السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
وَمَآ أُبَرِّئُ نَفۡسِيٓۚ إِنَّ ٱلنَّفۡسَ لَأَمَّارَةُۢ بِٱلسُّوٓءِ إِلَّا مَا رَحِمَ رَبِّيٓۚ
Allah, der Mächtige und Erhabene, sagt in diesem edlen Vers des Korans:
Vertraut nicht eurem Ego.
Das Ego ist nichts Gutes.
In diesem edlen Vers sagt Allah, der Mächtige und Erhabene: Wahrlich, das Ego drängt den Menschen fürwahr zum Bösen.
Außer diejenigen, derer sich Allah erbarmt.
Auch wenn es sehr seltene Ausnahmen gibt, so drängt doch jedes Ego den Menschen zum Bösen.
Das Ego ist eine Prüfung in dieser Welt; es ist die Prüfung für den Menschen.
Wer ihm nachgibt und Böses tut, der verliert.
Wer ihm aber widersteht und nicht tut, was es will, der gewinnt.
Das gilt für jeden.
Einige fragen: "Wie können wir unser Ego besiegen?"
Du kannst es besiegen, aber auch danach musst du weiterkämpfen.
Du darfst nicht nachlassen und stolz verkünden: "Ich habe es besiegt".
Sonst bringt es dich sofort zu Fall.
Es kennt kein Mitleid, es ist nicht vertrauenswürdig.
Das Ego ist verräterisch.
Dem Ego kann man nicht trauen.
Deshalb denken viele, insbesondere unsere Brüder, die einem Orden beitreten, sie hätten ihr Ego besiegt und nun sei alles in Ordnung.
Nein, dem ist nicht so.
Das Ego begleitet dich bis zum letzten Atemzug.
Es lauert nur auf eine Gelegenheit, dich vom Weg abzubringen.
Deshalb muss man stets wachsam sein.
Möge Allah uns vor dem Übel unseres Ego bewahren.
Das Übel des Ego ist sogar noch größer als das des Satans.
Ohnehin arbeiten sie immer zusammen: das Ego, die niederen Begierden und die weltlichen Verlockungen.
Sie alle sind eine Einheit; sie unterstützen sich gegenseitig, um dich vom Weg abzubringen.
Indem du ihnen widerstehst, besiegst du sie zwar, aber du darfst niemals nachlässig werden und sagen: "Ich habe gesiegt."
Denn wenn du nachlässig wirst, kennen sie keine Gnade.
Deshalb: Möge Allah uns vor dem Übel unseres Ego bewahren.
2025-09-11 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Wir befinden uns in einem gesegneten Monat.
Es ist der Rabi' al-awwal, der gesegnete Monat, in dem unser Prophet, Frieden und Segen seien auf ihm, geboren wurde.
"Rabi'" bedeutet Frühling.
Eine wahrhaft wunderschöne Zeit im Jahr.
Allah, der Mächtige und Erhabene, hat unserem Propheten alle Schönheit und die höchste Tugend verliehen.
Wer seinem Weg folgt, erlangt alles Schöne und Gute.
Wer ihn liebt, erlangt die Liebe Allahs.
Wer ihn jedoch nicht liebt, dem bleibt auch die Liebe Allahs verwehrt.
Der größte Feind unseres Propheten ist der Satan.
Er versucht mit aller Macht, die Menschen zu täuschen und sie von seinem Weg abzubringen.
Unser Prophet, Frieden und Segen seien auf ihm, hingegen sagte vom Moment seiner Geburt an „meine Umma“ und brachte jedes Opfer, um sie zu erretten.
Und Allah sei Dank erlangen jene, die zu seiner Umma gehören und ihn lieben, Allahs Barmherzigkeit und Gnade.
Jene aber, die sich gegen ihn stellen, sind Menschen, die Allah nicht liebt und für die Er nichts Gutes will.
Deshalb bleibt ihnen diese Tugend verwehrt.
Diese Tugend wird nur jenen zuteil, die dem Weg unseres Propheten, Frieden und Segen seien auf ihm, folgen und ihn lieben.
Natürlich versucht der Satan auch jene zu täuschen, die dem Islam folgen.
Sie erweisen unserem Propheten, Frieden und Segen seien auf ihm, nicht den gebührenden Respekt.
Sie ehren ihn nicht, sondern beneiden ihn sogar.
Möge Allah uns vor dem Übel des Satans und seinen Fallen bewahren.
Denn viele tappen in die Falle des Satans und sagen: „Ich lese den Koran, ich verrichte das Gebet.“
Doch dabei übersehen oder leugnen sie das Allerwichtigste.
Sie erkennen die Fürsprache und die Liebe unseres Propheten, Frieden und Segen seien auf ihm, nicht an.
Wer es jedoch annimmt, dem wird diese Gnade zuteil.
Möge Allah uns zu jenen zählen, die dies annehmen, und uns auf diesem Weg festigen, inscha'Allah.
2025-09-09 - Lefke
وَقُلِ ٱلْحَقُّ مِن رَّبِّكُمْ ۖ فَمَن شَآءَ فَلْيُؤْمِن وَمَن شَآءَ فَلْيَكْفُرْ ۚ إِنَّآ أَعْتَدْنَا لِلظَّـٰلِمِينَ نَارًا أَحَاطَ بِهِمْ سُرَادِقُهَا (18:29)
Allah, der Allmächtige und Erhabene, spricht im edlen Koran:
Dieser Vers steht genau in der Mitte des Korans.
Er spricht: „Verkünde die Wahrheit.“
„Sprich die Wahrheit, die von deinem Herrn zu dir gekommen ist.“
Wahrheit bleibt Wahrheit, wo immer sie auch ist.
Nichts kann ihr widersprechen, wo auch immer sie sich zeigt.
Allah sagt: „Wer nun will, der möge glauben, und wer will, der möge ungläubig sein.“
Wer will, der nehme die Wahrheit an und wähle den Weg des Glaubens, und wer nicht will, der leugne sie und verharre im Unglauben.
„Du aber, zögere nicht, die Wahrheit zu verkünden.“
Deine Aufgabe ist es, die Botschaft zu überbringen.
Wer will, nimmt die Wahrheit an und schlägt den Weg Allahs ein.
Wer aber nicht will, der bleibt im Unglauben.
Sein endgültiges Ziel ist ein Feuer, dessen Mauern ihn umschließen werden.
Wenn sie dort um Wasser flehen, wird ihnen ein Wasser wie geschmolzenes Metall gereicht.
Heute reden alle von Demokratie. Nun, das hier ist die wahre Demokratie.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat dem Menschen die Wahlfreiheit gegeben.
Aber Er verkündet auch die Wahrheit und weist den rechten Weg.
„Glaubt daran und nehmt dies an, damit ihr und andere Frieden finden.“
„Wenn ihr es aber nicht annehmt, werdet ihr die Konsequenzen tragen.“
Dies gilt für jene, die Unrecht tun, und für die Ungläubigen.
Denn die Ungläubigen sind es, die wahrlich Unrecht tun.
Wer die Wahrheit ablehnt, tut Unrecht.
Wem gegenüber tut er Unrecht?
Zuerst sich selbst, dann seinen Mitmenschen und schließlich Allah, dem Allmächtigen, gegenüber.
Denn das größte Unrecht ist es, Allah zu leugnen.
Das ist das allergrößte Unrecht.
Daher zieht dies eine schwere Last und unweigerlich eine Strafe nach sich.
Aus diesem Grund ist es in dieser Welt schwer, die Wahrheit auszusprechen.
Oft ist es schwer, manchmal kann es sogar gefährlich sein.
Bestenfalls sind sie beleidigt, reagieren verärgert, werden überheblich und widersetzen sich.
Dies ist die mildeste Reaktion von jenen, die die Wahrheit nicht annehmen wollen.
Die meisten Menschen heute halten nur das für richtig, was sie selbst denken, und lehnen die Wahrheit ab.
Sie folgen dem, was ihr Ego ihnen eingibt, und bezeichnen das als die Wahrheit.
Doch Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: „Du sollst die Wahrheit verkünden.“
Schäme dich vor niemandem, fürchte niemanden und zögere nicht.
Wahrheit bleibt immer Wahrheit.
Sprich sie aus und erfülle damit deine Pflicht.
Diese Worte mögen dich vielleicht treffen, aber ich spreche im Allgemeinen.
Dies richtet sich nicht an eine bestimmte Person.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat dies allen befohlen.
Wer die Wahrheit sucht, kehrt von seinem Irrweg um und nimmt sie an.
Dann wird Allah seine Sünden in gute Taten verwandeln, und dieser Mensch wird Erlösung finden.
Möge Allah den Menschen Verstand und Einsicht schenken, damit sie die Wahrheit annehmen.
Andernfalls führt ihr Weg in ein unheilvolles Ende, das ihnen nichts nützt.
Möge Allah uns alle davor bewahren.
2025-09-08 - Lefke
Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) lehrt uns, wie wertvoll es ist, sich mit guten Menschen und Freunden zu umgeben.
Genauso warnt uns der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) davor, die Gesellschaft schlechter Freunde zu suchen.
Um dies zu verdeutlichen, gebrauchte der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) ein Gleichnis:
Ein guter Freund ist wie ein Parfümverkäufer.
Selbst wenn du in seinen Laden kommst und nichts kaufst, nimmst du doch etwas von dem angenehmen Duft mit.
Zumindest bleibt der angenehme Duft an dir haften, und du verlässt den Ort erfrischt.
So ist auch ein guter Freund.
Weil er einen guten Charakter hat, wird er dich nicht belasten, dich nicht verletzen oder dir Böses wollen.
Aufgrund seines guten Wesens fällt es dir leicht, dich mit ihm zu verstehen.
Ihr kommt gut miteinander aus.
Deshalb hat unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) den guten Freund mit einem Parfümverkäufer verglichen.
In der Gesellschaft eines guten Freundes erfährt man nur Gutes.
Er leitet dich zum Guten, inspiriert dich zu Schönem und zeigt dir den Weg zu Allah.
Der Umgang und die Gespräche mit ihm machen dich schon in dieser Welt zu einem besseren Menschen.
Er bereitet dir keinen Kummer und spricht keine verletzenden Worte.
Es ist ein Segen, mit einem solchen Menschen befreundet zu sein.
Unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) rät uns: "Sucht ihre Gesellschaft."
Im Gegensatz dazu ermahnt er uns, uns von schlechten Menschen fernzuhalten, und vergleicht den schlechten Freund mit der Werkstatt eines Schmieds.
Auch wenn Schmieden heute nicht mehr so verbreitet sind wie früher, waren sie einst ein alltäglicher Anblick.
Dort brennt ein Feuer in der Esse, das ständig mit dem Blasebalg angefacht wird.
Dabei erfüllt dichter Rauch die ganze Werkstatt.
Neben dem Rauch belasten auch die üblen Gerüche die Luft, die beim Bearbeiten des Eisens entstehen.
Deshalb ist der Aufenthalt in einer Schmiede für einen Außenstehenden alles andere als angenehm.
Entweder belästigt dich der Geruch von Rauch und Ruß, oder ein Funke, der vom Amboss springt, versengt dir die Kleidung.
So ist auch ein schlechter Freund.
Wenn du dich in seiner Nähe aufhältst, wird seine schlechte Art unweigerlich auf dich abfärben.
Deshalb rät uns unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm), schlechte Gesellschaft zu meiden und uns an die Guten zu halten.
Denn ein schlechter Mensch wird dir unweigerlich schaden, sei es durch verletzende Worte oder durch seine sonstige üble Art.
Aus diesem Grund ist die Anweisung des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) klar: "Haltet euch von ihnen fern."
Wenn du also bei einem Menschen trotz aller Bemühungen nichts Gutes entdecken kannst und er dich stattdessen immer wieder schlecht behandelt, dann ist es das Beste, Abstand zu halten.
Dies ist eine Lehre des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm).
Und der Mensch sollte selbst danach streben, so zu sein wie der Parfümverkäufer, damit er Gutes in seiner Umgebung verbreitet, inscha'Allah.
Dies ist eine der wichtigsten Grundlagen für ein gutes Leben.
Damit ein Mensch ein friedliches und erfülltes Leben führen kann, muss er sich mit guten Freunden umgeben – mit Menschen, die Gutes tun und Gutes im Sinn haben.
Andernfalls wird man zu denjenigen, vor denen die Leute fliehen, sobald sie sie sehen. Möge Allah uns davor bewahren und uns nicht zu solchen Menschen machen, inscha'Allah.
Möge Allah uns allen Gutes gewähren, inscha'Allah.
2025-09-07 - Lefke
Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) sagt:
"Man ghaschschana fa laysa minna."
"Wer uns täuscht, wer uns betrügt, der gehört nicht zu uns."
Natürlich, in der heutigen Zeit betrügen die Menschen einander auf jede erdenkliche Weise.
Sie betrügen.
Ob im Großen oder im Kleinen, es gibt kaum jemanden, der nicht betrügt.
Sie täuschen die Menschen, sie betrügen sie.
Ihre Taten entsprechen nicht ihren Worten.
Sie denken, sie hätten einen Vorteil, wenn sie betrügen.
Aber das ist ein rein äußerlicher, weltlicher Betrug.
Das ist nicht das Wichtigste.
Nehmen wir an, jemand hat dir dein Geld gestohlen, dein Auto oder dein Haus weggenommen.
Das sind weltliche Güter.
Sie sind nicht das Entscheidende.
Worauf es ankommt, ist das Jenseits.
Wirklich gefährlich ist derjenige, der dich um dein Jenseits betrügt.
Das ist die schlimmste Gefahr.
Jemand, der die Menschen täuscht, indem er nach außen hin als ehrwürdige, gesegnete Person auftritt, sie dann aber in Sachen Religion und Tarikat betrügt – genau so jemand ist es, von dem der Prophet sagte: "Er gehört nicht zu uns".
Denn der Weg des Propheten ist klar.
Er besteht darin, das Gute aufzuzeigen und vor dem Schlechten zu warnen.
Er bedeutet, dass das Äußere dem Inneren entspricht, dass man innerlich und äußerlich eins ist.
Anders geht es nicht.
Sich als jemand von der Tarikat ausgeben, mascha'Allah, mit einem Gewand, einem Turban so groß wie ein Tablett und einem Bart von zwei Spannen Länge...
...und dann behaupten "Ich folge dem Scheich", aber die Anweisungen und Worte seines Scheichs missachten, ja nicht einmal das umsetzen, was man selbst predigt... Das ist Betrug.
So einer täuscht die Menschen.
Wer andere betrügt, betrügt und täuscht in Wirklichkeit zuallererst sich selbst.
Deshalb sagt der Prophet über solche Menschen: "Sie gehören nicht zu uns".
Das ist die Eigenschaft eines Heuchlers.
Solche Leute haben überhaupt keinen Glauben.
Hätte er Glauben, würde er die Menschen nicht täuschen.
Er täuscht die Menschen in religiösen Dingen, um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen.
Diejenigen, die betrügen, die "Ghish" (Betrug) praktizieren, gehören nicht zu uns, sagt der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm).
Der Weg von Scheich Efendi ist klar.
Nach Scheich Efendi sind viele Betrüger aufgetaucht.
Deshalb wollen wir unsere Brüder nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern immer wieder daran erinnern.
Haltet nicht jeden mit einem Turban gleich für einen Scheich oder einen Heiligen.
Zwar heißt es: "Halte jeden, den du siehst, für Khidr", aber man sollte trotzdem nicht jeden mit Turban für einen Heiligen halten.
Denn oft täuscht er die Menschen nur mit diesem Turban.
Mit seinem Bart bringt er die Leute dazu zu denken, "was für ein gesegneter Mensch", und sie fallen darauf herein.
Und am Ende bringen sie die Menschen mit ihren Taten vom Islam ab.
Die Leute sagen dann: "So ist also ein Muslim? Schau dir den an, mit Turban und Gewand, und am Ende hat er uns betrogen".
Das ist das Allerschlimmste.
Menschen in religiösen Dingen zu täuschen.
Und wie gesagt, es gibt Leute die unter den Muriden behaupten: "Ich bin dies und das", obwohl sie in Wahrheit nichts sind. In dem Moment, in dem jemand "ich" sagt, ist er ohnehin schon wertlos.
Auch darauf muss man achten.
Die Muriden sind oft gutgläubig und können leicht auf jemanden hereinfallen.
Deshalb sollen sie aufpassen und solchen Leuten nicht folgen.
Es gibt sie überall, auf der ganzen Welt.
Sie tauchen von überall her auf.
"Wir sind die Kalifen von Scheich Efendi."
Oder sie berufen sich auf Großscheich Abdullah ... Es gibt Leute, die Scheich Baba und Scheich Nazim einfach überspringen und behaupten: "Wir sind die Muride von Großscheich Abdullah Dagistani".
Du hast Großscheich Abdullah doch gar nicht gekannt. Wer bist du schon, dass du Ihn verstehen könntest?
Nichts als leere Worte... Das ist der größte Betrug.
Es gibt viele solcher Leute.
Möge Allah uns beschützen.
Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren.
Denn sie werden keine Rechtleitung finden.
Der Satan hat so von ihnen Besitz ergriffen, dass die Rechtleitung sie nicht mehr erreicht.
Deshalb ist es für einen Menschen schon eine Rettung, sich von ihnen fernzuhalten.
Wenn man sich ihnen nähert, stiften sie nur Verwirrung und säen Zweifel im Herzen.
Möge Allah uns davor bewahren. Manche gutgläubigen Menschen halten diese Leute für etwas Besonderes, folgen ihnen und verschwenden ihr Leben, indem sie ihnen vergeblich nachlaufen.
Möge Allah uns vor ihrem Übel und dem des Satans beschützen.
2025-09-06 - Lefke
يَـٰٓأَيُّهَا ٱلنَّاسُ إِنَّا خَلَقْنَـٰكُم مِّن ذَكَرٍۢ وَأُنثَىٰ وَجَعَلْنَـٰكُمْ شُعُوبًۭا وَقَبَآئِلَ لِتَعَارَفُوٓا۟ ۚ إِنَّ أَكْرَمَكُمْ عِندَ ٱللَّهِ أَتْقَىٰكُمْ (49:13)
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat uns erschaffen.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat die Menschen in verschiedene Völker, Stämme und Gemeinschaften und mit unterschiedlichen Hautfarben erschaffen.
Und Er hat die Welt mit ihnen bevölkert.
All dies geschah auf den Befehl und nach dem Willen Allahs, des Allmächtigen und Erhabenen.
Was die Menschen hierbei jedoch verstehen müssen, ist, dass sie ihren Verstand gebrauchen sollen.
Sie sollen ihren Verstand nutzen, um zu erkennen, wozu sie erschaffen wurden.
Sie müssen erkennen, was für sie selbst das Beste ist.
Denn der Beste unter all diesen Menschen ist der Gottesfürchtigste. Das heißt, wer Allah fürchtet und Seine Gebote befolgt, der ist der tugendhafteste und edelste Mensch.
Niemand sonst.
Zu sagen: „Du bist weiß, ich bin gelb, der eine ist rot und der andere schwarz“ – darauf kann man nicht stolz sein.
Damit kann man nicht angeben.
Es bringt auch nichts.
Denn Hautfarbe, Status oder die Zugehörigkeit zu einem Volk nützen einem nichts. In dem Moment, in dem du deine Augen schließt, wirst du vielleicht schon einen Monat später ebenfalls zu Staub zerfallen.
Der Schwarze, der Weiße, der Rote und der Gelbe werden unter der Erde alle gleich sein.
Daher hat all das letztlich keinen Wert.
Das sind vergängliche Dinge.
Das Wesentliche ist die Gottesfurcht (Taqwa). Der größte Nutzen für den Menschen liegt darin, die Gebote Allahs, des Allmächtigen und Erhabenen, zu befolgen und Sein Wohlgefallen zu erlangen.
Das ist der wahre Gewinn.
Nichts anderes ist von Wert.
Deshalb hat Allah, der Allmächtige und Erhabene, den Menschen den Verstand gegeben.
Und Er hat ihnen einen freien Willen gegeben, damit sie diesen Verstand auch nutzen.
Die Gelehrten geben zu diesen Themen verschiedene Erklärungen, wie zum Beispiel über den Göttlichen Willen hinter allen Dingen oder den persönlichen freien Willen.
Aber das Wichtige ist, dass Allah, der Allmächtige und Erhabene, dem Menschen Verstand gegeben hat.
Wenn der Mensch diesen Verstand gebraucht, ist das gut für ihn.
Wer seinen Verstand nicht gebraucht, dem nützt er auch nichts.
Zu sagen: „Ich habe meinen Verstand genutzt und bin Arzt, Ingenieur oder Bankdirektor geworden, ich habe dies und das erreicht“ – all das sind Dinge, die keinen bleibenden Nutzen bringen.
Wenn diese Positionen genutzt werden, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen, dann haben sie einen Wert.
Wenn du sie aber nur für dein eigenes Ego nutzt, bringen sie dir nichts.
Wahrer Verstand zeigt sich also darin, dass sich der Mensch Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, unterwirft und Seinen Befehlen gehorcht.
Mehr ist es nicht.
Der Verstand weist dem Menschen diesen richtigen Weg.
Wer seinen Verstand nicht in diese Richtung lenkt, dessen Verstand ist unvollkommen.
Denn der Verstand zeigt einem immer den besten und richtigsten Weg.
Solange er diese Wahrheit nicht aufzeigt, ist es kein wahrer Verstand.
Niemand sollte sich für besonders klug halten.
Ein Mensch, der auf dem Wege Allahs ist, sollte für diese Gabe dankbar sein.
Ob er in den Augen der Menschen als klug gilt oder nicht, ist unwichtig – er ist der wahrhaft Kluge.
Das bedeutet: Ein Mensch, der die Gebote Allahs befolgt, ist auf dem richtigen Weg – dem Weg des wahren Verstandes –, selbst wenn andere ihn ablehnen und als „verrückt“ oder „dumm“ bezeichnen.
Aber schaut euch die anderen an: Selbst wenn ihnen die ganze Welt gehorchen würde, haben sie wirklich Verstand?
Urteilt selbst.
Ihnen fehlt der wahre Verstand.
Solange sie keine Gottesfurcht haben, nützt ihnen all ihr Besitz nichts.
Ihr Ende wird schlecht sein – möge Allah uns davor bewahren.
Möge Allah euch diesen wahren Verstand niemals nehmen.
Der Verstand ist eine Gabe, ein Schmuckstück, das den Menschen ziert.
Wenn ein Mensch dieses Schmuckstück nicht richtig verwendet, zeigt das nur, dass er seinen Wert nicht zu schätzen weiß.
Möge Allah uns davor bewahren.
2025-09-05 - Lefke
Allah, der Erhabene und Majestätische, sagt, dass Er den Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) aus euren eigenen Reihen gesandt hat.
لَقَدْ جَاءَكُمْ رَسُولٌ مِنْ أَنْفُسِكُمْ عَزِيزٌ عَلَيْهِ مَا عَنِتُّمْ حَرِيصٌ عَلَيْكُمْ بِالْمُؤْمِنِينَ رَءُوفٌ رَحِيمٌ (9:128)
Allah sagt: "Ich habe den Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) aus eurer Mitte gesandt."
Nicht von einer anderen Art, sondern aus der Menschheit. Er hat ihn also als einen Menschen wie euch entsandt. Doch der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) ist anders.
Viele Unwissende sagen: "Er ist doch auch nur ein Mensch, und wir sind auch Menschen."
Wer so etwas sagt, ist kein ehrenhafter Mensch.
Denn ein Mensch, der den Wert anderer nicht zu schätzen weiß, ist selbst wertlos.
Ein Mensch, der Wert zu schätzen weiß, gewinnt selbst an Wert.
Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) ist von unschätzbarem Wert.
Er ist jener wertvolle Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm), der eine Barmherzigkeit für seine Ummah ist, ihr den Weg weist und sie vor dem Höllenfeuer bewahrt.
Ein Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm), der zu Allah fleht, damit seine Ummah nicht verloren geht.
Der sie stets auf den rechten Weg, zum Paradies einlädt... Das war der größte Wunsch des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm).
Als er die Welt beehrte, warf er sich sofort nach seiner Geburt nieder und sagte: "Meine Ummah, meine Ummah."
Normalerweise weinen Kinder, wenn sie geboren werden. Aber der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) dachte, als er zur Welt kam, schon mit seinem ersten Atemzug an seine Ummah und sagte: "Meine Ummah!"
Bis zu seinem letzten Atemzug hat er seiner Ummah den Weg gewiesen, für sie gebeten und wird auch weiterhin für sie Fürsprache einlegen.
Auch am Tag der Auferstehung wird er zu Allah flehen, um für seine Ummah Fürsprache einzulegen.
Natürlich wünscht sich der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm), dass seine Ummah davon profitiert und zu den von Allah geliebten Dienern zählt.
Das ist sein Wunsch und sein Ziel.
Er möchte die Menschheit auf den rechten Weg führen und dass Allah ihnen von Seiner Gunst und Seiner Belohnung gewährt.
Der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) ist ein Nabi, ein Prophet. Das Prophetentum (Nubuwwah) bezeichnet eine Person, die von der Zukunft berichtet.
Alle Propheten sind per Definition Menschen, die über zukünftige Ereignisse berichten.
In einem edlen Hadith sagt er: "Meine Ummah wird in Verfall geraten."
"Meine Ummah wird vom Weg abkommen."
Damit sie nicht vom Weg abkommen, müssen die Menschen an seiner (Frieden und Segen seien auf ihm) Sunnah festhalten.
Je mehr sie an der Sunnah des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) festhalten, desto stärker wird ihr Glaube.
Wer hingegen die Sunnah vernachlässigt, dessen Glaube kann schwinden.
Wie der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) sagte, bleibt der Islam dann nur auf ihren Zungen, er geht nicht über ihre Kehlen hinaus.
Er bleibt nur auf der Zunge.
Deshalb sagt der Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) in einem edlen Hadith: "Zur Zeit des Verfalls meiner Ummah wird derjenige, der eine meiner Sunan wiederbelebt, die Belohnung von einhundert Märtyrern erhalten."
Es ist nicht einfach, ein Märtyrer zu sein, und auch nicht, dessen Belohnung zu erlangen. Doch wir leben genau jetzt in einer Zeit, in der die Ummah am weitesten vom Weg abgekommen und von der Wahrheit entfernt ist.
Deshalb erhalten wir für jede Sunnah, die wir praktizieren, von Allah die Belohnung von einhundert Märtyrern.
Und was sind das für Sunan?
Die Sunan der rituellen Waschung, die Sunan der Kleidung... Wie sich unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) verhielt, was er tat – all das ist die Sunnah.
Es gibt Tausende von Sunan.
Praktiziert so viele, wie ihr könnt, so viele, wie euch einfallen... Die meisten davon sind keine schwierigen Dinge.
Die Sunan zu praktizieren ist sehr einfach.
Für jede einzelne Sunnah, die du praktizierst, gibt dir Allah die Belohnung von 100 Märtyrern. Wenn du tausend davon praktizierst, erhältst du für jede einzelne diese Belohnung.
Allahs Schätze sind unendlich, unerschöpflich.
Allah ist großzügig. Er gibt und Er bricht Sein Wort nicht.
Allah ist nicht wie die Menschen von heute, die sagen: "Ich gebe es dir", und wenn man dann kommt, leugnen sie es und behaupten: "Das habe ich nie gesagt."
Allah fürchtet nicht, dass Seine Schätze zur Neige gehen könnten.
Das ganze Universum ist in Seiner Hand.
Er gibt euch, ohne zu zögern.
Deshalb ist die Sunnah so wichtig.
Wie wir sagten, ist die Fürsprache des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) sehr wichtig.
Der Glaube dessen, der die Sunnah praktiziert, wird gestärkt.
Doch wo der Glaube schwach ist – möge Allah uns davor bewahren – steigt die Gefahr, dass man vom Weg abkommt und kein gutes Ende nimmt.
Genau deshalb tut der Satan alles in seiner Macht Stehende, um die Menschen davon abzuhalten, die Sunnah zu praktizieren.
Mit allen Arten von Einflüsterungen.
Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren.
Möge Allah uns die Fürsprache unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) zuteilwerden lassen, inscha'Allah. Das Regengebet, das wir in diesen gesegneten Tagen verrichtet haben, ist ebenfalls eine seiner Sunan.
Es ist eine Sunnah des Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm).
Diese haben wir nun verrichtet, möge Allah sie annehmen, inscha'Allah.
Möge Er uns auch gesegneten Regen schenken, inscha'Allah.
2025-09-04 - Lefke
وَٱعۡلَمُوٓاْ أَنَّ فِيكُمۡ رَسُولَ ٱللَّهِۚ (49:7)
"Und wisst, dass unter euch der Gesandte Allahs ist", so spricht Allah, der Allmächtige und Erhabene.
Der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, ist inmitten seiner Umma.
Seine Umma kann nicht ohne ihn sein.
Er ist immer bei uns.
Dank sei Allah, diese Tage sind seinetwegen gesegnete Tage.
Er, der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, ist für immer mit uns, mit den Muslimen, mit den Gläubigen und mit denen, die ihn lieben.
Tatsächlich sagt der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, selbst:
الْمَرْءُ مَعَ مَنْ أَحَبَّ
Der Mensch ist mit dem, den er liebt.
Millionen von Menschen lieben den Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, und gedenken seiner unentwegt.
Wenn man seiner gedenkt, ist er anwesend.
Tatsächlich sind wir, Dank sei Allah, immer in seiner Gegenwart.
Die Menschen der Tariqa legen darauf besonderen Wert und glauben fest daran.
Eine der Methoden unserer Tariqa ist es, Rabita zu praktizieren.
Die meisten Menschen fragen: "Was ist Rabita?"
Rabita bedeutet, sein Herz mit seinem Scheich und durch den Scheich mit dem Propheten zu verbinden.
Sie fragen: "Wie machen wir das?" Natürlich gibt es dafür verschiedene, teils aufwendige Methoden.
Manche sind einfacher.
Unsere ist die einfachste: Man vergegenwärtigt sich seinen Scheich, bittet um seine Himma und erbittet durch ihn die Himma des Propheten.
Das ist Rabita.
Egal, wie es in anderen Tariqas gehandhabt wird, du bist in dieser Tariqa.
Du bist auf dem Haqqani-Weg, der aus dem Khalidi-Zweig hervorgeht.
Dieser Pfad ist einfach; er ist darauf ausgelegt, es den Menschen leicht zu machen.
Es gibt Azimet (strenge Befolgung) und Ruhsat (Erleichterung).
Da unser Weg in der Endzeit angesiedelt ist, folgt er den Erleichterungen (Ruhsat).
Scheich Efendi, also Scheich Nazim, sagte immer wieder: "Wir handeln nach den Erleichterungen."
Denn wenn wir nach der strengen Befolgung (Azimet) handeln würden, könnte niemand auf diesem Weg bestehen.
Deshalb ist die Rabita in unserer Tariqa, Allah sei Dank, diese einfache Form der Verbindung zum Propheten, Segen und Frieden auf ihm.
Bei der sogenannten Rabita ist der Scheich ein Vermittler.
Es bedeutet, durch seine Vermittlung den Propheten, Segen und Frieden auf ihm, zu erreichen.
Die meisten Menschen fragen ständig nach der Rabita, weil jeder etwas anderes darüber sagt.
"Wie macht man das? Wie genau?"
Bei uns dauert es nicht einmal eine Minute.
Vergegenwärtige dir deinen Scheich, verbinde dich mit ihm, bitte um seine Himma.
Das reicht schon.
Das ist die Rabita.
Der Rest liegt dann in ihren Händen, nicht in unseren.
Du kannst dich noch so sehr bemühen; solange sie die Tür nicht öffnen, geschieht nichts.
Aber wenn sie die Tür öffnen, sehen sie deinen Zustand, und je nach deiner Absicht und Aufrichtigkeit wird Allah es annehmen.
Dank sei Allah, dass Er uns diesen Weg gewährt hat.
Aber natürlich:
وَقَلِيلٞ مِّنۡ عِبَادِيَ ٱلشَّكُورُ (34:13)
"Und nur wenige von Meinen Dienern sind dankbar", so spricht Allah, der Allmächtige und Erhabene.
Wenn du diesen Weg beschreiten darfst, musst du Allah dankbar sein.
So wurde dieses Thema heute, an diesem gesegneten Tag unseres Propheten, Segen und Frieden auf ihm, erläutert.
Ohnehin finden heute auf der ganzen Welt verschiedene Feiern und Feste zu Ehren unseres Propheten statt.
Früher gaben sich die Menschen mehr Mühe und feierten mit größerer Begeisterung.
Die Menschen von heute sind in einen Zustand geraten, in dem sie wie Maschinen geworden sind.
Nichts ist ihnen mehr wichtig, nichts scheint sie zu berühren.
Alles, was für sie zählt, ist das Handy oder der Computer in ihren Händen; sie starren darauf und kümmern sich um nichts anderes.
Dabei hat Allah, der Allmächtige und Erhabene, dich nicht erschaffen, um darauf zu starren.
Er hat dich erschaffen, damit du auf dem Wege Allahs bist, mit Allah bist und zur Umma des Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, gehörst.
Heute ist also dieser gesegnete Tag, der Tag unseres Propheten.
Es gibt auch Teufel und vom Teufel verführte Menschen, die sagen: "Diesen Tag darf man nicht feiern."
Der erhabene Koran vergleicht sie mit Eseln.
Auch auf Zypern sagten die Menschen früher "Merkep".
"Merkep" bedeutet Esel.
Wie es im erhabenen Koran heißt: Ein Esel, beladen mit wertvollen Büchern, hat keine Ahnung von deren Inhalt.
Menschen, die den Propheten, nicht ehren und seinen Wert, Segen und Frieden auf ihm, nicht zu schätzen wissen, sind genauso.
Denn der Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, pflegte jeden Montag zu fasten.
Als man ihn nach der Weisheit dahinter fragte, sagte er: "An diesem Tag kam ich zur Welt, ich wurde an einem Montag geboren."
Jeden Montag gedenkt er dieses Tages und erinnert auch seine Umma daran.
Warum sollte es also verkehrt sein, diesen Tag, seinen eigentlichen Geburtstag, zu feiern? Warum sollte es nicht erlaubt sein? Das muss man jene vierbeinigen Esel fragen.
Möge Allah ihnen Verstand und Vernunft geben.
Denn sie führen auch andere in die Irre.
Die Menschen halten sie für Gelehrte, folgen ihnen und denken sich: "Sie haben es so gesagt, sie wissen es besser als wir, also sollten wir das nicht tun", und lassen davon ab.
Aber wer klug ist, kehrt zur Wahrheit zurück.
Möge Allah uns an diesem gesegneten Tag zu jenen zählen, die zur Wahrheit zurückkehren. Lasst uns seinen Wert erkennen und ihn schätzen, inscha'Allah.
2025-09-03 - Lefke
"Und um seines edlen Antlitzes willen wird von den Wolken Regen erbeten."
Um der Ehre des Antlitzes unseres Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, willen sendet Allah den Regen herab.
Dies ist auch eines der Wunder unseres Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm.
Als er noch ein Kind war, herrschte eine Dürre, so wie wir sie heutzutage erleben. Da nahm sein Onkel den Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, mit sich.
Allah bewahre, heutzutage herrscht auf der ganzen Welt Dürre.
Es regnet nicht; und wenn es regnet, wird es zu einer Flut und bringt Zerstörung über die Menschen.
Sein Onkel nahm ihn also mit und betete: "O Allah, um dieses Kindes willen, schenke uns Regen."
Daraufhin regnete es reichlich.
Sowohl die Menschen als auch die Tiere waren gerettet.
Das ist eine bekannte Begebenheit.
Deshalb ist es eine segensreiche Sunna, um seinetwillen um alles Gute zu bitten.
Ein Mensch, der an ihn glaubt, wird diesen Segen gewiss erhalten.
Er erfährt Heilung aller Art, empfängt Segen und wird mit rechtschaffenen Kindern beschenkt.
Bittet um seiner Ehre willen.
Denn wenn wir für uns selbst bitten, weist Allah die Gebete zwar nicht zurück, aber Er kann ihre Erhörung aufschieben.
Aber wenn um der Ehre des Propheten willen gebeten wird, lässt Allah die Menschen nicht warten und nicht verzagen.
Möge Allah uns beistehen.
Die Menschen leben heutzutage in vielerlei Nöten.
Es gibt auch nur noch sehr wenige, die des Mawlid-Tages, des Geburtsmonats des Propheten, gedenken.
Kaum jemand erinnert sich daran.
Und selbst wenn es welche gibt, die sich daran erinnern, treten andere hervor und versuchen, die Menschen davon abzuhalten, indem sie sagen: "Das ist nicht erlaubt, ihr begeht eine Sünde."
Wenn sie das tun, berauben sie die Menschen des Lohns, der Segnungen und der Fürsprache.
inscha'Allah, werden wir heute Nacht ein Tasbih für den Regen verrichten.
Außerdem ist heute die Mawlid-Nacht unseres Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, und niemand kann die Ereignisse jener Nacht leugnen.
Selbst diejenigen, die sich dem Propheten am heftigsten widersetzten, können nicht leugnen, was in jener Nacht geschah.
In jener Nacht erlosch das tausendjährige Feuer der Majusi.
Der Palast von Kisra stürzte ein.
In jener Nacht geschahen sehr viele wundersame Dinge.
Dass diese Mawlid-Nacht gesegnet ist, war also von seiner Geburt an ein Zeichen für die Menschen.
Die Gläubigen müssen das wissen.
Es gibt Mawlid-Bücher, Werke, die den Mawlid beschreiben und von den Ereignissen jener Nacht berichten.
Sie hindern die Menschen auch daran, diese zu lesen, bezeichnen es als "Bid'a" und werden zornig auf jene, die es tun.
Aus diesem Grund wollen sie die Menschen nicht über den Geburtstag des Propheten und den Segen, der darin liegt, aufklären.
Sie sagen: "Wir sind Muslime, wir brauchen das nicht."
Sie sagen: "Das ist Bid'a, das ist unzulässig. Der Prophet hat das nicht getan."
Der Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, ist bereits selbst gesegnet; jeder Tag, den man mit ihm verbrachte, gehörte zu den gesegnetsten Tagen überhaupt.
Wir haben in jener Zeit nicht gelebt. Deshalb versuchen wir, nach besten Kräften Dinge zu tun, die sein Andenken ehren.
So bitten auch wir heute Nacht, mit Allahs Erlaubnis, um der Ehre des Propheten willen um alles Gute.
Wir bitten um Sieg für den Islam.
Möge der wahre Führer kommen.
Möge er diesen Unwissenden ihre Grenzen aufzeigen, die Muslime aufwecken und die Menschheit retten.
Darum bitten wir, inscha'Allah.
Allah sei Dank haben wir bei dieser Gelegenheit unsere Gemeinschaft hier: die Gläubigen, die Muriden, die Liebenden. Dieser Ort, an dem wir uns befinden, wurde zur Zeit von Scheich Muhammad Nazim (qs) erbaut.
Auch damals war die Gemeinschaft groß; und jetzt, mascha'Allah, wächst sie wieder durch seinen spirituellen Beistand und seinen Segen.
Bei dieser Gelegenheit werden wir heute Nacht, inscha'Allah, die Einweihung unserer neuen Moschee vornehmen.
Dort werden wir erneut ein Tasbih verrichten.
Möge Allah Seinen Segen darauf herabsenden.
Möge dieser Segen uns äußerlich und innerlich zuteilwerden, inscha'Allah.
Möge Allah es segnen.
Möge Er den Regen Seiner Gnade und Barmherzigkeit reichlich über uns ergießen.
Möge Allah den vom Weg Abgekommenen, den Verirrten und den Getäuschten Rechtleitung schenken, inscha'Allah.
2025-09-02 - Lefke
Alhamdulillah wa schukrulillah, egal wie sehr wir Allah danken, wie sehr wir Ihn preisen, es wird niemals genug sein.
Unsere Dankbarkeit dafür, dass wir als Teil der Gemeinschaft unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) erschaffen wurden, sollte unendlich sein.
Man sollte Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, mit jedem Atemzug danken und Ihn preisen.
Unsere Dankbarkeit Ihm gegenüber ist grenzenlos, weil Er uns als Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft erschaffen und uns diese Gnade gewährt hat.
Ein Gläubiger sollte sich dessen bewusst sein.
Insbesondere diejenigen, die einer Tariqa angehören, sollten wissen, dass die größte Gnade darin besteht, Teil der Gemeinschaft unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) zu sein, auf dem Weg Allahs zu wandeln und Seinen geliebten Dienern zu folgen.
Wenn man die Menschen nach dem heutigen Zustand der Welt fragt, sagen sie: „Wir haben noch nie etwas Schlimmeres gesehen.“
Unser Scheich Mawlana Nazim pflegte über die Welt zu sagen: „Jeder kommende Tag wird schlimmer sein als der vorherige.“
Das heißt, in weltlicher Hinsicht entwickelt sich die Lage nicht zum Guten.
Unser Prophet (Frieden und Segen seien auf ihm) hat über diese Zeit gesagt: „Es ist die Zeit der Fitna - der Prüfung und Zwietracht.“
Diese Zeit ist eine Zeit der Fitna, aber für den Gläubigen ist es die beste Zeit.
Man könnte fragen: „Wie kann es die beste Zeit sein, wenn es so viel Unterdrückung gibt, wenn so viele schlimme Dinge geschehen?“
Weil Allah, der Allmächtige und Erhabene, es so gewollt hat.
Man mischt sich nicht in die Angelegenheiten Allahs ein.
Seine Weisheit wird nicht infrage gestellt.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, wird nicht hinterfragt.
Man sagt nicht: „Warum hast Du das so gemacht?“
Es gibt viele Schlaumeier, die solche Fragen stellen.
„Dort sterben so viele Menschen, es geschieht so viel Unrecht.“
„Warum greift Allah, der Allmächtige und Erhabene, nicht ein?“ Diese Frage ist, möge Allah uns bewahren, die größte Form des Unglaubens.
Nach islamischem Verständnis ist es so – astaghfirullah! – als würdest du Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, zur Rede stellen wie einen Sultan oder Staatspräsidenten und fragen: „Warum greift er bei der Unterdrückung nicht ein?“
Dabei geschieht alles nach Seinem Willen.
Nichts geschieht ohne Seinen Willen.
Deshalb sollte ein Muslim, wie wir bereits sagten, niemals widersprechen.
Er sollte Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, danken.
Er sollte sich nicht in Seine Angelegenheiten einmischen.
Ebenso wenig sollte man urteilen: „Der eine hat dies getan, das ist seine Strafe, und der andere hat jenes getan, das ist seine Belohnung.“
Du sollst dich nicht in die Angelegenheiten von Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, einmischen.
Du sollst auf dich selbst, auf dein eigenes Ego, schauen.
Du sollst dich nicht mit anderen Dingen beschäftigen.
Alles, was geschieht, geschieht durch Allahs Willen.
Wir leben in der Endzeit, und was wir erleben, sind die Erscheinungen dieser Zeit.
Daran musst du glauben, damit du Frieden findest und Allah, der Allmächtige und Erhabene, mit dir zufrieden ist.
Natürlich sind wir mit der Unterdrückung nicht einverstanden.
Man darf die Unterdrückung, die geschieht, nicht billigen.
Aber man widersetzt sich auch nicht dem Willen Allahs.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, tut, was Er will, und unterlässt, was Er will.
Niemand kann sich in Seinen Willen einmischen.
Niemand kann Seinen Willen ändern.
Deshalb sollte ein Gläubiger dies wissen.
Er sollte für seinen Zustand dankbar sein, damit Allah ihn standhaft macht.
Schon allein dieser Gedanke ist verwerflich, aber ein bloßer Gedanke wird einem nicht angelastet.
Wenn einem etwas durch den Kopf geht, man Einflüsterungen hat oder etwas denkt, es aber nicht ausspricht und meint: „Wäre es doch anders“, dann spielt das keine Rolle.
Das ist das Werk des Teufels, es bleibt im Inneren.
Es hat keinerlei Bedeutung.
Aber aufzustehen, die Menschen zu verwirren und zu fragen: „Warum geschieht das? Warum gibt es Unterdrückung?“ ... Alles hat seine Zeit.
وَٱلۡعَٰقِبَةُ لِلۡمُتَّقِينَ (28:83)
Das gute Ende, der letztendliche Ausgang, gehört den Gottesfürchtigen.
Man muss dies wissen und geduldig warten.
Nichts wird unabgerechnet bleiben.
Für alles wird bis aufs kleinste Atom Rechenschaft verlangt werden.
فَمَن يَعۡمَلۡ مِثۡقَالَ ذَرَّةٍ خَيۡرٗا يَرَهُۥ وَمَن يَعۡمَلۡ مِثۡقَالَ ذَرَّةٖ شَرّٗا يَرَهُۥ (99:7-8)
Wer Gutes im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen.
Und wer Böses im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es ebenfalls sehen.
Deshalb sollte der Gläubige auf dem Weg unseres Propheten bleiben und dessen Wert zu schätzen wissen.
Wer diesen Wert zu schätzen weiß, gewinnt. Wer es nicht tut, dessen Leben gleicht dem Gras, das wächst und vergeht.
Er hat sein Leben vergeudet, ohne irgendetwas von wahrem Wert gewonnen zu haben.
Man sagt „er hat sein Leben verloren“, das ist ein neumodischer Ausdruck.
Dieser Ausdruck passt auf manche Menschen perfekt, auf andere wiederum nicht.
Derjenige, der sein Leben wirklich verliert, ist der, der umsonst auf dieser Welt lebt, seine Zeit mit Spiel, Vergnügen und Nichtigkeiten verbringt und dabei glaubt, er hätte viel gewonnen.
Dabei hat er in Wahrheit sein ganzes Leben verspielt.
Möge Allah uns davor bewahren.
Lasst uns den Wert unseres Lebens zu schätzen wissen, inscha'Allah.