السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.
Heute ist für einige der 27. Ramadan, für andere der 28., und für wieder andere ein ganz anderer Tag.
Möge Allah es segnen und annehmen, inschaAllah.
Jedes Jahr warten die Menschen auf die 27. Nacht. Diese Nacht, die in den morgigen Tag übergeht, gilt als die 27.
Da Lailat al-Qadr meist auf dieses Datum fällt, versuchen die Muslime, diese Nacht in der Absicht der Lailat al-Qadr mit Gottesdiensten zu beleben.
Das sind natürlich schöne Anlässe. Es braucht gewiss einen Anlass, damit die Menschen ihre Gottesdienste mit noch größerer Begeisterung verrichten.
Daher wird Allah sie zweifellos nach ihren Absichten belohnen.
Und dies wird inschaAllah zu Gutem führen.
Diese Nacht der Bestimmung – wir sagen es immer wieder – ist besser als tausend Monate.
Das heißt, eine einzige Nacht ist so viel wert wie ein ganzes Leben. Tausend Monate entsprechen ungefähr 80 Jahren.
80 Jahre ist in etwa die Lebensdauer eines normalen Menschen; manchmal ist es weniger, manchmal mehr.
Es bewegt sich in diesem Rahmen.
In den Worten Allahs, des Erhabenen, im glorreichen Koran ist nichts umsonst; alles hat Tausende, ja Millionen von Bedeutungen.
So entspricht auch Lailat al-Qadr einem ganzen Menschenleben. Durch die Gnade Allahs kannst du in einer einzigen Nacht den Lohn für die Gottesdienste eines ganzen Lebens erlangen.
Deshalb ist unsere Absicht genau darauf gerichtet.
Möge Allah uns noch viele solcher Nächte der Bestimmung gewähren.
Wenn wir unsere Absicht dahingehend aufrichtig fassen, werden wir diesen Lohn erhalten.
Allah, der Erhabene, sagt: „Bittet mich, und Ich werde euch geben.“
Also habt keine Angst: Nur weil Allah in dieser Nacht den Lohn eines ganzen Lebens gewährt, heißt das nicht, dass Er danach nichts mehr geben wird.
Er wird ganz sicher weiterhin geben.
Mit Allahs Erlaubnis gewährt Er auch tausend Nächte der Bestimmung.
Und der Mensch kann in jeder dieser tausend Nächte den Lohn eines ganzen Lebens gewinnen.
Ein Gläubiger akzeptiert das, weiß es und widerspricht nicht.
Die Unwissenden hingegen haben an allem etwas auszusetzen.
Betest du, meckern sie: „Du hast zu viel gebetet.“
Tust du Gutes, sagen sie: „Du hast zu viel getan.“
Sprichst du Segenswünsche auf den Propheten, Salawat, sagen sie: „Das geht so nicht.“
Fastest du, sagen sie: „Du darfst nicht fasten, das geht nicht.“
Sie sagen: „Es reicht, mach nicht zu viel.“
Es gibt viele, die sich bemühen, das Gute zu verhindern.
Deshalb kommt ein Mensch, der einen spirituellen Wegweiser, Murschid, hat, nicht vom rechten Weg ab.
Wer jedoch keinen Murschid hat, verirrt sich selbst auf gerader Strecke.
Da sie keinen Murschid haben, fallen viele Menschen auf solche Leute herein; ihretwegen geben sie die Religion, den Glauben und den Islam auf.
Sie machen die Religion so schwer, dass die Menschen davonlaufen.
Sie richten also eher Schaden an, als dass sie nützen.
Deshalb solltet ihr immer vom Schönen und Guten sprechen.
Was für ein großer Wohltäter Allah, der Erhabene, doch ist... Alle Gaben liegen in Seiner Hand.
Er gewährt diese Gaben, so viel Er will; die Huld Allahs ist grenzenlos und unermesslich.
Möge Allah diese Nächte segnen.
Mögen sie für die Menschen voller Segen und Gutem sein.
Der Zustand der Welt ist bekannt; seit ihrer Erschaffung war sie nie ein bequemer Ort.
Und heute ist die Situation genau dieselbe.
Viele fragen: „Was wird nur geschehen?“
Die meisten Menschen fragen: „Was wird aus dieser Situation werden?“
Es geschieht genau das, was Allah will; macht euch keine Sorgen, seid nicht traurig und ängstigt euch nicht.
Wenn du dich mit Kummer und Sorgen plagst, bringt das überhaupt nichts.
Es wird nur das geschehen, was Allah bestimmt hat.
Seid deshalb mit Allah; mit Allahs Erlaubnis werdet ihr zu den Gewinnern gehören.
Möge Allah uns allen den Lohn und die Gnade dieser Nächte zuteilwerden lassen, inschaAllah.
Möge Allah es segnen.
2026-03-15 - Lefke
وَجَعَلۡنَا مِنَ الۡمَآءِ كُلَّ شَىۡءٍ حَىٍّ (21:30)
وَاَنۡزَلۡنَا مِنَ السَّمَآءِ مَآءً طَهُوۡرًا (25:48)
Allah Azze wa Jalla sagt in diesen Versen: „Wir haben alles aus Wasser erschaffen und allem durch Wasser Leben gegeben.“
Das Wasser, das Wir vom Himmel herabsenden, ist absolut reines Wasser.
Die Grundlage des Islams ist die Reinheit.
Für die Gebetswaschung (Wudu) und die Ganzwaschung (Ghusl) ist Wasser absolut unverzichtbar.
Durch Wasser existiert sowohl das physische als auch das spirituelle Leben.
Im physischen Leben geht natürlich nichts ohne Wasser; wo es kein Wasser gibt, gibt es gar nichts, also auch kein Leben.
Deshalb fallen diese Regenschauer auch nur durch die Macht Allahs.
Natürlich lässt Er es regnen, wann Er will, und wann Er nicht will, lässt Er es nicht regnen.
Zu behaupten: „Dies oder das würde stattdessen passieren“, ist natürlich ein anderes Thema.
Wenn Allah will, lässt Er das Wasser verdunsten und zu Wolken werden; Er lässt es nicht über deiner Stadt, sondern mitten über dem Meer abregnen.
Was willst du in so einem Fall schon tun? Da bist du machtlos.
Deshalb muss man Allah dankbar sein und den Wert dieser Gaben zu schätzen wissen.
Man muss das Wasser und alles andere als eine Gabe Allahs betrachten.
Man muss diese Gabe wertschätzen.
Man muss dieser Gabe mit Respekt begegnen.
In dieser Hinsicht müssen wir Allah unseren Dank aussprechen.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) hat in seinen gesegneten Ahadith denjenigen verflucht, der in einen Bach oder Fluss uriniert, also seine Notdurft im Wasser verrichtet.
Das darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, dafür wurde ein direkter Fluch ausgesprochen.
Daher ist Wasser eine gewaltige Gabe.
Gott sei Dank hat uns Allah Azze wa Jalla diese Gabe durch den Segen dieser Monate und Tage gewährt.
In spiritueller Hinsicht geschieht die Reinigung für das Gebet, das Wudu und jede Form der Anbetung, um vor Allah Azze wa Jalla zu treten, ebenfalls durch dieses gesegnete Wasser.
Ohne Wasser geht es einfach nicht.
Man kann sich schließlich nicht mit Benzin oder Diesel waschen.
Man kann sich auch nicht mit Alkohol waschen.
Sie reinigen dich nicht, sie sind nicht reinigend (tahir); damit lässt sich keine rituelle Reinheit erlangen.
Nur mit diesem gesegneten Wasser lässt sich Wudu und Ghusl vollziehen.
Erst dann erreichen dich auch die spirituellen Gaben.
Wenn Wudu und Ghusl fehlen, bleibt auch diese Spiritualität aus.
Manchmal sagen die Leute: „Ich habe zwar kein Wudu gemacht, aber ich bin sauber, mein Herz ist rein.“
Wenn man dann fragt: „Betest du?“, antworten sie: „Nein, tue ich nicht.“
Fragt man: „Warum nicht?“, erfinden sie Ausreden.
Es gibt weder Wudu noch Ghusl. Die meisten Menschen achten heutzutage gar nicht mehr darauf.
Deswegen widerfährt ihnen auch nichts Gutes.
Unser Prophet, sallAllahu aleyhi wa sallam, mahnt: „Verschwendet das Wasser nicht.“
Er selbst vollzog Wudu und Ghusl mit nur sehr wenig Wasser.
Mawlana Sheikh Nazim hat es genauso gehandhabt.
Er konnte sein Wudu mit einem kleinen Gefäß, nur einem Glas Wasser, verrichten.
Nicht mit einem ganzen Eimer, sondern mit einer kleinen Wasserflasche nahm er den Ghusl; so viel Respekt brachten sie dem Wasser entgegen.
Leider sind sich die Menschen heutzutage dessen nicht bewusst.
Sie verschwenden und verschmutzen das Wasser, und deshalb verliert es seinen Segen.
Möge Allah den Segen mehren, gelobt sei Allah für diese Gaben.
2026-03-14 - Lefke
وَٱلَّذِينَ ءَامَنُواْ وَعَمِلُواْ ٱلصَّـٰلِحَٰتِ أُوْلَـٰٓئِكَ أَصۡحَٰبُ ٱلۡجَنَّةِۖ هُمۡ فِيهَا خَٰلِدُونَ (2:82)
Allah, der Erhabene, spricht: Diejenigen, die glauben und gute, rechtschaffene Taten verrichten, werden ewig im Paradies verweilen.
Was ist das Paradies?
Es ist ein Ort, den der menschliche Verstand kaum fassen kann; etwas, das kein Auge je gesehen, kein Ohr je gehört und das sich kein Mensch je hat vorstellen können.
So ist die wahre Natur des Paradieses.
Die Menschen vergleichen es oft mit dem weltlichen Leben und fragen sich: "Was werden wir dort bloß tun?" Oft überlegen sie: "Wie werden wir uns dort die Zeit vertreiben?"
Allah, der Erhabene, nennt das Paradies "Darussalam" (Stätte des Friedens) und "Darussurur" (Stätte der Freude).
Es ist eine Stätte der vollkommenen Schönheit, ein Ort, der völlig frei von Streit und Konflikten ist.
Bevor man das Paradies betritt, trinkt man aus dem Kauthar-Becken unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam). Danach bleibt nichts von den schlechten weltlichen Eigenschaften im Menschen zurück.
Weder Neid noch Missgunst, weder Gier noch Schamlosigkeit – von all diesen schlechten Charakterzügen bleibt absolut keine Spur mehr übrig.
Wer das Paradies in diesem reinen Zustand betritt, wird in vollkommener Harmonie mit den anderen Menschen dort leben.
Das Verhalten der anderen wird in ihm keinerlei Unbehagen mehr auslösen.
Diesen Menschen wird absolut kein Leid mehr widerfahren, und sie werden ewig im Paradies weilen.
Dort gibt es weder Angst noch Sorge, weder Kummer noch Langeweile.
Genau das ist das Paradies.
Die Menschen suchen das Paradies auf Erden; aber sucht das Paradies nicht hier.
Denn dies ist der Ort der Prüfung.
Allah kann euch zwar auch im Diesseits Glückseligkeit schenken.
Doch auch das geschieht allein durch Allahs Vorsehung und Seine unermessliche Gnade.
Aber ganz gleich, wie schön diese Welt auch sein mag, sie lässt sich niemals mit dem Paradies vergleichen.
Ein solcher Vergleich ist schlichtweg unmöglich.
Wenn man im Diesseits einen guten Ehepartner, gottesfürchtige Kinder und rechtschaffene Menschen um sich hat, dann ist das wie ein Vorgeschmack auf das Paradies.
Ein liebevoller Ehepartner, rechtschaffene Kinder und gute Gefährten sind wie ein Spiegelbild des Paradieses und ein großes Geschenk Allahs.
Wenn der Ehepartner jedoch einen schlechten Charakter hat, sich von Religion und Glauben fernhält und die Kinder ebenso sind, dann ist das wie ein Stück Hölle auf Erden.
Möge Allah uns davor bewahren.
Wir leben heute in einer Zeit, am Ende der Tage, in der man versucht, alle Menschen in dieselbe Form zu pressen.
Selbst wenn du am anderen Ende der Welt lebst, zwingt man dich in dasselbe Denkmuster wie jemanden auf der anderen Seite des Globus.
Durch Filme, Medien und vieles mehr wurde eine Uniformität geschaffen; alle sollen das Gleiche essen, das Gleiche lesen und auf dieselbe Weise leben.
Und genau dieses weltliche Denken übertragen sie auf das Jenseits, indem sie sich fragen: "Was sollen wir dort bloß machen?"
Im Islam hat eine solche Denkweise keinen Platz.
Jeder Mensch sollte seinen eigenen Verstand nutzen, tiefgründig nachdenken und sich Allah, dem Erhabenen, zuwenden.
Die Gaben dieser Welt sollten vielmehr als Mittel und Werkzeug genutzt werden, um unser Jenseits aufzubauen.
Jene Menschen jedoch wollen diese Welt nur um der Welt willen aufbauen.
Deshalb laufen all ihre Bemühungen am Ende ins Leere.
Ganz gleich, was sie erreichen oder tun, sie werden niemals wahre Erfüllung oder Zufriedenheit finden.
Ein aufrichtiger Muslim hingegen findet mit Allahs Erlaubnis sowohl im Diesseits als auch im Jenseits wahres Glück.
Möge Allah uns das Paradies beider Welten erfahren lassen, inschaAllah.
Solange man in der Gesellschaft rechtschaffener Menschen ist, befindet man sich mit Allahs Erlaubnis gewissermaßen bereits im Paradies.
Man erlebt das Paradies dann sowohl auf Erden als auch im Jenseits.
Solche spirituellen Versammlungen sind wahre Zusammenkünfte des Paradieses.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) lehrte uns, dass Zusammenkünfte von Menschen, die sich auf dem Weg Allahs befinden, Gärten des Paradieses sind.
Der Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sprach: "Wenn ihr an einem Garten des Paradieses vorüberkommt, so tretet ein, nehmt euren Anteil daran und findet darin eure Ruhe."
Die Gefährten fragten: "Was sind diese Gärten?"
Er antwortete: "Es sind die Kreise des Wissens, die spirituellen Unterweisungen und jene Orte, an denen sich Menschen um Allahs willen versammeln."
Möge Allah diese paradiesischen Zusammenkünfte für uns mehren, inschaAllah.
Die Menschen mögen an diesen Orten des irdischen Paradieses teilnehmen; denn sie bilden die Brücke zum ewigen Paradies im Jenseits.
Möge Allah uns allen die Kraft dazu verleihen, inschaAllah.
Mit Allahs Erlaubnis werden wir auch im Paradies vereint sein, daran besteht nicht der geringste Zweifel.
Allah, der Erhabene, spricht in einem Hadith Qudsi durch unseren Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam): "Ich bin so, wie Mein Diener über Mich denkt."
Und so hegen wir stets die feste Hoffnung und den Gedanken, dass Allah uns in Sein Paradies aufnehmen wird.
Allah, der Erhabene, wird uns gewiss nicht abweisen.
Denn Er ist wahrlich der Großzügigste der Großzügigen.
2026-03-13 - Lefke
Dank sei Allah, wir befinden uns wieder in diesen gesegneten Tagen; wir sind in den letzten Tagen des Ramadan.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagt, dass die gesegnete Nacht, in der der ruhmreiche Koran herabgesandt wurde, meist in diese Tage fällt.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) erklärt, dass dies zumeist in den letzten zehn Tagen, also nach dem zwanzigsten Tag, der Fall ist.
Insbesondere in den ungeraden Nächten sei die Wahrscheinlichkeit höher.
Es ist Allahs Weisheit, dass Er diese Nacht Laylat al-Qadr verborgen hat.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagt hierzu: Wenn die Menschen das genaue Datum der Nacht Laylat al-Qadr wüssten, würden sie nur in jener Nacht beten und sonst nicht.
Aus diesem Grund kann die Nacht Laylat al-Qadr in jeder beliebigen Nacht des gesamten Jahres liegen.
Aber zumeist fällt sie in den Monat Ramadan, und dort in die letzten zehn Tage.
Deshalb begibt man sich in den letzten zehn Tagen in den I'tikaf und vermehrt seine Gottesdienste.
Der Segen des Ramadan ist in diesen letzten zehn Tagen noch größer.
Wer seine Zakat oder Fitra noch nicht gegeben hat, holt diese Gottesdienste in jenen zehn Tagen nach.
Dadurch erhalten sie auch mehr Belohnung.
Damit die Tage nicht ungenutzt vergehen, sagten die Gelehrten: "Betrachte jede Nacht als die Nacht Laylat al-Qadr."
Und sie sagten: "Betrachte jeden Menschen als Khidr (Aleyhisselam)."
Denn auch er ist verborgen und kann den Menschen in verschiedenen Gestalten begegnen.
Damit man nicht unbewusst jemandem gegenüber respektlos oder unhöflich ist, sollte man sich in Geduld üben und den Menschen Respekt erweisen; wenn dies um Allahs willen geschieht, wird es bei Ihm angenommen.
Mit der Nacht Laylat al-Qadr verhält es sich genauso.
Wie in der Sure Al-Qadr erwähnt, wurde der ruhmreiche Koran in jener Nacht herabgesandt.
Er wurde unserem Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) in dieser Nacht offenbart.
Zweifellos ist der ruhmreiche Koran das ewige Wort Allahs.
Dieses Wort wurde durch Allahs Weisheit in Abschnitten herabgesandt.
Die Offenbarung an unseren Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) wurde über einen Zeitraum von 23 Jahren vollendet.
Doch die vollständige Manifestation des Korans wurde unserem Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) in jener Nacht zuteil.
Danach folgten die Offenbarungen nach und nach, bis die gesamte Religion, also der Islam, vollendet war.
Der Islam, die Religion Allahs, wurde vollendet und es wurde verkündet, dass es keine andere Religion außer ihm gibt.
Ohnehin ist der Islam schon seit Adam (Aleyhisselam) die einzige wahre Religion.
Heutzutage sprechen manche unwissende Menschen von "interreligiösem Dialog".
Christentum, Judentum, Islam – im Grunde sind sie alle ihrem Ursprung nach eine einzige Religion, es gibt also keinen wirklichen "Dialog" in diesem Sinne.
Die himmlische Religion aller Propheten ist der Islam.
Allah sagt: „Wahrlich, die Religion bei Allah ist der Islam“ (3:19); es gibt keine andere.
Allah hat die Propheten nacheinander gesandt, damit die Religion vollendet wird.
Sie alle haben dieselbe Wahrheit verkündet.
Denn die Quelle ist dieselbe, es gibt keinen Unterschied; und es gibt auch keine andere Religion.
Andere Glaubensrichtungen sind ohnehin keine wahren Religionen; es sind Dinge, die sich die Menschen nach eigenen Vorstellungen ausgedacht haben, um sich selbst zufriedenzustellen.
Denn Allah hat den Menschen als Diener erschaffen und damit er seinen Herrn erkennt.
Diejenigen, die der wahren Religion folgen, kennen ihren Herrn.
Diejenigen ohne Religion jedoch wenden sich anderen Dingen zu.
Sie sagen sich: „Lasst uns Götzen, Steine, Statuen, Insekten oder Tiere anbeten.“
Deshalb ist die wahre Religion zweifellos eine Wahrheit, die Allah den Menschen geschenkt hat.
Die Menschen müssen diese Religion finden und annehmen.
Heutzutage gibt es Nationen, die sich für "sehr schlau" halten; sie schauen auf andere herab, befinden sich selbst aber in einem erbärmlichen Zustand.
Der Zustand, in dem sie sich befinden, entspricht nicht dem eines verständigen Menschen.
Ein kluger Mensch wendet sich Allah zu, lernt Ihn kennen, betet Ihn an und befolgt Seine Befehle.
Gott sei Dank ist dieser gesegnete Monat Ramadan sehr segensreich.
Viele Wunder sind in diesem Monat geschehen.
Das größte Wunder ist zweifellos der ruhmreiche Koran.
Er ist das größte Wunder unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam).
Das Wort Allahs, das wahre Wort, der ruhmreiche Koran, wurde in diesem Monat herabgesandt.
Möge Allah uns seinen Segen nicht entziehen.
Wie unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte: Wer im Ramadan einen Fastenden aus seinem rechtmäßig erworbenen (halal) Gut zum Iftar einlädt, den werden Allah und Seine Engel bewirten.
In der Nacht Laylat al-Qadr bittet auch der Engel Gabriel (Aleyhisselam) Allah um dessen Vergebung und überbringt die frohe Botschaft, dass seine Gottesdienste angenommen wurden.
InshaAllah möge Allah auch uns zu diesen Menschen zählen.
2026-03-12 - Lefke
لَا تَحْزَنْ إِنَّ اللَّهَ مَعَنَا (9:40)
Allah Azza wa Jalla verkündet im edlen Koran: Als der ehrwürdige Abu Bakr auf der Hidschra in der Höhle in Bedrängnis geriet und dachte, sie würden gefasst werden, war er besorgt.
Natürlich nicht um sich selbst, sondern er dachte: "Was wird mit unserem Propheten geschehen?"
Unser Prophet sagte zu ihm: "Sei nicht traurig, sorge dich nicht, Allah Azza wa Jalla ist mit uns."
Wenn Allah mit einem Menschen ist und der Gläubige dies verinnerlicht hat, können ihm Traurigkeit, Kummer und Bedrückung nichts anhaben.
Natürlich können solche Gefühle aufkommen, aber man muss sich sofort Allah zuwenden.
Das ist ein schönes Wort. Der glorreiche Koran ist von Anfang bis Ende wunderschön; er zeigt uns sowohl das Gute als auch das Schlechte auf.
Der wunderbare Weg unseres Propheten bedeutet für uns Glückseligkeit und das Gute.
Da wir in der Endzeit leben, gibt es um uns herum jede Art von Unterdrückung und Bosheit. Sie ist überall und kann jeden treffen.
Deshalb muss man daran denken: Allah ist mit uns, und wenn Allah mit uns ist, kann dir nichts etwas anhaben.
Der ehrwürdige Bilal al-Habeshi rief in der brennenden Sonne, in der glühenden Hitze, während man ihm schwere Steine auf den Rücken legte, ohne nachzugeben: "Allah ist Ahad, Allah ist einzig, Allah ist einzig."
Diese Qualen, die er erduldete, waren in seinen Augen nichts.
Sie konnten ihm nichts anhaben.
Weil er mit Allah war, beeinträchtigten ihn diese Qualen nicht. Was ihn wirklich tief traf, war die Trennung von unserem Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam).
Denn Allah Azza wa Jalla hatte es ihm bestimmt, an der Seite Seines geliebten Dieners zu sein.
Aus diesem Grund hielt er es nach dem Ableben unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) nicht mehr in Medina aus und ging nach Damaskus.
Und in Damaskus verstarb er.
Das heißt, was einen Gläubigen auf dieser Welt wirklich berühren sollte, sind Angelegenheiten des Glaubens.
Solange dem Glauben kein Schaden zugefügt wird, ist der Rest unbedeutend. Möge Allah uns bewahren; mögen wir unseren Glauben schützen, inshaAllah.
Heutzutage gibt es jede Art von Unterdrückung.
Selbst diejenigen, die sich als Muslime ausgeben, unterdrücken die Menschen schlimmer, als es die Ungläubigen tun.
Was ein Ungläubiger tun wird, ist ohnehin klar.
Was ist also unsere Aufgabe?
Unsere Aufgabe ist es, Zuflucht bei Allah zu suchen und mit Ihm zu sein; denn Allah ist der Siegreiche.
وَاللَّهُ غَالِبٌ عَلَىٰ أَمْرِهِ (12:21)
"La ghaliba illAllah."
Wenn du mit Allah bist, kann dir mit Allahs Erlaubnis niemand etwas antun oder dir schaden.
وَأُفَوِّضُ أَمْرِي إِلَى اللَّهِ ۚ إِنَّ اللَّهَ بَصِيرٌ بِالْعِبَادِ (40:44)
Dies ist ein Ausspruch des Propheten Yaqub (alayhissalam).
In diesen schweren Zeiten, wenn wir mit Allah sind und uns an diese Gefährten und Propheten erinnern, sind unsere eigenen Leiden absolut nichts. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagt: "Ich bin der Prophet, der am meisten Leid ertragen hat."
Er hat all diese Schwierigkeiten für das Wohlgefallen Allahs und für seine Ummah ertragen.
Daher hast du allein dadurch, dass du zu seiner Ummah gehörst, bereits die größte Gabe erhalten.
Möge Allah uns behüten und uns keine schweren Prüfungen auferlegen.
Denn Prüfungen sind nicht leicht.
Manche Menschen bitten unwissentlich um Prüfungen oder fordern Erschwernisse. Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagt: "Bittet niemals darum."
Auch unsere Gelehrten sagen, dass Prüfungen schwer sind.
Eine Prüfung ist nicht einfach so leicht zu bewältigen.
Deshalb können wir Prüfungen nicht standhalten; bittet lieber um Allahs Gunst, Ihsan.
Allah Azza wa Jalla begegnet Seinen Dienern auf zweierlei Weise: durch Gunst und durch Prüfung.
Deshalb solltet ihr stets Ihsan für euch erbitten, verlangt nach der Gunst von Allah Azza wa Jalla.
Möge Allah uns allen inshaAllah von Seiner Gunst gewähren.
Möge Er um dieses gesegneten Monats Ramadan willen schlechte Menschen von uns fernhalten, damit wir nicht durch sie geprüft werden.
Möge ihr Übel auf sie selbst zurückfallen, inschaAllah.
Denn es gibt viele bösartige Menschen um uns herum; viele, die anderen Schaden zufügen wollen.
Wenn das so ist, dann soll die Bosheit dieser Menschen auf sie selbst zurückfallen.
Wir wollen nichts anderes; wir bitten Allah nur um Gnade und Barmherzigkeit.
Wir erhoffen uns Allahs Segen, inschaAllah.
2026-03-11 - Lefke
قُل لَّن يُصِيبَنَآ إِلَّا مَا كَتَبَ ٱللَّهُ لَنَا هُوَ مَوۡلَىٰنَاۚ (9:51)
Allah Azza wa Jalla sagt: Uns wird nichts geschehen, außer dem, was Allah für uns von Ewigkeit an bestimmt hat.
Die Menschen in der jetzigen Situation geraten in Panik und fragen sich: "Was wird aus uns werden?"
Alles wird so kommen, wie Allah es will.
Etwas anderes wird nicht geschehen.
Es geschieht nichts, was Er nicht will.
Deshalb müsst ihr voll und ganz auf Allah vertrauen.
Es gibt keinen anderen Zufluchtsort.
فَفِرُّوٓاْ إِلَى ٱللَّهِۖ (50:51)
Was also tun? Allah Azza wa Jalla sagt: "Flüchtet zu Allah."
Sucht Zuflucht bei Allah.
Es gibt keinen anderen Ort der Zuflucht.
Die Welt steht Kopf, die Zukunft ist ungewiss; die Leute geraten in Panik und fragen sich: "Was sollen wir nur tun?"
Geratet nicht in Panik.
Wer mit Allah ist, gerät nicht in Panik.
Wir kommen von Allah und zu Ihm werden wir zurückkehren.
So einfach ist das.
Sollen doch diejenigen in Panik geraten, die nicht wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen.
Mit Allahs Erlaubnis haben wir keinen Grund zur Panik.
Wie viel Versorgung (Rizq) Allah uns auch zugedacht hat und wo Er sie bestimmt hat – alles liegt in Seiner Hand.
Unsere Aufgabe ist es, auf Ihn zu vertrauen und uns weiterhin unserer Arbeit, unseren Gebeten, unserer Familie, unserem Umfeld und dem Dienst an den Mitmenschen zu widmen.
Lasst unsere Taten für das Wohlgefallen Allahs sein, damit sie nicht umsonst sind.
Dann ist weder die ertragene Mühsal noch die vollbrachte gute Tat umsonst.
Unser Prophet, sallAllahu aleyhi wa sallam, sagt: "Wie wunderbar ist die Angelegenheit des Gläubigen."
Er geht als Gewinner hervor, egal ob es ihm gut geht oder er sich in Schwierigkeiten befindet.
Es gibt also nichts, das umsonst oder verloren wäre.
Das Wichtigste, was wir tun müssen, ist, bei Allah Azza wa Jalla Zuflucht zu suchen, Ihm zu vertrauen und uns vollkommen auf Ihn zu verlassen.
Dies ist auch eine der Bedingungen des Glaubens (Iman).
Amantu billahi wa mala'ikatihi wa kutubihi wa rusulihi... wa bil-qadari khayrihi wa scharrihi minallahi ta'ala.
Man muss daran glauben, dass alles von Allah kommt; dass sowohl das Gute als auch das Schlechte von Allah bestimmt ist.
Nur so wirst du dafür belohnt.
Alles andere wäre Unglaube. Heutzutage bilden sich manche Leute etwas darauf ein zu sagen: "Ich glaube nicht daran." Wenn du nicht glaubst, wirst du die Konsequenzen tragen.
Du wirst im Diesseits darunter leiden und im Jenseits noch viel Schlimmeres erfahren.
Heutzutage gibt es ständig neue Marotten; Kinder und Jugendliche glauben ihren Freunden, aber nicht ihrem Vater, ihrem Großvater oder den Gelehrten.
Und danach wissen sie nicht mehr, was sie tun sollen.
Deshalb: Geratet nicht auf Abwege und hegt keine schlechten Gedanken.
Allah Azza wa Jalla hat die Versorgung und die Lebenszeit eines jeden Menschen vorherbestimmt.
Genau so wird es auch kommen.
Folgt daher nicht eurem Ego (Nafs).
Bewahrt euer Ego vor dem Schlechten und dem Haram.
Haltet euch von jeglicher Form des Bösen und von schlechten Orten fern.
Vertraut voll und ganz auf Allah.
Der Zustand der Welt ist ohnehin offensichtlich.
Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Welt besser wird.
Sie wird von Tag zu Tag schlechter.
Unser Prophet, sallAllahu aleyhi wa sallam, sagt: "Die beste Zeit ist meine Zeit."
"Danach die Zeit der Kalifen und danach..." – womit er die Zeit nach ihm meinte – "wird jeder kommende Tag schlechter sein als der vorherige", sagte der Prophet, sallAllahu aleyhi wa sallam.
Heute geht der Verfall noch viel schneller voran; jeder Tag ist schlimmer als der gestrige.
Erwartet deshalb nicht, dass wir in dieser Welt ein bequemes Leben haben werden.
Setzt eure Hoffnung auf das Jenseits.
Dann wird Allah euch sowohl im Diesseits als auch im Jenseits Erleichterung schenken.
Möge Allah euch alle beschützen, insha'Allah.
Es werden auch noch schöne Tage kommen.
Die vom Propheten, sallAllahu aleyhi wa sallam, verkündete Zeit von Mahdi (alayhissalam) wird anbrechen; es wird eine kurze Phase sein, doch ähnlich der Zeit der Glückseligkeit, Asr'us-Saadah, zu Zeiten des Propheten.
Danach wird auch diese vorübergehen.
Nichts auf dieser Welt ist von Dauer.
Die Ewigkeit und Beständigkeit liegen im Jenseits.
Auf der Welt ist alles nur vorübergehend und vergänglich.
Möge Allah uns beschützen.
2026-03-10 - Lefke
ٱلَّذِينَ يُقِيمُونَ ٱلصَّلَوٰةَ وَيُؤۡتُونَ ٱلزَّكَوٰةَ (27:3)
Allah, der Erhabene, lobt diejenigen, die glauben, das Gebet verrichten und ihre Zakat entrichten; Er erweist ihnen Seine Gnade.
Die Zakat ist natürlich etwas, das von Jahr zu Jahr entrichtet werden muss; sie ist eine Schuld gegenüber Allah, dem Erhabenen.
Vor Schulden kann man nicht fliehen.
Der Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte: "Wenn ein Mensch Schulden aufnimmt mit der Absicht, sie nicht zurückzuzahlen, wird er sie auch nie zurückzahlen können. Nimmt er sie jedoch mit der Absicht der Rückzahlung auf, so wird ihm die Begleichung leicht fallen."
Deshalb ist dies eine Schuld gegenüber Allah, dem Erhabenen.
Diese zu begleichen, sollte für einen Gläubigen leicht sein und ihm nicht schwerfallen.
Durch das Geben von Zakat und Sadaqa verringern sich weder Geld noch Besitz.
Denkt bloß nicht so. Wenn ihr sagt: "Ich habe nur wenig Geld, wenn ich etwas abgebe, wird es weniger", dann wisst, dass es überhaupt nicht weniger wird.
Wenn ihr gebt, wird es nicht weniger. Erst wenn ihr nicht gebt, wird es weniger.
Darum gehört das Thema Zakat zu den Grundlagen und Säulen des Islam.
Wer diese Pflicht nicht erfüllt, begeht eine große Sünde, und der Schaden trifft letztlich nur ihn selbst.
Denn die Muslime in der heutigen Zeit geben sie nicht; die meisten zahlen gar keine Zakat.
Ohnehin beten viele nicht einmal mehr. Doch selbst diejenigen, die beten, geben ihre Zakat nicht – zumindest die meisten nicht.
Man greift zu Tricks, macht dies und das, oder es kommt einem gar nicht erst in den Sinn, Zakat zu zahlen.
Deshalb zahlt man seine Zakat nicht und glaubt auch noch, dadurch etwas gewonnen zu haben.
Dabei ahnt man nicht, was man in Wahrheit verloren hat.
Es gibt sowohl einen materiellen als auch einen spirituellen Verlust; es ist also beides vorhanden.
Ein Mensch, der sich freut und denkt "Ich habe Profit gemacht", betrügt sich eigentlich nur selbst und handelt töricht.
Daher ist es besser, die Zakat im Monat Ramadan zu entrichten, da der Lohn dafür dann noch größer ist.
So verpasst man auch den Zeitraum nicht und zahlt einfach von Ramadan zu Ramadan.
Denn die Frist für die Zakat beträgt ein Jahr; es muss ein ganzes Jahr darüber vergangen sein.
Wie verhält es sich aber, wenn das Jahr noch nicht vergangen ist?
Auch das ist möglich; man kann sie zusammen mit seiner restlichen Zakat entrichten.
Wenn man sie im Voraus gibt und sagt: "Ich entrichte dies jetzt schon als meine Zakat", dann wird das ebenfalls akzeptiert.
Denn es ist ja nicht sicher, ob wir das nächste Jahr noch erleben werden.
Außerdem ist es sehr gut, sie direkt zu entrichten, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Natürlich fällt die Zakat für verschiedene Dinge unterschiedlich aus.
Am wichtigsten sind Ersparnisse wie Geld und Gold. Ihr Zakat-Satz ist festgelegt: Er beträgt zweieinhalb Prozent.
Für Ernten, Vieh und ähnliche Güter gibt es wiederum andere Berechnungen.
Wenn der Mensch dies entsprechend berechnet und seine Zakat entrichtet, befreit er sich von einer Schuld, und das bringt ihm inneren Frieden.
Allah blickt dann mit Wohlwollen auf euch.
"Mein Diener hat seine Zakat entrichtet, Meinen Befehl befolgt und Mich zufriedengestellt", mit diesen Worten blickt Allah, der Erhabene, voller Freude auf diesen Menschen.
Daher ist es äußerst tugendhaft, die Zakat im Ramadan zu geben.
Auf diese Weise stimmt der Zeitraum mit dem islamischen Kalender überein, und man erhält zudem den vielfachen Lohn.
Möge Allah keine Schulden auf uns lasten lassen und uns nicht in der Abhängigkeit von anderen leben lassen.
Es ist schwer, Allah, dem Erhabenen, gegenüber verschuldet zu sein.
Manche Menschen machen leider sehr gerne Schulden.
Diejenigen, die Geld leihen mit der Absicht, es nicht zurückzuzahlen, glauben, sie hätten einen Gewinn gemacht.
Dabei werden sie diese Schulden ihr ganzes Leben lang nicht los, und das Geliehene bringt ihnen keinerlei Segen.
Wenn ein Mensch also Schulden bei Allah oder bei seinen Mitmenschen hat, sollte er diese umgehend begleichen.
Wenn er arm ist und nicht zahlen kann, sollte er die Leute um Erlass bitten und sagen: "Bitte rechnet dies als eure Zakat an."
Auch das ist möglich.
Auf diese Weise gilt die Zakat des Gläubigers als entrichtet, und der Schuldner ist von seiner Schuld befreit.
Deshalb sollte der Mensch bei Schulden schon beim Aufnehmen die feste Absicht zur Rückzahlung haben.
Möge Allah niemanden in die Lage bringen, Schulden aufnehmen zu müssen.
Man sollte etwas mit der festen Absicht "Ich werde es zurückzahlen" annehmen, damit Allah einem in diesem Moment Erleichterung gewährt.
Möge Allah uns allen beistehen.
Möge Allah es uns inschaAllah leicht machen, Seinen Befehlen zu gehorchen.
Den göttlichen Befehlen zu gehorchen, ist manchmal schwer.
Denn dabei spielen sowohl das eigene Ego, der Satan als auch weltliche Begierden eine Rolle.
All dies treibt den Menschen dazu, sich diesem Befehl zu widersetzen.
Weist dies alles entschieden zurück und gehorcht dem Befehl Allahs.
Möge Allah unser aller Helfer sein.
2026-03-09 - Lefke
قُلۡ سِيرُواْ فِي ٱلۡأَرۡضِ فَٱنظُرُواْ (29:20)
فَٱنظُرۡ إِلَىٰٓ ءَاثَٰرِ رَحۡمَتِ ٱللَّهِ (30:50)
Allah Azze wa Jalla) sagt: "Geht auf der Erde umher, betrachtet Allahs Schöpfung und zieht eine Lehre daraus."
Das ist der Befehl Allahs.
Zu Fuß zu gehen ist etwas Gutes.
Es ist die Sunna unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam).
Eine der Eigenschaften unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) war, dass er beim Gehen nie angestrengt wirkte. Er ging, als würde er leicht bergab gehen; er hetzte nicht.
Eigentlich ist ständiges Hetzen nicht gut.
Das Rennen und Hetzen ist nicht für den Menschen gedacht; andere Geschöpfe rennen.
Der Mensch geht in Ruhe.
Heutzutage ist das Rennen jedoch in Mode gekommen.
Jeden Tag rennen die Leute ein oder zwei Stunden lang.
Warum rennen sie?
Völlig umsonst... Nur um Sport zu treiben und dem Körper angeblich etwas Gutes zu tun.
Dabei passiert genau das Gegenteil.
Es bringt nichts als körperlichen Schaden und Erschöpfung.
Es hat überhaupt keinen Nutzen.
Wenn man ruhig geht, kann man etwas lesen, Auswendiggelerntes wiederholen oder Dhikr machen.
Genau dieses Gehen ist nützlich, es ist eine Heilung.
Gott sei Dank haben auch wir die Absicht, überall die Sunna unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) zu praktizieren.
Das tun wir auch; wir gehen überall spazieren, an den schönen Orten, die Allah erschaffen hat.
Gott sei Dank war es uns auch heute Morgen wieder vergönnt.
Aber es passierte etwas Erstaunliches.
Wir nehmen normalerweise jeden Tag denselben Weg.
Heute dachte ich mir: "Ich gehe nicht denselben Weg zurück, sondern nehme einen anderen."
Als ich durch einen Garten lief, dachte ich kurz: "Ob die Besitzer wohl etwas dagegen haben?"
Ich sagte mir: "Wahrscheinlich sagen sie nichts, wir gehen ja nur auf dem Weg und essen nicht ihr Feld auf!", als ich dort vorbeikam.
Ich sah, dass drinnen ein armer afrikanischer Arbeiter beschäftigt war.
Ich ging ein Stück weiter und dort stand ein Auto.
Als er mich sah, hielt er an.
Er stieg aus dem Auto und grüßte mich.
Es war ein anständiger, junger Mann.
Er fragte: "Bist du der Sohn von Scheich Nazim?"
Ich antwortete: "Ja."
Er sagte: "Ich liebe Scheich Nazim sehr und habe großen Respekt vor ihm... Dieses Feld gehört mir."
Ein riesiges Feld; ich hatte schon im Vorbeigehen gesehen, dass dort Spinat gepflanzt war.
Während ich so nachdachte, sagte er: "Ich konnte diesen Spinat nicht verkaufen. Da du nun hier bist, erntet ihn doch, damit es eine gute Tat von uns ist."
"So können wir auch etwas Gutes tun", sagte er.
"Sonst hätte ich das Feld einfach umgepflügt."
Er wäre also mit dem Traktor darübergefahren und hätte ihn unter die Erde gemischt.
"Wenn ihr möchtet, könnt ihr ihn haben", sagte er.
Ich sagte: "Möge Allah mit dir zufrieden sein."
"Das wird sowohl für dich als auch für uns ein großer Segen sein."
Das bedeutet, Allah Azze wa Jalla) hat uns genau diesen Weg vorherbestimmt.
Er hat uns Schritt für Schritt dorthin gelenkt.
Obwohl ich viele andere Wege hätte nehmen können, führte Er mich genau hierher.
Dass wir diesem jungen Mann begegnet sind, hat sicherlich viele verborgene Weisheiten.
Denn wir dachten – möge Allah vergeben – dass es bei uns in Zypern kaum noch gläubige Menschen gibt, die solche guten Taten vollbringen.
Aber Allah hat uns diesen jungen Mann über den Weg geschickt.
Das zeigt, das Gute ist nicht verschwunden.
Mit Allahs Erlaubnis werden diese guten Taten niemals enden.
Aus diesem Land, dem Allah den Glauben geschenkt hat, aus dieser muslimischen Heimat, werden immer wieder gute Menschen hervorgehen.
Mit dem Spinat, den er uns gegeben hat, konnten wir nicht nur die Dergah versorgen...
Und für die Dergah war es sogar viel zu viel.
Gott sei Dank haben unsere Brüder ihn in Autos geladen und als Spende verteilt.
In diesen Ramadan-Tagen war das eine großartige Wohltat und ein Segen. Inshallah wird es den Menschen auch Heilung bringen.
Es liegt also in allem eine Schönheit.
Das ist die Fügung Allahs... Wie sich die Dinge entwickeln!
Wären wir nicht dort vorbeigekommen, hätte er den Spinat vernichtet, um das Feld neu zu bepflanzen. Er hätte ihn nicht selbst ernten und verteilen können.
Gott sei Dank haben wir viele Brüder, die bei der Ernte helfen.
Sie sind hingefahren, aber wir haben noch nicht einmal die Hälfte geerntet.
Inshallah werden wir das Feld in ein oder zwei Tagen komplett abgeerntet haben.
So wird es sowohl für ihn als auch für unsere arbeitenden Brüder zu einer guten Tat.
Inshallah wird es den Menschen, die es essen, Heilung bringen und ihren Glauben mit Licht erfüllen.
Wenn die Absicht so rein ist, gibt uns Allah reichlich aus Seinen Schätzen.
Von Seiner Gnade, Seiner Belohnung und Seinem Segen, inschaAllah...
Möge Allah die Zahl derjenigen, die Gutes tun, vermehren.
Und möge es für jene, die davon essen, Heilung und das Licht des Glaubens sein, inschaAllah.
2026-03-08 - Lefke
Eine der gottesdienstlichen Aufgaben im gesegneten Monat Ramadan ist für diejenigen, die dazu in der Lage sind, der Itikaf.
Der Itikaf wird in den letzten zehn Tagen des Ramadan vollzogen.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) hat diese Sunnah nie ausgelassen.
Ohnehin grenzte sein gesegnetes Haus direkt an die Moschee.
Aber wenn er in den Itikaf trat, brachte er seine Schlafsachen in die Moschee.
Im Haus unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) gab es ohnehin nicht viel Hab und Gut.
Es gab eine einfache Unterlage, auf der er schlief, und etwas, womit er sich zudeckte.
Dazu kamen noch die Gefäße, die er für die Gebetswaschung nutzte.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) brachte diese in die Prophetenmoschee und vollzog dort in einer Ecke für zehn Tage den Itikaf.
Für ihn war es Pflicht; die Pflichten unseres Propheten (sallAllahu aleyhi wa sallam) waren andere als unsere.
Was ihm befohlen wurde, ist nicht zwingend ein Befehl für uns. Die Pflichten sind klar definiert, seine anderen Handlungen sind für uns Sunnah.
Alles Weitere ist Sunnah; folglich ist auch der Eintritt in den Itikaf eine Sunnah.
Der Itikaf dauert normalerweise zehn Tage; man fasst die Absicht für die letzten zehn Tage des Ramadan.
Man kann zum Beispiel diese Nacht beginnen, denn laut Kalender hat der Ramadan dieses Jahr 29 Tage.
Wenn man zehn Tage machen möchte, muss man heute, also ab heute Abend, in den Itikaf eintreten.
Nach dem Abendgebet fasst man die Absicht und sagt: "Ich beabsichtige, in den Itikaf zu treten."
Dafür sollte es eine Moschee sein, in der die fünf täglichen Gemeinschaftsgebete verrichtet werden.
Frauen hingegen richten sich zu Hause ein bestimmtes Zimmer ein und verrichten dort ihre Gottesdienste.
Aber natürlich können sie auch weiterhin ihre alltäglichen Aufgaben im Haushalt erledigen.
Sie sollten jedoch nur über das Notwendigste sprechen.
Von Dingen wie Lügen sollte sich im Ramadan ohnehin jeder fernhalten, aber jemand, der im Itikaf ist, muss darauf noch viel mehr achten.
Auch das Essen wird ganz normal eingenommen.
Manche verwechseln den Itikaf mit der strengen spirituellen Klausur, Khalwa, und denken, man dürfe nur Linsen und sonst nichts essen.
Dabei ist das ein normaler Ablauf; was zu Hause gekocht wird, kann auch die Person im Itikaf essen.
Aber ob man nun in der Moschee, im Innenhof oder im Speisebereich der Moschee ist, man setzt den Zustand des Itikaf dort fort, wo man sich befindet.
Das heißt, man sollte auf jeden Fall Iftar und Suhur einnehmen.
Denn im Suhur und im Iftar liegt großer Segen.
Wenn man sie auslässt, entgeht einem deren Lohn.
Natürlich begeht man dadurch keine Sünde, aber man wird dieses großen Lohnes beraubt.
Manche Menschen lassen das Suhur aus.
Unser Prophet (sallAllahu aleyhi wa sallam) sagte jedoch ausdrücklich: "Nehmt das Suhur ein."
Selbst wenn ihr aufsteht und nur einen Schluck Wasser trinkt, zählt das als Suhur.
Das ist sehr wichtig; es ist nicht nötig, dass ihr aufsteht und euch ein riesiges Festmahl zubereitet, nur um Suhur zu machen.
Ihr könnt ein Festmahl haben, wenn ihr wollt, oder ihr nehmt nur einen Bissen Essen oder einen Schluck Wasser zu euch; auch das zählt als Suhur.
Wie gesagt, der Itikaf dauert in der Regel zehn Tage, aber man kann ihn auch kürzer halten.
Man kann es so lange machen, wie man möchte; ob nun drei Tage oder fünf Tage.
In der Tariqah ist es sogar so: Wer nicht lange in den Itikaf gehen kann, der fasst beim Betreten einer Moschee die Absicht: "Ich beabsichtige den Itikaf, solange ich in dieser Moschee bin." Auch das zählt dann als Itikaf.
Deshalb sollte jeder diese Absicht fassen.
Egal ob zum Gebet oder zu einer anderen Zeit, fasst beim Betreten jeder Moschee die Absicht: "Ich beabsichtige den Itikaf." Das bringt großen Nutzen und ist eine immense Gnade Allahs.
So wird es auch dieser Person zuteil, und sie erlangt den Lohn der Sunnah unseres Propheten.
Möge Allah es segnen.
Möge Allah es beständig machen, inschaAllah.
Möge Allah die Gottesdienste aller annehmen, die sich im Itikaf befinden. Es ist ohnehin wichtig, dass in jeder Stadt einige Muslime in den Itikaf eintreten.
InshaAllah wird dies erfüllt; viele Menschen lieben den Itikaf und praktizieren ihn.
Manche machen es jedes Jahr, andere einmal im Leben und wieder andere alle paar Jahre.
Aber wie bereits erwähnt: In jeder Moschee, die man betritt, die Absicht zum Itikaf zu fassen, ist eine wunderbare Tat, inschaAllah.
Auf diese Weise erlangen wir den Lohn der Sunnah, inschaAllah.
2026-03-07 - Lefke
تِلۡكَ ٱلرُّسُلُ فَضَّلۡنَا بَعۡضَهُمۡ عَلَىٰ بَعۡضٖۘ (2:253)
Unter allem, was Allah Azze wa Jalla erschaffen hat, gibt es etwas, das am vorzüglichsten ist.
Menschen und Propheten haben unterschiedliche Rangstufen...
Das Prophetentum... Es gibt den Nabi (Propheten) und den Rasul (Gesandten).
Die höchste Stufe gehört ihnen.
Auch unter ihnen gibt es noch einmal verschiedene Ränge.
Derjenige mit dem höchsten Rang in der gesamten Schöpfung ist unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam.
Unter den von Allah Azze wa Jalla erschaffenen Engeln, Dschinn und Menschen steht unser Prophet auf der allerhöchsten Stufe.
Er ist der von Allah am meisten geliebte Diener.
So hat Allah es gewollt.
Er hat unseren Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, aus Seinem eigenen Licht erschaffen.
Und sein Licht wurde zur Ursache für die Rechtleitung der Menschen.
Jeder Segen und alles Gute erreicht uns um der Ehre unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, willen.
Darum ist es unser größter Gottesdienst, ihn zu ehren und zu würdigen.
Es ist das, was uns den größten Nutzen bringt.
Was uns retten wird, ist die Liebe zu unserem Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, seinem Weg zu folgen, zu ihm zu gehören und ihn zu lieben.
Unseren Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, zu lieben...
Unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, spricht: "Du musst mich mehr lieben als deine Mutter, deinen Vater, deine Kinder und dich selbst."
Braucht unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, etwa deine Liebe?
Nein, braucht er nicht.
Nur aus Barmherzigkeit befiehlt er uns, ihn zu lieben, damit uns Gutes widerfährt und wir Allah näherkommen.
Denn Allah Azze wa Jalla hat unserem Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, bereits alles gegeben; er hat nichts nötig.
Dass er jedoch von seiner Geburt an "Meine Ummah, meine Ummah" sagt, dient nur dem Zweck, am Tag des Jüngsten Gerichts an seine Gemeinde zu denken und sie zu retten.
Genau aus diesem Grund wünscht sich unser Prophet, sallAllahu alayhi wa sallam, diese Liebe.
Die Menschen können nur durch ihn Errettung finden.
Sie werden durch seine Fürsprache gerettet.
Wer jedoch sagt: "Wir wollen keine Fürsprache", der geht zugrunde.
Diejenigen, die andere davon abhalten und sagen: "Ich bin ein Hafidh, ich bin ein Gelehrter, ich bin dies, ich bin jenes; bringt nichts durcheinander, ihr übertreibt in der Prophetenliebe und begeht Schirk" – diese sind bereits zugrunde gegangen.
Für sie gibt es keine Rettung.
Denn der Mensch allein kann durch seine eigenen Taten nichts erreichen.
Er kann nicht einmal zwei Schritte von hier nach da gehen.
Möge Allah den Menschen Verstand und Einsicht geben.
Damit sie die Gnade unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, erlangen.
Und seine Fürsprache erhalten.
Andernfalls ist es unmöglich; niemand kann gerettet werden.
Zur Ummah unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, zu gehören, ist die größte Ehre.
Alle Propheten haben sich gewünscht: "Wären wir doch nur Teil seiner Ummah."
Doch nur bei einigen wenigen... hat Allah dieses Bittgebet erhört.
Diese sind der Prophet Jesus, Khidr alayhissalam, Ilyas alayhissalam und Idris alayhissalam.
Sie sind die glücklichen Propheten, denen die Ehre zuteilwird, der Ummah unseres Propheten anzugehören.
Denn sie leben noch.
Auch sie werden diesen Segen erlangen.
Also haben auch die Propheten, wie gesagt, ihre Rangstufen...
Die Menschen sind in Ränge unterteilt, und der höchste Rang gehört unserem Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam.
Danach folgen die Gesandten (Rasul) und die Propheten (Nabi)...
Jenen, die das Prophetentum und eine Botschaft erhielten, offenbarte Allah Bücher, die sie den Menschen verkündeten.
Danach kommen die anderen Propheten... Es gibt hundertvierundzwanzigtausend Propheten.
Und nach ihnen kommen natürlich die Prophetengefährten (Sahaba).
Auch die Sahaba haben untereinander Rangstufen, und diese sind ohnehin bekannt.
Entsprechend steigen die Stufen an; es gibt höhere und es gibt niedrigere.
Deshalb muss man den Wert von allem zu schätzen wissen.
Wir müssen den Wert jedes Segens, der uns gegeben wurde, schätzen.
Dies sind die Gaben Allahs, Azze wa Jalla.
Sie alle sind großzügige Gaben.
Sie zu lieben, mit ihnen zu sein, sie zu besuchen... All das ist zu unserem eigenen Vorteil.
Dadurch erlangen wir hohe Stufen und erhalten, so Gott will, reichen Lohn.
Möge Allah uns alle ihre Fürsprache erlangen lassen.
Möge Er uns zu denen machen, die ihren Wert zu schätzen wissen.
Und möge Er uns davor bewahren, zu den Getäuschten zu gehören.
Die Menschen werden so oft getäuscht.
Die Ungläubigen wurden ohnehin von Anfang an getäuscht, und der Teufel ist mit ihnen zufrieden.
Doch dieses Mal täuscht der Teufel auch die Muslime.
Denn der größte Feind unseres Propheten, sallAllahu alayhi wa sallam, ist der Teufel; niemand hasst ihn mehr als er.
Wenn jemand den Propheten liebt, flüstert der Teufel ein: "Niemand betet so viel wie du, du bist ein Hafidh, ein Gelehrter, pass auf, dass du keinen Schirk begehst." So täuscht er sie und stürzt die Menschen in die Irre.
Möge Allah uns vor allem Übel bewahren.