السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2026-07-13 - Dergah, Akbaba, İstanbul

إِنَّ ٱللَّهَ لَا يُخۡلِفُ ٱلۡمِيعَادَ (3:9) Was Allah, der Erhabene, versprochen hat, wird gewiss in Erfüllung gehen. Deshalb darf es daran nicht den geringsten Zweifel geben, sagt Er. Alles, was Allah zugesagt und versprochen hat, wird unweigerlich eintreten. Darum sollten die Menschen wachsam sein. Er ermahnt sie, damit diejenigen, die vom Weg abgekommen sind, umkehren. Zu diesem Zweck hat Er die Propheten gesandt. Und nach ihnen die Gefährten, Gelehrten und Gottesfreunde – sie alle kamen, um die Menschen zu retten. Weil viele Menschen auf dem falschen Weg waren, hat Er Propheten, Gottesfreunde und Gelehrte gesandt, um ihnen beizustehen und sie zu retten. Damit sie den Weg Allahs einschlagen und sich nicht davon abwenden. Denn nur darin liegt die wahre Rettung. Es gibt das von Allah, dem Erhabenen, versprochene Paradies – und es gibt die Hölle. Allah, der Erhabene, lädt uns in Sein Paradies ein. Er sagt: „Kommt herein, tretet ein ins Paradies. Seid auf das Schönste willkommen.“ Dieser Weg ist wunderschön. Haltet euch vom Schlechten fern, richtet euch nicht selbst zugrunde und stürzt euch nicht ins Verderben. „Rettet euch selbst“, sagt Allah, der Erhabene, denn Sein Versprechen ist wahr. Der Satan und seine Helfer hingegen versuchen mit allen Mitteln, die Menschen in den Abgrund zu reißen. Sie flüstern ein: „Das hier ist der einzige Weg. Es gibt nichts außer dem Diesseits. Du bist durch Zufall entstanden, es gibt keinen Schöpfer und kein Ende.“ So führen sie die Menschen in die Irre. Dabei ist es doch völlig unmöglich, ohne einen Schöpfer zu existieren. Und dieser Schöpfer ist Allah, der Erhabene. Er ist der Allwissende. Was war, was ist und was sein wird – all das umfasst Allahs Wissen. Und Er lädt die Menschen ein, genau diesen Weg zu gehen – den Weg Allahs. Sein Versprechen ist wahr, seid also unbedingt wachsam. Folgt dem geraden Weg, dem guten Weg. Haltet euch fern vom schlechten Weg, meidet den Pfad der Gefahr. Das Paradies erwartet euch. Denn was Allah, der Erhabene, uns versprochen hat, ist das Paradies. Er ruft: „Tretet ein ins Paradies!“ Möge Allah uns niemals von diesem Weg abbringen. Lasst uns auf diesem Weg stets standhaft bleiben. Und lassen wir uns nicht durch das Gerede von anderen in die Irre führen, inschaAllah.

2026-07-12 - Dergah, Akbaba, İstanbul

إِنَّا نَحۡنُ نَزَّلۡنَا ٱلذِّكۡرَ وَإِنَّا لَهُۥ لَحَٰفِظُونَ (15:9) Allah der Allmächtige sagt: "Wir haben den edlen Koran, die Religion und ihre Gebote hinabgesandt." Und Wir werden sie gewiss bewahren. Wir sind ihre Hüter. Das Wort Allahs des Erhabenen ist die absolute Wahrheit. Niemand kann es abändern, niemand kann es auslöschen. Doch auch dies hat seine festgesetzte Frist. Es gehört zu den letzten Vorzeichen des Jüngsten Tages, dass der edle Koran von der Erde genommen wird. Er wird nicht auf der Erde verbleiben. Er wird sogar aus dem Gedächtnis der Hafiz gelöscht, nichts davon wird ihnen in Erinnerung bleiben. Dies geschieht in der allerletzten Zeit, kurz vor dem Jüngsten Tag. Bis dahin kann niemand den Koran oder die Religion abändern, ganz gleich, was sie auch versuchen. Heutzutage gibt es jedoch viele unvernünftige Menschen. Viele folgen dem Satan, unterwerfen sich seinen Einflüsterungen und machen sich zu Feinden Allahs, des Propheten und des Islams. Der Satan ist ohnehin unser Feind der ersten Stunde, seit dem Tag, an dem Allah Adam (Friede sei mit ihm) erschuf. Und an seiner Seite stehen zahlreiche weitere Feinde. Unablässig bemühen sie sich und sagen: "Lasst uns diese Religion zerstören." Es gibt viele Teufel in Menschengestalt, die versuchen, den Weg unseres Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) auszulöschen. Viele lehnen sich auf und wollen die Religion ändern, indem sie behaupten: "Die Religion ist nicht mehr zeitgemäß; dieser Vers passt heute nicht mehr, jener auch nicht." Sie alle gehören zu den Verlierern. Sie werden niemals Erfolg haben. Wie bereits erwähnt, wird Allah in der allerletzten Zeit den Koran von der Erde nehmen, und der Jüngste Tag wird über die Ungläubigen hereinbrechen. Bis es aber so weit ist, können sie sich noch so sehr anstrengen und Unheil stiften – sie werden niemals erfolgreich sein. Allah beschützt diese Religion. Sie gehört Ihm allein; es ist die Religion von Allah. Kein vernunftbegabter Mensch würde jemals Feindschaft gegen Allah hegen. Dazu fehlt dem Menschen ohnehin jegliche Macht. Gegenüber Allah (Azza wa Jalla) hat der Mensch nicht einmal die Kraft einer Ameise. Nicht einmal die eines Flohs. Allah sei Dank steht die Religion unter Seinem vollkommenen Schutz. Niemand kann ihr etwas anhaben. Sollte es Menschen geben, die dem Satan folgen und gleichsam ihren Verstand verloren haben, möge Allah sie rechtleiten und zur Besinnung bringen. Mögen sie sich der Wahrheit fügen. Mögen sie diese Denkweise bereuen und um Vergebung bitten, damit Allah ihnen Barmherzigkeit erweist. Möge Er sie davor bewahren. Es gibt leider sehr viele törichte Menschen, die sich vom Satan täuschen lassen. Und es gibt diejenigen, die sie auf diesen Irrweg führen. Möge Allah ihnen geben, was sie verdienen – mehr können wir dazu nicht sagen. Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren. Es gibt kein größeres Übel, als mit dem Glauben der Menschen zu spielen und sie in die Irre zu führen. Genau das ist das Werk des Satans. Es gibt Menschen, die ihm aus reiner weltlicher Profitgier folgen. Möge Allah auch sie rechtleiten, oder ihnen geben, was sie verdienen. Etwas anderes können wir nicht sagen. Möge Allah die Muslime und unseren Glauben beschützen, inschaAllah.

2026-07-11 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Wenn man dem menschlichen Ego (Nafs) – das jeder in sich trägt – freien Lauf lässt, wird es niemals satt. Das Ego ist absolut unersättlich. Je mehr man ihm gibt, desto mehr verlangt es. Man sagt ja nicht umsonst: „Es ist unverschämt und dreist“, und genauso ist es auch. Das menschliche Ego ist so maßlos, dass es, wenn man ihm die Chance gibt, genauso wird wie das des Pharaos. Auch der Pharao betete sein eigenes Ego an, und am Ende zwang er sogar sein Volk dazu, sein Ego – also ihn selbst – anzubeten. Das menschliche Ego kennt keine Grenzen; räumt man ihm alle Hindernisse aus dem Weg, kann es extrem weit gehen. Deshalb darf man ihm von Anfang an, wenn es noch klein ist, gar nicht erst die Gelegenheit dazu geben. Man sollte seinen Begierden möglichst nicht sofort nachgeben; selbst bei notwendigen, weltlichen Dingen sollte man sich in Geduld üben, denn das Ego ist drängend und ungeduldig. Vor allem heutzutage haben die Menschen eine sogenannte „Konsumgesellschaft“ erschaffen. Überall wird den Menschen penetrant alles aufgedrängt, ob gut oder schlecht, mit der ständigen Aufforderung: „Kauf dies, kauf das!“ Und das Ego trachtet danach, so viel wie möglich davon zu ergattern. Neben den sichtbaren, materiellen Dingen pflanzen sie den Menschen unbemerkt auch unsichtbare Dinge in den Kopf. Mit Aussagen wie „Tu dies, tu das“ lassen sie Schlechtes gut aussehen, bis der Mensch am Ende das Schlechte für gut hält und Dinge als normal ansieht, die Allah eigentlich streng verboten (haram) hat. Genau deshalb darf man dem Ego diese Chance gar nicht erst geben. Man muss sein Ego zügeln. Der Mensch darf sich nicht zum Sklaven seines Egos machen, sondern muss es besiegen und selbst die Oberhand behalten. Gewinnt jedoch das Ego die Oberhand, war all deine Mühe umsonst. Dann endet es wie beim Pharao, und man hat letztendlich ein völlig nutzloses Leben geführt. Möge Allah uns davor bewahren. Insha'Allah werden wir unser Leben nicht ruinieren. Möge Allah uns bewahren; mögen wir insha'Allah vor dem Übel unseres Egos, des Teufels und vor jeglichem anderen Übel beschützt bleiben. Möge Allah der Ummah Muhammads beistehen. Wir leben schließlich in der Endzeit, in der sich jeder den Befehlen seines eigenen Egos unterworfen hat. „Bitte sehr, was können wir heute für dich tun? Zu Befehl, in Ordnung, das machen wir.“ „Lass uns diese gute Tat vollbringen.“ – „Nein, lass das.“ – „Na gut, dann eben nicht.“ „Lass uns diese schlechte Tat begehen.“ – „Wird gemacht.“ – „Lass uns diese Sünde begehen.“ – „Machen wir auch.“ Indem sie zu allem, was das Ego verlangt, „in Ordnung“ sagt, hat sich die Endzeit-Ummah Tag und Nacht den Befehlen ihres Egos unterworfen; was immer es fordert, heißt es: „Wir stehen zu Diensten, wir erledigen das.“ Möge Allah uns beistehen. Möge Allah uns allen beistehen und uns einen Retter senden. Möge Allah inschaAllah uns alle, die gesamte Ummah Muhammads, von diesen Übeln befreien.

2026-07-10 - Dergah, Akbaba, İstanbul

إِنَّ اللَّهَ يُحِبُّ التَّوَّابِينَ وَيُحِبُّ الْمُتَطَهِّرِينَ (2:222) Allah liebt die Bereuenden und diejenigen, die sich reinigen. Genau aus diesem Grund ist der Rang der Bereuenden sehr hoch, damit Allah den Sündern vergibt. Denn unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: "Jeder Sohn Adams macht Fehler, er begeht sogar viele Fehler." Das bedeutet, der Mensch ist ein Wesen, das oft Fehler macht und sündigt. Unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: "Allah liebt diejenigen, die bereuen." Menschen machen von morgens bis abends, ob wissentlich oder unwissentlich, Fehler und begehen Sünden. Das bedeutet, dass der Mensch wohl kaum eine einzige Stunde völlig ohne Sünde verbringt. Deshalb tilgt die Reue diese Sünden und lässt keine Spuren zurück. Solange man nicht die Rechte anderer verletzt, vergibt Allah gewiss die Sünden und Fehler, die man begeht. Deshalb sagte unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam): "Auch ich spreche siebzigmal am Tag 'Astaghfirullah'." Selbst als die Gefährten (Sahaba) sagten: "Du hast doch keine Sünden. Propheten sind sündlos, sie begehen keine Sünden", antwortete unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam): "Soll ich denn kein dankbarer Diener sein?" Unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) hat sein Leben so geführt und gehandelt, um uns ein Vorbild und eine Lehre zu sein. Deshalb nehmen die Reue und die Bitte um Vergebung diese Sündenlast vom Menschen und bringen ihm Erleichterung. Lasst uns morgens, mittags und abends bereuen; es ist sehr wichtig, jederzeit Reue zu zeigen und um Vergebung zu bitten. Aus diesem Grund spricht man bei den fünf täglichen Gebeten nach dem Pflichtgebet dreimal "Astaghfirullah". Dadurch wird uns diese Last abgenommen, und wir setzen unseren Weg mit Allahs Erlaubnis unbeschwert fort. Die Engel warten sogar ab und schreiben eine Sünde nicht sofort auf. Wenn man bereut, bevor sie notiert wird, wird diese Sünde mit Allahs Erlaubnis getilgt. Sünden sind eine Last, sie sind Finsternis; sie schaden dem Menschen in jeder Hinsicht. Deshalb teilt uns Allah mit dem Vers "Innallaha yuhibbut-tawwabeena wa yuhibbul-mutatahhireen" mit, dass Er diejenigen liebt, die bereuen und sich reinigen. Reinheit umfasst sowohl die äußerliche Reinigung des Körpers, wie durch Wudu (Gebetswaschung) und Ghusl, als auch die innere, spirituelle Reinigung. Folglich findet durch die Reue genau diese spirituelle Reinigung statt. Auf diese Weise werden wir von unseren begangenen Sünden reingewaschen. So zählen wir zu den Menschen, die Allah liebt – zu Seinen geliebten Dienern. Dass Allah einen Diener liebt, ist die allergrößte Gnade. Dank sei Allah, dass Er uns auf diesen Weg rechtgeleitet hat. Möge Allah diese Gnade andauern lassen und auch anderen die Rechtleitung gewähren, inschaAllah. Möge Allah uns alle vor dem Übel des Satans bewahren.

2026-07-09 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Die Wunder unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, sind zahllos. Alles, was er sagte und tat, ist für uns Sunnah. Wer ihn sich zum Vorbild nimmt und ihm nacheifert, wird zu einem Diener, der bei Allah den höchsten Lohn erlangt. Dadurch wird der Mensch in seinem spirituellen Rang erhöht. Es ist für jeden eine Pflicht, unserem Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, Respekt zu erweisen. Je mehr ihr unseren Propheten ehrt, desto mehr werdet ihr gewinnen. Manchmal fragt man sich: "Wie lebten unser Prophet und seine Gefährten?" Genau aus diesem Grund werden Bücher geschrieben: Das Leben und die Eigenschaften unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, werden unter dem Namen "Schamail-i Scharif" niedergeschrieben und überliefert. Dazu haben wir neulich einen edlen Hadith gehört. Dieser Hadith berichtet von einem überaus gewaltigen Ereignis. Unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, sprach, und die edlen Gefährten berichten davon: Sie sagen: "Wir verrichteten das Morgengebet." Danach stieg unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, auf die Minbar (Kanzel). Er hielt eine Ansprache bis zum Mittag. "Er sprach wunderschöne Worte", berichten sie. Weiter sagen sie: "Als es Mittag wurde, stieg unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, von der Minbar herab." Er leitete das Mittagsgebet, stieg danach wieder auf die Minbar und sprach bis zum Nachmittag. Aus seinem gesegneten Mund flossen auf gleiche Weise erneut wunderschöne Worte. Zur Nachmittagszeit stieg er wieder herab und leitete das Gebet. Danach stieg er abermals auf die Minbar und sprach bis zum Abend weiter. Nachdem er das Abendgebet geleitet hatte, sprach er auf dieselbe Weise bis zum Nachtgebet weiter. Wenn man das hört, wird einem klar, dass ein gewöhnlicher Mensch dazu gar nicht in der Lage wäre. Dort, in der gesegneten Gegenwart unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam... In dieser Ansprache erklärte unser Prophet alles bis ins kleinste Detail – vom Anbeginn bis zum Ende der Welt und alles, was im Jenseits existiert. Die edlen Gefährten sagten: "Wer es auswendig lernen konnte, der lernte es auswendig, und wer es verstand, der behielt es im Gedächtnis." Natürlich ließ Allah nur die für die Menschen notwendigen Teile im Gedächtnis der Gefährten verbleiben. Das Übrige erzählte er, damit die Anwesenden es hörten und Zeugen dieses Wunders wurden. Während all dieser Stunden wurde natürlich weder gegessen noch getrunken. Allein deshalb, weil sie sich in der gesegneten Gegenwart unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, befanden, dachten die Gefährten nicht im Geringsten an Essen oder Trinken. Wenn die Gefährten damals in der Gegenwart unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, verweilten, brauchten sie sonst nichts. Denn diese Zusammenkunft war durch und durch spirituell. Alle weltlichen Bedürfnisse des Körpers wurden allein durch diese Spiritualität gestillt. Wie bereits erwähnt, sind die Wunder unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, wahrlich zahlreich. Und das hier war eines dieser Wunder. Das wunderschöne Gefühl, sich in der Versammlung unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, zu befinden, war weitaus wertvoller als Essen, Trinken und alles andere. Gleichzeitig bedeutet das Prophetentum (Nubuwwah) auch, von der Zukunft zu berichten. Unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, erklärte dort alles detailliert – von jenem Tag an bis hin zu Paradies und Hölle. Wäre das alles in jenem Moment niedergeschrieben worden, läge heute alles offen zutage. Doch Allah, Azze wa Jalla, lässt uns das wissen, was Er uns wissen lassen will, und lässt uns das vergessen, was Er verborgen halten will. Gepriesen sei Allah. Alles, was uns unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, gesagt hat, dient unserem Nutzen und Segen. All seine Worte, Hadithe und Taten sind Sunnah. Heutzutage tauchen manchmal Leute auf, die sich für besonders schlau halten. Sie behaupten: "Nein, die Sunnah ist so oder so. Manches ist Sunnah, anderes wiederum nicht." Dabei ist ausnahmslos alles, was unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, gesagt und getan hat, Sunnah. Wie glücklich darf sich der schätzen, der dies in die Tat umsetzt! Denn wer in der Endzeit die Sunnah lebt, erhält den Lohn von hundert Märtyrern. Der Teufel aber will nicht, dass ihr diesen Lohn erlangt. Deshalb flüstert er den Menschen Zweifel ein und lässt sie sagen: "Dies ist Sunnah und jenes ist keine Sunnah." Alles, was unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, tat, ist Sunnah. Sich ihn zum Vorbild zu nehmen, ist ein enormer Gewinn. Möge Allah uns gewähren, ebenfalls diesen Weg zu beschreiten. InschaAllah ist es unsere feste Absicht, seine Sunnah nach besten Kräften umzusetzen.

2026-07-08 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah, der Erhabene, spricht im glorreichen Koran: Wenn diejenigen, die nicht an Allah glauben, in die Hölle eintreten, werden sie sich bei Allah, dem Erhabenen, beklagen und sagen: "Diese Leute haben uns vom rechten Weg abgebracht." Sie werden sagen: "Bestrafe sie doppelt für das, was wir hier erleiden müssen." Die Letzten, die eintreten, werden über ihre Vorgänger sagen – weil diese ihnen den falschen Weg gezeigt, sie in die Irre geführt und so ihren Eintritt in die Hölle verschuldet haben: "Lass ihre Qualen noch größer sein, verdopple für sie diese furchtbare Strafe der Hölle." Die Ersten werden ihnen daraufhin entgegnen: "Wärt ihr uns doch bloß nicht gefolgt!" "Dann leidet eben auch! Allah hat euch Verstand und Einsicht gegeben – warum seid ihr uns überhaupt gefolgt?" "Ihr wurdet so oft gewarnt. Allah, der Erhabene, hat Propheten gesandt; Gelehrte und Scheichs haben euch allen den rechten Weg gezeigt, aber ihr seid uns trotzdem gefolgt." "Jetzt steht ihr hier und gebt uns die Schuld, aber in Wahrheit seid ihr selbst schuld", werden sie sagen. Allah, der Erhabene, wird sich an beide richten und sprechen: "Erleidet nun die Strafe, die ihr verdient habt." "Als ihr auf der Welt wart, habt ihr diejenigen schlecht behandelt, die euch den rechten Weg zeigen wollten. Ihr habt sie nicht respektiert und seid ihrem Weg nicht gefolgt." "Nun bleibt ihr alle, die Ersten wie die Letzten, in diesem furchtbaren Zustand", wird Er sagen. Deshalb sollten wir Menschen schon im Diesseits jede Warnung und Ermahnung ernst nehmen. Man muss sowohl in weltlichen als auch in jenseitigen Angelegenheiten stets wachsam und vorsichtig sein. Heutzutage gibt es wieder neue Maschen; früher waren es Gefälligkeitsschecks. Wenn man einen Scheck ausstellte, gab man damit quasi schon ein Versprechen ab. Heute gibt es Schecks in dieser Form Gott sei Dank nicht mehr. Die Banken geben sie nicht mehr heraus. Stattdessen verteilen sie Karten und machen die Menschen so zu ihren Sklaven. Aber das ist ein anderes Thema. Was noch schlimmer ist: Die Bank gibt euch eine Kontonummer, und ihr lasst eure Bekannten dieses Konto nutzen, weil ihr denkt: "Ach, das ist doch ein Freund." Doch genau das kann euer Leben ruinieren. Wie viele Leute kommen deswegen zu uns und klagen uns ihr Leid: "Dieser Mann hat mein Konto benutzt und mich damit ins Gefängnis gebracht." Da muss man wirklich extrem aufpassen. Man sollte bei allem, was Banken anbieten, sehr vorsichtig sein. Das Bankensystem ruiniert die Menschen oft ohnehin schon; seid deshalb wachsam und stürzt nicht auch noch eure Familie und Kinder ins Elend. Auch diese Systeme sind letztlich ein Spiel des Teufels. Sie wurden nicht geschaffen, um uns das Leben zu erleichtern, sondern um uns zu kontrollieren und ins Unglück zu stürzen. Macht deshalb keine Fehler, die ihr später bereuen werdet. Wenn ihr in dieser Welt einen Fehler macht, landet ihr vielleicht im Gefängnis und verliert Haus und Hof; doch solange euer Glaube stark ist, könnt ihr Allah trotzdem noch danken. Aber wenn ihr euch in Bezug auf das Jenseits täuschen lasst, gibt es keine Wiedergutmachung mehr, und das ist extrem gefährlich. Folgt ihnen also nicht. Vermeidet es um jeden Preis, den Teufeln und ihren falschen Wegen zu folgen. Sie locken euch in diverse Fallen, indem sie es als "Erleichterung" tarnen. Und ihr fallt darauf herein und liefert euch ihnen völlig aus. Dadurch ruiniert ihr euch nicht nur in dieser Welt, sondern geht auch im Jenseits zugrunde. In dieser Welt lässt sich noch vieles wiedergutmachen. Selbst wenn ihr alles verliert, werdet ihr, solange ihr euren Glauben behaltet, Allah immer noch danken. Im Jenseits jedoch gibt es keine zweite Chance. Der Teufel redet euch alles Mögliche schön, und ihr lauft ihm blind hinterher. Doch dann merkt ihr plötzlich, dass ihr an einem dunklen Ort gelandet seid, von dem es kein Zurück mehr gibt. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Allah allen Menschen Verstand, Einsicht und Weitsicht schenken. Unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte: "Eine Stunde tiefes Nachdenken ist wertvoller als siebzig Jahre freiwilliger Gottesdienst." Wenn ihr auch nur eine Stunde lang wahrhaftig über Allah, den Erhabenen, nachdenkt und Ihn besser erkennt, ist das für euch der allergrößte Gewinn. Das bedeutet auch: Überstürztes Handeln kommt vom Teufel. Wenn etwas ansteht, stürzt euch nicht blindlings hinein, sondern erkundigt euch gründlich. Ihr müsst euch fragen: "Ich habe diesem Menschen meinen Willen anvertraut und folge ihm, aber wohin wird er mich eigentlich führen?" "Führt er mich zur Schlachtbank oder auf die grüne Weide? Was hat er mit mir vor?" Darüber muss man wirklich gut nachdenken. Möge Allah uns beschützen. Wir leben in einer sehr gefährlichen Zeit. Man sollte sich immer an diejenigen halten, die auf dem Weg Allahs sind. Man darf nicht vom rechten Weg abkommen und sollte in seinen Angelegenheiten stets andere zu Rate ziehen. Möge Allah uns allen beistehen.

2026-07-07 - Dergah, Akbaba, İstanbul

"Alkohol ist die Mutter aller Übel", sagt unser Prophet, Allahs Segen und Frieden seien auf ihm. Alles Schlechte nimmt dort seinen Anfang. Allah, der Erhabene, befiehlt uns im edlen Koran, uns strikt davon fernzuhalten. Der Schaden, den er anrichtet, übertrifft alles andere, denn alles, was einem den Verstand raubt, ist eine Sünde. Nicht nur Alkohol, sondern alles, was den Verstand vernebelt, gilt als Rauschmittel. Deshalb sagen manche Leute manchmal: "Ein bisschen Kiffen oder Gras schadet doch nicht." Doch es ist genau dasselbe, denn auch das raubt einem den Verstand. Es bringt nichts als Schaden mit sich. Allah, der Erhabene, hat den Menschen durch den Verstand über alle anderen Geschöpfe erhoben. Der Mensch muss diesen Verstand auch nutzen. Allah hat ihn uns nicht gegeben, damit wir ihn betäuben und ausschalten. Der Verstand ist ein kostbares Juwel, die Zierde des Menschen. Ohne den Verstand gäbe es keinen Unterschied zwischen uns und den Tieren. Sie kennen nur zwei Dinge: Fressen und Trinken. Etwas anderes verstehen sie nicht. Das, was sie fressen, erfüllt für sie seinen Zweck. Der Mensch hingegen trägt Verantwortung und hat Pflichten. Allah, der Erhabene, hat ihm diese Pflichten auferlegt, eben weil er Verstand besitzt. Fällt der Verstand weg, so entfallen für den Menschen auch diese Pflichten. Das bedeutet: Für jemanden, der den Verstand verloren hat, in eine Psychiatrie eingewiesen wurde oder nicht mehr weiß, was er tut, sind diese Pflichten aufgehoben. "Idha akhadha ma wahab, asqata ma awjab." Allah hat uns den Verstand als Gabe verliehen. Schwindet dieser Verstand und kann der Mensch ihn nicht mehr nutzen, entfallen auch seine religiösen Pflichten. Ein Mensch, der unverschuldet den Verstand verliert und nicht mehr bei Sinnen ist, ist weder zum Gebet noch zum Fasten, zur Pilgerfahrt oder zur Zakat verpflichtet. Es gibt keine religiösen Gebote mehr für ihn. Doch wer seinen Verstand mutwillig durch Alkohol oder Drogen betäubt, wird dafür bestraft – und zwar mit einer sehr harten Strafe. Möge Allah uns bewahren! Ein solcher Mensch weiß überhaupt nicht mehr, was er tut. Heutzutage gibt es teils absurde Gesetze: Man mildert die Strafe ab mit der Begründung, der Täter sei betrunken und unzurechnungsfähig gewesen. Dabei müsste die Strafe eigentlich noch viel härter ausfallen. Wer sich berauscht und seinem Umfeld Schaden zufügt, sollte normalerweise die doppelte Strafe erhalten. Aber die Menschen lehnen das Gesetz Allahs ab und richten sich lieber nach ihren eigenen Gesetzen. Doch diese Gesetze schrecken niemanden davon ab, Böses zu tun. Darum möge Allah uns bewahren. Möge Allah uns von all diesen Übeln fernhalten. Der Prophet (Friede sei mit ihm) erwähnt in einem edlen Hadith sieben Gruppen, die im Zusammenhang mit Alkohol verflucht sind – bis hin zu denen, die die Rohstoffe dafür anbauen und ernten. Bei anderen Drogen verhält es sich genauso. Auch diejenigen, die solche Rauschmittel anbauen oder damit handeln, sind verflucht. Daher gibt es für diese Substanzen keinerlei Rechtfertigung; ihr Konsum war und ist niemals gestattet. Möge Allah uns beschützen! Die Zustände auf der Welt sind furchtbar geworden. Kinder, Familien – die gesamte Gesellschaft leidet unter dem Übel dieser Substanzen. Wenn der Verstand erst einmal ausgeschaltet ist, verstrickt sich der Mensch in allerlei Schmutz. Obendrein machen diese Dinge schnell süchtig. Man wird abhängig und kommt aus eigener Kraft nicht mehr davon los. InschaAllah sollte man gar nicht erst damit anfangen. Möge Allah uns alle – ob Kind oder Familie, ob Groß oder Klein – vor diesem Unheil bewahren. Möge Allah uns schützen, denn diese Rauschmittel sind die Mutter aller Übel. Möge Allah uns vor der Mutter und dem Vater allen Übels bewahren, inschaAllah.

2026-07-07 - Bedevi Tekkesi, Beylerbeyi, İstanbul

قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: صدقة ذي الرحم على ذي الرحم صدقة وصلة. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Die Sadaqa an einen Verwandten ist sowohl eine Sadaqa als auch die Pflege der Verwandtschaftsbande (Sila-i Rahim). Das bedeutet: Die Pflege der Verwandtschaftsbande ist das Wichtigste für den Segen. Deshalb wird der Lohn für eine Sadaqa an Verwandte vervielfacht. Auf diese Weise erhält man sowohl den Lohn für die Sadaqa als auch für die Pflege der Verwandtschaft. Dadurch erhält man den doppelten Lohn. Wenn ihr jemanden mal nicht besuchen könnt und stattdessen eine Sadaqa schickt, gilt dies nicht nur als Spende, sondern auch als hättet ihr ihn besucht. So reißt die familiäre Bindung nicht ab. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: الصدقة على المسكين صدقة، وهي على ذي الرحم اثنتان: صدقة وصلة. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Einem Bedürftigen – also einem Armen – eine Sadaqa zu geben, zählt als einfache Sadaqa. Man erhält dafür also den Lohn für eine Spende. Gibt man jedoch einem Verwandten eine Sadaqa, zählt dies doppelt: Einmal als Spende und einmal als Verwandtschaftspflege. Gibt man sie nur einem Armen, zählt es als eine Sadaqa. Gibt man sie aber einem armen Verwandten, erhält man den Lohn für beides – die Sadaqa und die Verwandtschaftspflege. Die Pflege der Verwandtschaft ist wichtiger als eine gewöhnliche Sadaqa. Sie bringt Segen und ist ein Weg zum Glauben sowie zu allem Guten. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: كل معروف صدقة، وما أنفق المسلم من نفقة على نفسه وأهله كتب له بها صدقة، وما وقى به المرء المسلم عرضه كتب له به صدقة، وكل نفقة أنفقها المسلم فعلى الله خلفها، والله ضامن إلا نفقة في بنيان أو معصية. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Jede gute Tat ist eine Sadaqa. Das heißt, jede gute Tat, die ihr vollbringt, zählt als Sadaqa. Jemandem zu helfen, einen Stein aus dem Weg zu räumen oder Menschen zu unterstützen – all das gilt als Sadaqa. Es muss nicht unbedingt mit Geld geschehen. Solange es mit der Absicht einer Sadaqa getan wird, zählt alles als Sadaqa. Wenn ein Muslim für sich selbst und seine Familie aufkommt, wird ihm dies als Sadaqa angerechnet. Das bedeutet, die Ausgaben für sich und seine Familie gelten ebenfalls als Sadaqa. Auch das Geld, das jemand ausgibt, um seine Ehre zu schützen, ist eine Sadaqa. Wenn jemand also Geld ausgibt, um seine Ehre und Würde zu bewahren, zählt auch das als Sadaqa. Die Belohnung für die Sadaqa, die ein Muslim gibt, obliegt Allah. Allah selbst gewährt also den Lohn für diese gegebene Sadaqa. Alle Ausgaben stehen unter dem Schutz Allahs – ausgenommen solche, die für den Bau von Gebäuden oder für Sünden getätigt werden. Ein Gebäude zu errichten ist ein Grundbedürfnis, daher zählt es nicht direkt als Sadaqa. Geld, das für Sünden ausgegeben wird, zählt ebenfalls nicht als Sadaqa. Wenn jemand Geld ausgibt, um zu sündigen, Böses zu tun oder etwas Verbotenes zu finanzieren, so ist dies keine Sadaqa. Jede andere legitime Ausgabe jedoch ist eine Sadaqa. Und diese stehen unter der Garantie Allahs, des Erhabenen. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ما أعطى الرجل امرأته فهو صدقة. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Jede Ausgabe, die eine Person für ihren Ehepartner tätigt, ist eine Sadaqa. Die Ausgaben für euer Zuhause sind also nicht umsonst; sie zählen als Sadaqa. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ما أنفق الرجل في بيته وأهله وولده وخدمه فهو له صدقة. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Was eine Person für ihr Zuhause, ihre Familie, ihre Kinder und ihre Angestellten ausgibt, ist für sie jeweils eine Sadaqa. Für einen Muslim geht also keine seiner Ausgaben verloren. Allah, der Erhabene, wird für all dies Lohn und Belohnung gewähren. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ما على أحدكم إذا أراد أن يتصدق بصدقة تطوعاً أن يجعلها عن والديه إذا كانا مسلمين، فيكون لوالديه أجرها وله مثل أجورهما من غير أن ينتقص من أجورهما شيئاً. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Wenn jemand von euch eine freiwillige Sadaqa auf dem Weg Allahs geben möchte und seine Eltern Muslime sind, so soll er sie in ihrem Namen geben. Sind sie bereits verstorben, so soll er sie als deren Sadaqa geben. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) rät uns, bei jeder Sadaqa immer auch die Eltern in die Absicht miteinzubeziehen. So kommt der Lohn der Sadaqa den Eltern zugute, und gleichzeitig erhält man selbst denselben Lohn, ohne dass der Lohn der Eltern auch nur im Geringsten geschmälert wird. Wenn man also mit dieser Absicht spendet, erhalten sie den gleichen Lohn. Und vom eigenen Lohn wird ebenfalls nichts abgezogen. Behaltet diese Regel daher immer im Hinterkopf. Wenn man all seine guten Taten, seine Gebete und Gottesdienste auch den Eltern und Vorfahren widmet, erreicht der Lohn sie alle. Derselbe Lohn und Segen wird auch dir in vollem Umfang gutgeschrieben. Es wird dir nichts weggenommen. Der Lohn wird also nicht aufgeteilt und dadurch weniger, und dir wird von deinem eigenen Lohn nichts abgezogen. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: نفقة الرجل على أهله صدقة. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Die Ausgaben einer Person für ihre Familie sind eine Sadaqa. Das heißt, alle Ausgaben für Essen, Trinken, Kleidung, Hochzeitskosten – kurzum der gesamte Unterhalt für die Familie – sind eine Sadaqa. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: خذي من ماله بالمعروف ما يكفيك ويكفي بنيك. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte einst zu einer Gefährtin (Sahabiya): "Nimm vom Vermögen deines Mannes in angemessener Weise so viel, wie für dich und deine Kinder ausreicht." Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) erlaubte der Sahabiya also, vom Vermögen ihres Mannes zu nehmen, was zur Deckung ihrer Bedürfnisse nötig war. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: إذا أنفقت المرأة من بيت زوجها غير مفسدة كان لها أجرها بما أنفقت، ولزوجها أجره بما كسب، وللخازن مثل ذلك، لا ينتقص بعضهم من أجر بعض شيئاً. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Wenn eine Frau aus dem Haus ihres Mannes spendet, ohne dabei verschwenderisch zu sein, so gebührt der Lohn für diese Spende ihr. Tätigt eine Frau also ohne Verschwendung Ausgaben für die Bedürfnisse des Hauses, für wohltätige Zwecke oder für ihre Kinder, so erhält sie dafür einen großen Lohn. Derselbe Lohn wird auch ihrem Ehemann gutgeschrieben. Dass der Ehemann diesen Lohn erhält, liegt daran, dass er dieses Vermögen auf erlaubte Weise verdient hat. Weil der Mann das Vermögen erarbeitet hat, erhält auch er denselben Lohn, wenn die Frau es ausgibt. Gleichzeitig gibt es auch für den Verwalter, der das Vermögen sicher aufbewahrt, einen ähnlichen Lohn. Das heißt, wenn jemandem Geld anvertraut wurde und er es für wohltätige Zwecke ausgibt, wird auch ihm Lohn gutgeschrieben. Der Lohn, den einer von ihnen erhält, verringert den Lohn der anderen dabei in keiner Weise. Das bedeutet, dass jeder von ihnen für diese Spende den vollen, unverminderten Lohn erhält. Der Lohn wird niemals aufgeteilt oder verringert; Allah gewährt diesen Lohn jedem von ihnen einzeln und in vollem Umfang. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: إذا أنفقت المرأة من بيت زوجها عن غير أمره فلها نصف أجره. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Spendet eine Frau aus dem Haus ihres Mannes ohne dessen Anweisung oder Erlaubnis, so steht ihr die Hälfte des zu verdienenden Lohnes zu. Selbst wenn ihr Mann also keine ausdrückliche Erlaubnis gibt oder nichts davon weiß, erhält die Frau für diese Spende die Hälfte des Lohnes; ihre gute Tat geht nicht verloren. صدق رسول الله فيما قال، أو كما قال.

2026-07-06 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet – Friede und Segen seien auf ihm – sagte: Ein Gläubiger fügt weder Schaden zu, noch lässt er sich Schaden zufügen, und er quält niemanden. Es liegt in der Natur und im Wesen des Gläubigen, Gutes zu tun. Böses zu tun, passt nicht zum Charakter eines Gläubigen. Ein Muslim ist stets dazu angehalten, Gutes zu tun. Er hält sich vom Bösen fern und schadet niemandem. Ob Mensch, Tier, Baum oder etwas anderes – er fügt nichts und niemandem Schaden zu. Er wünscht sich, dass in allem der Wille Allahs geschieht. Das ist es, was einen wahren Gläubigen auszeichnet. Wer keinen Glauben hat, neigt aus Neid, Missgunst oder Feindschaft dazu, Böses zu tun, und beabsichtigt dies auch. Aus diesem Grund hat Allah Grenzen gesetzt. Wer diese Grenzen überschreitet, zieht Allahs Zorn auf sich. Wer Allahs Zorn auf sich zieht, wird zu einem Menschen, den Allah nicht liebt. Unser einziges Ziel auf der Tariqa, dem spirituellen Weg, ist es, ein Mensch zu werden, den Allah und Sein Prophet – Friede und Segen seien auf ihm – lieben. Und das erreicht man, wie gesagt, indem man stets Gutes tut und niemandem schadet. Auch das ist eine Form des Gottesdienstes (Ibadah). Solange jede Handlung und jede Bewegung eines Gläubigen aus dem Streben nach Allahs Wohlgefallen geschieht, zählt dies als Gottesdienst und wird belohnt. Für jeden seiner Schritte und für jeden Atemzug wird ihm eine Belohnung gutgeschrieben. Möge Allah uns daher niemals vom Guten abbringen. Manche Menschen haben sich vom Guten abgewandt und widmen sich stattdessen dem Bösen. Möge Allah uns vor solchen Menschen bewahren. Mögen wir nicht unserem Ego folgen und mögen wir die Grenzen nicht überschreiten, inschaAllah. Möge Allah die Ummati Muhammadi beschützen.

2026-07-06 - Other

Umgebt euch mit wahrhaftigen Menschen. Wahrhaftige Menschen sind in der heutigen Zeit sehr selten geworden. Wahrhaftig zu sein bedeutet, nicht zu lügen und andere nicht zu betrügen. Umgebt euch mit solchen Menschen, damit Allah euch liebt und Seinen Segen auf euch herabsendet. Allah hat den Menschen zwar Verstand und Denkvermögen gegeben, aber die meisten nutzen ihren Verstand nicht. Für weltliche Dinge tun sie alles. In dem Glauben, weltlichen Gewinn zu erzielen, lassen sie sich auf jede erdenkliche Torheit ein. Dabei gewinnen sie jedoch rein gar nichts. Der wahre Gewinn liegt darin, in der Gesellschaft der Wahrhaftigen zu sein. So gewinnt ihr sowohl für das Diesseits als auch für das Jenseits. Wer mit Allah ist, verliert niemals. Das ist es, was wir vermitteln möchten. Möge Allah Sein Wohlgefallen schenken – dies ist der Weg unserer spirituellen Meister. Dieser Weg, der bis zu unserem Propheten – Friede und Segen seien auf ihm – zurückreicht, ist mit Allahs Erlaubnis der Weg der Wahrhaftigen. Deshalb ist es ein Weg der Glückseligkeit, Teil einer Tariqa zu sein. Das wahre Glück liegt darin, der Tariqa anzugehören und den Meistern zu folgen. Denn dieser Weg führt ununterbrochen bis zu unserem Propheten zurück – Friede und Segen seien auf ihm. Bei einer gewöhnlichen Jamaat (Gemeinschaft) verhält es sich jedoch anders. Eine Jamaat reicht nur bis zu einem bestimmten Punkt; was danach kommt, ist ungewiss. Deshalb ist die Tariqa der sichere und verlässliche Weg. Es gibt einundvierzig wahre Tariqas. Vierzig davon gehen auf Sayyidina Ali zurück. Unsere hingegen stammt von unserem Meister Sayyidina Abu Bakr ab, doch zusätzlich führt auch sie zu Sayyidina Ali. Sie ist auf diese Weise ebenso mit ihm verbunden. Sie alle sind wunderbare Wege, aber die Tariqa, an der niemand auch nur das Geringste aussetzen oder einen Makel finden kann, ist die Naqshbandi-Tariqa. Gelobt sei Allah, das ist eine große Gnade. Wer diese Gnade erlangt, gewinnt die Liebe Allahs und das Wohlgefallen unseres Propheten – Friede und Segen seien auf ihm. Das ist unser Bestreben, sowohl für das Diesseits als auch für das Jenseits. "Ilahi ente maksudi we ridake matlubi." Das heißt: O Allah, Du bist mein Ziel, und Dein Wohlgefallen ist mein einziges Begehren. Möge Allah es uns allen gewähren und uns auf diesem Weg standhaft machen. Möge dies inschaAllah auch anderen als Wegweiser dienen. Mögen auch sie diese Schönheit erfahren, inschaAllah. Die Menschen sollten nicht dem Weltlichen hinterherjagen und sich mit nutzlosen Dingen aufhalten. Wie gesagt: Wer auf dem rechten Weg ist, gewinnt. Diejenigen, die glauben, sie könnten gewinnen, indem sie dem Satan folgen, werden niemals Erfolg haben. Möge Allah uns davor bewahren. Möge Er uns alle standhaft machen. Möge Allah mit euch zufrieden sein. MaschaAllah, Murat Efendi ist auch hier. Möge sein Dienst inschaAllah von Dauer sein. Er bewirtet die Gäste unermüdlich und dient jedem, der kommt und geht. Möge Allah mit ihm zufrieden sein. MaschaAllah, alle Schüler und Nachkommen des ehrwürdigen Großscheichs Scharafuddin haben uns immer viel Liebe entgegengebracht. Auch wir lieben sie sehr. Möge Allah ihnen ein langes Leben schenken. Möge Er ihnen Frieden und Wohlergehen schenken, inschaAllah.