السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2026-02-20 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَقِهِمُ ٱلسَّيِّـَٔاتِۚ وَمَن تَقِ ٱلسَّيِّـَٔاتِ يَوۡمَئِذٖ فَقَدۡ رَحِمۡتَهُ (40:9) Gutes zu tun und sich vom Bösen fernzuhalten, ist eine Pflicht für jeden Gläubigen und für die Anhänger der Tariqa. Sich von Sünden und jeglichem Übel fernzuhalten, wird belohnt – und es ist etwas, das Allah liebt. Allahs Barmherzigkeit wird dem Menschen dann zuteil. Im edlen Koran sagt Allah: "Und bewahre uns vor dem Bösen." Und wer vor dem Bösen bewahrt bleibt, dem erweist Er Seine Barmherzigkeit. Diese Barmherzigkeit ist das Wertvollste für den Menschen. Sie ist unendlich kostbar, doch die Menschen wissen sie nicht zu schätzen. Sie haben völlig aus den Augen verloren, was wertvoll, was gut und was böse ist. In der heutigen Zeit halten sie das Böse für gut und das Gute für böse. Früher konnten die Menschen das Böse zumindest noch einigermaßen erkennen. Doch heute ist genau das Gegenteil der Fall: Sie gebieten das Böse... ...und verbieten das Gute. Dabei lehrt uns der Islam: Gebietet das Gute, verbietet das Böse und warnt die Menschen. Man sollte vielmehr sagen: "Das ist etwas Schlechtes, tut das nicht, lasst es sein." In unserer Zeit hat sich jedoch alles ins Gegenteil verkehrt. All das Böse, das heute geschieht, ist weder mit der Menschlichkeit, noch mit der Religion, noch mit sonst etwas vereinbar. Deshalb müssen wir äußerst achtsam sein. Selbst wenn du nicht viel Gutes tun kannst, halte dich zumindest vom Bösen fern und richte keinen Schaden an. Auch wenn man Allahs Gebote nicht vollständig erfüllen kann, sollte man sich wenigstens an Seinen Befehl halten und das Böse meiden. Man sollte sich stets bewusst machen: "Das ist keine gute Tat." Wenn man sich auf diese Weise vom Bösen fernhält, wird einem die Barmherzigkeit Allahs zuteil. Daraufhin fängt man, Gutes zu tun, und alle Türen zum Guten öffnen sich. Möge Allah uns alle beschützen. Mögen wir ein Leben im Guten führen und uns vom Bösen fernhalten. Möge Allah auch den Menschen, die Böses tun, Rechtleitung schenken. Möge Er auch ihnen den Weg zum Guten weisen, inshaAllah.

2026-02-19 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Möge der Ramadan gesegnet und reich an Segen sein, in schā' Allāh. Zu Beginn des Ramadans herrschte bei den Menschen wieder etwas Verwirrung. Manche haben mit dem Ramadan bereits einen Tag früher begonnen. Für uns ist heute, so Allah will, der erste Tag. Wir wollten das Thema gestern nicht unnötig in die Länge ziehen. Denn jeder beginnt den Ramadan entsprechend dem Land, in dem er sich befindet. Auch das Fastenbrechen und das Fest sollten sich danach richten. Wir richten uns hier nach unserem Aufenthaltsort; daran ist nichts auszusetzen. Es gibt dazu religiöse Bestimmungen. Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, sagte: "Fastet, wenn ihr den Hilal seht, und fastet nicht, wenn ihr ihn nicht seht." Was bedeutet das? Wenn es bewölkt und der Mond nicht sichtbar ist, soll man den Monat Schaban auf 30 Tage vollenden. Das ist die religiöse Vorschrift: Der Monat wird auf 30 Tage vervollständigt. Doch wer sich in einem anderen Land aufhält, fastet entsprechend der dortigen Regelung. Das heißt, man muss gemeinsam mit der Gemeinschaft fasten. Es ist nicht richtig, auf eigene Faust zu fasten oder das Fasten zu brechen. Möge Allah uns bewahren – man lädt sonst eine Schuld auf sich. Da das Ramadan-Fasten Pflicht ist, muss es bei vorsätzlichem Bruch nachgeholt oder gesühnt werden. Deshalb muss man sich nach dem Aufenthaltsort richten. Wir sind gestern nicht näher darauf eingegangen, um keine Verwirrung zu stiften, damit niemand sagt: "Du hast nicht gefastet, also fasten wir auch nicht." Je nach Land kann der Mond früher oder später sichtbar sein; das wissen die Experten und Gelehrten. Wir bleiben bei unserer Aussage. Damit das Fasten gültig bleibt: Richtet euch nach der Handhabung des Landes, in dem ihr lebt, und verrichtet euer Fasten und das Fest dementsprechend. Es ist absolut unzulässig, das Fasten einen Tag früher zu brechen und das Fest zu feiern, während die anderen noch fasten. Ihr müsst euch unbedingt der Gemeinschaft und den Bestimmungen des Staates anschließen, in dem ihr euch befindet. Möge Allah es segnen, möge es zum Guten sein.

2026-02-18 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Allah sei Dank! Der Irak: Bagdad, Kerbela, Nadschaf... Es war uns vergönnt, sie alle zu besuchen. Möge Allah mit den Heiligen dort zufrieden sein. Mögen ihre Ränge erhöht werden und ihr Beistand mit uns sein. Dies sind die Großen des Islam, die großen Persönlichkeiten der Umma. Sie haben Millionen Menschen auf den rechten Weg gerufen und eingeladen; sie haben ihnen gedient. Ihr Dienst währt fort, ihr Beistand währt fort. Bei ihnen gibt es kein „gestorben und vergangen“. Wenn sie sterben, werden sie stärker; ihre spirituelle Kraft nimmt zu. Denn sie haben nun keinerlei Bindung mehr an diese Welt. Ihre Aufgabe, die Menschen im Diesseits auf das Jenseits vorzubereiten, geht weiter und endet nicht. Ihre Bücher der Taten sind geöffnet. Wie unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagte: Solange es jemanden gibt, der nach dir für dich betet oder von deinem Wissen profitiert, bleibt dein Buch der Taten offen. Deshalb sind ihre Bücher offen, und sie sind großzügig. Sie beten dafür, dass auch andere den rechten Weg finden, und gewähren ihren Beistand. Der Regen der Barmherzigkeit über ihren Schreinen und gesegneten Orten lässt niemals nach und versiegt nicht. Wer dorthin geht, geht um Allahs willen. Sie erbitten von Allah Barmherzigkeit, Vergebung und Güte. Und Allah, der Mächtige und Erhabene, weist sie nicht mit leeren Händen ab. Man besucht diese Orte nicht für das Diesseits, sondern für das Jenseits, um das ewige Leben zu bereichern. Man kann dort alles erbitten. Gott sei Dank war es eine wunderschöne Reise. Es war eine Reise, die einzig um Allahs willen unternommen wurde. Gott sei Dank sind wir wohlbehalten hin und wieder zurückgekehrt. Wir sind mit Barmherzigkeit zurückgekehrt. Mit den Geschenken Allahs... Durch die Gnade Allahs, des Mächtigen und Erhabenen, und um ihrer Ehre willen, sind wir hoffentlich nicht leer ausgegangen. Möge dies unseren Glauben stärken und inschaAllah auch den Glauben anderer festigen. Diese Gesegneten... Seit der Zeit unseres Propheten (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam), und später die Ahl al-Bayt, die Gelehrten und großen Heiligen – sie waren dort zahlreich vertreten. Da dies die Orte des Kalifats und Städte des Islam sind, kamen die Menschen von überall her, um Beistand, Wissen und Erkenntnis zu suchen. Dieser Ort ist erfüllt von ihrem gesegneten Wissen, ihrer spirituellen Ausstrahlung und ihrem Segen. Und so geht es immer weiter, Allah sei Dank. Das äußere Erscheinungsbild ist nicht wichtig; wichtig sind die Persönlichkeiten, die dort ruhen. Ihr Beistand umfasst die ganze Welt. InschaAllah geschieht dies nicht aus weltlichen Absichten, sondern um Allahs willen. Möge Allah es zum Anlass für Gutes machen. Möge ihr Beistand uns stets erreichen, inschaAllah.

2026-02-12 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَلَا تَقۡرَبُواْ ٱلۡفَوَٰحِشَ (6:151) "Haltet euch so weit wie möglich von Sünden fern," sagt Allah. Kommt ihnen nicht zu nahe. Denn wenn du sagst: "Ich kann mich schon retten", könntest du angesteckt werden. Dies hat Allah, der Allmächtige und Erhabene, den Menschen als Gebot und Prüfung auferlegt. Wer sich davon fernhält, zählt zu den geliebten Dienern Allahs. Wer sich auf Sünden einlässt und nicht um Vergebung bittet, verstrickt sich immer tiefer; es wird zur Gewohnheit, von der er nicht mehr lassen kann. Da wir uns nun in der Endzeit befinden, haben diese Übel stark zugenommen. Es ist wirklich schlimm geworden. Früher war dies oft bei Nicht-Muslimen der Fall. Jede Art von Übel war bei ihnen zu finden. Heute ist es weltweit so, ob Muslim oder Nicht-Muslim: Man betrachtet Sünden als normal und begeht sie einfach. Und indem sie das tun, gehen sie zugrunde. Es ist wie bei einem Menschen im Sumpf, der sich nicht selbst retten kann. Deshalb musst du fliehen und dich dem Sumpf gar nicht erst nähern. Solltest du hineinfallen oder dein Fuß einsinken, zieh ihn sofort heraus. Bereue und bitte um Vergebung. Dann wird Allah vergeben. Doch wenn du es noch schlimmer machst – je mehr du dich darauf einlässt, desto tiefer sinkst du. Am Ende wird es schwer sein, sich zu retten. Selbst wenn der Mensch ständig sündigt... Der Mensch ist sündhaft... Allah hat den Menschen erschaffen, damit er sündigt und Er ihm vergibt. Aber Menschen, denen es nicht in den Sinn kommt, um Vergebung zu bitten, und nicht auf Vergebung hoffen, sondern weitermachen, richten sich selbst zugrunde. Ihr Jenseits ist ruiniert; sie verbleiben ewig an einem schlimmen Ort, in der Hölle. Möge Allah uns bewahren. Reue und die Bitte um Vergebung sind ein gewaltiger Segen für uns; einer der größten Segen, die Allah, der Allmächtige und Erhabene, gegeben hat. Reue und Vergebung... Das Tor der Reue bleibt offen, bis die Sonne im Westen aufgeht. Seine Barmherzigkeit ist beständig. Deshalb möge Allah uns vergeben. Möge Allah uns vor Sünden bewahren und uns davon fernhalten. Möge Er uns Seine Barmherzigkeit zuteilwerden lassen. Im glorreichen Koran heißt es: وَقِهِمُ ٱلسَّيِّـَٔاتِۚ وَمَن تَقِ ٱلسَّيِّـَٔاتِ يَوۡمَئِذٖ فَقَدۡ رَحِمۡتَهُ (40:9) Möge Er uns vor Sünden schützen. Wer vor diesen Sünden bewahrt wird, erlangt Barmherzigkeit – die Barmherzigkeit Allahs. Jene Barmherzigkeit, die einen von Sünden fernhält. Selbst wenn man sündigt, bereut man, und Allah vergibt. Möge Allah uns zu den Menschen zählen, denen vergeben wird, inschaAllah.

2026-02-11 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَتَعَاوَنُواْ عَلَى ٱلۡبِرِّ وَٱلتَّقۡوَىٰۖ وَلَا تَعَاوَنُواْ عَلَى ٱلۡإِثۡمِ وَٱلۡعُدۡوَٰنِۚ (5:2) "Helft einander zur Güte", spricht Allah, der Allmächtige und Erhabene. "Aber unterstützt euch nicht bei Sünden." "Helft euch dabei auf keinen Fall", sagt Er. Was bedeutet das? Manche Leute kommen zu mir und sagen: "Bitte mach ein Bittgebet; unser Bruder, Sohn, Ehemann..." "...sie sind dem Glücksspiel verfallen." Er verspielt sein Geld. Was ist das Heilmittel dafür? Für Spielsucht gibt es kaum ein Heilmittel. Leider. Möge Allah niemanden damit prüfen. Wenn es einen erst einmal gepackt hat, gibt es kaum ein Entkommen. Aber die einzige "Medizin" ist: Gebt ihm kein Geld. Ihr sagt: "Aber er weint und jammert." Er fordert es mit Nachdruck. Ihr dürft es ihm nicht geben. Egal was er tut, ihr dürft dieses Geld nicht herausrücken. Denn sonst helft ihr dabei, eine Sünde (Haram) zu begehen. Er verschwendet euren Besitz und ihr ermöglicht ihm die Sünde. Das ist eine schwere Verfehlung. Sie haben die islamische Welt mit diesem Glücksspiel ruiniert. Es taucht überall auf. Im Haus, draußen... Der Teufel ist in dieser Endzeit sehr gerissen geworden. Deshalb ist das Heilmittel, wie gesagt: Gebt ihm kein Geld. Denn wenn du Geld gibst, machst du dich an dieser Sünde mitschuldig. Du wirst zum Komplizen, du hilfst ihm beim Sündigen. Und danach verunreinigst du dein sauberes Geld. Schmutziges Geld zirkuliert überall. Von einem zum anderen; alles wird haram, alles wird schlecht. Das ist ein wichtiger Punkt. Manchmal hat man Mitleid. Habt kein Mitleid! Du darfst kein falsches Mitleid mit dem Sünder haben, das ihn weiter sündigen lässt. Es bringt nichts, Mitleid zu zeigen und ihn so noch tiefer hineinzutreiben. Darauf muss man achten. Mit bloßen Bittgebeten ist es nicht getan. Das ist so eine Krankheit – möge Allah uns bewahren –, sie ist schlimmer als alles andere. Man kann alles bereuen, aber wenn man davon einmal befallen ist... Es vernichtet Vermögen, Haus und Heim; nichts bleibt übrig. Deshalb muss man vorsichtig sein. Wie gesagt, es ist gefährlicher als alles andere. Passt also auf: Helft denen nicht, die so etwas tun. Was das Thema Bittgebet angeht... Ein Bittgebet mag vielleicht in einem von einer Milliarde Fällen helfen, aber normalerweise ist Glücksspiel unheilbar. Die Lösung steht jedoch im Koran: وَلَا تُؤۡتُواْ ٱلسُّفَهَآءَ أَمۡوَٰلَكُمُ (4:5) "Gebt den Toren (Unverständigen) nicht euren Besitz." Das sind Toren. Mit "Tor" ist gemeint, dass man ihnen nicht vertrauen kann. Man kann für nichts garantieren, was sie tun. Deshalb: Widersetzt euch nicht dem Befehl Allahs. Gehorcht dem Befehl Allahs. Helft mit, Sünden zu verhindern, inschaAllah. Möge Allah sie retten. Möge Allah niemanden damit heimsuchen.

2026-02-10 - Dergah, Akbaba, İstanbul

فَٱطَّلَعَ فَرَءَاهُ فِي سَوَآءِ ٱلۡجَحِيمِ (37:55) قَالَ تَٱللَّهِ إِن كِدتَّ لَتُرۡدِينِ (37:56) Der glorreiche Koran schildert uns den Tag des Jüngsten Gerichts und die Zustände im Jenseits. Er offenbart uns, was geschehen wird. Allah, der Mächtige und Erhabene, ist der Schöpfer von Zeit und Raum. Daher ist Allah, der Mächtige und Erhabene, an keine Zeit und keinen Raum gebunden. Er zeigt alles auf: was war, was sein wird und wie es geschehen wird... Im Jenseits werden die Bewohner des Paradieses in die Hölle blicken und sehen, was dort vor sich geht. Man spricht zu dem, der im Diesseits ein Freund war: "Fast hättest du mich – genau wie dich – mitten in die Hölle gestürzt." Jener pflegte immer zu sagen: "Nein, hör mir zu, ich sage dir die Wahrheit." "Ich bin auf dem richtigen Weg; bete bloß nicht, das braucht man nicht." "Komm mit mir, lass uns das Leben genießen." "Lass uns keine unnötige Arbeit machen." "Lass uns lieber anderen Dingen folgen, uns mit anderem beschäftigen." Sie behaupten: "Es gibt so etwas wie den Weg Allahs nicht." So ist es heute, und so war es auch schon in alten Zeiten. Der Mensch bleibt zu jeder Zeit derselbe. Der Mensch hat ein Ego und einen Teufel. Deshalb denken die Leute heutzutage: "Wir sind besonders schlau." "Unsere Vorfahren, unsere Großväter waren einfältig; sie dienten dem Islam, sie folgten diesem Weg, sie mühten sich ab." "Wir sind jünger, wir sind gebildet." Ihr habt zwar gelesen, aber im Grunde habt ihr gar nichts verstanden. Ein Freund versucht, den anderen vom rechten Weg abzubringen. In der Schule, am Gymnasium, an der Universität halten sich junge Leute oft für sehr klug. Und oft beeinflussen sie damit auch ihr Umfeld. Manche retten sich; doch wer sich nicht rettet, findet sich im Jenseits mitten in der Hölle wieder. Dort verbrennen sie dann voller Reue im Feuer. Sollen sie im Diesseits doch prahlen und sich brüsten, so viel sie wollen. Das irdische Leben vergeht im Flug. Was bleibt, sind jene, die nun ewig in dieser Hölle verweilen müssen. Deshalb muss der Mensch nachdenken. Allah, der Mächtige und Erhabene, hat den Menschen erschaffen. Von Adam (Friede sei mit ihm) bis heute ist die Fitra – die innere Natur des Menschen – gleich geblieben; sie ändert sich nicht. Egal, ob du ein großes Auto fährst oder ein kleines, ob du zu Fuß gehst oder gar nichts besitzt. Die Natur des Menschen, seine Eigenschaften, der Ehrgeiz, der Neid – all das bleibt gleich, es ändert sich nicht. Darum weiche nicht von Allahs Weg ab. Um es im Jenseits nicht zu bereuen und um dich zu retten, schließ dich guten Menschen an. Sei mit ihnen zusammen, denn ihre Worte sind wahr. Nichts von dem, was die anderen sagen, die dich vom Weg abbringen wollen, entspricht der Wahrheit. Keiner von ihnen bringt Nutzen, sie bringen nur Schaden. Möge Allah uns vor schlechten Freunden bewahren. Allah, der Mächtige und Erhabene, beschreibt im Koran die Worte der Bewohner des Paradieses, wenn sie die schlechten Freunde in der Hölle sehen: "Beinahe wäre ich mitgegangen, ich wäre wie du geworden." "Hätte Allah mich nicht gerettet, würde ich nun wie du mitten in der Hölle brennen." Möge Allah uns alle, besonders die Jugend, bewahren. Ob Jugendliche oder Ältere, alle... Der Satan kann jeden befallen. Er kann das Jenseits und das Ende eines jeden ruinieren. Möge Allah uns vor Übel und schlechtem Umgang schützen. Möge Allah unserem Glauben Kraft verleihen. Möge uns niemand auf den falschen Weg bringen können, inshaAllah.

2026-02-10 - Bedevi Tekkesi, Beylerbeyi, İstanbul

خُذِ الْحَبَّ مِنَ الْحَبِّ، وَالشَّاةَ مِنَ الْغَنَمِ، وَالْبَعِيرَ مِنَ الْإِبِلِ، وَالْبَقَرَةَ مِنَ الْبَقَرِ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Wenn du die Zakat einnimmst, nimm Korn vom Korn, Schafe von den Schafen, Kamele von den Kamelen und Rinder von den Rindern.“ Damit steigen wir in das Thema Zakat ein. الرِّكَازُ الَّذِي يَنْبُتُ فِي الْأَرْضِ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Rikaz ist das, was die Erde hervorbringt.“ Handelt es sich also um einen Schatz oder einen Fund, so muss der Finder ein Fünftel davon als Zakat abgeben. Findet er zum Beispiel 100 Lira, muss er 20 Lira als Zakat entrichten. Er kann nicht alles behalten und sagen: „Ich habe diesen Schatz gefunden, er gehört mir allein, ich werde ihn verkaufen.“ Die Zakat ist hier höher als üblich. Während die normale Zakat 2,5 Prozent beträgt, müssen hier 20 Prozent abgegeben werden. الرِّكَازُ الذَّهَبُ وَالْفِضَّةُ الَّتِي خَلَقَهَا اللَّهُ فِي الْأَرْضِ يَوْمَ خُلِقَتْ Weiterhin erklärt unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam): Rikaz umfasst Schätze, Funde oder auch Bodenschätze aus Minen. Denn es handelt sich um Gold und Silber, das Allah seit dem Tag der Erschaffung der Erde in ihr verborgen hält. Bei Bergwerken verhält es sich genauso; nach der Förderung müssen 20 Prozent als Zakat abgegeben werden. الزَّكَاةُ فِي هَذِهِ الْأَرْبَعِ: الْحِنْطَةِ، وَالشَّعِيرِ، وَالزَّبِيبِ، وَالتَّمْرِ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Für vier Dinge ist Zakat zu entrichten: Weizen, Gerste, Rosinen und Datteln.“ الْعَجْمَاءُ جُبَارٌ، وَالْبِئْرُ جُبَارٌ، وَالْمَعْدِنُ جُبَارٌ، وَفِي الرِّكَازِ الْخُمُسُ Das Gelesene betrifft das Kapitel der Zakat. Wir hören zu, möge Allah es annehmen. Da alles eigene Regeln hat, muss man Gelehrte fragen, um die Zakat richtig zu entrichten. Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Eine Verletzung durch ein Tier zieht keine Haftung nach sich.“ „Wer in einen Brunnen stürzt, hat keinen Anspruch auf Schadensersatz.“ „Wer in einen Minenschacht fällt, hat keinen Anspruch auf Schadensersatz.“ Das bedeutet: Geschieht hierbei ein Unfall, gilt dies als nicht haftbar; es muss kein Schmerzensgeld gezahlt werden. „Bei Rikaz, also bei Schätzen und Funden, muss ein Fünftel als Zakat abgegeben werden.“ Wie bereits erwähnt, liegt der Satz hier bei einem Fünftel. فِي الْإِبِلِ صَدَقَتُهَا، وَفِي الْغَنَمِ صَدَقَتُهَا، وَفِي الْبَقَرِ صَدَقَتُهَا، وَفِي الْبُرِّ صَدَقَتُهُ. وَمَنْ رَفَعَ دَنَانِيرًا أَوْ دَرَاهِمَ... فَهُوَ كَنْزٌ يُكْوَى بِهِ يَوْمَ الْقِيَامَةِ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Auf Kamele fällt Zakat an.“ Wer Kamele besitzt, muss entsprechend ihrer Anzahl Zakat geben. „Auch auf Schafe fällt Zakat an.“ „Auf Rinder fällt Zakat an.“ „Auf Weizen fällt Zakat an.“ Ebenso muss für Dinare und Silbermünzen Zakat entrichtet werden. Wer Vermögen besitzt, dafür keine Zakat zahlt und es nicht auf Allahs Weg spendet, der wird am Tag der Auferstehung mit diesen Gütern gebrandmarkt. Zakat ist eine Schuld; so ergeht es demjenigen, der seine Schuld nicht begleicht. Am Tag der Auferstehung wird er mit dem Gold, das er im Diesseits gehortet hat, im Feuer gebrandmarkt werden. Das Gold und Silber, das er behielt, ohne Zakat zu zahlen, wird ihm nicht nützen, sondern ihm schaden. فِي الْخَيْلِ السَّائِمَةِ فِي كُلِّ فَرَسٍ دِينَارٌ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Für jedes weidende Pferd (Saime) fällt ein Golddinar an Zakat an.“ Das heißt: Für jedes Pferd, das er nicht im Stall füttert, sondern das frei weidet, muss er ein Goldstück geben. فِي الرِّكَازِ الْخُمُسُ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt erneut: „Bei Rikaz, also bei Schätzen und Funden, beträgt die Zakat ein Fünftel.“ Damit hat er es nochmals bestätigt: Der Anteil ist ein Fünftel. فِي الرِّكَازِ الْعُشْرُ In einer anderen Überlieferung sagt unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam): „Bei Rikaz fällt (in bestimmten Fällen) der Zehnte (Uschur) an.“ فِي الْعَسَلِ فِي كُلِّ عَشَرَةِ أَزْقُقٍ زِقٌّ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Bei Honig ist für je zehn Schläuche ein Schlauch als Zakat abzugeben.“ Das bedeutet, auch bei Honig entspricht der Satz einem Zehntel (Uschur). فِي اللَّبَنِ صَدَقَةٌ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) erwähnt, dass auch auf Milch Zakat entfällt. فِي ثَلَاثِينَ مِنَ الْبَقَرِ تَبِيعٌ أَوْ تَبِيعَةٌ، وَفِي الْأَرْبَعِينَ مُسِنَّةٌ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Von 30 Rindern wird ein Tabi' oder eine Tabi'a (ein einjähriges Kalb) als Zakat gegeben.“ „Und von je 40 Rindern wird eine Musinna (eine zweijährige Kuh) gegeben.“ فِيمَا سَقَتِ السَّمَاءُ وَالْأَنْهَارُ وَالْعُيُونُ أَوْ كَانَ عَثَرِيًّا الْعُشْرُ، وَفِيمَا سُقِيَ بِالسَّوَانِي أَوِ النَّضْحِ نِصْفُ الْعُشْرِ Unser Prophet (ṣallá Llāhu ‘alayhi wa-sallam) sagt: „Von Ackerland, das durch Regen, Flüsse oder Quellen natürlich bewässert wird, ist der Zehnte (Uschur) als Zakat abzugeben.“ Das heißt: Wo keine Kosten für Wasser entstehen, gibt man ein Zehntel. „Von dem, was mit Eimern oder Tieren (unter Arbeitsaufwand) bewässert wird, gibt man den halben Zehnten.“ Da hier Kosten und Mühe berücksichtigt werden, beträgt der Zakat-Satz nicht ein Zehntel, sondern die Hälfte davon. Möge Allah uns ermöglichen, unseren Hajj und unsere Zakat rechtmäßig zu erfüllen. Lasst uns keine Schulden anhäufen, sondern großzügig geben. Möge Allah es annehmen und uns vor dem Übel unseres Egos bewahren. Das Ego ist gierig; seien wir nicht geizig und schieben wir es nicht auf das Jenseits, inscha'Allah. Man sollte reichlich geben. Je mehr ihr gebt, desto besser. Da die Zakat eine Pflicht (Fard) ist, wiegt ihr Lohn schwerer als der von freiwilligen Aktivitäten (Nafila).

2026-02-09 - Dergah, Akbaba, İstanbul

يَـٰٓأَيُّهَا ٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ وَكُونُواْ مَعَ ٱلصَّـٰدِقِينَ, (9:119) Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: „Seid mit den rechtschaffenen Menschen, seid mit den Wahrhaftigen.“ Denn wenn Er von „Rechtschaffenen“ spricht, sind damit Menschen gemeint, die Allah kennen und an Ihn glauben. Sie streben nach dem Guten und tun den Menschen Gutes. Es sind fromme Menschen, die den Glauben verinnerlichen und Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, anerkennen. Ihre Gesellschaft ist für die Menschheit von großem Nutzen. Wir leben heute in einer Zeit, in der den Menschen kaum noch etwas geblieben ist. Überzeugung, Religion, Glaube – nichts davon ist übrig. Jeder handelt nur noch nach seinem eigenen Kopf. Nicht-Muslime machen es so, Muslime machen es anders ... Jeder folgt seinem eigenen Weg und sagt: „Ich will es so“, oder: „Meiner Meinung nach ist das gut so“. Und er empfiehlt diesen Weg sogar anderen weiter. Doch auf diese Weise läuft nichts mehr richtig. Wenn das Wohlgefallen Allahs, des Allmächtigen und Erhabenen, fehlt, hat keine Tat einen Nutzen. Nichts von dem, was getan wird – selbst wenn sie die ganze Welt in Gold verwandeln würden – bringt einen Nutzen. Der wahre Nutzen liegt allein im Wohlgefallen Allahs. Wenn Allahs Wohlgefallen ruht, ist es gut für dich, für deine Familie und für die gesamte Ummah. Wenn dies aber fehlt, gibt es keinen Segen. Dann sind sogar die Tiere besser als die Menschen. Denn der Rang des Tieres mag niedriger sein, doch dieses Geschöpf kennt Allah, den Allmächtigen und Erhabenen. Es preist Ihn, gedenkt Seiner und dankt Allah. Woher wissen wir das? Weil Er, der Schöpfer von allem, es uns in Seiner Offenbarung mitgeteilt hat. Deshalb befinden sie sich auf ihrer festen Stufe. Der Mensch aber muss darüber hinauswachsen. Tut er dies nicht, sinkt er sogar unter die Stufe des Tieres. Er verliert seine Menschlichkeit. Wahre Menschlichkeit bedeutet, an Allah zu glauben und Ihm zu danken. Wer dies unterlässt und Schlechtes tut, steht niedriger als das Tier. Möge Allah uns davor bewahren. Wir sehen es heutzutage; überall haben die Menschen ihre Menschlichkeit fast gänzlich verloren. Möge Allah uns rechtleiten. Möge Allah die Menschen bewahren, inshaAllah.

2026-02-08 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Wenn der Sala ausgerufen wird, dient sie dazu, den Tod eines Menschen zu verkünden. Nach dem Sala wird gesagt: "'Ajjilu bis-salah qabl al-fawt." Und: "'Ajjilu bit-tawbah qabl al-mawt." Beeilt euch mit dem Gebet. Verrichtet das Gebet, bevor die Zeit abläuft. Wenn ihr es verpasst habt, holt es nach. Lasst es nicht einfach ausfallen, damit es nicht verloren ist. Nichts geht verloren. Es gibt eine Abrechnung dafür. Im Jenseits wird man sicherlich dazu angehalten, es zu verrichten. Wer hier nicht betet, der muss es im Jenseits nachholen. Für jedes einzelne verpasste Gebet muss man dort achtzig Jahre lang beten. Achtzig Jahre sind hier doch schon ein ganzes Menschenleben. Wenn er es nicht verrichtet, ist das seine Entscheidung – dann betet er eben im Jenseits. Und das dauert tausende von Jahren. Wer gar nicht gebetet hat, wird im Jenseits definitiv zur Rechenschaft gezogen. Zweitens: "'Ajjilu bit-tawbah qabl al-mawt." Beeilt euch mit der Reue, bevor ihr sterbt. Bittet Allah um Vergebung. Denn nach dem Tod gibt es keine Vergebung mehr. Die Vergebung ist für das Diesseits. Hast du gesündigt, einen Fehler begangen, was auch immer es war... Solange man auf der Welt ist, gibt es ein Heilmittel dafür. Die Scharia zeigt auf, wie jede Sünde vergeben werden kann, doch die Menschen tun, was sie wollen. Doch das Wichtige ist, Reue zu zeigen. Noch vor dem Tod zu bereuen. Natürlich, wie gesagt: Während man bereut, können noch die Rechte anderer auf einem lasten. Man muss diese begleichen und dementsprechend Reue zeigen. Und noch besser: Unser Prophet (Allahs Friede und Segen seien auf ihm) sagte: "Ich bitte Allah siebzigmal am Tag um Vergebung." Als die Gefährten sagten: "Du hast doch keine Sünden, Allah hat dich sündlos erschaffen", antwortete unser Prophet: "Soll ich denn kein dankbarer Diener sein?" Wenn der Mensch bereut, drückt er damit seinen Dank gegenüber Allah aus. Deshalb muss man ständig, jeden Tag, um Vergebung bitten. Damit keine unserer Sünden für das Jenseits übrig bleibt. Damit uns nach dem Tod keine Last drückt; diese Reue ist wichtig. Genau wie das Gebet, ist auch die Reue von großer Bedeutung. Manche Menschen glauben, dass ihnen nichts zustoßen wird. Sie begehen jede Art von Schlechtigkeit und Schmutz – und glauben danach, sie seien davongekommen. Keineswegs... Ohne Reue gibt es keine Rettung. Wenn du bereust, wirst du errettet. Doch wenn du stur bleibst und nicht bereust, wird deine Strafe gewaltig sein. Du ruinierst dein Leben; dein eigentliches Leben wird für immer zerstört sein. Man wird die Strafe für die begangenen Taten und für das Schlechte, das man anderen beigebracht hat, zweifellos erleiden. Ganz gleich, wer es ist. Ob groß oder klein, spielt keine Rolle; wer nicht bereut hat, wird diese Strafe zweifellos erleiden. Deshalb sagen wir "Tawbah Astaghfirullah", damit Allah uns vergibt.

2026-02-07 - Dergah, Akbaba, İstanbul

قُلۡ أَعُوذُ بِرَبِّ ٱلنَّاسِ مَلِكِ ٱلنَّاسِ إِلَٰهِ ٱلنَّاسِ مِن شَرِّ ٱلۡوَسۡوَاسِ ٱلۡخَنَّاسِ ٱلَّذِي يُوَسۡوِسُ فِي صُدُورِ ٱلنَّاسِ مِنَ ٱلۡجِنَّةِ وَٱلنَّاسِ (114) Jeder kennt solche Einflüsterungen (Waswasa); sie kommen vom Satan. Diese Einflüsterungen führen dazu, dass man die Dinge nicht sieht, wie sie sind, und sie sich unnötig schwer macht. Das nennt man Waswasa. Es gibt viele verschiedene Arten davon. Manche betreffen die rituelle Waschung und ähnliche Dinge. Und dann gibt es Leute, die sich besonders fromm geben und es den Menschen schwer machen. Sie sagen: „Du musst dein Gebet mit absoluter Hingabe (Khuschu) verrichten, du musst es ganz langsam machen.“ Sie behaupten: „Zwei Gebetseinheiten so zu beten, ist besser als hundert andere.“ Wenn man so etwas hört, wird man unsicher. Man denkt: „Ich schaffe das nicht“, versucht es ein-, zweimal... ...und am Ende gibt man das Gebet vielleicht ganz auf. Man sagt sich: „Ich kriege die Gebetswaschung nicht richtig hin“, bis man sich gar nicht mehr wäscht und nicht mehr betet. Es gibt viele solcher Menschen ohne Weisheit – völlig ohne Weisheit. Allah, der Mächtige und Erhabene, und unser Prophet (Friede sei mit ihm) sagen: „Macht es leicht, macht es nicht schwer.“ Lies einfach, was du rezitieren kannst. Es geht nicht um tiefes Verständnis, sondern ums Tun. Es soll quasi wie von selbst laufen. Aber sie sagen: „Nein, du musst es so machen, nein so...“ In was für einer Zeit leben wir denn? Wir leben ohnehin in einer Zeit, in der die Menschen kaum noch etwas richtig machen. Und dann stellst du dich hin und sagst: „Ich mach es so... pass auf... wurde es angenommen oder nicht?“ Wer bist du, dass du schwer machst, was Allah leicht gemacht hat? Macht es den Leuten leicht, seid nachsichtig. Lasst euch gar nicht erst auf diese Einflüsterungen ein, das ist eine furchtbare Krankheit. Wer davon befallen wird, gibt das Gebet auf und verliert den Verstand, denn es kommt vom Satan; nur Übles folgt daraus. Anstatt Gutes zu tun... Bete einfach so, wie du es kannst. Es braucht kein „Khuschu“. Diejenigen, die jetzt so auf diesem „Khuschu“ beharren, grenzen fast schon an Heuchelei. Unsere Religion ist simpel; bringt Erleichterung, keine Erschwernis. Seid Diener Allahs, des Mächtigen und Erhabenen. Quält euch nicht mit Gedanken wie: „Ich muss es besser machen, dieser Gelehrte hat es aber so gesagt.“ Betet einfach, verrichtet euer Gebet. Macht die Waschung zügig, betet zügig. Manchmal fragen Leute: „Warum betest du so schnell?“ Wenn man zügig betet, haben Einflüsterungen keine Chance; man betet zügig und hat seine Pflicht erfüllt. Aber das passt ihnen auch nicht. Sie fragen: „Wie erfüllst du denn deine Pflicht?“ Allah nimmt es an, aber du willst es nicht annehmen? In der Endzeit gibt es viele solcher verständnislosen Menschen. Es gibt ohnehin genug Teufel, die die Menschen von der Religion und dem Weg abbringen wollen. Und wenn du dann noch als Hodscha auftrittst und es so schwer machst... Die Leute sind eh schon vom Weg abgekommen, sie geben dann ganz auf. Möge Allah uns bewahren. Darum: Lasst euch keinesfalls auf Einflüsterungen ein. Wenn sie sich einmal festgesetzt haben, wird man sie schwer wieder los. Dann rennst du von Arzt zu Arzt, von Hodscha zu Hodscha. Passt also auf, wählt den einfachen Weg. Hört gar nicht auf die, die sagen: „Das wurde angenommen, das nicht.“ Möge Allah es annehmen, inscha'Allah.