السلام عليكم ورحمة الله وبركاته أعوذ بالله من الشيطان الرجيم. بسم الله الرحمن الرحيم. والصلاة والسلام على رسولنا محمد سيد الأولين والآخرين. مدد يا رسول الله، مدد يا سادتي أصحاب رسول الله، مدد يا مشايخنا، دستور مولانا الشيخ عبد الله الفايز الداغستاني، الشيخ محمد ناظم الحقاني. مدد. طريقتنا الصحبة والخير في الجمعية.

Mawlana Sheikh Mehmed Adil. Translations.

Translations

2026-03-01 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) sagt: „Wer glaubt, soll entweder Gutes sprechen oder schweigen.“ Wenn jemand nichts Gutes zu sagen hat, ist es besser, zu schweigen. Denn oft gibt es viele Menschen, die ohne Wissen reden. Wenn das geschieht, entsteht statt Gutem nur Schlechtes und Unheil. Deshalb ist es in manchen Momenten besser zu schweigen. Ein Mensch muss sich stets bewusst sein, was er sagt. Er muss sich fragen: „Spreche ich Gutes oder Schlechtes? Sind meine Worte gut oder böse?“ Über unsere heutige Zeit sagte unser Meister Ali wohl einst: "Hādhā zamānu's-sukūt wa mulāzamati'l-buyūt." Schon vor 1400 Jahren sagte er damit: „Dies ist eine Zeit, um zu schweigen und zu Hause zu bleiben.“ Heute brauchen wir dies noch viel mehr als damals. Es gibt keinen Grund, zu viel zu reden. Man sollte nur das sagen, was gut und nützlich ist. Denn wenn du etwas Schlechtes sagst, schadet es dir ohnehin nur selbst. Sagst du jedoch etwas Gutes, bringt es Segen und Nutzen. Aber wie bereits erwähnt, ist der Weg unseres Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) ein wunderschöner Weg. Was er gelehrt hat, dient dem Wohle der gesamten Menschheit. Es ist also nicht nur für die Muslime gut, sondern für alle Menschen. Die Menschen müssen von unserem Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) lernen, was sie tun sollen. Wer auf dieser Welt das Gute und Schöne sucht, muss diesem Weg folgen. Alle anderen Wege enden in Enttäuschung; sie führen niemals zu einem guten Ende. Möge Allah uns auf diesem Weg standhaft machen. Mögen wir nicht ins Unheil fallen, inschaAllah. Nicht alles, was man sieht, ist wahr, und nicht alles, was gesagt wird, stimmt. Zerbrich dir also nicht unnötig den Kopf darüber. Was auch immer du tust, richte dich nach den Worten unseres Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm). Möge Allah uns nicht von diesem Weg abbringen. Möge Allah den Islam und die Muslime beschützen. Möge Er uns einen Beschützer senden. Wir leben in der Endzeit. Gewiss gibt es für all diese Probleme und Schwierigkeiten nur eine Lösung: Wie unser Prophet (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) verkündete, wird es keine Probleme mehr geben, wenn der Mahdi erscheint, inschaAllah. Möge Allah uns helfen und ihn bald erscheinen lassen, inschaAllah.

2026-02-28 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: "Wer einem Fastenden das Iftar anbietet, erhält den gleichen Lohn wie der Fastende." Dabei wird dem Fastenden nichts von seinem eigenen Lohn abgezogen. Eine der gesegneten Eigenschaften Allahs ist Seine Großzügigkeit. Er nimmt nicht vom einen, um es dem anderen zu geben; Allah gibt aus Seiner eigenen Fülle. Auch diese Gelegenheiten gehören zu den Segnungen, die Allah den Gläubigen gewährt, indem Er sinngemäß sagt: "Nehmt" und "Zieht euren Nutzen daraus". So ist es auch beim Ausrichten des Iftar; jede gute Tat wird um ein Vielfaches belohnt. Heute ist nun der zehnte Tag des Ramadan. Alles Lob gebührt Allah. Das Fasten ist nicht schwer, auch wenn die Menschen das manchmal denken. Diese Schönheit lässt sich in nichts anderem finden. Die Schönheit des Fastens können diejenigen, die nicht fasten, weder kennen noch schmecken. Wie unser Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte, hat der Fastende bei Allah zwei Freuden. Zum Zeitpunkt des Iftar empfindet jeder, der fastet, eine große Freude, innere Ruhe und Schönheit. Die andere Freude ist der Lohn, der im Jenseits dafür gewährt wird – und das ist die eigentliche Freude. Aber zumindest ein kleiner Teil dieser Freude wird den fastenden Muslimen schon beim Iftar zuteil. Deshalb ist der fastende Mensch wahrlich mit Glück gesegnet. Er hat sich nicht vom Satan täuschen lassen und ist nicht seinem Ego gefolgt. Je mehr sich der Mensch gegen den Satan und sein Ego stellt, desto besser ist es für ihn. Wenn er ihnen nachgibt, wird er zu ihrem Sklaven und ziellos umhergetrieben. Er bemüht sich dann ständig nur noch darum, ihre Wünsche zu erfüllen. Dabei sollten sie sich dir fügen; dein Ego sollte sich dir beugen und der Satan sollte dir fernbleiben. Genauso sollte es sein. Wenn du dies tust, erlangst du sowohl im Diesseits als auch im Jenseits Glück und Frieden. Die im Diesseits verrichteten Gottesdienste und guten Taten bringen dem Menschen großen Nutzen, Kraft und alles Gute. Lasst uns daher die Gaben dankend annehmen, die Allah uns gewährt hat. Lasst uns unsere Gottesdienste mit Freude verrichten, inschaAllah. Möge Allah uns darin erfolgreich machen. Möge Er auch denjenigen Rechtleitung schenken, die ihre Gottesdienste nicht verrichten, damit auch ihnen diese Schönheiten zuteilwerden, inschaAllah.

2026-02-27 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Satan, der Verfluchte, ruht nie, er bemüht sich unaufhörlich. Er tut alles, was in seiner Macht steht, um die Menschheit in die Hölle zu bringen; unermüdlich und ohne Zögern geht er ständig auf die Menschen los. Die meisten Menschen folgen ihm ohnehin schon und sind mit ihm. Für diejenigen, die nicht mit ihm sind, hat er absolut keine Toleranz; er will sie alle in die Hölle bringen. Möge Allah uns davor bewahren. Deshalb ist es das Zusammensein mit Allah, das uns rettet. Nichts anderes wird der Menschheit von Nutzen sein. Denn es ist Allahs Herrschaft, es ist Allahs Wille; sich Ihm zu widersetzen, ist töricht. Wenn Allah es gegeben hat, muss man Ihm folgen. Man muss dem schönen Weg folgen, den Er uns gegeben hat. Seid nicht mit dem Feind zusammen. "إِنَّ الشَّيْطَانَ لَكُمْ عَدُوٌّ فَاتَّخِذُوهُ عَدُوًّا" spricht Allah. (35:6) Der größte Feind ist Satan. Allah sagt: "Nehmt ihn euch nicht zum Freund, nehmt ihn nicht als Gefährten, betrachtet ihn als Feind." Ein Feind, also Satan, wird niemals ein Freund sein. Wie könnte er ein Freund werden? Nur wenn er auf den Weg Allahs käme, würde er ein Freund werden. Mit jemandem, der nicht auf dem Weg Allahs ist und der gegen Allah ist, schließt man keine Freundschaft. Mit Satan kann man nicht befreundet sein. Er will nicht das Gute für euch. Er will ständig Böses. Er will ständig jede Art von Kummer und Qual; was immer es an Übel gibt, das wünscht er euch. Wenn er Tag oder Nacht auch nur das geringste Gute an den Menschen sieht, versucht er, es zu beseitigen. Deshalb seid vorsichtig. Schließt keine Freundschaft mit Satan. Folgt nicht seinem Weg. Haltet euch von ihm fern. Haltet euch auch von seinen Soldaten fern. Das heißt, er denkt ständig: "Wie kann ich diese Gesellschaften verderben, wie viel Unheil kann ich anrichten?" Er hat keine andere Sorge. Er wünscht nichts zu Gunsten der Menschen... Ganz zu schweigen von den Muslimen, er ist ein Feind der gesamten Menschheit. Egal wie viel Böses die Menschen tun, er möchte, dass sie noch mehr davon tun. Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren. Seid mit denjenigen zusammen, die auf dem Weg Allahs sind. Seid mit denjenigen zusammen, die auf dem Weg unseres Propheten (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm) sind. Haltet euch nicht nur an einen von beiden, sondern haltet euch an beide gleichzeitig. Denn wenn ihr das nicht tut, wird Satan euch schnappen. Diejenigen, die fragen: "Was ist die Tariqa?", sagen auch: "Die Tariqa ist nicht notwendig." Das Wissen derer, die so etwas sagen, hat ohnehin keinen Nutzen. Mögen sie auch Tausende von Büchern schreiben, mögen sie so viele Schüler ausbilden, wie sie wollen; ohne den Glauben sind sie alle in den Händen Satans. Möge Allah uns vor ihrem Übel bewahren. Möge Er uns nicht vom rechten Weg abbringen, inshaAllah.

2026-02-26 - Dergah, Akbaba, İstanbul

مَن يُضۡلِلِ ٱللَّهُ فَلَا هَادِيَ لَهُ (7:186) Wer ist der wahrhaft Glückliche? Es ist der Mensch, dem Allah die Rechtleitung gewährt hat. Denn dies geschieht durch den Willen Allahs. Der Mensch, der die Rechtleitung erlangt hat, ist gerettet. Wenn ihm jedoch die Rechtleitung fehlt, wenn Allah sie ihm nicht gewährt, dann ist er ein bedauernswerter Mensch. Ihm könnte die ganze Welt gehören. Er mag alles besitzen, aber er hat keinen Anteil am Jenseits. Das Jenseits zu verlieren, ist das Schlimmste, was einem passieren kann. Auf dieser Welt gibt er sich allen möglichen Vergnügungen und Lastern hin... Er lässt keinen Genuss aus. Er probiert einfach alles aus. Doch am Ende bleibt ihm nichts. Das heißt, für das Jenseits bleiben ihm nur seine Sünden. Das ist wahrlich der unglücklichste Mensch. Der Glückliche hingegen ist derjenige, der sich auf dem Weg Allahs befindet, Ihm gehorcht, betet, fastet, die Zakat entrichtet und all seinen Pflichten nachgeht. Denn der Schaitan lauert hinter ihm und will ihn davon abhalten. Egal, was du tust, der Schaitan wird dich nicht in Ruhe lassen. Deshalb sollten die Menschen auf diesem Weg Allah dankbar sein und Ihn lobpreisen. Wir befinden uns auf diesem Weg, doch draußen sehen wir: Mitten im Ramadan essen einige am helllichten Tag. Es gibt keinen Grund, deshalb auf sie wütend zu sein. Man sollte vielmehr Mitleid mit ihnen haben. Es sind bedauernswerte Menschen. Sie haben keinen Anteil am Jenseits, möge Allah uns davor bewahren. Deshalb müssen wir Allah dankbar sein. Es ist auch nicht nötig zu sagen: „Ich bin besser als er.“ Man sollte stattdessen sagen: „Gott sei Dank, möge Allah uns auf diesem Weg festigen.“ Wir sehen es oft, manchmal erreichen uns solche Klagen: „Mein Sohn hat fünfmal am Tag gebetet, er war sehr fromm; ich verstehe nicht, was passiert ist. Jetzt tut er gar nichts mehr, hängt mit falschen Freunden ab, hat das Gebet aufgegeben und sich in schlechte Dinge verwickelt.“ Deshalb muss der Mensch auf dem Weg Allahs stets dankbar sein und Allah um Hilfe bitten, damit wir standhaft bleiben. Möge Er uns nicht vom Weg abbringen. Dieser Weg ist ein wunderschöner Weg. Möge Allah auch den anderen Rechtleitung gewähren, damit auch sie diese Schönheit kosten können. Denn die Schönheit des Glaubens ist mit nichts anderem zu vergleichen. Wir sehen ja, in was für einem Zustand sich die Welt befindet. Auch die weltlichen Vergnügungen haben ihre Grenzen. Die Begierden des Egos scheinen endlos, aber auch sie stoßen irgendwann an eine Grenze. Das heißt, ab einem bestimmten Punkt geht es nicht mehr weiter; man empfindet keine Freude mehr. Deshalb suchen sie ständig nach neuen Dingen, die sie ausprobieren können. Egal was es ist, ob gut oder schlecht, selbst beim Schlimmsten jagt das Ego ihm hinterher. Aber wie gesagt, es gibt eine Grenze, die nicht überschritten werden kann. Diese vollkommene Schönheit kann der Mensch nur im Paradies für die Ewigkeit erleben. Um diese Schönheit zu erreichen, muss man auf dieser Welt dem Weg Allahs folgen. Möge Allah den Menschen Rechtleitung gewähren. Möge Allah uns bewahren.

2026-02-25 - Dergah, Akbaba, İstanbul

وَقُلِ الْحَقُّ مِن رَّبِّكُمْ ۖ فَمَن شَاءَ فَلْيُؤْمِن وَمَن شَاءَ فَلْيَكْفُرْ (18:29) Allah, der Erhabene, gebietet: „Sprich die Wahrheit.“ „Wer will, der glaube, und wer will, der verwerfe es“, spricht Allah, der Erhabene. Es gibt vieles, das auf den ersten Blick wie die Wahrheit aussieht. Da die Muslime diesen Leuten Respekt entgegenbringen, schenken sie ihren Worten Glauben. Aber meistens ist das, was wie die Wahrheit erscheint, gar nicht die Wahrheit. Muslime sind oft gutgläubig und lassen sich sehr schnell täuschen. Es gibt eine große Gutmütigkeit unter Muslimen, deshalb lassen sie sich so leicht blenden. Schon seit der Zeit unseres Propheten (sallAllahu alayhi wa sallam) gab es viele, die versuchten, den Islam zu zerstören. An verschiedensten Intrigen hat es nie gemangelt. In den letzten zweihundert Jahren haben sie das Osmanische Reich und das Kalifat gestürzt. Aber wie haben sie das geschafft? Durch jede Art von Zwietracht und Korruption – und letztendlich haben sie es von innen heraus zerstört. Wie genau sie das Osmanische Reich gestürzt haben? Sogenannte Gelehrte traten auf, täuschten das Volk mit Verleumdungen und Lügen gegen die Sultane und brachten den Staat schließlich zu Fall. Sie brachten das Kalifat und den Islam in den Niedergang. Wie geschah dieser Niedergang? Er geschah, als es keinen Kalifen mehr gab. Wir sehen es ja, so ist die heutige Lage. Deshalb gibt es hier einen Maßstab, den wir beachten müssen. Was ist dieser Maßstab? Der letzte regierende Kalif war Seine Hoheit Sultan Abdulhamid Han. Wer sich ihm widersetzte, dessen Worte und Taten sind nicht annehmbar. Egal wie gut sie erschienen – ob als Muslime, Patrioten oder sonst etwas –, keiner von ihnen hat irgendeinen Wert. Nachdem sie sich gegen den Kalifen gestellt und den Islam gestürzt haben, kannst du noch so viele Bücher schreiben oder dir Titel anmaßen; das alles ist nur leeres Gerede. Bei ihnen gibt es viele Worte, aber wenig Taten. Sultan Abdulhamid hingegen machte nicht viele Worte, leistete dafür aber enorm viel. Und genau deshalb wurde sein wahrer Wert nicht erkannt. Die Menschen folgten lieber denen, die nur große Reden schwangen. Sie fanden einen Vorwand und stürzten ihn vom Thron. Auch im glorreichen Koran heißt es dazu: وَالشُّعَرَاءُ يَتَّبِعُهُمُ الْغَاوُونَ (26:224) Und den Dichtern, den Schönrednern, folgen nur die Getäuschten, die sich wie Schafe leiten lassen. Genau das ist der Kern der Sache. Darauf müssen wir sehr genau achten. Möge Allah uns bewahren; viele Menschen, die wir gut kannten und für gut hielten, waren in Wirklichkeit gar nicht gut. Möge Allah uns allen vergeben. Möge Allah uns Wachsamkeit und Einsicht schenken. Möge Er uns gewähren, das Gute und das Böse klar zu erkennen, insha'Allah.

2026-02-24 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Dank sei Allah, dass Er uns als Muslime erschaffen hat. Durch diesen Segen, den Er uns gewährt hat, haben wir alles Gute erlangt. Die Großzügigkeit Allahs, des Erhabenen, ist grenzenlos. Als weitere Gabe hat Er uns Gottesdienste auferlegt, für die es festgelegte Zeiten gibt. Der Gottesdienst in diesem Monat Ramadan besteht natürlich aus dem Fasten und dem Tarawih-Gebet. Den Koran vollständig zu lesen und Zakat zu geben, ist immer gut, aber in diesem Monat ist der Lohn dafür umso größer. Es heißt, der Lohn ist das Siebenhundertfache, ja sogar weit mehr als das. Allah, der Erhabene, sagt: „Dieser Monat gehört Mir, und niemand kann in Frage stellen, was Ich tue.“ Durch die Weisheit Allahs ist dieser Ramadan ein gesegneter Monat. „Die Belohnung für jede gute Tat und jeden Gottesdienst liegt allein bei Mir.“ Allah, der Erhabene, sagt: „Sie ist sogar weit mehr als das Siebenhundertfache.“ Seine Großzügigkeit ist grenzenlos, und wir sind bedürftig. Wir sind auf Seine Großzügigkeit angewiesen. Egal, wie viel Er uns gibt, wir beten, insha'Allah, für immer noch mehr. Möge Er es nicht mindern, sondern vermehren, insha'Allah; möge Er unsere guten Taten und unseren Glauben stärken. Es ist Allah, der gibt. Daher gibt es keinen Grund zur Zurückhaltung. Manche Menschen zögern, aber zögert ihr nicht. Bittet Allah, den Erhabenen. Sagt: „O Allah, gib mir.“ Lasst uns in diesem Monat versuchen, so viel Gutes zu tun und zu helfen wie möglich. Dies ist ein gesegneter Monat. Möge Allah mit euch allen zufrieden sein. Das Fasten am Tag, das Gebet in der Nacht, das Tarawih – sogar das Iftar bringt bei Allah großen Lohn. Auch das Sahur bringt Lohn. Allah gibt uns also jede erdenkliche Möglichkeit und sagt: „Sammelt Belohnungen, nehmt euren Anteil.“ „Ich gebe, also nehmt es an.“ Allah sagt: „Ihr seid bedürftig; also bittet Mich, und nehmt.“ Möge Allah uns beständig machen und unseren Glauben stärken. Möge dieser gesegnete Monat insha'Allah voller Güte und Segen sein. Möge er auch für unsere Mitmenschen von Nutzen sein. Möge Er denjenigen, die vom Weg abgekommen sind, die Rückkehr auf den rechten Weg gewähren. Mögen auch sie insha'Allah diese Schönheit kosten.

2026-02-24 - Bedevi Tekkesi, Beylerbeyi, İstanbul

قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: في خمس من الإبل شاة، وفي عشر شاتان، وفي خمس عشرة ثلاث شياه، وفي عشرين أربع شياه، وفي خمس وعشرين ابنة مخاض إلى خمس وثلاثين۔ فإن زادت واحدة ففيها ابنة لبون إلى خمس وأربعين۔ فإذا زادت واحدة ففيها حقة إلى ستين۔ فإذا زادت واحدة ففيها جذعة إلى خمس وسبعين۔ فإن زادت واحدة ففيها ابنتا لبون إلى تسعين۔ فإذا زادت واحدة ففيهما حقتان إلى عشرين ومائة۔ فإذا كانت الإبل أكثر من ذلك ففي كل خمسين حقة، وفي كل أربعين بنت لبون۔ فإذا كانت إحدى وعشرين ومائة ففيها ثلاث بنات لبون حتى تبلغ تسعا وعشرين ومائة۔ فإذا كانت ثلاثين ومائة ففيها بنتا لبون وحقة حتى تبلغ تسعا وثلاثين ومائة۔ فإذا كانت أربعين ومائة ففيها حقتان وبنت لبون حتى تبلغ تسعا وأربعين ومائة۔ فإذا كانت خمسين ومائة ففيها ثلاث حقاق حتى تبلغ تسعا وخمسين ومائة۔ فإذا كانت ستين ومائة ففيها أربع بنات لبون حتى تبلغ تسعا وستين ومائة۔ فإذا كانت سبعين ومائة ففيها ثلاث بنات لبون وحقة حتى تبلغ تسعا وسبعين ومائة۔ فإذا كانت ثمانين ومائة ففيها حقتان وابنتا لبون حتى تبلغ تسعا وثمانين ومائة۔ فإذا كانت تسعين ومائة ففيها ثلاث حقاق وبنت لبون حتى تبلغ تسعا وتسعين ومائة۔ فإذا كانت مائتين ففيها أربع حقاق أو خمس بنات لبون، أي السنين وجدت أخذت۔ وفي سائمة الغنم في كل أربعين شاة شاة إلى عشرين ومائة۔ فإن زادت واحدة ففيها شاتان إلى مائتين۔ فإذا زادت على المائتين ففيها ثلاث إلى ثلاثمائة۔ فإن كانت الغنم أكثر من ذلك ففي كل مائة شاة شاة، ليس فيها شيء حتى تبلغ المائة۔ ولا يفرق بين مجتمع ولا يجمع بين متفرق مخافة الصدقة۔ وما كان من خليطين فإنهما يتراجعان بالسوية۔ ولا يؤخذ في الصدقة هرمة ولا ذات عوار من الغنم ولا تيس الغنم إلا أن يشاء المصدق۔ Jetzt kommt das Kapitel über die Zakat. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: Bei Kamelen beginnt die Zakat ab fünf Kamelen. Bei Schafen beginnt sie ab vierzig Stück. Das heißt nicht, dass für fünf Kamele ein Kamel gegeben wird. Heute werden wir die Einzelheiten dazu erklären. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: Für fünf Kamele wird ein Schaf gegeben, für zehn Kamele zwei, für fünfzehn Kamele drei und für zwanzig Kamele vier Schafe. Es wird also kein Kamel gegeben; es werden immer Schafe gegeben, eins für fünf Kamele, zwei für zehn. Bis zu dieser Anzahl werden Schafe gegeben. Von 25 bis 35 Kamelen wird ein Kamelweibchen im zweiten Lebensjahr gegeben. Das heißt, wenn die Anzahl größer wird, wird danach ein Kamel gegeben. Wer 25 bis 35 Kamele hat, gibt als Zakat ein Kamelweibchen im zweiten Lebensjahr. Wenn es eines mehr als 35 ist, wird bis zum Erreichen von 45 ein Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Man geht also vom kleineren zum größeren Kamel über, und das geht so weiter bis zu 45 Kamelen. Bis 45 wird ein Kamelweibchen gegeben. Wenn es eines mehr als 45 ist, wird bis 60 ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben. Kamele werden wertvoller, je älter sie werden. Deshalb ist ihre Zakat so geregelt. Das gilt bis 60, also ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr. Wenn es eines mehr als 60 ist, gilt bis 75 dasselbe; es wird ein Kamelweibchen im fünften Lebensjahr gegeben. Wenn es eines mehr als 75 ist, werden bis 90 zwei Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Das ist die Menge bis 90. Wenn es eines mehr als 90 ist, werden bis 120 zwei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben. Wenn es noch mehr Kamele sind, wird für je 50 Kamele ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr und für je 40 Kamele ein Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 121 bis 129 Kamelen werden drei Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 130 bis 139 Kamelen werden zwei Kamelweibchen im dritten Lebensjahr und ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben; es sind also wieder drei, aber mit unterschiedlichem Alter. Bei 140 bis 149 Kamelen werden zwei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr und ein Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 150 bis 159 Kamelen werden drei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben. Bei 160 bis 169 Kamelen werden vier Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 170 bis 179 Kamelen werden drei Kamelweibchen im dritten Lebensjahr und ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben. Bei 180 bis 189 Kamelen werden zwei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr und zwei Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 190 bis 199 Kamelen werden drei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr und ein Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Bei 200 Kamelen werden vier Kamelweibchen im vierten Lebensjahr oder fünf Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Je nachdem, was von beidem vorhanden ist, das nimmst du, sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Das sind die Feinheiten des Islam. Wir haben hier zwar keine Kamele, keinen solchen Besitz. Weder dreijährige noch fünfjährige. Aber diese gesegneten Worte des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, zeigen, wie präzise der Islam ist; mit zwei Jahren dies, mit drei Jahren das... Das sind also sehr wichtige Dinge. Möge Allah uns gewähren, unsere Zakat vollständig zu entrichten. Bei Schafen, die auf der Weide grasen, wird von 40 bis 120 ein Schaf gegeben, bei einem mehr als 120 bis 200 werden zwei Schafe gegeben, und bei einem mehr als 200 bis 300 werden drei Schafe gegeben. Wenn es mehr Schafe sind, wird für jede weiteren hundert Schafe ein Schaf als Zakat fällig; bevor die Hundert nicht erreicht sind, gibt es keine Zakat dafür. Das sind Fragen der Zakat, natürlich muss man jemanden fragen, der sich damit auskennt. Diese Anordnung des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, gilt für Weidetiere, also solche, die nicht im Stall gefüttert werden. Ihre Zakat wird unterschiedlich gehandhabt, Allah weiß es am besten. Normalerweise ist es ein Vierzigstel, da die meisten Menschen ihre Tiere zu Hause versorgen. Für auf der Weide grasende Tiere gibt es keine Zakat, solange die Hundert nicht erreicht ist, sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Es ist nicht erlaubt, aus Furcht vor einer Erhöhung oder Verringerung der Zakat eine vereinte Herde zu trennen oder getrennte Herden zu vereinen. Die Zakat, die von dem gemeinsamen Besitz zweier Personen entnommen wird, wird gleichmäßig (entsprechend ihren Anteilen) zwischen ihnen aufgeteilt. Bei der Entnahme der Zakat dürfen keine alten, fehlerhaften oder Zuchttiere genommen werden. Nur wenn der Zakat-Einnehmer es wünscht, kann er dies akzeptieren, und die Besitzer geben ihre Zakat entsprechend. Man sollte bei Zakat-Fragen dennoch nachfragen. Zwar haben heute die wenigsten Menschen Schafe oder Ziegen, aber es gibt dennoch eine Vorstellung davon. Hier gibt es einen Hinweis; damals gab es natürlich keinen Betrug, aber die heutigen Menschen machen so etwas wie 'rechtliche Tricks' (Hiyal). Man mischt sein Vermögen mit anderem, fügt fremdes Vermögen zum eigenen hinzu, trennt es wieder. Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, weist darauf hin, dass es nicht erlaubt ist, dies zu tun. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: قد عفوت عن الخيل والرقيق، فهاتوا صدقة الرقة من كل أربعين درهما درهم، وليس في تسعين ومائة شيء، فإذا بلغت مائتين ففيها خمسة دراهم، فما زاد فعلى حساب ذلك۔ وفي الغنم في كل أربعين شاة شاة، فإن لم تكن إلا تسع وثلاثين فليس عليك فيها شيء۔ وفي البقر في كل ثلاثين تبيع، وفي الأربعين مسنة، وليس في العوامل شيء۔ وفي خمس وعشرين من الإبل خمسة من الإبل، فإذا زادت واحدة ففيها ابنة مخاض، فإن لم تكن ابنة مخاض فابن لبون ذكر إلى خمسين۔ وإلى خمس وثلاثين، فإذا زادت واحدة ففيها بنت لبون إلى خمس وأربعين۔ فإذا زادت واحدة ففيها حقة طروقة الجمل إلى ستين۔ فإذا كانت إحدى وتسعين ففيهما حقتان طروقتا الجمل إلى عشرين ومائة۔ فإن كانت الإبل أكثر من ذلك ففي كل خمسين حقة، ولا يفرق بين مجتمع ولا يجمع بين متفرق خشية الصدقة۔ ولا يؤخذ في الصدقة هرمة ولا ذات عوار ولا تيس إلا أن يشاء المصدق۔ وفي النبات ما سقته الأنهار أو سقت السماء العشر، وما سقي بالغرب ففيه نصف العشر۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, erklärt wieder das Thema Zakat: Ich habe euch von der Zakat auf Pferde und Sklaven befreit. Das heißt, wer Pferde oder Sklaven hat, ist von der Zakat dafür befreit, von ihnen wird keine Zakat gefordert, sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Bringt jedoch die Zakat für Silber, und zwar einen Dirham für je vierzig Dirham. Für einhundertneunzig Dirham gibt es keine Zakat. Solange einhundertneunzig nicht überschritten werden, fällt keine Zakat an; das ist der Nisab (Mindestbetrag). Erreicht es jedoch zweihundert Dirham, werden fünf Dirham gegeben. Über zweihundert hinaus wird die Zakat nach diesem Verhältnis berechnet. Ab zweihundert ist der Prozentsatz für Geld also fest, während es bei Tieren Variationen gibt. Bei Schafen, die auf der Weide gehalten werden, wird bis zu hundertzwanzig Schafen ein Schaf für je vierzig Schafe gegeben. Wenn du neununddreißig Schafe hast, musst du nichts geben; wenn die Zahl vierzig nicht erreicht ist, also neununddreißig beträgt, ist die Zakat nicht verpflichtend. Bei Rindern wird für je dreißig Rinder ein "Tabi", also ein einjähriges Kalb, gegeben. Für je vierzig Rinder wird eine "Musinna", also ein zweijähriges weibliches Rind, gegeben. Beim ersten wird ein einjähriges Kalb gegeben, beim zweiten ein zweijähriges Rind. Für Arbeitskamele, die zur Bewässerung oder Landwirtschaft eingesetzt werden, wird nichts gegeben. Das heißt, für nicht-kommerzielle Kamele, die an Wassermühlen oder auf Feldern zur Landwirtschaft eingesetzt werden, gibt es keine Zakat, sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Bei 25 Kamelen werden fünf Schafe gegeben. Wenn es eines mehr als 25 ist, wird bis 35 ein Kamelweibchen im zweiten Lebensjahr gegeben. Wenn kein Kamelweibchen im zweiten Lebensjahr vorhanden ist, wird ein männliches Kamel im dritten Lebensjahr gegeben. Wenn es eines mehr als 35 ist, wird bis 45 ein Kamelweibchen im dritten Lebensjahr gegeben. Wenn es eines mehr als 45 ist, wird bis 60 ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben, das deckfähig ist. Von 91 bis zu 120 werden zwei Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben, die deckfähig sind. Wenn es mehr Kamele sind, wird für je fünfzig Kamele ein Kamelweibchen im vierten Lebensjahr gegeben. Ab dieser Zahl folgt die Berechnung also einer festen Ordnung. Es ist nicht erlaubt, aus Angst vor einer Zu- oder Abnahme der Zakat vereinte Herden zu trennen oder getrennte zu vereinen. Es ist also nicht erlaubt, durch Betrug die Zakat zu umgehen, indem man sagt: "Die Hälfte gehört mir, die Hälfte dir", sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Bei der Zakat werden keine alten, kranken oder als Zuchttiere gehaltenen Tiere entnommen. Ein Tier, das für die Zucht beiseitegestellt wurde, darf der Zakat-Einnehmer nicht als Zakat nehmen, sagt der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. Wenn der Besitzer es jedoch aus freiem Willen geben möchte, kann der Zakat-Einnehmer das Zuchttier annehmen. Was die Zakat auf Pflanzen, also die Ernte, betrifft: Für Erträge, die durch Flüsse oder Regen bewässert werden, wird der "Uschr", also ein Zehntel, gegeben. Man sät; man hat einen Bach oder Fluss im Garten und bewässert damit, oder es regnet. Man zahlt nicht für das Wasser, es gibt keinen Motor und keinen Brunnen, es bewässert sich von selbst. In diesem Fall ist ein Zehntel der Ernte die Zakat. Für Erträge, die mit Eimern (oder Maschinen) bewässert werden, wird der halbe Uschr gegeben. Wenn man also mit einem Motor, aus einem Brunnen oder mit Eimern bewässert, beträgt der Anteil die Hälfte eines Zehntels, also ein Zwanzigstel. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم عفوت لكم عن صدقة الجبهة والكسعة والنخة۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Ich habe euch davon befreit, Zakat für Arbeitstiere wie Pferde und Esel zu entrichten.“ Für Tiere wie Pferde und Esel fällt keine Zakat an. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: العنبر ليس بركاز بل هو لمن وجده۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Ambra gilt nicht als Bodenschatz (Rikaz), von dem ein Fünftel als Zakat fällig wird; vielmehr gehört es dem, der es findet.“ Was wir Ambra nennen, stammt vom Wal. Wer es im Meer oder anderswo findet, dem gehört es. Es wird nicht wie Rikaz, also ein Schatz, gewertet; darauf fällt keine Zakat an. Es wird also keine Steuer von einem Fünftel erhoben; aber wenn er es später verkauft, zahlt er Zakat für dieses Geld. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس على المسلم في عبده ولا فرسه صدقة۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Ein Muslim muss weder für seinen Sklaven noch für sein Pferd Zakat zahlen.“ Für sie wird keine Zakat entrichtet. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس على المؤمن زكاة في كرمه ولا في زرعه إذا كان أقل من خمسة أوسق۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Wenn ein Muslim weniger als fünf Wasaq, also weniger als fünf Kamelladungen, Ertrag hat, muss er weder für seinen Weinberg noch für seine Ernte Zakat zahlen.“ Auch dies hat eine Grenze; es ist festgelegt, wie viel von allem gegeben werden muss. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس على مستفاد مال زكاة حتى يحول عليه الحول۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Für ein Vermögen gibt es keine Zakat, bevor nicht ein Jahr darüber vergangen ist.“ قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس في الإبل العوامل صدقة۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Für Arbeitskamele gibt es keine Zakat.“ Das heißt, für Kamele, mit denen du Lasten trägst oder die du für die tägliche Arbeit nutzt, gibt es keine Zakat. Werden sie jedoch für den Handel oder zur Zucht (Weidehaltung) aufgezogen, fällt für sie Zakat an. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس في الأوقاص شيء۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Für die Zwischenmengen (Awqas) gibt es keine Zakat.“ Mit Zwischenmengen meint er: Für das Vermögen, das zwischen zwei Zakat-Grenzen liegt, also für das noch kein Jahr vergangen ist, fällt keine zusätzliche Zakat an. قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس في الحلي زكاة۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Auf Schmuckgegenstände gibt es keine Zakat.“ قال رسول الله صلى الله عليه وسلم: ليس في الخيل والرقيق زكاة، إلا زكاة الفطر في الرقيق۔ Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagt: „Abgesehen von der Fitr-Abgabe (Zakat al-Fitr) für Sklaven gibt es für Pferde und Sklaven keine Zakat.“ Für einen Sklaven wird nur die Fitr-Abgabe entrichtet, eine weitere Zakat ist nicht erforderlich.

2026-02-23 - Dergah, Akbaba, İstanbul

قُلۡ إِنَّ صَلَاتِي وَنُسُكِي وَمَحۡيَايَ وَمَمَاتِي لِلَّهِ رَبِّ ٱلۡعَٰلَمِينَ (6:162) لَا شَرِيكَ لَهُۥۖ وَبِذَٰلِكَ أُمِرۡتُ وَأَنَا۠ أَوَّلُ ٱلۡمُسۡلِمِينَ (6:163) Den Sinn unseres gesamten Lebens zeigt genau dieser Vers. Eigentlich zeigen es alle Verse: Unser Leben und unser Tod sind für das Wohlgefallen Allahs. Der Mensch muss sein Leben dementsprechend ausrichten. Denn der Mensch wurde nicht für diese Welt erschaffen. Allah möchte, dass die Menschen Ihm sowohl im Diesseits als auch im Jenseits um Seines Wohlgefallens willen dienen. Die meisten Menschen sind verwirrt und bemühen sich mit dem Gedanken: „Warum wurde ich erschaffen, warum bin ich auf der Welt? Ich muss etwas erreichen, um mein Leben zu retten.“ Dabei ist das Einzige, was den Menschen wirklich retten wird, auf dem Weg Allahs zu sein. Das heißt, so zu leben, wie Allah es möchte. Und was ist es, das Allah möchte? Die vorgeschriebenen Gottesdienste – Gebet, Fasten, Zakat und Haddsch – zu verrichten. Wie wirst du dies tun? Du wirst es jeden Tag tun. Bis wann? Bis zu deinem Tod. Nach dem Tod, im Jenseits, gibt es ohnehin kein Gebet, kein Fasten, keine Zakat oder andere Gottesdienste mehr. Diese Gottesdienste wirst du verrichten, solange du auf dieser Welt bist. Aber wie sollen diese Gottesdienste verrichtet werden? Du musst sie zur festen Routine machen. Du wirst dein Gebet fünfmal am Tag verrichten. Heutzutage geben einige Leute, in dem Glauben, die Menschen der Religion näherzubringen, Ratschläge, die sie eigentlich davon abbringen. Sie sagen: „Du musst dein Gebet in völliger Demut, Huschu, verrichten, du darfst es nicht zu einer bloßen Routine machen.“ Aber wie soll das möglich sein, ohne es zu einer ständigen Gewohnheit zu machen? Natürlich wird es zu einem automatischen Reflex werden. Du wirst fünfmal am Tag beten; selbstverständlich machst du es zur Routine, damit du das Gebet nicht verpasst. Damit es dich bedrückt und unruhig macht, wenn du es verpasst, und du erst wieder Frieden findest, wenn du dieses Gebet verrichtest. Das heißt, du darfst nicht vom rechten Weg abkommen. Gewöhne dich an diese Ordnung und verrichte die fünf täglichen Gebete jeden Tag. Bete dein ganzes Leben lang weiter. Mit dem Fasten verhält es sich genauso. Es gibt ein sehr schönes Sprichwort von Sayyidina Ali (karamAllahu wajhah): „Kalimatu haqqin urida bihal-batil.“ Das heißt, die Aussage an sich ist wahr, aber damit wird ein falsches Ziel verfolgt. Lass dich davon bloß nicht beirren. Sie sagen: „Man betet nicht hastig und unachtsam, so ist das Gebet nicht gültig.“ Sie machen den Menschen Druck, indem sie sagen: „Wenn die fünf Gebete nicht in tiefer Demut, Huschu, verrichtet werden, werden sie nicht angenommen.“ Als wärst du derjenige, der über das Gebet Rechenschaft verlangt! Allah, der Erhabene und Mächtige, sagt: „Macht es nicht schwer, verrichtet euer Gebet.“ Er sagt: „Verrichtet eure fünf Pflichtgebete, gebt eure Zakat und fastet.“ Die Zeiten der Gottesdienste stehen fest; es gibt keinen Grund, die Menschen so sehr zu bedrängen. Unser Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte in seiner Zeit zu den Gefährten: „Wenn ihr nicht hundert Prozent dessen tut, was befohlen wurde, werden eure Gottesdienste nicht angenommen.“ Unser Prophet (sallAllahu alayhi wa sallam) sagte, dass die Gottesdienste ohne Mängel, zu hundert Prozent erfüllt werden müssen. Doch er sagte auch: „Wenn die Menschen der Endzeit auch nur ein Prozent des Befohlenen tun, so werden ihre Gottesdienste angenommen.“ Heutzutage gibt es viele Vorbeter, Pilger und dergleichen, die glauben, Gutes zu tun, aber nicht wissen, was sie sagen oder tun, und die Menschen so von der Religion entfremden. Sie stehen in der Moschee, beobachten, wie die Leute beten, und kritisieren sie. Daraufhin erträgt die Person das ein- oder zweimal, aber dann hört sie auf, in die Moschee zu kommen, und beim dritten Mal betet sie nicht einmal mehr zu Hause. Mit dieser Art der Einmischung richten sie großen Schaden an! Verrichte du dein Gebet, Allah wird es annehmen. Die Menschen haben ohnehin schon mehr als genug mit Einflüsterungen und Zweifeln zu kämpfen. Durch solche Kritiken machen sie deren Situation nur noch schlimmer. Möge Allah unser aller Gottesdienste annehmen. Habt keine Angst; solange wir unser Gebet verrichten und unsere Absicht das Wohlgefallen Allahs ist, wird, inschaAllah, wie im Vers erwähnt, unser Leben, unser Tod und all unser Tun für das Wohlgefallen Allahs sein.

2026-02-22 - Dergah, Akbaba, İstanbul

Unser Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte sinngemäß: "Das Beste in allen Dingen ist der Mittelweg." Damit meinte unser Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, dass es besser ist, in keiner Sache ins Extrem zu verfallen. "In allen Dingen den Mittelweg zu wählen, ist das Beste", so unser Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm. "Lasst die Zügel weder zu locker, noch zieht sie zu straff an", sagte er. Das gilt für jeden Lebensbereich: Sei es beim Gottesdienst, im Umgang mit anderen Menschen, der Familie oder den Kindern – so verhält man sich am besten. Heutzutage sind die Menschen oft entweder viel zu streng oder viel zu nachgiebig. So ist die menschliche Natur: Je mehr Freiheiten man jemandem lässt, desto mehr fordert er – das nimmt kein Ende. Damit man den Wert der Dinge zu schätzen weiß, muss es also Grenzen geben. Das sollte jedoch nicht mit Härte, sondern auf sanfte und behutsame Weise geschehen. Diesen Umgang muss man erlernen. Heutzutage nennt man das "Diplomatie". Wie das funktioniert? Man erreicht sein Ziel ganz ohne Zwang: Das Gegenüber tut, was man möchte, glaubt aber, es aus eigenem Antrieb zu tun. Dabei hast du der Person nur subtil vermittelt, wie sie sich verhalten soll, oder die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet. Genau so sollte es auch in der Familie, unter Geschwistern und im Umgang mit anderen Menschen sein. Wenn ihr ständig mit Härte auf andere zugeht, wird euch niemand akzeptieren. Selbst wenn sie im ersten Moment schweigen, werden sie sich bei der nächsten Gelegenheit gegen euch stellen, und all eure Mühen waren umsonst. Deshalb sind die Beziehungen zur eigenen Familie und zu den Kindern auch so enorm wichtig. Oft kommen Brüder zu mir und klagen: "Mein Sohn oder meine Tochter ist jetzt 14 oder 15 Jahre alt und extrem aufsässig und widerspenstig." Das ist die Weisheit Allahs: In diesem Alter kommen sie in die Pubertät und der Körper verändert sich. Sie machen den Übergang von der Kindheit zur Jugend durch. Früher waren sie mit 15 Jahren bereits erwachsene Männer und Frauen und haben Familien ernährt – das ist heute nicht mehr so. Aber rein körperlich machen sie immer noch dieselbe Entwicklung durch. Durch die Weisheit Allahs durchlebt der Mensch beim Erreichen der Pubertät eine gewaltige Veränderung. Deshalb muss man in dieser Phase besonders achtsam vorgehen. Manche Eltern sehen ihr Kind an und geraten in Panik: "Was ist passiert? Ist es besessen? Ist ein Dschinn in das Kind gefahren?" Dabei ist überhaupt nichts Außergewöhnliches passiert; es verändert sich lediglich der Körper, genau wie Allah es in Seiner Weisheit vorgesehen hat. Sie lassen die Kindheit hinter sich und werden zu jungen Frauen und Männern. Man muss diesen Prozess gut begleiten und richtig mit ihnen umgehen. Das lernt man nach und nach. Ihr dürft weder zu streng sein, noch dürft ihr sie völlig sich selbst überlassen. Ihr müsst sie mit viel Fingerspitzengefühl lenken und ihnen helfen, diese Phase gut zu überstehen. Möge Allah ihnen ein langes und gesegnetes Leben schenken. Denn unsere Kinder sind das Wichtigste; sie sind der wertvollste Schatz für die Menschheit und den Islam. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie zugrunde gehen. Möge Allah uns davor bewahren. Unser Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, war stets barmherzig. Und auch seine Gefährten waren voller Barmherzigkeit. Er hat uns gelehrt, barmherzig zu sein und wie wir mit anderen Menschen umgehen sollen – das müssen auch wir uns zu Herzen nehmen. Möge Allah uns beistehen und unsere Kinder beschützen. Möge Er die Kinder aller Muslime bewahren und auch allen anderen Menschen Rechtleitung schenken, inschaAllah.

2026-02-21 - Dergah, Akbaba, İstanbul

شَهۡرُ رَمَضَانَ ٱلَّذِيٓ أُنزِلَ فِيهِ ٱلۡقُرۡءَانُ هُدٗى لِّلنَّاسِ وَبَيِّنَٰتٖ مِّنَ ٱلۡهُدَىٰ وَٱلۡفُرۡقَانِۚ (2:185) Der gesegnete Monat Ramadan ist ein Monat, den Allah liebt. Sein Vorzug ist wahrlich groß; die Belohnung für verrichtete Gottesdienste ist bei Allah unermesslich. Wahrlich unermesslich. Deshalb sollte man so viel Gutes tun und Gottesdienste verrichten, wie man nur kann. Und selbst wenn man dazu nicht in der Lage ist, sollte man zumindest die Absicht fassen: "Ich nehme mir vor, den gesamten Ramadan so zu verbringen, wie es Allah, Azza wa Jalla, gefällt." Unsere Verfehlungen sind zahlreich. Lasst uns tun, was in unserer Macht steht, und möge Allah uns entsprechend unserer Absicht belohnen. Denn das ist das Wichtigste. Manche Menschen verrichten viele Gottesdienste, andere weniger. Das Wichtigste dabei ist, das Wohlgefallen Allahs, Azza wa Jalla, zu erlangen. Wenn du bei allem, was du tust, die Absicht hast, Allahs Wohlgefallen zu erlangen, wirst du dank dieser Absicht von Ihm voll belohnt – selbst wenn deine Tat nur klein war. Allah, Azza wa Jalla, ist Akram al-Akramin, der Großzügigste der Großzügigen; Er sieht über kleine Fehler hinweg. Dennoch gibt es einige Punkte, auf die man unbedingt achten muss. Es gibt Leute, die andere mit Fragen verwirren wie: "Wann soll das Fasten beginnen, wann soll es gebrochen werden?" Wir haben sogar von Leuten gehört, die behaupten: "Man darf essen, bis die Sonne aufgeht." Sie stiften Verwirrung mit Aussagen wie: "Die Imsak-Zeit ist dann und dann." Deshalb ist bei diesem Thema Vorsicht geboten. Nach Eintritt der Imsak-Zeit darf absolut nichts mehr gegessen werden. Sie behaupten, man dürfe bis zum Sonnenaufgang essen, und spielen sich dabei auch noch als Gelehrte auf. Doch das sind sie nicht; sie sind unwissend. Es gibt absolut keinen Grund, das Fasten eines ganzen Ramadan-Monats wegen fünf oder zehn Minuten aufs Spiel zu setzen oder zunichtezumachen. Der Befehl von Allah, Azza wa Jalla, ist eindeutig: Wir müssen uns an den Weg und die Grenzen halten, die Er vorgegeben hat. Das ist der entscheidende Punkt. Mängel bei anderen Gottesdiensten können durch die richtige Absicht ausgeglichen werden, aber bei diesen Zeiten muss man sehr genau sein. Die Sahur-Zeit, also Imsak, dauert normalerweise bis zum Adhan. Danach darf nicht mehr gegessen werden. Um jedoch auf der sicheren Seite zu sein, ist es am besten, schon 5 bis 15 Minuten vor dem Adhan mit dem Essen und Trinken aufzuhören. So schützt man sein Fasten und geht auf Nummer sicher. Früher gab es sogenannte "Muwaqqit", welche die Zeiten festlegten. Ein Muwaqqit ist jemand, der die Gebetszeiten genau einstellt und berechnet. Sie haben berechnet, wann Sahur endet und Imsak eintritt. Imsak bedeutet nämlich, dass ab diesem Moment das Essen und Trinken eingestellt werden muss. Alle Gebetszeiten – sei es für den Morgen, Mittag oder Nachmittag – wurden von den Muwaqqit berechnet. Heute gibt es diesen Beruf kaum noch, aber dafür haben wir nun unsere Kalender. Die Zeiten richten sich danach. Es wäre natürlich schöner, einen echten Muwaqqit zu haben, aber da das heutzutage nicht mehr üblich ist, richten wir uns insha'Allah nach dem Kalender. Aber wie gesagt: Wer ein ruhiges Gewissen haben möchte, sollte zur Sicherheit schon 5 bis 10 Minuten vorher die Absicht zum Fasten fassen und nichts mehr essen. Du verlierst nichts dabei, wenn du um Allahs Willen fünf Minuten früher aufhörst zu essen. Darauf sollte man wirklich achten. Ansonsten gilt, was bereits gesagt wurde: Solange man sich an die Zeiten hält, werden die verrichteten Gottesdienste angenommen. Sie werden als gültige Gottesdienste akzeptiert, und du wirst das Wohlgefallen Allahs erlangen. Allah hat für alles eine bestimmte Frist und Zeit festgelegt. Es gibt eine Zeit für den Ramadan und eine Zeit für das Fest; ebenso gibt es eine Zeit für das Morgen- und das Mittagsgebet. Das Morgengebet kann beispielsweise nicht verrichtet werden, bevor seine Zeit eingetreten ist. Beim Mittagsgebet verhält es sich genauso: Man kann es nicht vor seiner festgelegten Zeit beten. Beim Nachmittagsgebet (Asr) ist es etwas flexibler. Hier gibt es die Zeiten Asr-i Awwaö und Asr-i Thani, es kann also etwas früher oder später gebetet werden. Die Zeit für das Abendgebet hingegen ist streng festgelegt; auch das kann man nicht vorzeitig beten. Beim Nachtgebet ist der Zeitrahmen wieder etwas großzügiger. Man kann es früher oder später beten, solange es innerhalb der vorgegebenen Zeitspanne bleibt. Generell gilt jedoch, dass man die Gebetszeiten genau einhalten und darauf achten muss. Besonders wichtig ist es aber, sehr genau auf die Zeiten für Iftar und Sahur zu achten. Möge Allah es annehmen. Möge Allah unsere Gottesdienste annehmen. Falls es Leute gibt, die unwissentlich auf solche falschen Aussagen hereingefallen sind, sollten sie um Vergebung bitten. Möge Allah ihnen vergeben, insha'Allah.