السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
إِنَّ ٱللَّهَ هُوَ ٱلرَّزَّاقُ ذُو ٱلۡقُوَّةِ ٱلۡمَتِينُ (51:58)
Der Versorger ist Allah, der Mächtige und Erhabene.
Die Menschen denken nicht an das Hier und Jetzt, sondern sorgen sich um die Zukunft und fragen danach.
Sie sagen: "In ein paar Jahren wird man keine Menschen mehr für die Arbeit brauchen."
"Maschinen und Geräte werden alles erledigen."
"Man muss sich nicht einmal mehr geistig anstrengen; sie haben so etwas wie 'Künstliche Intelligenz' erfunden."
"Angeblich soll sie alles übernehmen."
Sie fragen: "Was soll der Mensch dann noch arbeiten? Wovon soll er leben?"
Wer so fragt, ist wohl nur ein gewöhnlicher Mensch.
Aber die Leute des spirituellen Weges, die Gläubigen, müssen wissen, dass Allah, der Erhabene, der Versorger ist.
Selbst wenn die ganze Welt hart wie Eisen und der Himmel wie Kupfer würde, gibt Allah, der Mächtige, dennoch die Versorgung. Denn Er ist der Versorger.
Man muss fest darauf vertrauen, dass der Unterhalt kommt.
Selbst wenn es keinen Tropfen Wasser mehr gäbe, würde dein Anteil dich erreichen.
Alles Sichtbare und Unsichtbare liegt in Allahs Wissen, Seiner Macht und Seinem Willen.
Deshalb zeugen Zweifel von schwachem Glauben. Möge Allah uns davor bewahren.
Mögen sie sich noch so sehr anstrengen; der Lebensunterhalt liegt nicht in ihren Händen, sondern in den Händen Allahs.
Du wirst genau das erhalten, was dir bestimmt ist.
Wenn deine Versorgung aufgebraucht ist, kriegst du keinen Bissen mehr runter, selbst wenn dir die Welt gehörte.
Du kannst keinen Tropfen Wasser mehr trinken und keinen einzigen Atemzug mehr nehmen.
Das ist die Vorbestimmung Allahs, des Mächtigen und Erhabenen.
Man braucht also nicht zu zweifeln und zu fragen: "Wie sollen wir dieses Leben leben? Was sollen wir tun?"
Das ist unnötig, denn es gibt eine Garantie von Allah: Du wirst deinen Anteil erhalten.
Niemand kann das verhindern.
Weder Künstliche Intelligenz noch sonst etwas... Früher nannten sie Wolle "künstlich", heute nennen sie den Verstand "künstlich".
Darum gibt es keinen Grund zur Sorge.
Glaubt an Allah, wendet euch Ihm zu.
فَفِرُّوٓاْ إِلَى ٱللَّهِۖ (51:50)
Allah, der Erhabene, spricht: "Wenn ihr fliehen wollt, dann flüchtet zu Allah, wendet euch Ihm zu."
Das Herz eines Gläubigen ruht in Frieden.
Wer keinen Glauben hat, ist ständig in Sorge und weiß nicht weiter.
Möge Allah uns allen diesen wunderbaren Glauben schenken und unseren Iman stärken, inscha'Allah.
2025-11-25 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَأَقِيمُواْ ٱلصَّلَوٰةَ وَءَاتُواْ ٱلزَّكَوٰةَ وَٱرۡكَعُواْ مَعَ ٱلرَّـٰكِعِينَ (2:43)
Allah, der Allmächtige und Erhabene, hat das Gebet zur Hauptsache erklärt. Das Wichtigste im Islam ist das Verrichten des Gebets und das Entrichten der Zakah.
Nun gibt es manche Menschen, die die Religion nach ihrem eigenen Gutdünken ausleben wollen.
Sie glauben, damit Gutes zu tun.
Doch nichts kann das Gebet ersetzen.
Das heißt, nichts kann an die Stelle des Pflichtgebets treten.
Du musst es unbedingt verrichten.
Was auch immer du sonst tust – du kannst es nicht ausgleichen.
Du wirst seinen Vorzug und seine Belohnung nicht erlangen können.
Wenn du das Gebet nicht verrichtest, wirst du im Jenseits für jede versäumte Gebetszeit achtzig Jahre lang beten müssen.
Achtzig Jahre – das ist ein ganzes Menschenleben. Ein Mensch lebt etwa achtzig Jahre.
So lang ist also die Dauer der Verpflichtung.
Deshalb sagen manche: „Ich mache Riyazat." Gut, aber betest du denn?
Nein.
Was nützt dir dann die Riyazat?
Weder Riyazat noch Tasbihat noch Sadaqa – nichts davon kann das Gebet ersetzen.
Der Befehl im Islam und von Allah, dem Allmächtigen und Erhabenen, die Säule der Religion – das ist das Gebet.
Wenn du das Gebet nicht verrichtest, kannst du meinetwegen hundert Jahre Tasbihat machen oder hundert Jahre fasten.
Was auch immer du hundert Jahre lang tust, selbst wenn du dich auf den Kopf stellst – es ersetzt kein einziges Gebet.
Nun, manche Menschen...
Manche sagen nach eigenem Gutdünken: „Ich mach das schon auf meine Weise."
Andere folgen dem Wort anderer, aber auch das bringt ihnen keinen Nutzen.
Es nützt nicht nur nichts, es schadet sogar – denn du vernachlässigst die Pflicht und beschäftigst dich mit dem Freiwilligen.
Freiwillige Taten und Tasbihat haben zwar ihren eigenen Lohn, aber sie ersetzen das Gebet nicht.
Das heißt, du musst unbedingt dein Gebet verrichten.
Deine Tasbihat kannst du danach machen.
Auch die freiwilligen Taten kannst du danach verrichten – tu, was immer du möchtest.
Beim Fasten ist es genauso.
Zuerst musst du das Pflichtfasten einhalten.
Danach kannst du so viel freiwillig fasten, wie du willst.
Sag nicht: „Ich faste nicht im Ramadan, sondern zu einer anderen Zeit – das gleicht es dann aus."
Das gleicht es nicht aus.
Wenn du es nachholst, wird der Lohn nicht einmal ein Tausendstel oder Millionstel dessen betragen, was es zur rechten Zeit wert gewesen wäre.
Aber wenn du es pünktlich verrichtest, zu den Zeiten, die Allah, der Allmächtige und Erhabene, bestimmt hat, dann kannst du danach jede freiwillige Tat tun, die du möchtest.
Das Freiwillige kommt danach.
Erst die Pflicht, dann das Freiwillige.
Was vor der Pflicht getan wird, ersetzt sie nicht.
Deshalb sollte der Mensch nicht nach eigenem Ermessen handeln, sondern dem Weg folgen, den Allah gezeigt hat.
Nachdem du die Pflicht erfüllt hast, kannst du, wie gesagt, tun was du willst. Mach den ganzen Tag, das ganze Jahr Tasbihat – kein Problem.
Wenn du Riyazat machen willst, gibt es auch dafür eine Methode.
Wenn du es auf eigene Faust machst, bringt es keinen Nutzen.
Du musst von einem Murshid oder Scheich lernen, wie es richtig gemacht wird, oder seine Erlaubnis einholen.
Andernfalls kann es gefährlich sein, Riyazat auf eigene Faust zu praktizieren.
Möge Allah uns nicht unserem eigenen Ego überlassen.
Das Ego sagt „Ich will Gutes tun" – und kann den Menschen dabei zum Schlechten verleiten.
Möge Allah uns davor bewahren.
2025-11-25 - Bedevi Tekkesi, Beylerbeyi, İstanbul
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Zwei Gebetseinheiten, die man im letzten Drittel der Nacht verrichtet, sind wertvoller als die ganze Welt und alles, was sie enthält."
„Wäre es für meine Gemeinde nicht zu schwer, hätte ich es zur Pflicht gemacht."
Das heißt also: Allein diese zwei Gebetseinheiten des Tahajjud sind kostbarer als die gesamte Welt mit allem, was darin ist.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam wünschte sich so sehr, dass seine Gemeinde dieses Gebet verrichtet – er sagte sogar: „Wäre es nicht so schwer, hätte ich es verpflichtend gemacht."
Für unseren Propheten sall'Allahu alayhi wa sallam galten manche Pflichten, die für uns nicht gelten – sie waren ihm allein vorbehalten.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Die Ehre des Gläubigen liegt im Nachtgebet."
Das bedeutet: Der gläubige Muslim hat bei Allah einen hohen Rang. Seine wahre Ehre zeigt sich im nächtlichen Gebet.
Seine Würde liegt darin, zufrieden zu sein mit dem, was Allah ihm gegeben hat – ohne etwas von den Menschen zu erwarten.
Nichts von den Menschen erbitten, sondern nur von Allah – das ist die wahre Würde des Gläubigen.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Steht nachts auf und betet – und sei es nur vier oder zwei Gebetseinheiten."
Das bezieht sich auf die Tahajjud-Zeit. Das Nachtgebet vor dem Schlafengehen ist etwas anderes – das ist kein Tahajjud, sondern ein Gebet vor der Nachtruhe.
„Jeder Haushalt, der für das Nachtgebet bekannt ist, dem ruft ein Rufer zu: ‚O ihr Bewohner des Hauses, steht auf zum Gebet!'"
Allah Azza wa Jalla schickt also einen Engel zu denen, die regelmäßig nachts beten, um sie zu wecken und zum Gebet zu rufen.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Das Nachtgebet wird in Zweiereinheiten verrichtet."
Nicht vier auf einmal, sondern nach jeweils zwei Einheiten den Friedensgruß sprechen – so wird das Nachtgebet verrichtet.
„Wenn einer von euch befürchtet, dass die Zeit des Morgengebets anbricht, soll er zum Abschluss eine einzelne Einheit beten. Damit wird die Gesamtzahl ungerade."
Damit ist das Witr-Gebet gemeint. In der schafiitischen Rechtsschule besteht es aus einer einzelnen Gebetseinheit.
Deshalb betet man immer zwei Einheiten, und wenn das Morgengebet naht, fügt man nach schafiitischer Ansicht noch eine einzelne hinzu.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Das Nachtgebet wird in Zweiereinheiten verrichtet – immer zwei, immer zwei."
„Wenn du befürchtest, dass die Morgendämmerung anbricht, schließe mit einer einzelnen Einheit ab. Allah ist Einer und Er liebt das Ungerade."
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Die freiwilligen Gebete bei Nacht und am Tag werden in Zweiereinheiten verrichtet."
Außerdem sagt unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam: „Das Nachtgebet wird in Zweiereinheiten verrichtet. Am besten betet man es in der Mitte der Nacht."
Oder kurz vor dem Morgengebet – genau das ist Tahajjud, das nächtliche Gebet.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Das Nachtgebet wird in Zweiereinheiten verrichtet. Das Witr-Gebet aber wird am Ende der Nacht als einzelne Einheit gebetet."
Das gilt für andere Rechtsschulen. In unserer Rechtsschule wird das Witr-Gebet oft schon direkt nach dem Nachtgebet verrichtet.
Man kann es auch später beten, aber dann besteht die Gefahr, zu verschlafen. Das wird je nach Rechtsschule unterschiedlich gehandhabt.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Das Nachtgebet wird in Zweiereinheiten verrichtet, und nach jeder zweiten Einheit spricht man den Taschahhud."
Das bedeutet: Der Taschahhud ist unverzichtbar.
In Demut vor Allah und mit Würde hebst du deine Hände und bittest: „O Allah, vergib mir" – und flehst Ihn an.
Wer das unterlässt, dessen Gebet ist unvollständig.
Nach dem Gebet sollte man also die Hände heben und bitten: „Möge Allah es annehmen."
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Haltet am Nachtgebet fest – und sei es nur eine einzige Gebetseinheit."
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam ermahnt uns: „Haltet am Nachtgebet fest."
„Denn es war die Gewohnheit der Rechtschaffenen vor euch, und es bringt euch näher zu Allah."
Dieses Nachtgebet war also schon bei den Völkern vor unserem Propheten sall'Allahu alayhi wa sallam üblich – sie standen nachts auf, um Gott zu dienen. Das bringt den Menschen seinem Schöpfer näher.
Es hält von Sünden fern.
Es sühnt begangene Verfehlungen und tilgt Sünden.
Und es vertreibt Krankheiten aus dem Körper.
Wenn also jemand, der nachts zum Beten aufsteht, krank ist, wird diese Krankheit mit Allahs Erlaubnis von ihm weichen.
Unser Prophet sall'Allahu alayhi wa sallam sagt: „Der Vorzug des freiwilligen Nachtgebets gegenüber dem Tagesgebet ist wie der Vorzug des heimlichen Almosens gegenüber dem öffentlichen."
Das heißt: Das Nachtgebet ist – genau wie das heimlich gegebene Almosen – viel verdienstvoller. Ein Gebet, wenn niemand zuschaut, bringt gewaltigen Lohn.
2025-11-24 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَرَحۡمَتِي وَسِعَتۡ كُلَّ شَيۡءٖۚ (7:156)
Allah, der Mächtige und Erhabene, sagt:
Allahs Barmherzigkeit umschließt alles; sie nimmt alles in sich auf.
Das Tor der Barmherzigkeit, das Tor der Vergebung, ist weit geöffnet.
Allah hat dieses Tor so weit gemacht, damit die Menschen hindurchtreten und Seine Barmherzigkeit erlangen können.
Die größte Gnade für die Menschen ist die Barmherzigkeit Allahs.
Damit die Menschen daran teilhaben können, hat Allah dieses Tor offen gelassen.
Bis zuletzt, also bis kurz vor dem Jüngsten Tag, bleibt dieses Tor der Barmherzigkeit und Vergebung offen.
Ganz gleich, wie sündig jemand ist oder wie viel Unrecht er begangen hat: Er kann zu Allah zurückkehren und durch dieses Tor schreiten.
Diese Eigenschaft Allahs ist den Menschen geschenkt; sie steht den Menschen und der Ummah von Muhammad offen.
Er gibt ihnen die Gelegenheit, Reue zu zeigen.
Doch die Menschen weisen dies zurück und fahren fort, Böses zu tun.
Sie verharren im Ungehorsam.
Sie bestehen weiterhin auf ihrer Sturheit.
Und deshalb wird ihr Ende ein schlechtes sein.
Solche Menschen werden auch im Diesseits nichts Gutes erfahren.
Es gibt Menschen, die sogar schlimmer sind als der Teufel.
Der Teufel wirkt beinahe harmlos neben ihnen; so übel sind diese Menschen, solche Personen gibt es tatsächlich.
Sie wollen nichts wissen von Allah oder dem Propheten, weder von der Religion noch vom Glauben.
Was aber wollen sie dann?
Sie wollen nur ihr eigenes Vergnügen, ihren Spaß; sie folgen nur dem, was ihr Ego begehrt.
Doch das bringt ihnen keinen Nutzen.
Sie werden ewig in diesem Übel brennen.
Sie bereiten sich selbst den Weg in dieses Verderben und ein schlechtes Ende.
Deshalb: Lauft nicht vor der Barmherzigkeit Allahs davon.
Flieht nicht vor Allahs Barmherzigkeit, sondern flieht hin zu Allah.
Eilt zur Barmherzigkeit Allahs.
Diese Tore stehen offen, nutzt sie.
Haltet dies nicht für unwichtig oder gering.
Manche Menschen blicken auf den Prunk dieser Welt und lassen sich täuschen.
Es ist wie eine Fata Morgana in der Wüste.
Sie halten sie für Wasser, rennen ihr hinterher, finden dort aber nichts und gehen elendig zugrunde.
Möge Allah uns davor bewahren.
Dass ein Mensch wegen einer Täuschung in der Wüste stirbt, ist nichts im Vergleich zur wahren Katastrophe: sich von der Täuschung der Welt blenden zu lassen und sein Jenseits zu verspielen. Das ist das wahre Unheil.
Allah bewahre, ein solcher Mensch kann sich ewig nicht mehr retten.
Möge Allah uns behüten.
Lasst uns alle Teil der Barmherzigkeit Allahs werden, lasst uns nicht davor fliehen.
Möge Allahs Barmherzigkeit auf uns sein, inscha'Allah.
2025-11-23 - Dergah, Akbaba, İstanbul
أَلَا لِلَّهِ ٱلدِّينُ ٱلۡخَالِصُۚ (39:3)
Ikhlas bedeutet Aufrichtigkeit gegenüber Allah...
Wenn diese Aufrichtigkeit vorhanden ist, kümmert einen nichts anderes mehr.
Alles, was du tust, muss um Allahs willen geschehen.
Deine Gottesdienste sind für Sein Wohlgefallen;
deine Wohltaten sind für Ihn;
und auch das Gute, das man Menschen tut, muss für Allahs Wohlgefallen sein.
Du tust jemandem Gutes, bist danach aber enttäuscht und sagst: "Dieser Mensch hat mir nicht gedankt."
Du tust Gutes, doch wenn dein Gegenüber undankbar ist, bedrückt es dich sehr.
Dieser Kummer zeigt, dass deine Tat nicht gänzlich für das Wohlgefallen Allahs war.
Es wird deutlich, dass du Dank erwartet hast, dass man dir erkenntlich sein sollte.
Genau das ist kein Ikhlas (keine Aufrichtigkeit).
Du tust es nicht rein für Allah, sondern vermischst deine Absicht mit anderen Dingen.
Und sobald man es vermischt, ist es nicht mehr gut.
Der Nutzen und Lohn deiner Tat geht – wenn auch nicht ganz, so doch größtenteils – verloren.
Denn wäre es für Allahs Wohlgefallen, wärst du vollkommen gelassen.
Du würdest sagen: "Ich habe das für Allah getan, einzig und allein für Sein Wohlgefallen."
Ob sie danken, ob es ihnen gefällt oder ob sie undankbar sind – das spielt keine Rolle.
Wichtig ist nur, dass du es rein und aufrichtig um Allahs willen getan hast.
Du solltest nicht zurückblicken.
"Was ist wohl passiert, was ist dabei herausgekommen?"
"Wird mir das in Zukunft nützen? Wird dieser Mann mir helfen?"
"Werden die Menschen mir danken? Werden sie mir dankbar sein?"
Darauf darfst du nicht warten.
Wenn du so denkst, hast du es nicht für Allah getan, sondern für einen Vorteil.
Die Absicht ist vermischt; du hast diese reine Tat beschmutzt.
Deshalb ist derjenige, der es für Allahs Wohlgefallen tut, innerlich ruhig.
Er erwartet von niemandem etwas.
Das Einzige, was er hofft, ist, dass er seine Tat für das Jenseits vorausgeschickt hat.
Es gibt keinen Grund, das zu verderben.
Wie man so schön sagt: "Tue Gutes und wirf es ins Meer."
"Weiß es der Fisch nicht, so weiß es der Schöpfer."
Der Schöpfer, also Allah, der Mächtige und Erhabene, weiß es.
Was muss der Fisch schon wissen?
Die Menschen sind auch wie Fische.
Welchen Fisch willst du fangen, damit er dir dankt?
Du kannst nicht darüber nachdenken: "Wer hat angebissen, wer nicht?"
Genauso sollen deine guten Taten immer für das Wohlgefallen Allahs sein, inscha'Allah.
Möge Allah uns nicht unserem Ego (Nafs) folgen lassen.
Der Mensch will es, das Ego verlangt nach einer Gegenleistung für das Getane.
Es will eine Belohnung, selbst wenn es nur ein trockenes "Danke" ist.
Ob sie nun danken oder nicht...
Wenn sie danken, danken sie eigentlich Allah, da du es für Sein Wohlgefallen getan hast.
Wenn sie es nicht tun, dann eben nicht; das ist unwichtig.
Wichtig ist, dass es für das Wohlgefallen Allahs ist – rein und aufrichtig, inscha'Allah.
2025-11-22 - Dergah, Akbaba, İstanbul
إِنَّمَا ٱلۡمُؤۡمِنُونَ إِخۡوَةٞ فَأَصۡلِحُواْ بَيۡنَ أَخَوَيۡكُمۡۚ (49:10)
Allah, der Allmächtige und Erhabene, sagt: Der Satan möchte Feindschaft, Übel und Hass unter den Menschen säen.
Das ist die Aufgabe des Satans.
Wo immer es etwas Schönes gibt, versucht er, es zu verderben.
Er will für die Kinder Adams nichts Gutes.
Leider sind die Menschen zu einem Spielball in seiner Hand geworden; sie tun, was er verlangt.
Der Satan lenkt sie nach seinem Willen, und die Menschen folgen ihm ständig.
Selbst innerhalb der Familie werden sie zu Feinden.
Die Frau verfeindet sich mit dem Mann, der Mann mit der Frau, der Bruder mit dem Bruder...
Diese Feindschaft innerhalb der Familie ist etwas, das Allah, der Allmächtige und Erhabene, überhaupt nicht liebt.
"Muslime sind Brüder", sagt Allah, der Allmächtige.
Wenn es Streitigkeiten zwischen Muslimen gibt, dann schlichtet zwischen ihnen, damit der Streit endet.
Wenn es ein Problem oder einen Konflikt gibt, so liebt es Allah und unser Prophet (Allah's Frieden und Segen seien auf ihm), wenn man es zum Guten wendet und sich versöhnt.
Er möchte, dass die Muslime eine Einheit bilden und sich nicht spalten.
Ihre Herzen sollen sich nicht trennen, das heißt, es soll keine Feindschaft zwischen sie treten.
In der heutigen Zeit herrschen unter den Menschen und in den Familien Feindschaft, Übel und Hass.
Wenn das so ist, schwindet der Segen.
Ihr Glaube wird geschwächt.
Denn sie gehorchen dem Befehl Allahs nicht.
Allah, der Allmächtige und Erhabene, befiehlt: "Liebt einander."
Und unser Prophet (Allah's Frieden und Segen seien auf ihm) sagt: "Keiner von euch ist wahrlich gläubig, solange er für seinen Glaubensbruder nicht das wünscht, was er für sich selbst wünscht, und ihn liebt."
Es reicht nicht, nur Muslim zu sein; der Glaube hebt den Menschen und die Gesellschaft auf eine höhere und schönere Stufe.
Bei den Gläubigen findet ihr jede Art von Güte.
Von ihnen geht nichts Böses aus.
Deshalb sollte man bei jedem Streit sagen: "Mein Gegenüber hat sicher einen triftigen Grund, es ist bestimmt ein Missverständnis."
Man sollte den anderen nicht sofort verurteilen.
Man muss eine Entschuldigung für ihn finden.
Man sollte Nachsicht üben und denken: "Er war schlecht gelaunt, er hat etwas Böses gesagt, aber er hat es sicher bereut."
Man sollte die Sache nicht aufbauschen und nachtragend sein, indem man sagt: "Nein, er hat dies und jenes zu mir gesagt."
Möge Allah den Menschen ein gutes Miteinander gewähren.
Geschwister, Familien, Verwandte, Bekannte, Nachbarn – mögen sie alle ein gesegnetes und friedliches Leben führen, so Allah will.
Möge die Feindschaft verschwinden.
Feindschaft ist nichts Gutes.
Nur der Satan liebt die Feindschaft; Allah, der Allmächtige, liebt sie nicht.
Möge Allah uns bewahren.
2025-11-21 - Dergah, Akbaba, İstanbul
وَلَا تَمُوتُنَّ إِلَّا وَأَنتُم مُّسۡلِمُونَ (3:102)
Allah, der Mächtige und Erhabene, sagt: "Wünscht euch nicht den Tod."
Wenn der Mensch verzweifelt ist... Möge Allah uns bewahren. Heutzutage wünschen sich die Menschen nicht nur den Tod, sondern nehmen sich sogar das Leben.
Das ist ein schwerer Fehler, ein gewaltiger Irrtum und eine große Sünde.
Die Strafe dafür währt bis zum Jüngsten Tag. Möge Allah uns bewahren; wer sich das Leben nimmt, erleidet diesen Schmerz ununterbrochen bis zum Jüngsten Tag.
Deshalb haben wir von Scheich Baba gehört – ist es ein Hadith? –: Einmal im Leben "La Ilaha Illallah Muhammeden Rasulullah" zu sagen, ist besser als tausend Jahre im Grab.
Darum musst du den Wert des Lebens, das du führst, zu schätzen wissen.
Nur weil man bedrückt ist, zu sagen: "Ich wünschte, ich wäre tot", ist weder vernünftig noch gut.
Der Gläubige muss wissen: Wenn es ein Problem gibt, ist das eine Prüfung von Allah. Auch dafür gibt es einen Lohn, eine Belohnung.
Für den Gläubigen ist nichts umsonst; wer an Allah glaubt, für den geht nichts verloren.
Doch Menschen, die nicht an Allah glauben, Ihn nicht kennen und nicht akzeptieren, sollen leben, so lange sie wollen.
Sollen sie versuchen, ihr Leben so lange zu strecken, wie sie wollen; selbst wenn sie es durch Schmutz und Unterdrückung verlängern, hat es keinen Nutzen.
Was sie tun, ist nichts als Sünde über Sünde, immer weiter Sünde.
Ihre Strafe ist – möge Allah uns bewahren – die Hölle, und es wird die ewige Hölle sein.
Deshalb musst du den Wert dieses Lebens kennen und darfst es nicht verschwenden.
Wie unser Scheich Efendi sagte: Einmal "La Ilaha Illallah" zu sagen, ist besser, als tausend Jahre unter der Erde zu liegen.
Möge Allah die Menschen vor dem Übel ihres Egos bewahren.
Das Übel des Egos und des Teufels ist so gewaltig, dass es den Menschen in den Suizid treibt. Manche lassen sich dazu hinreißen, obwohl sie wissen, dass es eine Sünde ist.
Möge Allah uns bewahren.
Möge Allah uns nicht vom Ozean des Verstandes trennen, inscha'Allah.
2025-11-20 - Dergah, Akbaba, İstanbul
„Wahrlich, der Edelste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch.“ (49:13)
Allah, dem Mächtigen und Erhabenen, nahe zu sein und so zu sein, wie Er es wünscht, sollte das größte Ziel des Menschen sein.
Wenn Allah Gefallen an dir findet, wenn Er dich liebt – das ist alles, was zählt.
Die Menschen heutzutage sind seltsam: Allah hat alle gleich erschaffen, aber wir machen Unterschiede. Der eine mag den anderen nicht.
Man sieht sich selbst als höherstehend oder als geringer als andere an.
Das ist das Werk des Teufels.
Dabei hat Allah, der Mächtige und Erhabene, uns alle gleich erschaffen.
Wer ist nun der Wertvollste?
Es ist der Mensch, der Allah nahesteht, der Ehrfurcht vor Ihm hat und sich schämt, Sünden zu begehen.
Es ist derjenige, der sich bemüht, nichts Schlechtes zu tun und keine Fehler zu machen.
Die anderen, die Leute von heute... Besonders hier bei uns will jeder so sein wie die Europäer.
„Was sagt Europa dazu? Wie sieht Europa uns?“
„Wir ziehen uns an wie sie und verhalten uns wie sie, damit wir ihnen gefallen.“
Mensch, was bringt es dir, wenn du ihnen gefällst, und was passiert, wenn nicht?
Sie führen dich vor und lassen dich tanzen wie einen Affen.
Sie kleiden dich ein, statten dich aus und formen dich so, wie es ihnen passt.
Sie geben dir, was sie wollen, und enthalten dir vor, was sie nicht wollen.
Und danach? Selbst wenn du dich auf den Kopf stellst, werden sie dich immer noch nicht mögen.
Aber du bemühst dich trotzdem krampfhaft, ihnen zu ähneln.
Ihnen nachzueifern bringt dir keinen Nutzen.
Das hat bei Allah keinerlei Wert.
Der wahre Wert liegt darin, auf dem Weg Allahs zu sein und Ihn zu fürchten.
Und mit Furcht meinen wir, sich davor zu scheuen, Fehler zu begehen.
Es ist die Sorge, fehlerhaft vor Allah zu treten.
Es geht nicht um bloße Angst; Allah will uns keine Angst einjagen. Allah ist der Barmherzige, der Gnädige.
Egal wie viele Sünden du hast: Wenn du um Vergebung bittest, vergibt Allah.
Daran besteht kein Zweifel. Aber man muss Ehrfurcht vor Allah haben, denn Er sieht dich.
Er kennt alle deine Verfehlungen.
Du wirst dafür Rechenschaft ablegen müssen.
Aber wenn du Allah fürchtest und um Vergebung bittest, wird Er dir vergeben.
Er wird dich bedecken und deine Schande verbergen.
Er vergibt die begangenen Sünden und stellt dich vor niemandem bloß.
Das ist es, worauf es wirklich ankommt.
Wenn du aber sagst: „Europa hat dies gesagt, Amerika wollte das...“ – man redet diese Dinge viel zu groß.
Dabei wissen die nicht einmal, wo du bist; was sollten sie schon von dir wissen?
Es ist der Teufel höchstpersönlich und seine Soldaten, die dir diese Gedanken einflößen.
Allah hat dich geehrt, Er hat dich großartig und würdevoll erschaffen.
Weder bist du besser als die anderen, noch sind sie besser als du.
So zu denken, bedeutet, sich gegen Allah zu stellen.
Sich selbst als geringer zu betrachten als andere – besonders gegenüber einem Ungläubigen – ist Auflehnung gegen Allah.
Möge Allah uns davor bewahren.
Allah hat alle gleich erschaffen.
Gebt diese Gedanken auf. Die Leute rennen heute herum und sagen: „Ich gehe nach Europa, nach Amerika.“
Was passiert schon, wenn du hingehst, und was, wenn nicht?
Deinen Unterhalt bekommst du dort, wo Allah ihn für dich bestimmt hat.
Möge Allah den Menschen, den Muslimen, Verstand und Einsicht schenken.
Jeder sollte gut darüber nachdenken.
Möge Allah uns alle zu Seinen geliebten Dienern machen, inscha'Allah.
2025-11-19 - Dergah, Akbaba, İstanbul
Unser Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) sagt: "Min ḥusni islāmi ’l-mar’i tarkuhū mā lā yaʿnīh."
Der Gesandte Allahs hat die Wahrheit gesprochen in dem, was er sagte, oder wie er es sagte.
Unser Prophet sagte: "Zum guten Islam eines Menschen gehört es, das zu lassen, was ihn nichts angeht."
Dass er sich von Dingen fernhält, die ihn nicht betreffen.
Man sollte seinen eigenen Weg gehen, auf sich selbst achten und an seinem eigenen Zustand arbeiten.
Erst wenn andere um Rat oder Hilfe bitten oder nach der eigenen Meinung fragen, sollte man sprechen.
Aber sich ungefragt einzumischen und zu sagen: "Du musst das so machen, das gefällt mir nicht, mach dies anders" – das gehört sich nicht.
Unser Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) lehrt uns, dass dieses Verhalten unschön ist.
Malayani – also sich in unnötige Dinge einzumischen, sich mit Nichtigkeiten zu befassen – auch das ist nicht richtig.
Tu das, was von Nutzen ist. Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, kümmere dich um deine Familie.
Und bei Freunden oder Bekannten: Wenn sie dich etwas fragen oder um Hilfe bitten, dann hilf ihnen.
Doch wenn wir uns heute umschauen: Jeder mischt sich überall ein.
Jeder gibt zu allem seinen Senf dazu, ob klein oder groß. Man beschimpft den einen, verflucht den anderen; das passt nicht, dies gefällt nicht.
Schau erst einmal auf dich selbst. Wie ist dein eigener Zustand? Bist du etwa besser als sie?
Du musst an dir selbst arbeiten, das ist das Wichtige.
Wenn jeder erst einmal sich selbst bessern würde, wäre alles gut.
Solange du selbst voller Fehler bist, solltest du nicht auf die Fehler anderer schauen. Achte zuerst auf deine eigenen Mängel, behebe sie und werde ein guter Mensch.
Alles, was darüber hinausgeht, geht dich nichts an.
Wenn jeder auf sich schauen und sich bessern würde, entstünde eine gute Gemeinschaft, eine gesunde Gesellschaft.
Deshalb sind die Worte unseres Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) wie Juwelen – sie sind so kostbar.
Dies ist ein kurzer Hadith, aber er reicht aus, um die ganze Gesellschaft zum Guten zu verändern.
Heute ist jedoch oft genau das Gegenteil der Fall; jeder versucht, die Mängel und Fehler der anderen aufzudecken.
Möge Allah uns alle bessern und uns nicht vom rechten Weg abkommen lassen.
2025-11-19 - Lefke
Unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, hat diese Insel, auf der wir leben, gepriesen.
Dank sei Allah, dies ist ein Ort, der von Muslimen seit den Anfängen des Islam geehrt wird.
Diese Orte sind gesegnete Stätten, die Allah, der Allmächtige und Erhabene, auserwählt hat.
Der Islam und vor allem die meisten Propheten sind aus dieser Region hervorgegangen.
Aus Gegenden wie dem Hedschas, Scham und dem Jemen.
Natürlich hat Allah in alle Teile der Welt und zu allen Völkern Propheten gesandt.
Aber da die meisten Propheten aus diesen Landen hervorgingen, sind dies gesegnete Orte.
Da es Orte sind, an denen die Propheten reisten und ihre Botschaft verkündeten, sind sie gesegnet.
Dies ist der Geburtsort des Islam und der Menschheit. Natürlich hat Allah, der Allmächtige und Erhabene, Adam, Friede sei auf ihm, im Paradies erschaffen.
Er verweilte im Paradies.
Und als er auf die Erde herabgesandt wurde, lebten die meisten Propheten, die von ihm abstammten, ebenfalls in diesen Landen.
Ihre gesegneten Stätten und ehrenwerten Gräber sind in diesen Landen zahlreich.
Ihr Besuch bringt dem Besucher Segen und dient dazu, die Fürsprache der Propheten zu erlangen.
Ebenso lässt der Besuch der Gräber der Gefährten, der Ahl al-Bayt, der Heiligen und der Rechtschaffenen dem Muslim Segen und Barmherzigkeit zuteilwerden. Denn auf die Orte, an denen sie ruhen, wird bis zum Jüngsten Tag Barmherzigkeit herabkommen.
Deshalb ist dieser Besuch auch für den Gläubigen von Nutzen.
Hört nicht auf diese törichten Leute von heute.
Sie sagen Dinge wie: "Ihr betet Gräber an."
Nein, warum sollten wir ein Grab anbeten?
Wenn wir beten, dann wissen wir sehr wohl, an wen wir unsere Gebete zu richten haben.
Nicht auf euer Geheiß hin; wir beten Allah, den Allmächtigen und Erhabenen, an.
Wir beten in Richtung der Qibla.
Wir folgen dem Weg, den unser Prophet, Friede und Segen seien auf ihm, gewiesen hat, Dank sei Allah.
Auch auf unserer Insel gibt es gesegnete Gefährten und Heilige.
Die Ruhestätten einiger von ihnen sind bekannt, während die anderer unbekannt sind.
Sogar das ehrenwerte Grab des Barnabas, eines der Apostel Jesu, Friede sei auf ihm, der das wahre Evangelium schrieb, befindet sich hier und wird besucht.
Das heißt, er hat nichts mit dem heutigen Christentum zu tun, das Götzen oder Holz anbetet.
Das Evangelium, das er verfasst hat, ist das wahre Evangelium.
Sie halten es unter Verschluss; aber das ist eine andere Geschichte.
Der ehrenwerte Barnabas war auf den Reisen Jesu, Friede sei auf ihm, an seiner Seite.
Was er schrieb, ist das wahre Evangelium.
Jenes Evangelium ist das Werk, das darlegt, dass Jesus ein Prophet ist.
Auch die Christen kennen Barnabas, aber nur dem Namen nach; mehr wissen sie nicht über ihn.
Sie wissen nicht, dass er ein Evangelium geschrieben hat. Und wenn dieses Evangelium ans Licht käme, würde natürlich die ganze Täuschung dieser Lügner auffliegen.
Ihre Religion hätte keinen Bestand mehr, und sie alle müssten zwangsläufig Muslime werden.
Aber genau das wollen sie nicht.
Wegen weltlicher Vorteile, Macht und dergleichen verbergen sie es.
Nur damit der Wille des Teufels geschieht und sie am Ende bei ihm sind.
Aus diesem Grund sind diese Besuche wichtig.
Der Besuch der Gräber dient nicht der Anbetung, sondern dazu, an ihrem Segen und ihrer Barmherzigkeit teilzuhaben. Eine Lehre daraus zu ziehen, ist eine sehr wichtige und schöne Sache: zu sehen, wie vorbildlich diese Menschen gelebt, wie sie dem Islam gedient, Allah gehorcht und den Weg gewiesen haben.
So verhält es sich auch mit dem Besuch der Gräber der Rechtschaffenen und der Propheten.
An erster Stelle steht dabei der Besuch des ehrenwerten Grabes unseres Propheten, Friede und Segen seien auf ihm, der die Krone auf unserem Haupt und das Licht in unseren Augen ist.
Danach besucht man die großen Persönlichkeiten wie die Gefährten und die Ahl al-Bayt.
Mit Allahs Erlaubnis wird man ihres Segens teilhaftig.
Es gibt viele Leute, die die Gläubigen in die Irre führen wollen.
Hört nicht auf sie.
Sie wissen weder, was sie sagen, noch verstehen sie, was sie lesen, noch lassen sie von ihrer Sturheit ab.
Sie sind nicht wichtig.
Wichtig ist, dass Allah uns an diesen schönen Orten erschaffen hat
und uns auf diesen schönen Weg geführt hat.
Möge Allah uns auf diesem Weg festigen, auf dass wir auf ewig auf ihm bleiben, inscha'Allah.