der eigentliche Narr.
Ein wahrer Tor.
Ein Dummkopf.
Man muss es so deutlich sagen, weil sie es sonst nicht begreifen.
Hier zahlt man schon das Dreifache für dieselbe Ware, anderswo sogar das Fünffache.
Früher war die Ware markenlos, heute zahlt man für den Markennamen das Zehnfache.
Das ist doch völlig übertrieben!
Möge Allah helfen und diesen Leuten Einsicht schenken, damit sie begreifen:
Selbst wenn du wenig verdienst, aber es gesegnet ist, reicht es für dich und deine Familie aus.
Andernfalls verlierst du auch deine Gesundheit, und deine Kinder werden sich gegen dich stellen.
Kinder, die von verbotenem Gewinn ernährt werden, haben keinen Segen.
Darum nehmen Drogen, Alkohol, Zigaretten und andere Süchte immer weiter zu.
Woher kommt das?
Gerade von diesem haram Essen und von der Unsegenhaftigkeit.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah den Muslimen helfen.
Und möge Allah insbesonderen den Kindern beistehen, inschaAllah.
2025-01-31 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Gesegnet sei euer Monat Schaban heute.
Über diesen Monat sagt unser Prophet: "Es ist mein Monat."
Schaban-i Scharif ist der Monat unseres Propheten. Welch gesegneter Monat!
Ein Monat voller Segen.
Allah, der Erhabene und Majestätische, erschuf die gesamte Existenz zu Ehren unseres Propheten, Friede sei mit ihm.
Als Geschenk an ihn.
Der Rang unseres Propheten ist erhaben.
Wer ihn nicht ehrt, fügt sich selbst Schaden zu.
Er bereitet sich selbst Qualen.
Je mehr du unseren Propheten, Friede sei mit ihm, ehrst, desto mehr Nutzen bringt es dir.
Die Barmherzigkeit unseres Propheten erstreckt sich über die gesamte Ummah.
Unser Prophet, Friede sei mit ihm, lud zuerst seine Familie zum Islam ein.
Sie versammelten sich alle an einem Ort.
Er verkündete ihnen die Botschaft.
Alle akzeptierten es beinahe.
Doch sein Onkel Abu Lahab erhob sich und sprach gehässige Worte.
Er hielt alle davon ab, an unseren Propheten, Friede sei mit ihm, zu glauben.
Zwar wurden danach viele zu Muslimen, Abu Lahab jedoch nicht.
Allah, der Allmächtige, verkündete im heiligen Koran, dass ihm das Höllenfeuer bestimmt ist.
Dies zeigt: Wer unseren Propheten nicht ehrt und respektiert, dessen Ende wird schlecht sein.
Möge Allah uns davor bewahren.
Allah hat den Menschen damit ein deutliches Zeichen gesetzt.
Selbst wenn es sich um seinen eigenen Onkel handelt - wer unserem Propheten, Friede sei mit ihm, die Ehrerbietung verweigert, dem ist das Höllenfeuer gewiss.
Damit die Menschen diese Wahrheit erkennen, zeigt Allah, der Allmächtige, in Seinem ewigen Buch, dem heiligen Koran, die verhängnisvolle Konsequenz Abu Lahabs Handelns.
Abu Lahab stiftete unablässig Schaden.
Er hielt die Menschen vom Guten ab.
Weil er sie von guten Taten abhielt und sie daran hinderte, dem Propheten zu folgen und dadurch Segen zu erlangen, wird er bis zum Jüngsten Tag und darüber hinaus in diesem Zustand verharren.
Auch heute gilt: Ob Muslim oder Nichtgläubiger - wer unserem Propheten, Friede sei mit ihm, nicht Ehre erweist, dessen Glaube ist nichtig.
Ein solcher Mensch ist ungläubig.
Man mag mit den Lippen bekennen "Ich bin Muslim", doch ohne wahren Glauben im Herzen.
In unserer Zeit verführt der Satan die Menschen mit eben dieser Versuchung.
Er flüstert: "Ehrt den Propheten nicht."
Er säet Zweifel: "Er ist nur ein Mensch wie ihr, Allah wird euch dafür strafen."
Er warnt fälschlich: "Ihr werdet zu Götzendienern und fallt vom Glauben ab."
Dies ist nichts als eine List des Satans.
Sein Ziel ist es, die Muslime ihres Glaubens zu berauben.
Möge Allah uns vor solcher Irreführung bewahren.
Lasst uns in diesem gesegneten Monat alles in unserer Macht Stehende tun, um den Propheten zu ehren.
Lasst uns reichlich Segenswünsche sprechen, denn unser Prophet, Friede sei mit ihm, verheißt: "Wer mir Segenswünsche sendet, dem werde ich sie erwidern."
"Jedem, der mich grüßt, sende ich meinen Gruß zurück", so die Worte unseres Propheten, Friede sei mit ihm,.
Welch kostbarer Segen uns damit geschenkt wird!
Diese Gnade sollten wir nicht ungenutzt lassen.
Lasst uns nach Kräften Lobpreisungen und Segenswünsche auf den Propheten sprechen, inschaAllah.
Möge Allah diesen Monat segnen.
Möge dieser Monat uns zum Guten geleiten.
Möge dieser Monat unseren Glauben festigen und unsere Liebe zum Propheten vertiefen.
Je stärker diese Liebe wird, desto reicher wird unser Segen sein.
Möge Allah uns in diesem Monat besonderen Segen schenken.
2025-01-30 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَخُلِقَ ٱلۡإِنسَٰنُ ضَعِيفٗا
(4:28)
Allah, der Erhabene, sagt: Der Mensch wurde schwach erschaffen.
Wenn man alle Geschöpfe betrachtet, ist der Mensch körperlich das schwächste von allen.
Er ist so schwach, dass er sogar Insekten und Kriechtieren hilflos ausgeliefert ist.
Allah, der Erhabene, hat ihn absichtlich so erschaffen.
Trotz seiner Schwäche stellt er sich gegen jedermann und versucht, andere zu unterjochen.
Der Mensch wird weise, wenn er seine Grenzen erkennt.
Durch Einsicht gewinnt er Stärke.
Mit der Hilfe Allahs, des Erhabenen, wird er stark.
Allein ist er schwach.
Selbst wenn ihm die ganze Welt gehörte, könnte er nichts mehr tun, sobald sein letzter Atemzug fällt.
Daher sollte der Mensch seine Schwäche erkennen.
Ich bin ein Gelehrter, ein Scheich, ein Sultan, ein Minister, ein Präsident – was auch immer. Doch keiner von ihnen besitzt wahre Stärke.
Wahre Stärke kommt nur von Allah, dem Erhabenen.
Aus diesem Grund nehmen wir unsere Schwäche an und flehen Allah um Beistand an.
Wir bitten Ihn um die Kraft, unser eigenes Ego zu besiegen, denn es ist unser größter Feind.
Das Ego bringt den Menschen dazu, die schlimmsten Dinge zu tun.
Wenn er es nicht besiegt, bleibt er unter seiner Tyrannei gefangen.
Die Geschichte zeigt uns, dass Menschen, die 60, 70 Jahre oder gar Hunderte von Jahren lang ungerecht waren, am Ende doch verschwunden sind.
Wo sind sie jetzt, nach Tausenden von Jahren?
Sie haben nichts erreicht.
Nur diejenigen, die mit Allah, dem Erhabenen, verbunden waren, haben Erfolg gehabt.
Ihre Namen wurden erhoben, ihre Stellung bei Allah wurde erhöht.
Viele vergessen sich selbst und wähnen sich stark.
Sie haben Bomben, Kanonen, Waffen, Geld und Reichtum.
Sie denken, dass ihre Stärke darin liegt.
Aber darin liegt keine wirkliche Kraft.
All das geschieht nur auf Allahs Geheiß.
Zur rechten Zeit wird nichts davon mehr arbeiten.
Ohne Seine Erlaubnis geschieht nichts.
Ohne Allahs Willen geschieht nichts.
Daher sagt Allah, der Erhabene: Der Mensch wurde schwach erschaffen.
Wer glaubt, seine Stärke rühre von etwas anderem her, wird erleben, wie sie jäh zerfällt.
Er bleibt allein zurück.
Er bleibt am Ende leer ausgehen.
Möge Allah uns beschützen.
Mögen wir mit Allah sein.
Kommen wir zur Einsicht über unsere Schwäche.
Wir sind schwache Diener Allahs.
Möge Allah uns allen beistehen, inschaAllah.
2025-01-29 - Dergah, Akbaba, İstanbul
قُلِ اسْتَهْزِئُوا إِنَّ اللَّهَ مُخْرِجٌ مَّا تَحْذَرُونَ
(9:64)
Allah, der Erhabene und Majestätische, spricht: "Sie treiben ihren Spott."
Mit denen, die zu Allah einladen, machen sie sich oft lustig, missbilligen sie.
Sie wähnen sich selbst als klug und vollkommene Menschen.
Die auf Allahs Weg sind, halten sie für töricht und unvernünftig.
Sie verspotten sie.
Allah sagt: "Treibt euren Spott! Dann werde ich euch mit dem konfrontieren, über das ihr euch lustig gemacht habt."
إِنَّ اللَّهَ مُخْرِجٌ مَّا تَحْذَرُونَ
(9:64)
Allah wird denen, die über die Wahrheit spotten, eine Lektion erteilen.
Dies mag sowhol im Diesseits als auch im Jenseits geschehen.
Wer sich selbst für unfehlbar hält und andere verurteilt, ist meist selbst im Irrtum.
Am Ende fällt die Schande auf ihn selbst zurück.
Den Spöttern und jenen, die die Gläubigen unterdrücken, wäre es besser, noch im Diesseits Reue zu zeigen.
Tun sie dies nicht, wird es schlimm für sie enden.
Allah vergibt denen, die bereuen, doch wer beharrlich sündigt, wird im Diesseits und Jenseits gedemütigt.
Allah wird gewiss jeden zur Rechenschaft ziehen.
Alles liegt in der Hand Allahs.
Allah, der Erhabene, ist barmherzig.
Wer seine Taten bereut, dem vergibt Er.
Doch wer keine Reue zeigt, wird bereits im Diesseits seinen Untergang finden.
Und im Jenseits erwartet ihn großer Verlust.
Hierauf gilt es zu achten.
Wenn den Menschen etwas gegeben wird, meinen sie gleich, die ganze Welt gehöre ihnen.
Andere seien wertlos und verachtenswert.
Sie meinen, Spott sei angebracht.
Davor muss man sich hüten.
Jeder macht Fehler.
Jeder kann Unbedachtes sagen, doch wer danach bereut und um Vergebung bittet, dem vergibt Allah gewiss.
Dies ist von großer Bedeutung.
Über die Gottesfürchtigen wurde stets gespottet.
Propheten, ihre Gemeinschaften und Gläubige wurden von Ungläubigen und Heuchlern verspottet und verlacht.
Im erhabenen Quran und den Geschichtsbüchern wird von ihrem Zustand und ihrem Untergang berichtet.
Kein Spötter hat jemals wahren Gewinn erzielt.
Die sich über die Wahrheit lustig machten, endeten stets im Verderben.
Sie gingen ohne jeglichen Gewinn ins Jenseits über.
Allah bewahre uns davor.
Allah behüte uns.
In dieser Zeit verführen sie Jung und Alt gleichermaßen.
Möge Allah uns alle - ja selbst sie - davor bewahren.
Denn dies ist ein gefährlicher Zustand.
2025-01-28 - Dergah, Akbaba, İstanbul
ٱللَّهُ خَـٰلِقُ كُلِّ شَیۡءࣲۖ وَهُوَ عَلَىٰ كُلِّ شَیۡءࣲ وَكِیلࣱ
(39:62)
Anstand ist die wichtigste Lehre der Tariqa.
Wer die Tariqa betritt, lernt Anstand.
Wem gebührt Anstand zuallererst? Allah, dem Erhabenen und Majestätischen!
Allah, der Erhabene und Majestätische, ist der Schöpfer aller Dinge.
Er ist es, der allem und jedem Leben gibt: den Menschen, Tieren, allen Geschöpfen.
Das gesamte Universum wurde durch Seine Macht erschaffen.
Alles gehört Ihm.
Al-mulku lillah.
Der Besitzer aller Herrschaft ist Allah, der Erhabene und Majestätische.
Deshalb bedeutet guter Anstand in der Tariqa anzuerkennen, dass, alles was geschieht, von Allah kommt.
Ihm nicht zu widersprechen.
Widerspruch ist das Werk des Teufels.
Und jene, die seinem Weg folgen, widersprechen auch.
Sie widersprechen allem.
Dem Guten wie dem Schlechten.
Nichts ist ihnen recht.
Sie widersprechen allem.
Manche mischen sich sogar in Allahs Angelegenheiten ein.
Jene, die nicht der Tariqa folgen, fragen: "Wie kann Allah so viel Unterdrückung zulassen, warum tut Er nichts dagegen?"
Die Welt ist kein Paradies.
Die Welt ist ein Ort der Prüfung.
Prüfungen sind der Lauf der Dinge in dieser Welt.
Alles Mögliche wird geschehen, möge Allah uns beschützen.
Der gläubige Mensch fleht Allah an, dass Er ihn beschützen möge.
Anders geht es nicht.
Du kannst soviel widersprechen wie du willst.
Was dir bestimmt ist, kann nur durch Allahs Barmherzigkeit abgewendet werden; du solltest beten, dass Allah dich beschützt.
Sich gegen Allah zu stellen bringt nichts.
Vertraue nicht darauf, dass "dieser es besser macht" oder "jener es schlechter macht".
Vertraue allein auf Allah, den Erhabenen und Majestätischen.
Es ist Allahs Macht und Seine Bestimmung.
Allah, der Erhabene und Majestätische, tut alles.
Allah ist es, der zu allem die Macht hat.
Er macht das Schwere leicht.
Allah bewahrt vor jeder Art von Unheil.
Allah ist es, der alles tut - das ist die Grundlage der Tariqa.
Die nicht der Tariqa folgen, selbst wenn sie Muslime sind, widersprechen Allah.
Sie tun dies und das.
Es nützt aber nichts.
Deshalb musst du akzeptieren, was Allah bestimmt hat.
Mit Anstand sollst du zu Allah flehen.
Wir sind schwache Diener.
Prüfe uns nicht, o Allah!
Dies ist eine Welt der Prüfung.
Behandle uns mit Deiner Gnade und Güte.
Mache die Prüfungen und Schwierigkeiten leicht.
Mögen wir keine Prüfungen haben, o Allah!
Das ist es, worum wir beten sollten, inschaAllah.
Möge Allah uns allen helfen.
2025-01-26 - Lefke
Diese Nacht ist eine gesegnete Nacht.
Möge Allah der Erhabene uns den Segen dieser Nacht zuteilwerden lassen.
Möge Allah unseren Glauben festigen.
Diese Nacht ist von besonderer Bedeutung.
Für die Menschheit und den Islam ist es eine außergewöhnliche, eine überwältigende Nacht.
In dieser Nacht stieg unser Prophet - Friede sei mit ihm - von der Erde durch die Himmel bis zum Göttlichen Thron empor.
Dies zeigt seine erhabene Stellung.
Der Prophet - Friede sei mit ihm - nimmt einen hohen Rang ein.
Diese Nacht ist wahrlich gesegnet.
Gebete werden erhört.
Wir sollten uns bewusst sein, dass die Gottesdienste in dieser Nacht besondere Bedeutung haben, und uns bemühen, so viel wie möglich zu beten.
Man nennt es Ihya-ul-Layl.
Das bedeutet, die ganze Nacht zu wachen, was keine leichte Aufgabe ist.
Jeder sollte nach seinen Möglichkeiten handeln.
Nach den Gebeten sollte man vor dem Schlafengehen zwei Gebetseinheiten verrichten und mit der rituellen Waschung schlafengehen.
Dann zur Zeit des Tahajjud-Gebets früh aufstehen, beten, Gottesdienst verrichten und Bittgebete sprechen.
Diese Bittgebete werden gewiss erhört.
Gepriesen sei Allah, der uns als Gläubige erschaffen hat.
Wir werden um die Stärkung unseres Glaubens bitten.
Das Wichtigste ist, um Vergebung und Barmherzigkeit zu bitten.
Wir werden Allah um Vergebung und Gnade anflehen.
Gesundheit und Wohlergehen.
Lasst uns darum beten, dass wir bei guter Gesundheit bleiben - dies ist die größte Gabe.
So lautet die Empfehlung unseres Propheten - Friede sei mit ihm.
Wer diesem Rat folgt, gewinnt.
Wer es versäumt, dem entgeht viel Segen.
Allah hat es ihm zu dieser Zeit nicht gewährt.
Diese gesegnete Nacht ist eine Prüfung des Glaubens.
Der wahrhaft Gläubige vertraut auf alles, was der Prophet überliefert hat.
Er glaubt an das Verborgene.
Das Verborgene umfasst all das, was unseren Augen verborgen bleibt.
Unser Prophet hat die Nacht- und Himmelsreise verkündet, und Allah der Erhabene hat es uns durch ihn offenbart.
Wir glauben daran und vertrauen darauf, Allah sei Dank.
Bei wem findet sich der wahre Glaube? Bei jenen, die dem Weg des Propheten - Friede sei mit ihm - folgen.
Bei denen, die der Sunna treu sind.
Bei denen, die seine Gebote befolgen.
Wer sich vom Propheten - Friede sei mit ihm - abwendet, geht in die Irre.
Ihr Glaube wird erschüttert und droht verloren zu gehen.
Sie werden den Götzendienern gleich.
Als die Götzendiener von der Himmelfahrt des Propheten - Friede sei mit ihm - erfuhren, verwarfen sie es als Lüge.
Sie bezichtigten ihn der Unwahrheit.
Auch heute gibt es Menschen, die sich als Muslime ausgeben.
Sie manipulieren den Glauben der Menschen.
Manche behaupten, es sei nur ein Traum gewesen.
Andere leugnen es völlig.
Sie sprechen weder von einem Traum noch von sonst etwas.
Eine solche Gruppe macht sich bemerkbar.
Der Satan hat sie in die Irre geführt.
Er hat ihnen den Glauben genommen, sie sind ungläubig geworden.
Ohne Glauben verlässt man auch die Religion - möge Allah uns davor bewahren.
Dies ist eine gefährliche Entwicklung.
Für Allah den Erhabenen ist nichts unmöglich.
Allah der Erhabene, der dich aus dem Nichts erschuf, vollbringt, was Er will.
Nach Seinem Willen kann Er dich im Nu zum höchsten oder niedrigsten Ort bringen.
Daher sind jene, die andere zum Zweifeln bringen und mit ihrem Glauben spielen, unwissend und verblendet.
Selbst manche, die sich für besonders klug und gebildet halten, verfallen diesem Zweifel.
Sie gehen dem Satan in die Falle.
Möge Allah uns davor bewahren - aus dieser Lage gibt es kaum ein Entrinnen.
Nur wenige finden den Weg zurück.
Deshalb muss man sich von solchen Menschen fernhalten.
Man meide jene, die dem Propheten - Friede sei mit ihm - nicht den gebührenden Respekt erweisen.
Mit ihnen braucht man nicht einmal zu sprechen.
Denn sie tragen Gift in sich.
Dieses Gift wird dich - Allah bewahre uns - vergiften und ins Verderben stürzen.
Du wirst sterben.
Das heißt, du wirst spirituell sterben, und im Jenseits gibt es keine Rettung mehr.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah den Segen dieses Tages auf uns fortwirken lassen.
In dieser gewaltigen Nacht durchschritt unser Prophet - Friede sei mit ihm - alle Sphären.
"Wie kann das sein?" fragen sie - bei Allah sind Zeit und Raum in Seiner Hand.
Beides ist Seine Schöpfung.
Allah der Erhabene verfügt darüber nach Seinem Willen.
So schaute unser Prophet in jener Nacht binnen zweier Stunden das gesamte Paradies, die Hölle, den höchsten Thron und trat vor Allah den Erhabenen.
In dieser kurzen Spanne dehnte Allah die Zeit.
Welche Zeit? Die Zeit stand still.
Allah der Erhabene lässt die Zeit innehalten.
Selbst wenn hundert Jahre vergingen.
Wie ein Wimpernschlag, wie dieser Moment.
Der menschliche Verstand kann manches begreifen.
Anderes übersteigt sein Fassungsvermögen.
Die Nachtreise und Himmelfahrt des Propheten - Friede sei mit ihm - liegt noch im Bereich des Verstehbaren.
Nicht jenseits der Grenzen.
Jenseits der Grenzen gibt es noch viel mehr.
Es gibt Bereiche ohne Grenzen.
Die Weisheit Allahs des Erhabenen kennt keine Grenzen.
Grenzen werden gesetzt.
Doch Allahs Weisheit ist grenzenlos.
Die Nachtreise und Himmelfahrt ist daher eine Glaubensfrage von schlichter Klarheit.
Wenn Akademiker und Theologen dies nicht glauben können, zeugt das von ihrer beschränkten Einsicht.
Möge Allah ihnen Glauben und Verstand schenken.
https://mawlanatranslated.com/
2025-01-25 - Lefke
Allah der Allmächtige hat bestimmten Orten und Zeiten Seinen besonderen Segen gegeben.
Diese hat Allah der Gemeinschaft Muhammads und allen Menschen geschenkt.
Allah hat den Menschen diese schöne Orte und Zeiten geschenkt, damit sie davon profitieren.
Das Einhalten dieser besonderen Zeiten und der Besuch dieser gesegneten Orte kommt sowohl dem Körper als auch der Seele zugute.
Auch wenn es körperlich anstrengend sein mag, bringt es der Seele Erleichterung und Schönheit und nützt auch dem Körper.
Zu den zeit- oder ortsgebunden Gottesdienste gehören das Gebet, das Fasten, die Hadsch und die Umrah...
Die Hadsch findet nur einmal im Jahr statt.
Früher war die Hadsch nur wenigen möglich.
Die Hindernisse waren damals anderer Natur.
Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen.
Aus verschiedenen Gründen ist es nicht allen vergönnt.
Darin liegt Allahs unergründliche Weisheit. Diese kann nicht hinterfragt werden.
Früher konnten Menschen nicht einfach zur Umrah aufbrechen. Sie machten die Hadsch und im Anschluss die Umrah.
Die Hadsch konnten sie nur einmal im Leben unternehmen.
Heute ist das anders, besonders die Umrah ist viel zugänglicher geworden.
Wer möchte, kann daran teilnehmen.
Wichtig ist, die Hadsch vor der Umrah zu vollziehen.
"Wir stehen auf der Warteliste."
"Es hat noch nicht geklappt", sagen die Leute.
"Dann lasst uns in der Zwischenzeit die Umrah machen", meinen sie.
Wenn man aber das für die Hadsch gesparte Geld für die Umrah ausgibt und dann den Hadsch-Platz nicht wahrnehmen kann, ist das nicht richtig.
Hat man jedoch ausreichend Mittel für die Hadsch zurückgelegt, steht der Umrah nichts im Wege.
Die Hadsch sollte dabei die vorrangige Absicht bleiben.
Jahr für Jahr rechnet Allah einem diese gute Absicht an.
Manche warten bereits seit 14 Jahren auf ihre Hadsch-Möglichkeit. Jedes Jahr aufs Neue hoffen sie: "Diesmal klappt es."
Ihre Absicht ist aufrichtig, und selbst wenn es nicht klappt, belohnt Allah sie dafür.
Diese Belohnung erhalten sie Jahr für Jahr, bis ihnen die Hadsch ermöglicht wird.
Hast du das Geld für die Hadsch zurückgelegt und stehst auf der Warteliste, kannst du durchaus eine Umrah unternehmen, sofern du es dir leisten kannst.
Dadurch kannst du sowohl das Propheten-Grab als auch die Kaaba besuchen.
Diese heiligen Orte mit eigenen Augen zu sehen und ihre besondere Kraft zu spüren, ist eine einmalige Erfahrung von unschätzbarem Wert.
An der Kaaba wird jeder Gottesdienst hundertausendfach belohnt.
Jede Gebetseinheit zählt wie hunderttausend, jedes Gebet wie hunderttausend Gebete.
All dies kommt den Gläubigen zugute.
Wer jedoch die Umrah vor der Hadsch macht und dann aus finanziellen Gründen die Hadsch nicht antreten kann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dem entgeht ein großer Segen.
Alhamdulillah können unsere Schwester Hajjah Rukiyyah Sultan, Haji Mehmed Nazim und Scheich Bahauddin durch Allahs Gnade heute die Umrah antreten.
Mit Allahs Segen wird alles gut. Solche Orte bringen dem Menschen wahrhaftigen Nutzen.
Zu sagen "Ich war in London, Paris oder sonstwo" hat keinen Wert.
Reisen, die für weltliche Zwecke durchgeführt werden, bringen keinen jenseitigen Nutzen. Nur die gesegneten Orte sind von bleibendem Wert.
Möge Allah es uns gewähren und annehmen.
Möge der Segen und die Belohnung dieser Reisen uns allen zuteilwerden, inschaAllah.
Möge Allah uns allen die Hadsch ermöglichen, besonders jenen, die noch nie dort waren.
2025-01-25 - Lefke
Allah der Allmächtige hat bestimmten Orten und Zeiten Seinen besonderen Segen gegeben.
Diese hat Allah der Gemeinschaft Muhammads und allen Menschen geschenkt.
Allah hat den Menschen diese schöne Orte und Zeiten geschenkt, damit sie davon profitieren.
Das Einhalten dieser besonderen Zeiten und der Besuch dieser gesegneten Orte kommt sowohl dem Körper als auch der Seele zugute.
Auch wenn es körperlich anstrengend sein mag, bringt es der Seele Erleichterung und Schönheit und nützt auch dem Körper.
Zu den zeit- oder ortsgebunden Gottesdienste gehören das Gebet, das Fasten, die Hadsch und die Umrah...
Die Hadsch findet nur einmal im Jahr statt.
Früher war die Hadsch nur wenigen möglich.
Die Hindernisse waren damals anderer Natur.
Heute stehen wir vor anderen Herausforderungen.
Aus verschiedenen Gründen ist es nicht allen vergönnt.
Darin liegt Allahs unergründliche Weisheit. Diese kann nicht hinterfragt werden.
Früher konnten Menschen nicht einfach zur Umrah aufbrechen. Sie machten die Hadsch und im Anschluss die Umrah.
Die Hadsch konnten sie nur einmal im Leben unternehmen.
Heute ist das anders, besonders die Umrah ist viel zugänglicher geworden.
Wer möchte, kann daran teilnehmen.
Wichtig ist, die Hadsch vor der Umrah zu vollziehen.
"Wir stehen auf der Warteliste."
"Es hat noch nicht geklappt", sagen die Leute.
"Dann lasst uns in der Zwischenzeit die Umrah machen", meinen sie.
Wenn man aber das für die Hadsch gesparte Geld für die Umrah ausgibt und dann den Hadsch-Platz nicht wahrnehmen kann, ist das nicht richtig.
Hat man jedoch ausreichend Mittel für die Hadsch zurückgelegt, steht der Umrah nichts im Wege.
Die Hadsch sollte dabei die vorrangige Absicht bleiben.
Jahr für Jahr rechnet Allah einem diese gute Absicht an.
Manche warten bereits seit 14 Jahren auf ihre Hadsch-Möglichkeit. Jedes Jahr aufs Neue hoffen sie: "Diesmal klappt es."
Ihre Absicht ist aufrichtig, und selbst wenn es nicht klappt, belohnt Allah sie dafür.
Diese Belohnung erhalten sie Jahr für Jahr, bis ihnen die Hadsch ermöglicht wird.
Hast du das Geld für die Hadsch zurückgelegt und stehst auf der Warteliste, kannst du durchaus eine Umrah unternehmen, sofern du es dir leisten kannst.
Dadurch kannst du sowohl das Propheten-Grab als auch die Kaaba besuchen.
Diese heiligen Orte mit eigenen Augen zu sehen und ihre besondere Kraft zu spüren, ist eine einmalige Erfahrung von unschätzbarem Wert.
An der Kaaba wird jeder Gottesdienst hundertausendfach belohnt.
Jede Gebetseinheit zählt wie hunderttausend, jedes Gebet wie hunderttausend Gebete.
All dies kommt den Gläubigen zugute.
Wer jedoch die Umrah vor der Hadsch macht und dann aus finanziellen Gründen die Hadsch nicht antreten kann, wenn sich die Gelegenheit ergibt, dem entgeht ein großer Segen.
Alhamdulillah können unsere Schwester Hajjah Rukiyyah Sultan, Haji Mehmed Nazim und Scheich Bahauddin durch Allahs Gnade heute die Umrah antreten.
Mit Allahs Segen wird alles gut. Solche Orte bringen dem Menschen wahrhaftigen Nutzen.
Zu sagen "Ich war in London, Paris oder sonstwo" hat keinen Wert.
Reisen, die für weltliche Zwecke durchgeführt werden, bringen keinen jenseitigen Nutzen. Nur die gesegneten Orte sind von bleibendem Wert.
Möge Allah es uns gewähren und annehmen.
Möge der Segen und die Belohnung dieser Reisen uns allen zuteilwerden, inschaAllah.
Möge Allah uns allen die Hadsch ermöglichen, besonders jenen, die noch nie dort waren.
https://www.youtube.com/@MawlanaSheikhMehmedAdil.Transl
2025-01-24 - Lefke
Wir danken Allah, dass wir uns im gesegneten Monat Radschab befinden, der sich nun allmählich seinem Ende neigt.
Es ist einer der heiligen Haram-Monate.
Am Anfang gibt es eine gesegnete Nacht.
Und am Ende gibt es eine gesegnete Nacht.
Am Anfang dieses Monats ist die Regaib-Nacht.
Und an seinem Ende steht die Nacht von Isra und Mi'raj - eine unbestreitbare Wahrheit.
Wer als Muslim die Himmelsreise des Propheten verneint, verwirkt seinen Glauben.
Allah selbst hat dies in der Mitte des Korans verankert, um jeglichen Zweifel auszuräumen.
Isra bedeutet nächtliche Reise.
10
Der Erzengel Gabriel brachte das heilige Reittier Burak nach Mekka, wo die Nachtreise ihren Anfang nahm.
Es gibt kein vergleichbares Wesen wie das Reittier Burak auf Erden.
Mit einem einzigen Schritt konnte es in einer Minute von einem Ort zum anderen gelangen.
Während der Reise hielt unser Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, an fünf heiligen Orten.
An jedem betete er zwei Rakat.
Vor dem Aufstieg in den Himmel erreichte er zuletzt Jerusalem.
Dort betete er mit den Propheten und stieg dann zum Mi'raj auf.
Mi'raj bedeutet Aufstieg.
Er stieg in den Himmel auf.
Allah, der Erhabene, erhob unseren Propheten zur höchsten Stufe, die ein Mensch erreichen kann.
Unser Prophet war bereits erhaben, aber Allah erhob ihn auch körperlich zur höchsten Stufe, damit die Menschen es sehen können, und diese Ehre wurde unserem Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, zuteil.
Allah, der Erhabene, empfing und sprach zu unserem Propheten auf eine Weise, die wir nicht begreifen können.
Diese Manifestation des Mi'raj wurde niemandem außer unserem Propheten zuteil.
Warum sagen wir das?
Manche Menschen behaupten, um den Glauben der Muslime zu schwächen, dass Isra und Mi'raj nur ein Traum gewesen sei.
Und das sagen angeblich Gelehrte, Gebildete.
Universitätsabsolventen.
Doktoren, Menschen mit Masterabschluss.
Menschen mit höherer Bildung.
Solche Leute sagen das.
"Es war nur ein Traum", sagen sie.
Träumen ist etwas Gewöhnliches, das jeder tut.
Wenn es nur ein Traum gewesen wäre, wo wäre dann das Wunder daran? Ihre leeren Worte haben keinen Wert.
Wichtig ist die Wahrheit.
Der Glaube an die Wunder unseres Propheten und an das Verborgene gehört zu unseren wichtigsten Glaubensgrundsätzen.
Glaube an das Verborgene bedeutet, an das zu glauben, was wir nicht sehen.
Die Menschen sahen es nicht und sagten: 'Das ist unmöglich.'
Wie kann man eine Reise, die vierzig Tage dauert, in einer Nacht zurücklegen?
Schon bevor sie überhaupt an die Himmelfahrt dachten, konnten sie nicht einmal die irdischen Entfernungen nachvollziehen.
Heutzutage lässt sich diese Distanz mühelos zurücklegen.
Und siehe da: Was einst verborgen war, liegt nun klar vor uns."
An die Himmelfahrt zu glauben ist eine Bedingung unseres Glaubens.
Allah, der Erhabene, erhob seinen letzten und geliebtesten Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, zur höchsten Stufe, in seine eigene Gegenwart.
An diesem Ort gibt es keine Zeit- und Raumkonzepte.
Wie diese Begegnung beschaffen war, das weiß nur Allah allein.
Daran glauben wir.
Möge Allah uns vor dem Nichtglauben daran bewahren.
Wer dies leugnet, verliert sowohl seinen Glauben als auch seine Religion.
Die gesegnete Nacht von Isra und Mi'raj ist eine segensreiche Nacht.
InschaAllah, werden wir sie in zwei Tagen erleben.
Ihr Segen möge auf uns sein.
Die Gottesdienste in dieser gesegneten Nacht bringen uns Allah, dem Erhabenen, näher.
Diese gesegneten Nächte sind uns von Allah, dem Erhabenen, zu Ehren unseres Propheten geschenkte Nächte.
Es sind schöne Nächte.
Durch diese Nacht wird unser Glaube noch stärker.
Allah zeigte unserem Propheten Dinge, die die Menschheit erst nach Jahrmillionen in Raum und Zeit zu sehen vermocht hätte.
Unser Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, erreichte all diese Orte und wunderbaren Dinge in zwei Stunden und kehrte zurück, um den Menschen diese frohe Botschaft zu überbringen.
Die Menschen, die die frohe Botschaft annehmen, sind gläubige Menschen.
Die, die sie nicht annehmen, sind Ungläubige.
Die Ungläubigen verspotteten dies und freuten sich.
Sie sagten, von nun an könne niemand mehr diesem Menschen folgen.
Allah bewahre! Weil sie sein Prophetentum nicht akzeptierten, leugneten sie ihn entweder oder beschuldigten ihn mit allerlei unpassenden Worten.
Als sie es dem engsten Freund unseres Propheten, Abu Bakr, erzählten, fragte er: 'Wirklich? Hat er es mit seinem gesegneten Mund selbst gesagt?'
Spöttisch sagten sie, dass er es gesagt habe.
Als sie sagten: "Nicht von jemand anderem, wir haben es direkt von ihm gehört", antwortete Abu Bakr: "Dann bestätige ich es auch."
Sie waren verblüfft.
Sie liefen davon.
Dies zeigt, wie nahe Abu Bakr unserem Propheten stand.
So nah, dass während Allahs Befehl 'komm näher' Abu Bakrs Stimme gehört wurde.
Als Geschenk und Vertrautheit von Allah, weil er sein engster Freund war, ließ Allah unseren Propheten, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm, seine Stimme hören.
Diese Dinge zeigen uns, welche Schönheiten Allah uns geschenkt hat und wie wertvoll es ist, zur Gemeinschaft Muhammads zu gehören.
Selbst in diesem gesegneten Moment dachte unser Prophet wieder an seine Gemeinschaft.
Er bat Allah, den Erhabenen, um Vergebung für uns, seine "Umma".
Er bat Allah, den Erhabenen, um Vergebung.
Wir danken Allah millionenfach dafür, dass wir zu seiner Gemeinschaft gehören.
Möge Allah uns in seiner Nähe im Paradies wohnen lassen, inschaAllah.
Um der Ehre dieser schönen Tage willen, inschaAllah.
2025-01-22 - Lefke
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt:
الصدقة ترد البلاء وتزيد العمر
أو كما قال
Die Sadaqa zu geben ist von großer Bedeutung.
Der Mensch besitzt dreihundertsechzig Glieder.
Zu den Körpergliedern zählen Knochen, Finger, Füße, Hals und weitere Organe.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt uns, dass wir für jedes dieser Glieder eine Sadaqa geben sollen.
Die Gefährten fragten: "Was können wir tun, wenn wir keine Möglichkeit haben, eine Sadaqa zu geben?"
Es gilt auch als Sadaqa, wenn man Schmutz, Müll, Hindernisse oder Steine aus dem Weg räumt.
Das bedeutet, die Sadaqa muss nicht unbedingt in Form von Geld gegeben werden - jede gute Tat zählt als Sadaqa.
Wir sollten täglich eine Sadaqa geben, denn für jedes Glied schulden wir Allah unsere Dankbarkeit.
So soll es sein.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt: "Gebt die Sadaqa."
Selbst wenn es nur eine halbe Dattel ist.
Damals herrschte Armut.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt: Selbst wenn du die Hälfte für dich behältst und die andere als Sadaqa gibst, schützt dich das vor dem Höllenfeuer.
Das ist von großer Bedeutung.
Die Menschen scheuen sich davor, eine Sadaqa zu geben.
Ihr Ego sträubt sich dagegen.
Sie empfinden die Sadaqa als Last.
Besonders die Wohlhabenden werden immer geiziger.
Damit schaden sie nur sich selbst.
Selbst eine kleine Sadaqa bewahrt den Menschen vor großem Unheil.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, lehrt: Die Sadaqa schützt vor Unheil und schenkt ein längeres Leben.
Dies ist also von großer Bedeutung für die Menschen.
Es ist ein schönre Rat unseres Propheten, Friede sei mit ihm.
Die Sadaqa ist für den Menschen nicht verpflichtend, aber wichtig.
"Wozu soll ich eine Sadaqa geben, ich zahle doch schon Zakat", sagen manche.
Ob sie wirklich Zakat zahlen, sei dahingestellt.
Eine Sadaqa wollen sie gar nicht erst geben.
Aber für andere, unnötige Dinge geben sie Unsummen aus.
Für die Sadaqa geben sie nicht mal ein Tausendstel davon.
Die Sadaqa ist von großer Bedeutung.
Die Sadaqa beugt Unglück und Unheil vor.
Menschen werden durch die Sadaqa beschützt.
Würden sie den Nutzen kennen, würden die Menschen täglich die Hälfte ihres Vermögens als Sadaqa geben.
So bedeutsam ist sie.
Dies ist der Rat des Propheten, Friede sei mit ihm, an seine Gemeinde.
Seid nicht geizig.
Geiz ist verwerflich.
Allah liebt nicht den Geizigen, sondern den Großzügigen.
Ein sündiger Großzügiger ist Allah lieber als ein geiziger Frommer.
Vernachlässigt dies also nicht - es dient eurem eigenen Wohl.
"Ich gebe jede Woche", sagen manche.
Nein, so funktioniert das nicht.
Der Prophet lehrt: Jeder Tag erfordert seine eigene Sadaqa.
Der Prophet, Friede sei mit ihm, sagt, mit jedem Sonnenaufgang wird eine neue Sadaqa fällig.
"Soll ich etwa jeden Morgen nach Bedürftigen suchen?"
Stelle eine Spendenbox auf und lege deine Sadaqa dort hinein.
Später kannst du die Sadaqa geben, wem du möchtest.
Kein Grund zum Hetzen.
Wenn du die Sadaqa in diese Box legst, gilt sie als gegeben.
Das Kleingeld kannst du natürlich bei Bedarf umtauschen.
Einige denken, sie dürften das Geld nicht mehr anfassen, sobald es in der Spendenbox liegt.
Das stimmt aber nicht - du kannst es jederzeit wechseln oder den Betrag in der Box aufrunden.
Die Sadaqa kannst du auf diese Weise geben - das ist völlig in Ordnung.
Hauptsache ist: Die Sadaqa ist da.
Das kommt dir zugute.
Heute schließt jeder Versicherungen ab.
Die zahlt man ohne zu zögern.
Die Sadaqa ist deine Tagesversicherung.
Die beste Versicherung ist diese: die Sadaqa.
Diese tägliche Versicherung muss allerdings jeden Tag aufs Neue mit einer neuen Sadaqa geschlossen werden.
Möge Allah uns dazu befähigen.
Die Sadaqa nützt dir selbst mehr als dem Bedürftigen.
Jede Sadaqa, die du dort hineinlegst, dient deinem Wohl.
Möge Allah uns vor Unglück und Unheil bewahren.
Wir leben in der Endzeit, niemand weiß, was einem bevorsteht.
Wann und was einem widerfährt, bleibt ungewiss.
Gib also deine Sadaqa und gehe beruhigt deines Weges.
Um Allahs Willen habe ich heute diese Sadaqa gegeben.
Gib die tägliche Sadaqa - für die Armen und Bedürftigen, zum Schutz und Wohlergehen unserer Liebsten, unserer Kinder und Familien. Allah wird dich dafür bewahren.
Wenn du es aus Respekt vor dem Propheten und im Vertrauen auf seine gesegneten Worte tust, darfst du an diesem Tag zuversichtlich sein, inschaAllah.
Möge Allah uns alle beschützen.